Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2949 (14.5.1927)
- Date
- 1927-05-14
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Wion, Samstag Wiener Morgen-ettung 14. Mal 1927 Nr. 2949 Sie Kolonialkonseeenr in London- London, 13. Mai. Die am Dienstag zujammengetretene Konferenz der Regierungsvertreter aus den Kolonial- und Mandatsgebieten beschlos; zunächst eine Adresse a n d e n K ö n i g, in welcher die Gouverneure und übrigen Vertreter der britischen Kolonien dem König ihre Treue und Ergebenheit bekunden. Hierauf verbreitete sich Kolonialminister A m e r y über den Z w e rk und d i e Z i e l e dieser ersten Kolonialkonferenz. Er wi-es ans die gewaltigen Quellen des Kolonialreiches hin, dessen Handelsverkehr jährlich einen Wert von 500 Millionen Pfund Sterling ausmache. Trotzdem alljährlich eine bedeutende Zunahme zu verzeichnen sei, lagen in den einzelnen Kolonialländcrn noch g ew a l t i g e Exp a n s i v n s m ö g l i ch k c i t e n. Die konstitutionellen, wirtschaftlichen und kulturellen Probleme in diesen Ländern seien außerordentlich verschieden. In den Kolonien bestünden insgesamt 36 Regierungen. Trotz des äußerlichen Mangels an administrativer Einheit biete gerade dieses System große Vorteile, welche vor allem in der Vertrautheit der einzelnen Regierungen mit den örtlichen Verhältnissen und Bedürfnissen begründet seien. Es wäre ein schwerer Fahler, wollte man dieses auf örtlichen und individuelle-!'. Grundlagen aufgebaute Administrativsystem durch ein allgemeines, einheitliches ersetzen. Dennoch bestünden für die verschiedenen Kolonialländer gemeinsame Probleme, weshalb eine engere Zusammenarbeit und vor allem ein gemeinsamer Gedankenaustausch, wie er an der gegenwärtigen Konferenz stattfin-den solle, als lvü'nschensivert und rvertvoll erscheinen müsse. Die Kolonialkonferenzen. sollten alle drei Jahre «rbgehalten werden. Las deutsche Gesetz zum Schutz der Republik. Verlängerung um zwei Jahre. Berlin, 13. Mai. Die „Germania" meldet, daß die Besprechungen mit den Parteiführern der Regierungsparteien zu einem vorläufigen Ergebnis geiführt haben, wonach die Regierungsparteien im Reichstag einen Initiativantrag erbringen werden, durch den das Gesetz zum Schutz der Republik um zwei Jahre verlängert wird, mit der Maßnahme, daß die Befugnisse des Staatsgerichtskholfes an einen Senat des Reichsgerichtes übergehen. In parlamentarischen Kreisen nimmt man als sicher an, daß das Gesetz noch vor den Pfingstferien verabschiedet werden wird. Ser Kamps gegen das Hakenkreuz in der deutschen Studeotenschast. Berlin, 12. Mai. (®oI[f.) Wie die „Bossische Zeitung" aus Fveiburg meldet, .haben 25 Freiburger Korporationen ihren Austritt aus dem Hochschulring vollzogen und damit den Hochschulring an der hiesigen Universität überhaupt ausgelöscht. Sie schlossen sich zu einer „großdeutschen Studentenvereinigung" zusammen, die auch Frei st ud entern in ihre Reihen aufnahmen will. Die Statuten bedeuten eine schroffe Absage an alles politische Phrafentum und erklären sich für konfessionelle und politische überparteiliche Zusammenarbeit aller deutschsprachigen Studenten. Me Klage der Stadt Kalisch gegen die deutsche Regierung. Warschau, 13. Mai. Die Stadt Kalisch hat der Regierung eine Eingabe überreicht, in der sie Gutmachung der Schäden verlangt, die der Stadt durch die Beschießung der deutschen schweren Artillerie im Weltkriege zu-- gefügt tourden. Der Magistrat ersucht die Regierung, für die durch dsas Bonrbardement entstant>enen Schäden auf diplomatischem Wege von der deutschen Regierttng siebzig Millionen Zloty zu Verlangen. Ser ungarische Rumerur rlausus. Der demokratische Abgeordnete Fabian interpellierte heute im Abgeordnetenhaus die Regierung in dler Sache des Numerus clausus und verwies auf die Versprechungen, die die Kandidaten der Regierung beidenWahl e n in dieser Hinsicht gemacht haben. Nur in Ungarn mid in Sowjetrußland, wo nur 25 Prozent der Universität^- Hörer der Bourgeoisie angehören dürfen, gäbe es einen Numerus clausus. Fabian legte dem Hause einen Beschlußantrag vor, in dem die Regierung ckufgesordert wird, an! eine Abänderung der Gesetzgebung über den Numerus clausus an den Hochschulen zu schreiten. Sie gesprengte Suza-Partei. Jassy, 13. Mai. Die Bemühungen, eine Versöhnung zwischen Cuza und den aus der Partei ausgetretenen Dissidenten herbeizusühren, haben fehlgeschlagen und so fanden denn die beiden Kongresse, und zwar der der Dissidenten in Bukarest «und der der Cuzisten in Jassy statt. Irr der Konferenz der Dissidenten wurde ein Beschlußantrag angenommen, durch welchen Cuza aufgefordert wird, den Weg der Legalität zu betreten oder aus der Partei a u s z u s ch c i d e n. Die Antwort auf diesen Beschluß wurde in Jassy erteilt., wo dreihundert Delegierte von 78 Gruppen der antisemitischen christlichen Liga zu einem Kongreß ^usanlmeugetreten waren, setzte Cuza den Beschluß durch, auf Grund dessen die Führer der Dissidenten, Jlijeseu, der Mörder Codreanu und andere, aus der Partei ausgeschlossen iverton. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Annullierung ver Mandate ver Ausgeschlossenen zu betreibe». Der Kongreß, dessti'. Abhaltung in Jassy unter den Juden große Beunruhigung hervorgerufen hatte, verlief ohne jeden Zwisch«.is'nll. 3« Ver letzten Minute. Der Humor vor dem Galgen. Eilt schtvedischer Kriminalist veröffentlicht in einem großen Stockholmer Blatt einen fesselnden Aussatz über den Galgenhumor bekannter Verbrecher. Jit diesem Artikel liest man: Wenn ein zum Tode Verurteilter seineir letzten Gang antritt, ist er gewöhnlich recht wenig zum Scherzen aufgelegt.. Trotzdem kommt es vor, daß Delinquenten unmittelbar vor dem Tode cittcn gewissen Humor zur Schau tragen. Davon einige Beispiele. Die in der ganzen Welt verbreitete Abneigung vor dem Montag dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach einer Aeußerung entsprungen sein, die ein vor Jahrzehnten in Nousesland Hingerichteten Mörder tatsächlich hatte fallen lassen, und die seitdem zu ixn bekanntesten Anekdoten zählt. Auf seinen, Wege zum Schaffot wandte sich der Todeskandidat an den Gefängnisdirektor: „Entschuldige!, Sic, Herr Direktor, welcher Tag ist heute?" — „Montag", erwiderte der Direktor erstaunt. — „Montag," sagte der Todeskandidat mit trauriger Stimme, „das Ist aber ein schöner Anfang der Woche. Ich habe übrigens Montag immer Pech gehabt, ich bin ja auch an diesem Tage geboren." Bei einer anderen Hinrichtung flüsterte der höfliche Scharfrichter dem an geschnallten Verbrecher inS Ohr: „Wem, Sie eine Frage an mich haben, will ich sie gern beantworten." „Rur eine Kleinigkeit", erwiderte der Mann. „Ich möchte Sie nur fragen, ob das Brett auch zuverlässig ist." Ein anderer Verbrecher äußerte seinen letztei, Wunsch itt derselben Lage in folgenden Worten: „Ich möchte, ' wenn es nur möglich wäre, jetzt noch ein bißchen Klavierspielen kernen." Als Alphonse Deindon, ein berüchtigter französischer Mörder, auf dem Wege znr Guillotine war, hielt er eine nicht angezündete Zigarette zwischen den Lippen. Ein Gefängniswärter wollte ihrn Feuer geben. „Nein, danke!", sagte Deindon. „Ich kann mir die Zigarette in ein paar Minuten in der Hölle anzünden. Da gibt eS Feuer genug." Das erinnert an die Worte eines anderen französischen Todeskandidaten, der, bereits angeschnallt, den Priester um eine Prise Schnupftabak bat. „Entschuldigen. Sie," sagte er dabei, „daß ich sie nicht mit den Händen nehmen kann; Sie sehen aber wichl, in welcher unar,genehmen Lage ich mich befinde." Nicht weniger gelassen zeigte sich der spanische Schwerverbrecher Juan Aldege. Während der nach spanischem Brauch vor der Hinrichtung gelesenen Totenmesse nieste er unaufhörlich. Als ihn der Priester bat, aufzuhören, erwiderte er: „Ich denke gar nicht daran. Solange ich niese, geht eS mir gut. Ich werde ja lange genug tot sein." Aldege sollte nach spanischer Art durch Garottierung, das heißt, durch Zuschnüren des Halses, ins Jenseits befördert werden. Als man ihm die Garotte um den Hals legt«, sagte er: „Dieser Kragen hat «ine kleinere Nummer als ich gewohnt bin. Haben Sie nicht eine passendere Nummer? — Nein? Das ist aber schade! Nun, ich werde mich schon mit diesem begnügen müssen. Also — eins, zivei, drei, — los!" Eine groteske. Geschichte spielte sich bei einer Hinrichtung in Kentucky ab. Dort erbat sich ein zum Tode Varurteilter die Erlaubnis, vor der Hinrichtung eine Rede halten zu dürfen, konnte aber vor Aufregung keilt Wort herausbringen. Unter den Anwesenden befand sich der Senator Blackborn, der für den Kongreß kandidierte. „Wenn dieser Gentleman," sing Blackborn an, „liicht reden kann, wird er vielleicht so liebenswürdig sein und seine Zeit mir abtreten. Ich gestatte mir," fuhr der Senator fort, „mich dem verehrten Publikum als Kandidat vyrzustellen. . ." In diesem Augenblick unterbrach ihn der Delinquent, der sich inzwischen erholt hatte. „Halt, Kollege Kandidat!" rief er, „ich bin zwar zum Tode, aber nicht zur Tortur verurteilt, Ihre Reden änhören z>t müssen. LoS, Henker, erlöse mich so schnell wie möglich von dieser Qual!" Miliukov georseigt. Riga, 13. Mai. Der ehemalige Außenminister der russischen provisorischen Regierung von 1917, M i I j u! o w, wurde während eines Bortrages, den er hier hielt, von einem Herrn von Aderkas geohrfeigt. Der Angreifer wurde verhaftet. Er erklärte, die von Kerenski und Miljukow geführte Rebolutionsregiemng sei für den Hungertod seiner Eltern und seines Brud e rs in Petersburg verantwortlich. Freilassung der MenMerln vlbson. Rom, 12. Mai. Die Unterfuchungskommission des Sondergerichtshofes zum Schutze des Staates hat erklärt, daß wegen vollständiger geistiger Unzurechnungsfähigkeit der englischen Staatsbürgerin Biolette GiHson kein Anlaß bestehe, wegen des Attentatsversuches gegen Mussolini ein Strafverfahren gegen sie durchzuführen. Die Grbson ist heute früh in Begleitung ihrer Schwester und dreier englischer sowie einer italienischen Pflegerin nach Eng l a n d ab ge re ist. MtzfterlSser Lad einer Schnlknaben. Ans Wiener-Neustadt wird uns geschrieben: Am Mittwoch ist im hiesigen Allgemeinen Krankenhause der- Volksschüler Stephan Schattelwein unter sehr mysteriösen Umständen'gestorben. Der Knabe hatte in Hirm im Burgenland die Volksschule besucht. Vor einigen Tagen ist ihm aus einer Schachtel/ däe er bei sich hatte, während des Religionsunterrichtes ei» Maikäfer entkommen und durch das Klassenzimmer geflogen. Der Religionslehrer, Pfarrer Johann Kucher, hat diese Sache sehr ernst genommen und dem Knabeir einige Ohrfeigen versetzt. Als sich der Knabe entschuldigen wollte, hat der Pfarrer den Stock genommen und den Knaben damit derart über den Kopf geschlagen, daß der Stock entzweibrach. Der Knabe getraute sich am selben Tage seinem Vater nichts davon zu sagen. Als er aber am nächsten Tage heftige Kopfschmerzen hatte, wurde ein Arzt geholt, der die Ueberführung des Knaben in das Krankenhaus in WicnerMeustadt wegen Typhus verdachtes veranlaßt«. Hier wurde der Knabe einer Blinddarm operativ» unterzogen und ist am Mittwoch gestorben. Als Todesursache wurde Gehirnhautentzündung angjegeben. Da man nun zwischen den Schlägen, di« das Kind erhalten hatte, und der Todesursache Zusammenhänge befürchtet, hat der Vater die Anzeige an di« Staatsanlvaltschaft erstattet. Irohender Streik in de« Spitüler». Zwischen den Beamten der §-onds k ralr ke na n st alte n und dem Ministeriunr für soziale Verwaltung droht ein Konflikt auszubrechcn, dessen Ursache in der Nichteinhaltung wiederholter Zusage wegen UebersteUung der Beamten in bessere Verwendungsgruppe ul besteht. Bei der Herausgabe der Forderungen über daS neue Anstellungserfordernis wurde erklärt, daß die Zusage nicht durchgeführt tverden könne. Falls tont Forderungen nicht im letzten Moment entsprochen wird, droht schon in den nächsten Tagen der Streik. e Sie Mustertrafik der Oesterreichischen Tabakregie in der Ausstellung „Wien und die Wiener" erregt berechtigtes Aufsehen. Sie zeigt, lote ein solches Verschleißgeschäft mit mäßigen Mitteln praktisch und verlockend eingerichtet und ausgestattet werden kann. Der von der Firma Both« L Ehrmann geschaffene Raum (Schaufvnstereinrichtung von Lonker & Levin) ist mit allen Behelfen eines gut geführten VerkaufsbetriebeS versehen. Außer den von der Oesterreichischen Tabakregie und der Firma August Falk beigestellten Tabakfabrikaten, sitrd hier alle irr einer Trafik gangbaren Artikel vorrätig. Die Postmarken, Sientpelmarken «nd Lose wurden von den staatlichen Verschleißämtern beigestellt. Die in- und ausländischen Zeitungen werden entgegenkommenderweise vorr der Firma Hermann Goldschmiedt, Ges. ,n. b. H., Buchhandlung und Zeitungsbureau, geliefert und wöchentlich auSgetauscht. Die übrigen Waren, Rauchrequisiten, Spielkarten, Papier-, Schreib- und Kurzwaren, wurden der Regie zur Ausstellung in liebenswürdiger Weise znr Verfügung gestellt von den Firmen: „Wita" Wirtschaftsvereinigung der Tabakverleger, Tabaktrasikantcni und Lottokollektanten Oesterreichs, G. m. b. H., „Carma" Kunsthorngegenstände, Karl Freund Papierwaren und Stampiglien, S. Kohn, Metallbastkörbchen, Brüder Kohn, Postkartenverlag, Leopold Leiner, Papier- und Kurzjwaven, Franz Nedwideg, Bernsteinwaren, Albert Paul,. Papier- und Kurzwären, Ferdinand Piatnik L Söhne, Spielkarten, Ernst Schandorf, Pfeifen mtb Pfeifentaschen, Josef Seißer, Lederwaren, Treibacher, Chemische Werke G. m. b. H., Feuerzeuge, „Union", Spielkarten, Robert Zebisch, Holzkassetten. Die Ausstattung der Auslagen wird von Zeit zu Zeit den im Verlaufe eines Jahres sich ergebenden besonderen Anlässen (Ostern, Festwochen, Reisesaison, Nikolo, Weihnachten) angepaßt tverden. Die Herstellung der Zigarren und Zigaretten im Mittelraume, links neben der Mustertrafik, ist bis auf weiteres täglich von 44 bis 18 Uhr, an Sonntagen auch von 9 bis 12 Uhr zu sehen. Der Verkauf der frisch erzeugten Zigarren, und Zigaretten erfolgt im Stande rechts neben der Mustertrafik zu Tarif« preisen. In den Höfen werden die Regisfabrikate im Verkaufstvagerl (Haupthof) sotvie im Verkcrufskorbe (im Kaffeehaus, Restaurant und beim Heurigen) von schmucken Verkäuferinnen feilgeboten. i Swelhundertsechstausend Briefe wurden bisher durch die Polnische Luftvevk-shrs-A.-G., Wien, 1. Bez., Tegetthoffstvaße 7 (Telephon 71-0-84) befördert und sinige Stunden nach der Aufgabe dem Adressaten KUgestellt. Ein Expreßbrief nach Polen kostet S. 1.10. Ein Luftpostbrief nur S. 0.60. Wien, 14. Mai. Das Wetter. Gestern nachts erfolgte wieder ein Einbruch kälterer Lust aus Norden, der auch starke Niederschläge während des Tages brachte. Auf den Bergen ist vielfach Schnee gefallen. Aus Ungarn und Jugoslawien werden starke Fröste, die zum Teil die Saaten beschädigten, gemeldet. Die Vorhersage lautet: Veränderliches, kaltes Wetteranhaltend, stellenweise Niederschläge. Megierungsrat Schlag. Der Bundespräsident hat dem Konsulenten des Bundespressedienstes im Bundeskanzleramt Ä-eodor Schlag taxfrei den Titel eines Regierungsrates verliehen. Telephonische Gespräche zwischen Oesterreich «und Frankreich. , In Zukunft können telephonische Gespräche zwischen Wren und Paris direkt geführt werden, da eine unterirdische Leitung in Betrieb gesetzt worden ist. Zugleich ist nun auch eine telephonische Verbindung zwischen Paris einerseits und Baden, Graz, Semmering, Steyr und Nr.- Neustadt andererseits ermöglicht. Aenbernng der Nummrrn der Fkorids'dorfer StratzenbaW. linien. Von Montag angefangen wird die Nutnerierung der Straßenbahnlinien, die nach Floridsdorf führen, geändert. Di«l Linie von, der Zelinkagasse bis Stammersdorf erhält die Bezeichnung 331. Die in den Früh- und Mendstunden verkehrende Linie nach Groß-Jedlersdorf erhält die Nummer 231 und . wird über den Kai bis zur Hinteren Zollamtsstraße geführt. Die Linie von der ZelinVagasse vis zur Transitbahn erhält die Nummer 31. Zionistisches Jugendineetiug. i «?££ iWche Wanderbund Blau-Weiß veranstaltet heute im Festfaal des Ingenieur- und Architektenvereknes, 1. Bez., Eschenbachaasse 11, ein I u a e n d m e e t k n g. Der Präsident des zionistischen Landeskoinitees, 'Herr Dr. Leo tss o l dhammer, spricht über den künftigen Weg der zionistischen Organisation in Oesterreich, Herr Ina. Josef Mal»rer über die Stellung der Jugend zur zionistischen Omanisation. Beginn präzise halb 8 ilyt abends. /