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Wiener Morgenzeitung · 1927-06-10 · Heft 2975 (10.6.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2975 (10.6.1927)
Date
1927-06-10
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Freitag Wiener Morgenzettung ly. Juni 1927 Nu. SS7K Warmmg vor de» arische» Soamersrlschea. DSr Fasmdsnverkehr und das Gnstrecht. Die von rms Erzkich veröffentlichten Nam-en von österrckchffchon Slxmmcrseischon, in denem Mische Gäste gemäß d«n hier h-ervschentzen Gaslirecht unerwünscht sind, haben rms zahlreiche Inschriften gebracht, rmt Mfe deren wir in der S’O.gtc sind, eine ziemlich vollkommeM ergänzende Liste zu veröffentlichen. Wrr danken allen Einsendern, insbesondere der Touvfftiksskticm des Sportklubs Hcrkoah, und ersuchen imnsere Freunde, uns alle d'i-essöll'igon Erfcchmngen sofort mitzutMen. Wir hoffen, daß sich keine jüdische Familie m eine nachbenanntßrtt gastlichen Stätten verirrt-.'n Mrd. Mederbster reich: AggSbach (Gasthvf Goldener Hirsch), Evl-ach (Fischer), GoöelÄurg (Gaschof Liebe'!), Hausberg, Mank, Niederndorf (Eder), Reichen chal, Schönberg, Schwarzenbach (Reffich), Steinakirchen am Forst (Karner), Mösch, Türnitz, Wölkersdorf. Oberöstorreich. A4gen, Eferding, MomAj-ee, Rußdovf, Scharnst^in (Pension Hernstraip), Spital am Pyhrn, St. Georgen im Slfctetgom, 'St Veit (Gaschof Dimmol), Wey?r, Wehrvgg am Attersee <Lehrerlhoim), Woddewbad. Stsiarmark. Anger (Gaschof cheller, Spränger), dlschbach (Gasthos Bieber), B'irkfeLd (Gaschof Reichoser), EtzeZdorf bei Weiz (Pension G ruber), Mnrau, Pollau, Pärgg, Trofaiach. SalMrg: WÄn.gnra'in, MaUsoe, Mittersill, Neammr-kt, Schmi'dtenterf (Villa Olga), Soeham, Seekirchvn (Gaschos Gmcvche), St Johann, Damswsg, Wald i. Pinzgau (Gaschof Stvatzer), Z!;ll a. See. Kärnten: Hirt, Kllagenfnrt (Studentenheim), Kötschach, Kolbrntz (Hell), Mollbrücke, Reichenfels (Gaschof Jäger), St MargareHen, Weißemsee, Weitensfeld. Tirol: Fugen, Hop fgor ten. Borarlbeyg: Fruxvrn (Gaschof Krone). Wplosion k» der Pettoleumftatiou von Konstanza. , Buska^rast, 9. Juni. (Orient-Radio.) Heute vorvüttag erfolgte in der Werkstätte der Petroleumstation von Eon st an za infolge schlechten Funktionierens eines jMotors eineExplosion, wobei zwei Personen den Tnd fanden. Feuerwehr arbeitet an der Lokalisierung drÄ ^rtstandenen Brandes. Der Schaden beträgt 30 Millionen Lei. In der Stadt brach eine Panik ans, weil in der Nähe der BerteilnngsWlle sich ausgedehnte Benzindepots be- Mnden, deren eventuelle ^pbosion den ganzen Hafen .Aersibrt Hätte. 2a« höchste GebSade der Wett. 11V Stockwerke, 365 Meter hoch. Kew Aork, 9. Juni. Die Baupolizei hat die Pläne für die Errichtung des neuen Wolkenkratzers „Lar k i n - Towe r" gebMgt. Das Gebäude, das m der Nähe des Times-Sq-uare errichtet werden soll, wird mit seinen 11V Etagen und Wenn es nicht England ist, mutz es Frankreich fern. Also im „Lusitspielhaus": Verneuil. „Der Apfel." Die uralte Geschichte. Ehen, die gebrochen werden. Ehen, die es iverden sollen. Kinder, deren Glück an der Eltern Fehltritten scheitert. Scheitern soll. Denn es ist ein Lustspiel. Und mit aller Pariser Grazie ist die Tragik ins Komische getvanldt. Der Mensch von heute ist keine tragische Figur mehr. Die Welt von heut, nach dem Kriege, ist dem Schmerz entwachsen. Man glaubt an keinen mehr, der den erlebten nicht mindestens erreicht. Und wo ist so bald eine Menschenseele, deren Verwüstung dem Grauen des Schlachtfeldes gleichkommt? Ueberhaupt: der einzelne hat ahgewirtschaftet. Er ist nur noch als komische Figur beachtenswert. Die Tragik liegt — von vornherein, schon ohne besonderen Anlatz, in der Masse als solcher. Jur Erholung dazwischen Musik. Nach der Dresdener Uraufführung hier in der „Städtischen Oper" Paul Graen«rs „Hanneles Himmelfahrt". Und auch hier: die tieffte Wirkung vom Stoff aus. Dir Musik fast kantatenhaft, zu wenig opernmätzig. Oper nur da. wo der Text, von Hauptmann sort, Himmelfahrt und Ewige Stadt herstellt. Dasingt und klingt es, steigert sich ekstatisch, da wird es Bühne. (Sb bleibt blaß und dünn, wo die Armut dasteht und duldet und sich entblößt. Hauptmanns Wort schöpft hier tiefer als die Musik, der doch gegeben ist, das Geheimnis zu offenbaren. Karl Heinz Martin inszeniert jetzt hier an der Oper. Sein schöpferischer Einfall und Wille ist deutlich zu spüren. Und am Pütt Iva'ttet der sehr junge Leipziger Sebastian, ein werdender Meister, aus dem Bruno Walter wohl das machen wird, was Mahler aus ihm gemacht hat. Im „Komödienhaus", das immor Glück hat (Barnowfkyt) begegnet man toieder England. Er heißt Leon Gordon und sein Stück „Weiße Fracht". Ein Kolonial-, ein Dropenstück mit allen dazugehörigen Kollern und einem Mschblut, einer Farbigen, Jerric Bihrag, die nur so rund 36b Meiern Höhe das höchste Gebäude der Welt darstellen. Entführung lm Flugzeug. Die Netvyorker Blätter berichten von der Entführung eines jungen Mädchendurch ihren abgewiesmen Verehrer im Aeroplan in San Diego, Staat Kalifornien. 'Der 30jährige Charles Lajotte machte seit Monaten der 19jährigeir bildhübschen Norcen Burke auf Leben und Tod den Hof, doch tvieS sie seine Werbungeit beharrlich ab. Lajotte, ein passionierter Flieger und Eigentünrers eines leichten Eindeckers, lud darauf eines Tages Fräulein Burke und einen befreundeten Arzt, Dr. John Steen, ein, seinen Apparat auf dem Flugfeld« von San Diego zu besichtigen. Als die beiden auf dem Flugfelde anlangten, zeigte ihnen Lajotte den Apparat und forderte schließlich Fräulein Burke und feinen Freund auf, in den Aeroplan zu steigen. Dann sagte Lajotte zu Dr. Steen, er möge aussteigen, damit er ihm die Steuervorrichtung erklären könne. Kaum war Dr. Steen aus den: Flugzeug ausgestiegen, schwarz sich Lajotte in den Führersitz neben Miß Burke, warf den Motor an und startete, ehe Fräulein Burke in ihrer maßlosen Ueberraschung auch nur eine Bewegung zur Flucht versucht hätte. Wenige Sekunden später war das Flugzeug iu den' Wolken verschwunden. Erst nach der gelungenen Entführung im Aeroplan wurde cs bekannt, daß der junge Mann tags vorher in Freundeskreis erzählte, daß er die Absicht habe, Fräulein Burke im Flugzeuge zu entführen. „Wenn ich sie erst im FkugMge sitzen habe, so muß sie mich heiraten, oder wir sterben zusammen", soll Lajotte erklärt haben. Alle Nachforschungen nach den: Aeroplan und seinen Insassen in den Staaten Kalifornien und Arizona sind bisher ergebnislos geblieben. Nervöse Ager. In unseren Tagen ist jeder Mensch mehr oder weniger nervös. Daß aber auch die Tiger schwache Nerven bekommen, ist verwunderlich. Die Nervosität, die sich der indischen Tiger bemächtigt hat, wird durch eine Geschichte beleuchtet, die kürzlich Kalkuttaer Blätter meldeten. Ein Eingeborerter, der seinen Ochsenwagen durch ein Stück Urwald in der Nähe von Mysore lenkte, bekam plötzlich einen furchtbaren Schrecken, als er einen Tiger auf dem Weg erblickte. Sein Entsetzen war so groß, daß er von dem Wagen herabfiel. Der Tiger, der sich nach seinem Katzeninstinkt ans jede hilflose Beute stürzt, griff tatsächlich den Mann, an, und sein Ende tväre nahe gewesen, wenn ihn nicht sein kleiner Junge, der sich auf dem Wagen befand, gerettet hätte. Dieser nahm eine leere Petroleumkanne und schlug aus Leibeskräften auf den Tiger, mit dem Erfolg, daß das Tier dadurch in Furcht geriet, sein Opfer fallen ließ und sich auf und davon machte. Solche Aengstlichkeit ist bei den Tigern im hetttigen Indien keine Neuigkeit mehr. Das Land hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts sehr verändert; die Kraftwagen, die vielfach an die Stelle der Pferde getreten sind, jagen mit schrillem Hupengetön durch den Dschungel, und der Tiger hat gelernt, die mit Flinten bewaffneten Sahibs jtt fürchten. „Tiger sind noch sehr zahlreich in Indien," schreibt ein englischer Großwildjäger, „aber ihre bemerkenswerteste Eigenschaft ist nicht mehr Kühnheit und Wildheit, sondern Feigheit. Wenn sie von den Treibern dm verborgenen Kanzeln zugetrieben werden, auf denen ihre Erleger lauern, dann genügt schon ein einziges Tuch, das zufällig an einem Busch hängt, um sie von der Richtung nach den Gewehren abzulenken und ausbrechen zu lassen. Bei Tage führt der Tiger heute ein geplagtes Leben. Die traurige lltotwendigkeit, die ihn zwingt, sich verborgen zu halten, stellt an seine Nerven die größten von Leben dampft umb flammt. Sie macht alles glaublich. Mer Karl Ludwig Ackcrz, diesen beseelte Ephebe, braucht nicht einmal eine hinreißende Partnerin, um sich zu entfalten. Er ist immer überzeugender Mensch, seine Stimme haftet, seine Geste bewegt, er spielt nie: er ist. Heinrich George, die wil!d strotzende Unverwüstlichkeit selbst; Hermann Vallentin. die Verlebendigung eines verkommenen Arztes: diese vier sind ein wunderbares Ensemble. Es ist ein gutes Theaterstück, von einer Routine, die so groß ist, daß sie unsichMrr ist, und es tvivd unnachahmlich gespielt. Zwei Stunden sind bis zum Bersten mit Leidenschaft, Laster und anderen geringeren Lebensaußerungen gefüllt. Die Woche hat — weiser Gott! — nur sieben Tage, und den siebenten beschlagnahmt wieder rücksichtslos das „Theater am Zoo", düs selbst mit seinen Erfolgen kein Glück hat. Unamuno ist auch schon wieder abgesetzt. Hatte ich's nicht gesagt? Wenn einer in seinem Vaterlande kein Prophet ist, muß er's deshalb im Ausland sein?... Jetzt spielt es russisch,' den »Tumult der Herzen" von Alatscheff. Wer nicht in Rußland wandelt sich dieses Drama dreier Herzen ab, sondern in Lesbos. Denn die liebende Frau ist dem geliebten und liebenden Mann abspensttg gemacht von einer Freundin, in ihren Armen verleugnet sie sich und ihn und tötet sich, als er sie widerlich und unnatürlich nennt. Es scheint, als sei das Original nur verstümmelt vorgeführt, zusammengestrichen auf Tatsachen. Die andererseits eine unschöpferische Regie sttmmungKhaft bis zur Sttmmungslosigkeit zevdehnte. Und illdem die Schauspieler diskret und atmosphärisch sein wollten, waren siL unnatürlich. Mm: Raubte nicht und nichts: und damit ist selbst Dichtung gerichtet! Sind wir denn nicht, armselige Menschheit, sehnsüchttg, begierig, fähig: zu glauben? Geht uns das geringste: wenn es nur, überzeugt, tvevden tvir es lieben! Aber was frommen uns Werke, Schöpfungen, Rekorde, var denen wir nicht die Hände falten?... . Anforderungen. Während des ganzen Tages hängt sein Leben und seine Nahrung von seiner Unsichtbarkeit ab. vtmr läßt er sich znnrr selten vom Mensche» überraschen, aber die überall vorhandenen Affen in den Baumgipfeln spüren ihn leicht auf und teilen seine Anwesenheit mit heiserem Geschrei weithin mit. Wenn die Affen ihr wütendes Gekrächze ertönen lassen, dann weiß jeder, der Ohren hat, in einem Umkreis von einem halben Kilometer, daß ein Tiger in der Nähe ist, und das Raubtier verkriecht sich grollend und zitternd in seinem Schlupf- ,vinkel. In der Nacht gelingt ihm dann sein Raubzug besser, und er frißt sich dann so voll, daß er sich kaum beivegen kann. Dann wird er leicht die Beute eines Jägers, der die Dunkelheit benützt, um dem sonst so schwer auszuspürenden Tiger nachtzustellen." „Hier werde» MuderWse wunschgemöb gelärmt." AuS Newyork wird gemeldet: Die NaseuVelo-bv'ss^- rnng, die bei Jack Dempsey, bevor er zum Film ging, so hervorragend ausgeführt wurde, genügt den Amerikanern nicht wehr. Sie wünschen nicht nur schöne Na,stn, sondern auch schön« Gesichter. Diesem „dringenden Bedürfnis" der Amerikaner ist jetzt in Gestalt einer Anstalt, in der Kinderköpfe dem Wunsch: der Eltern gemäß geformt werden, Rechnung getragen worden. Das breite Gesicht ist in Amerika verpönt. Auch für dttS Gesicht gilt die schlanke Linie. Und so Nefert man denn die Säuglinge, die Anlage zu einem breiten Gesicht hüben, in die Anstalt ein, um das Gesicht schmal formen zu lassen. Aber nicht nur der SchönheitSgeschmack spricht hier mit, sonder» auch die allgemein vielleicht sogar nicht einmal unrichtige Ansicht, daß Merkchen mit schmalen Gesichtern intelligenter uud mehr Datmenschen als dis Bveitköpsigen find. In unserer Zeit darf eS nur Tatmenschen geben. Die Kinderkopfformung findet in einem Alter bis zu höchstens drei Monaten statt. Die Formung geschieht ohne Anwendung von Zwangsbandagen, lediglich durch richtiges Entpacken des Kinderkopfes in weiche Kiffen. Die gesamte Säuglingspfloge und Fürsorge wird von dieser Kinderkopfformanstalt gleichzeitig mit übenwmmen. Es bleibt a^uwarten, wie di« Ergebnisse der Kinderkopfformung ansfehen und sich «mSwirkm, Auf, jeden Fall ist es schade, daß ein Wer Pis zu drei Mvnatenj vorgeschriebeu ist, denn es gibt auch ältere Leute mit Mnderköpfen". ' < 1 ■; M Fra« In Persien — eine Sklavin. Die Frauen des wohlhabenden Persers verbringen die meiste Zeit im Harem mit Tanz und Spiel oder in stumpfsinnigem Dasein. Anders ist es mit der Frau des mindevbemrittelten Perseus und des Fellachen. Ihr Los ist kein gutes. Der Perser arbeitet ungern, sitzt mit Vorliebe im Teehaus, spielt und raucht. Die häusliche wie die geschäftliche Arbeit obliegt der Frau. Der Fellache — ge. kann auch mehrere Frauen haben — küm'mert sich weniger um die Bestellung der Felder, seine Hauptbeschäßtigung ist Kamel-, Schaf- und Ziegenzucht Die Behausung, die teils in der Erde, teils oberhalb und aus Lehnchittten besteht, bildet ein gemeinsames Obdach für Mensch uud Tiere. Da die Gegend sehr holzarm ist, wird der Mist getrocknet und als Brennmaterial verwendet 'Die Erziehung der Kinder ist —< da die Frau zu sehr beschäftigt ist — eine ganz minderwertige. Schulen sieht man aus den Dörfern selten. Arbeitet die Frau zur Unzufriedenheit des Mannes, schickt er sie denr Vater zurück, der aber oft die Aufnahme verweigert, so daß diese armen Geschöpft denr Elend preisgegeben sind. Unr ans diesem stumpffinnigen Dasein hermrS-uLommen, greift manche der Unglücklichen zu der Hauptleidenschaft des Persers — zmrr Genuß von Opium. GS gibt Speziallokale in Persien, welche nur für Frauen geöffnet sind. Alle diese Frauen, die sich dieser Leidenschaft hrngeven, sind gesundheitlich iu wenigen Jahren zugrunde gerichtet. Man erkennt sie an dem schlürfenden Gang, den wüsten, stteren Blicken und der gelben Gesichtsfarbe. Hunderte dieser Unglücklichen liegen auf der Straße. Die Opiumpftife besteht aus einem roh Mvisreiteten Holzroh'r, mit dem am Ende befindlichen Porzellankopf. In der kleinen Oeffnung des Kopfes wird daS Opium düvclj eine glühende Kohle in Brand gesteckt. Die Raucherin fällt nach dem Genuß dieses Giftes in einen schweren Schlaf mit ebensolchen Träumen. Durch diese Leidenschaft kann die Frau auf einige Munden ihr qualvolles Leven vergessen. Wi em, 10. Juni. Das Wetter. Der regnerische Charakter hat gestern nachgelaffen. ES trat eine kleine Aufheiterung ein, doch hat sich bre Wetterlage noch imnrer nicht gebessert. Daher ist nach der Vorhersage das unvettAßliche Wetter weiter anhaltend, wobei eS vorübergehend wieder etwas wärmer ^werden dürfte. Die vennißten Touristen zurückgekehrt. Der Schlossergehilfe Hugo Fickert und der Tlschlerachilfe Matthias Bauer, die von einem Ausflug auf die Planspitze nicht, wie geplant, am Montag zurückgekehrt waren, sind gestern nachts wohlbehalten wieder in Wien eingetrosfen. Die 7. österreichische Esperantotagung. Sonntag wurde in: Neuen Saale der Hofburg die 7. österreichische Esperantotagung eröffnet, an der über 600 Vertreter der österreichischen Esperanrovereine und Gäste aus der Tschechoslowakei, aus Polen, Ungarn, Lettland und Bulgarien teilnahmen. Nach der EroffnungSanspmche durch den Vorsitzenden Oberinspektor Himo Steiner begrüßte Vizekanzler a. D. Breisky in Vertretung der Bundesregierung die Tagung. Sodann sprachen für das BundeSmtnisteriunl für Unterricht Mntsterialrat Dr. Kraur er, für das Bundesniinisterium für Handel und Verkehr Ministerialrat Dr. Schtto tde^r und Kr die Statt

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