Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-05-19 · Heft 2954 (19.5.1927) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2954 (19.5.1927)
Date
1927-05-19
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2982042--30086-3018275
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 2954 o:it; Donnerstag Wiener Morgenzettrmg TOIKIWIBTiCBAfn Berliner Börse ttttD veldmartt. Reserviert. Bc rlln, IS. Mai. Nach einem freundlichen Bormittagsverkehr eröffnele die Börse auf leicht erhöhtem Niveau. Die Spekulation verhielt sich sehr vorsichtig, da für die nächsten Tage Ueberraschungen immer noch möglich seien. Das Publikum kommt nur mit kleinen Aufträgen an den Markt, die wieder besmrders für deft Kassamarkt gegeben sind. Bis auf Spezialwerte betrüget: die Gewinne zu den ersten Kursen durchschnittlich 1 bis 2 Prozent. 10 Prozent und darüber hinaus sind Bemberg (plus 36 Prozent), Schubert u. Salzer (plus 13 Prozent) und El. Licht und Kraft (plus 10 Prozents gebessert. Schwach liegen Essener Steinkohlen und Stettiner Vulkan, letztere auf die Meldungen, daß eine Sanierung mit einer Kapitalszusammenlegung 3:1 notwendig wird. Als nach den ersten Kursen die 'Kaufaufträge ihre Erledigung gefunden Hatten (auf niedrigerer Basis sollen auch England und die Schweiz Interesse gezeigt haben), gab die Tendenz ivieder nach. Man weist auf den Reichsbankausweis hin, der als solcher nicht schlecht galt, aber eine stärkere Devisenabnahme erkennen lasse. In diesem Zusammenhänge ist die Meldung eines hiesigen Mittagsblattes zu erwähnen, daß die Reichsbank gestern für eine halbe Million Pfund Gold nach England abgegeben hat. Anleihen haben sich erholt. Auch ausländische Renten überwiegend fester. Bosnier und Rumänen 1 Prozent und darüber erhöht. Pfandbriefe lagen freundlicher. Am Devisenmarkt blieben die Anforderungen gering. Die Situation des Geldmarktes ist unverändert. Taggeld 5.5 bis 7 und Monatsgeld 7.5 bis 8 Prozent. Nachdem es vorübergehend zu den Kassakursen aus dein oben angeführten Grunde fester göworden war, bröckelten die Kurse 'in der zweiten 'Börsenstunde wieder Äb. klnsetzen des Goldschatzes der Reichsöank. Berlin, 18. Mai. Die Reichsbank hat in den letzten Tagen einen Teil ihrer Golddepots in N e w V o r k und in London in Devisen umgotvandelt. Die New Dörfer Abgabe beläuft sich nach der „Täglichen Rundschau" auf drei Millionen Doll a r, die Londoner Abgabe auf 500.000 Pfund. Diese Abgaben bedeuten eine Vermehrung der verfügbaren Devisen um insgesamt 22,9 Millionen Reichsmark. ' Das prinzipiell Bedeutsame au der Operation ist, so schreibt das Blatt, daß die Reichsbank nunmehr endlich offen dazu übergegangen ist, ihren Goldschatz nicht mehr als eine tote thessaurierte Deckungsmasse zu behandeln, sondern als eine M a n ö v r i e r m a s s e, wie es den Regeln des „Funktionierens" einer Goldwährung entspricht. Dle City über die Goldabgade der Reichsbank. London, 18. Mai. Auf dem Diskvntmarkte werden verschiedene Vermutungen geäußert bezüglich der Tatsache, daß die Bank von England aus Deutschland 500.000 Sovereigns erhalten hat. Man ist der Ansicht, daß diese Operation nicht als eine Devisenübertraguürg zu betrachten sei, sondern als ein sp«ziellos Abkommen ztvischen der Deutschen Rvichsbank und der Bank von England und als Beweis des Entschlusses der Reichsbank, in ihrer Krediteinschränku'ngspolitik bis zu Ende zu gehen, um der Börsenkrisa zu steuern. Der britische Markt erwartet weitere Sendungen von Berlin. Jeatsche Kreditofferte a« Pole«? Aus Warschau wird uns geschrieben: Das Schioeigen des Finanzministeriums über den Stand der amerikanischen Anleiheverhandlungen löst, wie bereits gemeldet, in den Warschauer Blättern fortgesetzt Meldungen aus, von denen eine sensationeller ist als die andere. Der „Dziennik!handlowy" bringt nun ausführliche Informationen darüber, daß Deutschland bestrebt sei, Polen für ein deutsches Anleiheprojekt zu gewinnen, um' auf dieser Grundlage von der polnischen Regierung Zugeständnisse handelspolitischer Natur zu erlangen. Er knüpft an die vor einigen Monaten veröffentlichte Meldung, wonach das deutsche Auswärtige Amt ein Angebot deutscher Firmen unterstützt habe, die damals Polen eine Anleihe im Betrage vor: 100 Millionen Dollar gewähren wollten.?' unvchr sollen vor einigen Tagen daß die deutschen Banken im Laufe des letzten Jahres Kredite im Betrage von 3 Milliarden Reichsmark hevelngenommen haben, für die sie keine Verwendung im Inlands hätten, weshalb sie nach anderen Anlagegelegenheiten fieberhaft Ausschau hielten. Diese Meldung würde ein grelles Licht auf die jüngste, künstlich hervorgernsene Baisse an den deutschen Börsen werfen. Die Schätzung von 3 Milliarden dürfte zu hoch gegriffen haben. In gut informierten Finanzkreisen nimmt »lau an, daß die kurzfristige düislandsvevschuldung der Privatwirtschaft Deutschlands 2 Milliarden Reichsmark betrage. Es dürfte noch in Erinnerung sein, daß, bevor die große Börsenkonjunktur in Deutschland entstanden war, die deutschen Banken mit ihren bei amerikanischen Geschäftsfreunden ausgenommenen Krediten nicht viel anznfangen wußten und daher eine Zeitlang genötigt waren, die ausgeliohenen Beträge auf den anrerikanischen Plätzen kurzfristig zu verleihen. Klage» gegea amllladttche Berstcherunsrgesellschafte«. Die im Schutzverbande für Versicherte und Besitzer von Anlagewerten (1. Bez., Annagasse 7) vereinitzt^n Pvlizzeninhaber ausländischer Versicherungsgesellschaften haben beschlossen, gegen die betreffenden Gesellschaften gemeinsame Klagen .einzubringen, um ihre Forderungen durchzusetzen. Die aus Anlaß bereits früher auf Grund von Armenrechtszeugnissen übergebener Klagen angesetzten Verhandlungstermine sind schon ausgeschrieben. Die nunmehr beschlossenen Massenllagen werden binnen kurzem dem kompetenten Gericht überreicht. Das Landes-Organisationskomitee des Schichveröandes, dem namhafte Persönlichkeiten des ganzen ^Landes angehören, trat kürzlich bereits in Aktion. Auf Grund eines jüngst gefaßten Beschlusses iv-ich nach Rückkehr Doktor Alexander Spitzmüllers nach Wie»: eine Abordnung des Schutzverbarches Herrn Bundeskanzler Dr. Seipeil ein Memorandum überreichen. Me Lötigkeit der Allgemeinen Hypothekenbank für Palästina- Einige Ziffern aus der letzten Bilanz. Die allgemeine Hypothekenbank für Palästina in Del Awiw verferrdct erst jetzt bei: Geschäftsbericht, Und die Bilanz per 31. Dezember 1926, die der Generalversammlung vom 14. Februar 1927 zur Genehmigung vorgelogt worden waren. Die Gesellschaft, dle im November 1921 gegründet Wurde, hat ein emgezahltes Aktienkapital von 50.000 ägyptische Pfund. Sie bezweckt die Erteilung von Hyp-othekarkrcdit auf Boden- und Bauwerte jeder Art, solooht städtische Wohuobjekre als auch industrielle Anlage:: sowie! nichtstädtischen Bodenbesitz. Von diesem ihr gesetzlich züstehenden! Rechte hat sie während der mehr als fünf Jahve ihres Bestandes nur für .den Geschäftszweig Belehnung von ftädtischeir Mohnvbjekten Gebrauch gelnacht. Demgemäß ist der Wirku»:gskreis der Bank ein beschränkter und die Msicht, die mit ihrer Grülvdlmg verfolgt lvlcrde, für das Hypothekengeschäft in Palästina führend zu feilt, wurde bisher nicht erreicht. Ms heute ist die Allgemeine Hypothekenbank nicht nur nicht das ausschließliche, sondern muh nicht das maßgebende Hypothekarinstitüt Palästinas, obwohl die Geld- und Kreditverhältnisse des Landes eine faktische Regelung des Ht)pothekarwesens durch moderne Methoden des Hypothekarkreditgeschäftes .nottvmdig machen würden. Mlerdings kamt die Bank für sich als hemme:»des Moment ansiihren, daß die nstei: vier Jahre ihres Bestandes eine Vorbereitungsperiode darstellten, >velche infolge der lückenhaften Laudesgesetzgebnrrg besonders lmrgwierige Formalarbeit erforderte. Ende 1925 hatte die Bank Hypotheken im Gesamtbeträge von 77.000 Pfund verliehen. Im Jahve 1926 stieg der Hypothckenbestand üm mehr als 70.000 Pfund, also fast um 100 Prozent rrud die Bilanz weist Ende 1926 Hypothekardarlehen von zirka 40.000 Pfund, davon etwa 35.000 Pfund auf Dol-» larwährung lautend aus. Bis 31. Dezember 1925 waren insgesamt iftir ettvas mehr als 12.000 Pfund Pfandbriefe emittiert. Im Jahre 1926 hat die Placier n n g von Pfandbriefen einen st a r ke,r A u fs ch wü n g genommen und cs konnten in diesem Jahre Unk 80.700 Pfund.Pfandbriefe placiert werden. Insgesamt sind für 64.000 Pfund 7prozmtige Sterlingpfandbriefe (jbfobort getilgt für 6000 Pfund) Und für 150.000 Dollar, d. :. 30.000 Delegierte deutscher Banken in Warschau eingetrosfen sein, die geradezu ein sensationelles Kreditoffert gestellt haben. Danach wären sie iberert, Polen eine Staatsanleihe im Betrage von 100 Millionen Dollar zu gewähren, darüber hinaus aber noch eine zweite Anleihe von 100, ja sogar 150 Millionen Dollar für polnische kommerzielle und industrielle Zwecke. Die Bedingungen -der Anleihe wären äußerst günstig, der Zinsfuß soll 1, höchstens 1% Prozent über den Diskontsatz der Reichsbank hinausgehen. Das Blatt verweKdapÄÄ, m der „Wiener Morgenzeitung“: Monatlich Wien und Oesterreich . ..*.8 5.— Tschechoslowakische Republik ......... LK 22 — Jugoslawien.Dinar 60 — Polen.Zloty 6;— Deutschland ..Goldmark 4 — Frankreich, Belgien. Frcs 35 — Italien. Lire 20‘— Rumänien. Lei 170.— Bulgarien.. ..Lewa 100.- Smerika.. ,.Dollar 1,— Achweiz und das übrige Ausland ....... Frcs 5— Oesterr. Postsparkassenkonto 150.003. W 19. Mai 1927 Sette - > , Pftmd 6.5prozenlige Dollarpfandbricst in Umlauf. Wie b^> kamrt, hat die Hypothekenbank im abgelaufenen Jahr De Hauptaugenmerk auf die Placierung von PsandbÄefen^m NÄ Vereinigten Staaten gerichtet und ckuf GrimV eines Vertrages mit der Palestine Securities Incorporated kn Newyork speziell für die Vereinigten Staaten bestimmte Pfairdbriefe in Dollanvährung emittiert, denen ^hpoHÄen in Dollarwahrirrrg'zugrunde gelegt iverdm. VoU diesen larpfattdbriefen sind 150.000 Dollar placiert, davon 120feÖPO in Amerika Und der Rest <iti Palästina. In anderen Ländern ist die Placierung der palästinensischen Hypothekenbank. bisher noch nicht orgamsiert. (Wir haben kürzlich davaiuf h^ngewiefen, daß in der letzten. Zeit lsich in Deutschland starke Nachstage nach den 7prozentigen Pfandbriefen der Anstalt geltend macht.) Die Bank hat, nBe ihr Geschäftsbericht angrbt, im Jahre 1926 mit äußerster Zurückhaltung gearbeitet, ist bei den Belehnungen Unter der vorgesehenen Bvleihungsgrenze von 775 Prozent des Boden-- Und Bauwerk geblieben Und hat höchsterrs 60prozentige Belehnungen! durchgeführt. Sv konnte sie trotz der herrschenden Krise in Tel Awiiv, wo sie ihre meisten Hypotheken! hat, ohne NotleÄende Objekte arbeiten. Der Zinfeneingang, der sich bis Mitte 1926 normal abwickelte, hat zum Oktoberchnd Dezemberterrnin zwar eine Verschiirfung erfahren, doch »sind mit Ausnahme von zwei Fällen sämtliche Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen uachgekommen. Zivangsversteigerungen waren nicht nötig. Bis Ende 1928 »sind bei der Bank auf Amortisationskonto der gewährter: Hypothekardarlehen 4500 Psh. emgegangen; für diesen Betrag Wurden Pfandbriefe im freien Verkehr erworben Und vernichtet. Ein Betrag vor: zirka 2500 Pftmd, der infolge vorzeitiger Rückzahlung von Hypothekardarleherr bei der Bank eingegangen ist, Wurde zur Gewährung neuer Darlehen verwendet. Dieser Bericht über die Operationen der Bank zeigt von eUfreulicher »Vorsicht, aber gleichzeitig von einer weder durch die eigenen Kapitalsverhältniss noch Mch dUr-ch -die Lanhesverhältnisse »rmbedingt gebotenen Zurückhaltung, die den Einfluß, den die Bank haben sollte, stark vermindert. Ihr ganzer Hypothekenstand -beträgt 395 Darlehen, davon mehr als eru Drittel, d. i. 139 in der Höhe von 100 bis 200 PfUnd, etwas mehr als ein Fünftel, nämlich 81 in der Höhe von 200 bis 300 Pfund, ferner ,49 bis zu 100 Pfund, nur 48 von 500 bis, 1000 Md. Und insgesamt nur 33 über 1000 Pfund. Die, meisten Darlehen, nämlich 289 sind aUf Wohuobjekte.in Del Awiw gegeben, 47 entfalleir auf Haifa, 40 Mf Liberias, 19, Jerusalem. Industrielle Anlagen sind bis heu te überhaupt nicht belehnt worden, die Bankjdikchtt also gerade der Förderung pvoduktü-er Arbeitstätigkeit mD, dagegen arbeitet sie mit der: Vertretern!d>es Verwiegergewerbes imd der Mietenspekulatiou; man kann, darin beim besten Willen keine ckllzU stark produktive Dä-i trgsint erblicken. ,1 Die Bank, die im Jahve 1925 mit einem Re'imgewinn von zirka 780 Psimd abgeschlossen hatte, konnte diesen im Jahre 1926 aUf 2823 Pfm:d steigern, wovon sw ihr Inventar Vis auf ein Pfund, die Grünhiungs-,, kosten von zirka 900 Pftmd vollständig, die Emisswnsspefen zur, Hälfte 'und das in die Bilanz eingestellte Difagio chrf, Dollucpftrndbriefe per 1200 Pfund Um 49 Pfund abschri-eb. 88 Pfund unb der .780 Pfund betragende GewinnvorLrag aius W25 wurdet auf neue Rechnung vorgetragen. Das Gewinn- Und Verlustkonto ergibt einen Bruttogewinn: vtzn 10.700 Pftmd, wovon zirka 10.100 Pfustd ans Zinsen und Kommissionen: .resultieren. Das Spesenkrinto. 'betragt über 2500 Pfund, das Zinscnkonto 5300 Pftmd. - Es ergibt sich demnach! eine 25prozentige SpesenbelastuUg. - Gegen die Konkurrenz staatlicher Betriebe. In der am 4. Ptsi, 1927, in Graz abgehaltenen Präsidialkonferenz - der österreichischen Kammern für Handel, Gewerbe und Industrie wurde sehr lebhaft von allen Kannnern.die in letzter Zeit immer intensiver sich geltend machende Konkilrrcnz der Oesterr. Staatsdruckerei, der Druckereien der Landesregrerturg in Linz und in Graz, des Kartographischen Institutes^ und des Oesterr. Bundesverlages für Unterricht, Wiffenschaft Mw Kunst (vorm. Oesterr. Schulbücherverlag) besprochen. Angesichts der enovnren staatlichen und soziale»: Lasten, die Handel, Gewerbe und Jnbuftra zu tragen haben, wirkt diese Schädigung geradezu herausfordernd aus alle beteiligten Branchen: Er wrlrde daher von der Präsidialkonferenz einhellig beschlössen, iit nachdrücklichster Weise, in dieser Frage sowohl bei, der Bundesregiertmg als auch bei den in Betracht koinn:enden Landesregievimgen v o r st e l l i g zu werden, um gegen das Vorgehen der staatlichen Betriebe n:rd die ihr zugrundeliegende Tendenz in s ch ä r f st e r Weise Stellung zu, nehmen unb die sofortige Zurückziehung der damit im Zusammenhang herausgegebenen amtlichen Berfügirngen, die von so grundlegender Bede:lt-»u:g für alle Branchen sind, ju erwirken. Der Zusammenbruch der Eisenstüdter BeziESsparrasse. Die Insolvenz der Eisenstckdter BezirLsspurkasse hat, rviie geskerrr gemeldet wurde, zur Einleitung einer Strafuntarsuchung gegen Verantwortliche Faktoren der Bank gefWrt. Ein Beamter der Bank beschuldigte den Direktor der Eisenstädter BezirkSfpaMsse der Fälschung Von 53 Wechseln, 'bei welchen der arrgegebene Darlehrrsbctmg Mcr die wirklich gegebene Valuta hinaufgeseht worden sei! Wie die Dinge derzeit liegen, dürsten die von der Postsparkasse unter den: Mlnisteriun: A h r e r zur Sanierung der drei Hauptkreditinstittlte des Burgenlandes, die BurgenländiM Zentralbank, die Fraüenkirchner unb die Eisenstädter Sparkasse, eingeräumten Kredite im Betrage von 7 00.000 Schilling gänzlich verloren seien. Interessant ist es, daß zu den Geschädigten auch das Haus Parma gehört, das-seinerzeit eine Einlage von 435.000 Schilling geleistet hat. Von christz-. lichjozialer Seite wird versucht;, die

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.