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Wiener Morgenzeitung · 1927-06-17 · Heft 2982 (17.6.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2982 (17.6.1927)
Date
1927-06-17
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, ffr-effog Wiener Msegenzettans 17: $imt W37 -re. 29sz Umgestaltung des zvrforgewesenr der Wiener Knltusgemeinde. Sie Rolwendigtett ver Reform der jüdischen Wohlfahrtspflege. Von Konimerzralrat Karl Klcmpcrer, Präsident der Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge. Seit Jahren wird ein streng eilcheitliches Zusammenwirken zwischen der Fürsorgetätigkeit der Wiener Kultusgemeinde, welche durch das „Wohltciti-gkeitsamt" repräsentiert tvird und der „Zentralstelle für jüdisch-soziale Fürsorge* apgcstrebt; bis jetzt ohne den nötigen Erfolg. Die Amtsrciumc beider Stellen grenzen im Hause der Kultusgemeindc aneinander, die Agenden, welche sie bearbeiten. sind im ganzen die gleichen, aber jede Stelle arbeitet für sich. Sie werden, mögen auch in Zukunft Namen oder Organisation Aeuderungcn erfahren, tv e i t e r f ü r s i ch b c st e h c n m ü s s c n; die Gemeinde, die im letzten Jahre 36 Prozent ihrer Ausgaben für Wohlfahrtszwccke verwendete — rncrNvürdigerwcife den gleichen Prozentsatz wieBerlin — wird auf dies em Gebiete noch zu größeren Leistungen gezwungen sein, und eine Zentralstelle als Spitzen orga n isation der jüdischen WohlsahrtSvcreiuc ist ebenfalls eine Notwendigkeit für sich, die Fürsorgcarbcit aber, die Verwendung der vorhandenen Mittel sollten einer gemeinsamen Organisation überantwortet werden. Die Gemeinde hat im vergangenen Jahve rund 323.000 Schilling an Emzelunterstütznngen imd Subventionen von Vereinen audgegeben, hievon 48.000 Schilling an MoNatsrertten, 78.000 Schilling an emnraligen Unterstützung und 160.000 Schilling für Jugendfürsorge. Der Zentralstelle für jüdisch-soziale Fürsorge stehen eigene Mittel in der Regel nicht zur Verfügung — diese liefern die ihr angoschlossenen Vereine — und deren Sammlung ist auch nicht ihre eigentliche Bestimmung. Sic wurde vor Jahren gegründet, um die so vielen jüdischen Wohlfahrtsvereine z-u einer planmäßigen Zusammenarbeit zu bringen — eine schwere und nur langsam zu lösende Aufgabe; sie sollte ja die Vereine, ohne ihnen materielle Vorteile zu bieten, in ihrer Tätigkeit beeinflussen und hatte deswegen bei dem Selbstbewußtsein so mancher Vereinsgrößen mit starken Widerständen zu kämpfen. Sie hat nichtsdestoweniger auch im Kriege ihren Zweck fest im Auge behalten und ist sich, als nach dem Zusammenbruch der Wiederaufbau kam, ihrer neuen Aufgaben bald bewußt geworden. Es ist ihr unbestreitbares Verdienst, daß auf ihrer Organisation die so günstig sich entwickelnde Jugendfürsorge aufgebaut werden konnte. In der Erkenntnis, daß in Fürsorgeangelegenheiten die maßgebende Stimme der Gemeinde gehören muß, hat sie ihr Statut umgearbeitet und dieser die Mehrzahl der Stimmen in ihrer Leitung (14 Kuratoren von 26) eingeräumt; es ist nicht ihre Schuld, wenn die Gemeinde ihren Einfluß nicht bollausnützt? Auch die Vereine, welche unter der Ungunst der Verhältnisse leiden, haben den Wert gleichmäßiger gemeinsamer Arbeit in den Verbänden schätzen gelernt, sogar die Ehewra Kadischah, die früher jedes Zusammenarbeiten vermieden hat. Und so ist das Bedürfnis nach einer beide Stellen umfassenden Organisation dringend geworden. In der Zentralstelle ist ein Mersfürsorgeverband, der im letzten Jahre über 27.000 Schilling an Monatsrenten verteilte; hiezu trägt die Gemeinde 9000 Schilling bei, Werke dieser Künstlerin ist die schwebende Atmosphäre der keuschen, wahren, geistberührten Schöpfung. Plastisches Gefühl: es muß auf den Beschauer überspringen, ihm muß sich tun erli ch die geschaute Form bilden, er muh die Gebärde im eigenen Gelenk empfinden. Und ro wirken die Figuren der Gertrud Ehaim. Sie sind geschaffen! Zehn Schritt weiter — und wem noch das Blut aufrauschen kann, wessen Gefühl barocken Schwungs fähig ist, wessen .Auge sormschwelgerischem Unmaß gewachsen ist, der findet da — im Antiquitätenhaus Wertheim — sich ein hohes Fest bereitet. Aus Privatbesitz hat Wilhelm von Bode eine Sammlung italienischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts zusammengebracht, die an Pracht und Herrlichkeit, Leben und Inbrunst manches Museum erschlägt. Erlesene Tafeln von Tiepola und.Carraeci, Strozzi, Caronaggio, Albani, Reni; Dutzende kaum bekannter Namen und doch wunderbare Bilder: Mythos und altes Testament, Könige, Heftige, Allegorien und Symbole; blauende und grünende Landschaften, Städtebilder: und alles in rauschender Farbe, in schwungvoller Geste, gefüllt mit einem Lebensgefühl, nach dem wir uns nur noch sehnen, das wir. nie mehr besitzen.-— Es ist ein Rausch. . . Gestehen wir es Nur: lag nicht der Schatten von Kulturverachtung auf dieser großen Kunst zweier Jahrhunderte? Hatte dieses Wort: „Barock" nicht etwas Peinliches, Entartetes, Entseeltes? Ern paar — die alterfeinsten —. Köpfe treten, unbeachtet, für diese Kunst der großen Gestz ein. Jetzt wird man zu ihnen überlaufen. Diese herrliche Ausstellung bedeutet für viele eine Entdeckung. Für — uns Bestätigung, Rechtfertigung, Beseeligung. - Es lohnt sich durchaus, in Berlin auszüsteigen, meine Herrschaften. „ aber verteilt außerdem noch selbständig zirka 38.000 Schilling. Ist das nicht doppelte Arbeit? Aehnlich ist cs bei dem Kurwcrband, wo besonders die Kurfürsovge und die Frauenvcreine der verschiedenen Bezirke nach besten Kräften Mitarbeiten und der in der heurigen Saison mehr als 200 Kranke und Erholungsbedürftige nach Meran, Mland, Gleichcnberg usw. sendet. Die Gemeinde beteiligt sich durch Subventionen, gibt aber solche auch in ihrem Wirkungskreise; wieder doppelte Arbeit. Wie wohltätig könnte ein Kra n kcnfü r so r geberb and wirken, wenn ine Gemeinde die jetzt für diesen Zweck verwendeten Mittel ihm zur Verfügung stellen würde; ihr ivürden keine Möhrkosten entstehen und die mit der Krankenpflege sich befassenden Vereine lvürden in dem neuen Verbände bald den Wert gemeinsamer Arbeit kennen lernen. Auch der unproduktivste Teil der Wohlfahrtsfürsorge, die einmaligen Hilfen und Almosen würden einigermaßen produktiver gestaltet werden können, wenn ihre Verteilung nicht zentral, sondern bezirksweise durch dort Ivohnhafte, mit den örtlichen Verhältnissen vertraute Stellen erfolgen würde. Auch in Berlin wurde im Jahre 1922 die alte Organisation der offenen Fürsorge durch ein neues System abgelöst, das, wie das Jüdische Jahrbuch für Berlin vom Jahre 1926 treffend bemerkt, „nach vielen Richtungen neuartig Ivar, in mancher Beziehung aber an bereits Vorhandenes antnüpfte und bisherige Einrichtungen zeitgemäß fortentwickelte". Auch die jüdische Gemeinde in Wien muß ihr Fürsorge- Wesen den Erfordernissen der Gegenwart entsprechend umgestalten. Die Vorarbeiten hiezu sind bereits vorhanden. Eines aber darf nicht unerwähnt bleiben. Die Wohlfahrtsfürsorge ist nicht nur eine Organisations-, sondern mindestens ebenso eine Geldfrage. Die best? Organisation muß versagen, wenn für ähre Kosten nicht vorgesorgt ist. Das Budget der Kultusgemeinde ist bereits ziemlich angespannt, jeder Schritt vorwärts in der Fürsorge bedeutet auch Sorgen um die hiezu nötigen Mittel, zu deren Beschaffung neue, gangbare Wege zu finden sein werden. diadioprogramm europäischer Stationen vom 13, bis 19, üuni. Berlin, Welle 483,9t Mo.: 17: Konzert; 19.30: Liederabend. Di.: 16.30t Konzert; 21: Militärkonzert. Mi.: 20.30: . Arienabend. Do.: 20.10: Operette.. Fr.: 20.30: Shniphoniekonzert. Sa.:.20.30: .Lustiges Wochenende. So.: 16: Konzert; 20: Opernaufstthrung. Königsberg, Welke 329,7: Mo.: 21: Arienabend. Di.: 20: Hörspiel. Mi.: 20.15: Konzert. Do.: 20: Konzert. Fr.: 20: -Operette. Sa.: 20.15: Orchesterabend. So.: 20: Konzert. Bratislava, Weüe 396: Mo.: 17.45: Konzert; ab 18: Ue. Prag. Di.: 18: Konzert; ab 20: Prag. Mi.: 17.45: Konzert; ab 20: Prag. Do.: 18: Zigeunermustk; ab 19: Prag. Fr.: 17.45: Konzert; ab 18.45: Prag. Sa.: 16: Konzert; ab 20: Prag. So.: 16: Leichte Musik; ab 20: Prag. Prag, Welle 348,9: Mo.: 17: Konzert; 20: Ue. Brünn; 21.30: Konzert. Di.: 17: Nachmittagskonzert; 20: Musik. Mi.: 17: Konzert; 20.10: Symphon'.ekonzert. Do.: 17: Konzert; ab 19.30: Brünn. Fr.: 17: Konzert; 20: Orchesterkonzert. Sa.: 17: Konzert; 20.10: Orchesterkonzert; 21.30: Hörspiel. So.: 17: Konzert; 20: Bunter Abend. Brünn, Welle 441,2: Mo.: 19: Musik; 20: Buntes Programm. Di.: 19: Liederabend; 20: Konzert. Mi.: 19: Konzert; 20: Mustkabend. Do.: 19: Konzert; 20: Hörspiel, anschließend Militärkonzert. Fr.: 19: Orchesterkonzert. Sa.: 19: Symphoniekonzert. So.: 16: Konzert; 20: Buntes Programm. Warschau, Welle 1111: Mo.: 20.30: Kammerkonzert. Di.: 20.30: Leichte Musik. Mi.: 18 u. 20.30: Konzert. Do.; 18 u. 19: Konzert. Fr.: 17.40: Kammermusik; 90.15: Symphoniekonzert. Sa.: 17.15: Populäres Konzert; 20.30: Neue Musik. So.: 17: Kammermusik; 20.30: Buntes Programm. Zagreb, Welle 319: Mo.: 17: Heitere Musik; 18.45: Vortrag. Di.: 20: Leichte Musik. Mi.j 20.30: Violinkonzert. Do.: 20.30: Lieder- und Arienabend. Fr.: 19.15: Theaterübertragung. Sa.: 20.30: Kammermusik. So.: 20: Konzert. k SwlhmdertleAtMlead Brille wurden bisher durch die Polnische Lustvevkohrs-A.-G., Wien, 1. Bez., TegettHosfstvaße 7 (Telephon 71-0-Z4) befördert und einige Stunden nach der Aufgabe dem Adressaten KU'gestellt. Ein Expretzbrief nach Polen kostet S. 1.10. Ein Luftpostbrief nur S. 0.60. Wien, 17. Juni. Gelbstmord einer Aergttn. Vorgestern abends hat sich ini Rüthichilbspital die Assistentin des Röntgenlaboratoriums des Spitales, Frau Dr. Jania Kalisch-Lindner, zu Lemberg geboren, nmtnratzlich mit Zyankali vergiftet. Sie wurde m dem von innen versperrten Laboratorium schon sterbend angetroffen. Wiederbelebungsversuche hatten keinen Erfolg. Die Ursache der Tal ist unbekannt. Einstellung der Autobuslinie Wtener-Reuftadt—Ebenfurch. Kürzlich wurde, wie berichtet, die Autobuslinie Wiener- Neustadt—Ebenfurch eröffnet, die für das Burgenland eine günstige Verbindung darstelltc. Nun mußte Über Weisung oes BundeSmiutsteriumS für Handel und Verkehr auf dieser Linie der Verkehr eingestellt werden, weil die Stadtgemeinde von Wiener-Neustadt die Einholung einer Konzession versäumt hat. Die arischen Gomniersrischen. Der Verschönerungs- und Fremdenverkehrsvereür in Mondsce hat an die Union deutschösterreichischer Juden eine Zuschrift gerichtet, die uns in Abschrift zugeht. Es heißt darin: „Wir betonen, daß die Gemeindevertqetung von Mondsee selbstverständlich jeder wie immer, gearteten konfessionellen Agitation vollständig fernsteyt, und wir beehren uns, bekanntzugeben, daß in Mondsee alljährlich eine Anzahl nichtarischer Sommergäste Aufenthalt nimmt. Wir können versichern, daß nicht ein einziger der nichtarischen Sommergäste je Veranlassung hatte, festzustellen, daß ihm etwa seitens ver Bevölkerung anders entgegengckommen wird als einem arischen Sommergast." Er» Autobus umgestürzt. Aus Berlin wird gemeldet: Gestern nachmittags stürzte im Vorort S ch ö n e b e r g ein vollbesetzter Autobus um, als er einem Radfahrer ausweichen wollte. Die auf dem Verdeck sitzenden Passagiere wurden auf die Straße geschleudert, wo die meisten besinnungslos liegen blieben, sich aber dann rasch erholten. 20 Personen wurden leicht verletzt. Merkwürdige Komplikationen «ach einer Steinach- Operation. Die dänische „Ugeskrist for Läger" („Wochenschrift für Aerzte") berichtet auf Grund der isländischen Zeitung „Lögrjetta", daß der Arzt Jon S v e i n s s o n aus Hvaminstangr kürzlich an einem 70jähriaen Armenhäusler eine Bruchoperation und gleichzeitig mit seiner Einwilligung eine Steinach-Operation vornahm. Die Wirkung war die, daß 'der vorher ziemlich gebrechliche Mann wieder auflebte und besonders wieder Interesse für das weibliche Geschlecht bekam. Die Familie, welche ihn in Pflege hatte, verlangte von der Gemeinde höheres Pfleg^- geld, indenr sie darauf hinwies, daß es jetzt viel schwieriger sei, mit ihm umzugehen, als vor der Operation. Der Gemeinderat protestiert gegen den Arzt, dem er die Berechtigung zur Vornahme der Operation ohne Wissen des Gemetnderates absprach. Eine Klage ist im Gang. Tie isländische Zeitung berichtet bei dieser Gelegenheit, daß der genannte Arzt außerdem noch zwei andere Verjünaungsoperationen vorgenomMen hat, die eine ohne ReM?'. mährend die andere eine Heirat zur Folge hatte. Das hat noch gefehlt. In einem polnischen Blatt »vird der folgende Stoß- ^er eines Ehemannes erzählt: Seit einigen Tagen .st meine Frau sehr nervös, kapriziös, und zerstreut. Nachdenl ich die Ursache dieser Veränderung nicht feststcllen konnte, habe ich dies meinem Freunde anvertraut. Du bist zu sehr beschäftigt und vernachlässigst deine Frau, erklärte' er mir, bemühe dich nur, mit ihr herzlicher und zärtlicher umzugohen und du wirst sehen.... Ich folgte feinem Rat und als ich mittags nach Hause kam«, umarmte ich sie herzlich und küßte sie zu wiederholten Malen. Darauf begann sre fürchterlich zu weinen. „Wie unglücklich bin ich doch," lainentrerte sie, „die Wasserleitung ist geborsten, der ganze Fußboden in der Küche ist unter Wasser, der Kamin raucht, die Wohnung ist voller Rauch, das Mädel hat die Teller vom Service zerbrochen und dazu kommst du noch betrunken nach Hause." Amerikanischer „Ersatz". Als während des Krieges in Deutschland die Rohstoffe ausgingen und die Gegenstände des täglichen Bedarfes aus Ersatzmaterialien hergestellt werden mußten, kam das ominöse Wort „Ersatz"' auf, das seitdem sogar in fremden Sprachen als Fremdwort eingebürgert ist. Neuerdings beweisen die Amerikaner ihre Fertigkeit, «awr diesem Wege Rohstoffe zu ersetzen. So hat sich John C. Melton aus dem Staate Missouri durch seine Methoden einen Namen gemacht, mit denen er das Stroh für die verschiedenartigsten Zwecke nutzbar macht. Strohpapier, Stroh- Hüte, Spazierstöcke aus gepreßtem Stroh, Anzüge aus Strohgewebe, Schuhe aus ,,S t ro h l e d e r" sind die neuesten (und allerdings sehr wohlfeilen) Errungenschaften dieses Bahnbrechers. Noch überraschendere Resultate hat man, amerikanischen Blatter- Meldungen zufolge, mit Milch erzielt. Aus dem von der Mich gewonnenen Kasein verfertigt man eins Kunstseide nart. Diese „Milchseide'" soll außerordentlich praktisch im Gebrauch sein; man stellt zurzeit in Newqork Kleider aus diesem Stoff ans, die das Entzücken der eleganten Damm Hervorrufen sollen. Eure Internationale Malariahochschule in Rom. > In Rom wird heute die Hochschule für Malaria feierlich eröffnet. Dieses Institut wird internattonalen Charakter haben. Auch ausländische Studenten können an den Vorlesungen teilnehmen. Diese Hochschule wird das einzige Institut auf der Welt sein, das sich eingehend mit dem Problem der Malaria und ihrer Bekämpfung befassen OestekreichischeS Jahrbuch 1920. Noch reichhaltiger als seine Vorgänger ist das „Oesterretchische Jaywuch 1926", das soeben inr Verlag des BundeÄpressedienstes erschienen ist. Das vorzügliche Nachschlagwerk, dessen achte Folge jetzt vorliegt, ist für alle, ore sich schnell, Verläßlich und in strengster Sachlichkeit über Oesterreich informieren wollen, unentbehrlich. Es gibt Auskunft über die politischen und die wirtschaftlichen Ereignisse des avgelaufenen Jahres, über die Tätigkeit des NattonalrateS, Mer die Entwicklung der auswärtigen Beziehungen Oesterreichs, über alle Zweige der staatlichen Verwaltung sowie über die wichtigsten öffentlichen Institutionen. Besonderes Interesse bürsten die ausführlichen Artikel über die österrerchische Warenumsatzsteuer von Ministerialrat Garzarolli, über die volLswirtschaftliche Bedeutung des Ausbaues der Grotzwasserkräftie ty. Oesterreich von Ministertnlrat Nähr sowie die eingehende Darstellung des RegierunaSentwurfes über die Versicherung der Land- und Forstarvetker finden. Das „Oesterreichische Jahrbuch" kostet bei einem Umfana von W7 Sett-n nur 6 Schlllina. i 2323533023234823480148000100012348535348535353485353534848532348534823532353535323232353485348 01390709658441641365367307717

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