Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2956 (21.5.1927)
- Date
- 1927-05-21
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener Morgenzei trmg Nr» WNS Merh Sdmsdrg 31. Mwr 1627 Sette ä sind auf das Konto der großen Bienenfanrilren zu buchen, da die Mehrzahl der Obstblüten und der Garten» und Feldfrüchte klebrige Pollen haben, bei dem die Windbestäubung gar nicht in Frage kommen kann. Das Wetter. Wien, 21. Mai. Die Wetterlage hat eine Verschlechterung erfahren. Stellenweise trat Regen ein. Nach der Vorhersage ist mit einer Abnahme der Bewölkung und Aufhören der Niederschläge zn rechnen. Nm 12.325 Arbeitslose weniger. Mitte Mai 1927 ivnrden in Oesterreich inStzescümt 168.850 unterstützte Arbeitslose gezählt. Im Vergleich zur letzten Zahlung vom 30. April ergibt sich eine Abnahme um 12.325 Personen. Zu der eingangs angegebenen Zahl von 186.850 unterstützten Arbeitslosen kommen noch jene Arbeitslosen, die bei den ArheitSnachweisstellen zur Arbeitsvermittlung voraemerkt sind, ohne eine Unterstützung 8« beziehen (etwa 27.000). Prof. Dr. Eduard Brückner gestordcn. Gestern ist hier im 63. Lebensjahr der bekannte Geograph und Vorstand des geographischen Jnstttutes der Wiener Universität Prof. Dr. Eduard Brückner an den Folgen eines Schlaganfalles gestorben. Prof. Dr. Brückner!war einer der bekanntesten Geographen Oesterreichs und hat auf wissenschaftlichem Gebiete außerordentlich viel geleistet. Mord- und SelbstmoNdversuch. Gestern früh hat der 30jährige Kutscher Johann DeleS in seiner Wohnung, 16. Bez., Arncthgasse 20. seine Lebensgefährtin, die 28jährige Hermine Pleß, die mit ihrem Kind im Bett lag, im Schlaf überfallen und ihr mit einem stumpfen Instrument einen heftigen Schlag über den Kopf verseht. Die Pleß erwachte, vermochte mit dein Kind aus dem Bett zu springen und, von Deles verfolgt, rasch das ebenerdige Fenster zu erreichen. Sie wagte den Sprung auf die Straße und blieb samt dem Kind unverletzt. Nachbarn drangen in die Wohnung, in der sie Deles in einer Blutlache auf dem Boden liegend fanden. Er hatte sich nach der Flucht der Pleß zuerst zu erhängen versucht und dann sich mit einem Rasiermesser eine Schnittwunde der Hand beigebracht. Die Wunde hatte zur Folge, daß Deles fast ganz ausgeblutet war. Er hatte das BewAßtseiu teilweise verloren. Die Nettungsgesellschaft brachte den Mann in die Unfallstation. Aloisia Pleß hat durch den Hieb eine Rißwunde an der Stirn und eine Nervenerschüitcrnng erlitten. Sie konnte in häuslicher Pflege belassen werden. Deles soll trübsinnig und vorgestern betrunken gewesen sein. Don einem Auto erfaßt. Gestern vormittags wurde der 14jährige Schüler Siegfried Iss er. Mgergasse 21, in der Oberen Donaustraße von einem Privatauto, das der Josef Tobisch lenkte, niedergestoßen und verletzt. Der Lenker brachte ihn in seinem Auto in das Leopoldstädter Kindersvital. Nach Zeugencmssagen ist Jsser an dem Unfall selbst sckmldtragend, da er Unvorsichtig die Straße überquerte. Mn diebischer Postbeamter. Vor einigen Tagen konnte im Postamt 107 auf der Z^rnalser Hauptstraße der 25jährige Briefträger Franz Wo I fing er .von seinem Kollegen dabei ertappt werden, wie .er etliche Briefe, die mit Auslands marken frankiert waren, seinem Radon zuteilte, wiewohl sie ihm nicht gehrten. Auf der Polizei gab er zu, die Briefe sich angeum zu Hause zu spoliieren. Er hat absichtlich Briefe aus anderen Bestellbozirken sich angeeiqnct, km bei allfäMoen Nekknmrtkonen nicht in Verdacht zu kommen. Er gab zu, schon seit längerer Zeit viele Briefe Entwendet zu haben. Er wurde dem Landesgericht einge- SelbstMorv eines 70jährigen Fabrikanten. Aus Budapest. 20. d. M., w-ird gemeldet: Der 70jäh>- me Spirjtusfavrikant Ludwig Eghedi, ejn Bnrder des Großgrundbesitzers Artur Eqhedi, der bekanntlich vor einigen Jahren von seinen: Schwiegersohn Ernst Froreich dmiordet wurde, hat sich heute vormittags in Budapest e rfchossen. Egvedi sollte auf ärztlichen Rat unverzüglich in die Tatra reisen, da man feststellte. daß er an galoppierender Schwindsucht litt. Dieser ärztliche Befund wirkte ^uf ihn derart nkederdrückend, daß er heute Selbstmord verübte. Eghedr war ein sehr bekannten Rennstallvesitzkr. Diebstahl an dem Wiener schweizerischen Gesandten. AuS Budapest wird gemeldet: Dem schweizerischen Gelandten in Wien und Budapest Charles Ja eg er ist gestern tzachts auf der Autofahrt von Wien nach Budapest sein Reisegepäck, das an das Auto angeschnallt war, abhanden aekommcn. Das Auto des Gesandten hielt eine kurze Zeit n der Gemeinde AcS. Zw-ei junge Burschen schlichen sich kn der Dunkelheit hinter das Auto und durchschnitten die ßederriemen mit denen die Koffer angeschnaM waren. Als m Auto sich in Bewegung setzte, hörten die Insassen im ^knatter des Motors nicht, daß die beiden schweren Autovobilkoffer auf die Landstraße fielen. Die beiden Burschen Hoven die beiden Koffer auf und trugen sie in ihre Wvhtong. Der eine Dieb packte den kleineren Koffer und verchwand. Der andere vernwchte seinen Koffer nicht zu Während er sich um ein geeignetes Werkzeug um- >en Mann ^^"^^rmen in das Zimmer und verhafteten deffentliche Dprechstelle Bade» bei Wie» tStranübav). Am Montag wird bei dem neu errichteten Post- und Megraphenamt Baden bei Wien (Strandbad) eine öffentiche Sprochstelle dem Verkehr übergeben und gleichzeitig ter Telegraphendienst am Telephon aufgenommen. 9 tos) Berliner Schachturnier. Jln Berliner Schachturnier wurden gestern nttr die Langepartien ausgetragen, und zwar gewannen Sämisch gegen klstner und Riemzowitsch gegen Mtner durch einen Mattingriff. Stand: Sämisch 4V,, Brinkmann 4, Ahnes gr/,. vogol uvow. Niernzowitsch 2-/,. Enoch 1i/g, Mieses und Pchweinbura 1, Elstner r/g. Verlängerung de- Autorenschutzrechtes. Ans Rom wird gemeldet: Der internationale Autorenpngreß hat heute beschlossen, bet der Revision der Berner Konvention einen Vorschlag zu unterbreiten, daß hei mchkeren Autoren eines Werkes der SOjährtge Schutz dessewen som Tode des letzten ltverlebenden Autors an zu laufen egtnne. Hiebei sollen bei Operetten der Librettist und er Musiker als gleichberechtigte Mitarbeiter angesehen werden. Nach eingehender Debatte einigte sich der Kongreß, befceffenb die Verarbeitung eines Werkes für das Kino, der siMsionSlagung im Oktober vorzuschlagen, daß sie sich damit jesondors befassen möge. Die Beratung der Frage dev lebersehungen wurde auf morgen vertagt.!Thermal - Strandbad Vöslau Größte und modernste TnermalDöder- AnlQde EUrOPäS? Fassungsraum 15.000 Personen. 3 Cb 2.o^ § r» er Pensionen und Hotels von erstrangigen Instituten bis zu den billigsten. — Prospekte und Auskünfte bereitwilligst durch die Kurkommlssion Vöslau. M» Kongreß der Taschendiebe — unter Vorsitz des Polizeipräsidenten von Rvm. Der Polizeipräsident von Rom hat dieser Tage alle Personen, die wegen Taschendiebstahls vorbestraft sind, sowie alle, die im Verdacht stehen, dieses Gewerbe zu betreiben, zu einer Tagung eingeladen, bei der er selbst, den Vorsitz führte. In einer eindringlichen Ansprache setzte er den Versammelten auseinander, daß es deS nwdisrncn Italien unwürdig sei, wenn die Fremden in der früha." vielfach üblichen Weise bestohlen würden? auf die Dauer sei es für das Land und für jeden einzelnen Italiener nützlicher, Italien zu einem vorbildlichen Gebiet des Fremdenverkehrs zu gestalten. Da derartige Ansprachen auf verhüttete Gemüter gewöhnlich nicht schr stark wirken, wurden überdies von allen Anwesenden Photographien und Fingerabdrücke ausgenommen, die zu den Polizeiakten wunderten. Fund eines „Jupiter-Bechers". Eines der schönsten Beispiele der Töpferkunst der römischen Kaiftrzcit ist jetzt van Arbeitern zu Quisisnira in der Nähe, van Castellamare in Italien gefunden worden. Beim Niedcrreißen einer alten Mauer fanden sie einen tönernen Becher von acht Zoll Durchmesser, der eine schöne olivensarbige Patina zeigt und wundervoll dekottert ist. Durch eine Reliefdarstellung Jupiters auf dem Boden wird das Gefäß äks „Jupiter-Becher" gekennzeichnet: am Rand ist ein Adler dargestellt, der den Blitz in seinen Klauen hält. Rund um die . Innenseite des Bechers sind vier Wagen mit gelappicrenden., Pferden gemalt. Dieses wunderbare Stück wird im Neapeler Museum seine Aufstellung finden. - V IÜPI8CH1 WEIT Dke Salomm-Krbschaft. Warnung vor trügerischen Hoffnungen. Der Verband der polnischen Juden in Amerika sendet uns ein Schreiben, in welchem es u. a. heißt: Den unzähligen Briefenwelche fast täglich im Bureau unseres Vervandesin Amettka einlangen, und dielen Zuschriften an die amerikanisch-jüdischen Blätter ist zu entnehmen, daß die Geschichte von der Erbschaft des Chaim S a l o m o n an die in Kongreßpolen lebenden jüdischen Familien Salomon, Salomonovicz u. dgl. m. in ganz Polen sehr ernst genommen wird. Damit die armen Juden nicht ihr Gelb nutzlos an Advokaten, Nachforschungen usw. verschwenden, geben wir folgendes bekannt: 1. Chaim Salomon wurde im Jahre 1740 in Lissa (Posen) geboren. Seine Ureltern sind aus Portugal ausgewandett und stehen daher mit keinem der Salomon in Kongreß- Polen in Verwandtschaft. 2. Im Jahre 1348 haben die Erben Chaim Salomo ns die einzigen wirklichen Erben in Ametka, dje direkten Urenkel, von denen ein Teil schon längst nicht mehr dem I u d e n t u m a n g e h ö r t, sich bemüht, einen Teil der Erbschaft herauszubekommen, wurden aber, wie auch einigemale später, mit ihren Forderungen avgewiesen. 3 .Vor einigen Jahren wurden bezüglich der Beträge, welche Chaim Salomon der Kolonialregierung in den Jahren 1776 vis 1778 als Darlehen vorgestreckt hat, Untersuchungen angestellt. Zweifellos steht fest, daß er der damaligen Regierung ein Darlehen gab, aber bisher konnte kein einziges Dokument zutage gefördett werden, durch welches dieses Darlehen eine ofstzielle Bestätigung gefunden hätte. Das wird dem Umstand zugeschrieben, daß die Engländer im Jahve 1814 Washington in Brand steckten und bei diesem Brand mit vielen anderen wichtigen Akten auch der Akt betreffend Chaim Salomon zugrunde ging. 4. Abgesehen davon, hätten, wenn aus der Chaim-Salomon-Ervschaft irgendetwas zu erlangen wäre, hierauf nur die wirklichen Urenkel von Chaim Salomon, welche in Newhork und in anderen Städten AmettkaS leben und, nebenbei bemerkt, auch keine reichen Leute sind, einen Anspruch. ES ergibt sich demnach: Machet euch keine falschen Illusionen. Veranstaltet keine vergeblichen Versammlungen mtt» ganz'besonders verschwendet auch nicht einen Groschen für Advokaten- und andere Spesen. Bon den Millionen, die ihr erhalten zu 'können glaubt, ist keine Spur. Bloß die einzige Tatsache steht fest, daß Chaim Salomon sin großer amettkvnischer Patttot und Revolutionär war, 7>er v7e neugegÄindete amerikanische Regierung mit . seinen Ratschlägen und seinem Geld unterstützt hat. Und obgleich wir stolz darauf sind, daß er ein polnischer Jude war, hat die ganze Geschichte mit den SalomonS in Polen leider absolut nichts zu tun. Wozu de» Muttertag mißbraucht wird. Aus Lu een ec (Slowakei, früher Losouez) wird uns be-, richtet: Bei einer hier am 14. Mai veranstalteten Muttettag- >eler der Aoung Menschriftian Association und des magyarischchttstttchen Frauenvereines hielt der gewesene Gymnasialprvftssor Dr. Kalman Kenessy die Festrede, in der er eine Beschuldigung gegen die Juden aussprach, wie sie i»t solcher Frechheit wohl noch nirgends erhoben worden ist. Er behauptete, daß die jüdischen Händler die Gräber der in den Karpathen gelallenen ungarischen Soldaten ansgraben und die Leichen der ungattschen Söhne.dazu .verwenden, um sie zu Kunstdünger zu verarbeiten und diesen zn verkaufen. Di« anwesenden jüdischen Frauen verließen, auf das tiefste entrüstet, den Saal. Die jüdische Oeffentlichkeit fordert das Einschreiten ’M dichtes gege« KenHstz. 8« Lttaueu wird auch tote« 8«de« der Prozeß gemacht. Aus Kowno wird uns berichtet: Im litauischen Städtchen Pilwischk wurden 95 jüdische Bürger wegen unpatritzotischen Verhaltens unter Anklage gestellt. Weil sie anläßlich des Ablebens des litauischen Patriarchen nicht die Trauerfahne gehißt hatten. Im Laufe der Untersuchung stellte es sich nun heraus, daß unter den Angeklagten sich auch solche befanden, die, als der Patriarch starb, selbst schon laugst nicht unter den Lebenden waren. Der Polizeichef hat einfach ohne Weitere Kontrolle auf Grund des Registers der jüdischen Steuerzahler sämtliche Juden der Stadt zur Anzeich: gebracht. tzine Waßldemonftrattou iSdWer Fuhrmänner in Warschau: Wie berichtet, befindet sich unter dem Dutzend jüdischer Wahllisten für die bevorstehenden StadtvatÄpahleu, in Warschau auch eine solche des Vereines der jüdischem Träger uard Lvhnfuhrwerker, welche die Nummer 19 erhielt. Am vorigen Sonntag, dem letzten Sonntag vor der Wa^, Veranstalteten die jüdischen Lohnfuhvwerker, wie uns ans Warschau berichtet wird, eine große Demonstration. Ja langem Zitze fuhren die Fuhrwerker mit ihren dekoriertem Pferden und Wagen durch die jüdischen Mertel von Warschau und forderten in ihren Transparenten und Anfschttfwn die Bevölkerung auf, ausschließlich die Liste Nummer 19 wählen.! Der schier endlose, phantastisch aufgeputzte Zug lockte uitzcheure Menschenmassen auf die Straßen, die' die sonderbare Demonstration mit charaktettstischen Zurufen akklamietten. Die Demonstranten verhielten sich jedoch allen diesen Zurufen gegenüber mit würdiger Ruhe. tzuthMuug einer Kriegergedeuttasel tu Ramleh. AuS Tel Awiw wird uns berichtet: An der im Friedhofe, von Ramleh stattgchabten feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel für die im Eroberungsktteg gefallenen Soldaten nahmen Obettommissär Lord Plumer, der Kwberer von Palajhna, Feldmarschall Lord Alenby und die übrigerr offtzrellen Persönlichkeiten teil, welche der Feier am Skopusbrrg, über dLe wir bereits berichteten, beigewohnt haben. Es sprachen Lord Plumer und Lord Alenby, der seine Rede mit deni Rufe schloß: ,Fkrieg dem Kriege!" Bon jüdischer Seit« nahmen der Bürgermeister von Tel Awiw, Obarrabbiner Uzi-el, eine Abteilung ausgedienter Soldaten und eine 'Abordnung jüdischer Pfadfinder teil. Die Delegation der Stadt Tel Mviiw legte einen Kranz mit blau-weißer Schleife nieder. , Deutschlands erster jüdischer Lanbgettchtspräsideut gestorben. In Dtannheim starb Landgerichtsprüsident a. D. Dr. Stein im 70. Lebensjahre. Er war 46 Jahve Richter, dabei von 1914 bis 1924 Landgericht-Präsident in Mannheim. Dr. Stein war der erste Mische Landgerichtsprüsident in Deutschland. Er gehörte dem Ooervat der Mischen Kultusgemeinde an und war lange ihr Präsident in der Landessynode. Streik der Atarotharöeiter in Sasow. Das galtztfche Städtchen Sasow besitzt mehrere Fabnken zur Erzeugung von Ataroth für Talessim. Ataroth sind die gezierten und sehr oft kunstvoll gestickten Halsbotten am Tallitb. Fast sämtliche Juden von Sasow leben von der Arbett in den Atarokmabttken. Die meisten von ihnen sind Lohnarbeiter und erzielen durch ihre Arbeit nur notdürftig den LebensunterÄtt. Bor vorn letzten Pessachfest schlossen sich die Warotharbeiter zusammen unb forderten von den Fabttkanten eine Lohnaufbesserung. Die Verhandlungen zogen sich lange hin und da die Arbeitgeber sich zur Erfüllung der Lohnforderungen ihrer Arbeiter nicht geneigt zeigten, traten sämtliche iüdischen Atarothatbeiter, wie urrS aus Lemberg berichtet wird, in den Aus stand. Nunmehr haben sich führende jüdische Persönlichkeiten ins Mittel selegt. um dem jüdischen Lohnkampf im AuSgleichSweg ein Enoe zu bereiten, da die jüdischen Arbeiter auf einen so lange mährenden Berdienstentgang nicht vorbereitet warep uu> unter dem Streik schwer leiden