Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2954 (19.5.1927)
- Date
- 1927-05-19
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sett? (. Men, Donnersta>g Wiener Morgen^ettmrg Id. Mock E Nr. 898» Osi* Lolin des IVIosss Mautner Em Wiener Romen C«py*ight'*9S7*bj^S. Wwlt Wien — L*ip*J* Gustav brurrmrte luk ein alter Hummlerich lund flog weiter — zur anderen. Mit gleichem Mißerfolg. „Schab', Herr Mklttner! Schab'!" riefen die anderen Klmderr, „wenn Sie em bissel früher gekommen wären. — G'rad' Hab' ich einen cmsgezählt!" — Das alte Schuldnerlied! — Gierig, wie dürre.Erde strugen sie den fruchtbaren Regen der kreditierten Lieferung; <rber willst du ernten — hat ein anderer vor dir gemäht! Gustav tvar bescheren. Wie Ruth sarmnelte er die Reste zwischen den Stoppeln und trug klein',veise, Gulden um Gulden nach Häufe, was er nur bekam! — So hatte er am Samstagabend neunhundert Kronen beisammen. Mer zwvlfhundert brauchte er. — Was tun? Morgen früh nmßte er bezahlen? — Traurig saß er in dem Glasverschlag, der cm ferne Werkstätte grenzte tmd bettlet stolz „Kontor" nannte uttb blickte durch die Scheibett der Glaswand in die Werkstätte Hinaus, zu dett Maschinen, und sah damt tvieder in die Geschäftsbücher, die auf seinem Schreibtische lagen. — Plötzlich hatte er einen Gedanken. — Wie wär's, wenn er tüe Maschinen belehnen ließe? Oder die Buchfordernngen? War es noch möglich? Er blickte auf die Uhr. „WaA?! Schon sechs Uhr! — Zu spät!" „Wie sie heut' ran: läuft die Zeit!" rief er. „Alles zmn Trotz!" Du irrst, Gustav! Die Zeit ist immer gleich. Nur wir süü»' verschieden. Eitrmal hängen wir Uns an ihr Rad; ein atcheresmal wollen wir's beschleunigen; aber die Zeit fließt ruhig, gleichmäßig und — mitleidlos dahin. — Und Gustav hätte so viel Mitleid gebraucht! In furchtbaren Bildern erschien ihm der morgige Tag: Der ftinge Pcmigl kam mit einem großen Bttnd Schlüsseln und versperrte alles. Alles, was Gustav .geschaffen, sein ganzes Werk Und es war aus!.— Er blickte seinen Schreib- Ksch an, als müßte er schon.jetzt von ihm Abschied nehmen. Er stand ans, ging in.das Wurstzinnner hinaus, bejoffete dort liebevoll die toten Maschinen, .die heute noch Dllt Eigentmu waren! — Er ging.in den Stall zum lebendigen Schlackt! Der wieherte, als er.seinen Herrn sah. — Das wurde Gustav zu viel. Ev.lief davon. Auf die Straße. Mackos U-tch ziÄlvs, bis er müde.wutde und in einer fremden Straße stehen blieb. Er lehnte.sich an die Mauer eines Hauses. Sein Herz klopfte laut und vne zum Hohne hörte sr die Frage feines Herzens; die .Frage, worauf er keine Mtwort uwßto: „Was tun? Um Gottes .willen! Was ttmL" — Eure Menge Menschen eilte plötzlich an ihm vorüber. Sie kamen aus dem Hause, vor dem er stand. Es tvar eki Tempel. Gustav Hielt einen alten Mann atr und fragte vhNr ^,Wanttn laufen Sie alle so?" Der Alte sah ihn erstaunt an Und ries: „Sie senn e Jihd und fragen?! — Rächt is doch! Zw Ätrdohle!" und ließ Gustav stehen und Hüte fort-! Ästdohle! Häwdahla! — Ein Wort kann einemMenschen Ke 'Seele anfreißen! — — AnLohle! „Kinder kommt's zur Äwdohle!" hatte sein Vater am Samstagabend imurer gerstsett. Er als Jüngster durfte das Bssomim-Büchsel haltsttj während der Vater den Segen sprach. Das Bssomim-Büchsel! Es war nie da, wenn Man's öckwichte Und wurde jeden Scmtstagabend gesucht. „Sag'' totr sSälil" hatte Herr Hermann immer gerufen und in dem.Grabeston seiner Stimme lag ein solch' ungeheurer Vorwurf, daß Fräu Sali — wäre sie kein heiterer Mensch von Esopojc! Richter. (36. Fortsetzung.) Diebesten Neuerscheinungen der modernen Literatur stets vorrätig LOOS / Blondinen bevorzugt / 8 10*80 JOSEPH ROTH / Juden auf Wanderschaft S 3-20 MARCEIJ, PROUST / Im Schatten der jungen Mädchen / S 21*60 JACK LONDON / Jerry / S 8*40 BRYAN /' Edison / S 16*20 DOSTOJEWSKI / Beichte eines Juden S 10*80 DEKOBRA / Der Philosoph und die Däne _ S 7-50 ALFRED POLGAR / Orchester von oben S 14*40 KISCH / KrtounaJistiachea Reisebuch / S 5*20 Buchhandlung R. Löwit Wien, I., Rotenturmstr. 22 gewesen — vor Scham hätte in den Bodett sinken müssen. „Sag' mr Sali! Ich bitt' dich! Warum? Warum hast du das nicht gegrachent?" — Uttd Frau Sali hatte immer ruhig e rundert: „iWas soll ich tmr, Hermairn, tvenn es dir Kinder verlegen? — Ich wer's gleich suchen!" — „Jetzt? Schpessenacht wirft du suchen,'?" Wie eine Rakete stieg seine Stimme aus bem Grab in den höchsten Diskant. „Jetzt gehst de siichen! Oi! Leider!" Aber an der innerlichen Ruhe uttd Heiterkeit Frau Salis zerschellten Baß und Diskant und sie suchte und — fand. — Herr Hermann erhielt das Bssomim-Büchsel, roch daratt und so eifrig, daß die Gewttrzkörnlem in der Büchse zu kreisen begannen; hierauf reichte er das B-'ssonnin-Büchsel seiner Frau, und Fratt Sali gab es' Heinrich, dent Aeltesten, tmd dann ivanderte es von Hand zu Hand, vielmehr von Nase zu Nase aller Kinder bis zu Gustav, bent Jüngsten. — An dett schwachen Resten des Duftes sc^rupperte dann Gustav, wie ein Jagdhund, der die Spur verloren und hielt das Bssonnm-Büchsel stolz und fest, bis die Zerertronie beendet war. — — Uttb jetzt, während Gustav an die Mauer des Tempel- Lebäudes gelehnt stand, flog dies alles durch seinen Sinn. — Wie schön war das gewesen! Wenn matt nur wieder eitt Kind sein könnte! Sorglos leben tmb wieder bei der Atvdohle s^hen!- Unsere Religion hat eine gewaltige Kraft. Sie ruht in der Familie. Wie alte, vertraute Liäer klingen ihre Gebräuche im Herzen des glärtbigelt Jttden und zerren ihtr immer wieder zum Ursprung: In die Familie, in's Eltertthatts — zurück. Gustav fühlte seine Verlassenheit trab wollte zurück und — konnte es nicht. — Ratlos, wie um Hilfe blickte er zum Himmel hinauf. — Ein Stern, der Kiinder der Hawdahla »var sichtbar geworden; aber kalt und fern, fast so weit wie das Glück. — Da ertönte, mächtiger als aller Sto^, eure Sehnsucht in denr jungen Menschen, öffnete ihm die Lippen und verlangend rief er: „Vater! Vater!* — Da neigte der Vater aller Menschen sein gütiges Gesicht. Etat Flamnten uttd Leuchten und dennoch mild drang aus dem Stern und fliinmerte in der Sprache., die nur die Seele versteht: „Geh' tnein müder Sohlt! Geh' nach Haus'!"- Wie es gewesen, welchen Weg er gegangen — <$uw stav hat's nie erklären können. Es war wie im Trcürm' und als er aufblicktc — stand er vor dkm Hause seiner Eltertt. — Da erwachte die Besinnung imd tnit ihr der Stolz. „Was will ich da?" rief er. „Um Geld bitten? Das war' doch eine Schande!" — Er wollte fliehen, aber aus bcm dunklen Hanse blickten wie zwei freundliche Angen die beleuchteten Fenster des Speisezitnmers in die Nacht hincMs. — Er blieb vor denr Hause stehen.- Oben im Speiseztntmer saßen indes die Eltern mit FraiU Resi. „Ihr müßt ihm helfen!" sprach die brave Schwester und schlug mit der Fcntst auf dett Tisch. „Das geht doch nicht so weiter! Morgen muß er dem Pcmigl zahlen und er hat's nicht! Vater! Willst du ihtr denn..." — „Rest!" tmterbrach Herr Hermattn ernst und streng. „Ich Hab' dir schon ein paarmal gesagt: Ich will ihm helfen! Wer er ntuß feine Chuzpe lassen! Er nruß Herkommen!" — „Vater! Du kennst ihn doch. Er —er kann nicht!" — „Nu? Meine gute Tochter?!" rief der alte Herr ein wenig höhnisch, „was meinst du? Soll ich vielleicht Gusti nachrennen, was?!" — „Hermattn!" sprach nun Frau Sali. „Er hat e harten Kopp Und du aach! Ich wer' dir was sagen, Herntflittt: Rest sott ihm telephonieren, jetzt gleich, daß er in ihre Wohnung kommen soll und du 1— du wirst zufällig dort sein. — Hast du dir nix vergeben Und er —> er is doch e junger Metrsch und die jungen Leut' mahnen doch; Se harn die Ehochme! Was liegt dir auf? —> Geb' ihm! Honig zu schlecken. —- Geh' zu Resi in die Wohnung, Sie tvird ihm gleich telephonieren, daß er kommen soll!" •— „Nein, Sali!" rief Herr Hermann unerbittlich, „Daher. /' tmd er klovstc auf den Tisch. „Da muß er eher kolmment (Fortsetzung folgt.) gcgenüberstanden. Am 17. Oktober 1923 betragen dre äufgvii am in eilen Taggelder 1326 Millionen und stiegen bis zum Jänner 1924 auf 11.832 Millionen. Die größten Verluste wurden durch Effektenspekulationen hervorgerufen, an französischen Francs wurden im Jahre 1924 allein 3345 Millionen verloren. Me gesamten Verluste betrugen 21.883 Millionen, die gesamten Gewinne 1808 Millionen. Der am 28. Dezember 1924 erstellt), Konkursstatus weist eine Ueberschuldung von 36.220 Millionen Kronen auf. Das Urteil dürste heute gefällt werden. Re Sustände in vir Wiener Fleischhauer- Vereinigung. Gestern bogann vor eincm Schvfsensenat unter Vorsitz des OLGR. Dr. Fe u ch.ti n g e r die Verh andlun g ge gen die leitenden Funktionäre, deriWiener Fleischhauer'veretntgung Johann Dobritzhofer, Karl Heller, Karl K o l m a n n, Mathias G r u b i t s ch, Karl M o n d e l und Friedrich Allina wegen des Verbrechens des Betruges und des Vergehens der fahrlässigen Kri d a.. Die Wiener Fleischhauervereinigung registrierte Ges. m. b. H. hatte die Aufgabe, die Flei'schhauernebenprodukte wie Häute u. dgl., das sogenannte Geselle zu verwerten. Vor dem Umsturz erstreckte sich ihre Tätigkeit über die ganze Monarchie. Nach dem Umsturz war das Tätigkeitsgebiet nur auf Oesterreich beschränkt und die Gesestschaft konnte dadlirch naturgemäß keine so große Tätigkeit mehr entfalten. Die Anklageschrift wirst den leitenden Funktionären vor, daß sie in selbstherrlicher Weise geschaltet und das Unternehmen konkursreif gemacht hätten. Mißwirtschaft und Skrupellosigkeit habe ihre Geschäftsführung gekennzeichnet/ Im Jahre 1921 fügte der Generalverkäuser Allina der Vereinigung einen Schaden von 59.000 tsch. Kronen zu. Ein Preissturz im Jahre 1921 veranlaßte die Vereinigung, Häute Hals über Kopf mit großen Verlusten zu verkaufen. Allina hat beispielsweise der Kremnitzer Lederfabrik und der Fleischhauervereinigung Budapest beträchtliche Mengen von Waren gegen Wechsel, die er selbst girierte, verkauft. Die Kremnitzer Lederfabrik meldete bald darauf den Ausgleich an und die Vereinigung erlitt einen Verlust von 1,3 Millionen tsch. Kronen. Durch diesen Ausgleich war die Vereinigung schon konkursreif. Bei der Prüfung der Bilanz im Jahre 1921 wurde die Wahrnehmung gemacht, daß tschechische Kronen mit ihrem Nennbeträge wie österreichische Kronen in die Bilanz eingesetzt wurden. Im Jahre 1922 wurde schon ein ungedecktes Defizit von 5 Milliarden Kronen berechnet. Die Vereinigung begänn nun mit Bankkredit zu arbeiten und eine einseitige Abfindung der Gläubiger vorzunehmen. Erft im April 1924 wurde das Ausgleichsverfahren angemeldet, das einen Akbivstand von 743.300 Schilling und einen Passiivstand von 1,634.300 Schilling aufwies. Die Aktiven waren aber meist fiktiv. Das Verfahren gegen Friedrich Allina mußte ausgefchiedon werden, da er sich zurzeit im Ausland befindet. Wir werden über den Ausgang des Prozeßes berichten. Ser Prozeß Stornier. Die Anklage wegen Veruntreuung zurückgezogen. Im Strafprozeß gegen Samuel B r o n n e r trat gestern ein« unerwartete Wendnng ein. Staatsanwalt Dr. Raitinger trat von der Anklage wegen des Verbrechens der Veruntreuung zurück, so daß Samuel Bronner nur mehr wegen des -Vergehens der fahrlässigen Krlda angeiklagt erscheint. Nach Verlesung einiger Protokolle erstattete der Buchsachverständige Professor Sedlak sein Gutachten, in dem auSgeführt wird, daß nach der Bilanz der Mener Filiale der Mriatischen Bank am 30. Juni 1923 Aktiven in der Höhe von 5964 Millionen Kronen Passiven in der Höhe von 7666 Millionen Kronen Ein freigesprochener Brudermörder. Bor einem Schwur»» gericht unter Vorsitz des OLGR. Uhl mann hatte sich gestern' wogen Totschlages an sei nem eigenen Bruder der 26jährige Bäckergchibfe Karl Brunne r aus Biedermanns«! darf in NiederSsterre'ch zu vermrtiworten. Die drei Brüder FranK. Kar! und Josef Brunner, lebten in stetem Unfrieden, -der febte; Ursache in der Trunksucht des Franz Brunner hatte. Am 15. Februar kam es abermals zu einem Streit, in dessen Verlauf Karl Brunner seinen Bruder mit einem/ Hammer das Schädeldach einschlug und so fehlen Tod herb,^führte. Um einen Selbstmord vorzutäuschen, schnitt er dem Soren mi't einem Rasiermesser den Hals durch und legte dieises nebett die Leiche hin. Dann legte er eine Werkzeugikffte iVu dem Kopf des Toten, damit es den Anschein habe, daß die Verletzungen am Kopfe durch das Ausfallen des Loten aüf diese entstanden sei. Vor Gericht verantwortete sich Karl Brunner mit Nottvehr. Sein Bvulder habe ihtr ^bedrängt und gewürgt, und er habe in seiner Angst und Verwirrung ohne Tötungsabsicht die surchtbave Tat begangen. Die Geschworenen beaniworteten die Hauptfrage aus Totschlag mit 11 Stimmen Nein, gegen 1 Stimme Ja, die Zusatzfrage auf Notwehr mit 9 Ja gegen 3 Nein, die Zufatzfvage auf Notwehrüberschreitung mit 5 Ja gegen 7 Nein und die Eventualfrage ans fahrlässige Tötung mit 10 Nein gegen 2 Ja. Einem Antrag des Staatsanwaltes auf Einleitung des Moniturverfahrens wurde nicht stattgegeben. Der Vorsitzende veM'mldete hierauf den Freispruch des Angeklagten, der sich bei den Geschworenen für das Verdikt Letdankte. Hausbesitzerin für einen Schilling. Auf dom Hause straße Nr. 10 im zweiten Bezirke haftet für Frau Betty Flaust aus Jaslo auf Grund des Schuldscheines vom 17. Dezenrber 1917 ein Pfandrecht für eine Darlehensforderung von 10.000 Kronen. Die Därlehensnehmerin, die Hausbesitzerin Sabine Zeilenden aus Jaslo, wollte nunmehr der Frau Faust die 10.000 Kronen in Form eines Schillings zurückgeben, diese verweigerte jedoch die Annahme, da man für einen Schillirra nicht Hausftau in Wien sein könne, und verlangte Balorisiertung. Frau Zellender sandte nun aus Jaslo dem Bezirksgerichte Leopoldstadt einen Schilling ein und brachte bei diesem Gerichte rgen Frau Faust die Klage auf Ausstellung einer öschungsqurttung ein. Der Klagevertreter Dr.' Ignaz 'Kurt Rosenfeld begründete das Klagebegehren damit, daß zur Zeit'des Vertragsabschlusses beide Frauen nach Jaslo in Galizien zuständig, somit österreichische Staatsbürgerinnen toaren, tveshalb nur österreichisches Recht zur Anwendung JU kommen habe. Das Bezirksgericht Leopoldstadt gab der Klage Folge und verurteilte! die Beklagte zur Ausstellung der Löschungsquitbung, tveil im vorliegenden Falle nur österreichisches Recht zur Anwendung zu kommen habe, das eine Valorisierung nicht kennt. Gegen dieses Urteil brachte die Beklagte die Berufung an das ZivillandeSgericht ein. Der Berufnngssenat wies jedoch die Berufung ab. Keine Wohnbausteuer für leerstchende WohntMgen. Der DerwaltungsgerichiShof hat gestern das Begehren der Gemeinde Men auf Zahlung der Wohnbausteuer auch für nicht vermietete Objekte crlS im Gesetze nicht begründet abgewiesen. . , *■ OLGR. Dr. Hellmer der Nachfolger Ramsauers. Wie wir erfahren, wird die Gerichtsäbtellung für Blut- und Sittlich keitsdelikte im Landesgericht I, die bisher von Hof« vcvt Dr. Ra miaue r geleitet wurde, von ÖberlandesgerichtS« rat Dr. Edmund Hellmer Wernammen tvevden. ObfrlandeSgerichtsrat Dr. Hellmer wird gleichzeitig als Schwura-richiSmrd SchöffengeÄchtsrefeVerrt fungieren.