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Wiener Morgenzeitung · 1927-05-13 · Heft 2948 (13.5.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2948 (13.5.1927)
Date
1927-05-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sette c Men, Freitag Wiener Morgenzeitung 13. Mai 1927 Nr. 2948 mit erfahren, wir» Minister Ludwig Ende Mai oder Anfang Jmt: der Einladung Folge leisten. Wien, 13. Mai. -Da- Wetter. Die drei Gis-männer, die gestern begonnen haben, ich einen — vorläufig wenigstens — doch besser zu sein al-S ihr Ruf. Der erste Tag brachte allerdings wieder irisches Wetter, aber vormittags war cs vorwiegend sonnig. Die Vorhersage lautet: Veränderliches, kühles Wetter anhaltend, stellenweise Regen. Auszeichnungen bei der Wiener HandelUkammer. Der Bundespräsident hat den: Kaimnersekretär der Karmner für Handel, Gewerbe und Industrie in Wien, RegierungSrat Dr. Edgar Witz-Oberlin, den Titel eine? HofrateS. und dem Kaimnersekretär derselben Kamnue« Dr. Ludwig Mises den Titel eines Regierungsrates verlichen. Der Selbstmord in der Alten Donau. Wie berichtet, ist am 5. d. M. unweit der Kagranerbrücke ein Mädchen aus einem gemieteten Boot in selbftnrörderischer Absicht in das Wasser gesprungen. Gestern wurde nun die Leirbe gefunden und als die der 22Wrigen Verkäuferin Angela Zemann, 2. Bez., Vereinsgassle Nr. 15, identifiziert. «Selbstmord eines Lehrlings. Seit dem 29. v. M. ist der 14jährige Bäckerlehrling Frih Kowalzik aus Guntramsdorf abgängig. In einem Abschiedsbrief gab er an, daß er wegen schlechter Behandlung Selbstmord begehen müsse. Nunmehr wurde auf der Straße von Leobersdorf nach Kottingvrunn ein Schreiben des Vermißten mit folgendem Inhalt gefunden: „Ich liege im zweiten Ziegelteich bei Leobersdorf begraben. Fritz K." Die Suche nach der Leiche wurde aufgenommen. Tin 17jähriges Mädchen verschwunden. Seit gestern früh ist die 17 jährige Tochter eines Wiener H-o chs chu l p r o fe ss ors aus der elterlichen Wohnung spurlos verschwunden. Nach einem zurückgelassenen Mchiedsbriof befürchten die Angehörigen, daß das Mädchen Selbstmord beabsichtigt. Die Vermißte wird als klein und zart mit blondem Bubikopf und blauen Augen beschrieben. Sie war mit einem pasteWlauen Mantel, ebensolchen Stoffhut und dunkelgrünen Stofskleid bekleidet und dürfte einen Betrag von etwa 150 Schilling bei sich haben. Mit der Familie geflüchtet. Seit dem 11. d. M. ist aus Jnzersdorf der 37jährige Atteisendändler Sigmund Löffler unter Hinterlassung betrügerischer Schulden in der Höhe von 3000 Schilling geflüchtet. Er hat vor seinem Verschwinden sein Haus in Jnzersdorf um 20.000 SchiNing verkauft und die Absicht geäußert, nach Amerika zu reisen. In seiner Begleitung befinden sich seine Gattin und sein zweiejnhalbjähriges 8Änd. Betrügerische Bücheragenten. Bei der Polizei wurden in den letzten Tagen mehrfach Anzeigen erstattet, daß Wiener Buchhandlungen durch ihre Agenten um größere Beträge geschädigt wurden. Die Agenten lieferten Bücher an zahlungsunfähige Kunden und; unterschlugen Provisionen für fingierte Geschäfte. Die Vertreter der Ringbuchhandlung Hermann S ch r e i b e n & £ o., die Brüder Gustav und Friedrich Poth und der Vertreter der Schulwifsenschastlichen Verlags-A. G. H a a s e Hans Treibl wurden nun verhaftet, weil sie auf diese Weise der Buchhandlung Schreiben & Co. 15.000 S., und dem Verlag Haase 1500 S. entlockt hatten. Die Erhebungen ergaben, daß als Komplizen der Buchhalter Jakob Berg und eine gewisse Adolfine Budlowskv tättg waten, die jedoch flüchten konnten. Die Brüder Poth und Treibl -wurden gestern dem Landesgericht eingeliefert. (Aue naive Banknotenfälschung. Gestern vormittags erschien in den Räumen der National-; Sank eine Frua und präsentierte beim Valutenschalter eine Dollarnote zur Einwechflun-g. Auf den ersten Blick sah der Kasienberrmte, daß eine plumpe Fälschung vorliege und ließ die Frau anhalten. Es stellte sich heraus, daß es sich um die Reproduktion eines Bilnisics einer Dollarnote handle, das im Zusammenhang mit einem in der letzten Zeit behan- : delten Kriminalfall in einer Wiener Tageszeitung erschienen war. Die Frau hat zwei solcher Bilder mit den RüGeiten an- . einander geklebt, die Ecken kunstgerecht abgeschnitten und den Betrug versucht, der natürlich Mißlang. Die Amtshandlung wuck>e eingeleitet. Die VMetreirrbrecherbande. Bor. einigen Tagen wurde, wie berichtet, eine gefäA- : liche Bande von Villeneinbrechern dingfest gemacht, dm in fast allen Bezirken Mens nach einer einheitlchen Metlwde Einbrüche begangen und einen Schaden von insgesamt 50.000 SchiNing angerichtet haben. 2lls das Haupt der Bande wurde der 38jährtge Schuhoberteilherrichter Felix Hhka verhaftet, der gemeinsam mit dem 21jährigen wn- Hesvevwiesenen Küchengchilfen Franz Schweh und dem Wjckhriqen ehemaligen Svenalerlehrling Karl Hackl die Mn'brürhe voMracht hatte. . Nun wurde von der Polizei der Hehler eruiert, der einen großen Teil der aus der Beute stan^nenden Gold- und Sil'öerfachen gekauft hat. Er ist der ^jährige, bereits wegen Erpressung vorbestrafte Handelsagent Rudolf Günsburg, Traunfelsgasse wohnhaft. GünsVurg hat vor einiger Zeit in homoiexuellen ^Kreisen Ovftr gesucht und an ihnen Diebstähle und Erpressungen begangen. Er wurde gestern dem LandeSgericht eingeliefert. Warnung einem Schn-ln-lier. Die. Organisation „Hechaluz" ersucht uns uml Aufnahme folgender Zeilen: „Me uns von mehreren Seiten mitgeteilt Ivurde, treibt sich seit einigen Tagen ein junger Mensch Ppn 18 bis 20 Jahren tnt 2. Bezirk herum, der mit einer falschen Legitimation der öfterr. Hechaluzorganiso.tion ausgestattet ist und den verschiedensten zionistischen Persönlichkeiten Tojletttsejfe zu hohen Preisen anbietet, unter der Vorspiegelung, ein Gesandter der Hechaluzorganisatton zu sein und sür diese zu sammeln. Wie uns bekannt ist. gelang es ihm auch, in mehreren Fällen größere Betröge bis 10 Schilling sowie auch Kleider und Wäsche zu erhalten. Die Leitung der Organisation erklärt hienfit, daß sie eine derartige Aktion niemals unternommen bat und fordert jedermann auf, diesen Schwindler der Polizei zu übergeben." Sechzehnte österreichische Klafferrlotterie. Bei der gestern abgohaltenen Ziebung des 18. Tages der 5. Klasse gewannen: 10.000 S. das LoS Nr. 51.270? 3000 S. das Los Nr. 52.538:!e 1000 S. die Lose Nr. 90.975, 35.356, 153.994, 86.805. Außerdem wurden 1494 Gewinne zwischen 500 und 160 S. auSgelost, < Gin Am«ktt«fet.' „Dailv News" melden aus Kwala Lumpur (maleiische Halbinsel): In der Nähe von Jpoh lief gestern ein Malaie Amok und tötete durch Schüsse fünf Personen. Hierauf stellte er fld) an der Landstraße auf und feuerte auf vorüberfahrende Automobile. Drei Chauffeure wurden getötet und viele Passagiere verwundet. Der Maleie entkam schließlich in die Dschungel. Der Arzt als Klavierspieler. Aus Budapest wird gemeldet: Der Arzt Dr. Michael v. Jssekuh hat Selbstmord verübt, indem er eine größere Dosis Adalin einnahm. Er wurde in bedenklichem Zustand ins Spital überführt. Dr. Jssekuh hat die Tat aus Verzweiflung über seine materielle Lage begangen, die ihn dazu nötigte, durch Klavierspielen in Gasthäusern sein Leven zu fristen. Körperreinigung unter Milltärassistenz. Die Pariser Blätter melden aus Mexiko: Das Gesundheitsnfinisterium hat in den letzten Monaten 134.000 Sitte AnviofttSt des jüdischen Kalenders. Zur Bestimmung des Neujahrstages 5688 (1927/28). Im nächsten Jahre, das ist im Jahre 5688, tritt im jüdischen Kalender ein Kuriosum auf, das unter vem FachauSdruck „Dechijath Betutakpat" bekannt ist. Zu dessen Verständnis möge folgende. Darstellung dienen: Der jüdische Kalender ist an den Lauf des Mondes gebunden. Ihm liegt der synodische Monat, die Wiederkehr der nämlichen Mondphase, zugrunde. Nach einer mittleren Berechnung betragt dieser Monat 29 Tage 12 Stunden 793 Chalakim (Teile), wobei die Stunde in 1060 Chalakim geteilt wird. Für die Bestimmung des ersten Tages des Monates ist der Molad, das ist die Konjunktiondie Stellung in einer Linie des Mondes zwischen Sonne und Erde, maßgebend. Zwölf synodische Monate ergeben ein Mondjahr. Um aber die Differenz zwischen Mond- und Sonnenjahr auszugleichen, wurde ein 19jähriger Schaltzyklus . eingeführt, in dem die Jahre 3, 6, 8, 11, 14, 17 und 19 je 13 Monate haben.- Wenn man nun seststellen will, ob ein beliebiges Jahr ein gewöhnliches oder ein Schaltjahr äst, dividiert man die betreffende Jahreszahl durch 19. Ergibt die Differenz eine der erwähnten Zahlen, so sind sie Schaltjahre, die dazwischenliegenden Divisionsreste ergeben gewöhnliche Jahre zu zwölf Mondmonaten. ■---•• In der Regel soll Neujahr am Tage des Molad Tischri gefeiert werden. Zum System des jüdischen Kalenders gehören aber vier Dechijoth (Bertagungsfälle) und deswegen muß der Neujahrsbeginn häufig auf den folgenden oder zweitfolgenden Tag . verschoben werden. Diese Dechijoth führen die Namen: 1. Dechijath Adu, 2. Dechijah wegen Molad Jach oder Saken, 3. Dechijath Gatrad und 4. Dechijath Betutakpat. Dechijath Adu: Tritt der Molad an einem, ersten, vierten oder sechsten Tage der Woche ein, so wird Neujahr auf den folgenden Tag verlegt. Dechijah wegen Molad Jach: Wenn die Konjunktion nach 18 Stunden des Tages — der jüdische Tag beginnt um 6 Uhr abends — eintritt, wird Neujahr auf den nächsten Tag verlegt; ist dieser einer von den erwähnten Tagen, auf die Neujahr nicht fallen darf, so wird es auf den zweitnächsten Tag - verschoben. Dechijath Gatrad: Findet der Molad Tischri an eitlem Dienstag schon vor neun Stunden, 204 Chalakim statt, müßte Neujahr auf Mttwoch verlegt werden. Da aber nach der ersten Dechijah Rosch haschanah nie auf einen Mttwoch fallen darf, so» wird Neujahr am Donnerstag gefeiert. Diese Dechijah kommt nur in einem gemeinen Jahre in Attwendung. Ereignete sich der erwähnte Molad in einem Schaltjahre, so wird Netljahr am. Tage des Molad bestimmt. Dechijath Betutakpat: Diese Dechijah, für unsere Klarlegung die wichtigste, findet statt, wenn der Molad Tischri eines gemeinen Jahres, das unmittelbar. auf ein Schaltjahr folgt, Montag von 15 Stunden 589 Chalakim an. eintritt. Neujahr wird auf den tiächsien Tag verschoben. Diese Dechijah kommt nun nach 170 Jahren im nächsten Jahre wieder in Anwendung. In dem Zeiträume, der zwischen diesen zwei „Dechijoth Betutakpat" liegt, von 5519 bis 5688, fällt Neujahr nur 65mal auf den Molädtag; die erste Dechijah kommt 64mal, die zweite 13mal, die erste in Verbindung mit der zweiten 19mal und die dritte siebenmal vor, während die vierte, die „Dechujath Betutakpat"^ nur zweimal in den erwähnten Jahren sich ereignet. Wann diese vierte Dechijah nochmals eintreffen wird, ist noch fraglich. Zwar tritt der Molad Tischri im Jahre 5935 (217 ) am Montag, 15 Stunden 446 Chalakim ein, es fehlen aber noch 143 Chalakim, damit die „Dechijath Betutakpat" in ' Anwendung kommen sollte, so daß Neujahr in diesem Jahre am Montag gefeiert werden wird. Ich habe mich lange bemüht, den Wiedereintritt dieser Dechijath zu finden, komme aber nun zu der Schlußfolgerung, daß dies erst nach vielen Jahrhunderten der Fall sein wird. DaS ist allerdings jetzt von keiner praktischen Bedeutung. Die Tatsache, daß diesmal die „Dechijath Betutakpat" nach 170 Jahren wiederkehrt, sollte in allen für das nächste jüdische Jahr erscheinenden Kalendern vermerkt werden und wäre auch für den „Ausschuß für Kalenderreform beim Völkerbünde" von Interesse. Rabbiner Dr. A. H. Teller. Pie Lelephonuummern der Redattion lauten jetzt a.b6Uhraben-s 38-5-80 Serie, ab >/29 Uhr abends 38-5-83. Personen, hauptsächlich Indios, zwanasmäßig zu Wanne n b n d e r n genötigt. In derselben Zeit wurden 15.000 Personen gezivungen, sich die H a a r e sch n e i d e n zu lassen. In den meisten Fällen mußte Militärassistenz in Anspruch genommen werden. Eine geschickte Regie. Das Beispiel der französischen Zündholzmonopokvev- »valtung, lange Zeit hindurch ln jede Schachtel statt 100 Hölzer nur 96 viS 98 zu geben und sich aus diese Weise bei dem massenhaften Umsatz einen hübschen Gewinn herauszttschlagen, hat einen türkischen Abgeordneten nicht ruhen lassen. Wie uns ans Konstantinopel gemeldet wird, hat der Mgeordnete H a m l i k B e h der Natkonakversamnrlung einen Vorschlag zugehen lassen, künftighin in den 20-Stück-Packungen der Regiezigaretten nur 19 Stück zun: Verkauf zu bringen, wobei der erzielte Gewinn zur Ausgestaltung der staatlichen Luftflotte verwendet werden soll. Vor dem Schwarrbart-Prozeß. Ein jüdischer Rechtsanwalt — Vertreter der Familie Petljuras Das Pariser Organ der jüdischen Jugend „Jeunesse juive" veröffentlicht eine scharfe Erklärung gegen den jüdischen Advo. katen K. (der Name wird leider nicht genannt), der in dem bevorstehenden Schwarzbart-Prozeß die Vertretung dm Familie Petljuras übernommen habe. Er werde also nachzuweisciv haben, daß Petljura „rein" war von. der Schuld au den schrecklichen Pogromen. Radindranath Tagorer Beileid rum Tode Fort Engel». Die Familie des vor einigen Monaten in Tel Awivl verstorbenen jüdischen Komponisten und Vaters der modernen jüdischen Musik, Joel Engel, erhielt von dem indischen Dichter Rabindranath Tagore eine Kundgebung aust richtigen Beileids. (I. T. A.) Abgeordnete Dr. Gertrud Klausner 50 Jahre alt. Aus Berlin wird gemeldet: Heute begeht die Abgeordnete zun Preußischen Landtag F-rau Dr. Gertrud Klausner ihre, 50. Geburtstag. Frau Dr. Klausner ist die Tochter des ver> storbenen führenden jüdischen Publizisten Deutschlands, M. As Klausner. Sie ist seit Jahren Schriftführerin des Demokratische Frauen-Arbeitsausschusses. Geheimer Justizrat Maximilian Kempner gestorben. Aus A m ft e r dam wird telegraphiert, daß dort der hervorragend Berliner juristische Gelehrte und Praktiker, Geheimer Jnstizxa Maximilian Kempner an Herzschlag verschieden ist. Seil Tod wird über die Kreise der Juristen hinaus viel betrauert Kempner gehörte vor der Revolution als ein fühveirdes Mitgliks der Fortschrittlichen Volkspartei' dem Reichstage an. Nach da Revolution schloß er sich der Demokratischen Partei an, der« Vorstandsmitglied er wurde. Cr war Mitglied des Roichswirt schaftsrates und ein geschätzter Ratgeber dey großen Industrie und Handclsunternehmungen. Er erreichte ein Alter vq 73 Jahren. < I ->- M.1! ... I, Vereine. Borträge uttD Versammlungen. Jüdischer Wandcrbund Blau-Weitz. Samstag, den 14. Mai J48 Uhr abends, im Festsaale des Ingenieur- und Architekten Vereines, 1. Bez., Esch enbachga sie 11, Jugend m c e 1 i ih Tagesordnung: 1. Die Zionistische Organisation in Oesterreii und die Stellung der Jugend zu ihr. Referent: Ing. Jost Mährer, Oberführer des Blau-Weiß. 2. Der künftige Wg der Zionistischen Organisation in Oesterreich. Referent: Dokto Leo Goldh.ammer, Präsident der Zionistischen Organisatio in -Oesterr-ich. — Maimonides-Jnstitut, Hetzaasse 40. Heut« 4 Uhr, Dr. A. Ka m in ka: „Sprüche der Väter." Montac 6 Uhr, Dr A. Kaminka: „Habaku-k." 7 Uhr: „More Nebu chim, über die. Idee des Satans im Buche Hiob." Jüdisches Realgymnasimm (mit Oejfentlichkeitsrecht), 2. Bi zink, Castelleggasi« 35. Aufnahme in die erste bis achte Klasj täglich zwischen 12 und 1 Uhr in der Direktionslan.zlei. Muttertag in Lainz. Der „Muttertag" ist diesmal in eim Weise begangen worden, der' seinem Sinn besonders entsprich! Der Frauenverein „Mkur Chan lim" hat Wer Anregung de Weiblichen Fürsorge den alten Frauen im Lainzer Vevsoi aungsheim, und zwar speziell den schwerkranken und den jenigen. die keine Verwandten mehr besitzen, Gckchenke gebrach! Unter Leitung der Präsidentin, Frau Irma R o s c n 'b e r < kamen mehrere Mitglieder des Vorstandes nach Lainz, um doj die Gaben zu verteilen, die auch sämtlich von Mitgliedern de Vereines gespendet waren. Besonders verdient die sorgfältig Wahl geeigneter Gegenstände hevvorgehoben zu werden; selbs die schwer leidenden Frauen konnten beteilt tveiden. Bezugspreise der „Wiener Morgenzeitung“ Monatlid Wien und Oesterreich. 8 5.- Tschechoslowakische Republik. CK 22'.- lugoslawlen.Dinar 60 - Polen . . . .. Zloty 6>- Deutschland .. Goldmark 4- Frankrelch, Belgien ..Frcs 33»- Italien.Lire 20- Rumänien. Lei 170- Bulgarien ............... Lewa 100— Amerika. Doilai 1*- Sc hwelz und das übrige Ausland.Pres 5m Oesterr. Postspaikassenkonto 150.693. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx)OOOOOQOQQOoooogxx»oooQonxx^ooooonnnnnftnnn<y?00000<xxxyxX) A JÜDISCHE WEET *

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