Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2979 (14.6.1927)
- Date
- 1927-06-14
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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4 Men, Diewstag Wiener Morgenzeitnng 1. Juni 1Ä27 Nr. 2979 ftittfiUMg »es Grabdenimals für Hugo zuSrrmann. Sonntag, ven 19. Juni, i > Uhr vormittags ivird im Nahmen einer Gedächtnisfeier ftir den im Weltkriegs geallemn jüdischen Dichter ans dem jnidisch-en Friedhof zu ■ £ g c r das <3 r a vde n k m a l Hugo Z " c? c r m a n n s ent- «üttt. Die Feier wird vom Vorstande der i'rwtitischkn Kul- ,i-aen?einde in Eger veranstaltet. Blutraufch. iWi MKLchr« als D<ftern dcgan'v, wie aus Berlin gemeldet wird, in D u i *3«b u r g der sensationelle Prozeß gegen die '8jüth.rigc Köche Hagedorn, die im Juli v. I. ein > j ä h r i g e s V, ü h ch e n u n>d ei ne n 6jährigen lnab-en im Sexual rausch nahe der Stadt in .einem tz-olde ermorldet hat, tnb-oni sie beiden Kindern mit .rner Schere die Pute- und Halsschlagadern Durchschnitt. Die Ermordung der beiden Kinder war lange nnnus'ge- 'lärt gobliev-en und erst nach einigen Monaten führten ne Spuren zu Käche Hagedorn, die im salben Hause genoch nt hatte wie die evinordelcn Kinder und inzwischen «csTüchtet war. Sie wurde verhaftet, leugnete aber hartläckig, bis sie endlich ihre Tat eingestand. Das Mädchen ,atte srüher, soweit bekannt, keine Spuren abnormaler Veranlagung gezeigt und der bekannte Sexualpaihologe l)r. Magnus Hirschifeld erklärt den Fall damit, daß die unendliche Lustmörderin in eine-rn Zustand plötzlich aufzetretencr Unzurechnungkisähigkeit gehandelt .habe. Es st -übrigens der erste Fall eines Lustm-ordes durch eine ^rau, der bekannt wird. Die Verhandlung rreiche, da 35 Zeugen und 6 ärztiche Sachverständige gekadea sind, drei bis vier Tage in Anspruch nechnven dürfte, begann mit der. Vernehmung ^r Ang-eAagten. Vereines verliehen. Dev: abtretcndcn Vorstand wurde sodann diiöl Äbsolutorivm erteilt und der Dank ausgesprochen. In den neuen Vorstand wurden die Herren Mehle r, Grvnich und Teitlcr kooptiert. UeberdieS wurde beschlossen, ^in-n ^-onds für bedürftige Landsleute zu schaffen. Tödlicher Eisenv^nunfall bet Greifenstein. Gestern nachts hat füll auf offener Wrecke vvr der Station Greifcnstenl ein tödlicher EiscnvahmuufaN. ereignet, der dadurch hervorgerufen wurde, daß ein Ausflügler Nnerlaubtenveise aus den Geleiscantagen zur Statron ging und dabei von einem heim reisenden Zug erfaßt und auf der Stelle getütet wurde. Der Verunglückte ist der 25jäh rige Gärtner Hans Kurz, der seine auf dem flachen Lande wohnende Braut besucht hatte und dann, um den letzten Zug nod; zu erreichen, auf den: Bahnkörper zur Station lief. Ter „Prophet" Häußer gestorben. Wie aus Berlin gemeldet wird, ist im städtischen Krankenhaus Neukölln 46 Jahre alt Ludwig H ü u ß e r gestorben. Häußer, der vor dem Krieg als Söhn eines verchen Fabrikanten sein vätecllckw'S Erbe in Paris verjuxt hatte, kehrte dann nach Deutschland zurück und etablierte sich dort mit Bollbart. Lemenkutte und Sandalen als Sittenprediger und Heilsapostel. Seine etwas wirren rettmus einigermaßen konfeguent. Be: der Roiibspräsidenteriwah' den» D-id" EVerts trat Hänger. der sich als „Provbet" bezeichnet«:, auch als Kandidat auf und erhielt ctiva 50.600 Stiminen. Später zeigte cs sich, daß der „Prophet" neben feiner geistigen Größe ein sehr schwaches Flei^» batte, denn er wurde wegen Schändung junger Mädchen einer säniwren Kerkerstrafe verurteilt. Jetzt ist er einem Herzleiden erlegen. Henny Porten schwer erkrankt. Wie ein Berliner Mittagsblatt meldet, ist Hennh Poran einem s.hincrcn Gelenksr^nrnatiHmus erkrankt, ten, die erst jüngst von einer Fischvergiftung genesen ist, wirtschaftliche Sorgen bilden. Selbstmord eines Schriftstellers. Wie aus Berlin gen:eldet wird, wurden dort Montag früh der 58 Jahre alte Schriftsteller und Herausgeber der „'Wirtschaftlichen Tagesberichte" Richard Calm er und seine Ehefrau in ihrer Wohnung mit Gas vergiftet tot aufgeftinden. Den Grund zu dem gemeinsamen Selbstmord sollen Mysteriöse SManknugen an einem Prager Theater. Aus Prag wird berichtet: In letzter Zelt sind mehrere Mitglieder des technischen Personals des städtischen tschechischen Theaters in Prag-Weinberge an starkem Durchsall . erkrankt. Da die Zahl der Erkrankungen immer mcTjr zull ahm, ging man der Sache nach. Es wurde festgestellt, daß den Speisen des Personals Abführmittel oder sogar etwas Quecksilber veigemengt worden war. Ob es sich um einen Racheakt oder um ein Attentat handelt, steht noch nicht fest. Da ein Mitglied des Personals nicht unerheblich evkrankt ist, wurde die Anzeige erstattet. Die Polizei hat i bereits eine Verhaftung vorgenonrmen. 1 E Post nach Polen befördern Sie am sichersten und schnellsten als Luftpost. Ein Brief kostet 60 Groschen. Die Luftpost kanu bei allen Postämtern und am Abflugtaae bis 7.20 früh beim Hauptpostamte ausgegeben werden.' Bisher 305.000 Briefe befördert. Bezagspreise der „Wiener Morgenzeitnng“: Wien und Oesterreich . Tschechoslowakische Republik Monatlich .S 5'- ..KC 22*- Jugoslawien. Dinar 60 — Polen.Zloty 6 — Deutschland.Goidmark 4‘— Frankreich, Belgien.Pres. 35'— Italien. Lire 20'— Rumänien .Lei 170 — t Bulgarien . Lewa 100 — | Amerika. Dollar 1*— t Schweiz und das übrige Ausland.Franken 5'«- * Oesterr. Postsoarkassenkonto 150.693gin tzhedrama in 9er Fosefsiadt. Das am Hör noch:'r Gürtel lroch.hafte Ehepaar N o c iiut*bc gestern vormittags in seiner mit Leuchtgas erüllten Wohnung tot ausgesunden. Aus den Abschieds- «r.iafen geht «hervor, daß das Ehepaar einverständbich pLg-en finanzieller Sorgen in den Tod gegangen ist. Der N-ann, der 69jährige Vertreter Philipp N oe, hatte rüher ein gutgehendes Bäckergeschäft betrieben, das :X jedoch im Kriege auf gelassen hatte. Jetzt war er trotz eines hohen Alters als Vertreter tätig und großer Not kusges-etzt. Wien, 14. Juni. das Wetter. Die allgemeine Wetterlage ist andauernd stark bewölkt znd regnerisch. Im Westen war die Gewrttertätigkeit wieder lebhaft. Nach der Vorhersage wird das schlechte Wetter rnhalten, mit lokaler Olewitterbildung und voranssichtlich euch Mederschlägen. Keine Samötaz-dlachrnitta^sruy: in Lcbrns,nitte!'Tei Handel. Bekanntlich ist rm Detailhandel in derc Monaten Juni, Zuli, Autzust und September den Dienstnehmern an Sainslagnachmrttagen ab 2 Uhr und bei ArifräumungSarberten tb 4 Uhr abwechselnd dienstfrei zu geben und ber Jnanpruchnahme der SamstagnachmittagSarbeit eure z>omstünuqc Ersatzruhe in der folgenden Woche zu geben. Drese Beiinrmnng gilt jedoch nicht siir den Lebensmitteldetailhandel, M welchen: auch in: Sommer an den Samstagnachnrittagen »ie Verpflichtung zur vollen T:ci:stleistung besteht. Lerkauftsinnden am Donnerstag. Am 16. Jrmi (Feiertag) gelten nach den gesehlrchen Lorschristen die an Wochentagen üblichen Verkaufsstuuden. Ls gilt also für den Nichtlebcnsiuittelhandcl die 6-Ührsperro, >'ür den Lebensmittelhandel die 8-Uhrsperrr. Gegenteilige rusdrückliche oder stillschwergende Vereinbarungen olcioen rejsenungeachtet in Kraft. üdynsorderungen der Wiener Straßenbahner. Die Wiener Straßenbahner haben neue Lohnsorderun-;en an die Gemeinde Wnen gestellt. Sie verlangen eine Allgemeine Erhöhung von 18 Schilling nwnatlich für jede KehaltMasse. Der geforderte Anfangsgehalt soll bei den Fahrern und Schaffnern 257 Schilling, der Endbetrag 342 Schilling erreichen. Außer den Normalbezügen verlangen ne Bediensteten e:nen Urlaubszuschuß und eine Jahres- 'cmnneratirm in der Höhe e:nes halben Monatsg>eyalteS. Oukowiaaer Zentralverband. Im Wiener Bürgercaje fand Sonntag vormittags die ordeirt- .iche Generalversammlung des Bukowina er Zentralver- «andes in Wien statt. Den Vorsitz führte der Präsident ^>err A. M. Ehrlich, der den Tätigkeitsbericht erstattete und wm sodann für seine ersprießliche, selbstlose Tätigkeit über Antrag des Rechtsanwaltes Dr. Beneditt Storfer einftimnig zum Zeichen des Dankes die Stelle eines Ehren- «räfidenten verliehen wurde. Gleichzeitig wurden ihru zu -eimm bevorstehender: fünfzigsten Wiegensetz und seinem dreißigährigen Berufsjubiläuni die herzlichsten Glückwünsche ausgesprohen. Aus dem Tätigkeitsberichte geht hervor, daß der Verein ,uf den: Gebiete der sozialen Fürsorge für bedürftige Landsleute Ersprießliches geleistet hat. So wurde eine Stellenvermittlm:g nngerichtet, das Gremium der österreichischen Handelsvertreter jebrldet, anläßlich der Osterfeiertage zwölfhundert Personen unterrützt ui:d den bedürftigen Mitgliedern unentgeltlich ärztliche und stechtshilfc beigestellt. Präsident Ehrlich dankte sodann allen enen, die dem Verein ihre Unterstützung angedeihen ließen, und insbesondere der „Wiener Morgenzeitung", die dem Vereine als Verbandsorgan dient. Bei Verlesung der Tote:: des letzten Jahres gedachte der Präsident in chrenden Worten auch unseres verstorbenen Redakteurs Doktor Max Rosenberg. Die Versammlung konnte in ihrer Mitte Herrn Siegmund Reisch, den führender: Sekreiär der amerikanischen Schwestervereinigung des Bukowinaer Centre, der größten ^Bereinigung innerhalb der F ö- 'reration der Bukowinaer Juden in Amerika, -.egrüßen. Ter cm:erikan:sche Gast gab der Versammlung eir: inschauliches Bild von den Verhältnissen der Bukowinaer Juden in Amerika. Es wurde beschlossen, ein intensives Zusammenarbeiten des amerikanischen rmd Wiener Berei,:es in die Wege;n leiten. Dem amerikanischen Gast sowie seinen: Begleiter Herrn Max Scherzer wurde die Ehrenmitgliedschaft deS EXE (inian&ere Mifflonsmittel. Den Subenmiffionärcu ist kein Mittel zu schlecht und zu verworfen, um nur den See'enfang ergiebiger geskalteir zu können. Wie wir wiederholt bevichleten, befinde:: sich in Chardin und anderen Städten von China viele Juden, unter ihner: auch Studenten, die auf ihrem Wege -iach Amerika gestrandet sind. In Charb'.n unterhält eine amerikanische JudenmissionSgesellichast ern-e Mittelschule. Vo: lurgem erschien in den Charbiner Zeitungen ein aufsehenerregendes Inserat, in welchem die Direktion der Missionsschule bekannigibt, daß die Studenten, welche die amerikanische Mittelschule in Chardin absolvieren, für die Einreise in die Vereinigten Staaten znm Zwecke der Fortsetzung ihrer Studien ganz a u ß e r gewöhnliche B e g ü n st i g u n g e n erhallen. Tatsächlich hat sich eine bedeutende Zahl jüdischer junger Leute gemeldet, uns sich jo in d-ie Arme der Judeuinission geworsen. Eine Auslage der jüdischen EiuwanderungShilfsgesellschast „Hias" ln Washington hat nun ergeben, daß d-ie Missionare in Chavbii: sich einen Trick erlaubt heben, und daß das amerikanische Eir.ir.-..'.eerungsam: nicht daran denke, den Missionären «bei ihrem.SLe'.'-en^na Hilfsdienste zu leisten. Erstm'.niich sauber scheu ihre winzigen Stuben cms, in denen die ganze Fanliiic haust und dazu auf einem Petvoletinisiocher das kärgliche Essen bereitet. Nur zum Sabbat mich ein kleines Stück Fleisch auch bei den ärmsten Leuten verbraucht werden, und auf e-iner Steinplatte wird es mit einem runden Stein langsam und sorgfältig wie vor 1000 Jahren zerlnahl-en.... Bei aller Avnmt sind auch Frauen, für die sich keine Verdienst«ntöglichkeit bietet, und die von ein paar Pfennigen Unterstützung leben, immer heiter; der Besucher wird fröhlich empfangen, und die vielen Kinder )vink n noch lange und rufen „Schalem".. Ter „Gerer Robbe", wie der Rabbi von Gora Kalivarva im ^Volksmund genannt wird, nntermmmte ine Reise nncl, Palästina, ivv einer ferner Neffen heiratet. Er reist über Warschau, Wien und Triest, rvo er d:e Seesayrt antritt. In ° Warschau, wo der Rabbi bererts eingctroffen ist, haben, wie von dort gemeldet wrrd. in den letzten Tagen viele tnlljcnde seiner Anhänger ber ihni Vorgesprächen, um 'Abschied von ihrem Rabbr zr: nehmen. Der Gercr RaMe trifft mit fetiter Begleitung, unter der sich zahlreiche Industrielle aus Polen befinden, an: Amtwoch in.Wie,-" ein, tvv er einen Tag verbkeiben wird. Lenka von Koerber über „Franenleben im heiligen Lmk>". In >dor „Bossifchen Zeitung" berichtet die zur Zeit in Haif-a weilende Bovkä-mpferin für Frauenr-echt i-n DonlfchLämd, Lenka v. Koerber, unter der Ueberschriift „Fra-uen'lcbcn im HMigen Land" über ,/beginnende E.n:anzipati>on" unter «den Frauen Palästinas. Sie spricht von der allgomeinen Rechtlosigkeit der Frauen im Orient und «bezeichnet es als ein für Palästina ungeheures Ereignis, daß bei 201 parlmnentarifchen Vertretern der Juden (Assefat Haniwcharim) 15 Frauen sitzen und an der gmeinfamen politischen Arbeit teiluchmen. Lenka v. K«oerber gibt bann die folgende Schilderung des Lebens «der jüdiifchen Frauen Palästinas: „Fabelhaft f ch ö n e Frauen trifft man unter den jeinenitifcheu und den bucharischen Juden. %w den Feiertagen sind sie geschmackvoll in lange farbenfrohe Geüvänder g-.'-klechcl, siWergeftickte Tücher um Kaps und Schultern gebunden. Von den jungen Frauen haben einige englische oder französische Schulen besucht, sie geben auf alle Fragen bereitwilligst Antwort.... In «dem b u ch a rischen Stadtviertel gibt es Juden, die ihr gutes Auskommen haben, dagegen ist die Not vieler Familien in der Altstadt und in Sim-on Ha-Zaddkk außerordentlich groß. In der ärztlichen Beratungsstelle der „Hadassah" sieht man ganz verelendete Frauen mit jammervoll abgemagerten Kindern, da sind Frauen auls Bagdad, aus MarMo, persilsche und russische Jüdinnen. Boi dem Versuche, Frauen mit Näharbeit zu «beschäftigen, stellte es sich heraus, daß viele der persischen und jemenitischen Jüdinnen wundervoll sticken konnten, und im Lause dos letzten Jahres ist es. g-elung/n, — nachdem zahlreiche Aufträge aus Europa einliefen — über 100 Familiemnütter zu,«beschäftigen, die mit Hrc«r Stick- und bunten Häkelarbeit monatlich 2 bis 5 Pfund verdienen. Es ist diesen Nnftlerisch durchaus schöpferisch veranlagten Frauen unmöglich, ein Muster zweimal anznfertigen, sie haben i m m e r n e u e E l n s ä l l e in Farbe, Form und Gegenständen der Darstellung, die sie an Kleiderborte-n^ «und Decken sticken oder farbig häkeln. Vereine, Vorttirge und Bersammiungen. Klub radikaler Zionisten. Morgen um halb 0 Uhr abends :m Cafe Atlashof, l. Bez., Mperllplatz (Klublokal), K!u>bvcrsammlting. Gegenstand: Die Krise in Palästina — Wege zu ihrer Lösung. Referent: Willi Goldschmied (Palästina). — Zionistische Sektion Innere Stadt. Jeden Dienstag, 6—9 Uhr, e s e st u b e Cafe A t l a s h o f. Es liegen Zeitungen in deutscher, hebräischer, jiddischer, englischer und französischer Sprache auf. — Zionistische Bczrrkssektion Währing. Heule, 8 Uhr abends, im Festsaale des Währinger Rathauses, 18. Bez., Martinstraße 100, Schekelvevsammlung. Referent: Rabbiner Dr. David Feuchlwana. — Akademische Sektion des Verbandes der^-Zionisten-Revisionisten. Heute Dienstag um 8 Uhr abends im Cafe Metropol, 9. Bez., Berggasse 33, Ausschußsitzung. — Malimonides-Jnstitut. Heute Dienstag. Univevsität. Hörsaal 17, Dr. A. Kam'inka, 6 Uhr: .Kritische Beleuchtung neuerer Konjekturen zum Pjalmentext"; 7 Uhr: „Bon Jose ben Joeser As Hrllel." — Wiener Beth-.Hamidrasch, 2. Bez.. Tempelaasse 8. Heute Dienstag, 6 Uhr. Lektor Dr. S. Gelbhaus: „Psalmen." Verband jüdischer Kausleute und Gewerbetreibender. Heute Dienstag fi>ndet im Klub lokale des Cafe Palace, 6. Bez., Marialsilserstraße 90, eine Massenversammlung statt, anläßlich welcher die Gründung der O rts gruppe Mar iahilf. Neubau erfolgt. — Donnerstag, den 16. Juni, 8 Uhr abends, Plenanversammlung :n der Kaufmannshalle des Wiener Bürger- Cafe, 2. Bez.. Praterstraße 11. Ueber wirtschaftliche Fragen werden die Herren Dr. Eugen Felix und Schneider re-fe vieren. Gremiu.m österreichischer - Handelsvertreter, reifender Kaufleute und Kommissionäre in Wien. Alle Mitglieder sind zu der heute Dienstag, präzis« 8 Uhr abends, im Klublokale des Hotel Palace, 6. Bez., Mariahklferstraße 90,. stattfindenden Massenversammlung drjnlgllch eingeladen. Jüdisches Realgymnasium (mit Oeffentlichkeitsrecht). Ausrlahmen in die erste bis achte Klasse täglich zwischen 13 und 1 Uhr in der DirsktionÄllnzlei. Bolksverem „Zion", Karlsbad. Die alljährlichen Sommertagungen sinken jedetl Donnerstag-Abend, 8 Uhr, im Hotel Glattauer statt. An jedem Vereinsabend werden Diskufsionsvorträge und Referate abgehalten. Zionisten, die zuin Knrausenthallt imch Karlsbad reisen, iverden ans diese Zusammenküill besonders anfmerksam gemacht.