Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2982 (17.6.1927)
- Date
- 1927-06-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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dk.LSSL Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung _______Ä____— 17. Sitn-f 1927 Gelte 5 San btt Weltorganisation zionistischer Frauen. Die IV. Weltkonferenz. Wie bereitgemeldet, hat die Weltorganisation Zionistischer Frauen (Wizv) beschlossen, ihre IV. Weltkonferenz im Zusammenhang mit dem Zionistenkongrcß in Basel abzirhalten. Die Konferenz wird am 28. August eröffnet iverden und bis zum 30. August tagen. Die Schstchtsrage in Sentschland. Am 9. und 10. Juni wurde in Darmstadt ein ReichsverbandStag des Tierschutzvereincs unter Beteiligung von Delegierten aus allen Teilen des Deutschen Reiches abgehalteu. Wichtigster Punkt der Tagesordnung tvar ein Antrag auf a l l g e- M<in«Durchführung des Betäubungszwanges bei Bornahme von Schlachtungen. Der Münchener Oberrcgierungsrat Dr. Einhauser wüirschte ausdrücklich, daß auch bei Schlachtungen nach iirdischem Ritus die Betäubung der Tiere vorangehen müsse. Der Berliner Pfarrer.Hecker meinte, man wolle und solle nicht in eine andere Glaubensübcrzeugung eiwdriügen, aber doch in Unterscheidung von Zeremonialgesetzeir und Sittengesetzen von einem überkonfessionellen Standpunkte aus der allgemeinen Humanität zu dienen suchen. Rabbiner Dr. Munk-Berlin betonte, dast es für ihn keinen Unterschied zroischen diesen beiden Gesetzen gab«. Das Schächtgebot sei tief religiös begründet in dem Verbot des Blutgen uss c s. Es sei den Juden verboten, Fleisch von Tieren zu genießen, bei denen, wie es durch die Betäubung z. D. bei den Bolzenschußapparateu geschieht, das Gehirn des Tieres verletzt wird. Rabbiner .Dr. H o r o v i tz-Frankfurt a. M. betonte ebenfalls, daß das Schächtgebot für die Juden zu den religiösen! Geboten gehöre, die man nicht restlos in ihren Motiveir ergründen könne. Oberschulrat Jung-Darmstadt regte einen Bccmittluntzsvor-- schlagj an, daß zum Schutze einer konfessionellen Minderheit Ausnahmeir gestattet sein sollen, die von den Behörden und in Begrenzung auf die Zahl der 'in Betracht kommenden Staatsbürger zur Geltung gelangen könnten. Schließlich wurde der Antrag aus allgemeine Durchführung des Betäubungszwanges mit großer Mehrheit angenommen. Diesem Antrag gemäß wird der Vorstand beauftragt, die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um im Deutschen Reiche die Betäubung der Schlachttiere zu erlangen. Das religiöse Lchen in Palästina. Aus Jerusalem wird"' über einen interessanten Briefwechsel zwischen den Oberrabbinern Kuk und Meir einerseits und der . zionistischen Exekutive anderseits berichtet. Die Oberrabbiner klagten, daß ein Teil der Bewohner der Kwuzoth öffentlich den Sabbckt entheiligt, ritualwidrige Speisen genießt und am Passah Gesäuertes rßt. Die, Zionistische Exekutive als die Verwalterin vors "Keren Hajessod und Keren. Kajemeth hätte die Pflicht, daraus zu sehen, dast diejenigen, die aus dem Volksboden des Keren Kajemeth leben und vom Volksfonds Keren Hajessod gestützt iverden, die Gefühle des Volkes achten sollen. Die Zionistische Exekutive erwiderte, sie stimme prinzipiell den Forderungen der Rabbiner, besonders hinsichtlich der öffentlichen Sabbatenthcsiligung, zu, jedoch müsse man nicht durch strenge, sondern durch moralische Mittel zu tvirkeu versuchen. So hat der Zionistische Kongreß auf Vorschlag des Misrachi ein spezielles Budget für religiöse Bedürfnisse in den neuen Kolonierr geschaffen. Die Zionistische Organisation hat auch die religiösen Erziehungsanstalten, in denen jetzt 6000 Kinder unterrichtet werden, gestärkt. In der letzten Zeit wurde die Kolonisierung gesetzcstrcuer Juden stark gefördert. Dank dieser Mittel wurde das gesetzestreue Element in Palästina gestärkt und wird sich noch weit mehr ent-- wickeln, sobald die frommen Juden gemeinsam mit allen anderen Teilen des Judentums an der Entwicklung des Palästinaanfbaucs teilhaben werden. Eine palästinensische Prosiekonferenz über das Gesundheitswesen. WÄ uns ans Jerusalem ivdichl-et wird, fand jüngst eine vom Keren Hajessod vemustaltete Pressekonferenz statt, die sich mit dem Gesundheitswesen im Lande befastie. Nach Besichtigung der JnstitUtionem fanid eine längere Besprechung im Keren-Hajessod-HauPtbnrecrrr statt, auf der der Leiter der Hadassah, Dr. Blucstone, übeir die Tätigkeit der Hadassah, Dr. Rokach Mer die Arbeit des Waad Habrivth und Pcrlso h ir über die. der Kupath CHMm referierten. Alle Redner hoben die Ausdehnung des vorMdbichen jMsche>n Gesundheitswesens in Palästina dank der Mitwirkung des Keren Hajessod hervor und betonten die Notwendigkeit einer Erweiterung der sanitären Awbeit. Eine antisemitische Demonstration in Lemberg. Der „Prager Presse" wird aus Lemberg berichtet: Die Beendigung des Schuljahres an der Lembcrqer Polytechnik Ntte jchr leicht zu antijüdischen Exzessen führen können. Dre Studenten veranstalteten einen Demonstratlons'zug durch die Straßen der Stadt. Den Studenten hatten sich zahlreiche Menschen aus den Vorstädten angeschlossen, die „Nieder mit den Juden" rrefen. Erst eine starke Polizeipatrour'lle konnte die Demonstrierenden zerstreuen. Zahlreiche von ihnen wurden verhaftet. Zwer der Studenten, die einen jüdischen Chauffeur angegriffen haben, wurden von ihm verprügelt. Drei Juden im nmen Rzeszower Gemoinderat. Am letzten Sonntag fanden, wie uns aus Rzeszoto gemeldet wird, die Wahlen fürs die vierte Kurie des dortigere Gemeinderates statt. Der Wahlkampst spielte sich sehr heftig zwischen zwei Gruppen, einer demokratischen! und einer reaktionären, ab. Auf der reaktionären Liste waren als Vertreter der Judenschaft einige verstockte Assimilanten ausgestellt: in die demokratische Liste waren die Vertreter der bewußt jüdischen Gruppen ausgenommen. Die reaktionäre Liste erlitt eine vernichtende Niederlage. Auf der demokratischen Liste sind drei jüdische Gemeinderäte gewählt, und zwar Dr. Hvchfeld, Rabbiner Le win und Dr. Wang (Zionist), unter den Stellvertretern zwei Juden: Fräulein Tenncnba um (Zionistin) und Herr Zuckes Der Sohn des Moses Mautner Ein Wiener Roman von Leopold Hichler. Cop yright 1927 by B. Löwit Verlag, Wien — Leipslg . „Was Hab' ich von den. Brüdern? — Schau Lederer, das Wienerische versteh' ich und mehr als das: ich bin darin erwachsen, es luiti)' mir so warm — glaub' Mir's Lederer — so wohl wird mir, wenn ich nur. wienerisch x-eden hör'! Denn ich wer' dann an alles erinnert, was ich als Kind lieb gehabt Hab' und — ich kann mir nicht helfen.!Jch Hab' halt dieses Volk, so gern!...— „llebertrieben! Uebertrieben!" rief Dr, Lederer.. „Diese Saufbrüder, können dich unmöglich anziehen! .Mit diesen kannst du nichts! gemein haben!" — „Lieber Freund!" erwiderte Gustav ernst. „Nehm' mir das.nicht übel! Mer — das kannst du nicht verstehen," —- .„Warum nicht?" — „Weil du. ein.Fremder bist! -Weil. du kein Wiener bist! Weil du nicht inWien geboren, bist. Das kann nur ein Wiener verstehen." \ „Ja. — Glaubst dü denn, Mautner, daß du ein Wiener bist?" Gustav blickte sehrerstaunt Und rief aus dein Grunde seines Herzens :' „Natürlich ' bin ich ein Wiener!" — „Nein. — Diu bist kein Mener. Du bist ein Jude und ein Jude ist kein Mener." — „Ms dir spricht der Neid, Lederer, weis du nicht in Wien geboren bist!" — Doktor Lederer lächelte ein wenig gezwungen. „Bild' dir nur was ein Ms dein Wienertum!" rief er höhnisch. „Du bist kein Wiener und was du auch tun magst — zum Schluss' lachen sie-dich a!us! Denn diese gemachte..— „Lass' mich! Lass' Mich!" rief Gustav.< Er hatte sich erhoben. ,^ch Hab' genug! — Zahlen! Herr Mrt!" rief er laut. Die Gäste tvollten dies verhindern. HW! Dehß' gibts neht!" rief Herr Sirowt). „Jetzt wo's am schönsten wird, derfen S' neht fnrt! Jetzt mührßen S' noh ivas singen!"-Gustav aber war nicht zu halten. .Er zahlte und lief davon! (.. Sirowy .— soweit es seine Sinne erlaubten — dachte elne Weile nach, weshalb' der Herr so plötzlich davon gelaufen.? Mer viel . Wein Und viel denken ist schwer zu Vereinen und — seine Ruh' will man auch haben — also bestellte (er noch ein Mertel und Gustav tvar bald vergessen. — — - Gustav lief auf der Straße, als würde er verfolgt und dann ging er einen schmalen Feldweg, der zum Kobenzl führte.-Er wollte allein sein und.als er keineni Men- -chen mehr sah, blickte er zmn Himnrel, als suche er oben <60. Fortsetzung.) Hilfe. — Seine Mgen tvm'den feNcht und' in iwlden Schmerz' rief er: „Keiner versteht mich! . Kerner weiß, wie mir ist! * Kein Mensch! — Sie wollen," er nreinte Dr. Lederer und seine 'Freunde, „ich soll Zionist sein und ich will es,ja fein; aber ich will auch Wiener sein! Denn ich könnt' nicht wag von Wien. — Ich könnt' nicht einmal eine Woch: in Palästina leben! Ich hält' zu viel Heimweh nach Wien und »müßt' wieder zurück!" — Und dann — er war zu sehr Denker — erkannte er wieder das Unhaltbare, das Zwitterhafte seines Nationalgeft'chls und. in dieser Verzweiflung haderte er mit Gott: „Warum? Warum, Tn lieber Gott!" rief er „hast du mir das getan und mich so halb gemacht!? Warum bin ich nicht in Tarnopol oder in Bvody zur Welt gekommen? — — Da wäre ich ganz geworden, hätte nie ettvas von Wien gekannt, geahnt und hätt's nie so lieb gehabt Und so — bin ich kein Jude und kein Wiener! -Weißt du denn nicht, lieber Gott, — wie weh das tut, wenn man nirgends hingehört?!"-Unter diesen wilden Klagen war er gnf die Höhe des Kobenzls gekommen. Ruhig wars um ihn. Er stand mitten im Grünen. Untm lag die beleuchtete Stadt. — Tie linde, milde Wiener Lust schlneichte ihn: süß, kühlte sein Gesicht und auch — sein empörtes Herz. — Er wurde weich und plötzlich Ivar ihm znnmt', als könne ihm niemand sein Wien entreißen. — In diesenr beseligenden Gefühl ries ex leise: „Mein Wien! Wie schön bist du mein Wien! Nur hier darf ich's sagen, weil mich niemand hört! Da kam: mich niemand belachen, niemand, verspotten, daß ich dich so lieb Hab'! Du ewig junge, grüne Stadt! Du meine süße Heimat!" 30. Kapitel. Seit der Heurigen-Partie ist wieder ein Jahr vergawigen Und Herr Hermann! Ist .Euch schon ein wenig bang nach ihm? Sagt, meine lieben Leser? Denkt Ihr noch an sein stilles Gebet: „Lass' mich so lang leben, großer Gott! So lang, bis er Doktor is!" — — Sein Wunsch wurde nicht erfüllt. War es eine Strafe^pder eine Gnade? Wer weiß es? Wer kennt die NatschlüssHGottes? Vielleicht gewährte er ihm oben in jener arideren Welt, die niemand kennt, wovor alle Marschen schjaMm und doch zstwesten danach sehnen, die ewige Rast. Das Jenseits!! Bloß geahnt Wtö gefürchtet. Vielleicht mit Unrecht gefürchtet! Wer weiß, wie schön es oben ist? Vielleicht sitzt der liebe Gott mit den alten, frommen Juden friedlich beisantmen, wie im Beih-Hamidrasch und erklärt ihnen die Thora. — Er nach es doch verstehen! — — ' Vielleicht wird oben alles vereint, was auf Erden, einander geliebt hat? Vereint, ohne die Furcht jemaliger Trennung! Kann ein Mensch dieses Wonnegefühl fassen:?! — Bedenke, ü Mensch! Men immer du mtf Erden liebst uird mag.die Freude noch so stürmisch oder still und selig sein — immer lauert dahinter die Furcht: Einmal hats ein Ende. Einer geht. Ich oder du. Und werm du nun, was du lieb hast, für immer, für ewig besitzen darfst!! — Wie schön, wie warm muß es da in deinem Herzen sein! '— Der liebe Gott schwebte durch den Himmel und lächelte freundlich: „Nun, Ihr Kinder! Habt Euch vor dem Sterben so gefürchtet! Jst's nicht schön da?" — ■-- „Das schon!" rief eine neue Seele. „Aber wissen möcht' ich doch, was mei Sohn unten macht?" „Es schickt sich nicht," ermahnte eine andere Seele,— cs tvar die 'Frau 'Salis. — „Es schickt sich nicht, Hermann,- so in Chawrusse mit Gott zu reden!" Und eine uralte Seele, die Urahnin des Geschlechtes derer von Mautner, die Muhme Hendel erhob sich und sprach belehrend: „Das is, weil er sich da noch nix auskennt! Weil er erst gekommen is!" — „Ob so oder so!" ries die neue Seele. „Wissen möcht' ich doch gern, was er unten macht?!" (Schluß folgt.) Bühne und Kunst. Reue Chormufik- Im Äuge der Wiener Festwochen zeigte eine R^ihe von Chorkonzerten den Hochstand des Chvrgesanges und zugleich den Tiefstand der Chorkomposition. Wenn man davon absieht, daß das Tonmalerische heute stärker in den Vordergrund des Chorgesanges getreten ist als zur Zeit der Romanttk, so hat sich! seitdem |tn der Kompositionstechnik kaum etwas geändert. Der Ehvrgesang verdorrt, da sich die Tondichter nicht an neue Probleme Kranwagen, und dieser Wagemut muß ihnen insölange fehlen, als es den Ausführenden nicht ernst damü wirdsich in zäher Probenarbeit mit dem Problem einer neuen, zeitgemäßen Ch!opnmsik auseinanderzusetzen. Das ist natürlich nicht Sache unserer aus Liebhabern bestanden Chorvercine, weshalb immer wieder die Forderung erhoben werden muh: „Schaffet Berufschöre!" Durch die Frische seines Vertrages erquickte der Amsterdamer Männcrgesangsverem „Apollo". Sein kräftiges, naturalistisches Äugreifen, seine Ursprünglichkeit im' Rhythmischen und Dynamischen ersetzt reichlich, was den Tenörcn an Schmelz und Ausgeglichenheit fehÜ. Aus dem interessanten Programm sei besonders das „Requiem" »on Fred. I. Roeske, dem temperamentvollen, in'der Zeichengebung ungemein prägnanten Chvrmeister des „Apollo", erwähnt. Die gleiche dunkle Färbung wie im „Requiem" herrscht in Roeskes „Gebet vor dem Tempel", dessen herber, an die alten llkiederländer irgendwie gemahnender Chorsatz Israel und seinen Gott preist. Und in dem Humor des „Bauernfestes" von Sem Dresden werden gleich>- sam die altniederländischen Bauerrchochzeiten und Kirmesse eines Teniers oder Ostade in Klang uwgesetzt. In dem eindrucksvollen Chorkonzert wirkte der ausgezeichnete Amsterdamer Konzertmeister Louis Zimmermann und der verdienstvolle Pianist Henry W i l h e l m u s mit, der leider recht belanglose impressionistische Salonstücklein vortrug. Neue Chormusik brachte auch ein Konzert des „Wiener Lehrer-a-capella-Chores". Vine „Sinfonietta" des bekannten Dresdner Tondichters Albert Kluge hielt nicht, was ihr Titel versprach. Es ist keine Sinsonietta, welche irgendeine eingehendere Verwebung und Durchführung der Motive brächte, sondern eine lose Folge von vier in ihrer Tonmalerei reichen, im motivischen Gefüge dürftigen Sätzchen, deren farbige Harmonik von der Wald- und Jagdrvmantik einer entschwundenen Zeit Kunde gibt. Hier wie in so vielen neuen Chorkompositionen merkt man den -Einfluß des kürzlich verstorbenen Schweizer Tondichters Friedrich Hegar, der die Tonmalerei auf Kosten des natürlichen Ausdruckes in den Vordergrund der musikalischen Gestaltung rückt. Die ganze Unwahrheit und Unfreiheit dieser den einfachen Ausdruck und das innere motivische Leben außer acht lassenden Chorkompositton von gestenr und heute offenbarte sich auch in dem Konzert des „Gesangsvereines österreichischer Eisenbahnbeamten". „Oesterreichischen Koniponisten" war das Konzert gewidmet, welches Liedertafelmusik von Johann Herbeck bis Josef Reiter vorführte. Sv erfteulich die Wiedergabe war, so unerfreulich das Programm. Die österreichische Chormusik besitzt fernab von solcher Liedertafelei viel markantere Werke, deren Belvalttgung freilich ernstere, rege mG'gere Arbeit erheischt, als siquns.ren Amateurchören lieb ist. Darum immer wieder die Forderung: „Schaff"^ rv*'’'*»f3 •f*ötd// fffi Die jüngste Mali Piron-Lperette. „Zarewttsch Fttdor" im Newyorker Seeond-Aven"'^ Theater. (Von unserem Newyorker BerichterstLtter,, Tie letzte Novität der Saison in den jüdischen rettentheatern Newyorks brachte eure Ueberraschung: eine Operette, die von der üblichen Schablone abweicht. Es jst UmMychisch den erMn KUttiMMMchtzp.