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Wiener Morgenzeitung · 1927-05-24 · Heft 2959 (24.5.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2959 (24.5.1927)
Date
1927-05-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wien, Dienstag Wiener Morgenzettung 24. Mai 1927 Leite 4 Kn katastrophales Erdbeben. Der Herd bisher vnbelannt. In der Nacht von Sonntag ach Montag registrierten die »oichtigsten europäischen und arn-rikcrnischci» Erdbebenwarten ein heftiges Fernb^ben, das von katastrophaler Stärke und Dauer gewesen sein muh. Bisher sind feine riet Meldu, ngerr über bcAii Ort der katastrvphalen Erderschütterung ingclangt, die Beobachtungen an den Seismograph^» -aber» jedoch ergeben, daß es sich um Erdstöße von größerer Stärke als die bei der japanischen Erdbebenkatastrophe vom Jahre 1923 handeln muß. Die Wiener Zentralanstalt für Meteorologie registrierte das überaus heftige Beben um 23 Uhr 45 Minuten mitteleuropäischer Zeit, die Bodenbewegung dauerte eineinhalb Stunden. Der Herd dürfte etwa 7000 Kilometer von Wien entfernt fein. Die Apparate der deutschen Erdbebenwarten (Karlsruhe, Jena u. a.) waren fast zwei Stunden in Bewegung. Die amerikanischen Stationen melden, daß die Aufzeichnungen ihrer Seismographen Erdstöße in einer Dauer von mehreren Stunden registrierten. Die Schätzungen der einzelnen Stationen bezüglich der Entfernung des Bebenherdes stimmen ziemlich genau überein; sie schwanken zwischen 7000 und 9000 Kilometern. Die Bermutungejn über den Ort der katastrophalen Erdstöße sind verschieden: eS werden Mittelasien, China, das östlich« Indien, Ostafrika, Chile und andere Orte genannt. Bon keinem dieser Gebiete sind Nachrichten über eine derartige Elementarkatastrophe eingelangt. Es!, wäre incher-möglich, daß der Herd dieser Erderschütterung^mrtterv'nn Ozean liegt. Große Betrügereien in der ungarischen Notenbank. Bu d a p e st, 23. Mai. Nach den Universitätskliniken hat nunmehr auch die staatliche Notendruckerei ihren Skandal. Die Polizei verhaftete gestern die beiden Kassiere der ungarischen Nationalb an k, Franz L e t a i und Josef Sajo, denen raffinierte Banknötenfälsch ungen zum Schaden der Bank nachgewiesen worden sind. Letai und Sajo waren damit betraut, die vom Publikum zwecks Umtausch gegen neue Pettgö-Noten emgereichten I-Miltton-Kronen-Noten zu vernichten. Die eingezogenei» 1-Millionen-Kronen-Noten wurden vorschriftsmäßig durch Perforierung ungültig gemacht. Letai und Sajo haben sich bündelweise solche durchlöcherte Millionen-^ Kronennoten auö den Kassen cmgeeignet und nach Hause getragen, wo sie nach einem sehr sinnreichen Verfahren je zwei durchlöcherte Millionen-Kronennoten so geschickt z u s ainm e nk l e b t e n, daß die Perforierung unsichtbar wurde und die Note wie ein gültiger Millionen-Kronenschein aussah. Die auf solche Art verfälschten Noten ließen die beiden Beamten durch die beiden Arbeiter der Noten-- druckcrei Szakacs und Wassicka, die schon Freitag verhaftet worden sind, neuerlich bei den Schaltern der Natiünälbank vorweisen und gegen 100-Peugö-Noten umwechseln. Bei einer 'Hausdurchsuchung in der Wohnung des Letal fand die Polizei einen ganzen Haufen ungültiger, perforierter Millionen-Kronennoten in dem Kasten eines Radioapparates. Die S ch a d e n s z i f f e r konnte bisher nicht genau festgeftellt werden, wird aber auf mehrere 100 Millionen 'geschätzt. Bisher sind vier Personen in die Angelegenheit der Notenverfälschungen verwickelt, doch ist es nicht ausgeschlossen, daß Letai und Szakacs noch w eitercKomplizen habest. ruhen, muß man sich von den Aquarellen des Malers Pascin offenbaren lassen, wie unendlich fruchtbar diese von allen Tropenblnmen durchdnstete Landschaft ist, di« in einem Korallenkranze daliegt, der die Inseln schmückt, wie es Töchtern des Meeres und der Sonne geziemt. Die kleine Königin Hat eine Residenz, die unseren kühnsten Traumen entspricht. Wir dürfen ruhig unser« Phantasie ausscAveifen lassen, denn UM zu unserem Hcmdelsthema zurückzu kommen, genügt es, daran zu denken, daß der Haupthafen des Archipels Nassau heißt und daß man dort in durchaus prosaischen Instrumenten Rum fabriziert. Die Rurnkönigin war nach Paris gekommen, um Preise zu vergleichen. Sw verließ es mit der Ueberzeugmrg, daß cs vorteilhafter. sei> den Jmportrum für bfe Vereinigten Staaten in ihrer Heimat herzu stellen. Der Alkoholgeheimhandel zwischen den Bahama-Jnseln und den Staaten ist reich an Zwischenfällen. Es gab in der Nähe der Insel»: eine Landungsstelle für Militärflieger. Man fcemerfte — und zog daraus sofort die entsprechenden Folgerungen — daß die Flugzeuge beim Verlassen der amerikanischen Küste gerade nne ein Pfeil im Fluge durch die Luft schossen, ivas für ein anständiges Flugzeug lobenswert ist. Bei der Rückkehr aber flogen sie im Zickr»rs. Biele Berichte stellten Niedertracht und Schuld fröhlichen Inseln fest, und jetzt findet der Untesrcicht der Flieger an einer Stelle statt, wo ihnen keine Versuchung und kein Sündensall drohe»:. Weil die Bahama-Jnseln tolerant gege»r de»» armen ImtUt sind, der noch weit vom Pfade der Nene «entfernt -ist, erfreuen sie sich in den Bereinigten Staaten gwher Beliebtheit. Mit melancholischer Süße rufen die Jazzbands das Bild der Trauminsel wach, und die Lieder ftit'rn ihren Rotz. Für die Krim «ad gegen Paliiftina. Im Budapester „Egtien fö;e»i" gibt der Abgeordnete Paul Sandor, ein Antizionist mie die meisten ungarisch-jüdischen Politiker, ein Gespräch mit dem New Dörfer Bankier und Präsidenten des Joint, Felix Marburg, rvieder. Sandor und Marburg trafen einander vor wenigen Wochen auf einer Fahrt im Orient. Sandor erzählt: „Wir kamen selbstverständlich auf Palästina zu sprechen. Wartung hält die Idee eines Mischen Staates für ein Phantom und sagte, Palästina sei derart unfruchtbar, 'das es großen Massen keinen Lebensunterhalt ermögliche. Hingegen lenkte er meine Aufmerksamkeit auf eine großzügige Idee, auf die Sfr int« Kolon:|ation. Die Smm ist ertragsfähig und hat eine große Zukunft. Marburg »vill, daß die Krim-Kolonisation uni&ebingt fortgeeht werde, weil dort Erde und Klima vorzüglich sind. Diese Sache wird von ihm, dem ,Joint" und den amerikanischen Jude»»- aufs intensivste gefördert." Waburg sagte: ,Jch habe eine große Freude von dieser Sache und widme ihr besondere Energie." — Paul Sandor benützt selbstverständlich diese Aeußcrungen Marburgs, um die anttzionistische Haltung der magyarischen Affimilanten zu beschönigen. Wemi Paul Sandor zutreffend berichte^ dann erscheinen die jüngst in Amerika zwischen dem Präsidenten der Zionistischen 'Organisation Weigmann und den Führern der reichen amerikanischen AssimilationSjuden Marsha-lil und Marburg gepflogenen Verhandlungen in eigentümlichem Lichte. Marburg sitzt im Präsidium der im Herbste »»ach Palästina gehenden „ExPertenkommission", und ihm und seinen Freunden soll nach dem mit Weizmann geschlossenen Pakte bestimmender Einfluß auf die pol t ti s ch e und wirtschaftliche Zukunft des jüdischen Palästina eingeraumt werden. Wie wird dieser Einfluß wirken, wenn der Glaube an Palästina fehlt?' Jedenfalls nicht günstig.; W i e n, 24. Mai. Das- Wetter. < ' Die Verschlechterung des Wetters ist durch eine Werraschend in den Nordalpen aufgetretene Bora bewirkt worden; auf den Bergen fiel Schnee, so daß auch die Tetnperatur vielfach zuruckgegangen ist. Nach der Vorhhersage ist das Wetter Zunächst noch veränderlich mit Regenschauern, vermutlich rasche Besserung, aber nicht von langer Dauer. Dänische Pflegeettern in Wien. Unter der Führung des Kopenyagener RechMMMttes! Dr. Jakobson sind Samstag abends 980 dänische Pflegeettern in Wien angekmstistendie gestern vom Bundesipräsidenten Dr. Hainisch, vom UnterrichtSminister Schmitz und vom Bundesminister für soziale Verwaltung Dr. R e s ch empfangen wurden, wobei der Bunbespräsident und auch! die Minister den Mästen im Namen beS öskerreMschtelst Volles für die tatkräftige Hilfe, die Dänemark vielen tausenden österreichischen Kindern angedeihen lieh, yerlichst dankte. Heute werden die Danen im Rathaus vom! BüUeYneWr emMygerr werden. _ j..; lErösinung des Innsbrucker RadiofensdekS. Am L Juni wirb in Innsbruck ein RMofettder errW-> tet werden, der aber ausschließlich, als Relaissender für die Wiener Zentralstation gedacht ist. Juvilare der Me. <.' ' In der vergangenen Woche überreichte SLadtrat Richter den Ehepaaren Leopold und Maria Großmann, Rudolf und Amatta Mathilde Großtstann, Ferdinand und Anna Kaiser und Heinrich und Frlederika Weidner anläßlich ihrer gowenen Hochzeit die Ehrengabe ver Gemeinde Men. Zionistisches LandeSkamitee für Oesterreich. ' Der Provinztag sowie der zionistische Parteirat sind endgültig für den 41. und 12. Juni in Grazj festgesetzt. DeraMierte Mitteilungen gehen den Ortstzru^ pen separat zu. E Wiener Ziorristenfahrt nach Bratislava. Sonntag, den 36. Juni l. I., findet eine Gesellschaftsreise des Zionistischen Landesvettanides mit einem Separatdampfer nach Bratislava Wrehburg) statt. Der einheitliche Preis (für alle SchifMassen) wurde mit 9 Schilling festgesetzt. In diesem Preise ist auch die' Visagsblchr inlbegriffen. Für die einzelnen Teilnehmer sind Paß oder Bisa nicht erforderlich. Da'nur eine begrenzte Anzahl von Schiffsplätzen zur Borfügung steht, sind Anmeldungen an das Ziomsksche Lande skomitee, 1. Bezirk, Kärntnevstraße 28 (Tel. M4«Ho/3X ehestens zu richten. Der Diebstahl bei Frau Anne Dierkens. Der Vorstand der Zionistischen Sektion Prater (H., Jungstraße 8) gratuliert seinen Vorstandsmitgliedern Herrn Kasiel und Frau Rosa (3a®betg zu der heute stattfindenden . »Sv* WNÄ ihres Sohnes. rode an der Ecke der Westbahnstraße einem Stroßenbahnzug- Se:n Rad wurde Mischen Gehsteig und Straßenbahnzug erngezwängt und bekam dann vom Waggon einen derartigen Swß, daß es gegen den Bürgersteig geschlendert wurde. Es siel dort gegen die 50jährige Schuhmachersgattin Anna Schaffner, die schwer verletzt ins Elisabethspital gebracht werden mußte. Der Motorfahrer »vurde der Polizei überstellt. Mische Welt. ver „Baal Schem" von London. In der jüdischen historischen Gesellschaft ttm England hielt, wie uns aus London geschrieben wird, dieser Tage Dr. Charles D uschi n sky einen Bortrag über das Leben deS Chajinr Ganr uel Falk, der seinerzeit als der „BaalSchem" von London galt. Fall, der von sich behauptete, daß er Kabbalist und mit der Wunvergabe auSgestattet sei> kam 1742 nach London und statt 40 Jahre später in der englischen Hauptstadt. Der " Vortrag Dr. Duschinskys Drahte auf einem erhalten gebliebenen Tagebuch e»nes Chassids des Rabbi Fall, namens Hirsch, das Aufterchmmgen auS der Zeit von 1747 b»S 1751 enthält, Mi war,pre Zeit, da auch in England üxt großer Hang zum (Wundertäter) bekannt und fand, wie das auch heute bei Hiebest Mysttzismus' herrschte und die Lage der Juden in öerschievenlm Ländern hoffnungslos schien. Fall war als „Baal Mopheth" Wunderrabbis der Fall ist, bei Nichtjuden mehr Airklang und Ansthertz 'als bei Juden. Er wohnte auf der Ostseite von London, doch führte er seine Kunststücke iawch in den übrigen Stadtteilen Londmrs aus. Fall bekamtte sich als Anhänger der Richtung des Jsak Luria und auch das Tagebuch des Hirsch enthält Erzählungen über verschiedene BesOvärmrgen und Wundertaten seines Meisters Fall. Dieser lehrte die Sätze dxr Kabbala, und feine Anhänger glaubten daran, daß er die Kraft habe, durch BeschwSrungeir und WNenökonzentrierung die höheren Mächtt seinen Wünschen dienstbar zu machen. iDas »erwähnte Tagebuch Hirschs, der offenbar bei Fall die Stellung jemer Sekretärs bekleidete, enthält auch interessante Mitteilungen über diq fdrastzWM Verhältnisse des „Baal Schems von London". Diese Waren durchs aus sehr günstig. Das gcht schon daraus hervor, daß Fall in seinem! Testament verschiedene Legate bestimmt 'hak, so u. a. auch Jahresrenten für die Rabbiner seiner Zeit. Es ist interessant, daß der Cyiefrabbi von England auch 'heute stoch aus einem solchen Fall-Legat an jedem TodeStag Falls den Betrag von vier! Psund ausbezahlt erhält. ' s In,' der auf dem Vortrag folgenden D,slussiost, an der 'auch LueieN Wolf, der Präsident dev jüdischen historischen Gesellschaft ieilnahm', kam der BaalSchem vo»r London ziemlich schlecht wetz. Erj kmrde als einer jener vielen Abenteurer bezeichnet, die in jener Epoche deir Mystizismus gut fruktifiziert hätten. Diese Ansicht teilte übrigens auch der .verstorbene große jüdische Histqrikeq Schechter.^ ' ' »Mellet auf der Scholle!" Der Oberkomrnissär von Palästina, Feldmarschall Lord Plum'er, besuchte vor Antritt der Ferienreise die Kolorrielt Pctach Tikwah. In einer Ansprache .appellierte er an die Kolonisten, auf der Scholle zu bleiben, die jüngere Generation Möge nicht in die Städte wandern. Lord Plumrr rühmte die musterhafte Arbeit in der Kolonie und stellle fest,, daß die Gem'eiM Petach Mkwah es niemals nötig hatte, Von dey'KegiLrmrg pvlizeLliche Hilfe zu fordern.. "* J Siu Prozeß um nalMueustfchen Staatsboden. Wie berichtet, hat ein junger Mann, den die ehemalige Schauspielerin Diemens mit 'der Ausfübrung häuslicher Arbeiten betraut hatte, seiner Arbeitgeberin Schmucksachen und Bargeld im Werte von 2500 Schilling gestohlen. So»»ntag wurde der Dieb in der Person des 2vjährigen tzHsarbe'iters Alois P'lfek verhaftet und gestand den Diebstahl ein. Die Wertsachen will er emem UnbeHannten um 155 Schilling verkauft haben. 150 Schilling seien ihm, wie er angab, von einem Straßenmädchen gestohlen worden. Plsek wurde dem Landesgerichte eingeliefert. Betrug an der Grazer Sparkasse. Aus Graz wird gemeldet: Sckm'staa hat ein unbekannter Mann der Grazer Gemeindekparkasfe eineir ^Gewhettag von 800 Dollar, gleich. S680 Schilling, herauStgelom. Der Täter ließ sich vom Kassier eine Anweisung für den Ankauf von 800 Dollar ausfolgen, versah den Dllvchschlag, auf Grund dessm er den Gegenwert von 6680 Schivling leisten sollte, mit einer aefülschtenStampiglie der Sparkasse, die die erfolgte Bezahlung bedeutet, und präsentierte diesen Schein oem ValutenkaMr, der.ihm' anstandslos 800 Dollar auSfolgte. Erst nachher kam die Fälschung auf. Der Täter, der mittelgroß ist und mit ungarischem Akzent spricht, ist verschwunden. Schweres Motorradu»»glück. Geistern abends hat sich an der Ecke der Westdahnstraße urod Kaiserstraße durch ein Motorrad ein schweres Unglück ereignet. Der Vertreter Walter Meininger, 31. Bezirk, MGelm-Raab-Gasse 2, wohrchwst, begegnete aus seinem Motorff Äsine^cheumättsch'en Beschwerden mehr naA einer'M, sachenM^Frinßkurr-^K-^ Aus Jerusalem tvird uns berichtet: Bein» Haifas Kreisgericht Wurde dieser Tage ein interessanter Prozeß zu Ende geführt, der» die Palästina-Regierung gegen die amerikanisch-jüdlschß» Philaitthropini Mrs. Fels angestrengt Hatto. Die Regierung for-, derte die Zurückgabe von einigen tausend Dunam Boden, töricht Frauj Fels südlich von Chederah erworben hatte, well dieser Bodoir einen« Teil der „Mchlnl"-Lä»rder bilde, welche StLätSeitzsnjq tum sind. Das Gericht entschied, daß der Boden im unanstchtbareus Besitz der Frau Fels zu verbleibm habe. Ein Lektor für jüdische Geschichte an der Jernsakemer Universität. Der Professor für Mische Geschichte und Literatur au der Hochschule von Cincinnati Jakob Man würde für die loinnleudcn zwei Semester als Lektor an die Jerusalemer hebräisch« Universität berufen. Professor Man, der seine Studien!in London absolviert hat, fund seit 1923 in Cincinnati Wirkt, total» über die Geschichte der Juden im Mittelalter lesen- Bom „Ort". Die von der ,/Ori"«Gesellschast zur Förderung des Handtverkes und der L rdwirtschast unter den Judeir, Abt. Deutschland, unterilonnnene Rheinland-Aktionhat einen gü»»stige»! Erfolg zu verzeichne,». Nachden» Dr. Singalowsty wahveitd ver letzter« Wocherr Borträae in m.hrere»» Städten 'gehalten hat, fandeju am/ 13 tzrrrd 16. Mai in iKöln urrd in Essen Lichtblloervorträtzv des Generalsekretärs Dr. Michael Tvanb über den Umbau des jüdischen Wirtschaftslebens in -Osteuropa statt. In den meiste»» RhclnlandStädten haben sich „Ort"Mmnttees gebildet. Kongreß der jiddischen Presse in Polen. Aus W i l n wird uns berichtet: Da uuilmvhr die behördliche Erlaubnis z» Abhalturtg des Landeskougresjes der jüdischen Presse in Po« herabgelangt ist, wurde der Derntin ~ ' ötÄ 14. 5Vu»ii' Wimcfefct. 1Ü .. ... . . _ für den Lar.v bis 14. Juni lilngcsetzt. Der Kongreß findet in in» j..v.|ajeu Gemeindehaus statt, woselbst auch eins AnSsteM» der jiddischen Presse der gat^err Welt veranW^et WrBtzfi.

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