Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-06-08 · Heft 2973 (8.6.1927) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2973 (8.6.1927)
Date
1927-06-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2982061--30282-3018490
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

4 WM, Mttkwoch 4Mr«rr MvrMqeMms 3. Jlmr «S7 Nr. 8S7A darin Präventivmaßnahmen, wie K^n-stri-tr-o-u, Evidenz« hakkmg und Kndererziehuwg, sowie auch Repressivmaßnahmen» «Le Verbot des HernmziehuenS ohne besondere Bewilligung. Verbot der BandenHtLnng und der Waffen« und MunittonS- Haltung, enthalten. Die von den Maßnahmen des Gesetzes betroffenen Personen werden ans zirka 15.000 geschätzt. Feder mehr att vierzehnjährig« Landstreicher oder Zigeuner erhAt einen Identitätsausweis. Das Herumstreichen von Banden, di« über den Rahmen der Familie h'nausgehen, N absolut verboten, ebenso jegliche Waffenhaltung. Besondere Vorschriften enthält das Gesetz auch in sanitärer und veterinärer Beziehung. Dieses Gesetz ist e'nes der ersten enropäischen Gesetze, das sich ausschließlich mit der Bekämpfung der Ligounerplage beschäftigt. Sa, Wopvru aas der zmkermeloae. Aus Budapest wird berichtet: Der Kaufmann WoiS Friedman in Aszod legte im August des Jahres 1924 in das Schaufenster seines Ladens ein« schöne Zuckermelone, in deren Rinde er das ungarische Wappen mit dem Federmesser kunstreich eingeschmttcn hatte. Die Zeichnung war aber kein« ganz getreue Darstellung des historischen Wappens des dreieinigen Königreiches Ungarn, es enthielt vielmehr eine kleine Abänderung. Dort, wo im ungarischen Wappen die StephanÄkrone prangt, hatte der jüdische Kaufmann den Davidsstern hingesetzt. Ein paar gut christlichnational gesinnte Bürger der Stckdtt Aszod hatte» nichts Eiligeres zu tun, als Alois Friedman anzuzeigen, und die SiaatsaMvaltschaft erhob gegen .ihm die Anklage wegen Verbrechens der Schmähung der ungarischen Nation. UÄer diese Anklage hatte, wie über alle Prozesse dieser Art, der Törcky-Senat des Budäpester Strafgerichtes zu verhandeln, der den ageklagten Kaufmann zu eämom Jahre Gefängnis und 5 Millionen Kronen GÄdstvafe verurteilte. Me Königliche Tafel als Berufungsinstanz hat jetzt dieses Urteil abgeändert und die Strafe des Aszoder Kaufmanns auf sechs Monate Gefängnis herabgesetzt. Friedman appelliert« « die Königliche Kurie. W Ser Srierparagraph im Semeludmü.. Eine Debatte über den Alpenverein. In der gestrigen Sitzung des Wiener Gemeinderates wurde ein« Debatte.über den Arierparagraph an "abgeführt. Anlaß hiezu bot eine Sukwention an die soziak- Äemokrattschen „Naturfreunde" von 10.090 Schilling. Die Opposition warf den Sozialdemokraten vor, daß sie sich bei der Vergebung von Subventionen nur von parteipolitischen Gesichtspunkten leiten lassen. GR. Dr. Wagner (großdeutsch) brachte einen Brief des Bürgermeisters an den Festausschuß zur Vorbereitung der Hauptversammlung des Deutschöisterreichischen Alpenvereines in Wien zur Verlesung, in dem der Bürgermeister eine Teilnahme an diesem Ausschuß mit dem Hinweis darauf ablehnte, daß die Veranstalter hinsichtlich Rasse und Religion einfettig eingestellt seien. (Rufe bei der Minderheit: „Judodemokratie!") Bürgermeister S e i tz erwiderte, daß er auch heute den Standpunkt einnehme, den er in dem Brief vertreten habe. Ss sei dies der einzig mögliche, den jeder Bürgermeister einnehmen müsse. Die Stellung der Einheitsliste — erklärte der Bürgermeister — ist durch ihren Führer Dr. Seipel in der WaHlbowegung klavgestellt worden, so daß wir ohne wetteres annehmen können, daß auch er auf dem Standpunkt steht, daß alle Bürger ohne Unterschied der Raffe und der Religion gleiche Rechte haben. Diese Revision des Prograrmnes der antisemitischen Partei, sagte der Bürgermeister weiter, erleichtert mir wesentlich die Stellung, denn beide Parteien, die heute in Oesterreich politisch denkbar sind, stehen auf diesem Standpunkt. Die Antwort des Schreibens hat sich deshalb etwas verzögert, weil zuerst umfangreiche Recherchen angestellt wurden, die einwandfrei ergeben haben, daß der Verein den Arierparagrapch-e rr führt. Der neue christlichsoziale Gemeinderat Prinke führte sich mit einigen antisemitischen Pöbeleien ein. Als ihn der Bürgermeister zur Sache rief, verzichtete er auf das Wort indem er erklärte, daß in diesem Saal nur die Söhne Israels reden dürfen. Bürgermeister Seitz erteilte ihm deshalb einen Ordnungsruf. Auf der Tagesordnung der Sitzung standen eine Reihe von Siwventtonsanträgen an Vereine und mehrere Sachkredite, die meist Ähne Debatte angenommen wurden. E su mt Prallem: Sin teurer Ztleammn oder eia «Wer imrsUrUid« wm-Mlett Ern Telegramm nach Polen kostet für zehn Worte 3.70 Schilling, «in Expreßbvief 1.10 Schilling; der Luftpostbrief, der in einigen Kunden nach Aufgabe in Wien dem polnischen Adressaten zugsstellt wird, nur — J&O Schilling. Aufgabe bei allen Postämtern: am Abflugstoge bis 7 Uhr Ä Min. morgens beim Hauiptpostamt. „nmm am&nuxHuus Monatlich Wteit and Oesterreich, . . . ..* uf £~ Tschcchoriowaklacb« Repabßk *•*••••• «KJ Ä. .. . ..■•AJnäffi tZ Dattacbtaod . . ........ . Goldmark Fraakreteh, BdgHai ........... k'«» 35 Itatkn. .......... . Ru»*nle© .*.J™. 8SEST.:::::::::: T- “tr&Äa *• . Wien, & Jmtt. D«S Wetter. Mitteleuropa ist unter dem Einfluß kühl« Nordwestströmungen geraten. DeTnzufolge ist es ziemlich ftSgL Nach der Vorhersage dürste iw» vtzranoerliche, kühle Wetter auch rimh weiter andauern. i Ausstellung einer modernen Geschäftsstraße. Im Rahmen der Wienev Festwochen ist im Stistersäal des Künstlechauses eine frei zugängliche Ausstellung einer Geschäftsstraße mit modern beleuchteten Schaufenstern eröffnet worden. Dadurch Men dem Publikum technisch richtig beleuchtete und Von künstlerischer Hand arrangierte Schaufenster gezeiK werden. Die ÄnSstenung ist täglich von 9 Uhr früh bis 8 uhr abends geöffnet. Tie SammeLtage der Wiemr F«e«wiMgen RettnngStzestN* fchast. ' Die diesjährigen Sammeltage der RettunssgeseMhüst sind für Samstag» den 11. Juni, und Sonnr^, den 12. Junj, anveraumt. In den 46.000 Läufern der Stadt werden die HauSvefor^er und Vortiere unter Vorlage der offiziellen, mtt dem Stern der Gesellschaft bedruckten Sammelbögen Spenden einheben, während mehr als 2000 Sammler in den Straßen und öffentlichen Lokalen mit plombierten Sammelbüchsen die Opferschillinge entgegenneynren werden. Bei einer jährlich einmaligen Spende von einem Schlllling, die aber 'jeder, auch der weniger 'Benttttekte» leisten muß und kann, vermag die Rettu^gsgesellschäft jedem Rufe nach Hilfe unverzüglich Folge zu leisten. Der Wohlhabende und Reiche wird sicherlich ein Mehrfaches tun. Besserung im Befinden der Frau Professor HoffMann. Unser Korrespondent in Haifa schreibt unS: Mit Genugtuung kann man feststellen, daß der Gesundheitszustand uno Heilungsprozeß bei der verunglückten Wiener Frau Professor Martha Hoffmann so weit fortgeschritten ist, daß sic bereits im Laufe der näch sten Woche oaS Spital verlassen wird. AuS einem Gespräch mit ihr war klar zu entnehmen, daß sie nach, diesem schweren Unglück den einzigen Trost in dem Umstand fand, daß es auf dem Boden dsS füdischen Landes geschehen war. Palästina war für die Verunglückte ein so starkes Erlebnis, daß sie dadurch ihr Schicksal leichter erträgt. Andererseits ist sie ganz von der 'Hoffnung beseelt, mwh ihrer vollständigen Genesung, die in Wien erfolgen muß (wohin sie sich nach vier Wochen { begibt), sich in Palästina dauernd niederlassen zu können. In rührenden Worten drückte Frau Dr. Hoffmann den Dank an die vielen Wiener füdischen Kreise für die herzliche Anteilnahme an ihrem Unglück aus. DetkehrsunfaU. Am Opernring wurde gestern vormittags der 71jährige Pflegring des israelitischen Versorgungshauses Samuel Sachs von einem Auto niedergestoßen und zog sich einen Bruch des linken Unterschenkels zu. Mit einer Gehirnerschütterung und 'anderen inneren Verletzungen mutzte er durch die RettungSgesellschast auf die erste Unfallstatton gebracht werden. Ein Raufhandel m «der Leopöldstavt. Gestern früh geriet der 36jäh-rige ReinigumgSpinternehmer Gustav K a r h a n, Novaragaffe, im Kaffeehaus „Edison" mit dem 26jährigen Hilfsarbeiter Josef Kohl in einen Wortwechsel. Als Kohl mit seiner Lebensgefährtin und ihrer Freundin das Lokal verließ, folgte ihm ftatifyin und begann neuerlich Streit mit Kohl, in dessen Verlauf er dem Kohl eine Ohrfeige versetzte. Nun zog Kohr sein Taschenmesser und stieß es dem Karhan in den Leib, so daß dieser schwer verletzt in das Svital gebracht werden mußte. Kohl flüchtete nach der Tat in seine Wohnung und regte sich ruhig ins Bett. Er wurde verhaftet und dem Landesgericht eingeliefert. Mafte/crkrankung von Merzten in Hamburg. Nach einem Telegramm des „Berliner Tageblatts" aus .Hamburg sind im dortigen größten Krankenhaus sonderbare Zustände festgestellt worden. Man hat konstatiert, daß 16 Assistenzärzte an Tuberkuloseerscheinungen und 14 weitere Aerzte unter dem Verdacht von Skorbutzcrscheinungen erkrankt sind. Die Ursache der Massenerkvankungj steht noch nickt fest. Die Oberärzte des Krankenhauses sind überzeugt, daß eS sich um den Anfang eines epidemisch auftretenden! Skorbuts handelt und glauben, daß dieser auf die unzureichende, vornehmlich aus Konserven bestehende Beköstiguirg zurückzuführen sei. Eine Hitzwelke in Palästtna. Seit einigen Tagen ist Palästtna Von einer starken Hitzwelle heimgesucht. In Jericho und Alzora starben fünf Personen an Hitzschlägen, weitere 18 Personen in Jericho liegen krank darnieder. Der schweigsame Coolidge. Obgleich die Newyorker Wochenschrift „The Nation" erst kürzlich den Beweis führte, daß Präsident Calvin Coolidge iu der Zahl und der Länge seiner Reden alle seine AmtSvorgänger üSertrifst, erhält sich im amerikanischen Volke immer noch die Legende von seiner Schweigsamkeit. Als Beleg sei folgende Geschichte erzählt. Eines Sonntags konnte Frau Coolidge ihren Mann nicht zum Gottesdienst begleiten, und es spielte sich mm nach der Heimkehr Calvins folgender Dialog ab: „War heute ein schöner Gottesdienst, Cal?" „Ja." „War die Gemeinde zahlreich versammelt, Cal?" ,Lsa.( „Wer predigt, Cal? War es der Reverend Mae Pherfon?" ,Lsa." „War es eine gute Predigt, Cal?" ,^Ja>" „Worüber predigte der Reverend, Cal?" „Töten." „Und was sagte er darüber, Eat?" „Er war dagegen." Et« Pfennig Anzaykung auf ein Gefchästshans. Dieser Tage bot in Sendersdorf in Bayern ein Kaufmcwn fein Haus unter kuriosen — wenn auch nicht originellen — Bedingungen zum Verkauf aus. Die Anzahlung beträgt nämlich einen Pfennig, am ersten Tag'ist jedoch die doppelte Summe fällig und so fort 25 Tage lang. Bei oberflächlichem Hinschauen mag dieses Angebot außerordentlich günstig erscheinen. GS hatte sich auch schon ein Interessent für das Haus gefunden, doch tral derfewe nach einiger Ueberlegung sofort vom Kauf zurück, nachdem er ausgerechnet hatte, daß der KausvreiS durch die fortgesetzten Verdoppelungen schließlich meyr als 300.000 Mark denägt. E Was gehört in jeden Famillenschrein? Ern Klassenlos der „Glücksstelle Stein". Wir verweisen auf unsere dieÄechglichen Mttte'lnngen auf Seit« 3 des Blattes. E Misrachi-AuSflug nach Eisenstadt. Sonntag, den 12. Juni, veranstaltet der Wiener Misrach: einen eintägigen Ausflug nach Eikenstadt. Fahrpre'Sermäßigung und separater Waggone Abfahrt vom Ostbahnhof 7 Uhr 20 Min. früh, Ankunft in Wien 22 Uhr abends. Fahrpreis hin mrd retour G. 8.50. Ailmeldungen von Teilnehmern an Misrach:. 2. Bez., Praterstraße 43, erbeten. Telephonische Anmeldungen von 7 bis 9 Uhr abends unter Nr. 40-S-ä'l. Mssche Welt. 18 gahre Sadaffah. Me amerikanisch-jüdische Frauenorganrsattün ,„Ha» dasscvh", die das Gesundheitswesen in Palästina in bewundernswerter Weise ausgebaut hat, kann jetzt auf eine lüjährige Tätigkeit zurückblrckcn. Die „Hadassaih" wuvde 1912 von einer Gruppe New dorker Frauen, mit Miß Henrietta S z o l d an der Spitze, begründet. Sie stellte sich die Aufgabe, ein System öffentlicher Gesundheitspflege nach amerikanischem Muster in Palästina zu schaffen. Schon ein Jahr später begann „Hadaffah" mit der Organisation. 1918 wurden 44 Aerzte, Sanitätsgehilfen, Zahnärzte und Pflegerinnen nach Palästina entsandt. Heute unterMt „Hadaffah" in Palästina 4 Krankenhäuser nebst Armen- Apotheken, 14 Kind-evfürsorgestationen, 9 Kliniken für Schwangere und Wöchnerinnen, mehrere medizinische fliegende Stationen in den ländlichen Distrikten, eine Pflegerinnen-Schule (die einzige im Nahen Osten) und ein Röntgen-Institut. „Hadaffah" führt auch die medizinische Schulaufsicht und versorgt die Kinder mtt Schulfrühstück. Sie bekämpft mit Erfolg die Trachom-- und Malariaftuche. Gegen de« Rnmer«« clausus. Das Zentralkomitee der Welturrlon .»der ILWschoul Jugend, das seimn Sitz in Paris hat, richtete an den Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Erie Drummond, ein Schreiben, in welchem darauf hingewiesen wird, daß in Augarn der Numerus clausus für jüdische Studierend«! entgegen dem klaren Wortlaut der FriedeuSverträge zum Gesetz erhoben sei uüd daß in Rumänien der Numerus clalusus in der Praxis besteht, was ebenfalls ein kraffer Widerspruch zu d«n Wortlaut und deni Sinn der internationalen Vertrage, die die Gleichberechitgung aller Bürger garantiert sehen wollten, ist 180.000 Werke in der Jerusalemer «atlouakbibliothek. Wie der Direktor der Jerusalemer jüdischen NationälbiLKothek, Dr. Hugo Bergmann, mitteilt, beherbergt die Brblio« thek, die bekanntlich der Hebräischen Universität angegliedert ist bereits rund 160.000 Werke, unter ihnen 31,000 hebräische. „Jüdaica" sind 1800 vorhanden. Die medizinische Abteilung zählt 14.000 Werk«. Die orientalische Abteilung! (arabisch mtb islamitisch) ist eine der reichsten im ganzen Orient. Mehr als 1000 Zeitungen und Jorirnale liegen in der Mbliothek lauf. Im letzten Jahre wurde die Mbliothek 53.000mal von Bücheventleihern in Anspruch genommen. Juden, Christen und MvsiemS, Priester, Lehrer und Schüler gehören zum Leserstab. Für das neue Gebäude der Mbliothek sind 36.000 ägyptische Pfund veranschlagt. El« jüdisches Heim in Belgrad. Wie man unS aus Belgrad schreibt, ist dort am letzten Sonntag vormittags in feierlicher Weise die Grundsteinlegung für das jüdische Heim in der König--Peter-Straho vorgenommen worden. An der Feier nahinen außer zahlreichen Mischen Abordnungen auch der Kultusminister Dr. Soskic lund der Bürgermeister Dr. K u m a n u d i teil. Das Heim wird «i« schönes, vierstöckiges Gebäude tverden und ungefähr 1000 Qu-advrtmcter umfasse». Jnr Parterre werdm die Bibliothek, die Lesehalle, die Rabbiüätskanzleien, die Kanzlei des Verbandes dev jüdischen Kultusgemeinde und ein großer Vortragssaal untergebracht werden. Im ersten Stocke werden sich di« Lehrsäle für Schüler der Volks- und Mittelschulen befinden. Der ztveit« Stock ist für die Kanzleien der Belgrader jüdischen Kultus^ gemeinde reserviert, während sich im dritten Stock die Kanzleien aller jüdischen kulturellen und humanitären Vervinigjungen befinden werken. Der vierte Stock endlich wird an Privatpersonen zu Wohnungszwecken ausgegeben werden. Die Juden Wiens EINE STATISTISCHE STUDIE VON DR. LEO GOLDHAMMER DIE GEGENWÄRTIGE SITUATION DER UUDENQEMEINDE WIEN UND IHRE ZUKUNFT ERÖFFNET DIESE WERT¬ VOLLE BROSOHÜRE, DIE FÜR OÜ- DISOH - POLITISCHE kreise VON GROSSER BEDEUTUNG IST PREIS SOHIUINQ 4*60 R. I0WIT VERLAG, WIEN I., FLEISCHMARKT t ROTENTURMSTR. 22

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.