Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2957 (22.5.1927)
- Date
- 1927-05-22
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 29;-. Men, Sonntag 22. Mo-! 1927 Seifte--? bereits Schule gemacht, deirn» es meldeten sich bereits schon sechs weitere Damen, die fWj low die Lizenz als Autochauffeur tzswerben. Die Weltteife der Tochter Hngv Etinnes. Die Tochter Hugo Stinnes', Fräulein Clairenore StinneS, trat gestern Von Berlin eine Autotour um die Welt an. Am Montag trifft sie bereits in Wien ein, imt Dieirstag über Budapest die Reife fortzusetzen. In Begleitung der Dame befinden sich cirr Filmoperateur und zwei MonteuNe. Di«? Kunstuhr am Ankerhof. Am 1. Juni um 12 Uhr mittags wird die KunstulM mn „Ankerhos" auf denr Hohen Markt wieder in Gang gefetzt werden. Die Uhr, die die Firma Morawetz in Men nach Angaben des Professors Matsch gebaut hat, wurde im Jahre 1916, nachdem sic zwei Jahre gegangen war, eingestellt. Die Uhr ist auf einer Brücke aufgesteM, die die zwei Trakte des Ankerpalais verbindet und mißt zehn Meter in der Brette und fünf Meter in der Höhe. In dem Kreisausschnitt erscheinen in bestimmten Abständen zivölf historische Figuren aus der Geschichte Wiens. Hinter der Uhr steht eine Orgel, die täglich, zu Mittag einen Hahdnschen Choral aus der „Schöpfung" spielen wird. Der Stundenwechsel wird durch Gongschlag ange^ ' Auto-EinS-Zwei-Trei. Die Bequemlichkeit der Autobuslinien, die beute in immer größerem Umfang den Lokalverkehr besorgen, werden durch den neuen Auto-Eins-Zivei-Drei-, einen besonderen Fahrplan aller, auch der privaten Autobuslinien, in besonderem Maß gefördert. Die übersichtliche Anordnung ermöglicht es auf den ersten Blick, jede gewünschte Strecke zu finden. Der handlich ausgestattete Fahrplan, der bequem in der Westentasche Platz findet, enthält sämtliche ZugSanschlüsfe, die Fahrpreise, Gepäckstarife usiv. und wird heuer einen unentbehrlichen Begleiter jedes Reisenden bilden. Der Auto-Eins-Zwei-Drei-Fahrplan ist in allen Buchhandlungen, Tabaktrafiken, Zeitungsverschleißen und auf allen Bahnhöfen oder direkt beim Verlag I. Rafael. Wien, 1. Bez>., Graben 28, zum Preis von 1.40 S. erhältlich. E Anzeige! Unsere Schuh- und Strumpf-Propaganda wird bis Pfingsten fortgesetzt. Jede Dame, jeder Herr, jedes Kind erhält eilt hübsches Geschenk beim Einkauf von zwei Paar Strümpfen oder Socken und gleichzeitigem: Schuhcinkauf. Schuhindustrie- und Handels-Aktiengesellschaft Der Weg ins Grad. Unter diesem Titel schreibt Rosine im „Matin": Eine ganz kleine Photographie ist es, die leicht unter all den Bildern der großen englischen Zeitung hätte unbeachtet bleiben können. Sie ist zwischen die Reproduktion einer Marineparade und eines Tennismatches hineingeraten, genau zwischen eine Schiffstaufe und einen Wettkampf... Eine ganz kleine Photographie: Das Bild eines jungen Mädchens mit tiefen und süßen Augen. Und darunter der einfache Text: „Miß Mabel Andrews aus Kingsbridge bei Swansea verläßt England, um sich der Pflege der Q e p r a k r a n k e n auf Java zu widmen". Der Nach- Iricht fügt Rosine die Worte hinzu: „Ich möchte nicht,, daß netzen den großen geschichtlichen Ereignissen, welche die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich lenken, Ihr Heldentum. Miß Andrews, verborgen bleibe, noch daß Sie rmS verlassen, ohne meine tiefe Verehrung mitzunehmen". Gutsverwalter Mussolini. Die „Battaglia del grano", eine von Mussolini ins Leben gerufene alljährliche Konkurrenz zur Förderung der landwirtschaftlichen Mehrproduktion, soll in diesem Jahre eine besonders bedeutsame Sache werden. Auch der Duce selbst beteiligt sich an dem Wettbeluerb. Daß er inr Interesse einer intensiveren Bodenkultur überhaupt viel tut, ist nicht zu leugnen; die eifrige Propaganda, die er betreiben läßt, die Belehrung über die Vorteile landwirtschaftlicher Maschinen hauptsächlich hat zumindest den Erfolg gehabt, daß das Landvolk aufgerüttelt wurde. Häufig kommen letzt Bauerndeputationen nach dein Palazzo Chigi und hören sich einen Vortrag des Duce über die Bedeutung von Land» und Stadt an. Wobei die Stadt meist schlechter abschneidet. Nahe bei Forli, in Carpena, befindet sich Mussolinis eigener Landbesitz, eine kleine Musterwirtschaft, wie behauptet wird, und dal hat er nun seine Teilnahme an der Konkurrenz angemeldet, regelrecht das entsprechende Formular ausgefüllt, unterschrieben und beim Gcmeindevorstand eingereicht. Man versteht, daß das ein Anlaß war, mn sich wiederum in anderer Gestalt zu zeigen; immerhin gab er als Beschäftigung nicht etwa „©utsfjerr" an>, sondern einfach; Verwalter. Rohkostnwdc in Paris. In Paris wird gegenwärtig eine neue Form der 9iohkostnahrungi Mode: das. Essen von rohen Weizenkörnern. Dev Führer dieser Belvegung ist der Hygieniker und Schriftsteller Andre Laphin; er erklärt, daß vor allem vor dem Frühstück ein Löffel voll Weizenkörnern genommen und gut dnrchgekaut werden müsse, da man auf diese Weise dem Körper unersetzliche Vitamine zufiihre. Mondäne Restaurants sind schon dazu übergegangen, den Löffel Weizenkörner in ihre Speifekark. aufzu nehmen. Staatlich geprüfter Schafhirt. Auch in Rußland hat es von jeher eine. Hirtenromantik und eine Schäferweisheit gegeben; aber vamit soll jetzt gründlich aufgeräumt werden. Auch das Amt des Hüterls der Herden erfordert fachmänniscl-e und wissenschaftliche Bildung. Ein guter Hirte muß sich auf vielerlei verstehen; er muß sich mss vielerlei verstehen; er muß die Pflanze»: rennen, um seine.Tiere vor Schaven zu bewahren, er muß aber auch als Arzt in Tätigkeit treten können, wenn es nötig ist. Auch die Kenntnis der Meteoro- . logie ist voll Wichtigkeit. Alle diese Disziplinerl sollen den: modernen Schäfer nahegebracht werden, inan will daher Lehrkrrrse einrichten und künftig soll nur der einer Herde vorstehen dürfen, der diese Kurse mit Erfolg absolviert hat. Schöne Begrab,risse in Amerika. Die Leichenbesorger gehören zu den tüchtigsten Geschäftsleuten in Amerika. Und nach dem äußeren Eindruck ihrer oft prunkvollen Geschäftshäuser zu schließen, bewährt sich ihr System vorzüglich. Eines dieser Häuser beglückt die Oeffentlichkeit von Zeit zu Zeit mit folgendem. Inserat in der. Tagespresse: „Komplettes erstklassiges Automobilbegräbnis für 150 Dollar! Was ivir für 150 Dollar zu leisten gewillt sind: Sarg aus Eichenholz, innen mit Plüsch ausgeschlagen (Farve nach Wahl), mit siwernen Hanteln an beiden Enden sowie Namensplakette zur Eingravierung des Namens, Seidenfutter, seidenes Kopfkissen in derselben Farbe Außensarg mit Polstermaterial ’ ausgelegt, Einbalsamierung, Ausschmückung des Trynerraunres mit Palmen, Kandelaber und Kerzen kostenfrei extra, falls gewünscht, Herrenanzng Magen- und Darmlelben werden durch eine einsuche Venecin-Trinbkur erfolgreich bekämpft. M WWIRP oder Damenkleid, 1 Limousine." Alles dies für IM Dollar. Und mm kann bei einer beliebigen der sechs Filialen der Firma jederzeit telephonische Bestellungen auWven, und alles wird „komplett und erstklassig" besorgt. Für IM Dollar. „Damit kannst du dich begraben lassen," sagt der Berliner. Die größte Hängebrücke der Welt. Im Hafen van Sydney ist der Bau einer Hängebrücke begonnen worden, die den Nordteil mit dem Si'kdteil des Hafens verbinden soll. Der größte Bogen zwischen Mei Fundamenten wird eine Länge von 1675 Fuß haben. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 0770 Fntst, Mo größten Flutzeit wird dip, Brücke 170 Fuß über den, Wasserspiegel für den Schiffsverkehr frei sein. Die Kosten belaufen sich auf annähernd 30 Millionen Pfund, die. von der Stadt Sydney gemeinsan, mit der Regierung von Australien getragen werden. Die Brücke hat eine 67 Fuß breite Fahrstraße für den allgemeinen Verkehr, zwei Wege für den Fußgängerverkehr von ja 10 Fuß Breite und trägt zugleich vier Eisenbahnlinien. Die Frau'n vergießen Dränen wann sie wollen, Um einen Pelz, schon um ein Auto schmollen Sie ewiglich, und nicht» kan« sie erweichen — Du müßtest ihnen denn schon Hnver-Gsstg «eichen. Ueberall erhülttich. Der Kaktus als Kräftigungsmittel. Ein Pariser Arzt weist in einer vielbemerkten Abhandlung auf eine KaktuSart hin, deren Genuß auf den menschlichen Körper eine ausgezeichnete Wirkung übt. Diese Pflanze ist ein kugelrunder Kaktus ohne Dornen, von den Gelehrten „Echinocactus Williamsi" benannt. Es ist ein -mexikanischer Kaktus, welchen die Indianer als Kräftigungsmittel zur Auspeitschung ihrer Leidenschaften seit unvordenklicher Zeit essen. Man behauptet, daß der gewaltige Widerstand, welchen die Ureinwohner Mexikos den spanischen Eroberern leisteten, nicht zuletzt der aufreizenden Wirkung dieser Kaktee zu danken gewesen sei. Der französische Arzt schildert eingehend die seelischen und körperlichen! Wirkungen dieser Pflanze, empfiehlt sie insbesondere den Franc n, deren Augen diese Kaktusart den wunderbar verklärenden Glanz verleihen, welche die Männer lieben, und erklärt nachdrücklich, daß bei diesem Mittel die Gefahr einer organischen Schädigung ausgeschlossen sei. — Es ist zu erwarten, daß die Damenwelt jetzt eifrig nach dem kugelrunden, dornenlosen merikanischen Kaktus fahnden werden. E Beschwerdenfreies Alter erreichbar durch eine Radiosk le rinkur, die eine Verdünnung des Blutes bewirkt, «der Verkalkung .der Blutgefäße vorbeugt und diesen die notwendige Elastizität erhält. Radioifklerin ist als Vorbeugungs- und Linderungsmrtle'l ärztlich erprobt und frei verkäuflich. Der Radi umgehalt wird amtlich geprüft. Hauptdepot: Apotheke Bayer, Wien, 1. Bez., Wollzeile 16. E Moderne Sviden-Fonlards nur S. 5.90, desgleichen d'e schönsten Seiden-Marocains bei Kann & Fried, 6. Bez., Linke Wienzeile 10, im Hofe. i ... — — : | Echte Spitzen, neu und antik, Vorhänge, Decken I Atelier für Spitzenausbesserung 8 Spitzenindustrie ZGriSclje Imu Julie David | s°üqfers huf*'°nen *•> Lmlergasse Nr. 14 —- Moloiran -Bf ig23 | bringt für die heurige Sommersaison Cofercoaf-nfiDtel in herrlichen Farben, ganz mit Seide gefüttert, in allen Größen zum Preise von S 185 E Unerhört billig. 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Mar nicht statt, daher wird auch I die arrsonsten regelmäßig für Donnerstag im Franz-JofcfS- Saale anberaumte große Auktion von schönem Mobiliar, knnstgewerblichen Gegenständen, Teppichen ufiv. in dieser Woche schon am Mittwoch abgehalten werden. E Die schönsten Frottierstoffe für moderne Bademäntel zu billigen Preisen -bei Kann u. Friüd, 6. Bez., Linke Wienzerle 40, im Hofe. E Wie alljährlich, beabsichtigt die Ferienkolonie Vöslau auch dieses Jahr in ihrem Ferienheime 3 Erholungsturnusse fi'ir schulpflichtige Kinder beginnend am 14. Juni, endend am 14. September d. I.) einznvichten. Es wird angezeigt sein, für Reservierung des Platzes rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Anfragen sind an das Sekretariat des Vereines, Wien, 6. Bez., Gumpendorferstraße 92, Telephon 70-54 zu richten. E Bei älteren Personen, di« zur Arbeit unfähig, abgespannt und niedergeschlagen sind, bewirken die radiumhalt: gen Radios Her i 1t - Tabletten freies Kreisen des Blutes und erhöhen das geistige und körperliche Arbeitsvermögen. Hausttdepot: Apotheke Bayer, Wien, 1. Bez., Wollzeile 13. Das neue Problem: Ein teures Telegramm oder eia dilllger aussWWer LlWostbrles? Ein Telegramm nach Polen kostet für zehn Worte. 3770 Schilling, ein Expreßbrief 1.10 Schilling; der Luftpostbrief, der in «irrigen Stunden nach Aufgabe in Wien dem polnische« Adressaten zugesbellt wird, nur —.60 Schilling. Aufgabe bei allen Postämtern; am Abfl".rgs>tage bis 7 Uhr 20 Min. morgens 'beim Hauptpostamt. »! * | JÜDISCHE WEH 1 1 * i L I Sie Akademie für die Wiffenschast des Judentums. Am Mittwoch, den 18. d. M., fand in Berlin die stark besuchte Jahresversammlung der Akademie für die Wissenschaft des Judentums statt. Die Verscmrmlung litetc der Vorsitzende des Vevwaltungsvorstandes der Akademie, Herr Dr. Aron Hirsch, den Bericht des Forschungsinstituts erstattete dessen Leiter Herr Professor Julius Guttmann, den Geschäftsbericht der erste Schriftführer Sanitätsrar Dr. Gustav B r a d t und der Generalsekretär Dr. Israel Auerbach. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt und der abtretende Ehrenausschuß in corpore wiedergewählt. Im Forschungsinstitut sind in einer Reihe von wissenschaftlichen Einzelsektionen (eine ialmudische, historische, literarhistorische, sprachwissenschaftliche und philosophische) . 25 meist jugendliche Gelehrte an der Arbeit. Eine sechste Abteilung wurde der unter Vorsitz von Professor Heinrich Silber gleit stehenden Sektion fi'ir Statistik und Wirtschaftskundo der Juden im März dieses Jahres gegründet. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten erscheinen in der Reihe der „Veröffentlichungen der Mavomie". Bis jetzt sind 15 Bände evschienen, eine ganze ^Anzahl neuer wird -das Jahr 1927 bringen. Für die Veröfsentlichmrgen ist soeben eine eigene Verlagsabteilung geschaffen loorden, die als Akademie-Verlag in die Oeffentlichkeit tritt. Der Akademie lose angegkiedett ist die Her mann- Cohen- Stiftung Mr Edition der Wischen Werke dieses Denkers, dem die Akademie ihre Gründung verdankt. Drei Bände „Jüdische Schriften" sind ^bereits erschienen- Ave: lveitere „Kleine philosophische Schriften" kommerr in wenigen Wochen hewus Me erste Stadt mtt Mische« »ürgera. Im oberelsässischen Mühlhausen hielt vor einigen Tagen derj dorttgc Rabbiner Kaplan einer». Bprtrag über dis Inden, in Mühlhausen iim Mittelalter, in welchem er u. a. auMhrte: Mühlhausen ist jdio erste Stadt, in welcher die Juden Bürgerrechte verliehen wurde- Dies wird irr einem ans dem Jahre 14011 stammenden Dokument bestätigt. Irr dev Zeit von 1401 bis > 1411» Wurden .in Mühlhavjsr 53 Bürger avh^eucmrmBy. Man denen 12, d. h. etwa 26 Prozent Juden! waren unddie WM' Mühlhausen verteidigte die Interessen ihrer Wr-kfchon Bürger wist genau demselben Nachdruck wie die dar anderen Bürger. Der Bartvagendo wies auf die seltsame Tatsache Hirn, daß Via Juden! Van Mühlhausen im Mttclalter zumeist als Geldverleiher und Meh^ Händler angeführt werden. Die freien! Berufe hingegen waren! ihnen völlig verschlosserr. Allerdings waren die den Indem allst erlegten Steuern mitunter sehr drückend. Sp mußten! sie tm Jahrp 1422 ein Drittel ihre^ Vermögens als Abgabe einlieferiÜ! Ws erste .Synagoge wurde im Jahrs 1311 in Mühlhausen drrichtck Ae letzte« Reste der Mische« K«ii«rmrtorwmie in Litauen vernichtet. Die litmiische Negierung hat, ohne sich hmt irgewdein-er jüdischen Institution zu beraten, für berr 27. d. I. Wahlen zu dien Verwaltungen Mer jüdische!» SyE gogen »nd Bethäuser, und zwar'auf-Grund eures u-och a»s der Zarenzeit bestehenden Gesetzes, ausgeschrieben. ^Jede Gemjeirrdeautononne ist dadurch aufgehoben, die Fürsorge für Friedhöfe, Rittialbad usw. unterliegt den eürzelnen!Sy-i nagogenkonntees, die unter hier Aufsicht des zuständigen 9Üe* gierungskrcischefs stehen. Darnit ist der letzte Rest dvr »mhs der Bildung des litauffchen Staates Lestarä>e»e» -ausgchehnte» Autonornie der lüauische» Juden vernichtet. La« Sterbegebet als Lebensretter. In Londorr lveilt gegenwärtig der in Amerika lebende, aus gdnßland stammende bekannte Kantor Rotmanu. Die Lom doner ,Leit" erzählt die folgerrde rrrteressant« Geschichte aus seinem Leberr: Es war im Jahre 1S16 in Elisabethgrad, eineu Tag nach dem großen Pogrom in dieser Stadt. Die Leichen der massakrierten Juden ilageu noch auf den Straßeic, als Rotmann arrlkäm, mn seine' Familie zu holen. Gleich nach ferner Ankunft wurde er von don Heidamaketr zu« sammen mit vielen anderen Juden auf Befehl des Kommandanten unter Knuteuhieben zu>m jüdischen Friedho-f getrieben. Dort wurden sie in einer Reihe arrfgestellt. Nachdem her Kammmchavlt;bcu Soldaten den Befehl erteftt hattex^stch 9000686875