Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2976 (11.6.1927)
- Date
- 1927-06-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seide 4 Wien, Samstag Wiener Morgenzeilung II. Juni 1927 Nr. 2976 fovderung 'he*3 G<noralftaatsanmalIs nicht Folge leisten werde, und fugt die versteckte Drohung hinzu, daß cr und Dclest non heute an ihren Wohnsitz in die Redacktionsrauine der „Action Francaise" verlegen, wo sie von 'den Mitarbeitern des* Blattes umgeben sein werden. Das „Jour»ml" will wissen, daß das Gericht nach Ablans der Frist die Polizei mit der Vollstreckung des Haftbefehls b-eanftra-gen werde. Die Regierung hat bis abends Leon Daudet noch nicht verhaften lassen. Man ist in politischen Kreisen darauf sehr gespannt, ob die Regierung es »vagen »vird, an seine Verhaftung zu schreiten.'Daudet hat sich a»n Sitze der „Activn Francaise" sozusagen verschanzt und 100 f c i n e r Getreuen zu seiner B e rt e i d i g u u g mobil ge n» a ch t. t«1 t i g u n g mobil g e m a ch t. Vor dem RedaktionsgebäMe ist es bereits zu tv i e d e rh o l t e n Zuz a m m e n st ö ß e n zwischen Anhängern und Gegnern Daudcts gekonrmen. Raubübersall In einem deutsche« V-gug. Berlin, 10. Juni. Die Blätter' melden aus Hagen, daß aus dein dortigen .Hauplb-ahichos im D-Zug B e r l i n — K ö l n der Ingenieur Ziegler aus Unna bosinn-ungslos aufgefunben und ins Krankenhaus schersi'chrt worden sei .Nach Angabe der inzwischen in Berlin eingetrossenen Angehörigen, führte er einen größeren Geldbetrag bei sich, währer-d er ohne Geld a u f g e f u n d e n wurde, so daß ein Raubüberfall angenoinmen werde. Rayenons Besitzung gehört der Allgemeinheit. Aus Berlin »vird uns unter dem 10. d. M. gemeldet: Heute am Jahrestag der Ermordung Walter Rathenaus, wurde die ihm gehörige Besitzung Schloß und Park Freien-walde den» Kreise Oberbarmen .Wergcben. Nach Rathenaus eigenem Wunsch, soll Freienwalde Besitz der A l l g e m e i n h e i t sein, was mit dem heutigen Tage der Fall ist. Hie Fra« eines Richters mit zwei Kindern verschwunden. /*.; Aus Werfen wird dem „Salzburger Volksblatt" geschriesbe«: Ganz Werfen steht unter dem Eindruck des Verschwindens : der Gattin des Bezirksrichters Dr. Josef H i n t e r h o l z e r, däe mit ihren beiden Kindern, zrvei reizenden Mädchen im Alter - von vier und fünf Jahren, seit dem 3. d. abends vermißt wird. Die junge Frau zeigte in der lebten Zeit Syuren von ^Schwermut. Dr. Hinterholzer unternahm am 3. d. mit feiner;£$rau und < seinen Kindern in Begleitung eines Bekannten einen! Spctziergang an der Salzach. Bei der Salz-ach brücke : trennten sich die beiden Herren von der Dame und den Kindern, spie etwas zurückblieben. Seither hat Dr. Hinterholzer seine Anitzchorigen nicht mehr gesehen. Nachforschungen blieben bisher ^gebniskvs. State! gleicht sich ans? Me das „Neuigkeits-Weltblatt" meidet, schweben zwischen ibeur Ingenieur Marek und der Versicherungsgesellschaft Mnglo Danubian Lloyd" Ausgleichsverhandlungen, die bereits! vor dem Abschlüsse stehen sollen. Der Ausgleich soll sich auf;ber Basis von 170.lXX) bis 200.000 Schilling bewegen. Bon : dieser Summe würden Marek nach Abzug aller Ausgaben für die Verteidigung und sonstigen Verpflichtungen etwa 50.000 Schilling übrig bleiben. Neben der Gemeinde ist die zionistische Ortsgruppe imS Zentrum jüdischen 2dbm§, hier ist die nationale Arbeit Lonzentriert, Propaganda in Wort und Tat, Arbeit für 'Palästina, Versammlungen, Vortragsabende und gesellschaftliche Veranstaltungen sorgen für Aufklärung und Zu- : sammenhalt der jüdischen. Bevölkerung; in gleicher Weise 'ioirkt auch in Leoben eine überaus rührige kleine Ortsgruppe. Leider versagt die jüdische Studentenschaft, die bis zum Kriege zwei nationale, stark a-ktive Korporationen gebklidet hatte, während derzeit nur eine Zweckvereinignng zur Erhaltung der Wischen Mensa besteht. Der jüdische Sport findet sein Betätigungsfeld in der erfolgreichen, alle Sportzweige betreibenden „Hakoah", die ebenfalls in i Leoben eine wackere Schwestevvereinigung besitzt und in ihrer Kultursektion gleich der Jugendsektion der Ortsgruppe!für die Heranbildung jüdisch bewußter Jugend sorgt. Ein ^jüdischer Gesangverein widmet sich der Pflege jüdischer Musik und stellt auch den Tempelchor, dagegen führt ei,» : ursprünglich aU nationaler Frauenverein gegründeter Lesezirkel, fern von nationalen und sonstigen Tendenzen, nur 'mehr ein Scheindasein. Erschwerend für die Entfaltung jüdischen Lebens ist leider der Mangel eines jüdischen Hauses, da die Amtsräume der Gemeinde klein und tvenig geeignet, auch sonst passende Lokalitäten nicht leicht zu haben sind, so daß hier der Wunsch nach einem »Jewis'h centre" seine besortdere Bedeutung hat. Die vorstehenden Zeile»» wollten ein knappes aber all- .'fettiges Bild jüdischen Lebens in der Stadt geben, die nun .zum ersten Male eine jüdische Tagung beherbergt. Die Grazer Zionisten begrüßen diese Tagung als eine Anerkennung ihrer Wohl mis einen kleinen Nahmen beschränkten, idoch in ihm nach dem Möglichsten strebenden Tätigkeit und »Köpfen, daß die durch die Teilnahme ftrhrender jüdischer ^Persönlichkeiten getoiß auf bedeutender Höhe zu evtvartende : Diskussion unserer Tagesfragen nicht nur einen Erfolg für 'üie jüdische Allgemeinheit ausweisen, sondern auch dem jüdi- Me« Leben in unserer Stadt neue Impulse geben wird.. 2er Schatz von Sebaftopol. Die russische Regierung hat den japa»»ischen Jngenieur K w »a s k a mit der Leitung der Bergungsarbeiten betraut, deren Zweck es ist, das englische Kriegsschiff „Schwarzer Prinz", das »vährend des Krimkrieges im Schwarzen Meere untergegangen war, zu heben. Die Taucher haben nach eingehenden Nachforschungen festgestellt, daß das Schiss zurzeit zwölf Meter tief unter der Wasserfläche im Schlamm ruht. Die Soivjetbehörden sind der Ansicht, daß sich das Hebungstverk lohne»» wird; sie behaupte»», an Bord des Schiffes befände»» sich vier Millionen Pfund Sterling in Goldstückn. Sin Magazin jllr Testamente. A»»s London wird u»»s geschrieben: Jährlich 00.000 Testamente ivander» in das größte Registrierossice der Welt, das Somerset Honse in London, wo die O r i g i n a l t e st a m e n t e ans ganz E»»gla»»d u»»d Wales samt ihren Kopier» ausbelvahrt »verden. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß jährlich für die entsprechenden Ausfertigungen ru»»d 200.009 Aktenstücke neuer Raum geschaffen »verden mrkß. Tie hier ausbewahrter» ältesten letztwikligen Verfügunge»» gehen bis 1487 zurück, so daß es gar nicht wu»»dernim»nt, »venn die Panzerräume des kolossalen Gebäudes bereits zu eng geworden sind und fortwährend neue Räumlichkeiten geschaffen werden müssen. In die Panzertresors darf kein Außenstehender feine,» Fuß setzen. Hier liegen, die Testamente in Pergament gebunden, der Länge nach gefaltet' übereinander geschichtet. Zwischen je zwei Bündel sind noch starke Pappendeckel eingelegt; die Dokumente ans älterer Zeit »verden außerdem in eigenen Truhen verwahrt. Testamente von hervorragenden Persönlühkeiter» liege»» unter Glas schütz, »mb für einige Schillinge kann sich jeder das Recht verschaffen, sie zu sehen. Das größte Interesse »vird für das Testament Shakespeares bekundet. Für das Testament Bacons gibt es weniger Interesse, mehr noch für jenes Nelson s. Es gibt auch einige ganz kuriose Formen von letztwilligen Verfügungen, so zum Beispiel jene eines englischen Seemannes, der sein Testament aus feine Erkennungskapsel eingravierte. Sein Schiff sank in der Seeschlacht und er ertrank, aber die Jdentitätskapsel ivurde von der» Wellen an Land gespült und dort gefunden. Nach englischem Recht sind Testamente von Seeleuten und Soldaten auch ohne Unterschrift von Zeugen gültig. Eine ganze Flucht von Sälen ist der Aufbewahrung von Testamentabschriften Vorbehalten. Et»va 150 Beamte, darunter 32 Maschincnschreiberinnen, bearbeiten hier die verschiedenen An- und Ausfertigungen. Wenn .man. bedenkt, daß manche englische Testamente aus 30 und inehr Seiten bestehe»», wird mau ermessen können, welch- AbschreiüarbUl geleistet werden »nuß urld welche Genauigkeit erforderlich »st. Fndischer Mädchenhandel. Es g'bt eine große Zahl-von reifenden Vermittlern, d.e den Eltern kleine Mädchen für «ine geringe Summe abkaufen und d:e armen Geschöpfe entweder an den Harem eines reichen Radjas oder an einen Tempel »veiterverkausen. Ihr Los '.st aber noch glücklich im Vergleich zu jenen, die als Opfer für abergläubische Beschwörungen verschachert werd.n. Rituelle Kindermorde sind in Indien an der Tagesordnung. Es :st mir heute noch unerklärlich, »vie der Hindu mit all der Weichheit seines Gemütes kalt und herzlos dein Schicksal vielleicht seines eigenen Kindes gegenüber bleibt. Oft greift ein Vater, wenn ihm sich kein anderer Weg bietet, zu der Zuflucht, das nichts- ' ahnende Mädchen, mit allerhand Schmuck behängen, unter irgendeinem Vorwand auf einen Weg zu schicken, in der Hoffnung, daß es von Dieben oder Mördern erfaßt oder fortgefchleppt werde. Am gebräuchlichsten ist cs, Kinder an herumziehende Agenten für Tempel, die unter dem Schutze des Landesfürsten stehen, zu verhandeln. Taw'ende von unmündigen Mädchen werden jedes Jahr nach gelvissen Lira-Tempeln, die durch die große Zahl ihrer Tempelmüdchen berühint sind, gebracht. Einer dieser Tempel, in der Nähe von Puna, an der Westküste, ist im ganzen Lande bekannt, und die dar:n stattfindenden Opferfeiern sind so obszön wie barbarisch. Es ist eine traurige, aber nichtsdestoweniger feststehende Tatsache, daß selbst d:e in Indien lebenden Europäer das Kmppelwesen und de», Mädchenhandel unterstützen. Ich »vill nicht reden von den überfüllten Häusern der Hafenstädte in Indien, wo die m-eistens aus BoSuieir und Polen stammenden »veißen Dirnen in engen Gassen zusammengepfercht hausen. Daß die Konsulate sich, um diese Geschöpfe nicht kümu»ern, stellt uwierer Kultur ein jämmerliches Zeugnis auS. Aber'eine größere Schmach für das Curopäertum in Indien bedeutet das System der „Mariage du Pays", beim richtigen Namen genannt nichts anderes als eine Art von Mädchenhandel. Kaum ein unverheirateter europäischer Kaufmann, der nicht durch einen Vermittler sich ein junges Mädchen aus armer Fam'lie als Konkubine gekauft hat, die er, »venn nötig, gewaltsam in seinem Hause hält. Verläßt er Indien oder heiratet er eine Europäerin, so kehrt das Mädchen zu den Eltern zurück oder aus die Straße und lebt ihrem Berufe als Dirne; Wohl ist vor einiger» Jahren e'n Gesehesvorschlag gemacht »vorden, nach welchem das Mädchen nicht unter zwölf Jahren verheiratet »verden darf. Aber ein Schrei der Entrüstung, angesacht durch die Brahminen, erhob sich im ganzen Land. Wenn schon in Gegenden unter englischer Berrvaltuirg das verbrecher'sche Treiben des Mädchenhandels ungehindert gedeiht,, so trifft dieses in nvch verheerenderem Maße aus die eingeborenen Staaken zu. Es gibt Dörfer, nw in ärmeren Famil'en Überhaupt kein Mädchen zu finden :st. In vielen Fällen 'bienen kleine Mädchen zuin bezahlen von Schulden. bitten unsere Leser u. Freunde, in Kurorten u. Sommerfrischen in allen Restaurants! Kaffeehäusern und Lesehallen stets unser Blatt zu verlangen Ser elfetfBMße «hirrese. Vor einigen Jahren kam ein junger Chinese — er ist jetzt 26 Jahre alt — »rach Paris, um seine Studien zn vollenden. Der junge Mann, Tchao N. mit Namen, begab sich sodan» nach Tours, um an der dortigen Textilschule einem Kursich zu folgen, dar»»ach wollte er in die Heimat zurückkehren. QU lernte jedoch in Tours eine junge Dame aus wohlhabende» Familie, kennen. Me eiuuudzwauzigjährige Paulette Roger entzündete das Herz des jungen Chinesen und er fand ihre Gegen, liebe, weshalb sie beschlossen, zusammen zu leben. Das ging auch zunächst sehr gut, bis man sich immer tveiriger vertrug und Paulette beschloß — wie man glaubt, auf das Arrraten eines Herrn, dessen Bekanntschaft sie gemacht hatte und der durch ihre Vermittlung auf die Kosten des Chinese»» lebte —, nach Paris überzusiedeln. Tchao »vollte. ihr folgen. Man' fuhr also nach der Hauptstadt und mietete ein Zimmer in einem Hotel. Eines Morgens hörten die Zimmernachbarn einen leisen Disput und gleich darauf einen K lag oschrej.. Eine Minute später sah der Hausbursche, der ein Bruder des Hotelbesitzers ist, den Chinesen die Treppe.hinunterstürzen. Mese uitgewöhnliche Eil« flößte ihm Verdacht ein und er lief dem Chinesen nach, der sich, urrten angekommer», dem Besitzer gegenübersah. Der versuchte, ihn aufzuhalten. Es entspann sich ei»» Streit. Der Hotelbesitzer fiel in eine Glasscheibe und zerschnitt sich die Schlagader am Arm. Während mm der Chinese entfloh, sah der Hausbursche, »vie dessen Gefährtin die Treppe herunterwankte. Wer beschreibt aber sein Entsetzen, da er sie stützen wollte und bemerkte, daß zwischen ihren Schultern ein Dolch bis zum Heft steckte. Nachdem sr die Waffe herausgezogen hatte, führte er das Mädchen in das S p»tu I, in dem sein schwerverletzter Bruder bereits angekommen »var. Beider Zustand wurde als äußerst kritisch angesehen. Wo der Mörder hingeflüchtet »var, wußte man nicht. Nach zwei Stunden aber wandte sich ein Neger an einige Schutzleute, die m der Nähe Dienst taten, und erzählte ihnen: „Ich bin vor einer Slunde von einem Chinesen angesproch^n. worden, der mir vorschlug, feine Kleider gegen meine auszutauschen. Da er sehr elegant angezogen »var, willigte ich ein und. wir haben den Tausch in einem nahegelegenen Hotel vorgenommen. Aber ich bemerkte soeben, daß ich einen Hundert franken sche ist» in der Tasche meines Rockes vergesse»» habe, und deshalb möchte ich den »»euen Eigentümer meiner Kleider gern wieder aufsinden." Diese Rede schien den Schutzleute»» äußerst merklvürdig u,»d deshalb »nachten sie sich alsbald daran, de»» Chinesen zu suchen. Sie fanden ihn a»»ch nach kurzer Zeit und verhafteten ihi». In dem Verhör auf der Polizeiwache gestand Tchao sein Verbrechen ein und gab au, aus Eisers»»chr gehairdelt zu haben. Austritte ans dem Judentum- Dr. Siegjried Becker, U. März Wie»», leb., Arzt, U. Bez., Nordvergstraße 10; Salomea CzyzeS, 10. November 1905, Lemberg, led., 10. Bez., Johairn-Nepomuk-Berger-Platz. 7; Doktor Richard Reick, 30. Mai 1872, Raab, verh., Rechtsa»»»vali, 3. Bez., Arcirbergriug 7; Gattin Jda Reick, geb. Boda»»zky, 28. J»»i»i 1887, W»e»», verh., selbe Adresse; Walter Neubauer, 8. Februar 1899, Wie»», verh., 16. Bez, Edelhofgasse 34; Eduard Rubinstein, 17. Mai 1898, Wien, led., Käusma»»»», 4. .Bez, Belvederegasse 27; Robert Müller. 27. Mai 1899, Wien, led., 2. Bez., Leopoldsgasse 51; Kathari,»a Kohn, geb. Oberauer, 3. Februar 1890, Preßvurg, verh., 21. Bez., Schlinger- Hof; Rudolf Kohuer, 31. Juli 1901, Wien, verh., 21. Bez, Siedlung Hirschstetten 143; Heinrich Färber, 2. November 1890, Wie»», led., 21. Bez., An der unteren, alten SDoitau; Hermann Pick, 9. Mai 1865, Wien, led., 13. Bez, Aßmayergasse 23; Ludwig Prochnik, 21. Mai 1894, Wien, led., 2. Bez, Obermüll,»erstraße 4; Eduard Brau»», 14. Jänner 1900, Wien, led., 6. Bez., Mollardgasse 88; Walter Feiner, 22. April 1903, Wien, led., 2. Bez., Czerningasse 23; Otto Glanz, 36. April 1897, Wien, led., 20. Bez, Was»»ergasse 31; Marianne Hecht, 27. Februar 1905, Wien, led., 9. Bez., Alserbachstvaße 11; Heinrich Konrad. 14. August 1877, Zsolua, verh.> 6. Bez, Magdalenenftraße 33; Rosa Lauser, 1. Oktober 1889, Wien, led., 20. Bez, Greiseneckergasse 22; Alice Rie, 3. April 1905, Wien, led., 5. Bez, Hamburgerstraße 14; Ignaz Suran, 17. April 1899, Ameis, led., 2. Bez., Eunsgasse 15; Emil Schmeichler, 10. Dezenrber 1901, Wien, led., Kaufmann, 9. Bez., Liechtensteinstraße 106; Judith Franziska Zisarsky, 3. August 1902, Wien, led., 13. Bez., Lainzerstraße 62; Dr. Egon Spiegler, 3. Juni 1897, Troppau, Verh., 13. Bez., Penzingerstraße 31; Gattin Friederike, geb. Ellbogen, 24. Jämler 1899, verh., gleiche Adresse; Kind Liane, 6. Februar 1926, Wie»», led., selbe Adresse; Gerhard Joses! Strausz, 9. Dezember 1905, Als Poko, led., 13. Bez., St. Veit- Se 24; Hermann Waldbau»», 1906, Gliuiany, led., 13. Bez, oß Schönbrmrn; Helene Steckerl, 34. Mai 1906, Wien, led., 10.' Bez., Gudrunstraße 140; Gertrude Fried, 23. Oktober 1892, Wien, led., 7. Bez., Kaiserstraße 34; Richard Sax, 17. Juli 1878, Auspitz, verh., 5. Bez, Siebe»»brunne»»gasse 93; Gattin Karolirre, geb. Neuseld, 24. August 1866, Wien, selbe Adresse; Richard Werner, 5. August 1890, Wien, ger. gesch., 5. Bez., Aroeitergasse 19; Helene Rodich, geb. Russo, 3. Dezenlber 1902, Wien, verh., 3. Bez, Marokkanergasse 13; Paul Huschak, 19. Mai 1886, Wm», verh., 3. Bez, Oberzellergasse 12; A,ma Drucker, geb. Mück, 1. November 1896, Men, ger. gesch., 3. Bez., Hainburgerstraße 46; Margarete Rauch, 39. Dezentber 1900, Wien, led., 6. Mg., Theobaldgasse 10; Bett» Ber»»zweig, 19. November 1886, Galotz, led., 9. Bez, Grüne-Tor-Gasse 19.