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Wiener Morgenzeitung · 1927-06-09 · Heft 2974 (9.6.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2974 (9.6.1927)
Date
1927-06-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Rr. 2974 Men, Donnerstag 9. Jmrk W27 Geile 5 Wiener Morgenzettrmg t, r:,rr Der Sohn des Moses Mautner Ein Wiener Romen von Leopold Hichler, Copyright ft17 by R. LBnUYoriag, Wien - Ldptlg ,-Vater! Wenn du mich nicht reden laßt," sagte Gushw schlau. „Ich wül dir doch auch erzählten, was heute geschehen .ist! — „Was is geschehen, Gusti?" —- Drei lange, bange Jahre hatte Gustav sein Geheimnis gehütet. — — Wie dem Pilger die heilige Stätte, so hatten chm die vorgeahnte Freude und der Stolz seines Vaters geleuchtet und erhoben und getröstet. — — Und Nun, da er sprechen durste und sollte, konnte er es nicht. — Er rief bloß: „Vater!" und 'erhob sich. Der Mte tat das Gleiche. —- Vater und Sohn standen einander gegenüber. Sie blickten einer dem anderen in die Augen und zitterten. „Um Gottes willen, Gusti! Is dir was geschehen?" — „Geschehen? Nein, Vater. Ich Hab' heute..." — „Was Haft du, war?" — ,^8ater k Ich Hab' heut' die Matura gemacht!" — „Was hast de?" — „Ja, Vater! Maturiert HG' ich heute!" — „Was? — Bin ich meschugge? Bist du meschugge? Was hast de?" — „Maturiert Hab' ich, Vater. Ja. — Drei Jahre Hab' ich ganz geheim studiert Und niemcmd von Euch hat's gewußt und da..." er griff in seine Brusttasche und nahm das 'Zeugnis heraus: „Da schcku', Vater! Da hast du's schwarz auf weist: Einstimmig für reif erklärt!" — Der alte Herr blickte in das Reifezeugnis. 'hEr sah nichts. Ihm flimmerte vor den Mrgen. Er sprach kein Wort, wendete 'sich um, ging zUm Fenster, starrte in die Nacht hinaus und — schluchzte leise. So leise, daß sein Sohn nichts merkte. — „Vater!" rief Gustav ein wenig verstimmt. „Haft du denn gar keine Freud'?!" Da wendete sich der alte Herr langsam um: „Ich? Keine Froid?!" Er breitete die Arme aus: „Komm' her zu mir, du Gassenjung, du mei..." >Als sich beide geküßt hatten Und Herr Hermann die Tränen getrocknet, stand er still und blickte wie verklärt in die Ferne. „Was denkst du, Vater?" „Gusti! Gustilebien! Wenn das der Mutter erlebt hätt'!"- 27. Kapitel. i „Und setzt erzähl' mr mei Gusti," 'sagte Herr Hermann nach einer Pause, in der er sich gesammelt: „Jetzt erzähl' mr: Me is das alles gekommen? Ich kanns nicht verstehen! — Ms Kind hast du nix lernen wollen und aUS alle Schulen hat ma dich herausnehmen müssen und jetzt auf die alten Täg gehst de » studieren?!" — Gustav fühlte sich verletzt, weniger tvegen der unzarten Reminiszenzen der Lernfaulheit und der Schulentlassungen, als wegen der ,/klten Täg!" Seit er die Dreißig überschritten, war er empfindlich geworden Und fragte darum ein wenig gereizt: „Was für alte Tag', Vater? Ich bin doch erst Einunddreißig!" — „No ja, Gusti! Ich mein' ja nur. — Hast du fdjo e Maturanten mit Einuüddveißig Jahr' gesehen?!t-7 Mer was ham mr davon; geloibt is Gott: deine Gesundheit jhat's ausgehalten; aber wie bist dunur <ntf die Udye gekommen?- Das Mußt du mr erzählen." — Und Gustav erzählte: Den Ursprung, die Kämpfe Um g$e MatUva und seine Erzählung wurde ein breites Epos in mehreren Gesängen und — göttlicher 'Länge. Eine (M. Fortsetznrrg.) BrückEr^Shmphonie; denn der ÄW'sch, der etwas Äcreicht und darunter gelitten hat, spricht gerne davon; fast zu gerne für den Zuhörer. — »Aber 'Gustav hatte ein Auditorium, wie es vor ihm noch kein Rhetor, kein Künstler, kein Gelehrter jemals besessen. Sein Vater horchte; sein Vater, der in jungen Jahren selbst und vergeblich nach der Matura gestrebt und nun neidlos — wie es nur ein Vater sein kann — das Glück feines Sohnes mitgenoß. Er horchte und lebte mit: Mlen Kummer, alles Herzeleid, alle Mühen seines Sohnes während der letzten drei Jahve, und auch das Hoffen und endlich die Freude des Erfolges. — „Und jetzt Hab' ich's, Vater!" schloß Gustav, „und menwnb kann nttc’3 nehmen. Schau' nur, Vater, lies: „Mit Stimmeneinhelligfeit züm Besuche der Universität für reif erklärt!" Weißt du, was das heißt, Vater!" fragte er stolz. „Alle Professoren waren für mich; in allen Gegenständen Hab' ich entsprochen!" — „Schön mein Sohn, schön! — Und jetzt? Was wirst du setzt machen?" — „Jetzt, Vater? Jetzt werde ich weiter studieren." — „Was willst du noch weiter studieren?" — „Jetzt freut's mich erst, Vater. Jetzt kann ich studieren, was ich will. Geschichte Und Deutsche Literatur!" — „Und dann?" — „Dann bekomm' ich eine Dissertation und mach' die Rigorosen für das Doktorat!" — „Was? Doktor willst de aach werden?" „Warum nicht, Vater?" — „Und was wird mit bet Geschäft sein?" „Das weiß ich noch nicht. Vielleicht — tvv? ich's verkansen." — „Berkaäsen? Was fallt dir ein, Gusti?! Wer imck> so e Geschäft aus der Hand geben? E GoldgrUb'! Und was willst du dann tun, wenn du's verkauft hast?" „Alle die schönen Sachen studieren, Vater. Deutsche Literatttr!" — „Und.das soll der Parnosse sein!?" —- „Vater! Ich Hab' genug. Ich kann vmr dem leben, was ich mir erworben Hab'!" — .„Gusti! Nix übermütig sein! Es is schon ahner sehr hoich oben gesessen und ervh gefallen! Du weißt nicht, was noch konrmen kann? Studieren is schön und wissen is gut; aber sicher is sicher! DU bleib' bei bei Geschäft! Das sag' ich dir!" — Gustav erwiderte mü> versuchte zu betveisen und es lvurde tiefe Nacht, als die beiden noch immer uneinig waren und Gustav seinen Vater verließ. Der alte Herr begleitete seinen Sohn durch die Küche und über den „Gang" bis zUm Stiegenhans, und während der einunddveißigjährige Maturant munter die Treppe hinabhüpfte, stand Herr Herntann auf der obersten Stufe der Treppe und sprach seinem Sohn ein stilles „Jeworechecho" ttcwfjT — Dann ging er in die Wohnung zurück, verschloß sorgfältig alle Türen, verlösche das Licht in dev Küche und im Speisezimmer und wollte nun ins Schlafzimmer gehen. Er faßte die Klinke der Tür, aber er trat.nicht ein und blieb -1— wie in Gedanken — stehen. Da stieg aus dem Schatten des Zimmers, heimlich mährend, wehmütig und schön, die Erinnerung, und der alte Herr begann — bitterlich zu meinen.- HlflmilBBIBIII (Fortsetzung folgt.) JÜDISCHE WEIT Tagung der Kontineutalbunder zionistischer Mstdchenvereiniguuge«. 'om 3. vis zum 5. Juli in Wien. Der im Mai 1926 begründete Kantinentakbund zionistischer Mädchenvereinigungen (Sitz der Bundesleitung Breslau) hält vom 8. bis zum 5. Juli seinen zweiten Bundestag in Wien a&. Der Bund, der die Zionisierung und Organisierung der jüdischen Mädchenwelt in zionistische Mädchengruppen bezweckt, hat während seines einjährigen Bestandes zicka 700 Mädchen in zionistischen Mädchengruppen organisiert und steht gegenwärtig mit etwa 200 weiteren Mädchen in fast allen Ländern des Kontinents, zwecks Gründung von Mädchengruppen in Verbindung. Alle Gruppen wurden vom Bund reichlich mit Propagandamateriäl (GinfüHrungSkurS in den Zionismus, Referate. Bücher und Schriften. Anleitung für Heimabende. Programme für Kinderfeste und andere Veranstaltungen) versehen, Neben der jüdischen und zionistischen Durchbildung der Mädchen wird auf allgemeine Erziehung. Erlernung der hebräischen Sprache (der größte Teil der vorn Bunde begründeten Gruppen lernt Hebräisch) und körperliche Crtüchtigmrg Gewicht gelegt; Veranstaltmtgen. Trefft* :»rton und Briefaustausch tragen zur Schaffung eines starken Gemeinschaftsgefühles in und zwischen den Gruppen bei. Ferner hat der Bund es sich, zur Aufgabe gemacht, daß feine Grupp m assimilierte Kinder in Jugendgruppen zusammenschließen, um sic durch planmäßige Arbeit mit jüdischem Wesen vertraut zu machen. Neben praktischer zionistischer und sozialer Arbeit in der Galuth betätigen sich die Gruppen des Bundes auf dem Gebiete der Ausrüstung von Chalnzim und Ghaluzoth. Unter anderem hat er auch die Küche im Kinderdorf des Dr. Siegfried L e h m a n n mit Küchengeräten und Wäsche vollkommen eingerichtet. Der Bundestag, der diesmal in Men abgchalten wer« deu wird» enMtt in seinem Programm neben den Berichten der Leitung und der einzelnen Gruppen eine Reihe von Referaten, unter anderen von Edith L a ch m a n n (Breslau) über Wisch-soziale 'Probleme; von Lily Glan (Protznitz) über die Ausbildung der zionistischen Mädchen; von Marie Pollak (Wien) über Lebensformen; von Berta Zaitschek (Brünn) über die Stellung der zionistischen Mädchen zur Chaluziuth. Während der Tagung wird eine Reihe von Veranstaltungen und Borträgen abgehalten, darunter eine Akademie, bei der Frau Aniüa Müller-Cohen -und Rabbiner Dr. Feuchtwang sprechen werden. Die Teilnehmerinnen der Tagung veranstalten anschließend an diese eine gemeinsame Reis« in die Wachau und ins Salzkammevgut. Anmeldungen für den Bundestag sind an den Kontinentalbund zionistischer Mädchenvereinigungen. Breslau. Hüfchenstvatze 84, zu richten. Ralfen Strnnd gegen Henry Ford. Aus Newport wird uns berichtet: Bor einigen Tagen fand in einer hiesigen Synagoge di« dritte GedenkfaAeU der jüdischen Kriegsveteranen statt, in welcher der bekannte jüdische PhilaMhrop Nathan Strauß der Hauptredner war. Nachdem Strauß der jüdischen Kriegsopfer und Gefallenen ehrenvoll gedacht hatte, kam er als Gegensatz zu dieser ehrenvollen Handlung auf die Tätigkeit Henry Fords zu sprechen. Er erinnerte wieder daran, daß er vor etwa einem Jahre Henry Ford herausgefordert habe, sich wegen seiner grundlosen Angriffe gegen das Judentum einem Schiedsgericht« zu stellen und überließ es Ford, das gange Schiedsgericht, das eventuell! zehn Mitglieder haben sollte, selbst auszuwählen. Henry Ford habe aber auch diese Herausforderung, wie schon so Viele, unbeantwortet gelassen. »«Henry Ford ist fein Held! Henry Ford ist ein gemeiner Feigling!" rief Nathan Strauß mit Entrüstung ans. Die Red« Strauß' hat ungeheuren Eindruck Der Schweizerische Uraekitische Gemeindebund hielt am 29., Mai in Zürich unter vem Vorsitze des Herrn I. Dreyfus- Brodski eine Tagung ab, bei welcher die 17 Mitglieder gemeinden durch 40 Delegiert« vertreten waren. Für den jüdische Friedhof in Davor wurden 6000 Francs betoilligt, dagegen de Antrag, 1000 Francs für den Keren Hajesfvd zu bewilligen,, abgelehnt. Rationalrat Dr. Farbstein hat dem Vor^ stano BÖet israelitischen KultuSgemeirtd« Zürich mitgeteill, daß er sein Amt als Delegierter im Gemeindebund niederiegt. Bühne und Kunst. Sie HSchftgelegene Freilichtbühne Surovar. Die -«vorstehende Eröffnung des Bergthoaters am Bären« kogel bei Mürzzuschlag. Bei günstiger Witterung wird kommenden Sonntag die Eröffnung der Freilichtbühne auf dem1200 Meter hohen Bärenkoget bei Mürzzuschlag erfolgen. Der Wiener Dramatiker und Schriftsteller Hanns Saßmann, von dem man weiß, daß er um di« Belebunder Volkskunst sehr bemüht ist, hat gemeinsam mit dem Volksdichter Toni Sch ruf bereits im Vorjahre ein Ensemble von Pretuler Bauern und Holzknechten gebildet und durch sie das alte Spiel von Dr. Faust aufführen lassen. Nun sind die Anreger des schönen und wichtigen künstlerischen Unternehmens darangegangen, dieses Freilichttheater hoch oben auf dem Berg in herrlichster österreichischer Gegend zu einer ständigen Institution zu machen, und kommenden Sonntag soll bei günstiger Witterung mit dem bäuerlichen Scherzspiel von Andreas Gryphrus „Die geliebte Dorn rose" eröffnet wecken. In einer Pressekonferenz, bei welcher ausdrücklich betont wurde, daß dieses künstlerische Unternehmen keinen politischen oder nationalistischen Charakter trage, sprach der Schauspieler Forest in seinem inhaltsreichen Referate über die Bedeutung eines solchen volkstümlichen Theaters in freier Natur für die Renaissance der Bühne und für den Stadtmenschen. Bedeutende Werke, wie „Die geliebte Dornrose" von Gryphius, die durch ihren alten Dialekt uns vollständig verschlossen sind, werden durch Dialektaufführungen der Primitiven uns tvieder erschlossen, und durch die Hingabe an die Sprache der einfachen Menschen, die außerhalb der Städte in der freien Statur aufwachsen, wecken Brücken geschlagen, die im Zeitalter des Technismüs wieder die Menschen zusammenführt. Hanns Saßmann sprach vom Dom Sch ruf und vermied es, sich über die bevorstehende Mfführung zu äußern, da er sich als der Regisseur dieser Vorstellung, hiezu nicht befugt erachte. Es wurde sodann von berufener Seite über die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung dieses österreichischen Freilichttheaters . gesprochen. Die bemerkenswerte Premiere begannt'um halb 3 Uhr nachmittag. Der Aufstieg zum Bärenkogel erfolgt von Mürzzuschlag aus um halb 1 lchr mittag unter entsprechender Führung und währt ungefähr zwei Stunden, der Abstieg um halb 6 Uhr abends. Bis Oktober weck'en an jedem regenfreien Sonntag BorsteMmgen stattfrndcn. An« den Theatern. ' Bürgt hea te r. Morgen, halb 8 Uhr. „WImtans' aiaet w; den Jude n". Akademietheater. Morgen, halb..8 Uhr, zum ersten Male „Die unverstandene Frjau",' jKomödis von Lew Urwanzoff, au« dem Russischen Übertrags von Maurice Hirschmann. Deutsches Bvlkstheater. ,Jaza" mA LckpMlne Konstantin wird heute, SmnStag und Sonntag wiederholt. SaßmarrnSl Wiener Komödie „Das blaue Auge" gelangt morgen, „Der Garten Eden"Montag zur AufMhrung. Kam mer spiele. Morgen Premiere von „Di» K-amer a d e»" von Strindberg mit Maria Orska. Rolandbühne. Morgen findet die Premiere des. TendenzstückeS „Dämon Alkohol, Dirnen und Trinker inr Sumpf d^er Großstadt" von Felix Fischer statt. ■ Else Hosmann liest heute abends um -68 Ahr im BovtragIsaal des Kulturbundes, 1. Bez., Ammgasse b» aus eigenen Dichtungen. Karten an der MerwEass«. ' Der Heurigenabend «der Burgsichauspieker für Willi Bauer. Zugunsten des erkrankten Overettensängers Mlli Bauer findet heute Donnerstag, 9 Uhr, bei Franz Strohmaver in der Dornbacherstratze 35 ein Fest statt. Bei Kweifelhaster Witterung wird die Veranstaltung auf den 13. oder 16., vzw. 17. d. M. verschoben. Anfragen ab 6 abends an den Bühnenpartter des BurgHeaters Vereine. BortrSge nnd Versammlungen. Verband jüdischer Kausleute nnd Gemerdetteiüender. Heut«, 8 Uhr, Meeting im Bürger-Cafe (2. Bez.. Praterstraße 11) mit Bortrag Roth über Warenabsatz zwischen Oesterreich und Palästina; Mitteilungen über die Kred'ttasse. Bor der Versammlung um 7 Uhr Sitzung des Proponentenkomitees. — Bukowinaor ZentrÄverband. Sonntag. 9 Uhr vormittags, im Bürger-Cafe iß. Bez., Pratevstvaße W) Genevalversammlurra. Bortrag des Herrn S'.gmund Reisch, Sekretär des Bukmv.na Centre Ben. Society in New Iovk über Zusammenarbeit dieses Zentrums mtt dem Mener Verband. Realgymnastnm (mit Oes rmhlM^^n^die erste'bis achte Klasse st :itsrecht). Auf- Mch Mischen 12 und 1 Ahr in der Direkttonskanzlei, 2. Bez., Castellezgasse Ferienzug nach Holland. Die Sprechstunden bezüglich des am 6. Juli l. I. abfahrenden Ferienzuges finden jeden Montag und Donnerstag von 3 bis fl Uhr in der Tagesheimstätte, Wen, 16. Bez.. ZeKtnergaffe 6—10, statt. Die Benutzung dieses r$ ist nur nach Holland eingeladenen Kindern gestattet. Mckrevse wird am 12. September erfolgen. Schr:fMche

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