Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2977 (12.6.1927)
- Date
- 1927-06-12
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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©efce 12 Men, GonMrg Wiener Morg enzeitung rr. F»M E Nr. 2977 Bühne und Kunst. „8ie unverstandene Frau " Akadem'retbeater. Los Lustspiel ist von ^e>v Urivontzolv, das Burgtheater hat es zur Ausführung angenommen, das Publikum, maßlos gelanglveilt, hat es kräftig abgelehnt. Der Referent findet das Urteil des Publikums durchaus berechtigt und läßt es bei dieser Feststellung des Tatsächlichen betvendeit. #u bedauern die Schauspieler, deren Arbeit und Kraft an dnart untauglichem Objekt verschwendet wird, zu bewundern die Hingabe des Spielleiters Hans Brabm, der sich alle, erdenkliche Mühe gab, den dlbend zu. retten. Rasch absetzan, die Affäre vergessen: machen! O. A. Strlndbergs „Kameraden". Mit Maria Orska in den Kammerspielen. In Strindbergs Auseinandersepunger: mit der Frau, die trotz ihrer Unwahrheit durch ihre meisterhafte Dialektik wirken, bildet der Vieraktcr „Kameraden" gelvifsenmasterl die V für btc Zukunft; jeder Weg, den Frau und Mann zusammen gehe:: könnten, selbst der der Kameradschaft gleichberechtigter Wesen, wird verschlossen (denn Gleichtr-ch' ttgung ist nur unter Gleichen möglich). Gegen keines der Strindbergschen Frauenstücke läßt sich so viel tatsächlicher Einwand erhebe:: wie gegen dieses, doch keines ist so der Neberredung (nicht der Ueberzeugung) fähig. Der Zug ins Große — in seinem dialektischen Surrogat — hastet diesen „Kameraden" an; sie erfordern ihn-auch auf dem Theater. Darum ist eS sehr zu bedauern, daß ihn Frai: Orska, eine der stärksten darstellerischen Begabungen des Theaters von heute, nicht glaubhaft zu machen.vermag. Ihre Berta bewegt sich auf der bequemsten Linie; mehr Kätzchen und Mistviecherl (beides kann Frau Orska ausgezeichnet) als Geschöpf aus Raubgier und Machtwillen, gibt Fron Orsta nur das Arußerliche der Frauengestalt, die Strindberg dem Zuschauer, sozusagen in Freiheit dressiert, vorführen will. Ueberdies stören gewisse der Laune entsprungene Improvisationen. Die Dialektik dieser Berta, in der Wiedergabe der Frau Orska vielfach unscharf, überwindet nur in den Momenten, da sie vom reinen Empfinden getragen ist, das bloß Spielerische. Bon den Mitspielern der Frau Orska brachte Herr Balberg als Dr. Ostermark einige Momente echten Strindberg-Charakters ins Spiel, und Frau Bellau war ein rührendes Menschenwrack. Alles andere war unzulänglich. Interesse und Beifall des Publikums waren stark. S. S. „SBtnon Alkohol." Rolandbühne. In dvcher fiiknartiiig zusumm-en gestellten BIWsrisicirZe. setzt Felliix Fi'scher seinen Kamps gegen die menschlichem Laster sor-t. Die Folgen der Trunksucht werden an einer Miittslstan'dssamilie sozusagen ,/vom Stiche zu Stufe" vorgesüHvt. Der Baker verfällt einer Vorstadtdirne, deren ZuihäMr Mm echenier Sohn ist. Säuferwahsn, Dellirrmn, >cmm Stei'mhoif. Die Mutter erwehrt sich des zudriniglichen Buroaukollegen ihres Mannes mit dem Küchenmesser. Am Tage ihres Froijipbuches vor Gericht erscheint der gchoM enEassene Gatltie. Das vevsöihnliche Ende mit der Aussicht aus ein neues. Leiben ^/schließt rührfeLig das kvasse, aber nicht unwirksame DendemFstück. Karl M a u t h, vor allem, der auch als Regisseur für flottes Tempo sorgte, ferner Hvvma T>es,a r, Erika D a m ib a ch e r, die Herren Kraft und Orel sowie das i'librige Ensemble ech>ieWen reichen bMsüll. ' „Musik km Leben Z:? Bokker." Die Jutermationale Ausstellung in Frankfurt. — Eine Vorschau. (Eigenbericht der „Wiener Morgens eitu ng".) Die erste internationale Ausstellung, die im Deutschland der Nachkriegszeit zustande gekommen ilst, wurde unt>er dar Devise „Musik im Ldben der Völker" gestern, Samstag, in Frankfurt a. M. eröffnet. Es ist bezeichnend für die kosmopolitische Tradition der alten Mainstadt, daß diese Ausstellung gerade in ihren Mauern beheimatet ist. Die musikhistorische -Abteilung gibt in'systematischer Einteilung ein anschauliches Bild über Notenschrift und Notendruck, Choral, Stich und Drucke. In ihr wird eine Notenprefse bei der Arbeit gezeigt. Me gleiche Gruppe umfaßt eine Schau, die nach kulturhistorischen Gesichtspunkten angelegt ist. Die Musik der wesentlichsten Völker und Stämme des Erdkreises einschließlich der europäischen Volksmusik ist im ersten Teil der ethnographischen Ab Leitung ausgebreitet. Ihr schließt sich die entwicklungsgeschichtliche Gruppe cm. Me nächste Abteilung umfaßt das reichhaltige Ausstellungsgut der außerdeutschen Staaten: Belgien, Frankreich, Italien, Oesterreich, Polen, Ungarn, Tschechoslowakei, Rußland, Türkei usw. Unter starker Beteiligung der deutschen und ausländischen Sprechmaschinen- Lndustrie ist eine Sonderschau „Fünfzig Jahre Sprechmaschine" zustande gekommen. Selbstverständlich ist auch dem Rundfunkivesen ein großer Raum zur Verfügung gestellt worden. -Anläßlich der Ausstellung findet eine große Reihe musikalischer Veranstaltungen statt. Die Wie rttt PHi Lhü-rmon^ker veranstalten am 25. und 86. Kuranstalt,.Austria" Frohnlsitan -L billige Pauschalpreise Chefarzt Dr. 8. Weiß. Gina ßzaczkas peb. Händler Dr. jsr. et pbil. Sasefci Czaezkes Stryj Wien Vermählte LEMBERG, im Jtmi 1927 Der Gesamtvorstaod des Unterstütxungsvereines „ESRA“ gratuliert seinem Obmann-Stellvertreter Herrn Jakob Süß mann anläßlich der Verlobung seines Sohnes Fritz und wünscht herzliches Maseltow. Die Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt ' gratuliert ihrem Vorstandsmitgliede und Nationalfonds- Kommissär Herrn Hermann Tropp zu der heute stattfindenden Vermählung seiner Tochter Frl. Irene mit Herrn Dr. Emü Grün zweig. # SClf KWHAUS Echte Schlangen* Eidechse- U-Krokodillederschuhe S 45-49” SKeinc aus echtem framds. 9Hode-Chcvreaux hergcslelllen 8rbhjahrsnv)c)vlle legen Zeugnis ab vom 'fchönheifssirm und edlen Qeschmmle. Taborstraße -8— r Herren- Schufte in fabelhafter Ausführung und Auswahl E Leute, die an erschwertem Stuhlgang leiden und b-a&d von Erkrankungen des Mastdarmes sowie Blutüberfüllung des Unterleibes, Wallungen nach dem Gehirn, Kopfschmerzen, Herzklopfen geplagt werden, nehmen früh und abends je etwa ein Biertelglas natürliches „Franz-Josef"-Bitterwasser. Leitende Aerzte chirurgischer Anstalten erklären, daß vor und nach Bauchoperati-onen das Franz-Joses-Masser mit bestem Erfolg angewendet wird. Es ist in Apotheken und Drogerien erhältlich. Juni österreichische Tage. Am 29. Juni begirull das große Musikfest der Internationalst: Gesellschaft für neue Musik. Innerhalb der vorgesehenen Tage für jüdische Musik, 27. und 28. Juni, find folgende Veranstaltungen geplant: Ein Vortrag von Oberkantor Professor Emanuel Kirschner: historische Entwicklung des Synagogengesanges", mit Lichtbildern. — Synagogenmusik, ausgesührt von den Chöre:: der Frankfurter Gemeindestznag-ogen. — Am 28. Juni findet eine Veranstaltung: „Das jüdischeVolkslred" statt, ausgeführt von Frankfurter und auswärtigen Synagogenchören unter Mitwirkung erster Solisten. * Zum Erös>smmgs>WM in der Oper waren urvtior andersm der österreichische G-esanldile D r. F r a n l, der französische Umderrichtsmiiniilstier Herriot, die belgischiM Mmiisber V a n <d e r v e >l d e uind H u h s m a n s und die diplomatischen Vertreter einer Reche weiterer europäischer Ländler wschienem. Die Feier wurde mit dem Vorspiel aus den „Meistersingern" olngÄÄtet. Nach der Begrüßung durch OberDürgermsister Dr. Landmunn hielt Michsauißisnmimtster Dr. Stresemanm eine Ansprache, m der er den Genius Beethovens wiib die AllgewM der Töne pries, die die Völker verbinde. Er wandte sich gegen Äse in neuerer Zeit eingetvetene Verschbechterunig der Müfik, gegen die Jazz- und Negerrhythmen. Es sipvacheu ferner der preußische KuAuSMimiister D r. B e ck e r, und in fvanzösiischisr Sprache Harriot, der an' Goethe erinnerte und rnitden Wovion schloß: „Möge m'üt Hil>fe der Musik die höchste Stufe ,der mönschlicheu Kultur, der Friede, erricht werden." Aus den Lheatem.! Burtzthea t e r. Morgen, HM 8 Uhr „Leonie" (Thsatergemeinde Serie E, .gelb). Akademietheater, Morgen, halb 8 Uhr „Mädel -von heut^ (Abonnement fünfte Gruppe). Operntheater. Morgen, halb 8 Uhr „Der Correg i d o t" (Theatergemeinde Serie B, blau). Dienstag „A r i a d n e auf N a x o s". Wiener Kammerspiele. Das Drama „Ein ganzer! Mann" von Uyammw-Hoyos, deutsch von Otto Buer und HanS von Wolzogen, gelangt im Laufe des Juni zur österreichischer: Uraufführung. Die Hauptrollen haben Ernst Stahl- Nachbaur und Cäcilie Lvovsky übernommen. Theater in der Josefstadt. Das Schauspiel „Pvripheri^ von Frantisek Langer ist in der kommenden Woche täglich mit Ausnahme von Dorrnerstag ar^esetzt. An Viesen: Tage wird das Lustspiel „Der gut« Kamerad" aufgeführt. Renaiksaneebühne. Charlotte Ander verabschiedet sich rnorgen m ,Kukuli". Die Künstlerin hat für den Herbst ein Gastspiel abgeschlossen! — Dienstag, den 14. d. M„, wird diq Komödie „Die Keuschheitskonkurronz" vor: Richard Manz gegeben. Johann-Strauß-Theater, Als nächste Novität wird „Rosen aus Schiras", Operette von Fritz Grünbaum und Wilhelm Sterk, Musik von Frank Stafford,' vorbereitet. Ein SonderenseMble für MAnnunzio-Auffüyruttgen in Rom. Unter dem Protektorat Mussolinis wurde, wie Agenze Stefan! aus Rom meldet, ein nationales Institut für die Aiifführung der Dramen D'AnnunzioS gegründet. Auf eigenen Wunsch des Dichters ivird das Sonoerensemble von Joachin: Forzano geleitet werden. Die Verunstaltungen beginnen am 13. September mit einer Aufführung der „Tochter JorioS" und finden im Garten der Villa D'AnnunzioS statt. Gesangverein österr. Eisenbahnbeamten. Die diesjährige Sommerliedertafel findet Donnerstag, den 23. Juni d. I., um 20 Uhr int Waldsteingarten (bei ungünstigem Wetter im Saal) statt. Leitung: Ehrenchornreister Prof. Earl Füst"'' Gerichtssaai. Keine Mahntzflicht der Bersicherungsgesellschaslen bei rsiSftSnSlge« Prämien. Der Kcuchmum Lnidsr-ist L. war bei der Versicherw/.Wgeselkschaift „Dotnüiu" orm Eru>nid AMb-ensversichevung Wer -1000 Dollar ei-ivgegaingen, und hatte sich zu nwnatlichcu Prä-mien in der tzöh-e von 9 Dollar vevpMchdst, die mn 1. ei wes joden Moira de3 fällig nxvven. Wühvenld bei d«r ZoihltMg fvkHever Monatsprämien die VerstchicrungsgcheHchafi ihren Kommittenton eine Nachfrist cpwciihvt hatte. Nagle sie fit.’ rückständigen PränriM von: 1. November und 1. Dezember 1026, sowie vom 1. Jänner 1927 ohne jede vorher gegangene Mahnung beim BoMksgierichte Fün-hMiS ein. Der BeHlagde, vertreten durch Dr. Bernhavd Schapira, wandele ein, die Gesellschaft wäre gesetzlich verpflichtet gciw'-^en, ihn vor Uoberreichu.ng der Klage schriftlich unter Bekanntgabe der Rechtsfolgen und ' mtter Zn« bMgung einer mindestens e i n m o n a t I i ch e n N-a chsrist zu mahnen. Dies sei: nicht gsschphen, weshalb das Klagebogchren aVKNwevsen sei. Der Richier, OLGR. D r. Walter s, gab jedoch dvm Klagebeigich-rcm iu vollem Umsange statt, und führte in der Urte'i-iMgvün'dlung aus, die Fälliglkeit der Prämien treve rHne tvetteres an dein int Berbrage bestimmten Tage ein. Eine schvilsiAiche Zahikmgsaufforderung oder die Setzung einer Nachfrist zähle keineswegs zu ldem> Vovanssetmngn der Fälligkeit einer Prämie. Die schriftliche Zaihs-ltnasalufsor-dierung befreie die Der sichevungsgefc lffchaft bloß von ihrer Has'tipfii'cht tmch LMatvf der Nachfrist und cnuächiige sie, den BersichernngAb>e>trag nach Ablauf dieser Fritst mit sofortiger Wirkung zu lösen. Zi'vMvnldesgericht beftätigbe diese Entfcheiduing. Mehr Rücksicht auf das Ehrgefühl der Höstlinge! Die 24jüh:i^l Erzichecu: Marie L. wurde vom Wiener Landesgerichte ivegcil Diebstahls eines Revolvers, der ihrem Verehrer gehörte, und ivegen einiger Dienstdiebstähle verurteilt. Bezüglich deö Revolvers hatte sie angegeben, sie hnbe ihn heimlich ihrem Verehrer, mit den: sie sich zerzankt hatte, entzogen, weil sie allen Anlas; gehabt habe, zu befürchten, daß er sie erschießen werde. Nachher habe sie sich selbst erschießen wollen, aber nicht den Mut dazu aufgebracht, weshalb sic den Revolver verkauft habe. Der Muser des Revolvers, der Bildhauer Friedrich F., wi:rde von der Polizei wegen DiebstahlSteilnähme dem Strasbezirksgcrichte 1 angezeigt, vor tvelchem er aitgab, er habe den Revolver von Marie L. in einem Kasseehaufe, in den: er sie kennen gelernt hatte, gekauft. —■ Richter: Es ist doch derzeit noch nicht üblich, daß Frauenzimmer mit einem Revolver herumspazieren. — Beschu ldigter: Ich hatte keine» Anlaß, daran zu zweifeln, daß sie den Revolver ihren: Verehrer weggenomme,: habe, um nicht erschossen zu werden. — Marie L, eine auffallend hübsche Blondme, wurde aus der landesgericht-- liche!: Strachaft von einem uniformierten Wachorgan al^ Zeugin vorgesührt. (Es hätte selbstverftäMich ohne Mehrkosten auch ein nichtunlformiertes Wachorgan dazu verwendet werden könne::, wodurch den Passanten auf der Straße die Tatsache der Eskortierung der Zeugin verborgen geblieben wäre. Es wird eben auf das Ehrgefühl eines Häftlinge leine Rücksicht genommen. Anm. d. Red.) Die Zeugin bestätigte, daß sio dem F. erklärt habe, sie habe den Revolver ihrem Geliebten aus dem erwähnten Grunde weggenommen. Oberlandesgerichtsrat Dr. Fuchsig verurteilte den Angeklagten, wegen Diebstahlsteilnahme und Uebertretung dos Waffenpatentes zu d r e: Tagen Arrests, jedoch bedingt mit zweijähriger! Bewährungsfrist. Vereine, Bortrsige und Versammlungen. Verband der zionisttsch-sozialiftischen Jugend. Montag un: HS Uhr abends im großen Saale der Volksbibliokhel „Zion", ß. Bez., Glockengasse 30, Jugend-Versammlung. Thema: „Erez Jisrael als Wirklichkeit." Referent: Jo nah Hurwitz (Nahalal). — Jugendverein ,/8rez Israel", 2. Bez., Zirkusgasse 33. Heute. 8 Uhr früh, ab Schwedenbrücke, Tagesausslug der Kwuzah Teich nach Hagenbach-Klamm. 2 Uhr nachmittags: Halbtagsausflug. Treffpunkt: Stadtbahn-Haltestelle Schwedenbrücke. — Mamionides-Jnstitut, Hetzgasse 40. Morgen Montag, 6 Uhr, Dr. A. Kamlnka: ,Ha'bakuk als Dichter"; 7 Uhr: „More Nebuchim." — Wiener Beth-Hamidrasch, 2. Bez., Tenchelgasse 3. Heute Sonntag, b Uhr: Lektor Dr. S. Gelbhaus: „Geschichte der Juden"; 6 Uhr: Lektor Dr. S. Rubin: „Sprüche der Väter." — Bereinigung der arbeitenden Frauen, 1. Bez., Am Hof 11. Ausstellung von Schülerarbeiten der Frauengewerbeschule, der Haushaltungsschule und des Kurses zur Heranbildung von Erzieherimren. 10—17 Uhr. Frei zugänglich. Jüdisches Realgymnasium (mit Oesfentlichkeilsrecht). Ausnahmen in die erste bis achte Klasse täglich zwischen 12 und 1 Uhr in der Direktionskanzlei, 2. Bez., Castellezgasse 35. Die Privatistenprüsnng ans ismelitischer Religion für Schüler und Schülerinnen an Volts- und Bürgerschulen für das 2. Halbjahr des Schuljahres 1026/27 finden durch die zuständigen Neligionslehrer in den Sammelstationen statt. Die Termine können bei den zuständigen Schulleitungen oder im Schulamte der ifraelitischen Kultusgemeinde, Wien, 1. Bez., Seitenstettenaasse 4, 3. Stock, erfragt werden. D'.e Privatistenprüfung der M: t t e l s ch ü l e r wird Dienstag, den 28. Juni, von 3 bis 6 Uhr nachmittags, in der Rabbinatskanzlei. 1. Bez., Seitenstettengaske 2, 2. Stock, vorgenommen. Die Prüsungstaxe (S. 5.—) '.st im vorhinein bei der Kasse der Knltusgemeinde zu entrichten. Die Quittung ist dem Examinator vorzulegen. Ueber die Weltmissior: der Technik spricht in: Rahnrei: e:nes von der Wiener technischen Vortragsgemeinschaft veranstalteten A'bends Prof. Edgar de Wahl aus Reval, ein bekannter Physiker. Der Bortrag findet am Dienstag un^ 7 Uhr abends '.m Großen Hörsaal des Histologischen Instituts, 9. Bez., Schwarzspan ierstraße 17, statt und ist allgemein frei zugänglich.