Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2984 (19.6.1927)
- Date
- 1927-06-19
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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eefte 8 ^reTt, Sonntag Wiener Morgenzeitung . JÜDISCHES JEDEN Mische Konferenz zur BMmpfnng des Mdcheuhandelr. Am 22. Juni wird in London eine Jnterterritorials Korrferenz jüdischer Vereinigungen zur Bekämpfung des Frauenurd HädchenhandclS eröffnet tvcrden. Den Vorsitz wird Herr CLaude G. Montefiore führen. Die Konferenz wird bis 21. Juni dauern. Di« Konferenz wird die Schaffung eines zentralen Fonds zur Bekämpfung des Mädchenhandels unter der jüdischen Bevölkerung beschließen und die Vorschläge der Expertengruppc des Völkerbundes erörtern. Sie wird auch über Vorschläge beraten, die dem am 28. Juni ebenfalls in London zusammen tretenden Kongreß des Internationalem Bureaus zur Bekämpfung des Mädchenhandels unterbreitet werden sollen. Der Konferenz werden u. a. beiwohnen: Der stellvertretend» Generaldirektor der I. C. A., Eduard Oungre, der Präsident des Amerikanisch-Jüdischen Kongresses Dr. Stephen S. W i s e, der Großpräsident des Ordens Bnei Brith, Alfred M. Cohen, Prof. Dr. M. Sobernheim-Berlin u. v. a. Von den vertretenden Organisationen sind zu nennen: Jca, Hias-Jca-» EmigdirKt, Hilfsvcrein der deutschen Juden, U. O. B. B., 'American Council os Jewish Women, die Frauenschutz-- Komitees in Oesterreich, Belgien, Kanada, Danzig, Dänemark, Holland, Ungarn, Italien, Lettland, Litauen, Rumänien :nd Schweden. Ile Pro PMftina-TeseLschast in Ungar«. Aus Budapest wird uns gefchrieben: Die vor kurzem hier rach Überwindung vieler Hindernisse ins Loben gerufene Pro-Palästina-Gesellschast hat bereits m-chMche praktische Erfolge aufzuweisen. Eines ihrer Leitungsmitglieder, der Chef der weltberühmten Samenhawdelsunternehmung Heinrich Mauthner, der auch als Großgrundbesitzer auf dem Gebiete der Landwirtwirtschaft als hervorragender Fachmann gilt, hielt sich in letzter Zeit mehrere Wochen in Palästina auf, um dort Möglichkeiten für größere Investitionen zu studieren. Das Ergebnis dieser Reise ifth daß Herr Mauthner in der Nähe von Kfar Saiba die Option auf vorläufig 4000 Dunam Boden erwarb, wovon er 2000 Dunam für sich behalten und zur Gründung einer ungarisch-jüdischen Kolonie verwenden will, wahrend die restlichen 2000 Dunam für andere Mitglieder der ungiarischen Pro-Palästina-Gesellfchast angekauft werden. Aus dem eigenen Bodenbesitz will Herr Mauthner eine große Orangerie und'Bananenpflangung für Exportzwecke anlegen. Das ganze Geöiet wird durch moderne Drainage fruchtbar erhalten werden. Auch eine große Viehzucht, ferner eine Stärkefabrik und andere landwirtschaftliche Betriebe sollen mit den allermodernsten Mitteln errichtet werden. Den Tel Awiwer Korrespondenten des Budapester „Orfzagos Egyetertes" gegenüber erklärte Herr Mauthner, daß er, sobald der Kauf der 4000 Dunam legalisiert sein wirdsich ständig in Palästina niederlassen und an die Durchführung der Betriebsgründungen schreiten werde. Die Pro-Palastmavewegung in den ungarischen Provlnzstädton. Aus Budapest wird uns berichtet: Die Pro- Palästinäliga in Ungarn schreitet, nachdem die Organisation in Budapest erfolgreich vollzogen ist, daran, in den wichtigsten Provinzstädten Z w e i g ft e X l e n der Liga zur Förderung des Pälästinaausbaues zu gründen. Die erste dieser Provinzfilialen wurde dieser Tage in S t u h l weiße n b u r g ins Leben gerufen. In einer im Festsaale der Ku'ltusgemeinde abgehaltenen zahlreich besuchten Versammlung, in welcher Kultusprästdent Dr. Karl L ö w y und Generalsekretär Bela Szekely die Referate hielten, wurde die Gründung der Lokalgruppe beschlossen und zum Präsidenten derselben Gemeindepräsident Dr. Karl LLwy gewählt. Dem Ausschuß gehören die angesehensten Juden von Stuhlweißenburg an. Sie Wische« Krlegsgefallenen in Ungar«. Aus Budapest wird uns berichtet: Der Vorstand der jüdischen Kultusgemeinde beschloß, zur Erinnerung an die im Weltkriege gefallenen ungarisch-jüdischen Soldaten in dem in der Nähe des großen Tempels in der Tabakgasse zu schaffenden großen Park eine Monumentalstatue zu errichten. Mit der Ausführung des Denkmals wurde der bekannte jüdische Bildhauer Nona betraut, der die Entwürfe bereits vorgelegt hat. Das Denkmal weist eine ganze Anzahl Heldengestalten aus der jüdischen Geschichte auf, so die Prophetin Deborah mit der Laute, Josua, Barak, Gideon, Simson, König David, Juda Makkabi u. ja.?ine Sollaranleihe der Budapest« Wischen Gemeinde, Wie aus Budapest gemeldet wirb, hat die Repräsentanz der israelitischen Reltgionsgemeinbe die Ausnahme eines Amortisationsdarlehens von'einer Million Dollars beschlossen. Dieses Darlehen dient für folgende Investitionen: drei neue Tempel, darunter der Heldentempel mit dem Heldendenkmal, das Kulturpalais der Gemeinde, und Mädchenschulen, Gynntasiunr, Ausbau des jüdischen Spitals und der Religionshäuser in den Tempelbezirken. khrnng jüdischer Mlkerrechtter. Ans der in Dresden abgehalteneir zehnten Tagüng der deutschen Gesellschaft für Völkerrecht gedachte der Vorsitzende und Gründer des Kieler Institutes für Völkerrecht Geheimrat Prof. Dr. Theodor Niemayer des verstorbenen jüdischen Völkerrechtlers, Geheinrrat Georg IA rnhvld am Ausbau der Gesellschaft. Die Verdienste, die sich Georg Airnhold, der Protektor aller auf den Frieden gerichteten Bestrebungen um die Sache des Völkerrechts erworben habe, tverden unvergessen bleiben. Großen Dank verdiene auch der Geheime Iuftizrat Dr. Bondy in Dresden, ein Richter, dessen Arbeit als Mitglied des in Paris tagenden dentsch-frattzösischien Schiedsgerichts von allen Parteien als mustergültig anerkannt tvorden sei. Im Mittelpunkt der dreitägigen SrtzNngsdauer stand das von Prof. Dr. Krans-Könrgsberg erstattete Referat über „Minderheitenschutz" wobei sowohl der Referent als auch mehrere Diskussionsredner Mnlaß nahmen, auf die Jndenfrage einzugehen. Ae Wische Literatur «»d der P. 8. R.-Klub. Der am 20. Juni d. I. in Brüssel zusammentretende Internationale Kongreß der P. C. N.-Klubs aller Länder wird sich mit der Frage der Aufnahme einer jüdischen Abt e i l u n g des P. E. N.-Klubs zu befassen haben. Seitens des Kongreßbureaus wurde Herrn Leo König, der den Verband jüdischer Schriftsteller in Warschau vertritt, mitgeteill, daß die Aufnahme des jüdischen P, E. N.-Klubs auf die Tagesordnung ' gesetzt sei und daß er eingeladen werde, den .Verhandlungen beizuwohnen, ohne daß ihm auch Stimmrecht gewährt sei. Aue Wische Feier in Bnenos-Aires : Aus Buenos - Aircs wird uns geschrieben: Vor kurzem fand hier die Eröffnung des ersten großen jüdischen Waisenhauses in Argentinien statt. Die Eröffnungsfeier gestaltete sich zu einer großen Kundgebung, an der die Spitzen der Behörden der Republik und die hier akkreditierte Diplomatie teilnahmen. Unter Führung des Präsidenten der Republik, Dr. Alvar, und feiner Gattin waren fast sämtliche Minister mit den Damen, der Direktor des Einwandcrungsamtes, der Präsident des Parlaments, viele Abgeordnete, die diplomatischen.» Vertreter von Frankreich, Belgien, der Schweiz, Brasilien und andere bei der Feier erschienen. Nach einer Begrüßungsansprache der Präsidentin des Waisenvcrcines hielt Rabbiner Dr. Halphon, ein Schüler dcö Pariser Lehrerseminars, eine Rede, worauf ihm der anwesende französische Gesandte Francois George Picot das Offizierskreuz der französischen Ehrenlegion überreichte. Es ist das derselbe I. G. Picot, der seinerzeit den ersten sranzösisch-enßlischen Vertrag über Syrien unterschrieben hatte. Sowohl Picot als auch Rabbiner Dr. Halphon in seiner Dankrede betonten die Verdienste Frankreichs um das im Aufbau begriffene jüdische Nationalheim ins Palästina und das Zustandekommen der Balfour- Deklaration. Die Feier wurde mit dem Absingen der argentinischen Hymne und der Tikwah geschlossen. Die Ermordung des Akademiemitglieder Turow. Wie berichtet, wurde an der Eisenbahnlinie Moskau—Kursk unter geheimnisvollen Umständen das Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften, Turow, ermordet aufgefunden. Turow hieß mit seinein wirklichen Namen Wladimir Sacharowitsch Ginsburg und war Jude. Bis zur Revolution war er Lehrer im Gouvernement Kaluga. 1919 wurde, er Vorsitzender des Obersten Wirtschaftsrates für Litauen und Weißrußland. Später wurde er Bevollmächtigter des Zentral-Exekutivkomitees in Sibirien. 1923 wurde er zum stellvertretenden Leiter der Handelsabteilung in Berlin ernannt. Zuletzt war er Mitglied des Handelskommissariats-Kollegiums. Gürsburg stand im 32. Lebensjahre und Hintevließ Frau und Kind. Ier Keren Haiessod ans dem Wege zur vierten Million Pfand. Wie der „Zion. Korr." aus I e r u s a l e m unter dem 15. d. telegraphiert wird, betrugen die Keren-Hajeffod-Einganga im Mar 47.862 ägyptische Pfund gegenüber 44.442 Pfund im Vorjahre. Davon brachten auf: Vereinigte Staaten 33.117, Südafrika 3000, Deutschland 2188, Rumänien 1999, Polen 1761, Singapore 1300, Tschechoslotvaket 1127 Pfund. —: Der Keren Hajessod schreitet nunmehr auf die viert« Million Pfund zu, nachdem mit den Mai-Eingängen di« dritte Million um 7000 Pfund überschritten worden ish j Di« Keren-Hajessod-Eingänge während der ersten, acht Monate des laufenden Budgetjahres (1. Oktober bis 1. Juni) betrugen 440.150 Pfund (55.000 Pfund im Monatsdurchschnitt). Davon haben aufgebracht: Bereinigte Staaten 227.262, Südafrika 44.147, England 23.131, Kanada 38.728, Deutschland 19.588, Rumänien 19.477, Holland 7414, Tschechoslowakei 7012 Pfund. Ae -eiben Quellen von Aderia». Ter letzten Sitzung des Stadtrates von Liberias wohnte der Gouverneur des Nord-Distriktes von Palästina, Herr Abramson, bei, und verlas den Entwurf eines Abkommens zwischen der Regierung und dein Stadtrat, der sich auf die Regulierung und Msnutzung der heißen Quellen von Liberias bezieht. Gemäß biefent Abkommen gehören die Quel^u »ttb das angrenzende Land derRegierung, 19. Juni 1E7 Nr. 8984 MHEMHIDiHMHIfMBBMMHHHl Verband der Zioitteteti-RevlsiotHsten. Dienstag, dca 28. d. M„ Sophlimeal. 8 Oke abends Wladimir Jabotinsky: „Ocftnct Palästina!” (Ein Mahnwort an den XV. Kongreß.) IIIBlBBBBBBBBBIBIIBBIBBBIBIBRIBBlBIBll die sie dem Stadtrat pachtweise überläßt. Zwei Drittel des Nutzens würden der Stadtverwaltung zufallen. Der Gouverneur gab . hem .Stadtrat den Rat, das Abkommen zu UnterzeichnerinsK«c-.aber die Angelegenheit einem Schiedsgericht ämjy Entscheidung zu überlassen. Das Schiedsgericht werdö 'vom Oberrichter von Palästina geleitet sein. , Der Stadtrat beschloß, eine Kommission einzusetzen, die'sich mit der Frage befassen uus> in zwei» Monaten Bericht erstatten wird. Br. Straucher.Gerent der ßzernowiher Kultnsgemeinde. ' Wie wir bereits berichteten, hat die neue rümtznische Regierung den früheren Gereuten Dr. Benno Strauch er wieder in sein Amt eingesetzt. Diese Aktion hängt mit ' mit der politischen Neugestaltung in Rumänien zusammen. Die Installierung Dr. S t rauch er s zum Sachwalter der großen jüdischen Gemeinde von Czernowitz vollzog sich in Cfeierlicher Meise. Die jüdische Bolkspartei, deren Chef Doktor Stvaucher ist, hatte alles Aufgeboten, um den Akt zu einer großen politischen Aktion zu gestalten. Dr. Straucher erklärte in seiner ^Antrittsrede, daß es ihm ferne liege, an seinen Vorgängern Rache zu üben. Er sei gekommen, um den Frieden zu erhalten. Doch ließ er es sich nicht nehmen, seinen Vorgänger Dr. Mayer Ebner zu beschuldigen, daß er jetzt, da er aus seinem Amte geschieden sei, angeblich eine desorganisierte verschuldete Gemeinde hinterlasse. Sowohl -Oberrabbiner Tr. Mark und Rabbiner K a tz sowie sämtliche Beamte und Funktionäre der Gemeinde habe« dem ertzrn Dr. Straucher ihre Huldigung, entgegengebracht. Es wird sich zeigen, ob Dr. Straucher sein Versprechen halten und die seit dem Krieg durch innere Mßhelligkeitcn stark zerrüttete Gemeinde endlich zu friedlicher jüdischer Arbeit führen wird. Sadotinstp in Brün«. . Wie bereits berichtet, hat Wladimir Jabotinsky dieser Tage hier auf einem jüdischen Meeting über die Palästina- Probleme gesprochen. Vor seinem Referat hielt Professor Rcibinowicz in tschechischer Sprache eine informative Rede, in der er die zu der Versammlung erschienenen tschechischen politischen Persönlichkeiten mit den Grundtendenzen des Zionismus vertraut machte. Seine temperamentvollen Ausführungen. fandrn lebhaften Beifall. Herr Jabotinsky entwickelte die Forderungen des Revisionismus in einer längeren Rede. Er hob hervor, daß die Opposition heute ihren Kampf in einer gegen früher etwas gebesserten, Atmosphäre fiihre. Viele ihrer Gedanken seien bereits Gemeingut gcivorden. Er wandte sich dann gegen hie in London von der Exekutive betriebene Politik und schloß nrjt der Forderung, in der zionistischen Bewegung die Demokratie wieder herzustellen. Der älteste Mann in Polen gestorben. In Petrikau verstarb im Mer von 113 Jahren Solomon Blatt, der älteste Jude Polens und zugleich der älteste polnische Bürger. Aulounsall von Jewish-Ageney-Experten. Die in Palästina weilenden Experten Pros. Rosenau und Dr. W i l i n s k y erlitten :m Emek Jegreel einen Autounisall. Sie blieben unverletzt, während. zwei Mitpassagiere ernstlich verletzt wurden. Konferenz der Mschen Presse in Polen. In Wilna tagt gegenwärtig eine Konferenz der Mischen Presse ganz Polens, der Delegierte aus etlwa 40 Städten beiwohnen. Das Innenministerium und das polnische Journallistensyndikat haben Vertreter entsandt. Jüdische Organisationen in Polen und im Ausland sandten Begrüßungstelegramme. Das Präsidium setzt sich aus S. R e (s e n, S ch aH i t, Kaplan, Fuchs und Kahan zusammen. Reisen sprach über „Die jüdische Presse in der ganzen Welt", Meisel über „Das Mische Buch". Eine Anzahl Beschlüsse, die Beru'fsfragen sowie Probleme der Kultur betreffen, wurde gefaßt. Ein Referat über die Jerusalemer BibUothek aus dem Bibliothe^artag in Dortmund. In Dortmund fand in diesen Tagen eine Zusammenkmist der Mbliothvksleiter Deutschlands aus Anlaß der Einweihung der jungen Stadtbibliothek statt. Unter den Referaten ist auch dasjenige des Professors Doktor Heinrich Loewe von der Preußischen Staatsbibliothek und der Jerusalemer Univevsitätsbibliothek hewomuheben. Eine blusige Rauferei unter den jüdlfchen Transportarbeitern in Warschau. Die I. T. A. meldet: Jnnerhal>b des Warschauer Transportavbeitewereiues, dem in der Hauptsache jüdische L a st t r ä g e r angehören, sunden m den letzten Tagen m Zusammenhänge mit einem Streikbeschluß schwere Konflikte statt.- Gs kam zu Zuisammenstößeu, in deren Verlauf mehrere Är^esisr schwer verlletzt wurden. Der Arbeiter Israel Eisen mann verstarb als das erste Opfer der Zusammenstöße; mehrere seiner Kollegen liegen im Krankenhaus schwer darnieder. Die jüdische Akademie für Kunst und Wissenschaft in Amerika. In Newyork wurde, wie I. T. A. meldet, die Jahresversammlung der Jüdischen Akademie für Kuirst und Wissenschatf Amerikas abgehalten. Der Kanzler der Nctvyorker Universität, Dr. Clmer E. Brown, erklärte in der Eröffnunasansprachc, die Juden leisten unermchliche Beiträge fitr Kunst und Wissenschaft in der ganzen Welt, und auch die Jüdische Akademie stehe nicht allein jüdischen, sondern auch nichtjüdischen Schülern offen. Zum Präsidenten der Akademie wurde Dr. Henry Koller von der Newyorker Universität, zu Vizepräsidenten wurden Prof. Nathan Jssaaes von der Harvard- Universität und Prof. Moses Hy am son vom Jüdisch-Theol »gischen Stminar gewM» i