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Wiener Morgenzeitung · 1927-06-02 · Heft 2968 (2.6.1927) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2968 (2.6.1927)
Date
1927-06-02
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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^2968 Mvn, DvnnerAag LMener Mvrsenzett««g TOIKSWIRTSCHAVT | hSSSb53SbSSSSESSSShSESSiS5SiSSSiSSiSSESiS5SSSSES5SESh5SbSSSSS5SbSb555S , SSSSS£SSSB55SR5S5555SS55SSSS5SM5SSSSli Stiller Ausgleich der Sefterreichischen Zuduftrie- und Handelsbank. Peter Westen kommt feditzn Verpflichtunftvn nach! Die Oestcrreichische Industrieutlld Handelsbank teilt »lit: Im Dezember v. I. wurde über das Vermögen der Ocsterreichischen Industrie- und Handelsbank das Auszleichsverfcchrcn eröfftiet. Dieser Ansgleichsanlrag wurde nttuncfe zurückgezogen, da es der Oesterreichischen Industrieunö Handelsbank unter tätiger Mithilfe der Öesterreichischen Kontrollbank für Industrie und Handel, Die als AuSgleichsverwalter der Öesterreichischen Jndustrie- >nid Handelsbank fungierte, gelungen ist, einen austergerichtlichen stillen Ausgleich mit ihren sämtlichen Gläubigern herbeizuführen. Die Möglichkeit, ein solches Arrangement zu treffen war unter anderem dadurch gezcben, datz der W e st e n - K o n z e r n, der als größter Debitor der genannten Bank erschien, sich bereit erklärte, zur Tilgung seiner Verbindlichkeiten prompt einen Betrag i in barem zu erlegen, der es gestattete, oHne Verzug die l Gläubiger mit verhältnismäßig günstigen Quoten zu be- * friedigen. j AnWtender Kmsstnrz in Berlin. ( Steigerung der Geldsätze. Berlin, 1. Juni. Unaufhaltsam nimmt die Abdärtsbewegnng cm der Effektenbörse ihren Fortgang, das angeborene Material kam hauptsächlich vom Privatmit einem neuen Faktor zu rechnen, der für sie selbst und die übrige Welt von unermeßlicher Bedeutung ist. Es sei schwer zu glauben, daß die französischen BHörden alle möglichen Konsequenzen chrer Aktion in Erwägung gezogen haben, sonst würden sie zögern, die Weltgeldmaschine, deren glattes Funktionieren für Frankreich sowie für die übrigen Länder wesentliK ist, in Unordnung zu bringen. . Weiterer Rückftang der ArveiMoflMit in Oesterdeich. Der Stand der unterstützten ist in der zweiten Hälfte des Monats Mai 1927 um 2577 auf 80.965 zurückgegangen, damit ist der Stand der Arbeitslosen nin 37M niedriger als im Vorjahr. Bei ben Angestellten zeigt sich eine Steigerung der Zahl der Unterstützten nm 484 auf 14.140. Der Stand der unterstützten Bauarbeiter hat sich um 707 auf 7661 vermindert. Anhaltend gut beschäftigt ist die Hutindustne. Leichte Besserungen zeigen sich bei den Mie'oermachern, Kürschnern und in der DamenfilAyutindustric. In der Textilindustrie hat sich die Lage in einigen JndustrjeziL'ejyLn (Färberei, Chemisch-Putzerei) gebessert. Im graphischen und papierverarbeitcnden Gewerbe hat sich die Zahl der Unterstützten um 30 auf 1835 vermindert. Der Stand der unterstützten Holzarbeiter zeigt einen Rückgang um 184 auf 4699. Namentlich bei den Tischlern ist erne Besserung der Lage zu verzeichnen. Der Stand dev unterstützten Hotel-, Gast- und Kaffeehausangestellten ist saisongemäß um 643 auf 1843 zurüch;egangen. Die Zahl der unterstützten Nahrungs- und Genußmittelarbeiter ist um 182 auf 3495 gesunken. Eine Besserung ist bei den Bäckern, Zuckerbäckern und Selchern zu verzeichnen. Bei stabiler Lage in der Metallindustrie ist der Stand der unterstützten Metallarbeiter um 51 auf 17.214 zurückgegangen. »ublirum, das, mürbe gemacht, zu Selbst- : x e >'k u t i o n e n schreitet oder von seinem Geldgeber jxekutiert wird. Trotz des bereits sehr stark ermäßigten Kursstandes mangelt es durchaus an Aufnahmelust mid demgemäß ergaben sich wieder sehr erhebliche Knrsrücksänge gegen den gestrigen Schlnststand. Verluste von!0 Prozent bildeten die Regel. Die vorher von der Spekulation, bevorzugten Werte büßten noch weit, darüber!in. So verloren Bank für Brauindustrie 16 Prozent, ktolberger Zink 20 Prozent, Bergmann lö% Prozent, tzlanzstoff 28 Prozent, Farbenindustrie 22 y2 Pro- Ictit, Feldmi'chle Papier 16 Prozent, Zellstoff Waldhof js Prozent, Ostwerke 40 Prozent, Schultheiß 44 Prozent, kchubert. n. Salzer und Ludwig.. Löwe je 22 Prozent, oösch 12y2 Prozent, Ilse Bergbau 12y4 Prozent, tlöckner,werke 15 Prozent, Rheinstahl 14)4 Prozent, ithein. Braunkohle 11)4 Prozent, A. E. G. 10)4 Prosent, Siemens u. Halske 14 Prozent, Gesellschaft für klektr. 17 Prozent. Vereinzelte Käufe der Baissespekulation und auch der Banken, zum Teil auf niedrig limitierten Aufträgen des Auslandes beruhend, verpachten keinen Widerstand zu leisten. Die Aktien der Großbanken büßten etwa 5 bis 3 Prozent ein. Bank für brauindustrie stellte sich weiter niedriger. Erst zum Schluß trat anscheinend auf Inter bentionssäu f e der Großbanken eine geringe Besserung ein. Auch seftverzinsliche Werte, insbesondere Goldpfandbriese, stellten sich bei starkem Angebot wesentlich niedriger, ancheinend infolge notwendiger Geldbeschaffung. Geld war ziemlich knapp zu 6)4 bis 8)4 Prozent »esucht, Monatsgeld stellte sich auf 7)4 bis 8)4 Prozent. Sie GolMnfe der »anl von Frankreich. klue Maßnahme gegen die Haussespekulation in Francs. Paris, 1. Juni. (Havas.) Der ,/Exzelsior" schreibt: k>ie beträchtlichen von der Bank von Frankreich in der letzten Zeit getätigten Käufe an Gold zielen darauf ab, den Barbestand anfzufüllen und den Schutz des Francs gegen spekulative Gefahren zu verbürgen. Das Blatt fügt hinzu, die Bank von Frankreich mb die Bank von England arbeiten in voller Einigkeit in der Gesundimg der französischen und englischen Märkte usammen. Englische NesmgnW und Mahnungen. L-o n d o n, 1. Juni. Die „Times" verweist in ihrem volkswirtschaftlichen Teil auf die Möglichkeit weiterer A o l d a b h e b u n g e n Frankreichs. Die einzige Erklärung für diese Ankäufe, soweit sie nicht offiziell von ißaris getätigt werden, bestehe darin, daß die französische Negierung sie für die A uf r e ch t e r h al t u n g des Franckurses auf dem gegenwärtigen Stande zu verwenden wünsche. Das Blatt verweist auf die Berichte, wonach die Franzosen Gold kaufen, weil sie befürchten, daß die ständigen Franckäufe für ausländische Rechnung eine Wertsteigerung des Francs über seinen gegenwärtigen Stand hevbeiführen könnte, und weil sie ein weiteres beträchtliches Ansteigen des Franokurses erwarten. Die „Times" 0 hauptet jedoch, der Leiste Weg einer derartigen Spekm?n zu begegnen, bestehe darin, den endgültigen und ständigen Goldwert des Francs festzusetzen. Der Goldstandard sei eine Sache von internationaler Bedeutung. Wenn die Länder, die gemäß den wohlverstandenen Regeln den Goldstandard anwenden, finden, daß ihre finanziellen Ab- ' kommen durch das Eingreifen einer Partei, die keine der . -<rpflichtnngen des Goldstandardlandes übernommen hat,! zur Gänze umgestürzt werden, so werden sie genötigt sein, j Die Postsparkasse am SanOtrrg. Da am Samstäg, den 4. Juni, der Kassadienst bei sämtlichen Wiener Geldinstituten (Banken und Sparkassen) und auch bei der-Oesilerreichifchen Nationälvank ruht, bleiben auch die "Kassen des Postsparkassenanrtes an diesem Tage gesperrt. Für Wechselzahlungen sonne zur Einlösung beim Postsparkassenamt zahlbar gestellter Zahlungsanweisungen wird in der Zeit von 9 vis 11 Uhr vormittags ein Schalter geöffnet fein. Der übrige Dienst des Amtes wird sich wie an sonstigen Werktagen abwickeln, so daß auch Kontoauszüge an die Inhaber von Scheckkonten zur Abfertigung kommen werden. . Die Devisenpreise. Mailand hat sich gestern nach einer Wschwächung auf 28.52 bei 23.59 behauptet, Bukarest war etwas schwächer bei 3.12 gegen Zürichs Madrid hat sich gleichfalls ermäßigt nnd verzeichnete In Zürich einen Kurs von 91.20. . Dividenden österreichischer Gesellschaften. Steir. Magnesit 5 S., Finze 90 Gr., Linzer Straßenbahngesellschaft 1 S. Zwangsversteigerungen. Haus 13. Bez., Kefergaffe 8a, beim Bezirksgericht Hietzing, Zimmer 6, am 20. Juni, geringstes Gebot 5180 S.; am 12. JE beim Bezirksgericht Fünfhaus, Zimmer 11, 2. Stock, Haushälfte 14. Bez., Johnstraße 25, geringstes Gebot 4300 S. — Fahrnisse. Am B. Juni, nachmittags 3 Uhr, 1. Bez., Hoher Markt 10, Bureau- und Geschäftseinrichtung. Atelier- und Etuikammer, Photoapparate, Schreibmaschine, Motorräder, Kinoa'pparate, Filme usw.; nachmittags YuA Uhr, 16. Bez., Feßtgasse 13—17, diverse Maschinen usw.; nachm. 4 Uhr, 2. Bez., Nordbahnhos, iFvuchthalle, Maschinen, Wohnungseinrichtung, usw.; nachmittags 5 Uhr, 8. Bez., Josesstädtcrstraße 79, 'Gasthauseinrichtung, Wohnungseinrichtung, Pianino, Rot- und Weißiveine, zirka 1600 Liter, samt Faßgeschirr usw. Diese Gegenstände können je eine halbe Stunde vor Beginn der Versteigerungen in den oben bezeichne re n Häusern besichtigt werden. Insolvenzen. Das Konkursverfahren wurde eröffnet über: „Adco", Vereinigte Faß- und Lftörfabrik Adler & Co., 4. Bez., Biktorgasse 16, und die Gesellschafter Fritzi Adler, 4. Bez., Goldeggasse 9, Arpaü Lamm, 4. Bez., Biktorgasse 18. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über die Firma Kamm 6 Fränkel, 2. Bez., Untere Augartenstraße 6; Karl Becker, 5. Bez., Luftgasse 3, sowie über die Gesellschafter Valerie Becker und Friedrich Stank-o; Max Goldenberg, Manufakturnnd Konfektionsgeschäft, 2. Bez., Stuwerstraße 19. SWIftct,teilte OesterrcWsche Vangesel'ischast. In der gestern abgehaltenen Generalversammlung der Allgenreinen Öesterreichischen Baugesellschast wurde vmgesch,lagen, aus de»t Reingewinn für 1926 von 160.725 Gilling erne achtprozentige Dividende von 1 Schilling für jede alte, bzw. 2 Schilling für jede neue Aktie, wie für das Vorjahr, zu verteilen. Die Gesellschaft hat im Verein nnt dev affiliierten A. Porr Betonbanunternehmung Gesellschaft m. b. H. die Hälfte der Geschäftsanteile der Firma Stern- Gesellschaft für moderne Grundvautechnik m. b. H. übernommen. Die Gründung einer Straßenbau-A. G., an der sie beteiligt sein rmrd, steht unmittelbar bevor. Das Vermögen der Finna A. Porr Betonbauunternehmnng GeseNschast in. b. H. wird nach denk Stande vorn! 31. Dezember 1926 gegen Gewährung von neu auszugebenden Aktierr wt, die Besitzer der Geschäftsanteile der Ges. m. v. H. üvcrirominen werden. Zmn Zweck der Fusion soll das AKrienkapital Von 1,875.000 SchilliM durch Neüausgabe von 13.200 voll eingezahlten Aktien auf 2,205.000 Schilling e ryüh t werden. dllpiue Montangefeklschaft. Das größte österreichische Industrieunternehmen, die Alpine MontanMsellschast^schlicßt das Geschäftsjahr 1926 mit einem Gewinn von 3618 Bezogjpeise der „Witter MorgeuzeituDg“: Monatlich Wie» nod Oesteaeteh.. . ..S 5 — Tschechoslowakiscfie Repünnk......... ktä 22'— Jugoslawlea. EHnar 60'— Polen. 2lotv 6— DeutschlanU ...'. .Gotdmark 4*— Frankreich, Belgien .Frcs. 35’— Italien Lite 20~“ Rumänien Lei 170 ~- Bulgarien .!*ewa 100 - Amerika ................ DoHar 1"— Schweiz und das übrige Ausland . . .. . . Franken 5'— Oesterr, Fo9tsoaika«&eiikoi0&4SOäF1 2. Mr'M27 Schilling ab. Davon kamr sttbstverständlich auf das 60 Millionen Schilling betragende Aktienkapital keine Dividende ausgeschüttet werden, rrvsyalb die Aktien, wie nnr bereits Dienstag genreldet haben, auch für bas I-.chr 192" also öereits zum drittenmal, b i d i d e u d e n l o bletbe- In dem Geschäftsbericht werderr die Aktionäre auf die h. fentllch bessere Znkunft vertröstet. Die Caissc Commune des Porteurs desTettes Publiguc-- Antrichienne et Hongroise, Paris, schrertet numniehr ab 1. Juni d. I., nachdem bie Honorierung der Coupons pro 1926 gleichzeitig mit der Couponvogenerneuerung Varzunehmen war, an die Bezahlung folgender Coupons pro 1926, irnd zwar der Coupons Nr. 89 der 4 Prozent Ungar. Goldrcntc, Nr. 50 der 4 Prozent Oesterr. Goldrente, Nr. 25 der 4.5 Prozent Ungar. Rente 1013, Nr. 23 der 4.5 Prozent amoit, Ungar. Rentc 19J4- Die Coupons sind von den neuen aus dem Couponvogenumtausch der Caisse Coinnmue stammenden Coupons, zu detachieren und erfolgt die Honorierung derselben in Oesterreich bei der Z e n t r a l e u r o p ä i s ch e n L ä nd e r b a n k, Niederlassung Wien. Die Marlprioritäterr der Praz-Duxer. Aus Prag, 1. d. M., wird berichtet: Das Handelsgericht Ijat Gesuch der Dresdner Bank in Berlin um Bestellung eines neuen Kurators der P r a g - D u x e r B a y n, der die Klage wegen Bezahlung von 10 Aiillionen Kronen zu überreichen hätte, abgeiriesen. Nussische EinsnhVvers-oLe. Der Expertenrab Velin Obersten Volkswirtschastsrat der U. S. S. N. hat beschlossen, die Einfuhr solcher Waren zu iintersaeen, bie in aus reichend ein Maß von der h e i m i s ä) e n Industrie hergesrcllt werden. Die Einfuhr solcher Waren rvirb künftig nur rn besonderen AuZnahmeWlen mit jedesmaliger Erlaubnis des Expertenrates genehmigt werden. Die Einftchrvervote erstrecken sich auf 20 Warengattuugen der Schuhvranche, 23 der Gerbe re io rauche, auf eine Reihe von Waren der polhgraphi.- schen Branche, ferner an? die Einfuhr von geodätischen und topographischen Jnstrurnenten, auf Wurstmaschinen, auf Retorten zu Hhdrogenisieranlagen, auf zahntcchnische Zemente, Emailgeschirr, Türschlösser, Bleiröhren nsw. Die neue Luxus- und Umsatzsteuer in Rrrnränien. In unserer gestrigen Nummer hat sich bei der Wiedergab.' der die oben angegebene Materie behandelnden Notiz intr' Ausfall einer Zeile ein mißverständlicher Sinn ergeben/ Da im Titel die -Worte „i n R u m ä n \ c n" und gleich an schließend im Text, bie Worte „Aus Bukarest wird g?.' meldet" ausgefallen sind, konnte die Auffassung entstehen^ daß es sich um eine neue Luxus- und UmsahMer in Oesterreich handle. Wir stellen daher richtig, 'daß die Meldung sich auf das Inkrafttreten der neuen Luxus- und Umsatzsteuer in Rumäniencvezog. Die letzte Ernte in Palästina. Laut den statistischen Zusmmncnstcllungeu des palästmcnsischeir „Commercial Vullettn" wurden in Palästina folgende Erirtoergebnrsse 'erzHrkLa Boüj Len Winter ernten - ergab Weizen 99.023 Tcmnem (gegen 101.000 Tonnen im Jahre 1925, wobei zu bemerken ist, d^s iM Jahre 1926 die Anbaufläche Vergrößert -war, ,fo ,däßt«-V Drrrchschnittsertragj gegen das Voxjahr-.zEtckgebMben ist), G«! r s. c 69.358 Tonnen (gegen zirka 40.000 Tonnen -iin^ Jahre 1925-, Bohnen 2691 Tonnen, Linsen 3321. Tonnen, Kevsennetzt 8014 Tonnen (in den drei zuletzst tzeirMnteir^Fruchtgattungc!i ist das Ergebnis etwas hötzer als im Jahre 1925), S rb s-en 1134 Tonnen. Von den Sommerernten erg'abeir^Dn-'rrä.h 23.913 Tonnen (gegerr etwa 30-000 T-onneir im Jahre 1925), Sesam 1817 Tonnen (gegerr 5000 Tonnen sin .Vorjahre), Tr an ben 6735 Tonnen, Feigen 7276 Tonnen, Ol'.iMm 2093 -Tonnen, M an de ln 302 Tonnen, Oli vcnv l 4650 T.orb> - tten,; O r a-n.ge n und Z i t r,o ne n st,515.116 Krschn. - Die Orangenernte war infolge starker FröW.-quantitaUV und. quMtatiri schwächer -als im Jahre 1925, IdieirLräubencrnte etwas Aber Durchschnitt. Melonen waren normal, die -Olirenern'fs!.'betrvg sowohl an Früchten wie an Oel "'fast das Doppelte / 'im Jahre 1926. Im allgemeine war die lcht«-. Ernte. -.M V«- lKMr unter-mittel. Wiener BSrse- . Anhaltende Kursrückgänge. Der neueniche Kurssturz -wirkte gestern auf den Wjener Platz weiter -ungünstig ein. Schon bei der Eröffnung des Verkehres zeigte sich in der Kulisse ziemliches Angebot, namentlich in ungarischen Werten, aber auch die Meisten oster reich ffcheu -nnd tschechoslowakischen Papiere waren rückgängig. Dasselbe Bild bot der fließen-de Schraukenverkehr. Urika-ny und Ungar. Kohle wurden zu immer tieferen Kursen umgesetzt, .Berg und Hütten hatten zunächst eine größere Kursein-buße (von 1-1 S.) zu verzeichnen, wovon sie zu-m Schlusses S., hereiudrachteu, Nord-bahu büßten 14 S. ein, aber auch zahlreiche österreichische Kategorien gaben nach. Einzelne österreichische Jirdustriepapiere zeigten sich jedoch wi-devstandsfähig nnd konnten, wie Lampen aus höhere Divideudentaxationen und Wienerberger aus die bevorstehende Kapitalsvermehrung, eher an-ziehen. Der 'Schluß mar weiter ab geschwächt, -wobei daZ führende Bankpapier, die Oesterr. Kredit- A k t i e, und das führende Spekulations-Papier Alpine Montan mit e'ner Einbuße -von je 1 S. den Markt verließen. Auf dem An lä ge mark te lagen die sestverzinslicheu Werte des Bundes sowie Reuten sr-eundlich, Eisenbahn-Obligationen waren dagegen stark rückgängig. Ka ss a k u rse : Kompaß 1, Länderbank 17.85, Merkurbank 6.30, Bankverein 33/90, Bodenkredis 135^0, Brit.-ung. Bank 116.50, Oesterr. Kredit 74.60, Mrglobmrk 7:M, Türk. Orient-Eisenbahu-Betr. 328, N-ordbahn 1065, Donau-Save- Adria 18.70, Alpine Chem. —.46, A. E. G. Union 7.20, Siemens 24.10, Elin 44.65, Kövnewverke —.85, Trifailer 55, Salgo 82.76, Ungar. Kohle 790, Simmeringer 16.30, Oesterr. Hosherr 13.60, Waffen 30L0, Ung. Wagg. 90, Karpathen 3340, Gerilgroß 9.75, Semperit 17.50. Im S t e l l age uv e r k e h r notierten Per Ultimo Juni: Oesterr. Kredit 16—18, Staatsbahn 10—12, Alpine 10—12, Mma 30—33, Salgo 24—27; per Mimo Juli: Oesterr. Kredit 28—36, ' Staatsbahn 14—16, Alpine 14—16, Rima 36—42, Salgo 32—30. Quoten: Frauz-tJosefsbähn-Schuld 6.41, Franz-Josess- >bahn-Prioritäteu 3.80, Oesterr. Lv'kalbahn-Prioritüteu —.76, '-.5 prozentige Nordwestbahn-Prioritäten —.44." E x o 4 e -n: Mragnica 2—2.16. Wiener HoWörse. Die Holznta ist, was bas

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