Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2953 (18.5.1927)
- Date
- 1927-05-18
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2981905-2982041--30073-3018261- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 3963 Men, Mttwoch Wiener Morgenzeitmrg m. sm tm »Sekte 5 -y, Wien, 1. Mai. Das Wetter. Die Temperatur ist gestern weiter gestiegen, die Wetterlage sehr heiter. Die Voraussa-gc spricht von Gewitterneigung, tvcchselnd wostig, warm. Der Autor des „BÜchsenrvirbek", Lessen Nanre in unserer vorwöchigcn Besprechung durch einen Druckfehler entstellt war, ist Dr. Ernst Me chne r. Das gelungene NationalfondSluftspiel hat inzwischen, wie wir hören, auch seine tschechische Uranffühning erlebt und wird gegenwärtig inS Ungarische übersetzt. Todessturz beim Fenstcrputzen. An> ihrem Dwnstplaye iin Hause Josefsplatz 6 stürzte gestern nachmittags die 21jährlge Hausgehilfin Rosa Gitscher beim Fensterputzen aus dem ersten Stock in die Tiefe und blieb mit einem Bruche des Schädelgrundes tot liegen. Tödlicher Unfall beim Fleischauslösen. Vorgestern hat sich der 23jährige Fleischhauergehilfe Adolf Lindemann in der Fleischverkaufshütte seines Schwagers Adolf H a l p e r n in der Vorgartenstraße beim Auslösen eines Knochens durch Ausfahren mit den: Tranchiermesser eine tiefe, Mq Schlagader des rechten Oberschenkels durchtrennende Schnittwunde, zugefügt. Er wurde in das Arbeiter-Unfallspital gebracht, ist jedoch bald nach der Uebergabe verschieden. Schwerer Betriebsunfall. In der Schokoladefabrik Küfferle geriet gestern die 40jährige Hilfsarbeiterin Anna Bauer beim Fensterputzen mit den Haaren in eine in Betrieb befindliche Transmission und erlitt "eine fast vollständige Skalpierung der Kopfhaut und mußte in schwerverletztem Zustande in das Wiedener Krankenhaus gebracht tverden. Wimnrers Fahrplan (Gommerausgabe) erschienen. Ein Fahrplan muß verläßlich sein, ein handliches Format besinn, dann sehr übersichtlich sein und einen mäßigen Preis haben. Alle diese Vorteile vereint das bekannte Büchlein mit dem gelben Umschlag, der beliebte „Wimmers Fahrplan" mit den amtlichen Fahrplänen der österreichischen Bahnen (einschließlich des Wiener Nahverkehrs), der südlichen tschechoslowakischen Bahnen, der) Bahnen im südlichen Bayern und angrenzenden Italien sowie der Dampfschiffe auf der oberen Donau und den Alpensoen, ferner der Kraftwagculinicir und Luftverkehrsverbindungei!. Das internationale Schachturnier in Berlin brachte in der dritten Runde das Zusammentreffen der beiden Großmeister Bogoljubow und Niemzowitsch. Mit Hilst eines geistreichen Qualitätsopfers gewann Bogoljubow die Partie. Die Partien M i e s e S - B r i n k m a n n, En och-Licht und Schweinburg-Ahuesj wurden remis, die Partie Elstner- Saemisch wurde in günstiger Stellung für Elstner abgebrochen. In der vierten Runde des internationalen Turniers der freien Schachvereinigung spielte E l s n e r gegen Schwe i nburg in ernem Damenlbauernspiel. Beide Gegner einigten sich bald auf Remis. Die Partie B o g o >l j u d o w—A hues war sehr interessant und lehrreich. Bogoljubow, der die weißen Steine führte, rochierte nach der langen Seite, was seinem Gegner zu einem heftigen Angriffsspiel Gelegenheit gab, so daß Ahnes eine Zeitlang bereits Äewinstchancen hatte. Bogoljubow, der in eine schwierige Verteidigung gedrängt war, konnte nach .46 Zügen die Partie auf R e >m i s bringen. In der Partie Mife s—S ä m i f ch, die einen interessanten, kombmationsreichen Verlauf nahm, wußte Sämifch sich durch ein gutes Mittelspiel einen Vorteil zu erringen, der ihm nicht mehr entrissen werden durfte. Die April-Eingänge des Keren Hajessod betragen, wie aus Jerusalem berichtet wird, 43.100 Pfund. Dia Vereinigten Staaten haben 21.350 Pfund beigotragen. Sehr erfreulich ist die schöne Leistung der Juden in der Tschechoslowakei. (2030 Pfund). Die Juden Indiens leisteten in diesem Monate 1400 Pfund. Aus Oesterreich wurden 792 Pfund abgeführt. — Die Keren-Hajessod-Eingänge während des ersten Halbjahres des laufenden Budgetjahres weisen gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres eine Zunahme von rnnd 129.000 Pfund auf. Sechzehnte österreichische Klasscnlotterie. Bei der gestern abgehaltcnen Ziehung des 20. Tages der fünften Klasse gewannen: 25.000 Schilling das Los Nr. 55.353; 8000 Schilling das Los Nr. 36.688; 3000 Schilling und die Prämie per 500.000 Schilling das Los Nr. 31.408; je 2000 Schilling die Lose Nr. 10.919, 79.308; je 1000 Schilling die Lose Nr. 12.763, 35.264. Außerdem wurden 993 Gewinne zwischen 500 Schilling und 160 Schilling ansgelost. 82 menschlich« Skelette zrnn Pfand. Aus Alahabad wird gemeldet: Das eigenartige Geschenk von 82 menschlichen Skeletten erhielt ein britischer Beamter, der eine Expedition in die Nagahügel bei Burma leitet, deren Zweck es ist. die Eingeborenen ztt überreden, von Menschenopfern künftig abzustehen. Fünfhundert Häuptlinge hatten sich zu einem Festmahl versammelt, für das sieben Büffel geschlachtet wurden. Ureerdessen verhandelt ein Priester in monotonem Singsang nttt den Geistern. Dann wurde ein Büffel mit heiligem Wasser besprengt und von dem Priester durch Speemairfe getötet. Und nun wurde verkündet, daß in Zukunft Büffel an der Stelle der Menschen geopfert werden sollten. Schließlick) brachten vierzig Naga-Leute dem britischen Beamten 62 Gerippe von Menschen, die früher geopfert worden roarien. Das war um so wesentlicher, als vormals die Aufbewahrung dieser Menschenknochen einen wissentlichen Bestandtil des »religiösen Ritus bildete. Rote Haare — die große Made. Den Rothaarigen ist lange Zeit großes Unrecht getan worden. Die neueste Mode aber verhllst dem roten Haar endlich einmal zu der lange versagten Anerkennung. Das in 'rötlich spielende Blond ist von den Malern stets geschäht worden und diese Haarschattierung hat den Namen ^tizianrot" eiHalten. Hetzt aber findet man nicht nur ein rötliches Blond, sondern ein richtlges Rot schön und dieses ausge- Drochene Rot ist die Modehaarfarbo der Saison. Wie französische Coiffeure verraten, lassen sich innner miehir Damen ihr Haar mit Henna rot färben. Die Farben der Kleidung sind auf diesen Haarton eingestellt. Man trägt jetzt besonders gern starke Töne von Blau, Grün und Rot und diese vollen kolidoristischen Morde harmonieren mit nichts so gut wie mit totem Haar. Man hat herausgefunden, daß die rothaarige Frau alle Fatben tragen warn. Der Parfümladen des Ex-Schahs. Dev Ex-Schah von Persien hat vor einiger Zeit in Paris einen Parfllmladen eröffnet. In der ersten Zeit glaubte er, es seiner Würde schuldig zu sein, die kaufmännische Leitung des Ladens ,mr vom Kontor anö zu führen. Inzwischen hat er aber die Beobachtung gemacht, daß zahlreiche Käufer den Ex-« öchah persönlich zu sprechen wünschten, so daß er sich jetzt daran geivühnt hat, selbst hinter den: Ladentisch zu erscheinen. Der Laden ist in orientalischem Stil ausgestattet und in Marrnor gehalten. JÜDISCHE WEIT Der „polnische Jude tzinftein" soll amgetrieben werde«. Die „Welt am Montag" weist mit Entrüstung aus einen im „Hammer" erschienenen Aufsatz der „wissenschaftlichen" Leuchte des Antisemitismus Willibald Hentschel hin. Es heißt darin: „Der Professor Albert Einstein hielt am 31. März einen Sendervortrag zum 200. Geburtstag Isaak Newtons. Die Hörer mögen, soweit sie ein selbständiges Urteil besaßen, über die Kläglichkeit dieser Hersage baß erstaunt gewesen sein — mehr noch Wer die dreisten Worte, mit denen der Redner drei Klassen großer Männer unterschied, darunter.die der großen „Vergewaltiger und Massenmörder", von denen allein mau in der Schule zu hören bekommt. Es wäre an der Zeit, daß dieser polnische Jude dahin „vergewaltigt" werde, von wo er gekommen ist." * zwölf Wische Wahllisten für de« Warschauer Stavtrat. Aus Warschau wird uns berichtet: Nunmehr liegen die von der Wahlbehörde verifizierten Wahllisten für die bevorstehenden Stadtratswahlen vor. Selbständige jüdische Listen haben angemeldet: Hitachduch, Nationaler Block, Jüdisch-demokratischer Block, „Poalc Emune Israel", der Jüdische Transportverband, Jüdische Volks- Partei, die unparteiischen Juden und schließlich die demokratischen Juden der Vorstadt Praga und die Gruppe der jüdischen Hausbesitzer. Fügt inan diesen neun jüdischen bürgerlichen Listen noch die Wahllisten der drei jüdischen sozialistischen Gruppen hinzu, so ergibt sich, daß bei den kommenden Stndtratswnhlen in Warschau nicht weniger als zwölf jüdische Wahlgruppen sich um Vertretungen im Warschauer Stadtparlament bewerben werden. Ihnen stehen ebensoviel nichtsüdische Wahllisten gegenüber. Ins neue polnische Konsulat in Palllftina. Zu. der von uns bereits gemeldeten Ernennung des Sejmdeputicrten Dr. Bernhard Hausner in Lemberg zum polnischen Konsul in Palästina berichtet der Leinberger „Morgen": Es ist nicht richtig, daß es sich um die Errichtung eines Konsulates in Tel Awiw handle. Dr. Hausner soll vielmehr die Leitung des neuen polnischen Konsulates in H a i f a übernehmen. Die polnische Regierung legt Gewicht darauf, daß in Haifa, dem Landungsorte der jüdischen Einwanderer aus Polen, ein eigenes polnisches Konsulat zur Versliguirg stehe, da es sich ergeben habe, daß, das Konsulat in Jerusalem dieser Fürsorge nicht entsprechend Nachkommen! kann. Ursprünglich sollte für das Konsulat in Jerusalem eine jüdische Persönlichkeit bestellt werden. Dagegen soll nun, wie bereits mitgeteilt wurde, der päpstliche Nuntius in Warschau namens deS Vatikans in: Ministerium des Aeußeren vorstellig geworden sein. Deshalb wurde der ehemalige polnische Konsul in Leipzig, Herr H u b i e k i, zun: Konsul in Jerusalem ernannt. Da jedoch die Regierung ihr nachhaltiges Interesse au den: jüdischen Palästina-Aufbauwerk kundtun und es auch entsprechend vertreten scheu will, beschloß der Ministerrat auf Antrag des Bizepremiers Bartel die Errichtung eines neuen Konsulats in Haifa und die Ernennung des Abg. Dr. Bernhard Hausner zum Konsul. Die amtliche Veröffentlichung dieser! Ernennung wird in den allernächsten Tagen erfolgen. Die besten Neuerscheinungen der modernen Literatur stets vorrätig LOOS / Blondinen bevorzugt / S 10 80 JOSEPH ROTH / Juden auf Wanderschaft S 3'20 MARCELL PROUST /lm Schatten der jungen Mädchen / S 21*60 JACK LONDON ' Jerry I S 8*40 BRYAN / Edison / S 16*20 DOSTOJEWSKI / Beichte eines Juden S 10*80 DEKOBRA / Der Philosoph und die Dirne S 7-50 ALFRED POLGAR / Orchester von oben S 14*40 KISCH / Kriminalistisches Reisebuch / 2 3V0 Buchhandlung R. Löwit wmmmMmmmmmmmmmmmmmmamm Wien, 1., Rotenturmstr. 22 Las gefShrdete Archiv Au-ftls Der verstovbene Mische Schriftsteller An-ski hatte in den Jahren 1012—1013 eine ethnographische Studienreise durch Rußland unternommen und das Ergebnis dieser Studien (n einem Archiv angelegt, das einen unermeßlichen Schatz ethnographischen und kulturhistorischen Materials zur Geschichte der Juden in Rußland '.n sich schließt. Im Jahre 1021 gelang es dem Redakteur der „Jüdischen Stimme" R u b i n st er n, das Archiv nach Kowno zu schaffen und der Obhut des damals bestandenen Mischen Ministenums zu übergeben. Seit einigen Jahren liegt das Archiv völlig ohne Aussicht in einem Raum der Kown-ocr jüdischen BanL. Austeilung der Bibliothek Trorg Brande»'. Alis Kopenhagen wird uns geschrieben: Die Bemühungen, eine Austeilung der Bibliothek des verstorbenen jüdisch-dänischen Publizisten Georg Brandes zu verhindern, sind gescheitert. Die mehr als 2000 Bände zählende Bibliothek ivird an verschiedene Stellen verteilt werden. Einen Teil erhalten mehrere Mitglieder der Familie des Verstorbenen, während der Rest der dänischen Nationalbivliothek in Kopenhagen und anderen Büchersammlungen zugewiesen wird. Nahezu sämtliche Bücher weisen eigenhändige Widmungen der Autoren auf. Wie Schalom Asch Bodenspekulant werden sollte. Schalom A s ch, der in Palästina eine außerordentlich freundliche Aufnahme fand, ist, imo er erzählt, jetzt zum drittenmal in Palästina. Das erstemal 1907, das zweitemal während des Weltkrieges. Bei seinem ersten Besuch in Pa- ^. lästma war von Tel Awiw, der größten jüdischen StahtrZ noch keine Spur vorhanden. In einem der vielen SarMstigM ,*■ die damals noch auf dem heutigen -Gebiet von Del sinken waren, war ein Pflock eingegraben, den die In- - beit damals Dell LHoiw rmnnten. -Als ier das zlveitemal nach Tel Awiw kain, standjen wohl schon einige Häuser, aber der Weg zum Meere war noch immer wegen der großen Sandmassen ungangbar. Damals, vor 13 Jahrjen, erzählt der Dichtier, trat ein Jude auf ihn zu und sagte: „Hören Si>e, Herr Asch, Sie sind doch ein jiMscher Schreibier. Was taugt Ihnen das? Ich iverde Ihnen einen besseren Erwerb geben. Dieses g>uoße Stück Bodens, das Sie hijer sehen, ist für 200 Dollar zu Musen. Geben Sie 100 Dollar bar dazu und dhe änderen 100 werden wir uns irgendwo borgen. Das wird Ihnen.viel nrehr tragen als Ihre Schriftstellerei." Asch betrachtete den /Juden tme emen!Wahnisinni,gen. „Und heute," schloß er seine Rennniszenz, „gehe ich auK dein großen lschön gepflasterten Platz beim Meer spazieren und bewundere die Dutzende schöner Häuser und das herrliche Kasino." So.hat Schalom Asch die Gelegeicheit verpaßt, ein erfolgreicher Bodenspekulant zu werdjen. Professor Siegfried Gutyerz gestorben. Int Mer Von 46 Jahren ist in Berlin der Biologe Professor Siegfried Gutherz gestorben. Der Gelehrte, ans Breslau gebürtig, habilitierte sich im Jahre 1921 an der Berliner Universität für Vercrbnngsunssenschast. Seme wissenschastluhen Arbeiten über den Ursprung der tienschen Keimzellen und über das Chromosmnienproblent fanden über Deutschland hinaus Beachtung. m . Ein 98jahriger Mischer Kolonist gestorben. In Petach Tikwah starb vor einigen Tagen einer der älteiren jüdischen Kolonisten in Palästina Mordechai Dinowitsch im> Alter von 90 Jahren. Dinowltsch lebte seit 40 Jahren in Petach Tikwah, zu dessen Entwicklung er viel beigetragcn hat. An seinem Leichenbegängnis nahmen die Inden der Kolonie und der Umgebung fast vollzählig teil. Ein kanadischer Jude als FreiheitEäurpfer für China gefallen. Wie die kanadischen Blätter melden, ist der ehemalige Bewohner von Winipeg Morres Cohen, der auf Seite der chinesischen Freiheitskäurpfer den Krieg mstmackite, in einer der letzten Sckflächten gefallen. Cohen, der in England geboren wurde, kam als löjähriger Junge nach Kanada und zeigte von jeher großes Interesse für dre revollltionäre Bewegung rn China. Im Jahre 1911 gründete er in Mnipeg einen chinesischen nationalen Klub und vor zwei Jahren ging er nach China, wv er an der Vorbereitung der FrerheitSkämpfe teilnahnt und letzthin in der aufständischen Armee emen verantwoEchen Posten bekleidete. Vom Landesverband der jüdischen KulMsgemeiuden in Mähren. Vor einigen Tagen fand in Brünn die diesjährige Generalversammlung des Landesverbandes der istaelMschen Kultusgemeinden rn Mähren statt. Dem Landesverband ist es geglückt, das Kongruagesetz in seinen Auswirdtngen aus die Rabbiner, besonders der kleinen Gemeinden, in einer Weise zu nnldern, daß allen voNaualifizierten Rabbinern ein Existenzmjnjinnnt von 18.000 bis 20.000 Kc. zu sichern ist. Dies war zum Teil auck) dadurch möglich, daß die Großgemeinden Brünn und Mührisck,- Ostrau auf die ihnen zukornnrenden Dotationsquote» zum größten Teil zugunsten der kleinen Gemeinden verzichteten. Dem Verbandspräsidenten Dr. Hilf wurde für seine rmermüdliche und zielöewußte Arbeit zur Erreichung dieses Erfolges der Dank der Bersanmckmg ausgesprochen. > DaS neue Kuratorium des nrSHrkschi-Mischen Landesimafsafonds. Aus Brünn wird uns berichtet: In der DGeneralversammlung des mährisch-jüdischen LandeSmasfafonds wurde das neue Kuratorium gewählt. Dieses setzt sich nunmehr zusammen aus den Herren Dr. Hugo Meißner. Ludwig Nasch, Heinrich Beer, OberlandeKaerichtsrat Dr. Sieamund Birnstein, Dr. Leopold Goldsckiun id t, Joses Hauser, Dr. Alois Hilf. Dr. Karl S o n n en fe ld. Viktor Spitzer, Adolf Steirritz «nid Eugen Teltscher. -