Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2981 (16.6.1927)
- Date
- 1927-06-16
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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A.SM iSTm, MMMray ab, Jirduftricaktren waren dagegen ungleichnräßig. L e m- Iß-'kg-Czerttowrtzer <>Haben sich aas die Na^richt von Ifiitcr bevorstehenden Regelung der AnnuitcttenfraHe befestigt. Pollösche Wette haßen ivi Kurse «achgegebrn. I« der zweiten: Hälfte der BörftnM stagnierte daS Geschäft .im ZusammonhaNge Ifltt ungünstigen Berichten aus Berlin vollständig. Auf dem Anlagemarkte haben sich Renten abgeDvächt, die IscftverzknSRchen Werte der Bundes lagen freundlich, einzelne ^Kffenbahnobligationen schwächer. Kassakursc: DKreurbank 5.70, Unionbank 6.80, Derfthrs- Ihanl 3.76, Bankverein 33.29, Boden-CrÄit 128.25, Oesterr. iLredit 71.—, Nicderöst. ESeompte 25.26, Nordbahn 1035.—, iMnflirchcn-Barcser 102.—, Kahlenberger Bahn 6.—, Lemverg- Illzernowist-Jassy 77.—, Staatsbahn 36.85, Allg. österr. Bau >26.—, Unionbaumat. 25.30, Korkstein 20.45, Hauser u. So- Ibotka 11.90, AE. G. Union 7.—, Stetvag ,—.28, ■ Stern, u... IHasierl 17.60, Per. Büdapester Glühlampen 155.—, oesterr. ITelephon 13.70, Stelr. Magnesit 73.—, Ung. Kohle 831.—, IZiinmeringer 15.25, Armatureit 8.80, Oesterr. Hofherr 13.40, IDitmav Lampen 141.—, Manoschck 70.—, Waffen 29.70, Waag- Ins 8.35, Neusiedler 186.—, Karpathen 33.25, Roth-Kosteletzer |117.—, Atvestem 7.—, Neunkirchner Druck 7.75. Stellagen: Es. notierten per Ultimo Jnni: Oestsr- Ireichifche Credit 15 bis 18, Staatsbahn 10 bis 12, Alpine 10 bis 12, Rima 30 bis 33, Salgo 24 bis 27 Schilling; per Ultimo Juli: Oesterreichische, Credit 23 bis 26, Staatsbahn 114 bis 16, Alpine 14 bis 16, Rima 38 bis 42, Salgo 32 AS (36 Schilling. Quoten: Nordwestbahn-Schüld. 0.33, 1887 Nordbahn-Prlor. 12.10, 1901 Nordbahn-Prior. 0.49, Oesterr. Lokalbahn-Prior. 0.90, z.bproz. Nordwestbahn-Prior. 0.66 Schilling. I Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über Wiener Hausfrauenverein, Wen, * tai“ — Artur Nu ßbaum Wen, 1. Btz., HeiUgLnkreu-erhvf. , MöbeHändler, 6. Bez., Bürger- , W Anspresse ha den nämÄch eine solr^e Höhe erreicht, daßdie Preise sür Schnittholz für den Erport bevelts viel zu teuer sind und daher die österreichischen Uulornehmer einen scharstn Kanknrrenzkampf führen müsteu. DemeMWecheNb war die Stimmung der gesböigen Bürst plan. Zu PrtzWverändemugen ist es nicht gekotmmeu. Exekutiv wurden auf Deckung gekauft: 7V Festmsler Eicherrrundholz, 40 Prozent 50—70 Zentimeter, 60 Prozent 70 Zentimeter auswärts, 2 Meter aufwärts lainA astfrei, zu 270 S. per FestMetsr ab Wen. Gebucht waren WchteMnghölzer, 13 Zentimeteir aufwärts, durchschnittlich 2V ZeMmeter. ÄuSyeboten waren 2000 Klafter (320—360 Id^Tanmn-MaiggonS) Prima Buchenscheiter ohne Rundlitme, 1 Meter lang, franko, verzollt und.ausfuhrfrei ab jugoslawischer Grenze, zu 2700 Dinär per 10.000 Mogramm. Menet Diehmärkte. Jungvieh mark>t. Auftrieb: Kälber, lebend, 016; Weide ne r, 1671; Schweine, Webdener,. 710; Schafe, Äeidener, 31; Lämmer, Wekdoner, 71. Es notierten: Kälber, lebe ick, 1.60—2.70; Weidener, 2.00—3.10; Fleischschweine 2.60—3.00; Feitschweine 2.40—2.65; Schaft int Fell 1.20—1.60; ohne Fell 1.20—2.20; Lämmer, Weidener, 1.00—2.20 das KAo. Bei ruhigem Bevkehr verbilligten sich Kälber in Prima-Qualität um 10 Groschen, mittlere Ware um 20 Groschen, mindere Sorten bis 30 Groschott pro Kilo, Weiboner Feittschweime um 10 bis 15 Groschen per Kilo. Wiener Börse für landwirtschaftliche Produkte. In Weizen und Roggen haben die Preise um einen halben Schilling nachgegcbDN.' Mais gut behauptet, Haftr unverändert, Mehlgeschäft stagnierend. Es notierten pro 100 Kilo ttt Schilling: Welzen, Wiener Bodeip, 43.76—44.25, ung. Theiß 46.60—60, Roggen, Marchfelder, 41.76—42.26, Mais 26—26, Hafer, ins., 35.50—96. Es notierten für 100 Kilo in Schilling: Weizenmehl, inländisches, 74—76, ungarikcheS 71—74, Koch.m«hl 66—70, Brotmebl 61—64 Roggenmehl 02—63, Futtermehl 36—37, WeiMkleie'25.50 bii 2Y, RogoeiMleie 26-G5.60. ' «Ätürstrr GettttdeLekmi««»rsst. JnWsie -Mang der Ivaten Im Diessaübe Haben sich die KMe üWftMcht. Die Notierungen rauten ln Pengör OÄsbenveizen 30.04, MSrzwetzen 32.90, OASberroggen 24.96, Märzroggen 26.98. Ausländische Bärsten. Berlin. Die wieder ungünstiger bauchenden politischen Nachrichten, besonders das bisher noch nicht bssMigle UMmatum Rußlands an Polen, ließen die Unlust der Spekubr-tton zutrehmen, während die KunMchaft der Bürst auch weiterhin vollkommen fern blieb, io daß schon relativ geringes Angebot Kursabschläge von 2 ms 5 Prozent zur Folge hatte. Der Medio macht keine Schwierigkeiten. Taggekd ist weiter zu 4)4 bis 6H Prozent reichlich uorhmrdeu und auch sonst sind die Geldverhältniffe unverändert. Nach einer vorüber« gehenloen leichten Erholung wurde die Kursbewegung wieder, recht ungleichmäßig und die Kurs« gaben überw'egend muh. Eine Ausnahme von der allgemeinen Bewegung machten Charlottenburger Master auf die Bildung von neuen Transaktionen bei diesem Unternehmen. Besonders bemerkenswert ist,- daß Uilti.moware teilweise unter Kurs Angeboten wird. — Prag. Bereits an der Bor bür st tvar ersichtlich, -daß eine Tendenz» beftstigung platzgreistn werde, und die Eröffnung der offiziellon Borst bestätigte dieft Domuffehung. Die ersten Kurse notierte« meist über dem gestrigm Starche, wobei einzelne Werte erheblicher im Kurse anzogcn. In der Folge setzten sich vereiimeÄ die Steigerungen fort, obwohl das Geschäft an Umfang ab nahm. . Die Kursb'idung wurde uueinhelt'lich. Der Banken markt war weiter schwach gehabten. Auch auf dem Umlage markte chchten sich die Abbröckelungen fort. Heute Donnerstag bleibt die Börse gchchlosten. — Budapest. Zu Beginn zeigte die Börse ein freundliches Gepräge und die Knrsbesstrungeu setzten sich zunächst fort. Erst als aus Berlin ungünstige Nachrichten eintrqfen, kam es auch hier zu einem Mgleiten der Kurse, doch stellten sich die letztet: Kurst über de« gestrigen Schlnßtstand. Die Bürst bleibt heule Donnerstag geschlossen. «mütche Berlautbarungen der israelttstchen Kultusgemeinde Bien. z«r jüdischen BeMkerungsbeweguns in der gelt vom I. gäuner bis 30. Mai 1927. Wähvend tiefer Zeit sind heim Matri-kelamto der IIsraelitischen Knldusgemeind-e Wien 549 Gelburtsa neigen erstattet worden, hievon 291 männliche und 258 weitbliche. In 'diesem Zeiträume sind 1092 Steribe- [fälle zur Eintragung gelangt, hiovon 1036 Evtvachsene und 56 Kinder. Die Zcrhl der dem Matri'kelamte von den politischen Behörden beikanntgegobenen A u stritten ins dem Judentum betrügt 371, während 109 Eintritte in d i e israelitische R e l i g io n sgesellschaf t vollzogen wurden. In der Berichts- Periode haben 367 Trauungen in d-en Wiener j Synagogen stattgesunden. Bor dem Rabbinate der Israelitischen Kultusgemeinde Wien sind in di eise m Zeitk raume 161 E h e s ch e i «d u n g e n durchg^führt worden. jlMursattsföitel&ttng M die Stelle eines Ersten Kantors der gsraelltischen Kuttusgemeinde Wien. Infolge des Mlebens des Qbevkantors M. B. K a u f- > m a n n wurde vom Kultusvorstande die Stelle eines Ersten Kantors für den Seitenstet.ten- Tempel zur Ausischreidung gebracht. Beweröungsgesuche sinh bis spätestens 20. Juni l. I. einzubringen. In Betracht kommen nur erstklassige Bewerber, welche ein-, wandfreie Lebensführung in moralischer und religiöser Hinsicht, vorzügliche Kenntnisse im hebräischen Schrifttum und in der Liturgie (Koreh), vorzügliche Stimmittel und gründliche Musikalität Nachweisen Wnuen. z»I«l».SittudIeiifte tlr Nolls-, Bürger-, Mtellchüler uns -skülerliine« im z«nl lsn. Dir festen Jugemdgottesdienste im Schuljahre 1927 finden am 13. Juni d. I. um 3 Uhr, «achmittags im den folgenden Gemeindermd VerviusbethäuseM statt: 1. Bez., SeitLnstettemgaste 4; 2. Bez,. Tourpelgaste 3; 5. Bez., Siobeubrunnengasst 1a; K. Bez^ Schmalzhofgaste 3; 6. .Bez., Neuideggvrgasst 12; 9. Bez., Müllnevgaste 31; 10. Bez., Humbölbtg>aste 27; 15. Bez., Turnergasst 22; 16. Bez., Hub-ergasst 8; 18. Gez^ Schopenhauorstraße 89; 10. Bez., DoM'nergasst 3; 20. Bez., Kluokygaste 11; 31. ®e&, Holizmeistengaffe 12. MdcheilkooHrmlitlim >« dm «emeiodeteWel». SoiNNtog, den 16. Juni, um 10 Uhr' vovmilttags findet iüe Mahchenko«Avma>töon i m Sei teustette nie mpe l (1. Be- M, Seitenstuttongaste 4) staÄ, währelird, diese Feier in den Geweiindebe-mpisln des 2., 18, und 21. Bezirkes ün'ter jlovkar Beteiligung der GemÄnidemitgilieider bereits am 12. Juni ltbgchavten wunde. Antorm-, Borbeter- «ab sborsüagerbelte>la««m lüc nie tMÜikürm BetbemnWMgen an sen bleslübrtgea b»bm zrlertagm. GLßch wie in den Vorjahren werden auch i>w diesem Jahre seitens der KuMuSgsmLlinde au den hohen Fsievtagen in .gasig«' »stem gvößeven Miebräuursn Gottesdienste vemnisEet werden. Für bntefe tel«vPovLt»n Betpsvanstaltungsn werden 'Mehrere Kantoren, Bvrbober und Chorsängor aussgeuommen. Geeignete Bemecher wollen sich ehestens zwecks B-ormerkmig in der Adtejttung für Kultusiangelogercheiietr der ismeMifcheu Kulvtsgsmemde, Wien, 1. Bez,, EsiteinskettetMffe 4, 3. Stock, während der ÄMsfhWden zwilsthon 6 tmö 12 Uhr vormittags melden. Bon tat Mllothek ta gsraeUtischen Kulturgemeinde. In der Zeit vom 1. Jänner bis 30. Mai-d. I. war die BUiothek der Israelitischen Kultusgemeini>e von 4dö6; * vurtzen 7M Werke, bezw. 12.340 Bände benützt, an 806 isAersonen wurden 1199 Werke, bezlv. 1551 Bände verliehen. In der Berichtsperiode wurden 985 Werke, bezw. 1390 Bände von Entlchnern zurückgestellt. Die GemeindcbMiothek hat seit dem 1. Jänner 1927 einen Zuwachs von 343 neuen Werken zu verzeichnen. Gemäß d-en Bestimmungen der Bibliocheksordnung werden die Benutzer der Gem-eindebibliothek dringend e r s u ch t, d i e e n t l e h n t e n 'P ü ch e r, mit Rücksicht auf die w ä h re n d der Sommerferien d u r ch z u s üh r e n d e n internen Arbeiten der Bibliothek, bis spätestens 1. Juli zurückzustellen.' Uebersicht der Aurgabeu der Zsraelttischen Kultusgemeiude für FSrsorgerweüe. In der Zeit vom 1. Jänner bis 30. Mai 1927 wurden seitens der Israelitischen Kultusgeme1nd>e 655.590.—Schilling für Fürsorgezwecke verausgabt. Des weiteren wurden 130.000.— Schilling als Subventionen für wohltätige Vereine und Anstalten bewilligt, deren Flüssigmachung bisher noch nicht erfolgt ist. Insgesamt evscheinen für das Verwalt urig Ss ahr 1927 im Voranschläge S. 1,614.320.— für Fürsorgezwecke präliminiert, doch dürfte, wie aus den bisherigen Erfordernissen ersichtlich ist, dioser Betrag weitaus überschritten werden. Auoudme Anzeige gegen die gfraMische Bersorguugoauftalt. - An den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde ist eine anonyme'Zuschrift gelangt, in welcher eine Reihe von angeblich in dieser Anstalt bestehenden Mitzständen angeführt war. Trotz der Anonymität des Anzeigers halben die Vize-Präsidenten der Kultusgemeiude, Dr. Ornst e i n und D r. L ö w o n h e r z, unter Zuziehung des Obmannes der „Kommission für die Versörgungsanftalt", Kultusvorsteher D. D o h a n und des Amtsdirektors Regierungsrat Fuchsgelb, unverzüglich und überraschend eine Inspizierung dieser Anstalt vorgenommen. Das Tagesmenü wurde gekostet, indem die Kommissionsmitstlieder He Proben nach ihrer freien Wahl aus den Behältnissen^ in welchen die Speisen bereitet wurden, entn-chmen ließen. Uebereinstimmend würde festgestellt, daß die Verköstigung hinter einer gut bürgerlichen Kost nicht zurückbleibt'. Die Kommission verfügte sich sodann in die einzelnen Säle der Vcvsorgungs- und der Siechenabteilung," und nahm in Mwesenheit des Dewoalters eine gründliche Befragung der Jnsasten vor. Allgemein sprachen die Weglinge ihre Zufriedenheit aus und es wurde ganz bosonders fe-stgestellt, daß die einzelnen konkreten Angaben der anonymen Eingabe völlig aus der Luft gegriffen erscheinen. Bei dieser, sowie auch gelegentlich der sonst und stets unangesagt stattfindenden Visitationen könnten die Vertreter des Kultusvorstandes immer wieder festzstellen, daß in dieser Anstalt im, Rahmen 'ber zur Verfügung stehenden Mittel das Bestmöglichste geleistet wird, die Organe Hve Pflichten auf das gewissenhafteste versehen und daß zumindest der größte Teil der Insassen voll des Lobes und der Dan-Vbarkeit für die Anstalt und die Gemeinde ist. Wesentlich größer als in den früheren Jahren ist die Zahl jener Mütter und Vormünder, welche sich wegen Ertpöglichung eines Erholungsaufenthaltes während der Asri-emmWaöc für-ihve echolMgGeWrMgW-Nn^-r-- oder Schutzbefohlenen an die Fürsorge'stellen der Jsraelit'ische» ffuliusgemeinde Wien, bezv. an di^ für diese Zwecke bestehenden konfessionellen Verein:' wenden. Die Anzahl-der verfügbaren Plätze in den Ferienkolonien reicht bei weitem nicht aus, um auch nur die als besonders dringend bezeichneten Fälle zu berücksichtigen. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde sicht sich daher veranlaßt, an jene Familien, welche einen Sommeraufenthalt aussuchen, sowie an jene Glaubensgenossen, die am Lande., wohnen und hie>zu die Möglichkeit haben,, die dri ngende Bitte zu richten, durch die Üebernahme eines oder mehrerer Kinder die Bestrebungen -der Kultnsgemeinde in diesem Belange zu fördern, und solche Ferien- „ platze der „I ü d i s ch e n Iugendfürso r g t,r, Wien, 1. Bez., Seitenftettengasse 2, unter Mitteilung, ob.die-Zuweisung von Knaben oder Mädchen und in welcher Altersstufe erlvünscht ist, bekanntzugeben. Für dre Reisekosten ' und die Ucberstellung der Schützlinge wivd erforderlichenfalls seitens der Israelitischen Kultusgemeinde Sorge getragen werden. ' , Aktion für tuberknlosegefiihrdete Kinder. Mehr als 150 Kinder wurden anläßlich der Revision durch die Aerzte der „Jüdischen Jügendfürsorge" als einer besonderen Unterbringung' durch mehrere Wochen in Anstaltspflege , bedürftig befunden, weil diese Kinder für Tuberkulose disponiert, durch diese Maßnahme noch der vollständigen Gesundung zugeführtwerden können. Der Kultusvorstand hat für diesen Zweck 7500 Schilling votiert und richtet an die Besitzenden den dringenden Appell, diese so wichtige Aktion durch Bel« tragsle.iftung'en zu fördern. Spendenfür diese, sowie ,für > die Ferienaktion wollt« an -die Kasse der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien. 1. Bez., Seitenstettengasse 4, gerichtet werden. Shrmgey durch den Kulturvokftaäd. Seitens des Präsidiums, der Israelitischen Kultusgemeinde wurden den folgenden Jubilaren die Glückwünsche der Gemeinde zum Ausdrucke gebracht:-a n-l ä tz- . lich des 90. Geburtstages den Gemeindemitgliedern Albert L.ö w und Le-on S m o l e n s k h;.a n« läßlich der G o l d e n e n H o ch z -e t t: den Ehepaaren Herrn und Frau Alois F l e i s ch >m a n n, Michael ' Kohn, Leo Iokel,.Adolf und Rosalia Hahn, Simo-r .. und Hanni Geier, Herrn und Frau Julius Pol-'/ litzer. Anläßlich des 75. Geburtstages'^ wurde Bürgerschuldirektor David L ü w i t, a n l ä ß l i ch d e s 70. G e b u r t s t a g e s wurden Oberlehrer Isidor . F a l t i t s ch e k und der Bibliophile M a x R i t t c r v o n •; P o rthe i m vom Kultusvorstande beglückwünscht» wel/ ' letzterem bei diesem Anlässe ein Exemplar des gelegentlich der Hundertjahrfeier des Stadttenrples faksimilierten „Ersten Statutes dieses Be'thause's" Überreicht wurde. * Offerenten-Berzeichnisse für die von der israelitischen Kultus» ' gemeinde auszuschreibenden Arbeite« und Lieferungen. Das Tochniischs Amt der isivaciütischen Kujtusgemtzinde wurde, vom/ Kuitusvorstcmde beauftiragt, die Wsteu ftne>r Gewerbetreibmiide« ’ und Fiirme«., weiche bei AuM)mi>buitg von Lieftiruugen und"'" Arbeiten in Konkurrenz zu zichen sind, zu vewollstÄndrgen.-". Jene Firmen, welche auf die Äusnahme in die Liste reflektieren, \ werden Ungeladen, dies im Lause des Monaees Juni 16S7! fchpistlich dem Vorstände der israelittschein KultusWmemde, . Ajen, 1. Bezirk, Seitenstetten^rsse 4, unter aetrauer Angabe ' jeqer Arbeiten, bzw. Artiftil, hkusichtlich. welcher sie in. Kon« kuprenz gezogen werden solle«, bekauntzugeben.- Der KM«-- . vopstmtd behÄtt sich die noch Anhörung von Sachverständigen erMgende freie AnÄvahl der jeweilig zur Offtrsitellung eingulahkuiLn.Mmen ck>er UMamehmnngen quStzxückl'ich dar.