Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2982 (17.6.1927)
- Date
- 1927-06-17
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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€c?te ß Wien, Freitag DS^ner MorgenHeitung 1-7. Jimi 1927 Rr. 2982 Picon, f-tc int Se.o^-A.'emrt^Ti ea er dr.' S.zeerer führt, daß |ii' die oe.'ne-ne Bahn der Mar. * i'lckforv-Roileii «r f-a ,,Mainmeie" und ,.Iankale", de ihr }0 viel Erfolg gebracht hatte, rericeß. mti eins ern'-e Charakterrolle schauspl^'criich und umsikatisch aufzubaucn Diese Rolle liefert eine Opel» rette „Zarewitsch Froor", deren Teil von M. 'Hs che r ot« witsch, deren .Musik von M. Rumschinsky stmnutt. Ter Text behaiwelt die Historie von dein Zaren Jvlmnjtt Grosny, dem gransamsten Mörder auf dem russischen Thrvn, 'ressen jugendlicher Nachfolger Fedor sich nur dadilrrb vor den Verfolgungen des blutrünstigen Despolc.- retten iamr. daß er seine kindliche Einfalt in die Sphäre der Narrheit hineinspielt. (Das Motiv mag dem Verfasser des Textes durch die MhnLichkeit mit den Sagen vmn jungen David besonders zugesagt haben.) Die Figur des „Fedja mit den Wöckchen", lvre der jugendlich.' Thronfolger Fedor vom Volke «genannt nM>, well er am liebsten lei seinem Glockenspiel verweilt, steht im Mittelpunkt der Handlung und ist sehr geschickt charaklerisiert. Diese beinal?e subtile Charaiteristik ist auch.in der Munk Runrschinskys sestgehalteu, der damii bcrmeferr hat, daß er mehr kanit als bloße Merweltsmusik. Vtali Picon gibt dem Zarewitsch Fedor alle Züge ihrer großen darstellerischen Kmft; das erspielte Wesen, hinter dem Geist und Verschlagenheit geschickt maskiert tverd'n, die liebenswerte Art des Knaben, den das russische Volk — tveil es Ihn für einer: Narren hält — wie einen Heiligen verehrt, bringt die Künstlerirr in hervorragender Weise zum Umdruck: wenn arn Schluß Fedor zum Zaren gekrönt wir, liegt aus ton Gesicht der Picon die Tragik dos innge.i Wesens, das aus seiner glücklichen Einfalt gerissen tvird. Das Publikum bejubelte die Meisterleistung der Picon, und die Operette, die so ganz anders ist als das, was sonst in diesenr Genre geboten wird, machte trotzdem (odw wohl gkralde deshalb) bis zum Schlüsse der Saison volle Häuier. Am den Theatern. Ga''isspheatoa. Mm^en, HS RHr, .Pa-u'l'us u-nLar de n Jude n". A k ad e um e t h aale r. Morgen^ HB Uhr, gelaugt das OrüsdftKel „Der gute KSulg" von Raoul Auevrchei-mer zur tltNMHrrvng. (ÄbormeAre'N't 1. Gruppe.) O Peru ich eavew. Morgen» 6 Uhr, ^Par.'siHaü". Settchtssaal. Ae LastmSrveri« Hagedorn z« 8 Fahre» GelSngnir vernrteLt. Die 19jährige Käthe Hagedorn, die in einem Blulrausch zwei Kinder getötet hatte, wurde unter Zubilligung milderttder Umstünde wegen SittlichkeitsverbrechclNs zu einer GefLn.gn.isstrafe von s echs MvNatvii und ivegen Totschlages irr zwei Fällen M j e fsttr f J a hreu Gefängnis, zusammen zN einer Gefä-N'gN'i strafe von acht Att-Wen verurteilt. Qmbe De* Spielzeit km Modernen TMater. Sonntag, den 19. Juni, schließt die Theatersaison am Modernen Theater mit dem gMirwärtia am Spielplan stehenden EinakterMlus. Die Wiedereröffnung ist für Freitag, den 26. August d. I., vorgesehen. Zur Aufführung gelangt BorgMes dkeürmstrittenes MaderlingdraMa „Der Erzhergog^ (,L^arciducc?9 mit Rudolf Förster und Toni van ©$ tn den Hauptrollen- — In der Zwischenzeit, welche zum Einbau des eisernen Vorhangs benützt wird, untersmwmt Direktor Körner mit seinem Ensemble Gastspiel- -Wfferr. Jüdische GraVMaUkunst von einst. Die Gesellschaft zur Erforschung jüdischer KunstdenLmäler hat gemeinsam mit dem badischen Oberrat der Juden im Rahmen der Airs-- 'stellung für Friedhofstnust, die gegenwärtig in Karlsruhe zu sshen ist, eine Koje mit Abbildungen jü bischer Grabmalbunst eingerichtet. Die Grabmalbikder der ältesten jüdischen Friedhöfe Badens find kunsthrstorisch sehr wertvoll. Wir entnehmen einem Aussatz der jüdischen Presse" folgende Stellen: „Fast durchwegs ist man von der tiefen Verinnerlichung und Stimmung dieser Grabstätten in ihrer Gesamtheit wie in Einzelheiten überrascht, die stets unter Einhaltung schlichtester Grnnd- und Umritzfornten -och die jeweilige Zeit ihres Entstehens rn unaufdringlicher Weise erkennen lassen. Hoffentlich gibt die Sammlung für die GlaubensangeMrigen und die Grabsteinbildhauer Anlaß, wieder mchr zur Grabmakknnst früherer fetten zurückzukehren, deren Schönheit und Würde in GegenWerstellung der heutigen Leistungen auf dem israelitischen Friedhof in Külsheim besonders überzeugend zu sehen ist." Schakjapins prMsorische Gravfchrift. „Ich habe mein Epitaph geschrieben." sagte Schaljapin. als er dieser Tage ln FvMstone landete, imt anläßlich der Konferenz der „Föderation ° -er Britischeil Mustkindustrien" zu singest. „Im Russischen sind es Verse, aber auf englisch lautet es etwa so," Mr der berühmte Bassist fort: „Hier ist Schaljapins Grab. Er lebte, er liebte und er verübte schändliche Streiche (he did seandalous things). Er log und beging unsagbare Sünden. Er war wie der Teufel, der in der Kirche vor der Messe tanzte, endlich hat er Ruhe gefunden. Nun liegt er unbeweglich unter diesem Stein, sein Grab wird nur gewässert von den Tränen seines Weibes und der Kinder. Ewiger Friede deinen Resten, Schaljapin, du Schauspieler, Sänger. Künstler und du Mann, der sich an alle verkaufte. Friede." „Ich werde das zu einem Liede nmchen," rief er hinzu. „Wrd es aus meinem Grabstein eingehauen werden? Nein. Ich hoffe, ern besserer Dichter wird eine Grabschrist für mich verfassen." Vereine, BortrSge unv Versammlungen. Uebrr „Internationale Verständigung in Wissenschaft und Wirtschaft" spr.cht heute, 7 Uhr abends, Her-v Pros. E. D e W a h l (Roval) im Großen Hörsaail des histologischen Instituts, 9. Bez., Schwar-zspamerstraße 17. Arbeitsgemeinschaft Zionistische FrVendbünde. Morgen, 8 Uhr nbends, im Mnttlercu Olpmpiasaah Port rag Dr- Hugo Herrmann über Kongretzfragen. <«• Bezugspreise der „Wiener Morgenzeitung Monatlich 5- 60*— Wiew und Oesterreich. Tschechoslowakische Republik . ^len Deutschland . . . Frankreich, Belgien Italien. Rumänien . . . Bulgarien . . . > Amerika '■Schweiz und das übrige Ausland Oester*; Postsnarkassenkontei .150,69^ . . . . L . . . KC . . Dinar . . Zloty Goidmark . . Frcs. . . .Lire ... Lei 170- . . Lewa 100 - . . Dollar 1*— . Franken Sw b- 4-- 35*- 20*- Ne imgesetzliche Wohvmkgsablilse. Strnfgerichtliche Verfolgung des Empfängers. Frau Therese W. hatte für die Zustimmung zur Hebertragmrg der Mietrechte eines Kaffeehauses von seinem bisherigen, an einen neuen Eigentümer eüie Ab lose von 1000 Schilling begehrt und erhalten. Der frühere Eigentümer, der die 100« Schilling bezahlt hatte, nahm die kürzlich evflossene Entscheidung des Obersten Gerichtshofes. wonach Wohnungsabläsen als nnzulKssig und rückfovderbar bezeichnet wurden, zum Anlasie, die 1000 Schilling auch von Frau W. zurUckzufovdern. Alls sie sich weigerte, die Rückzahlung zu leisten, klagte der frühere Kaffeohausbesitzer auf Rückgabe. Der Vertreter der Beklagten behauptete vor Gericht, es handle sich um keine Mlöse, sondern um ein G e s ch e n k, das nicht rückgefordert werden könne. Der Richter. OLGN. Dr. Winkler, trat den M nach § 48 des Mietengesetzes an das Strafg e r i ch t ab, wo sich Frau W. zu veranttvorten haben wird. Der Richter begründete seinen Beschluß damit, er wolle vermeiden, daß die Gerichte künftig mit derartigen Klagen überschwemmt werden. Re Haftung für HoleldiebftShle. Der Mätzc.-^strauer Kausiiianii Dr. Hans Lichteustern logierte bei seinem Wiener Mifertthalt mit seiner Gattin im Hotel Metropole aus dem Mortzinplatz. Um die Mittags'-- zeit verließ er das Hotel, sperrte das Zimmer ab und hiwt er legte den Schlüssel beim Portier. Bei seiner Rückkehr fand er das Zinmrer ordnungsgemäß versperrt, doch bemerkte er sofort bei seinem Eintritt, daß Einbrecher m dein Zimmer ßfn haust hatten. Der Kleiderkasten und drei derkofser waren erbrochen uni) Schmuck und Wäsche im Wert von über 31 M-illltouen Kronen gestohlen. Dr. Lichteustern klagte mm Me Metropole Hotel A>A. aus einen Schapeuersatz von 2180 G. uttt der Begründung, daß die jGesellschaft gegen Hoteldiebstähle nur mangelhafte Vorkekst rrmgen getroffen habe. Much das Personal treffe ein Verschulden wegen Vernachlässigung der Obsorgcpflicht. Der Diebstahl, der ivahrscheinltch den bekannten Hoteldieben Brüp der R'ncken st c i ne r zur Last zu legen sei, sei nur dadurch möglich gewesen, daß'kein eigenes Uebecwachungsorgan'ror» Händen ivar, daß die Schließvorrichtungen unmodern seieir 'und daß das Sttlbenmüsdchen das Zimmerfenster offen fle** lassen habe. Tie beklagte Gesellschaft wendete ein, daß si? alles Erdenkliche vorgekehrt habe, daß es aber einen absc^ luten Schutz gegen Hoteldiebe nicht gebe. Landesg^richtsra iDr. .Federmann verurteilte die Gesellschaft zur Zahlung des eingeklagten Betrages samt 13 Prozent Zinsen, da nach Anschmruwg des Gerichtes der Kläger den Beweis erbracht habe, daß denr Hotel Metropol ein Ben» sehen zur Last falle. Die AUmentationspsllcht des Großvaters. Marie D., Mutter dreier Wuder im Alter von 6, 4 und 2 Jahren, ist von ihrem Gatten, einem Mu'stter, geschieden. Dieser verpflichtete sich, von seinem monatlichen Ei-nikommisil von 700 S. für die Mimen« tatlon der Kinder 200'S. zu bezahlen. Anfangs dieses Jahres ivurde der Mann jedoch von einem Posten abgebaut, so daß sich sein nunmehriges Gehallt Im Bürgertheater nur inehr auf 230 S. Mcbuft. Er komite daher die vereinbarten Alimente nicht bezahlen und stellte beim Gericht den Antrag auf deren Heraibsetzung. Diesen! Antrag wurde auch stattgeg-eben und den . Kindern eine monatliche Alimentation von. 9 0 S.' Mgesprochen Dieser Betrag reichte jedoch nicht aus, so daß die Mutter beim Bezirksgericht Hernals den Mttra-g stellte, den Großvater vätm> licherseits nach § 143 A. B. G. B. zur Erhaltung der Kinder heranMzwhen. Das Bezirksgericht gab dom AntragFolge und trug dom Großvater aiuif, der eine monatliche Pension von 309 S. bezieht, für seine drei Enkel zusammen 30 S. zu -«BeV zahlen. Dagegen ergriff der Großvater dein Rekurs an das LandeBgericht mit der Begvündnng, daß der Vater der Kinder noch am Leben sei und em Einkommen beziehe. Das Lantzesgevcht wies jedoch den Rekurs ab und bestätigt! bas e r st r i ch ti e r l i> ch e Urte r I. In der Begründuug wunde ausgefühvtz daß unter mittsKos nicht zu verstehen sei, daß der Vater tatsächich gänzlich ettverbsunsahig sei. Es wäre vollständig ungerechttsentiHtz die Kinder darben zu lassen oder sie auf die bssentlichc Anmenfttrsorge zu verweisen, wenn subsidiär zum Unterhalt veripsiichtete Personen vochauden sind. Für die durch d.e Ehrsche'.du-ng verschlechterte wirtschaftliche Lage ihrer Eltern können Kinder nicht dadurch bestraft werden,. daß sie deshalb den allernotwendtgsten Unterhalt entbehren müssen. pooQcxxxxxxx3opocx)ocpc»ooog<oooo«x30co(x»xxxx>oo(xxa%xxxxxxxxxx?opooocoocxxxxxxxxxr Sie Reportpofitisnen an der Berliner Börte. Ein« Aussprache mit Dr. Schacht. Berlin, 16. Juni. Per Bovsitzende des Woseiworsterndes und der Staatskornmissär an der Berliner Börse hatten gestern Gelegenheit, die augenblickliche Börsenlage mit dem Neichsbankpräsvdenten Dr. Schacht zu besprechen. In diefer Aussprache konnte mit Befriedigung festgestellt werden, daß an der Börse selbst die Report- und L o mb a r dp os i t i o n e n um mehr als 80 Pro-- $ ent gegen Ultimo April zurückgegaugen sind unp formt das durch die Maßnahmen vom 12. Mai erstrebte Ziel des Abbaues an der Börse bereits erreicht ist. Der geyrlse Msema« ln Berlin. Berlin, .16. Juni. Ziemlich unvermittelt Hat sich jm BormittagN-erlehr ein T e n d e n z u m s ch w u n g eingestellt. Allerdings sind heute auch eine griTße Anzahl von Anregungen vorhanden. So ist die Auffassung über Genf wieder ruhiger. Auch sonst trat die Politik mchr in den Hintergrund. Der gefürchtete Monatsbericht der DisfontogeseUchast wirkte nach der guten Seite, der englische DanDiskont ist nicht erhöht wordei; und den Abbau der Neportgelder halt man nach der Erklärung der Börsenovgane, haß das durch die Maßnahmen vom 12. Mai e rstrebte Ziel bereits erreicht ist, siir beendet. Obz-var die Privatkundschast kaum iu Erscheinung tritt, hat das Geschäft eine merkliche Belebung erfahren. Die ersten 5kurst liegen durchschnittlich um 2 bis 8 Prozent höher. SpezMverte, wie Hamburg-Südamerika, Harpeuer, Klöckneviverke. Mannesmann, Rhein. Braunkohlen. Nheinstahl, Stolberger Zink, Farben. Siemens, A. E. G„ Schuckert. Berliner Maschinen, Ptilius Berger. Zellstoff Waldhof und Dessauer Gas. gewannen bis zu 8 Prozent. Spritwerte und Kunstisoide-Mien stellten sich sogar bis 20 Prozent höher. Im Verlaufe ist besrmiders in den anfangs bevorzugten Papieren leichte Neigung m Realisationen zu beobachten gewesen, doch blieb die Tendenz unter Schwankungen freundlich. Spritwerke, Holzmann, Ludwig Löwe. Zellstoff Waldhof. SaÄdstfurt. Rhein. Braunkohlen. Desiauer Gas waren auch im Verlaufe lebhaft und iveiter steigend, während die Permcherungen in den übrigen Papieren gegen Anfang nicht mehr als 1 bis 2 Prozent betrugen Die Lage auf Hin Geldmärkte ist unverändert. Tag geld ist bei V/2 fciSTD/a Prozent und darunter angehoten. Monatsgeld bleibt bei Sätzen bis zu v Prozent gesucht, wobei man allerdings den HaMhM-Ultiino berücksichtigen muß. Am Devisenmärkte bestmrd heute starkes A n g e b o t,'so daß sich die Mark befestigen konnte. Krdöl-Weltmarlt-Bericht. Die vergangenere drei Mmrate waren für die Entwicklung des Evdö>lLeltmarktes von sehr schwerwiegender Bedeutung. Schon ^Mrsang dieses Jahres wiaren Anzeichen vorhanden, die darauf schließen ließen, daß diesem Ädarkt schwiorige Krisenzeiten bevorstehen. Das Befürcht tele ist eingetreton. Es ist wichtig, zur Beurteilung dev Sachlage sich die Sittration in dem Kanfttpvoduktionsland der Erde Asruerika, vor iAugen zb führen. Jnr März 1927. setzte sich der Rückgang der Preist stir sämtliche Erdölprodukte iveiter fort, vhwiohl nran damals in Branchekreifen der Aufsassung war, daß die Rohölpref' duktion Nicht wahr im Zunehmen begriffen sei. Endo März d. I. lagen die amevikantschen Preis« für Erdölsertigpre-- lnkte tiefer als je zuvor. Tie Perkrackung dos Benz ius ivnrde von den maßgeblichsten amerikauiischen. Ra!- finevien eingeschränkt und da der Konsuln eigentlich uonnml blieb, mußte eine Besserung der Preist nach Räuinnng der vorhandenen Lager erwartet werden. Mitte April lag die Situation so, daß zimr die Raffinerien ihre Pxchnw tiolt iveiter einschränkten, daß aber das Angebot am Rul> ölnrarkt erheblich größer war als dev Bedarf. Die' Versuche, die Ppodukttou künstlich zU dWsstlu, Weben tzaher ohne jcdeic Einfluß auf die Preisgestaltung und die lAIuswirknlvg >var, daß die Preise nach weiter sanken. Diese flaue Tendenz blieb natürlich ui>Ä auf den mmritanischen Jntaudtv markt beschränkt, sondern llüerttug sich auch auf den Ez^ portmarkt. — Der Wai brachte auch keine' Besserung. Die breiter sich steigernde Bohrtätigkeit verschlechterte den Markt für Benziilprodnkte. Jnteressaitt in diesem Zusammenhänge ist der nach einer amerikanischen Statistik zusaumumgeswllto Jnlandskunsum an Benzin in dep Monaten Februar imd März gegenüber der Produktion: Ko-nsum: Prio-MPtivn: Febr'uar: lL Mill. Gaklouen 25 Will. Wasioite Märzr 2S.5 „ „ 27 „ „ Die schon erivähute Einschränkung der Benzinherstellung durch Stillegung von voll Krackanlagen hatte natürlich auch eine unan-geuehine Kehrseite. Zum Kracken d§s Benziils wird Gasöl und Pftroleirin verwendet. Die Lagervorräte an dnsm beiden Produkten werden selbstverständlich durch die geringere Verarbeitung sehr erheblich gesteigert und üben dadurch wiederunr einen Mick auf die Verkaufspreise aus. Rach den rumeMr Meidiungerr .ist voxWM auch. nW da»