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Wiener Morgenzeitung · 1927-05-31 · Heft 2966 (31.5.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2966 (31.5.1927)
Date
1927-05-31
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sorte 4 Wien, Dienstag Wiener Morgenzeitung 31. Mai -1927 vit. 2966 ein Vortrag 9t. Mosstnsohns in Wien. Der Trrcüor De* Hebräischen Gymirasiums irr /Tel Arvüv hitb Mitglied des Zionistischen Mtiens-Kcnnite-cs, Doktor Vcnziou Mosiinsohn der, gcmeide', an Tagung der Union der Völkerbnndligcn in Paris teilgenounn-n hat. v'isft zu einem kurzen. Änsentdalte in Wien ein. Nebco Uiwadrmg des Zioniftiscl'cn LandeSkoinirces spricht er'Donnerstag. den 2. Itini l. F., Uhr abends, im Mmren Paale des Sosien^nales. 3. B?z., Marzergasse 17, über Mtuellc Palästinasragen". - " z eine neue Marstheorle. (T der GaIiforn ui*lluu>crjitiit motten, wie „Chicago Tribüne" meldet, nach einsithrigem Studium zahlloser aft-ro- Nomischer Photographien fesigestellt haben, daß der Mars von einer Lufthülle umgeben ist und eine üppige Beg.et«- Eoü auswcist, so daß der Theorie über die Existenz von Lebelvescn auf diesem Planeten an sich nichts im Woge steht. Dm gegen sprechen sich die amerikanischen Gelehrten gegen die Theorie von den Marskanäi»n aus. Sie sind der Ansicht, daß die auf der Marsoberfläche vorhandenen dunklen .Amen durch die dichte Vegetation in tiefen, durch vulkattzische Einbrüche entstandenen Tälern zu erklären seien. sTich Tatsache, daß solch: Linien von Zeit zu Zeit in verschiedener Breito sestgesi-ellt worden sind, führen sic auf die mit den tAhreö- Kiten zusammenhängenden TemperaturstlDvankungen zrrruck. Der Astronom des Lick-Observatoriums, Prof. Jtvbert Drumplcr, der dem Blart diese Mitterlungerr machte, will außerdem entdeckt haben, daß der Mars etwas kleiner ist, als -man bisher angenommen hatte; er habe einen Durchmesser von 41-33 Meilen und nicht, wie bisher berechnet wurde, von 4390 Meilen. Diese Entdeckungen haben naturgemäß in astronomischen jKrcisen große Uebcrraschung hervorgerufen, da, falls sie sich iLsiätigcn, viele der bisher ausgestellten Marstheorien als Unhaltbar aufgegcben toerden müssen. Wien, 31. Mai. LaS Wetter. ' Die Wetterlage hat sich wesentlich gebessert, die Niederschläge haben überall aüsgehört, die Temperatur ist gestiegen. Nach der Vorhersage dürfte das heitere und warme Wetter anh.rlten, eine südöstliche Luftströmung wird Mchrscheinlich . noch eine weitere Wärmesteigerung zur Folge Häben. Eine neue Autobuslinie Wiener-Revstadt—Etfenfiadt. Die Gemeinde Wiener-Neustadt eröffnete gestern eine neue Autobuslinie von Wiener-Neustadt nach Eisensradt. W ist vorläufig ein dreimal täglicher Verkehr in Aussicht genommen. Die Fahrzeit beträgt eine Stunde 10 Minuten. zu veranstalten, der am 14. Juni stattftndet. Zum erstenmal wird auch die Wahl einer „PraterkSnigin" vorgenommcn werden. Vermißt. Der aus Simferypol in Rußland stcuiftnende JRLHttge Judif Aranmvitfch Du sch? in wird seit gestern fn'ry aus seiner Wohnung in der Baracke 4 auf der Linzerstraße Vermißt. Er hat in bitterster Not gelehr und die? hat scheinbar zu einer Geistesstörung geführt. Vermutlich dürfte er einen Selbstmordversuch begangen haben. - Mutmaßlicher KinbeHnorj» in Ottakring. « Die Lljäbrige Hilfsarbeiterin Hilda Karelki in der Kedtenvachgasfe, hat gestern früh in der Wohnung ihrer Dienstgeberin ohne Beistand ein Kind zur Welt gebracht und dasselbe in einen Rock gewickelt unter dem Küchentisch kikszubemahren versucht. Die Dicnstgeberin entdeckte jedoch das Kind, das bereits tot nmr. Die 'Kindesleiche wurde zur gerichtlichen Obduktion in das Gerichtsmedizinische Institut gebracht, die Hilfsarbeiterin in das Inquisitenspjtal «berfikhrt. ' -- . ... > - ■ Raubmord. Smmtag nachmittags wurde die Leiche des feit zwei Wockien v vrmißten Joses B o d i n g v a u c r aus E i chgraven in einem Steinbruch gefunden. BodingVauer, der geistig zurückgeblieben war, lebte von kleinen GelegenlHitsverdicnsten und hatte sich im Laufe der Zeit WO Schilling erspart. Das Geld trug er immer bei sich und zeigte es jedem, so daß er im Ort den Spottnamen „Waldwillionär" erhielt. Seine Redseligkeit dürfte ihm zum' Verhängnis geworden sein. Es liegt zweifellos ein Mord vor, da Bodingbauer mit zettrüimnettenr Schädel aufgefunden wurde. Der Täter konnte noch nicht eruiert werden. Galante Einbrecher. Der Finanzmann Jesse Livermoore meldete der RÄvdorker Polizei, daß bei einem Einbruch in feinem, Haus Schmucksachen im Wert von 90.000 Dollar geraubt worden seien. Die Einbrecher, die in einem Automobil gekontmen Antonnfall Mal»-. Wie uns aus Jerusalem berichtet wird, ist Nachman Bialük auf einer Autofahrt von Meron ein Unfall zugestoßen. Der Wagen, in denl Bialik mit den Herren Gnessin, Goldberg und Sukenik saß, überschlug sich auf der Straße zwischen Rosch Pinah und Tiberias. Gnessin wurde leicht verletzt, wahirend die Mitfahrer unverletzt blieben. waren und eine Leiter mirgeöracht hatten, nahmen zuerst die Schmucksachen eines Ehepaares, das im Haus zu Besuch weilte, und plünderten dann die Zimmer LivermooreS aus. Die LteblingSfchmuckstücke ivurden den Damen vor den Einbrechern zurückgeschickt. Selbstmord der Pächter des Hotels MirNbeN i« SakMrrg. Aus Salzburg wird gemeldet: Die Pächtersleute des - Hotels Mirabell, das Ehepaar Richard und' Elisabeth P e tschacher, begingen Montag Selbstmord durch Erschießen. Mchard Petschacher imrrde tot. die Frau lebensgefährlich Verletzt aufgefundcn. Die Ursache der Tat ist ln mißlichen ftnanzicktcn Verhältnissen zu suchen; das Unternehmen hatte erst kürzlich unr das Ausgleichsverfahren an gesucht. - Verhaftung von Räubern in Palästina.^ , „ Wie aus Jerusalem gemeldet wird, geMA^S^dtzr palästinensischen Polizei, die drei Räuber, die am 8. Mar den anglikanischen Bischof von Jerusalem. Mae Inrv- -'^'erfüllen und beraubt hatten, zu verhaften.. Dir Locke» des MgerS. ®n Zigeumrvprimas Mr'Gchurri reist geger>..^^r.ig mit feiner Bande durch Amerika. Eine junge Dame war von seinem Spiel so gerührt, daß «sie ihm einen Brief schrieb und in diesem um eine seiner schwänzen Locken bat. Gyurri sandte ihr am nächsten Tage eine derselben, mit einem roten Bändchen zuiammengebunden. Die junge Dame erzählte das ihren Freundinnen, und wie -junge Mädchen eben 'sind, wollte jede eine -dieser Locken haben, um sie in einem Medaillon aufzuvewahren. Der Primas bekam nun fast jeden Tag ein duftiges Briefchen mit derselben Bitte. Er war ein Mann von guten Manieren und wußte, daß man Damen nichts abschlagen 'darf. Deshalb sandte er auf jedes dieser Briefchen eine Locke. Nun sollte man glauben, daß Gyurri am Ende feiner Reise kahlrasiert gewesen wäre, aber nein! Dieselbe Haarfülle schmückt noch sein braunes Haupt. Dafür hat ein an-de-reS Geschöpf seine Locken opfern müssen — sein Pudel nämlich, was sich allerdings erst vor ganz kurzer Zeit herausgestellt hat. ' zwei Lager gespalten und eS werde nun die- Frage entstehen, Nb Vre Geistlichen in Zukunft zweierlei antisemitische Fahnen zum Gegenstände eines kirchlichen WeiheakteS machen werden. Das Doll Müsse danüber aufgeklärt werden, daß eS Mf die Fahne des Landes und seiner Religion, nicht aber auf die Fahnen - vo» Gelegenheitspolitikern zu schwören habe. - ' ' PalMnareise des rumllnWen Patriarchen. BBBBBBflBSSBBBBaBBBflBBBflBBBBflBflBBBBBBBfiBBBBBflBBBEUflflflBBBBBflflBfiBBBBBflflBBflBBBBBBl Verlobung. Wie uns berichtet wird, Hut sich vor kurzem Ing. -Wzchak Go Idstein. Leiter der jugoslawischen jüdischen Landwirtschaftlichen Kolonie in D j e d d a (im Emek) ' mit Fräulein Lea Brüll (Tel Awiw) verlobt. Die Verlobung Hat in Tel Awiw im Hause der Frau Anitta MMer-Eoyen stattgesunden. Der neue Präsident der Urania. - An Stelle des jüngst verstorbenen Präsidenten der Wiener Urania Dr. Köstler wurde Sainstag Hosrat Universitätsprosessor Dr. Anton Lampa zum'Präsidenten dieses Instituts gewählt. Wne Praterkmrigin wird geivWtt. Ter Verband der Pratechüttenbesitzer hat beschlossen, jm Rahmen der Festwochen einen großen Pratersestrummel EchwierkgMen des Gymnasiums „Hrrzlia" in Tel Awiw. Aus! Tel Awiw wird uns berichtet: Dis hiesige Gymnasium „Herzlia" befindet sich in einer schweren finanziellen Krise. DaS Gymnasium wird von 729 Schülern beiderlei Geschlechts besucht und beschäftigt 37 Lehrkräfte. Im lausenden Schuljahre wurden an Schulgeldern insgesamt 7500 ägyptische Pfund eingenommen, die jedoch bei weitem nicht hinreichen, die Erhaltung skosten der Anstalt zu decken, so daß die Lehrkräfte nur einen Teil ihrer Honorare erhalten konnteir. Da ein Fortbestand dieses Zustandes die Existenz dieser berühmten hebräischen Mittelschule ernstlich bedrohen müßte, wurde in den letzten Tagen eine Gesellschaft zur Erhaltung des Gymnasiums ins Leben gerufen. Die Anteilscheine betragen ein ägyptisches Pfund pro Stück. Die rtzemMjscheN DestzwerKn'Mhr na& einer ein» deren Kinder in den nächsten Jahren in das Gymnasium du» rochen Venecin-Trinkrkurj " ' treten sollen, haben sich an der Zeichnung ^"'der Anteilschelng Eltern der Schüler und selbst die Lehrer und auch Familien, beteiligt. leicht gibt Leonid sich hin, aber er gibt sich nicht auL. Er logt sich ganz hinein, aber er teilt sich nicht mit.?Man rmrß Dr loben, kann ihn nicht lieben: Schöner ist, zu lieben:, fcLbst wo nmn tadeln, schelten, ja verabscheuen muß. Lieben — noch süß, wo es mit Selbstverleugnung, ja Selbstentwürdigung geschieht!' Nichts ist von der Saison geblieben als die ftagwürdlge Zuflucht ins Kino. Pola Negri zeigt sich in einem neuen Film als „Königin der Nacht". Zwar heißt mir eine Goldmine sy, aber Pola wird auch Stern eines Nachtlokals. Ein altmodischer, spannungsloser, phantasiearmer Mw, amerikanischer Ausschuß, eine Langeweile in sieben Men. — Mer Pola! die Herrliche, die sehr Schöne, Astas Schwester im Frkm-Walhall. Alle die tödlichen Me lohnen sich der Hinnahme, um ihren Mund, ihre -Augen, die Gc§chm«idigkeit ihxes Lkübes zu erhaschen; -ihr Lächeln, ihr Grauen, ihr Entzücken in Großaufnahme. .Und in der zähen Flut der übrigen Filme, der man schaudernd entflicht, eine einzige Welle, der man sich überläßt, hingerissen, berauscht und überwiältigt: „Das Vokck der schwarzen Zelte". Eine Bölkettrandsawflf, tausende Menschen, hunderttausend? Diere durch Steppen, Gebirge, Flüsse, Über Gletscher, Wüsten, Pässe nach Persien hinauf. Zwei «Amerikaner und eine Frau schließen sich der Wanderung an, die man da auf der zauberhaften Leinwand erlebt. Wirklich ein Erlebnis. Bild geivordeneS, Schau gewordenes Wenteuer-ExpedittonSibuch mit Zob, Geftchr, Wsturz, BersckMachten. Eine Sage rird lebendig, ein Urmenschenvorgang Gegenwart. Kern - csnndenes Drama erreicht die Spannung dieser Wirk- .ichkeit. Kein Regisseureinfall kommt den Launen und besetzen dieser Natur nahe. Wenn der reißende Gebirgscom Herden verschlingt und Meirschenftöße im seinen trudeln umtreibt,' erschauert das Herz mit der Gewalt, ■m die wir vergeblich Dichter und Dramatiker beschwören. Barm Henri Aothschild. Hauptredner in einer Keren-Hajeffod'Bersammlung. In einem unter Vorsitz des Richters V y s s e r in Amsterdam stattgehabten Maflenmeetiwg zugunsten des Keren Hajessod hielt Baron Henri de Rothschild das Hauptreferat, das er mit Lichtbildern aus dem Leben der Chaluzrm in Palästina unterstützte. Er schloß seine Ausführungen mit einem Appell an die Amsterdamer Juden, das Aufbauwerk in Palästina in opferwilligster Weise zu fördern. In feinen Dankesworten an den Referenten hob Richter V Y s s e r hervor, daß Baron Henri sich als wüvdigec Sohn seines Vaters Edmond de R o t h s ch i l d erweise, mit dessen Namen und Munrfizenz die Geschichte der jüdischen Kolonisation in Palästina aufs engste verknüpft ist. Ja» Bnkowinaer griechisch-orientalische Konfiftorium gegen den rirchilchenAntlsemitismns. Aus C z e r n -> w i tz wird uns berichtet: In der Sitzung deS Konsistoriums der griechisch-orientalischen Kirche kam auch dia Frage zur Erärterung, ob eS mit den Pflichten eines Geistlichen, den Frieden unter den Menschen zu propagieren, m cinbar sei, die Politik in die Kirche zu tragen, indem er die Fahnen der antisemitischen Liga kirchlich weiht. Schon während der Tagung des Konsistoriums der Jassyer Diözese roandte sich Erzbischof Pimen unter Zustimmung der übrigen Mtglieder des Konsistoriums dagegen, daß, politische Fahnen in dev Kirchen eingeweiht werden, und erklärte, daß er in Zukunft gegen alle ihm unterstehenden Geistlichen, die sich an diese Order nicht Halter: wollen, mit Disziplinarstrasen Vorgehen ioerde. In der Konsistorialsitzung irr Czerirowitz wandten sich sämtliche Redn"r energisch gegen eure Steilunguahme der Kirche für die Enzis.'. und die antisemitische Liga und forderten di- Erlassung ein.* ausdrücklichen ^Verbotes an die Geistlichkeit in diesem - Si>">- Der gewesene Minister I. Ni stör erklärte, daß die cuzistische Bewegurrg in sich selbst zerfallen werde. Sie sti bere'ts in Aus Bukarest meldet I. T. Der rumänische Patriarch Dr. Miron Costin ist in Begleitung des ,Kirchenministers G?o.b' di sch nach Palästina abgereist. Ihr Reiseprogramm sieht..auck einen Besuch in den neuen jüdischen Kolonie^ vor. . Ein großes jüdisches Legat für »nchtjübische Universitäten. Aus London meldet I. T. A.: Lcrdy Henry, toe Witwe von Sir Ghattes Henry, eine Tochter des amerikanischen Kupfevkönips Leonard Lewisohn, die am 10. Mai in London gestorben ist, hinterließ testamentarisch 150-000 Pfund für die Universitäten Oxford, Cambridge,. Pale und Harvard, außerdem kleinere Legate für jüdische charrtative Zwecke. Gründung eines Kantorensenlinars in Amerika. In New Port fand dieser Tage die Delegiertenkonferenz des Verbandes jüdischer Kantoren :rr Amerika und Kanada sia-tt, an welcher mehr als hundert Delegierte teilnahmen. Die Konferenz beschloß u. a., schon in Mrizesier 'Zeit ein Seminar zur Heranbildung von Kantoren und Synagogensäirgern ins Leben zu rufen sowie einen Fonds zur Unievstützung von avbÄtslosen und bedürftigen Berussgenossen zu schaffen. WlMham T red es versichert sich zugunsten eines Mi- K>en Blrndeninstituts ,n Palästina. Aus Jerusalem meidet die IT. A.: Sir Wyndyam De ed eS, der frühere CHessekretär der Palästinaregierung, hat sich bei der Judea .Insurance Company of Palestine zugunsten des Jerusalemer jüdischen BlindeninstttutS auf eine Summeen 10.000 Dollar versichert. : TouristenverkeHr in PalMna. Laut dem „CoMntercial Bulletin" vom 1. Mai trafen während des Monats März 7691 Reisende und 1534 zurückkehrende Einwohner — Immigranten nicht eingerechnet — in Palästina ein. In russisch-jüdischen Siedlungen wich für Palästtna gesammelt. Zwei jüdische Kolonien in der Krim ließen nach Jerirsalem mitteilen, daß sie fünf DeSjatin Landes behaut haben, dessen Ertrag zur Gänze dem palästinensischen Akbeitersonds zugute kommen soll. Auch in Moskau, Leningrad und in anderen Städten wirb für-jüdische Avbeiterinftitutionen Palästinas gesammelt. Das Jubiläum der Linzer Synagoge. Anläßlich der Feier des 60jährigen Bestandes des Tempels in Linz hat sich die jüdische Kultusgemeinbe Linz in« Goldene Buch des K-ren Kajemeth eintragen lassen. — Zu unserem Bericht iu'-: die Feier ist noch nachzutraaen, daß die Wiener Kultusgemeinde 'durch den Vizepräsidenten, Herrn Dr. Ornstein, vertreten war. m\_ Bezugspreise der „Wiener Morgenzeiten?“: Monatlich Wien und Oestcneicb .#•.►•«••••«• * ® 5**” Tschechoslowakische Republik ........ «o 22*— Jugoslawien.Dlaw 60^- simen. Zlotv 6*— Deutschland . .. Qoldmark *•— Frankreich, Belgien. Pres. 35'— Slen’ . . /..l-e'U- Bulgarien ..Lew« f<^- Auierika .•?•••'*•■» *•.••• * Dollar r— Schweix und das übrige Ausland . . , Franken 5*—. 0«8terr. Poetsoarkassetikonto t50;683mmm ^iraö'n'^n

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