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Wiener Morgenzeitung · 1927-05-18 · Heft 2953 (18.5.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2953 (18.5.1927)
Date
1927-05-18
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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"W Ae Nusschtteßung der jüdische« Swdevtev. -y, Wien, 18. Mai. Es wird wieder vorn Ntiinerus clausus gesprochen, der ycimtückischeu Methode, die Abschnürung der jüdischen Zugend von der höheren Bildung mit Hilfe der Autonomie der Hochschulen tu eine Art gesetzlicher JorrN zu bringen. Schon daß diese Autonomie die Möglichkeit offen läßt, daß eine vom Staat erhaltene Anstalt sich selbst als Staat etabliert, ist ein Unfug, der sich mit der Demokratie nicht verträgt. Daß aber diese Anstalten ihrem Zweck, Wissen zu verbreiten, entfremdet werden und sich zu Organen einer Haßpolitik ausgestalten lassen, ist ein sehr bedenklicher Mißbrauch, gegen den nicht nur die direkt Betroffenen, die Juden, zu protestieren hätten. Es wäre Sache der gesamten Bevölkerung, sich gegen die Entartung des öffentlichen Lebens mit allen Mitteln zu wchr.n. Die Parteien in Oesterorich betreiben ihren Kamps gegeneinander in der widerwärtigsten Weise und es ist schon so, daß die -Freiheit des Denkend gefährdet wird. Die im Vormonat abgeschlossene Wahlkampagne hat auf diestin Gebiete wunderliche Blüttn gezeitigt und es ist wohl kein Zufall, daß unmittelbar hernach wieder der - Numerus clausus lebendig wird, und daß die listige Anwendung äußerlich harmloser Beschlüsse auf eine ganz genau bestimmte Kategorie von Studenten wieder die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nach den Wahlen tritt immer ein Zustand politischer Müdigkeit ein und so wird auch jetzt kein sonderlich starker Widerstand merWar. Es ist nur insoweit eine Aenderung gegen früher zu konstatieren, als das Dekanat der medizinischen Fakultät die böse Absicht bestreitet. Das ist, .wenn man will, ein Fortschritt, weil man sich doch der Tatsache etwas schämt. Die Wirkung wird freilich durch ein Dementi nicht aufgehoben und auch die Fadenschci-nlgkejt der Argumentation nicht aus der Lächerlichkeit gelöst. Man -beruft sich aus den Lcichenmangel, und es ist sehr merkwürdig, daß der sozialdemokratische und der dcutschuatioualc Professor darin einig gehen. Wenn die Hochschule zu ivenig Sekt-ionsmaterial besitzt, dann hat sie dafür Vorsorge zu treffen. Ein Kaufmann, bei dem man Ware bestellt, würde sich schämen, eine so windige « Ausrede zu gebrauchen. Aber Professoren denken ganz anders und sie merken es nicht, welches Armutszeugnis sie damit sich und der Leitung ihrer Anstalt ausstellen. Aber welche Vorwände bestehen für die philosophische und die juristische Fakultät, an der genau dasselbe geschieht und das Bestreben besteht, jüdische Auslandsstudenten abzuschrecken? Den österreichischen Hochschulen erscheint es als wünschenswert, das ungarische Niveau zu erreichen und daran ändert ihre sonstige Parteimarke gar nichts. Die Deutschnationalen sind deutschn-ational und die Sozialdemokraten — siche Tandler und Leuthner — sind es auch. Vielleicht wird es aber doch nicht so ohne Wirkung auf-'sie bleiben, wenn man daran erinnert, daß der italienische Kultusminister in einer vom 7. -Oktober 1023 datierten Verordnung aussprach, die italienischen Universitäten seien verpflichtet, ausländische Hörer, welcher Konfession immer, aufzunohmen mvd ihnen sogar Studiengeldbefreiung zu gewähren (während Wien ihnen seine Wissenschaft zu recht hohem Preis verzapft). Diese Verordnung bezog sich ausdrücklich auf die aus Ungarn und Polen kommenden jüdischen Studenten. In Fragen solcher Art eriveist sich,die Kulturhöhe cines Volkes und es wird darnach eingeschätzt, wie es sich zu Fremd-en stellt. Die italienische Regierung, die ja auf den Schutz ihres nationalen Charakters nicht weniger bedacht ist, erkennt es als eine lebendige Propaganda seiner Bildungsanstalten, daß man fremde Studenten ausnehmcn muß, auch tvenn sie Juden sind. Und vor kurzem hat der „Messagero" in einer Besprechung des Palästinamandates daraus hingewiesen, daß Italien keinen Antisemitismus kennt. Dafür aibor kennen ihn die im Wirkungskreis der deutschen Kultur stehenden Staaten, so insbesondere Rumänien, Oesterreich und Ungarn. In Rumänien ist der südlsche Student vogelfrei, in Oesterreich soll er am Studieren gehindert werden; Ungarn hat ihm eine politische Mission zugedacht. Der jüdische Student muß nach dem WZten und er soll dort als magyarischer Pionier wirken. Klebelsberg und BethleU haben aus ihrer Jtaliensahrk den ungarisch-jüdischen Studenten für ihr patriotisches Verhalten gedankt...- Und die weitere Honorierung dieses Patriotismus bestand darin, daß Klebelsberg den Abgeordneten Fabian rüffelte, tveil er durch den Antrag auf Aufhebung des Schandgesetzes wieder eine politische Komplikation geschaffen habe. Nun wird aber die Frage der jüdischen Studenten, die doch eine brennende Frage der jüdischen Gemeinschaft ist, immer dringender. Leider aber besteht innerhalb des Judentums keine Körperschaft, vor der dieses Problem in allen seinen Verzweigungen aufgerollt werden könnte. Wir müssen ein solches Forum schassen, aber che dies erreicht wird, geht viel Zeit verloren und es ist im Augenblick nur das eine möglich, daß die Frage vor bett Minoritätenkongreß gebracht wird, um von dort aus auf 1 d?n Völkerbund drücken zu können. ) ' t Neuerliche, Erdbeben in Belgrad. Belgrad, 17. Mai. Heute »tdendö U Uhr :-r(- M!nuten wurde neuerlich e i n G rd st o ß von etwa b re i Set u rrtn? n Dauer in -Belgrad und Umgebung verspürt. Der Stoß war schwach ursd richtete keinerlei Sachschaden an. Wiener MorgeirMtrmg ' w%c$i&n' Nr. 2953 Die Sitzung des zionistischen Aktionskomitees. Re Bndgettommisfion wird nach HMftina entsendet. London, 15. Mai. (I. T. Ä.) -Aittt Freitag, den 13. Mai, sind die Beratun;M des Zionistischen Aktions- Eomitees in London zum Abschluß gebracht iwrdeu. In den Sitzungen voit Mittwoch nachmittags mtb Donnerstag befaßte sich das Plenum mit dev Frage der Entsendung einer besonderen Budget- und Rcorgmusattönskonnnisfioir nach Palästina, die von der Exekutive vorgeschlagen rrorden war. Uel>cr die. Befugnisse, die dieser Kom Mission erteilt Ivcrden sollen, ivurdc sehr lebhaft diskutiert. Einige Minderheitsanträge gingen dahin, die Kvtmmssion mit nahezu diktatorischen Dollinachtm auszuftattcu. Nahnm Svkolvtv, Eokonel Kisch Und LouiS Livsky legren d>eu Standpunkt der Exekutive dar, aoie er irr der kürzlich veröffentlichten Kundgebung zum Ausdruck kam. Es kainen schließlich die folgenden Anträge zur Annahme: In Ucberciustimmuug mit dem Beschluß der Exekutive beschließt das Acnons-Eonritee, eine aus fünf Personen bestehende Kmnmiffion nach Palästina zu entsenden, , die sofort mit der Durchführung ihrer 'Ausgabe zu. begimren haben wird. ' Die Exekutive und das Aktions-Cv uritee erteilen: -Die Komutission hat den dein bevorstehenden Kongreß Ar unterbreitenden offiziellen Budget-Voranschlag auszuarbeiten und der Exekutive vorzulegen, die ihn sanit ihren Bcmerkungeu an den' Kongreß weitcrleiterc wird. Die Budget-Borarrschläge für das kommende Jahr sollen das erwartete Einkommen des Keren Hajessod nicht übers ch r c i1 c n; das ist so zn verstehen, daß die Veranschlagung dieses Einkommens, die Volt der Exekutive und deut Dircktoreurat des Keren Hajessod ausgestellt wird, für die Kommission bindend ist; der lanbwirischaftlichen Kolonisation ist besondere Beachtung zuzuwenden. Aufgabe der Kommission lvird es sein, das gesamte Wirtschaftssystem des zionistischen Werkes, ebenso das Verwaltungssysteni der Institutionen, an beitcit die Organisation indire kt beteiligt ist, einer Prüsung zu unterziehen. Sie wirdbetreffs' des gegenwärtiger: Systenrs von Wirtschaft und Verwaltung, wie auch betreffs der Fortführung des Medevanfbäuwevks Nesor mVorschläge auszuarbeiten haben, die in der Form von Resolutionen dem bevorstehenden Kongreß zu unterbreiten sein toerden. Das Uktions-Gomitec gibt dar Konnnissiott die Weisung die Verwaltungsausgaben der Zionistischen Exekutive und anderer zionistischer Jusiitutioiren, Banken und Gesellschaften in Palästina imd außerhalb Palästinas zn prüfen; es soll die Möglichkeit, Ersparnisse im Beamtenstab zü machen Und die Ausgaben des Verwaltungsapparates einAtschränim, ins Auge gefaßt toerden. Me Exekutive hat den Bericht und die Vorschläge der Kommission spätestens drei Wochen vor Beginn des Kongresses alten zionistischen Föderationen und Körperschaften zu übermitteln. In der Sitzung von Donnerstag nachmittags wtrrde der Antrag der Exekutive über die Begebung eurer Anleihe von 140.000 Pfmn. bestätigt, die in folgender Weise verwendet lveridea soll: 2Ö.G00 ägypt. Pfturd zur Konsolidierung der lanfenddn Schulden der Exekutive; 28.000 ägypt. Pfund zur Aufführung von Bautet: in der Landwirtschaft für Rechnung des ttächstjährigen Budgets; 90.000 ägypt. Pfund zn Notft a n ds s a r b e i t e n und anderert Vorkehrungen, die eine Erleichterung der Krise und ein Aufhören des Unterstützungstverks herbe izuführen geeigtret sind, wobei ben Vorschlägen der Exekutive uub den Planen betrefseud die Fövdenlng der inländischen Industrie Beachtung geschenkt werden soll. Sprinzak berichtete natnens der Exekutive, daß sie die Empfehlung des A. C. betreffend die Reduzierung der Zahl der Schekalim, die für die Wahl eines Delegierten nötig sind, einer Prüfung unterzogen und bechlosscn habe, diese Zahl von 4060 aus 3000 herabzusetzen. Das A. E. r a t i f i z: e r t e diesen Beschluß. Dr. A. Barth -unterbreitete nantcns dev Organisabionskommission eine Reihe Vorschläge betressetrd die Zusammenzählung der Reststimnren der einzelnen Fraktionen nnsd Landsmannschaften aus Grund einer iirterstaatlichen Liste nnd erklärte, tmm sei überein gekommen, daß außer fetett auf die Einzel listen gewählten Delegierten 25'Mandate auf (tzrund der Weltliste zttr Besetzuilg gelangen sollen. Die Anträge Dr. BnrthS tourden. angenommen Namens des Verwa'ltungSrates des Haisaer Technikums schlug M. M. U s s i s ch i t u vor. das Technikum, das jetzt den Rang einer Mittelschule besitzt,!n den Rang einer Hochschule zu erheben. Dr. Weizmann widersprach und führte ans, Palästina brauche eine größere Zahl geschulter Wevkführer in den verschiedensten Zweigen. Sogar in diesen. Velmig steht das Technikunl hinter einigen technischest Mittelschulett in Ertropa zurück. Es hieße, unsere Möglichkeiten überschätzen, wenn lvir jetzt das Technikum in eine Hoäjschüle umivandeln. Die gleiche Linie, fuhr Dr. Weizmann fort, befolge ich hinsichtlich mtserer Universität. Statt eines Instituts, das unter dm gegenivürtiigen Bedingungen notgedruttgeit andereit Universitäten nachstehen müßte, beschränken wir uns auf ein Institut für reine F o r s ch tt n g S a r b e i t..Cs iourde beschlossen, bk Angelegetcheit des Haisaer Technttnms einer Experte n - K o nt Nt i s s i o it zur Prüfung zu übergtzben; inzlvischeN seien radikale Aeiidertiugeu nickst einzufithren. Dr. Federbttsch fragte, ivarktnt der Aktiottskomitecüeschluß vom August 1020 Über die Gejvährttng Von 000 Pfund an „H a z c f i r a" - W a r s ch a n tttcht realisiert worden tvar. Felix Roscnblüth erwiderte, cS handelte sich unt einen Beschluß der Btidgeikoinmission, der der Plenarsitzung noch nicht Vorgelegen hat. Auf Antrag Dr. W c i z ttt a tt tt § wurde eine einmalige Subvention in Höhe von 000 Pfund bewilligt. Dantit ivaren die Beratungen zu Ende. Dr. W c i z m a n n appellierte an den linken Flügel des Aktionskomitees und rühmte deit Idealismus u n d d i c O p f e r d e r j ü d i s ch e ti A r b c i t e r in Palästina. „Es muß endlich," sagte er, „die Zeit der Konsolidierung und Gcsnndting begimten. Dies bedeutet auch Beschränkung und Mäßigung. Wir würdigen die harten Bedingungen, unter denen die Arbeiterschaft Palästinas zu leben hat. Die Exekutive wird alles, ivaö itt ihrer Macht liegt, tun, um die 140.000 Pfitnd und noch weitere Summen aufzu-bringen. Das UebergangZstadium wird nicht sehr lange dauern. Laßt uns Mut fassen. Auf dtt glückliches Wiedersehen auf dem 16. Zionistenkongreß!" In der letzten Sitztlttg von F re i t a g tt achiuit tags tvlvrdeir die Vorschläge der Fiuanzkoutinissivu betreffend revr-- ganisatorischc Maßnahntcn in den verschledettett zionistischett tind halbzionistischen wirtschaftlichen Ilörperschäften Palästinas angetwmnten; die Rcalrsieruug dieser Maßtiahuteuchängt von der Durchführtmg der 140.000 ägypt.!Psund^Attleihe ab. Das A.-E> beschäftigte sich auch mit icfiumt Bericht, über die > unaufhörlichen Verfolgungen der Zionisten in Sowjetrnßland. Hierauf schritt das Ä.-E. zur Erttenuung der besonderen Vttdget- und Reorganisationskommission„ die sich sofort nach Palästina zn begebctt haben wird. lAttf Vorschlag Doktor Werz manns wurden die folgen,der: sechs lHerren für die Kornmission bestiiimtt, von ^.enen bie 'Exekutive fünf zü ,wählen haben lvird: Dr. Bcrthold Feiwel-Lonsdvn, Doktor Kasteliansky-Londvn, Sache r-Jcrusalem, Newt>ran-Newyork, Schecken-Zimckäu ünd Rosenswhw- Newixork. Reue Mangel'Trmsyotte in Zusoilawie». (Von unserem jugoslawischen Korrespondenten) Die türkische Regierung hat, wie kürzlich berichtet nniwe, au 10.000 Wrangel-Lcute auSgetviesen. Die jugoslawischen Blätter melden nun, baß diese Leute nach -Jugoslawien Merstcdeln wollen. Man weiß ja. wer und was die Wraugel-Truppen waren: die wildesten Pogrom ist cn in Rußland. Daß sie sich auch jetzt nicht viel gevössert haben, sollen die nachstehenden Zeilen bezeugen: Bereits jetzt gibt ein Jugoslawien gegen 20.000! Wrangel-Soldaten, die dort auch ihre eigenen Mlitärschulen und Akademien besitzen. Auch Wrängel selbst kommt jährlich nach Jugoslawien auf „Jnspektionsreiseir". Da die jugoslawische Negierung diese Wrangel-Jnvasion duldet, hätte man von jüdischer. Seite nichts einzuwenden, wenn sich die Wrangel-Soldaten und die anderen russischen Emigranten nicht in die ittneren Staatsangelegenheiten cittmjschen würden. Es ist in der jüdischen Welt genug bekannt, daß Vor dem Krieg Serbien eines der wenigen Länder war, wo es keinen Antisemitismus gegeben hat. DaS liberale Serbien wurde deshalb vott der gesamten Judenschaft hoch geschätzt. Nach dem Krieg ist aber in dieser Be-> zichung eine Aenderung eiugetveten. ES ist noch nicht so, daß die Wogen des AntiscmitlStnus in Jugoslawien besonders hoä)geben, aber die antijüdische Strömung komutit doch mehr und mehr zunt Vorschein. Ein großes Bovdienst daratr haben die Wrangel-Leute und die an den jugoslawischen Universitäten ftwbicrcnbcn russischen Emigranten. Man mttß auch wissen, daß die russischen Etttigvanten in Jugoflawien nicht nur zum Staatsdienst zugelassen werden, fast alle bekommen auch regelmäßige monatliche Subventionen, die aus den Staatseinnahmen gedeckt werden, also aus Steuern, die auch von jüdischenBürgernin Hohem Maße gezahlt werden. Die Regierung wälk auf diese Weise dett russischen Emigranten die große inoralische und materielle Unterstützung, die Gerbten vor und während des Krieges von dem zaristischen Rußland in reichem Maße genossen hat, einigermaßen zuriickbezahlen. Man hätte nichts dagogetr, wenn diese Wrangel-Leute sich hier loyal gegen alle jugostmvischen Bürger Verhalten würdet:. Das ist aber nicht der Fall und darunt wird der bevorstehenden neuen Wrangel-Jnvasion von der jüdischen BevMerung mit gemischten Gesithlen entgegengesehen. Die Juden Jugoslawiens erwarten von den verantwortlichen Staatsfaktoren, die dem AntisemitiSnrus bisher immer fern standen, daß sie auch weiterihte Pflicht gegen ihre tüdischon Bürger erfüllen werden und die bevorstehende antisemitische Agitation der rujjtschen Emigranten einzudäMnen tvisseit werden. Äe relephonnummern der Redaktion lauten jetzt ab ü U h r <r b e n d s 38*5*80 Serie ab y2i) Uhr abends 38*5*83,

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