Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2953 (18.5.1927)
- Date
- 1927-05-18
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2666 Wien, Mittwoch Wiener Morgenzeitung 1$. Mai 1627 Grtte V Ser Prozeß Bronner. Am gestrigen zweiten Vcrhandlungstag in der Strafsache gegen Samuel Bronner wurde als erster der ehemalige Bizedircktor der Adriatischen Bank General a. D. Eugen Straub vernommen. Er berichtete, daß Man ihm als Laien keinen richtigen Einblick in die Geschäfte der Bank gewähren wollte. Schon im Herbst 1922 traten Geldschwierigkeiten ein. Ein Jahr später trat man mit Bronner in Verbindung, weil man sich von ihm eine Sanierung der Bank erhoffte. Es' wurde gleich von allem Anfang an gesagt, daß der eigentlckchn Geldgeber Herr Jacques Bronne-r sei. Die Geschäfte, die man in der Folgezeit abschloß, toaren höchst merllvürdiger Art. So erschien eines Tages der Prinz Peter von Montenegro und erhielt vvn Hepm Bronner ein Darlehen von 60 Millionen Kr'oneu, ohne nur die geringste Deckung zu geben. — Bors.: Ist Ihnen bekannt, daß zur Beschaffung von Taggeldern vollausbezahlte Effekten von Kommittenten verpfändet wurden? — Zeuge: Ich habe davon gehört. Samuel Bronner muH zweifellos von diesen Verpfändungen gewußt haben. — Bors.: Wer hat die Verpfändung der Effeikten vorgenommen? — Zeuge:. Direktor Segre. — Auf Veranlassung Bronners oder im eigenen Wirkungskreis? — Zeuge: Letzteres halte ich für ausgeschlossen, dazu war er viel zu ängstlich. — Vors.: Wie hoch waren die Gchalte in der Bank? — Zeuge: Herr Bronner hat angwrdnet, daß die Beamten nach dem Schema der Großbanken gezahlt werden. Direktor Kaufmann bezog 30 Millionen, Direktor Segre 20 Millionen und ich selbst 10 Millionen. — Vors.: Kennen Sie! die Affäre Winter? — Zeuge: Ja. Winter war ein 22jähriger Mensch, der von Herrn Bronner als Börsendisponent eingesetzt wurde und später Direktor geworden wäre. Er hat durch jeinen Fehlkauf von Wilhelms-Aktien der Bank einen großen Schaden zugefügt. — Bors.: Ist nie die Frage des Konkurses ventiliert worden? — Zeuge: Ich habe Herrn Bronner mehrmals über die Lago der Bank Bericht erstattet, Herr Bronner hat immer wieder Gäld hergegeben, und wir kamen über die Schwierigkeiten hinweg. — Vors.: Also Sttmmung: „Lemberg noch in unserem Besitz". Der Zeuge gibt schließlich noch an, daß Herr Bronner für die Gewährung des Darlehens an Prinz Peter von Montenegro einen italienischen Orden hätte erhalten sollten. — Dr. Premingeir: Wenn hier mit Tratsch gearbeitet wird, können wir uns nicht nähern. Der Zeuge Jvanowicz, der in der Voruntersuchung als Beschuldigter einvernommen worden war, erzählt, daß er als Mittelsmann bei dem Verkauf dqr Aktien der .Adriatischen Bank durch die Jadranska Banca an Herrn Bronner fungiert habe. Für insgesamt 850.000 Stück Aktien wurden 2250 Millionen Kronen bezahlt. Der frühere Börsendisponent Bela Földös gibt an, daß er niemals von Bronner direkte Aufträge erhalten habe. Die Bank war von Anfang an Passiv, aber der Name Bronner hatte einen guten Klang, so daß man glaubte, jede Summe würde zur Verfügung stehen. Nach Einvernahme dieses Zeugen wurde die Verhandlung abgebrochen. Sie wird heute fortgesetzt. Wimpafsinger abermals vor Gericht. Johanu Wimpasfinger, der seine Frau ermordet, dann zerstückelt mtb die Leichenteile bei der Reichsbrücke in die Donau versenkt hatte, wurde, wie erinnerlich, in einem Sensation§>- Prozeß freigesprochen. Gestern hatte er sich gemeinsam mit dem Hilfsarbeiter Franz Winkler vor einen: Schöffensenat unter Vorsitz des OLGR. Dr. Dörr wegen des Verbrechens der Unzucht wider die Natur zu verantworten. Beide waren nämlich am 23. April in einen: Gebüsch im Prater in einer verfänglichen Situation .angetroffen worden. Wimpasfinger leugnete, zu Winkler in sträflichen Beziehungen gestanden zu sein. Winkler legte zuerst ein Geständnis ab, ividerrief dieses aber vor dem Untersuchungsrichter. Nach einer geheim duvchgesiihrten Verhandlung wurde Wimpasfinger zu drei Monaten schweren Kerkers, Winkler zu sechs Wochen schweren Kerkers verurteilt. Berekne, Borträge und Versammlungen. . Jugendverein „Erez Israel", 2. Be§., Zirkusgasse 33. Heute, präzise 7 Uhr abends, wichtige Mitgliederversammlung. Tagesordnung: I^/Lag-Baomer-Feier. 2. Jngendverbanid. 3. Schekel 1. Ausflüge? 6. Kurse. 6. Natioimlfonds. 7. Gventualia. Erscheine: aller MtgUeder Pflicht! — Jüdische Tischgesellschaft Landstraße Heute Mittwoch, m Uhr, Cafe Lovrana, 3. Bez., Löwengasse 30 Fortsetzung der Diskussion über den Vortrag Bruno Rabiimvitz „Mein Bekenntnis, ein Beitrag zur Frage des Zwiespaltes zwischen modernem und traditionellem Judentum." Anschließeck Besprechung aktueller zionistischer Fragen. — Wiener Beth Hamidrafch, 2. Bez., Tempelgasse 3. 6 Uhr: Lektor Dr. S. Gelb- Haus: Liturgie." verband jüdischer Ingenieure und Techniker für den Aufbau Palästinas. Donnerstag, den 19. Mai, 3 Uhr nachmittags, findet eine Ex kurs:on zum Neubau der Zeren: vn: e:: halle der israelitischen Abteilung des Zentralfriedhofes statt, und zwar vor allem zur Besichtigung der jetzt in Ausführung begriffenen E isende tonkuppel. Treffpunkt: 3 Uhr nachmittags vor dem Neubau der Zeremonienhalle. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgemvinschaft Anitta Müller, 2. Bea., Untere Angartenstraße 35. Donnerstag, den 19. Mai, y*8 Uhr abends, bei der Mädchengrnppe des Bundes jüdischer Jungwariderer, Vortrag Dr. Isidor Kl aber über: „Die Bedeutung der Frau in der jüdischen Geschichte." — Von 1-7 bis 8 Uhr: ErziehnngSberatungsstelle für schwer erziehbare Kinder. (Martha tzolub.) Predigten ln den israelitischen Gemeindetampeln. Samstag bei dem um 1-0 Uhr beginnenden Morgengvttesdienste: 18. Bez., Schopeiihanerstraße 99 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang); 21. Boz., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Nosenmauu). — Samstag um 8 Uhr nachmittags I u g e nd »G o t te sd :e n st. VOLKSWIRTSCHAFT Afl Trusts und öffentliche Meinung. Bon Sir Alfred Mond, M. P. (London). Sir Alfred Mond, einer der hervorragendsten Wirtschaftsführer Englands, überdies ein tätiger Förderer des jüdischen Palästina-Aufbauwerkes, erörtert im Hamburger „Wirtschaftsdienst" die Frage der europäischen Kartelle (au der Bildung des ertglischen Chemietrusts und der Vereinigung im englischen Anthrazithandel war Mond hervorragend beteiligt). Wir geben seine wertvollen Ausführungen gekürzt wieder: Es ist nur eine große Genugtuung gewesen, den guten Willen und das allgemeine Vertrauen zu sehen, mit den: die Oeffentlichkeit die jüngsten Zusammenschlüsse der britischen Industrie ausgenommen hat. Ganz anders war die Haltung des amerikanischen Volkes und der amerikanischen Gesetzgeber als vor mehr als 30 Jahren die „Trusts" auftauchten. Dort wurde man so in Schrecken gesetzt durch die ungeheure Ausdehnung der Zusammenschlüsse, man hatte so wenig Vertrauen zu der Gesinnung und den Absichten der Gründer — in dieser Beziehung hat sich inzwischen manches geändert — daß eine ganze Reihe von einengenden gesetzlichen Bestimmungen erlassen wurden, um weiterem Anwachsen Einhalt zu gebieten und den Wirkungskreis der Trusts zu begrenzen. Diese Gesetze trugen den ökonomischen Tatsachen und Kräften keine Rechnung, sie waren der blinde Ausdruck einer ebenso^blindLn Furcht vor Größe; statt die amerikanische Wirtschaft in die richtigen Bahnen zu leiten, wirkten sie als hemmende Schranken. Ein Menschenalter lang wurde Amerikas Prosperität hierdurch gehemmt, der Unternehmer ge ist seiner Fabrikanten, Kaufleute und Finanziers durch die Einsichtslosigkeit der Gesetzgebung behindert und verwirrt. Millionen sind dadurch verlorengegangen und ich glaube nicht, daß irgend jemand, mit Ausnahme der Rechtsanwälte, einen Pfennig dadurch gewonnen hat. Wir sind viel zu vernünftig, um jemals eine britische Neuauflage des S h e r m a n n - A n t i t r u st - G esetzes und seiner zahllosen Nachfolger unserer Gesetzessammlung einzuderleiben. Aber ich fordere für den Großbetrieb in England mehr als den bloßen Schutz vor fruchtlosen Nachstellungen. Ich möchte, daß der Großbetrieb von der einsichtigen Sympathie der Nation getragen wird. Alle Klassen, Arbeiter und Konsumenten sollen oinsehen, daß diese neue ökonomische Entwicklung ebenso gesund wie notwendig ist, daß sie keinen Anlaß zu Beunruhigung, wohl aber zu Stolz und Genugtuung gibtdaß sie billigere und reichlichere Güterversorgung und ein höheres Maß industrieller Leistungsfähigkeit verspricht. Es sind im besonderen zwei Dinge, die wir aus einer Untersuchung unserer Wirtschaftslage, wie sie der Krieg verursacht hat, gelernt haben sollten, Erstens einmal, daß britische Betriebe nicht groß genug sind, daß sie auf einer zu schmalen Basis und in Einheiten arbeiten, die für ihren Zweck zu klein sind. Und wenn von einem modernen Industrieunternehmen gesagt werden muß, daß es nicht groß genug ist, so ist das fest gleichbedeutend damit, daß es nicht wirtschaftlich ist. Fast gleichbedeutend, wenn auch nicht ganz; denn Größe allein bedeutet noch nicht wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, diese aber , bedingt fast immer Größe. Zweitens sollten uns die Erfahrungen der letzten Jahre darüber belehrt haben, daß wir nicht mit der ganzen Welt rivalisieren können, wenn unsere Industriellen ihre besten Kräfte im Wettbewerb gegeneinander verschwende::. Dem Massenangriff der geschmeidigen und doch festgefügten Gruppen, zu denen sich die Hauptindustrien Deutschlands und der Bereinigten Staaten zusammengeschlossen haben, müssen wir zum mindesten eine geeinte Front entgegenstellen können. Immer und immer wieder in den letzten Jahren haben die Regierungsberichte darauf hingewiesen, daß die kleine britische Einzelsirma, isoliert und individualistisch, mit begrenzten Mitteln und veralteten Einrichtungen, gleichgültig gegenüber der Wissenschaft und der Außenhandelspolitik, diesen gigantischen Verbindungen gegenüber keine Chance hat. Als Nation können wir mit solchen Mitteln einen weltumspannenden Handel nicht aufrechterhalten oder gar vergrößern; nur in dem Maße, wie wir den industriellen Großbetrieb fördern, werde:: wir unsere Stellung behaupten können. Gemeinsamer Einkauf und Kontrolle des Rohmaterials; Standardisierung der Typen, Muster und Größen; Spezialisierung der einzelnen Werke; bessere Ausnutzung der Nebenprodukte; gleichmäßige Verteilung der Beschäftigung; verbesserte Werkanlagen und Maschinen als Ergebnis der Verfügung über größere Kapitalien; Ersparnisse im Transport, bei der Reklame und in der Verkaufsorganisation; der gegenseitige Austausch von Daten, Erfahrung und statistischen Informationen und schließlich die Förderung wissenschaftlicher und technischer Forschung — alles dies sind Errungenschaften, die der Zusammenschluß und nur der Zusammenschluß ermöglicht. Eine Fusion, wie diejenige in der chemischen Industrie und im Anthrazitkohlenhandel, an deren Zustandekommen ich beteiligt war, gewährt noch andere Vorteile neben den erwähnten. Ein solcher Zusammenschluß festigt die Gesamtlage, ermöglicht eine gleichmäßigere Beschäftigung, gewährt den Arbeitern die Aussicht auf höhere Löhne und den Aktionären die Gewißheit einer fortschreitenden Besserung des Status; er gestattet uns ferner, gleichberechtigt mit den konkurrierenden Organisationen des Auslands zu verhandeln. Alles dies, ohne die Preise der Erzeugnisse zu steigern. Ich möchte behaupten, daß es keinen lebenswichtigen Rohstoff und kein im Großbetrieb hergestelltes Produkt gibt, das nicht in größeren Mengen, in besserer Qualität und zu einem niedrigeren Preise herstellbar und erhältlich ist, wenn seine Erzeugung und Verteilung nicht in den Händen kleiner Leute mit beschränktem Kapital und unzureichenden Anlagen liegt, die in verzweifelter Konkurrenz untereinander stehen. Fleisch, Oel, Baumwolle, Seife, Gespinste, Farben gehören hierher. Das Wesen des Großbetriebes ist die Massenerzeugung, mit Verkaufs- und Marktorganisationen, deren Größe und Leistung dauernd steigen, kleine Gewinne bei.riesigen Umsätzen. Alle Interessen des Großbetriebes sind gegen hohe Preise.- Hohe Preise bedeuten verringerten Konsum, und verringerter Konsum bedeutet, daß Anlage und Organisation nicht bis zur vollen Leistungsfähigkeit beschäftigt sind, während die Generalunkosten die gleichen bleiben, oder sogar vergrößert werden und die Umsätze sich verringern. Kein Konsument ist so erpicht auf niedrige und stabile Preise, wie der sogenannte Trust. Niedrige Preise sind Voraussetzung für sein Gedeihen. Es gibt einige Dinge, die der Staat in bezug auf die Trusts berechtigter- und nützlicherweise tun kann. Er kann ein wachsames Auge auf ihre Operationen haben, er kann austretende Mißstände brandmarken, er kann alles Tatsachenmaterial über dieselben sammeln und studieren. Darüber hinaus aber kann er nichts tun, ohne die Wirtschaft zu schädigen. Und meiner Ueberzeugung nach sollen die Trusts als Gegenleistung für diese verständnisvolle Behandlung soweit als möglich in einem Glashaus tätig sein und sich in all ihren Handlungen von dem Bewußtsein leiten lassen, daß industrielle Tätigkeit eine Form und zwar eine sehr ehrenvolle Farm öffentlich c n D i e n st e s ist. Bor dem Kaffatag in Berlin. Ans Berlin wird uns gemeldet: Obwohl. nnm in Bankkreisen erklärt, daß die bisherigen Folgen der Börfenderoute von Freitag nirgends zu ernsthaften Schwierigkeiten geführt haben, sieht man doch dem Kassatag am Donnerstag mit einiger Nervosität entgegen,, zumal man Exekutionen erwartet. Bei Eröffnung des Börsenverkehrs war die Stimmung im Hinblick auf den unsicheren Verlauf der Frankfurter Abendbörse von Montag sehr zurückhaltend. Die Unsicherheit wurde durch verschiedene unkoutrollierbare Gerüchte noch verstärkt, die anscheinend von der Baissepartei in Umlauf gebracht wr:rden. Gegenüber den Montagsnotierungen ergaben sich bei Börsenbeginn Abschwächungen bis zu 5 Prozent, doch gingen sie bei Glanzstoff, Spritwerten und Ludwig Löwe bis 20 Prozent, bei Bergmann, Ilse Bergbau, Holzmann, Tietz, Bembera. Waldhof, Schubert u. Salzer und Schuckert bis 10 P rozent. Im weiteren Börsenverlauf schritt die Spekulation vorsichtshalber zu Deckungen, so daß sich in: Verlauf unter Schwankungen eine leichte Erholung durchsetzen konnte. Der Anleihemarkt lag sehr ruhig, während bei den Ausländern die Abschwächungen überwogen. Der Psandbrieftnarkt zeigte ein sehr ruhiges Aussehen. Vorkrsiegspfandbriefe lagen bis 75 Pfennige fester, ebenso waren Rentenbriefe um 1/4 bis % Prozent gebessert. An: De' Visenmarkt neigte das Pfund Iveiter zur Schwäche. Ausländische Zahlungsmittel waren stärker angeboten, anscheinend in:Zusammenhang mit dem Zahltag. Am Geldmarkt war Tagesgeld abermals gesucht bei 5 bis 7 Pr rozent. Monatsgeld biedang unverändert 7 bistj 8 Prozent. Gegen 1/98 Uhv konnte die Erholung Fortschritte machen. Farben überschritten den Kurs von 360. Generalversammlung der Ersten Donau- Iamvlschifsahrts-Gefellschast. Gestern fand im Jlldustriehans die ordentliche GeueralversaMmlnng der Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft statt, der der Rechnungsabschluß pro 1926 zur Genehmigung vorlag. Der Präsident der Gesellschaft, Dr. S ch 0 n k a, wies vor Eingang in die Tagesordnung darauf hin, daß die Golderöffnungsbilanz des Unternehmens durch dje eingelangte behördliche Geitzhmtgung formell in Kraft getreten ist; mit der Neuordnnilg der Ziffern muß auch eine getvisse wirtschaftliche Umstellung in: Zinne einer wciterei: Anpassung an bic Heu t igen Verhältnisse des Donanverkehrs und nsbesondere einer plawnäßigen Hebung der Oeko nomte des Schiff-