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Wiener Morgenzeitung · 1927-06-19 · Heft 2984 (19.6.1927) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2984 (19.6.1927)
Date
1927-06-19
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 2964 Gien, Sonntag Wiener Morgenzeilung 10. Juni IVL7 Seite 9 Das Buch der Zeit LITERATURBEILAGE DER .WIENER MORGENZEITUNG- Buntes Sortiment. Befreiung vom System! Einmal wahllos in die Bücherreihen gegriffen, die so wunderbar gelassen warten, genommen, verworfen, behalten zu werden. Hat man. einen glücklichen .Griff, oder steht es zur Zeit so gut und interessant ilm unser Schrifttum? Da.hatte ich zuerst eure Begegnung mit Hermann Roßmann, eine freudig bestürzende, dauernd nachwirkende. Tenn sein Duch „Klas der Fisch" (Rembrandt-Verlag, Berlin- Zehlendorf) .ist eines der originellsten, stärksten, dichterischestem .Eine phantastische Geschichte von Mensch oder Fische oder Weiche, erzählt mit wmrderbarer Verdichtung, einem Naturgefühl, das sofort bezwingt, einer männlichen Gefühlsballung, .die selten ist. RoßMäun soll Fabrikant sein, 25 Jahre alt: mrter solchen Voraussetzungen und mit der Dichterleistung dieses Buches kann man alles von ihm erwarten: Dichtungen . von kosmischem jAIusmaß, wie schon diese eine ist. ' Dann begegnete ich I. Babel, und seine „Geschichten aus Odessa" (Malik-Verlag, Berlin) eroberten mich sofort. Die Schilderung eines Pogroms, vom Kind gesehen und erlebt, ist nicht nur als solche vorzüglich; ihre Schönheit liegt in dem Gefühl, mit dein!d>cr Knabe sie. begleitet. Gezählt ist das Büchlein ganz heutig; Uralt Mische Welt im kühnen Spiegel der Gegenwart. Es hat sogar Humor: allerseltenste jüdische Kraft. iMer es ist nicht mir ein jüdisches Buch: es ist regelrecht eine allgültige Dichtung. , Und dann ein Buchzum blättern. Gustave Dore: „Meine Herren!..." (List, Leipzig). Mit genialem Stift sechzig Dypen des Diskussionsredners fest'gehalten. Anno 71, bei der Versailler Nationalversammlung der jungen Republik ging hem Künstler das Antlitz ldes Redners auf. Es (ist, nach 50 Jahren, dasselbe' geblieben. Wir kennen alle diese namenlosen Porträts aus heutigen Begegnungen mit den unsterblichen Originalen. Ehr witziges, betrübendes, erheiterndes, .erschreckendes Buch. Gut gebracht in unsere Zeit der Rederei. Lauter als in diesem Buch klang nie . der Schrei siach Tat. y. .*• - ' Und da ist sie schon,-in Upten Sinclairs schönstem Buch „Man nennt, mich Zimmer manu" (Mälik-Verlag). .Schönstes,, weil cs tiefer als alle seine andern, von Gefühl .durchströmt ist/ weil sein Sozialismus nirgends sonst so.Umgesetzt in Aktivität, EnrpfindUng, Sehnsucht (vergebliche!) ist. Weil hier eine These, eine Tendenz, ein? Utopie so .sinnfällig Gestalt und Wahrheit wird, daß wiri.dem Dichter Mer ist Sinclair einer!) nur da nicht glauben, wo er alles für einen Traum - erklärt. Aber wo er phantasiert, göttlich inspiriert träumt, sind wir seine Gläubigen und Kreaturen. „Betriebsamkeit!" Schlagwort des Lustrums. Ter Kleistpreis-gekrönte Martin Kessel nennt sein erstes Novellenbuch so (Iris-Verlag, Frankfurt-Main). Es sind Novellen von heut, glänzend - sachlich erzählt, ohne daß bloch Stimmung ausgeschaltet wird; im Vorwurf neu, wenn auch nicht starke Phantasie verratend; in der Darstellung überzeugend, selbst wo es sich um extreme Geschöpfe handelt. Wer tvie es leben mit sachlicher Kunst (contradiotio in cidjecto ist: man kann sie schätzen, bewundern, "freudig gelten'lassen — aber lieben?... Man hat doch nun einmal sein .Herz. Un(d wenn der modernste Professor ihm auch soeben seine funktionelle Uebrschätznng wegbewiesen hat: wir kommen so schnell .nicht nach. Es ist da und stellt seine Ansprüche und hungert in einer'Welt der /Betriebsamkeit". Dennoch: diese Welt ist da, und der junge Kessel bringt sie unserem — Geist sehr nah. Gerade die andere Welt, die der Geister, geht einem auf, wenn der künstlerisch wällende Zufall Eberhard W a ch it z r s „Medien, Hexcn und Geisterseher" in die .Hände spielt (Langen, München). Ein systematisiertes Sammelsurium mysteriöser Vorgänge ans zwei Jahrhunderten. Blicke in ferne (ferne?) Zeiten, in Seelenzüstände, die noch heut ihre Parallelen finden, lehrreiche Lektüre. Kulturhistorisch ebenso interessant wie psychologisch. Kürt Münzer. Das schlechte Gedikchtnis der Menschheit. Henry PoulaUlo: Die Gevnrtsstunde des Friedens. (Roman. Eingeleitet von Heinrich Mann. — Paul-Zisolnay-Vevlag, Wien.) Was Romain Rolland in einen: seiner Romane des heutigen Frankreich kurz gestreift, jenes „Nie vergessen!", das den Abscheu vor dem Kriegs wachhalten mühte, hat ein Dichter aus dem. französischen Proletariat, Henry Poulaille, in seinem Roman „L'enfantement de la paix" zur Menschentragödie gestaltet. Wir vergessen rasch, vergessen immer wieder, auch das Furchtbarste, aus jenem vitalen Egoismus heraus, der sich im besten Fall et!va zur Liebe sublimiert, in jedem Fall eine Motivierung findet. Ans dieser menschlichen und menschlich begründeten Schuld baut Poulaille in einem Buch, das mit beivußter künstlerischer Absicht im proletarischen Kreise bleibt, die Tragödie des Proletariats auf. Waffenstillstand. Die heimlkehren, sind die Hoffnung derer, die die Freiheit meinen. Doch die heimkehrcn sind zermürbt und wollen leben, da sie stündlich dem Tod ins Auge gesehen; und es sind znviele. Da sie leben, nur leben lvollen, beginnen sie zu vergessen; und am Tage des Sturmes auf die Bastille, am 14. Juli, dem ersten Revolutionstag nach dem Waffenstillstand, haben sie alle, alle bereits vergessen. Tausende und Zchntanscnde — „keiner macht sich was daraus. Was genau so eine Art Glück ist wie jede andere." Dieser bittere Satz beendet Ponlailles Roman; denn der Friede, der geboren wand, ist ein fauler Friede, gegründet auf unserer Schuld des Vcrgesscns, und jede Stunde kann der Menschheit das alte UwcMck wiedevbringen. Heinrich Mann, dem der Dichter (Poulaille ist einer, das erkennt man in jener Szene, da einer fremden Leuten seine Kriegserlcbnisse vorliest, die er niedevgeschrieben) sein Buch gewidmet hat, sagt in dem Vorwort der bei Zsolnay erschienenen deutschen Ausgabe: „Wir Menschen haben keine Ausdauer und nicht genug Gedächtnis, dies verschuldet mehr als die Hälfte unserer Leiden... Wir müssen lernen, uns zu erinnern — noch mehr an unsere Schande als an das Gute." Das ist.der Ruf, den das ausgespart gearbeitete Buch von Poulaille auSstöht, auf jeder Seite tönt diese Anklage gegen das schlechte Gedächtnis der Menschheit für ihr -Unglück und ihre Schmach. Solange sie diesen Hang zum Vergessen nicht überwindet, solange sie nicht ihren Egoismus überwindet, um zu stetem Erinnern zu gelangen, solange werden immer wieder die Tragödien der Freiheit, der Revolution gelebt -— und geschrieben werden müssen. Ponlailles Buch ist primitiv geschrieben, aber weit über den Tag hinaus in die Zeilen hinein empfunden. —H. Reue Kunftbkcher. Eisten Wegweiser für Laien bezeichnet Frau H. Krolle r-Müller ihr Büch „Die Entwicklung dar modernen Malere i", das der Verlag' Klinkhardt ui Biermann, Leipzig, in gewchüt gediegener Weise herausgebrächt' hat. Dieses Buch verdankt seine Entstehung einem Zyklus von Vorträgen der Verfasserin, die als Sammlerin moderner Kunst Ruf besitzt und sich bei ihren Ausführungen auf ihre eigenen Qualitätsobjekte stützen konnte. Wenn auch damit eine gewisse Einseitigkeit der Anschauung und weiters eine Ueberschätzung einzelner Namen verbunden ist, so hat doch die mündliche Darstellung den Zuhörern eine feste Basis geboten, die für das Buch durch Wiedergabe der einzelnen Vergleichsobjekte nicht verloren ging. Die Definition von Kunst als der gefühlsmäßigen Gestaltung des geistigen „Jchs", in der ausschließlichen Absicht, dieses „Ich" zu gestalten, gegenüber der Definition „Kunst iLst das, was eine Emotion gibt und gemacht ist in der Absicht, eine Emotion zu geben", deutet an, daß die Verfasserin aus dem Weg zur Analyse der Formgestaltung begriffen ist und cs dadurch vermeidet, mit nur historischen, kulturellen und psychologischen Erklärungen zu spielen. Die Persönlichkeit (Charakter), die Umgebung (Milieu) und der Zeitgeist (Kultur) sind die Quellen, denen eiü iKunstwerk seine Entstehung verdankt. Unter diesem Gesichtswinkel sind die vier Kunstperioden: Positiver Realismus, Impressionismus, N^o- Impressionismus und Kubismus als „moderne Kunst" züsammenzufassen. Die Verschiedenheiten dieser Stile werden dem Wesen und der Form nach populär analysiert. Darin liegt der Wert des für den Laien informativ wirkenden Buches. - - Der deutsche Graphiker Max Thalmann hat Amerika gesehen und erlebt und seine Visionen in zwei Mappcnwerkcn „Rchythmusdcrneuen Welt" und„Amerika im Holzschnitt" (Engen Diederichs Verlag, Jena) festgehalten. In diesen Holzschnitten ist das moderne Amerika künstlerisch gestaltet. Die gewaltige, 'logisch aufgebaute Gegenüberstellung von Schwarz zu Weiß, die restlose Erfüllung also der Holzschnittechnik bietet eine neue Schönheit des pulsierenden Lebens, ein Festhalten der ungeheuren dynamischen und konstruktiven Energien, die sich in dm amerikanischen Großstädten zusammengefunden, haben. Den Kontrapunkt des Holzschnittes hat Max Thalmann in einer zweiten, ebenfalls von/EugeU Diederichs herausgegebenen Holzschnittmappe „Der Dom" visionär gestaltet. Es ist Re Darstellung der religiös-mystischen Gotik, die nicht als Sinnbild erscheint, sondern als wirkliches Erleben, als musikalisch-rhythmische Umsetzung eines religiösen Moments in kongeniale Form. Diese beiden Holzschnittzyklen sind in ihrer strengen Gesetzmäßigkeit «und inneren Geschlossenheit Dokumente einer künstlerischen, reisen, vom Rausch der Arbeit und des Jnsichvcrsenkens ergriffenen Persöul'>s'kcit. Oskar Rosen selb Internationale Abenteuerreihe. Ein Berliner Verlag — Rijle und S.ocf — hat mit anderer zugleich den Instinkt für unsere gewaüstmen, verhungerten, welrdursugen Begierden gehabt und eröffnet eine Reihe bunter, geheimnisvoller, kriminalistischer und phanlastischer Romane. Man begegnet, vorläufig, den Namen S a x R o h m c r und A r t h n r Mills und wundert sich wieder, daß der deutsche Geist, die mitteleuropäische Phantasie derlei ausschweifende Erfindung nicht fertig bekommt. Sind wir zu alt? Ist unser Gehirn zu verkalkt? Unser Blut za träge?, Aber wir haben die Sehnsucht nach dem, was die Jugend ergötzt und erregt. Und wenn wir die ersten vier Romane dieser Reihe lesen, werden wir jung. Kann ein Buch schöner zaubern, als uns zwanzigjährig machen? Es geht nicht an, zu erzählen, tvas in diesen Büchern geschieht, mögen sie nun „Gold-Katze", „Das graue Gesicht", „Feuerzunge" oder „Fu-Mantschu." heißen. Denn lede Seite explodiert von Ereignissen, ledes Kapitel ist Hetzjagd Lurch citte Welt von Abenteuer, das Ganze ein herrlicher Hexenkessel von betäubenden, betörenden Sensationen. Wahrscheinlichkeit? . . . Lächerlich! Kommt es auf etwas anderes an als daraus, uns hinzurciften? Solange man liest, glaubt man. Jenseits des Buches: die schnöde, unwirklich banale Wirklichkeit. Und! zu guter Letzt: das spricht ein ausgepichter Leser, einer vom Handwerk selbst, ein blasierter Fachmann: es gibt Stellen in diesen wilden Romanen, alüvo er Respekt bekam vor der schriftstellerischen, ja der künstlerischen Leistung! K. M. Zum 89. Geburtstag von Max Lieberm'ann bringt die vom Verlag I. Kaufsmann, Frankfurt a. M., yerausgegebenc „Jüdische Jugendbücherei" als Bändchen 1—2 eine Einführung in das Leben und Kunstwerk des Ließen Malers von Dr. Artur Gattin er unter dem Titel „Max Liebermann, der Künstler und der Führer". In der gleichen Sammlung sind einige in sich abgeschlossene Kapitel aus Max B r o d s bekanntem Renaissanceroman unter dem Titel „David Reubeni in Portugal" erschienen. Oberrabbtucr Dr. Adolf Altmann, Trier: „Aehrcu und Beeren". (Homiletische Weckrufe an die zeitgenössische Judenheit an Hand der Feste, Sabbate und gehobenen Momente des jüdischen Lebens. Band 1. Feste und Sabbate. Verlag E. Angermaher, A. Alkalah u. S. Nachf., Preßburg.) Der jüdische Predigtstil hat sich mit der Entwicklung der deutschen Sprache in den letzten Jahrzehnten erheblich ändern müssen. Wer auch die Probleme, die der moderne Rabbiner seiner Gemeinde zu entrollen und zu lösen hat, sind! vielfarbiger und bewegter geworden, haben den Rahmen des alten Stils gesprengt und eine neue Sprache geschaffen. So ist es gerade deshalb von Wert, wenn uns? jetzt ein homiletisches Werk geboten wird, das nach Inhalt und Sprache diesen Anforderungen gerecht wird. Es sind eigentlich keine Predigten im schavlonenM'äßigen Sinne, sondern — zum größten Teil — in Poesie und Gedankentiefe getauchte GeisteWbilde, Ansprachen an die Geister und Seelen jüdischer Menschen, Persönlichkeitsübertragungen. Es ist ein neuer Predigtstil, der sich uns zeigt. Den weiten, reichen HaggadakreiS in Talmud und Midrasch weiß der Verfasser für seine tiefernste Formung von „Weckrufen" an die Zeit souverän zu gebrauchen, mitunter sehr pointiert auch die halachaische Ethik. Geschickt wird ebenso die Parabel herangezogen. Wichtige Zeitsragen, wie das Führer-Problem, die Parteisrage, Ercz Jisroel, Volkseinheit, Erziehung, Ehe- Heiligkeit, das' soziale Problem u. a. m. erfahren eine tiefgründige Beleuchtung. Nene, originelle Gesichtspunkte und Deutungen werden vorgeführt. Aesthetischen und psychologischen Momenten ist ein breiter Raum gewührü S. H. Der junge Wiener Verlag Dr. Hans Epstein hat soeben seine Produktion mit zwei ersolgvecheif,enden Büchern eröffnet: „Wien in Bildern" stellt das erste wertvolle Bilderbuch von Wien dar und bringt 160 größtenteils unveröffentlichte Aufnahmen von Bruno R e i f f e n st e i n in Kupfertiefdruck. In dem zweiten Werk, unter dem Titel „Das Abenteuer des Christo ph C o l u m b u s" von Marius Andre (aus dein wir in unserer gestrigen Nummer ein interessante? Kapitel veröffentlichen konnten. D. Red.), darf man das erste kritische Buch über Colnmbus und gegen Columbus begrüßen. „Gesichter und Fratzen" heißt das bei Kurt Wolfs, München, erschienene neue große Holzschnittwerk von Franz M a s c r c e l, das 60 Origuralholzschnitte bringt. Dre Romane der Welt sind bis zu Band 12 gediehen, der Band dieser Woche (12) ist „Tampico" von Josef H e r g e s h e i m e r, ein Mexikoroman. Zur Jnternatioüalen Buchkunstausstellupg Lep.,g 1927 bringt der Insel-Verlag einen „Amtlichen Kataloqch zirka 400 Seiten Text, mit zahlreichen Abbildungen und etwa 60 ganzseitigen Bildtafeln heraus; nur 1.50 Mark ist der Preis des umfangreichen und instruktiven Gedenkwerkes. In der deutschen Gesamtausgabe von Joses Conrad, die S. Fischer. Berlin, herausgibt, sind d?e Romane „L o r d Jim" und „Ter Nigger vom ,N a re i ss u s'"* neu erschienen. BÜCHEREINLAUF. Annie von Brabcnetz: Brettlflüegen (Roman). Eigen« drMer-Verlag, Berlin. Dr. I. Friedmann: Das med-izinckche Wien. Verlag Ludwig Vidor, Wien. John Galsworthy: Der silberne Löffel, Roman. (1. vis 30. Tausend.) Paul-Zsolriay-Verlag, Wien-Leipzig. Alexander o. Gleichen-Rutzwurm: Gute Geister. (Gin Buch vom Tr>Men; Für und Wi-.'.r, Ja und Amen.) R. Piper & Co., Verlag, München. I. C. Heer: Matterhoriizauiber. Verlag Ernst Ackermoim, Konstanz. Egon Erwin Kisch: Der rasende Reporter in Rußland. (.Zaren, Polen, BohchewUken.) Erich-Re»s;-Verlag, Beul in. Friedrich Wolf: Kreatur, Roman der Zeit. Adolf-§po:ch 'M- Verlag, Hannover.

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