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Wiener Morgenzeitung · 1927-06-02 · Heft 2968 (2.6.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2968 (2.6.1927)
Date
1927-06-02
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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SMe 4 M ersten Hospttantinnen der Wiener llniverfitSt. Herr Hofrat Dr. Michael Holzmann schreibt uns: Anläßlich Lcs Artikels „Dreißig Jahre Frauenstudium an der Wiener Universität" („Wiener Morgenzeitung" Nr. 2945 vonr IV.Mai I927i ist es vielleicht nicht mrzweckmäßig, daran zu erinnern, daß ein interessanter ftinb seltener Beweis von Begabung und Strebsamkeit die vier Schioestern Welt waren, die aus der Bukowina stammten und auch zu den ersten „Hospitantinnen" der Wiener Universität zählten. Die Aclteste studierte Chemie, heiratete und ging dann nach Amerika, wo sie ihre Kenntnisse verwertete, Dr. Rosa Welt-Strauß, die zweite Schivcster, tvar Chemikerin in Paris, Dr. Lconore Welt Aerztin in Genf, später Bezirksärztin in Bosnien, nnd Dr. Jda Welt (promoviert 1895 mit der Dissertation „Contribntion a l'etnde des derives amyliques actifs. Paris, 1895"), in den Jahren 1896 bis 1899 Privatdozentin für Chcinie an der Universität in Genf. Ihre erste Borlesung war „Histoire de la chimie". Die erste wirkliche Doktorin der Philosophie (promoviert in Bern 1874 mit der Dissertatiou „Ueber die sensoriellen und sensitiven Sinne") rvar Dr. Snsamm Rubin-- st e i n, geboren 20. September 1847 in Czcrnotviß, als die Tochter, des Gemeinderates, Vizepräsidenten der Czernowitzer Handels- und Gewerbekammcr und österreichischen Reichsratsabgcordneten Isaak Rubinstein, gestorben in Würzburg, 29. Marz 1914. Dr. Susanüa Rubinstein verfaßte eine Reihe philosophischer, biographischer und allgemein ästhetischer Essays in den verschiedensten tmssenschaftlicheu Zeitschriften. Von ihren selbständigen) 'Werken seien an dieser Stelle erwähnt: „Psychologisch-,asthotische Essays", Heidelberg, 1878—1884; „Aus der Innenwelt. Psychologische Studien", Leipzig, 1688; „Zur Natur der Bewegungen", Leipzig, 1890; „Auf dunklem Grunde", Leipzig, 1892: „Ein individualistischer, pessimistischer Beitrag zur Würdigung Philipp Mcrinländers", Leipzig, 1894; „Eine Trias von Willens» nretaphysikern", Leipzig, 1896; „Psychologis - ästhetische Frag- ' mente", Leipzig, 1903; „Schiller-Problems, Leipzig, 4908; „Lexikalischer Schiller-Kommentar", Leipzig, 1913. Sine geheimnisvolle SchödelftAte. Eine ungewöhnliche archäologische Ent-deckung, die die Vermutung nahelegt, daß man auf eine bisher noch unbekannte, ausgestorbene Rasse stieß, wurde kürzlich von einer vom Museum in Los Angelos ausgeschickten Expedition auf der Insel San Nicolas, hundert Meilen von der Küste Kaliforniens entfernt, gemacht. Dort entdeckte man nä-mlich ein In d i an er g r a b, fünf Fuß tief in verschiedenen Gesteinsschichten angelegt, gefüllt mit einer großen Anzahl Schädel, Knochen, Schalen unanderen bisher unbekannten Gebrauchsgegenständen. Nicht nur ist die Anlage und die Tiefe dieses Grabes von allen bisher bekannten, zum Teil Jahrhunderte alten Gräbern verschieden, auch die Anordnung der im Innern befindlichen Gegenstände widerspricht allen bisher in dieser Richtung gemachten Erfahrungen. So lagen z- B. acht Schädel im Halbkreis direkt unter vier großen Walifischknochen, diesen sonderbaren Tischen gewissermaßen als Fuß dienend. Am Scheitel der acht Schädel war je eine flache Schüssel mit Nahrungsmitteln placiert, und diese Schüsseln waren miteinander durch ein zomentartiges Mauerwerk verbunden, so den Walfischknochen noch festeren Halt gebend. Der Mund eines Schädels war weit aufgerissen und in die Oeffnung hatte man gleich eine ganze Schüssel hineingezwängt. Unter das Kinn dreier anderer Offen zugegeben, daß die Bergpredigt für ihn nicht gelte, daß die vom Individuum geforderte Moral für ihn nicht Me, daß die einfachsten altruistischen Gebote für Du nicht Men, will er Gott verdrängen und sich an ferne Stelle setzen. Und glückt das nicht, so stellt er sich hinter das noch aufrechte Kruzifix, und der Betende' weiß nicht, vor wem er kniet. Drücke die Schwachen — aber schwenke die Fcchnen! Bestrafe die Kranken — aber liebe den Präsidentensitz! Schände die Heimat — aber achte den Staat! Und keiner, keiner ist ohne B'eichtzettel. Gibt es keinen? Gibt es denn wenigstens nicht ein paar Tausend in Europa, die unberührt davon bleiben, wenn süh^die Unteroffiziere ihrer Länder in die fettigen Haare geraten? Muß uns das berühren, daß die Stahlindustrie des einen Landes die Kohlen des andern braucht? Daß man dafür Kriegslieder geheult, Menschen geblendet, Tiere zerrissen, Häuser zerknallt, Gebete gebetet, bekannte Soldatm geprügelt und unbekannte Soldaten beerdigt, Gmeräte sauber rasiert und Arbeiter mit Artillerie beschossen hat — muß uns der Fiebelvorwand berührm? Geht ckns der fingierte Grund etwas an? „Ueber die Köpfe hinweg, Bruder, reich mir die Hand.!" — Ich will keinm Beichtzettel haben, ich will nicht. Francois, Gaston, Rene — ich liebe euch, nicht obgleich ihr Franzosen seid; ich liebe euch, nicht weit ihr Franzosm seid — ich liebe euch, weit ihr Francois, Gaston, Rene seid. Mich interessiert es nicht, zu wissen,. an wen ihr eure Steirern zahlt, wer bei euch an dm Denkmälern die Redm im Gehrock hält, iver an euren Straßenecken dm Verkehr behindert... . Die Feuerwehr ist «in nüHWhes Instrument firn Letzen der Gesellschaft. Ich bete nicht zur Muerwchr. * Und da habe ich nun meinen Beichtzettel Ich sehe die blauen und roten Stempel an, blättre voller Bewunderung in unlesbaren Unterschriften und vielsprachigen Tintenklecksen, falte fromm die Hände... Dgnn stecke ich dm Paß in die hintere Gesäßtasche und begebe mich auf bk Reise in die Pyrenäen, -------— .... ... —. * I war -eine Spe ck st ei «.pfeife fest eingeklemmt. Schalen und Kegel aus Seiscnstein lagen überall verstreut umher und Sieinkeulen l ugteu zwischen der verfallenen Knochen, die weitab von Men Schädeln lagen, hervor. Große Steinpfeifen, fein gearbeitete Harpunen aus Knochen türmten sich in einer Ecke über einem nicht vollständigen Kirrderskelctt. Man hat VW jetzt noch nicht die Zeit gehabt, umfassende Schädelmessungen vorzunehmcn, aber die Gelehrten sind sich einig darüber, hier einen großen anthropologffch nterefsanten Fund gemacht zu haben. Zurzeit wird noch eifrig an dem merkwürdigen Grabmal studiert, das das einzige seiner Art auf der einsamen, sturnmmiheulten, unbewohnten, von gefährlichen Klippen mit lebensgefährlicher Brandung umgebener Insel des Großen Ozeans tsk. Lkndberghr Heimreise. Paris, 1. Juni. DerBürgermeister von EherMürtz hat heute eine offizielle Mitteilung der amerikanischen Gesandtschaft erhalten, wonach Lindbergh Samstag vormittags an Bord eines Jagdflugzeugs dort cintrisft, Um sich auf dem aus Rotterdam kommenden amerikanischen Torpodojäger „Memphis" nach den Vereinigtm Staaten ein- ,zrrschiffen. Die Stadt bereites einen glänzenden Empfang für den Ozeanflieger vor. 1 Wieder ein Erdbeben in Belgrad. Belgrad und Umgebung nmrde, wie die „GraAr Tagespost" meldet, in der Nacht von Dienstag ans Mittwoch neuerdings von einem Erdbeben hermge-' sucht. Die seismographischen Apparate verzeichnetm am Dienstag um 21 Uhr 68 Minuten zwei starke Erdstöße. Das Zentrum des Bebens liegt ungefähr 76 Kilometer südwestlich' vvn Bebgrpd. Den erstchs zwei starken Stößen folgten einige kleinere, die in allen Gebieten, die von der letzten Katastrophe betroffen wurden, wahrgenommen wurden. Nach den bisherigen Meldungen verursachte das Beben jedoch keinen größeren Schaden. In Belgrad sind einige Ranchfänge erngestürzt. ( Glasaugen, die neaeste Modelauue- In Paris ist eine neue Mode im Entstehen begriffen. Die Modedamen, die immer einen Fetisch brauchen, der sie vor allem Schlechten schützen soll, kamen auf einen originellen Einfall. Sie wollen von nun an ihren Talisman nicht mehr -verborgen in der Handtasche, sondern offen zur Schau tragen, jedermann zeigen, daß sie ein Ding besitzen, dem „Zauberkraft" innewohnt. Sie erfanden daher einen ganz eigenartigen Fetisch, das Kunstauge, das sie nun als Verzierung vertuenden. Bisher trug man Diamanten und Perlen in Ringe gefaßt. Von jetzt ab, heißt -das'Modediktat, sollen an ihre Stelle grüne nnd braune Glasaugen treten. Perlenkolliers, Broschen und auch alle anderen Schmuckstücke müssen mit einem solchen Knnstauge versehen werden. Nur natürlich, daß auch die Strumpfbänder mit diesen Zauberdingen geschmückt sind. Ja, selbst der Schirmgriff ist unmodern ohne «das Glasauge. Allerdings vermag niemand zu sagen, welche besonderen Eigenschaften diese naturgetreuen Nachahmungen besitzen. Doch dies ist ja auch nebensächlich. Die Hauptsache, Kunstaugen sind Mode, und zwar eine Mode, die schon volkstümlich ist. Die Dame von Welt und die illeine Midrnette, sie alle 'huldigen ihr in Paris. Sin raffinierter Gaunerstreich. Gestern hat ein schlaues Gaunerpaar einen schwerhörigen alten Mann, der von Kaufleuten zu verschiedenen Aufträgen verwendet wird, um 1000 Schilling und 2600 tschechische Kronen betrogen. Der alte Mann, Maier V u ch w a l d, hatte drei Aufträge für die Postsparkasse übernommen, und zwar sollte er für einen Kaufmann einen Scheck auf 1000 Schilling einlösen und für zwei andere Klienten tschechisches Geld einwechseln. Wegen der Schnrerhorigkeit Buchwalds mußte der Schalterbeamte des Postsparkassenamtes laut mit ihm sprechen, so daß das Gaunerpaar, ldas vermutlich im Parteienraum auf Abenteuer lauerte, von den großen Geldbeträgen -des alten Mannes Kenntnis erhielt. Am Franz-Josefs-Kai fragte nun der eine Gauner den Buchwald, wo in der Nähe ein jüdisches Restaurant wäre. Plötzlich bückte sich der Gauner, hob ein Zeitungspaket auf, öffnete es und „fand" darin eine nette Summe Dschechokronen. Der Mann forderte Buchwald auf, in einem Hause das Geld mitzuzählen, da er ja auch „Finder" sei. Inzwischen kam der zweite Gauner und meldete sich als Verlustträger. Der angebliche Finder verschwand, worauf der „Verlustträger" den alten Mann anherrschte: „Haben Sie das Geld?" Eingeschüchtert zeigte Buchwald sein Geld, daß der Gauner in Zeitungs- Papier einwickelte und zu sich steckte. Buchwald forderte es aber zurück, was der Gauner auch „zögernd" tat. Zu Hause fand Buchwald zu seinem Schrecken, daß das Paket nur Papierschnitzel enthielt. Die Ausforschung der beiden Gauner ist eingelertett . oocxxxxx)ooocooooooooocx)ooooooocx»ooooo E 3500 Kilometer Mich legen im regelmäßigen- Dienst die Flugzeuge der Polnischen Luftverkehrs-A.-G. „Aerolot", Wien, 1. Bezirk, Tegetthoffstraße 7, Telephon 71-0-84, zurück. Passagiere, Waren und Briefe werden schnell «nd sicher -befördert. Letzte Nachrichten. Ae Schlußsitzung der BSlkervmMgen. Die Resolutionen. Berlin, 31. Mai. (Wolfs.) I« der letzten Vollsitzung des Weltverbandes der Völkerbundligen wurde sine Entschließung angenommen, in der der Völkerbund ersucht wird, die Möglichkeiten eines Kollektiv-Bergleich s v e r t r a g e s zu prüfen. Die Völkevbundmitgliedcr werden anfgefordert, einen allgemeinen Vertrag Über das Verbot dos Angriffskrieges, die Feststellung des Angreifers und die endgültige Regelung aller Streitigkeiten nbzuschließen. Eine wettere Entschließung legt größten -Wert auf Festsetzung einer Methode, die die internationale U e b e r w a ch u n g der Rüstungen vorfieht und die Feststellung von angeblichen Verletzungen der Abrüstungsabkonrmen ermöglicht. Gras Montgelas (Deutschland) und Dr. Dumba (Oesterreich) betonten nachdrücklich, daß in Deutschland und Oesterreich die Abrüstung durchgeführt wurde und daß mm auch die Abrüstung in den übrigen Ländern folgen müsse. Schließlich wurde einstiinmig eine Resolution angenommen, worin der Wunsch ausgesprochen wird, daß überall, wo Spannungen entstchen -können, nach dem Beispiel von Locarno Nichtangriffs - und Schilds- Verträge unter d-er Bölkerbundkvntrvlle abgeschlossen werden. Auch eine Entschließung, die das Prinzip Lovd Gladstones bezüglich der Nichtintervention ans dem Palk.aü ,feMegt,. wurde einstimmig angenommen. Vas krgekmis der bulgarische« WaWen. Sofia. 1. Juni. Nach einer offiziellen Mit-! itd lung, die das Ministerium des Innern herausgrbt, haben die Regierungsparteien bei den Soibranjewählen am vergangenen Sonntag 537.000, die Oppositionsparteien Mammen 630.000 Stimmen erhalten. Im ganzen Lande haben sich> danach nur um 7000 W äh l e r m e hr für di e Reg i e rungspa.rtei> e n ausgesprochen als für die Opposition. Das Wahlgesetz, das zurzeit in Bulgaren in Anwendung steht, ist jedoch so beschaffen, daß die R e g i e r ü n g sparteien, trotz der unerheblichen Stimmenmehrheit, um 100 Mandate mehr zugewiesen beikommen als die Opposition. Den Zeitungen Molge steht für ftir nächste Zeit eine K abin e ttsumbildarng bevor. Streit der Tabakarbeiter. Sofia, 1. Juni. Der Streik der Dckbcckarbester ick Sofia hat an Ausdehnung gewonnen. In fünf Fabriken ruht der Betrieb. 2500 Arb e-i te.x stehen be-> reits im Ausstand. Allfbeduag der MMSrkontrolle. Paris, 1. Juni. Die BotschafterLmferenz hat heute vormittags befchlosien, die interalliierte MMävkontrollkommission in Bulgarien, deren Tätigkeit in letzter Zeit sehr eingeschränkt war, vollständig aufzulöfen. Bis zum 30. Juni bleiben noch einige Sachverständige in Sofia zur Regelung einiger untergeordneter Kontrollfragen.. Wenn sie an diesem Tage feststellen werden, daß Bulgarien' allen seinen Verpflichtungen nachgekommen. ist, werden sie endgültig das Land verlasM und der Völkerbund wird mü der weiteren Kontrolle der bulgarischen Rüstungen beauftragt werden. Wian, 2. Juni. Das Wetter. Die über Mitteleuropa hereingeörochene Südströmung HW an. Die Temperatur ist sehr stark gestiegen. Nach der Vorhersage wird die herrschende Wetterlage anhaltend' bleiben, wozu aber Gewitterneigung kommt. Dre Jahressitzung der Akademie der Wiffensichiasltm hat gestern im Beisein des Bundespräsidenten Dr. $iöte nisch stattgeftrnden. An die Jahresberichte, die em um-- fasserwes Bild über die trotz des Geldmangels großen rostfenschastlichen Leistungen boten, wurden die Preise der Akademie verliehen. Unter anderen erhielt den Hamngev- Preis für Chemie der Professor Dr. Moritz Koh n für seine Arbeiten über „Halogen- und nttrosubstituierte .Phenole und Chinone". Prof. Dr. G. Klein wurde für seine Arbetten über „Nitratasstmilatton höherer und niederer Pflanzen" mit dem halben Lieöen-PreiS für Physiologie ausgezeichnet. Fahrpreisermätzisungen für den BäderveMhr auf der Franzi Josefs-Bahn. Wie die Generaldirektton der österreichischen Bundesbahnen mitteilt, werden für den Bäderdterkehr in der Nahstreüe Franz JosefS-Bahn auch Heuer ernEMHe Fa'stlkartenvlocks 3. Klasse Personenzug zu je zehn Fahrkarten, gültig bis Ende September d. I., Von Bahnhöfen Men- Franz Josess-Bahn «nd Heittgenstadt nach Klosterneuvurg- 'Weidling und -Kterling, Ketzendorf und Greifenstein-Attienberg auSgegeben. Diese FayrkartenvlockS haben an allen Tagen Gültigkeit und können gleichzeitig von mehreren gemeinsam reisenden Personen benützt werden. Sie sind bei den BcchnhvsScrusgabestellen Wien-Franz JosefS-Bahnhof sowie irr den Haltestellen der Mener Elektrischen Stadwahnj sowie in der FahrkartenVorvevkauiSsteNe Wien, 1. Bez., SchwarzenvergpLatz 5, und im OesterreWschen B-!ri'»yrÄvureau erhältlich. Eine Sonderschule für verkrüppelte Kinder. . . Der Gemeinderatsausschuß für allgemeine VMMwna W beschlossen, eine Sonderschule für verkrüppelte Kinder zu errichten. Der Unterricht wird dem jeweiligen körperlichen Zustand i«des einzelnen Kindes Rechnung tragen, um jedem Kinde die bestmögliche Schulbildung neben der Ausbildung der körperlichen Fühtg- . keilen durch Arbeitstherapie zu ermöglichen.: .Die Kinder Werden i in dieser Schule nicht nur Ech UraAWZM

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