Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-06-16 · Heft 2981 (16.6.1927) · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2981 (16.6.1927)
Date
1927-06-16
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2982069--30370-3018586
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

StzNeS Dien, DbüvkEy M. MR Der Moderne Haushalt Befer Lep-kchr, deren Wert, Krhaktmg nttd Rewtiwng. VüchwjyrOchülteu von Fanny FrvuM-Düneus. 3. SÄ»>MM >Romnmr -' wir Mr letzter! LeLensMiün: des ÄeWMWrm Marsche« Die -weiften tzauAfrttueu Heheic vom Prinzip aus: Das Tchas^Knm man waschen, also auch seine Produkte. Diese Ansicht ist grundsirlsch Jeder Teppich besteht aus einem Rahmen- oder Gnwd.'erebe und den Wo'.lM''. Daß uurtt ein so urcd int (iitrunbe ßcnomntcit wenig widerstcuwOsähiges Gewebe wie einen Teppich mch. unt einer Schafbürste abschrubben kann, ist doch klar. Und doch geschieht es. Manche Hausfrau ist aber zarter. Sie nimmt seuchw Teeblätter, Sauerkrailt oder eine Saluüaklüfung und wäscht dcmtit den Teppich. Und der Teppich bekommt ein schönes, gefalkges Mrssehcm. Ja — für 46 Stunden. Unterdessen £e&t £uei Meim 8888 hJf 8 I in umsgwe Memd NMeriK Teppidig. HSbelpflege UUsdiHz ferMcnUe A. ö Wien, xxi'S, neieeurmmie n Telephon 45-5-90 bis 43-5-82. Anch.Beletumäg. verbindet sich aber der Staub, der ja rm Teppichs liegt, mit der Feuchtigkeit, die Mrsse sanunelt sich in den zarten Wolliaden, vecRchtet sich mit der Wolle zu einer filzigen Masse' «nd bet EffeM Mm -hat den Teppich nicht gewaschen,!mau hat ihn verschmutzt, r-ettuugslos inw säst nnheüüar rrmwert. Nie "sollte es Äns-' sorgsame Hausfrau zulassen, daß-ihr em wertE^rer Tejrprch in der Weife gewaWn. wird uiK wenn das' Rezept vonwem immer staistML. Denn die Folge Ht, baß der Teppich eme steife, bockige Oberfläche bekommt, Reicht brüchig wird und ein vorzeitiges Ende findet. Jedenfalls, ist ein Teppich schmutzig Ä»er, fleckig, muß er gewaffchÄr 'wejMiT -M Äü-sHovMAeLi MMl' -der TeppichbehaMimg. Manche Teppiche dürfen überhaupt nichst, andere wieder nicht zrc oft getvaschen werden, Jnlärckische Stücke müssen sehr vorsichtig behaitdslt werden, sonst verlieren sie ihre Appretur, werdentveich und Habens darrü keinen Halt mehr. Die orientalischen Teppiche, die Miii „ExMlsiOP" s. i. 11 Eigentum der Wiener Hotels und Sanatorien Wieia, Fs»8»«LS»«L«AB<M»s« 34 Telephon 54-5-61 übernimmt jede Art Teppiche, Vorhänge und Decken zur Reinigung und Aufbewahrung aus Instituten und Privathaushalten Offerten kostenlos — Besuch über telephonischen Anruf unverbindlich nach dsn Kriege eingesührt wurden, sind äußerst empfindlich und kann ein Waschen des Stückes ein Berwaschnl herbeiführen. Manche Stücke.- wiederdüpsen nur trocken 'chemisch, gereinigt werden, 23mm eine bckstünmLe Mefhotze n-nd welche mt speziellen Fall mrgewendft werden must kann -nur der Fachmann entscheiden, Im Rkchmmr eines Bvrtnatzes kann es nicht er-. M?t werden. Tklwum: - Asnhn^-:-H«Mt ^«k-kpd«u--'MrschM.-Mp: Teppiche zu Hause. Zum Kapitel der ErhaLllmg der Teppiche gehört schließ- Wy noch das Ausbessern derselben, trenn sie Schaden gelitten haben. ...... JW ''-Weer-Aiit-E'-'evfte NeM-» Laffm- ^Äv-n-Schlchen'' nicht anstehen, jedew Drg ist ein BckrsSllmnis, Mett noch so geringe Ävssasern soll sofort repariert werden, da spatere Arbeiten teuer bezahlt werden müssen. Jedes schadhafte Stück kann heute anfgewertet werden, mmx es nicht von vornherein ztt-spät ist. Die Wiener -Anstalten sind auf dem Gebiete bekannt vnd leisten WworraMdesl. ' Schließlich ist noch folgendes zu bemerkerr: Sind in einem Tepjnch Motten entdeckt worden, dann sofort aus den: Hause mit dem Stück, denn wrr sofortiges Dampfen, chemisches Waschen kann den Teppich noch retten. Den Teppich? Nein, üüch die .anderen Gerwbe im Haust, demr ein Motkennest im Teppich geDhrdet'bic ganze Einrkchtung eilres Hauses, soweit sie den Motten zugänglich ist. Damit wäre dieses für jede Hausfrau hochaktuell-e Thenur r- « 'U sohö»t Ihre unersättliche Zusammensassend kann gesagt werden-: StaubfreiMt ist die erste LebeusLedintzung für einen Teppich, darum Kampf gegen den Staub in jeder Form. Staub im Grunügewebe ist der Todeskeim für denTeppich.! Heben Sie deu Teppich über den Sormner so auf, wie es der Teppich verlangt: kühl, staubfrei und vor allem luftig. 1.Wäschm 'Wo den TeMch 'nicht' sMst, denn das ist alleinige Sache des Fachmannes. .HttnvHAMeWchStzey'.E. DeHM, Men Me - sie .foßort 'emstrßrsn. i-Mrst' - stchtzMä^ Und'. Me MWdlung chchält Len Teppich durch E^nerationen ln unvergänglicher Schönheit und-FMche,'Mkechte,misirchgeMße^ BchaMungil^i^ ihn rettungslos. Sie verlieren dann eirren Gebrarcchsgegenstand und Wett^ gegenständ Mgleich. Denn der Teppich ist ein absoluter Wertgegenschnd, ein Teil des Volks- Und Familienvermögens. Wer seine Deppiche achtlos behandelt, entzieht sich und seinen Kindern einen positiven-Wert. .Ein guter -nud-schöner Teppich ist immer, in der Zeit des Glückes und m der >Zeit der liniMckes und der Not: b'a.'r.'cs Gekd. Gue Sbstmahlzett. Sommerbrief. : Liebe. Suftz hast Du schon eiMal^Äß<LWmrttirgesstn gehabt-? Du wirst, über meine Frage lachen und mir -antworten,^ daß Du täglich zum Mittagessen als ÄachtW 'iWMvelche FriWe' W; aber das Meine -ich nicht. Ich denke .au eine^ vMtäudige Sättigung nur durch Obst Und davon will ich Dir heute, erzählen. Selbstverständlich Haft Du es schon empfunden, daß, man. sich viel wohler fühlt, wenn, man eine schlanke, biegsame Gestalt hat und jeder übermäßige Fettansatz eine Last ist. Du willst aber auch schlank bleiben, das heißt, gesund sein. Nun plagst Du Dich, schon seit Monaten, entziehst Dir an Speise, was. nur möglich ist, um Dein Normalgewicht nicht zu überschreiten,, und bist am Ende schorr ein wenig müde von. all hem. Versuche es doch einmal uild gewöhne Dich, zlvei- bis dreimal wöchentlich nur ein Obstmittagessen. zu haben. Du meinst, man wird davon, nicht satt?' Ol) ja, gewiß, und es schmE auch noch wündervöll, abgeschen davon, daß' der Tisch, auf dem allerlei^ ObMrten aufgsbauL sind, so schön Und malerisch aussreht, daß einen der Anblick ganz fröhlich macht. Denke nur an diL -cherrlichen Farben und Formen all des Obstes, das man am Markte sicht, Orangerr, Bcmaneu, rote, glänzende urrd zart gelbliche ÄePftl, japanische Mispeln, frische Kirschen, ja sogar schon Erdbeeren. Es ist qm Vergnügen, da zu loählen, und freudig trägt num ein paar Paketchen urrd Sachtchen voll davou heim. Wie man sich schon, auf den Genuß dieser Herrlichkeiten freut! — Geduld! Erst muß das Obst, in ein. Körbchen schön geordnet rverden. Dazu füllt mail noch Än. Schüfselchen mit; Haselnußkerneil, Krachmandeln und einigen MalagatrauLerr. Dann bringt man in ein schönes, seines Glas einige frische Blumen aus dem Garten und beginnt, den Tisch zu decken. Man muß alles selbst machen; dabei wird man froh und heiter. Das Tuch soll frisch und strahlend weiß sein, einige kleine Teller, Obstbesttck und Pa- JOimfg und ■ maeben Waschungen mit •Team* »l*f«aig*€!imn«il«4e* , («SS. geseh.)!! t>chi. KchSnheftqoüttal ckss Salson!.! Uchrvarrag««i Lovyoohrauä. yqö »«r VrLuqmstz. ÜTebttrÄH erhälttfcK. GratiBproben durch „Arkana*. G. m. b.H., Wien, XU., . , Zfnogasae U * Tejepbo» 9b*ni f ■» W ■ iwiwlj 11 i mmy Mrfetviettchen. Dann ordnet man alles Und steM am Ende den Krug mit frischem, klarem Wasser, ellvas Himbeersaft salnd die Trinkgläser dazu, und untt ist iU4n fertig. Sieht das nicht aus wie ein feines Bild? Ich glaube, Du hast schon Appetit auf die schönen guten Dinge, die ick) da aufgezählt, und gewiß wird Dir alles herrlich munden. Ist der Hunger sehr gwß, kann man immerhin mit Mi bis drei gerösteten Brotscheiben das Mahl verstärken. Du wirst staunen, wie rasch und reichlich man satt wird und daß man nach dem Essen Echt so müde und ruhebedürftig ist wie nach anderen komplizierten Mittagessen, bei denen Man auch Fleisch genießt. Fleischkost macht trüge, „Paradieskost", wie ich kürzlich einen feinen BortrageNdim das Obst nennen hörte, macht heiter und freudig. Tsats brullax? Fragen Sie bei jedem Drogisten. Aus Sein Reiche der Küchr. .. eoiote nnt (alte SQflüeiiu Die Heiße Zeit stnd das Streben -nach der „Linie" macht dte'Mte Mche im Soninler so. sehr beliebt. Salate, sein., und forMkttg zubersttet, sind . gesundheitsfördernd, kräftigend imd machen nicht dick. Kalte Schüsseln werden aus.guten Bratenstücken, aus seinen gekochten Fischen mit Mayonnaise, Sauce tatate gereicht, mit Sakat, roten Rüben, Krautsalat, Kartoffel garniert. Echte svanzöstsche Mayounaise. .Eur Eidotter wird ln eurer -Kasserolle mit emem reinen Holzlöffel gut vermerkt, das notwendige Salz dazugegeben und wieder gut vermengt. DaS Oel wird langsant unter stetem Rühren uachg^ebeu. Vn Eidotter nnnmit 20 bis 25 Dekagramm Oel auf. Wenn man genug Mayorrnaiso hat, tut man Zitronensaft nach GMmack darein; soll die Mayonnaise pikant werden einen schwachen Löffel Senf. «MEF1887 Das mite m MM nafkerOPHHt Gemüsesalat »n Asplkreffeu- Eine Reiftnfovm wird zur Hälfte mit , Aspik ausgegosseru Wenn dies fest gervovdeu ist, mrterlegt mau es Mit zreÄich geschnittenen, gekochten Gemüsen und UM AftM darüber. Wenn das ganze auf Eis erstarrt ist, stürzt man es und Mlt den leeren Raum in der Mtte mit geschnitbenenr SäM von Karfi-ok Spargel, Schnitkbvyneu aus. Grüner Scttät Mit gefüllten Gber». Auf eine Glvsschüffel gibt man einen Berg Von feurgeschnittenem, pAaut angenrachtem grünem Salat mrd um diesen einen Kranz von halbierteu, harten Eiern, deren Dotter passiert und mit Parmesan oder Sardellenbutter vermischt swd. Dazwischen legt man Radieschen, rote und weiße abwechselnd. UQUuatmu LiDuaucj-a Praktische und gute -Haussmuen verwenden zur Bere-fturry von Salaten und zur Konservierung von Gurken -rMd Früchten nur Alkohol-Gärungeffig. A-us Abkvhol durch Gärung erzeugter ,,ri;|tes Tüfelessig ist i)er beste, hrlltbarste, setcht« und gesündeste. ArWlose Mrrms. Karftolsuppe, Unterte^KaEfeln, Gk-etzMUmf Mt S upper MS 10 Deka Müchmargaritte Dhsa und »ver «wn^ine lMe Unmach, vergießt sie^tt Vk Liier Mepdem Wasser, in dem rmm «ne Mne Me Vvnsvenüvn As mt : _ a»bewahrte /MPtaaH-Würfel

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.