Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2987 (22.6.1927)
- Date
- 1927-06-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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TRvn, MMvoch Wiener Morgenzettrmg 22. Inns MF? Kr. SW7 In manche« Letten Neuguineas unterhalten sich die Eingeborenen dnMt, Schein kämpf« zu unternehmen, gemde so, wie wenn unsere Kinder RäNber spielen. Bei diesen gespielten Schlachten geht es aber ziemlich lebhaft zu; man sucht sich nicht nvr gegeneitig durch wildes Schreien und drohende Gebärden eingnschüchtern, sondern man geht auch mit Keulen und Sperren auseinander los, und es fehlt nicht an zerbrochenen Schädeln Und anderen schweren Wunden. Ist aber das Spiel vorbei, dann trägt man sich nichts weiter nach denn die Eingeborenen wissen genau, daß es eben nur ein Spiel war. Be' dem Sport der Wilden gibt es selten Preise. Sie sind viel zu sehr, von dem Spiel gepackt und betrachten es als Selbstzweck, als daß sie noch die Luft durch irgendwelche Belohnung steigern möchten. Nur in einem Falle erinnere ich mich daß ich einen Wettbewerb zwischen zwei Bewohnern der Svlvkno-Jnseln beobachtete. Sie unternahmen eine Reihe von Wettschwimmen unter Wasser, um dadurch den Besitz einer Frau zu entscheiden. Hunderte von Eingeborene folgten den Schwimmern in Kanus. und seiten habe ich sonst eine solche Aufregung unter ihnen gesehen. Die Leistungen der Unterwasterschwiinmer waren aber auch erstaunlich und würden bei uns als unerreichbar« Relinde nicht minder gefeiert werden." Wien, 22. Juni. DaS Wetter. - Durch einen überraschend eingebrochenen Föhn ist gestern allgemein Schönwetker eingetreten. Die Temperatur ist überall gestiegen. Nach der Vorrhersage bleibt das Wetter heiter, und warn:, wobei aber leichte, vorübergehende Störungen nicht ausgeschlossen sind. Professor Dr- Rudolf Kaufmann gestorben. Der bekannte Wiener Herzspezialist Professor Dr. Rudolf K aufmann ist^ an den Folgen einer Blinddarmoperation im 53. Lebensjahr gestorben. Er war Leiter der Herzstation der 'Poliklinik und genoß als Geehrter interimtionaleu Ruf. Auf de« Spuren etncS Verbrechens? Gestern wurde bei Hamburg die Leiche eines etwa ZOjührigen Mannes aus der Donau gezogen. Der Tote ist vermutlich ein Arbeiter, trug weder Rock, Weste noch Hemd, seine Hose, Unterwäsche und Socken waren fast ganz zerfetzt. Die Besichtigung ergab, daß der Körper der Leiche nreyrsache Wunden aufweist. Die Polizei ist bestrebt, die Persönlichkeit des Toten sowie die näheren Umstände seines Todes zu eruieren. Der Tod , des Fleischhauers Pawlrcek- Wie berichtet, sind anläßlich des Samstag erfolgten plötzlichen Todes des Fleischhauers Pawlicek in Fckoir-. riten Gerüchte aufgetaucht, daß seine Frau ihn viergiftet yave. Die.gerichtliche Obduktion der Leiche hat jedoch dre vollständige Haltlosigkeit dieser Gerüchte ergeben. Als Todesursache nnttben Leberschrumpfung und Krebs festgestely. Kasse neinbruH in einem Stadtrestaurant. Gestern nüchts wurde. in der Gastwirtschaft Alexander- Jäger in der Johannesgasse ein Kasseneinbruch verübt, Die Diebe stahlen 3000 Schilling 'bar, zwei goldene Doppelmanteluhren, eine -Krawattennadel mit Brillanten sowie verschiedene andere Juwelen. Einer der Diebe muß sich bei dem Einbruch verletzt haben, denn auf dem Tatort würde ein blutbeflecktes Handtuch gefunden. Gerüstemftnrz tn einem Bahnhof. Ber Ausbesserungen am Bahnhof Niederschönewialde bei Berlin ist, wie. von dort berichtet wird, ein Gerüst aus noch unbekannter Ursache in fick) zusammengestürzt; dabei Erden drei Arbeiter getötet und siinf schwer verletzt. ShehrMrie österrerchssche KliaZenlottena. Ber der c^üern ahALhaltenen Ziehung des.ersten Tages der erüen Klasse gewannen: 10.000 Schilling das Los Nr. 11.242; je 3000 Schilling die Lose Nr. 55.320, '57.084, 8L985, 94.791; je 1000 Schilling die Lose Nr. 68.057,. 79.278,, 83.190, 89.364. Außerdem wurden 991 Gewinne, zwischen 500 und 64 Schilling ausgelost. Das Hinausrerche» von Handgepäck aus den Personenwagen. Bisher war das Hinausreichen von Handgepäck aus den Personenwagen verboten und es kam oft zu unliebsamen Auseinandersetzungen zwischen Reisenden und ' den Bahnoraaneu, wenn ein Fahrgast bei der Ankunft oder Ab--' Myrt sein Handgepäck dem Träger zu übergebenversuchte.. Nutt wurde dieses Verbot abgeschasst und angeordnet,- daß zur Erleichterung der' Uebernabme des Handgepäcks aus den Schnell- und Personenzügen durch die Gepäckträger leichte Gepäckstücke, durch welche die Fenstser und der Anstrich der Wagemvände ber Anwendung' entsprechender Vorsicht nicht beschädigt werden können, durch die Wagensenster hinaus-' gereicht werden dürfen. RersegepSckversrcherung. Die österreichischen Bundesbahnen, haben die Einrich-. tung getrossen/daß'das Reisegepäck am Gepäckschalter ber der Europäischen Güter- und Reijegepäckversicherungs-A. G. versichert werden kann. Durch dre Versicherung kann das jp* sanrte Gepäck einschließlich Handgepäck.sowohl für alle Reisen alS auch für Aufenthalte' versichert werden. Auf di^e Einrichtung werden die Reisenden im Lrnblick darai^. daß dre Bahnverwaltüng für zur Beförderung.aufgegebenes Reisegepäck nur mit dem jeweils für je i Mogrannn festgesetzten Höchstibetvag haftet, besonders aufmerksam gemacht. Die Versicherung erfolgt bei der Aufgabe des Reisegepäcks, so daß für dre Reisenden keinerlei Zeitverlust erntritt. , VeMnd Mischer Kaufleute und GerveMetreibender in Wie«. Morgen, Donnerstag, 8 Uhr abends. Meeting in der Kaufmannshalle des Wiener Bürgercafe, 2. ■ Bez., Praterstraße 11. Tagesordnung: 1. Protest gegen die' Zollvors lagen. 2. Wirtschaftlicher Bortrag der österreichisck-orientatrschen Handelskammer in Men. 3. Referat über Angebot und Nachfrage in allen Branchen. — Vorher ebendort präzise 7 Uhr Proponentensitzung. Dl? Schekekaktion des zionistischen Landcslomitees für Oesterreich. Die Zionistische Exekutive, in London teilt mit, daß der Endtermin der Schekelabrechnung für das Jahr 5687 mit dem' 24. Juni d. I. festgesetzt wurde. Schekalim, die nach diesem Termin ahgeführt -werden, kämmen für die Wahlen zmn Kongreß nicht mehr in Betracht. Es werden daher, alte' Ortsgrrchpen, Bezirkssektionen, Sonderverbände und Einzelpersonen, die die Schekalim noch nicht abgerechnethaben, dringend aufgefordert, dies unbedingt bis zum 24. d. (9 bis 4 W:) im Bureau, 1. Bez.. Kärntnerftraße. 29, ^Kn, damit die Exekutive rechtzeitig Venachrichtt^ werden ein Shrertag der fflletrer Mische« RrÄ< gtzmvaftmn«. Die erste Reifepeüsuug. Im Wiener jüdischen Realgymnasium findet heute die erste Reifeprüfung statt. AKS jüdisches Kulturinstitut gegründet, hat sich diese Anstatt durch zielbewußten Lehrbetrieb, der die allgemeinen Disziplinen der Bildung neben der Ausbildung der Schüler im Hebräischen und jüdisch-kulturellen Wissen nicht vernachlässigte/ das Oeffentlichkeitsrecht erworben. Die 27 Jünglinge und Mädchen, welche sich jetzt der Reifeprüfung an dieser Anstalt unterziehen und die ihre Prüfung mit Erfolg bestehen, haben das Recht, die Hochschule zu beziehen. Es waren schwere acht Jahre, die Sorgen um die Erhaltung und Entwicklung dieses jüdischen Kulturinstitutes .waren nicht gering. Der Lehrkörper, die Maturanten, aber auch das Wiener Judentum, welches dank der zionistischen Initiative diese Schule besitzt, sind zu beglüHvünschen. Ae hebrSische rmckscheift k« Amerika. Zur Erinnerung an den verstorbene« Leiter der jüdischen Abteilung in der Rewhorker öffentlichen Bibliothek, Freidus, esrcheint demnächst ein großes Sammelwerk mit Aufsätzen von den bedeutendsten jüdischen und nichtjüdischen Gelehrten Amerikas. Im „Morning Journal" gibt D. Druck den Inhalt eines von dem berühmten Bibliographen E a m s verfaßten Aufsatzes über die Frage, wann in Amerika zum ersten Male die hebräische Druckschrift verwendet wurde. Im allgemeinen wird angenommen, daß die hebräischen Type« in die ersten'Mnerikanischm Kolonien durch das Harward College aus England gebracht wurden, um die hebräische Grammatik des Jehuda Monis zu drucken. Dieser Monis kam anfangs des 18. Jahrhunderts nach Amerika und wurde 1722' Lehrer für. Hebräisch an dem Harward College. Im gleichen Jahre nahm er das Christentum an. .Er verfaßte die erste vollkommene hebräische Grammatik, die im Jochre 1735 in Boston erschienen ist. In der Vorrede sagt er, daß cinige Jahre vorher ein Londoner Kaufmann dem Harward College eine Garnitur hebräischer Typen geschenkt habe, die jedoch nicht vollkommen war. In seinem Artikel weist nun Eams Nach, daß die hebräische Druckschrift schon viel früher in Amerika gebraucht ^wmden sei> .und zwar fürden Druck einzelner Worte oder Sätze in englischen Büchern. Die Puritaner, welche in den Jahren 1629 bis 1630 nach . Amerika eingewandert waren, hielten die hebräische Sprache heilig, weil ihrer Tradition nach Gott,'sich.-, dem .--Menschen zuerst in der hebräischen . Sprache. offenbart hat. Aus dieser Anschauung ergab sich der Wunsch, die Bibel in der Ursprache zu verstehen, weshalb die Pflege der hebräischen Sprache sich unter ihne'n, besonders aber bei ihren Geistlichen stark verbreitete. Im Jahre 1640 wurde das- Buch der Psalmen in englischer Uebersetzung gedruckt, das erste Buch, das in Nordamerika im Druck erschienen ist. Mit den' Typen, für den Druck dieses Buches wurden ans England auch hebräische Typen mitgeschickt; diese Psalmübersetzung enthält bereits an mehreren Stellen die hebräischen Ausdrücke des Originals. : Später, im Jahre 1665, kam dann eine zweite Garnitur ' hebräischer Schriften nach Amerika, welche für den 'Druck eines Almanachs (Luachs) des Josias Flint, eines Graduierten des Harwatt» Collegeverwendet wurde. Die erste selbständige Druckerei in Amerika würde im Jahre 1686 in Philadelphia eröffnet, im Jahre 1693 jedoch von ihrem Besitzer William Brätford nach Newyork überführt. Eäms stellt nun fest, daß auch diese Druckerei Mer hebräischen Schriftsatz' verfügte. PalMna auf dem internationalen Kongreß für Bodenlorschnng. Ms Newyork. wird uns berichtet: Auf dem dieser Tage in Washington stattfindenden internationalen 'Kongreß für Bodenforschung wird Palästina durch den Leiter der von der zionistischen Organisation gegründeten landwirtschaftlichen Versuchsstation, Prof. Dr. Felix Meinttfchikovski, und den Direktor 6er ander landwirtschaftlichen Schule Mikweh Israel bestehenden Versuchsstation, Dr. Mayer W ini k, vertreten sein. Prof. Mentschikovsti war früher Professor der Chemie an.der Odessa« Universität. Seine wichtigste Arbeit ist eine große Abhandlung Über, die Methoden. Mr Fruchtbarmachung salziger Boderrgebiele, ein Problem, das gerade.für Palästina von außerordentlicher Bedeutung ist. Außer einem Bericht Mer die Bodenvechältnisse in Palästina hat Professor Mentschikovsti auch ein Referat, aus seinem Spezialgebiet angemeldet. Dr. Winik wirkt als Chemiepwfessor am hebräischen Gymuasiußw in Tel Awiio und erster Chemiker der WeLnteilereien m Rischon-le-Zion. Gr betreibt bereits seit 20 Jahren landwirtschaWche Forschungen in. Palästina und ist der Schöpfer der hebräischen Terminologie für Chemie. Dr. Wsnik wird am Kongreß ein Referat über „Die baktteriobogische Aktivität des tmAMensischeu Bchens" halten. 8« SMttm. Das Martyrium der deportierten Zwnisten in Rußland. Die Rigaer jüdischen Blätter veröffentlichen das Schreiben eines der Organisation Zeire Zion aitgchärigen, nach Sibirien verschickten Juden an seinen Bruder. Er schreibt u. a>: „Ich . befinde mich in einer sogenannten Stadt mit kaum 100 . Familien, die verschiedenen sibirischen Stämmen angehören utib mit denen, es unmöglich ist, sich anszusprechen. Unsere Stadt liegt 1600 Kilometer weit von der Eisenbahn und kann nur durch den großen See Jentsser erreicht werden. Anfangs Dezember friert auch dieser Verkehrsweg zu, das letzte Schiff geht ab und unsere Stadt wird von jeder Verbindung mit der lebendigen Welt abgerissen. Erst Ende Mal wird der Schiffsverkehr wieder ausgenommen. Im Dezember beginnen die große«! Fröste, die Temperatur sinkt auf 55 bis 60 Grad. Der Schnee verdeckt förmlich die Häuser und tagelang ist es unmöglich, die. Wohnung zu verlassen. Etwa zwei Monate beginnt es erst um 10 Uhr morgens zu tagen und Um 2 Uhr nachnritt'agS wird eS wiederum stockfinster, so daß Licht angezündet werden muß. Das Jammern und Heulen der Hunde in. den langen, finstert Nächten ist nicht zn ertragen ..." Schawm M wer die SotgSnte in Mlnnd. Aus Paris wird uns' geschrieben: Vor einigen Tagen hielt hier Schalom Asch einen Vortrag über seine Reise durch Palästina. Er erklärte n. a. Bemerkenswert ist die SolidariM der Bevölkerung, die sich ihrer Mission als staatenbtldenst des Element vollauf, bewußt ist. Tel Awiw ist AvvifeUos die modemste Stadt im nahen Orient, sie ermangelt aber der soliden wirtschastlrch-nationalen Grundlagen. Ich habe, sagte er, am 1. Mai 8000 manifestierende jüdifch« Arbeiter gesehen, ich habe aber nicht auch den Rauch der Fabriksschornsteinc gesehen. Die britische Rogierung unterstützt nicht genug die jüdischen Einwanderer. Die jüdische Kolonigutiou Hab den Arabern viel Nutzen gebracht. Im großen Ganzen erhielt Schalom Asch den Eindruck, daß das Werk vorwärtSgetzh . und nach Ueberwindung der Krise einen neuen. AuffchMuig nehmen wird. Mitten in der Rede vevanstalteteir anwesende jüdische Kommunisten einen Tumplt. Ein Kommunist fragte, weshalb Schalom Asch.nicht von den palästruensischen Gv> sä.ngnissen erzählt, rn denen die Kommunisten. schmachten, Schalom Asch erwiderte, er habe Wohl auch die GefängnW .besucht, aber keinen Kommunisten dort.angetrvfi ,ifc.'iK Der Kommunistenklub in Palästina betätigt. sich fr.e..i,.vertz,. " öffentlicht ProNamationen und hält.Versammlungen ab, wähvenh ,zu gleicher Zeit in Rußland die Zionisten nach Sibilrien verbannt werden.. Er schloß mit der Erklärung, er sei Mitglied des Komitees zur Förderung der jüdischen Kolonisation! in Rußland, jedoch solche s k a n d a l ö j e B o r g ä n gtz könnten ihn verarttassen, die Tätigkeit in diesem Komitee «utz, zitgeben. 60. Geburtstag von Professor Georg Leomsohn. Am 16. Juni feierte der bekannte BerRner Augenarzt Professor Georg Le v i ns oh n seinen 60.' Gebu-rtstag. Levinsohni wrssenschaftuche Arbeiten beKMigen sich vor allem mi-t de! Starmngspuipille und der Entstehung des Grünen. Stars Aus sein Betreiben hin wurden in Berlin Schulen gegründet die Kindern mi>t sehr schwachen Angen Gelegenheit geben, wi« normale Kinder zu lernen.' Ein jüdischer Fuhrmann erbt 25 Millionen Dollar. Der jüdische Frchrmarrn Gyüna Bat ne r aus' Te cu ci bei Jassy erbte von seinem in Amerika verstorbenen Bruder ein Der« Mögen von 25 Mllionen Dollar (5 Milliarden Lei). . llebersall auf einen jüdische« Wächter. Ein jüdischer Wächter der Kolonie Hulda wurde in Ausübung seines Dienstes von einem arabischen. Dieb angefallen und . durch Messerstich« schwer verletzt. Sein Zustaud ist außerordentlich ernst. (I. T. A.) Neues jüdisches Siedlmrgsland. Der Jüdische Nationalifondi hat im Tale Jesreel (Gmel) wettere 0737 Dunam Boden zwecks Änstedvung Mlsrachisti'scher Arbeiter erworde.il. Die Seeleusänger. Im April 1928 wird in Jerusalem die Tagung des Internationalen Missionsrales' der Protestantischen Kirchen, stattfirrden. Der Miffivnsrat verbindet alle protestantischen Gesellschaften der Welt miteinander. — Die I. T. A. erfährt au? katholischen MissronÄreisen, daß die Archconsrater« nity üf Pvayer for Israel zahlreiche-Messen abhalten wird, .in denen für die Bekehrung der Juden gchetot werden wird. Der Papst und.zahlreiche.Kardinale und Bischöfe werden. daran teilnehmen. In' PalMna, Italien, Frankreich. "Deutschland und in anderen Ländern werden. Zentren gebildet. Die Kinder katholischen Glaubens sollen z u freundschaftlichen Gefüh'len gegen die Ju>den erzogen werden. Reguliermm der New Aorker Ostseite. Aus New York .wird uns berichtet: Der Bürgermeister W^l-ker gab offiziell begannt, daß die Stadtgemeinde New Uork 25 Millionen Dollar für die Regüliemrm und Verschönerung der hauptsächlich von Juden bewohnten Eastside bestimmt hat. Es soll für dieses Geld eine gründliche Roauliennrg des Stadtviertels, Verbreiterung der gegenwävtig völlig l,ü f t - u n d' l i ch i los e n engen Straßen,' sowie dtt Bau ne-ner hygienischer Hauser durchgeMhrt werden. Die neuen Wohnhäuser aus der EasOde sollen allevmodernst eingerichtet rverden und trotzdem einen äußerst billigen MiettzinS haben. Ein Wohnraum fÄ nicht mehr als 6 Dollar den Monpt kosten. Die Mischen Organisationen fördern diese Mion mit allen moralischen und materiellen Mitteln. Km besten sind doch die vik, KsHsvftraSs ISS WIEN IX., xnsntrsN lir. S HUTE