Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2960 (25.5.1927)
- Date
- 1927-05-25
- Page
- Seite 6 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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MW« Mlttstvoch Wiener Morgenzeitmrg Sb. Mai vm Kr. mo Rea.d, durch ein Kreuzverhör -es Zeugen Mayer, -er nach dem Kriege Vorsitzender einer großen Krrditkasse für Farmer irar, heransbringeu wollen, -aß Sapiro nn- Mayer sich durch unerlaubtes Zusammenarbeiten materielle Vorteile gesichert hätten. Dieser Versuch mißlang. 'Der Entschluß -es Präsidenten Cvolidgr wirnun in der gesamten amerikanischen Presse dahin gedeutet, daß der Präsident dem so verleumdeten Mayer daS Vertrauen artsdrücken wollte. Sw jüdischer Wahttamvf w Kanada. Aus Montreal wird uns geschrieben: Es ist zum erstenmal, daß m Kanada ein jüdischer Kandidat in die Wahlen für die gesetzgebende Körperschaft mit einem ausgesprochen jüdischen Programm eintritt. In der Provinz Q u e b e c finden jetzt Wahlen in die gesetzgebende Körperschaft statt und der Wahlkampf wird um die Frage geführt, ob die Juden das Recht hätten, eigene national-konfessionelle Schulen zu erhalten. Sowohl die Katholiken als auch die Protestanten wollen die jüdischen Schüler für ihre Schulen erhalten wissen. Das bisherige jüdische Mitglied der legislativen Körperschaft Berk owiez ist dafür, daß die Juden ihre Kinder in die protestantische Schule schicken. Ihm tritt nun der jüdische Kandidat Louis Peach entgegen, dessen Programm hauptsächlich darin gipfelt, daß den Inden gleichberechtigte eigane Erziehungssanftalten eingeräumt werden. Da auch sonst bedeutende starke politische Patteien sich für die völlige Gleichberechtigung der Juden auf dem Gebiete des Schulwesens ausgesprochen haben, hofft die jüdische - Partei, ihren Kandidaten durch- .brrngen zu können. Sw 8«de östrrreWfcher Generalkonsul w Bulgarien. Herr Angel Kouyoumdjis ki, Mitglied des Direktoriums der Banque Franco Betge de Bnlgarie, ein bekanntes Mitglied der Jüdischen Gemeinde, ist zum österreichischen Generalkonsul in Sofia ernannt worden. Ser schwedisch-jüdische Senator Lnterknrt gestorben. In diesen Tagen verstarb zu Stockholm? nn 43. Lebensjahre Senator Pali L u t e r k u r t. Der verstorbene tvar in einer schwedischen Stadt von russisch-jüdischen Eltern geboren, beendete in Stockholm die Universitätsstudien und schloß sich sodann der schwedischen sozialistischen Partei an, die ihn 1925 in den «Senat entsandte. Er bekleidete ein SNgesehenes Richteramt Und galt als einer der tüchtigsten Juristen «Schwedens. Der älteste Zionist. Dieser Tage feierte der älteste Zionist der Welt Dr. Rüben Vierer in Lemberg seinen 90. Geburtstag. Dr. Vierer hat in den letzten 70 Jahren in drei verschiedenen Generationen und drei' jüdischen Bewegungen eine aktive Rolle gespielt und immer an führender Stelle. Die von ihm im Jahre 1862 in Lemberg ins Leben gerufene Organisation „Schomer Israel" hatte nach ihren Statuten die Aufgabe, Bildung unter den Juden zu verbreiten, ihr politisches Niveau und ihre politische Stellung zu erhöhen und die Interessen der Juden rechtlich und politisch zu vertreten. Dr. Vierer war im Jahre 1980 einer der Mitbegründer der ersten zionistischen akademischen- Verbindung Kadimüh. lieber den Chowewe-Ziomsmus kam Dr. Vierer im Jahre 1896 nach dem Erscheinen, von Herzls ,Hudenstaät" als erster mit einer Kundgebung für den Zwnismus heraus. . Herz! gedenkt in.'(einen Tagebüchern an, mehreren Stellen rühmend der rührenden Anyängllchkeit > Dr. Vierers. Der Krieg hat dem greisen: Mann, der sich auch als Arzt und als Mensch außerordentlich große Sympathien .in allen- Kreisen erworben hat, seelisch und phy-: fisch hart mitgenommen. Mer noch immer verfolgt er mit geradezu jugendlicher Begeisterung alle Phasen der Entwicklung des jüdischen Volkes und ganz besonders der Wiedererrichtung des jüdischen Heimes in Palästina. Israel Kaplan gestorben. Der einstige Rabbiner von Astrachan, Israel Kaplan, zuletzt Lehrer an den Schulen Tel Awiws, einer der bekanntesten hebräischen Pädagogen, ist am 21. Mai in Tel Awtzw verstorben. Die Frankfurter Rübbinerwahl verschoben. Aus Frankfurt a. M., 22. Mai, meldet I. T. A.: Die für heute angeietzt gewesene Wahl eines Rabbiners der Synagogengemeinde „Israelitische Religionsgesellschaft" an Stelle des verstorbenen Rabbiners Dr. Breuer »st im letzten Augenblick 'bis aus weiteres verschoben worden. Eine jüdische Lehrevkonserenz in Rußland. Me uns aus Moskau berichtet wird, fand in der jüdischen Kolonie Sedeh-Menuchah dieser Tage die erste Lehverkonferenz des jüdischen Rayons statt, in welcher die Frage der Kulturarbeit in dem neugegründeten Rayon zur Behandlung stand. Sämtliche Referenten wiesen auf den geradezu kläglich tiefen Stand des Schulwesens im Rayon hin. Außer einer «Schule mit sieben Jahrgängen in Sedeh- Menuchah gibt es im ganzen Rayon nur noch eine vkevklassige «Schule und einige zweMassige Schulen. Bloß 53 Prozent aller Kinder im Schulalter genießen Schulunterricht. Besonders in den neuen Siedlungen steht es in dieser Beziehung so schlecht, daß die meisten Kolonisten sich weigern, ihre Frauen und Kinder in die Kolonie zu bringen. Eine Hitzwelle in Palästina. Seit einigen Tagen ist Palästina von einer starken Hitzwelle heimgesucht. In Jericho und Alzorka starben fünf Personen an Hitzschlägen, weitere 18 Personen in Jericho liegen krank darnieder. Schächtverbot in Türtisch-Thrazien. Seit fast einem Jahre besteht in der türkischen Proviug Thrazien ein vom Gouverneur erlassenes Schächtverbot, dessen Uobevscbreitung von den Behörden sehr scharf geahndet wird. Die Milche Gemeinde KoWantinopels hat in der letzten Zeit wieder einmal bei der Regierung gegen dieses in den türkischen Gesetzen nicht begründete Verbot, daS die Judenschaft Thraziens zwingt, entweder die Glaubensvovschriften zu überschreiten oder sich - des Fleisch-. «ganz zu enthalten, interveniert. Di« Jn^^-ntion, wch ohne jeden Erfolg, * Copyright 192? by B. Löwit Torlag. Wien — Letpstg Er wurde ärgerlich, weil er das Buch nicht verstand. Er legte das Buch tveg und seufzte: „Warum kann ich das nicht verstehen? Vielleicht"— er errötete — „weil ich ein «Selcher bin?! — Oder ist es nicht zu verstehen? — Wenn mir nur jemand raten möchte!" — Er dachte nach.- Gustav Hatte wenig Freunde; nur jene, die ihn näher kannten, liebten chn. — Ein alter Herr, jener Arzt, der vor Jahren zum Totenbett des Herrn Lampl gerufen worden, war Gustav besonders zugetan. — Beim Totenbette Herrn Lampls hatte Doktor Bachrach die Verzweiflung Gustavs beobachtet und auch sein ernstes Gehaben. — Er sah Schmerz und Besonnenheit und dies gefiel ihm und damals hatte er den jungen Menschen lieb gewonnen. ~ — Gustav hatte es nicht gemerkt. Die Sympathie ist aber wie ein Sonnenstrahl und dringt durch das Dunkel der gleichgültigen Welt in das Herz des Beschenkten: Wärmend und werbend. — So entstand eine eigenartige Freundschaft. — Doktor Bachrach, um vierzig Jahre älter als Gustav, förderte mit dem Feuer eines Iünlglings Gustavs Bildnngsstreben. — Er wurde sein literarischer Berater; aber als Gustav das Fe^d der Philosophie betreten wollte, winkte er ab, denn der alte Herr war ein Gegner jeder Philosophie. „Hören S' mir auf!" hatte er zu Gustav gesagt. „Hörn S' mir auf mit der Philosophie! — Es sind immer nur Fragen und keine Antworten. Und dieses ewige „Warum" verwirrt schließlich den Leser und — glauben S' mir — auch den Autor! — Rührn S' nicht daran, Gusti! Sie werden sonst enttäuscht sein!" — — Gustav aber wollte und konnte davon nicht lassen Und begann heimlich philosophische Werke zu lesen. — Und nun stand er auf dem verbotenen Pfad, im tiefsten Dickicht, ohire Führer und stockte! — Wer kann ihn Ms diesem Gestrüpp führen? — — Wenn ein Kind int wilden, tollen Spiel verletzt ivird, läuft es zur Erzieherin, trotzdem diese den üblen Ansgang prophezeit hat. — Und .die Erwachsenen — in der Not rmd im ^Dransg' sind wir ja wieder Kinder — tun dasselbe und so dachte Gustav : „Doktor Bachrach wir mir helfen! — Ich wer' ihn morgen aufsuchen! — Morgen? —> Warum nicht heute?" — Er blickte auf die Uhr: „Ein Uhr! — Vielleicht ist er noch im Kaffeehaus!" —-Rasch entschlossen nahm Gustav das System der synthetischen Philosophie unter den. Ärm — es brauchte eine Stütze — löschte das Licht Und ging aus dem Haus.-- Herr Doktor Bachrach saß.im Kaffeehaus inmitten eines Häufleins illustrierter. Plätters fröhlich und vergnügt, wie die Kinder inmitten' ihrer Bilderbücher. — — Er blickte erstaunt über seine Brille zu dem späten Gast': „Ja, was is denn, Gusti? Sie - haben doch heute Ihr Fest!?" — „Js schon vorüber, Herr Doktor." — ,,Nun? War's schön?" — „O ja. — Aber.;.." — „Was denn?" — „Herr Doktor! — Ich bin hergekonnnen..." — „Ja?" -- „Ich bin hergekommen..." — „Das seh ich, Gusti. Das seh' ich." — „Ich bin hergekommen, Herr Doktor, weil ich Sie etwas — fragen will." — „WcG denn?" — „Aber — — Sie werden mich nicht auslachen, Herr Doktor?!" — s,Nein. Gewiß nicht." Gustav erzählte. —Doktor Bachrach hörte aufmerksam :zu, strich — wie zur Verdauung der Erzählung — seinen wallenden/ weißen 'Bart und sprach: „Hm, hm! Haben S' doch, davon nicht lassen könMn!. — Ich Hab' mir's gleich gedacht; aber — ich kann' Ihnen wieder nur sagen: Die Philosophie wird. Ihnen das..nie bieten, was Sie envarten l" — „Ich möcht' aber so gern> '• Herr Doktor! — Schaljapinr Abschiedsabend. Gestern<verabschiedete sich Fedor Schaljapin als Mephistopheles in der Gounodschen „Faust"-AuffÜhrung vom Wiener ■ Publikum. Der Künstler, der glänzend diSpomert war, wurde von dom vis auf das letzte Plätzchen gefüllten Haus stürmisch gefeiert. Die Zwischenfälle, die sich bei der letzten „Faust"-Aufführung ereignet batten, konnten der enthusiastischen Stimmung des Publikums keinen Abbruch tun und hatten auch das Zusammenfpiel des Künstlers mit Kapellmeister Alwin und dem Darsteller des Faust, Herrn Marion, nicht getrübt. Schaljapin erklärte gestern, daß er im nächsten Jahr wieder nach Men, wo es ihm außerordentlich gut gefalle, vonrmen werde. Dann werde er in einem großen Saal zu populären Preisen singen, damit möglichst viele Gelegenheit haben, ihn zu hören. Konzert »er Berliner Philharmoniker. Wie im Vorja haben auch Heuer die Berliner Philharmoniker auf einer Konzertreise Wien berührt. Man femt* und schätzt hier ihre ansehnlich" musikalische Kultur, welche sie sich in der hohen «Schule Bü! Nikisch' und Furtwäuglers angeeignet haben. Sie spielen mit norddeutsch Exaktheit, mit einer geradezu vorbildlichen Enfemblekunst. Norooeutsch ist freilich auch eine gewisse leidenschaftslose Klarheit, die sich namentlich in dem weniger sinnlichen Klang der Streicher kundtut, wogegen ihre Bläser durch besonderen Glanz überraschen.! In der Kunst des Berliner Orchesters traten übrigens die (41. Fortsetzung.) Es Muß doch schön sein und iH Möcht's so gern verstehen und begreifen!" — „Ich kann's Ihnen auch nicht erklären.^ — „Was soll ich tun, Herr Doktor?" — Doktor Bachvach wollte wieder skeptisch eritnfoem, aber als er in die Augen Gustavs blickte, hielt er damit zurück. — Der wahre Freund drängt seine Gesinnung nicht auf. — Er merkt und fühlt den glühenden Wunsch des Freundes, unterdrückt seine Bedenken und — hilft. — — „Lassen Sie mich Nachdenken!" rief der alte Herr und nach einigen Augenblicken sagte er Volk Freude: „Ich hab's, Gusti! Ich Hab' eine Idee." — „Was für eine Idee Herr Doktor?" — „Sie gehen als außerordentlicher Hörer an die Universität und inskribieren ein philosophisches Kolleg!" — „Als außerordentlicher Hörer? — Werde ich da — auf genommen werden?" — „Warum nicht?" — „Ich mein' nämlich, Herr Doktor! Ob ich..." Gustav errötete. „Ob — verlangt man da nicht mehr Vorbildung?" —„Welche Schulen haben «Sie denn?" — „Ich Hab' nämlich — ich Hab''.. /' Gustav errötete wieder. Er saß heute im Erröten wie der Zimmerherr im Mieterschutz! „Ich," sagte er. „Ich Hab' nur zwei Bürgerschulklassen!" — „Das ist — allerdings wenig! Aber — versuchen Sie's nur! Vielleicht werden «Sie ausgenommen tverden. Ich glaube sogar!" — „Wirklich wahr, Herr Doktor? Sie glaubens?" — ,^Ja, ja! Nur Mut." , Schon am nächsten Vormittags stand Gustav in der Dekanatskanzlei der philosophischen Fakultät. — — „Es ist keine direkte Vorschrift fiir die Aufnahme als außerordentlicher Hörer!" erklärte der Beamte. „Der Herr Dekan verlangt — sechs Gymnasialklassen. — Wie viel haben «Sie?" — Die bestürzte Miene Gustavs gab die Antwort. „«Die haben — nicht so viel?" — „N—ein." — Der Beamte hatte Mitleid. Das ehrliche Bekenntnis findet immer Teilnahme!. — Er tröstete: „Es waren aber auch schon Ausnahmsfälle da. 'Vielleicht — daß «Sie ein Gesuch machen und einer der Herren Professoren das Gesuch befürwortet! Dann könnten Sie ausgenommen werden! — Kennen Sie vielleicht einen von den Herren Professoren?" — „Eigentlich — leider nein." — „Dann 'ist es schwer." Gustav dankte und ging. — Langsam schritt er die breite Treppe zur Aula hinab. Einige Stufen vor derMuloi blieb er stehen und blickte in das.Studentengewimmel. •— Es zog ihm das Herz zusammen. — Noch nie war ihm die Universität so schön, so traulich erschienen! Noch nie hatte er die bemühten Burschen so sehr beneidet! — Es ist etwas Eigenes um den Menschen! D ie Schwsucht, einer Gemeinschaft anzugchören, wächst in dem Maße, als die Möglichkeit, dies zu erreichen, schwindet. — Gustav stand eine Weile, seufzte, endlich schritt er die paar «Stufen hinab und ging rasch durch dije Aula und durch das Tor zur Ringstraße hinunter. —! Auf der Straße stand ein „Einspänner. Der Kutscher kannte Gustav und begrüßte einladend: „Habdjehre, Herr Mautner! Fahrn nm?" Gustav blickte auf. '„Ja! Wie kommen denn Sie daher, Herr Kästner?" fragte er erstaunt. „Jh? — IH wart' auf a Fuhr!" '— „Auf a Fuhr«? —' No —so ftihrn S' mich! z' Haus!"-,! Während 9wer Wagen über die Alserstraße rollte, wiederholte Gustav mechanisch die Worte des Beamten: „Wenn einpr der Herren Professoren das Gesuch befürwortet,.. A (Fortsetzung folgt.) Spieler beinahe zurück vor der machtvollen Persönlichkeit des Dirigenten Wilhelm Furtwängler. Er zwingt den Musikern das Letzte ab: Die romantische Pracht in der „Euryauthe"- Ouvertüre, die überreiche Nuancierung in Beethovens meist stiefstiefmütterlich behandelter „Vierter" und die dramatische Wucht in BrahmS C-Moll-Sinfonie, die kamn großartiger, majestätischer herausgebracht werden kann, sind vor allem auf Rechnung des außerordentlichen Dirigenten zu setzen, dessen faszinierendes Künstlertum förmlich an Arthur Nikisch erinnert. Er gestaltet vieles anders als die anderen, alles aber iiu?ressant, eigenartig, mag er in der Weber-Ouvertüre die Tempi verschieben, um schärfere Kontraste zu erzielen, oder in der Brahms-Sinfonie neue Nebenstimmen entdecken,, um dadurch das Gigantische des Kampfes noch zu steigern. , Fürttvängler wurde wie ein Star gefeiert. Beifallsstürme von einer selbst im impulsiven Wien seltenen Intensität durchbrausten am Schluß den Großen Musikvereinssaal, in welchen Furtwängler im nächsten Jahre als ständiger Dirigent der Wiener Philharmoniker einziehen wird. Man kann sie zu dieser Wahl nur beglückwünschen, welche Furtwängler hoffentlich fester au Wien binden wird. Lar Bonner Beethovenfest. Der „völkische Waffenring" demonstriert. In Beethovens Geburtsort wurde am 2. Mai die Beechoven-Zenteparfeier begonnen. Sie wirb bis zum 31. Mai fortgesetzt. Zu dieser offiziellen Bonner Reichsfeier waren der österreichische Gesandte Dr. Frank und der französische Minister Herriot erschienen. Den Höhepunkt der Feier bildete die Rede des preußischen Kultusministers Dr. Becker. Er führte u. a. aus: Was dem heutigen Menschen Beethoven so, nahe bringt, Der Sohn des Moses Mautner Ein Wiener Roman von Leopold Hichler. Bühne und Kunst.