Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2971 (5.6.1927)
- Date
- 1927-06-05
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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*v.v. '*<- -7^ <* *r„i Nr. 297t Gien, ©onntaa WiEk S^vrgvAzetttttts 6- Funk löi Sekte 9 Das Buch der Zeit LITER ATORBEILAGE DER ."WIENER MORGENZEITUNG' Lest Romane! Es ist leine Schande! Selbst wenn man einivandfrei Mann ist, energiegebrdenen Beruf hat, Würden trägt und in Ehren steht. Es ist, vielmehr, beinahe Notwendigkeit des freieren Atems, des leichteren Schreitens, einmal, von Zeit zu Zeit, in einem ganz gemeinen Roman sich zu entspannen. Eigenes Denken versinkt sanft, die Phantasie erwacht und steigt auf mit den Flügeln der Buchzauberer; man selbst hört auf und geht wonnig in fremdes Schicksal ein. .. Da ist z. B. ein ErstlingÄbuch der Wienerin A n n i e von Brabenetz, ,^Brettlfliegcn" (Eigenbrötler-Verlag, Berlin), von wunderbarer Spannung, fast brutal fesselnd. Ein höchst begabtes Buch, von dem Mut, den man nur ein einziges Mal: eben im ersten Buch hat. Es ist ein richtiger Roman, zumal im lohten Drittel, wo das Milieu erledigt ist, romanhaftester Roman. Wer dieses Milieu! Diese Welt der kleinen Chansonetten, der Mädchen der Freudenhäuser! Diese kleine russische Stadt! Diese Männer, die für die Frau und von der Frau lÄ>en! Fehler? Mängel? Schioächen? ... Vielleicht! Wahrscheinlich! Kommt es darauf an? Ist es nicht mehr als genug, daß eine tolle Begabung sich auswirkt, daß ein Stück Leben dampfend und schreiend uns in seinen Strudel zieht, daß man Begegnungen mit Menschen! Menschen hat?... Draußen» im Wirklichen, wo begegnen wir mal einem? Und hier überfallen sie uns in Menge. Lest — wenn ihr Erlebnis sucht — dieses heiße, stürmische Buch. In alle Wirbel von „Wir". „Heut", „Stadt", „Betriebsamkeit" reißt uns ein ganz hervorragendes, künstlerisch einmaliges, geistig bedeutendes Buch: „Das Kartenhaus" von Michael Babits (I. M. Spaeth, Berlin). Das ganze Ivie ein Albtraum, eine verwirrende Hypnose, eine aufwühlende Halluzination. In wenigen Tagen wird das Leben einer ganzen Stadt, vom Nachtlokal bis Amtszimmer, vom Friedhof bis Ballsaal, vom Erpresser bis Politiker, gespenstisch klar und verworren zugleich geschildert. Schilderung ist ein falsches Wort; es ist ein dramatischer Film, eine Traumorgie, ein reißender Strom von Begebnissen und Geschehnissen. Mit einer schwer analysierbaren Kunst sind diese viereinhalbhundert Seiten geschrieben. Vielleicht muß inan vom Handwerk sein, uni dieses hohe Entzücken über diesen wunderbaren Roman zu empfinden. Es wimmelt von Schriftstellern, ja, in unserer entgüterten Welt. Aber eS gibt — Gott sei Dank — auch noch ein paar Unbefangene und Empfängliche. Diese bitte ich sehr, . an diesem Babits zu studieren und zu erleben, was ein herrliches, ein kunstgefügtcs, ein meisterliches Romänbuch ist. Nicht jedem mag es passen, von einem Buch umgeschmissen zu. werden/Das „Kartenhaus" schmeißt um! Nur nicht sich selbst, sondern dich. Zu Hilfe kommt dir, beim Aufstehen, ctrva Fi eiding, der im „Fall Errkine" (Georg Müller, München) einen Kriminalfall mit geradezu unerhörter Spannung auflöst. Noch auf der drittletzten Seite kennst du den Mörder nicht, sein Motiv nicht. Wirklich erst mit dem Schlußpuukt gibst du dich zufrieden. Oder Frank Heller amüsiert dich. Diesmal mit „Odysseus,. oder die sieben Menus" (Müller, München), wieder mal ein echter, saftiger, witziger Heller, Ivo rmblutige Verbrechen von Geist funkeln und von Laune wirbeln. Cs ist nicht das Leben, nein. Daher die Entspannung, wenn num von F i e l d i n g s Einfällen, Raffinements gekitzelt wird. Ein Spiel mit dem Geist, der Phantasie, mit unserer Gutgläubigkeit und Gespensterfurcht. Ein tolles, ironisches, erholendes Spiel. Das Loben dagegen! Da ist es nackt, ungeschminkt, barbarisch, unstilrsiert in einem Buch wie «Von Stufe zu Stufe" von Anna Meyen.be rg (Malik-Verlag, Berlin). Die — vor allem mit anderen — schonungslose Lebensgeschichte einer dichterischfühlenden (nicht begabten) Frau, ein, r' Kämpferin, Dulderin. Einer Rkutter, einer Geliebten, einer Gattin, die durch Leid Sozmlistin wird, die ihre L'.b-nsanschauunZ wahrhaft erringt, erschrnerzt. Dieser Lebensrornan ist schriftstellerisch eine Blasphemie (an diesem Buch lernt man die Curths-Mahler und ihren Erfolg verstehen), seine Lyrismen sind haarsträubend, Küchendichtung und Mansardenphilosophie. Mer das Buch ist wahr! Dieses Buch ist ein Mensch, ein wertvoller, ein ethischer. ein geschlagener und dennoch aufrechter. Was wißt ihr vom Mitmenschen? Daß er da ist. Aber wer er ist. wie er ist. wozu er ist: ergebt euch diesem Buch! Da habt ihr ihn. Dieses Leben ist es, von dem ihr wissen sollt. Leben der Dienstmädchen und Proletarier, der Zimnrervermieterinnen und Waisen. Was kennt ihr: die Herzoginnen und Dichter unfo Industrielle und Künstler und Forscher der berühmten Romane. Ronrane! Unterhaltung. Wollt ihr wissen, muß man tiefer dringen, Kunst beiseite lassen. Stil verachten, trivialen Ausdruck ewigen Mnischgefühls in Kauf nehrneu und ein Buch Ivie dieses leseu. Wir haben nicht viel«' Bücher, die so das Leben selbst schrieb. Lassen wir uns die wenigen nicht entgehen! Kurt Münzer. Neuere türkische Literatur. Angesichts Ves starten Einflusses, den die sranzüsischr Kultur auf die westlich orientierte Entwicklung der Türkei gewonnen hat, ist es nicht weiter zu verwundern, daß dieser überwiegende Einfluß auch in der Lektüre der Türken zu beobachten ist, bei der der französische Roman, der in massenhaften Uebersetzungcn verbreitet wird, eine ausschlaggebende Rolle spielt. Die Massen lesen demzufolge mit Vorliebe Alexander Dumas, Jules Berne und Paul de Coq. Die höheren Klassen, die französisch lesen können, begünstigen in erster Reihe Paul Bourdrt und Maupassant, wahrend die kleine Zahl der Intellektuellen Flaubert und Balzac bevorzugt. Der größte türkische Erzähler der letzten Zeit war Halid Z i a, dem man die Einführung der psychologischen Novelle in die türkische Literatur zu danken hat. Er war auch der erste, der die Kreise der höheren Gesellschaft zum Gegenstand seiner psychologischen Studien gemacht hat. Diesen Kreisen sind seine größeren Romane gewidmet, die indessen in ihrer offenkundigen Stilisierung weniger bedeutend sind als di« kurzen Novellen, in denen er die ärmeren Klassen der Türkei zum Gegenstand dev Behandlung wählt, und in denen er Typen von unyergäng-- licheni Werte, geschaffen hat. In seinen Bahnen wandelte auch der Romanschriftsteller Hussein Rahm i, der ebenfalls bei den türkischen Lesern große Volkstümlichkeit genoß.. Seine intime Kenntnis der Verbrecherwelt Konstantinopels machte ihn im Verein mit seiner blühenden Einbildungskraft und seinem Sinn -für die Saläre znm Liebling des türkischen Publikums, das.eine besondere Vorliebe für Krimi n a l g e s ch i ch t e n hat und deshalb auch die Uebersetzungen der Sherlock-Holmes-Gcschichten mit Begierde liest. Einen kräftigen Humoristen besaß die Türkei ferner in Omer Se.ifedd i n e, der vor fünf Jahren starb. Sein Verdienst äst es auch, daß das gedankliche Element im türkischen Roman einen breiteren Raum einnahm, ohne darum langweilig zu wirken. Unter den besten Büchern der Türkei seien ferner genannt Aakub Kadrys „Nonr Baba" („Vater Licht"), ein Roman, der sich (mit den Sitten und Gebräuchen der religiösen Sekte der Bektaschi beschäftigt, und der Roman, den Aessary-Zade Mahmud unter dem Titel „Der Stern des Hirten" erscheinen ließ, und der unverdienterweise nicht die gebührende ' Beachtung gefunden hat. Heutzutage befindet sich der literarische Geschmack der türkischen Leserschaft in offenkundigem Niedergang, und die Ueherschlvcmnlungl mit plumpen Nachahmungen der westlichen Literatur durch Schriftsteller, die den schlechten Geschmack des Publikums geschäftlich ausnützen, trägt nur noch dazu bei, die Verwirrung in Den Köpfen der Türken zu steigern. ■ ml. IB SOEBEN ERSCHIENEN! | I Edmond Fleg 1 £in fc feiner @rn&fket || Roman. — Broschiert M 3.—, In Leinen M 4.80 Ein Kinderroman, ergreifend ln seiner schlichten Einfachheit. Nirgends ist mit größerer Feinheit das Problem des modernen Juden, der ohne Religion aufgezogen wird, erfaßt und wiedergegeben worden: Aus Kindermund schluchzt verzweifelnd die I leidenschaftlichste Anklage gegen das moderne Judentum. | In jeder Buchhandlung erhältlich I St, &i&eK «£ €o. Verfaß, JITIincAen | VON BÜCHERN, DICHTERN UND VERLEGERN. Karin Michaelis: Die Perlenkette (Roman — Verlag Gustav Kiepenheuer, Potsdam). Karin Michaelis hat ihren Romandichtungen „Mette Trap" und „Das Mädchen mit den Scherben", die zu den besten des letzten Jahrzehnts zählen, einen amerikanischen Gesellschaftsroman folgen lassen, der beinahe in Amerika geschrieben sein könnte, auch ein gutes Sujet für einen der üblichen amerikanischen Filme abgeben würde. Aber die Gesellschaftskriti-kerin Kärin Michaelis verleugnet sich auch in diesem Werk nicht, den sie gibt an einzelnen Stellen eine von seinem, ironischem Humor durchleuchtete Gesellfchastssatire. In der Konzeption ist es ihr freilich so gegangen, wie es von Hauff bis Shaw allen denen erging, die bestimmte Literaturgattungen durch sich selbst ad absurdum führen wollten; es kam (beim „Mann im Mond" ebenso wie beim „Teufelsschüler" und jetzt bei der Michaelisschen „Perlenkette") ein Werk heraus, das sich nur bei genauester Analyse >n sehr seinen, oberflächlich nicht ^spürbaren Nuancen von der verspotteten Gattung unterscheidet. —tz. A. S. AL Hutchinson: Der junge Lord (Roman — Drei- Masken-Verlag, München). Es gibt englische Bücher, die auf dem Kontinent wirkungslos bleiben müssen, weil sie, einem gewissermaßen sozial vorgeschriebenew Schema folgend, einander wie ein Ei dem anderen gleichen, so daß, hat man einmal eines gelesen, die anderen bereits unfehlbar gegeben sind. Zu diesen gehört „Der junge Lord", ein Roman, der einen alten Vomrurf in alter Methode erzählt. Mehr läßt sich davon beim besten Willen nicht sagen. E. G. F. Das neueste Buch der Brüder Tharnnd. Ein bodeutsames politisches Zeitgemälde nennt der Amalthea-Verlag Zürich-Wien das neue Buch der Brüder Jervme und Jean Tharaud: „Die Herrschaft Israels." Die Ausgabe dieses Werkes in deutscher Sprache glaubt der Vevlag mit folgendem Satze entschuldigen zu müssen: „Das Werk wird nicht einseitig vom Nassenantisemitismus getragen, im Gegenteil, es tritt an manchen Stellen auch offen für den jüdischen Standpunkt ein und enthüllt die ganze Tragik des israelitischen Volkes; es ist nicht als-Tendenzr-brift aufzufassen und wird auch nicht als solche verlegt."' Die Juden in Polen behandelt ein soeben als Rümmer 6/7 des ö. Jahrganges erschienenes Sonderheft der in Wien erscheinenden Zeitschrift „Menorah" (Jüdisches Familienblatt für Wissenschaft, Kunst und Literatur),/auf deren reichen Inhalt und gediegene Ausstattung hier schon «viederholt hingewiesen wurde. Das vorliegende Sonderheft, für welches der bekannte Warschauer Historiker Dr.' Bala'ban das Material zusammengestellt hat, gist auf fast 100 Seiten einen guten Spiegel der wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Struktur der Judenheit Polens, jener jüdischen Gruppe, die heute an Zahl und Bedeutung unter den europäischen Judensiedlungen in erster Reihe steht. Die Beiträge der Deputierten Dr. Jnsler, Hartglas und Dr. S i l b e r st e i n, des Warschauer Oberravbiners Professor Schorr, des Hygienikers Dr. BY-- chowski, des bekannten jüdischen Theaterfachmannes Dr. W e i ch e r t, des zu europäischer Geltung gekommenen Malers Georg Merkel, der Publizisten Nachman Meisel und I. W a r s ch a w i a k u. v. a. geben ein umfassendes Bild der jüdischen Gegenwart in Polen, das durch die historischen Miszellen von Dr. Balaban, durch einen Abschnitt aus den berühmten Memoiren des Jecbeskiel Kotik sowie durch eine große ZaW von guten Illustrationen und Porträts sowie zwölf Kunstbeilagen, in denen Werke jüdischer Künstler ans Polen reproduziert sind, vorzüglich ergänzt wird. Die literarische Produktion der Gegenwart unter den Inden Polens ist durch I. O v a t o s ch u und A. M. Fuchs charakteristisch vertreten. Dieses übersichtlich zusämmengestellte Sonderheft der „Menorah" enthält eine Fülle wertvollen und — was als besonderer Vorzug' bemerkt sei — lebendigen Materials. S. <3. Eine Bakst-Monographie. Eine große, sorgfältig ausgestattete Monographie über Leon Bakst dvn.Kark Einstein erscheint in den nächsten Tagen in einer Auflage von 330 numerierten Exemplaren bei Ernst WaSmuth, Berlin. Lovis Corinth hat noch kurz vor seinem Tode zweiundzwanzig Lithographien zu den „Nachtwachen des Bonaventura" vollendet, die der Propyläen-Verlag, Berlin, in einer beschränkten Auftage von 200 numerierten Exemplaren im August dieses Jahres herausbringen will. Die Subskription auf das kostbare Werk wurde soeben eröffnet. Das Privatleben der schönen Helena. Der Kurt-Woiff- Verlag, München, kündigt das Erscheinen eines großen amerikanischen Romanerfolges in der deutschen Bnchausgave an, und zwar handelt es sich um „Das Privatleben, der schönen Helena" von John Erskine ,ein Buch, das in seiner Witzigkeit und graziösen Unverschämtheit kaum seinesgleichen in der deutschen Literatur hat. Manche Frau, meint der' Verlag, wird manches daraus lernen, denn die Männer kommen nicht sonderlich gut weg bei dieser aryßen Auseinandersetzung über die Liebe. Da aber doch Bücher meist von Frauen gelesen werden, scheint der Verfasser gewußt zu haben, für wen er sein Buch geschrieben hat. Max Kemmerich läßt >bei Albert Langen, München, eine stark erweiterte Neubearbeitung seines okkultistischen Werkes „Ges'penster und Spuk" ' unter' dem Titel „Die Brücke zum Jenseits" erscheinen, in dem er sich kein geringeres Ziel setzt, als den Beweis des Fortlebens nach >dem körperlichen Tode. Zu Julius Meier-Graefes 60. Geburtstag haben die Berlage Piper u. Co., München, Ernst Rowohlt, Berlin, und Paul Zsolnay. Wien, ein Gedenkbuch hsrausgczeben,. Widmungen aller berühmten Dichter. Maler, Kunstwissenschaftler und Publizisten vereinigt, um für die überragend kulturelle Leistung Meicr-Graefes Zeugnis avzulegeni » Der Verlag Erich Reiß (Berlin) hat nach längerer Pause seine Berlagstätigkeit in imposantem Stil wieder aufgenommen. Zunächst ist das nachgelassene Werk von. Georg Brandes über das „Urchristentum" erschienen. Jetzt wirb eine einbändige Gesamtausgabe von „KlavundS Romanen der Leidenschaft" .vorbereitet, die die Romane ."Moreau" und den ^.Mohammed" ,„Peter der Große" und.„Bracke" vereinigt. Die Rornane der Welt. Non den „Nonranen der Welt" erscheint jede Woche ein neuer Band. Nun liegt bereits der 9. und 10. Band vor. und zwar Hilaire Belloe „Millionär wider Willen" mit 22 Illustrationen von G. K. Chesterton, und Victor M. Llona „Whisky-Piraten", ein Buch vom Alkoholschmuagel. Vom neuen Bauen. Unter dem Titel „Ein Industriebau, von der Fundierung bis zur Vollendung", bringt: der Vauwelt-Verlag (Ullstein, Berlin) eine große Publikation heraus, die auf 164 Seiten Text sowie 177 Abbildungen und 117 Tafeln den Bau des neuen Mlstein-DnickhaufeS «in Berlin-Tempelhof schildert. Dieser Bau, der erste gegossene Hochbau in Deutschland, stellt den größten privaten Fabriksbau der Jahre 1925/26 dar, der aber nicht nur Zweckbau ist, sondern gleichzeitig auch Ropräsentationsgebäude des größten ZeitungS- und Zeitschristenverlages Europas. BÜCHEREINLAUF. Ery H. Gulden: Kreislauf der Liebe (Roman). Verlag Rudolf Kaemmerer, Bevlin. H. Kröller-Müller: Die Entivickluug der modernen Malerei. Verlag Klinhardt & Bier mann, Leipzig. -» Martha Ostenso: Erwachen im Dunkel (Roman). F. G. Speidelsche Verlagsbuchhandlung, Wien. Julius Meier-Graefe, Widmungen zu seinem sechzigsten Geburtstage. Verlag R. Piper & Co., München, Ernst Rowohlt, Berlin, Paul, Zsolnay, Wien. Henry Pöulaille: Die Geburtsstunde des Friedens (Roman). Verlag Paul Zsolnay. Wien, Bevlin, Leipzig. Wilhelm Ukche: Die Freundschaften Fortunas (Roman). Verlag Rudolf Kaemmerer» Berlin. Dr. H« Thoden van Belzen: System des religiösen Materialismus (3. Wissenschaft Gottes). Verlag Uelzen, JoachimSchal (Mark). Zwei Jahre Arbeit des jüdischen Wissenschaftlichen Instituts in Mlna (1925—1927). Selbstverlag. Wilna.