Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2947 (12.5.1927)
- Date
- 1927-05-12
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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<3rtt 8 Men, DonnerSt-ag Wiener Morgenzettnng 12. Mal 1927 Nr. 2947 sich beim tiefen AnfaAgskucke von 845, Ungar. Zucker gingen traf 2S8 nach 207 zurück. Nach Erledigung der MMben setzte sich wieder :m Einklänge mit der im Zuge des Verkehres zum Vorschein gekommenen starken Erholung der Budapester Börse eine fest« Teirdenz auf dem Markte der ungarischen Papiere a«h in Wien durch, da es hieß, daß in der heute stattfindenden Sitzung des Direktoriums der Bank von England die schon seit einiger Zeit in Aussicht genommene ZinSfußermäßigung be« schloffen werden würde. Davon ausgehend, trat in der Kulisse auch auf anderen Gebieten eine Erholung ein, während im Nchranken allerdings noch immer die Kursrückgänge überwogen. Auf dem Anlagemarkte waren Renten urrd Eisen« bahn-ÄbKgattonen weiter rückgängig. Kalsakurse: Bodenkredit 23.80, Anglobank 7.20, Kompaß 106, Ländevbank 17.90, Bosn. Laudesdank 19, Merkur« dank 6, Unionbank 7.10, Bankverein 36.25, Ar'.t.«ung. Bank 118, vesterr. KredU 82.50, Staatsbahn 44.65, Lemberger Brau 135, Rcininghaus 161L0, Dynamit 448, Spodium 41, Stern und Hafferl 2U50, Elin 43.75, Wiener Gas 75, Tr isolier 81.50, Wolfsegg 45, Ateffen 7.10, Ziele niewfi: 19.40, Hutter und Schrantz 44, Rima 156, Ung. Wagg. 107, Bernay 1590, Neun« kirchner Druck 8.50, Oestcrr. Eisenbahnverk. 61.75, T-'Mverit 19.65. Quoten: Fran^-IojessÄlchn-Schulld 3.61, 1887 Nordhahn« Prioritäten 2.20, Franz^Zosefsbahn-PrioritSte« 4Ly, Ossterr. Lokalbahn-Prioritäten —.93, 3.5prog. NordtveDahn-Prioritäten -.57. Weser Holzbörse. Die Marktlage schreitet in >der Besserung weiter vorwärts. Die Ekporttätigkeit hat einen schon Kruge nicht gekannten Umfang angenommen. An der Spitze der Exportländer steht noch immer Deutschland, das bei gebesserten Preisen nicht nur Rundholz, sondern auch Schnittware m großen Mengen abnimmt. Die Verbindung mit Ungarn hat auch an Umfang zugenommen, nachdem am Wasserwege größere Mengen verschifft werden konnten. Einige Abschlüsse wurden mit Frank« reich getätigt und auch mit Italien beginnt das Geschäft I«&« Hafter zu werden. Im Inland mehren sich die Anfragen und kam es in der Berichtsrvoche zu recht namhaften Abschlüssen. Die gestrige Börse stand infolgedessen unter dem günstigen Eindruck der gebesserten Geschäftslage und war durchwegs fest gestimmt. Angeboten war Polnische Erle, 20—26 Millimeter, 17—80 Zentimeter, 3—0 Meter, zu S. 110.— per Festmeter ab Wien. Amtlich wurden folgend« Preiserhöhungen vorgenommen: Tischte «oa re, S6 Millimeter, 16—33 Zentimeter, S. 37.— (-4- 2); Bauwaxe, 28 Millimeter, 18—32 Zentimeter, 4—5 Meter, S. 58.— (-}- 2); Ge rchskpf osten, 50 Millimeter, von 16 Zentimeter anftvärts, S. 66.— (-j- 1); Kistemvare, 13 Millimeter, 8—17 Zentimeter, 3—6 Meter, S. 66.— (-4- 1); 20 Millimeter, 10—17 Zentimeter, 3—6 Meter, S. 59.— (-f- 1); Kieferpfosten, 50 Millimeter, von 18 Zentimeter aufwärts, 4 Meter, S. 60,- (+'41; Linde, slavonische, 27—105, S. 190.— (+ 10). Dagegen wurden dte Preise fax weiche Scheiter und Buchenscheiter um je 5 E. auf S. 430.—, bzjw. S. 325.— per Zehn-Tonnen-Moggon ermäßigt. Wwt Börse für landwirtschaftliche Produkte. Das Geschäft trug gestern ein ruhiges Gepräge, Weizen ruhig, Roggen be, hauptet, Mais unverändert, Hafer fest. Es notierten für 100 Kilo in Schilling: Weizen, Wiener Boden, 4-1.50—46, ungarischer Theiß 80.60—61, Roggen, Marchfelösr, 48—43.60, Mals 36—SO, Hafer, inländischer, «fc—35.50. — In Mehlen notierten für 100 Kilo in Schilling: Achenmehl 74—76. ungarisches 71—74, Kochmehl 69—70, Brotmchl 61—63, Roggenmeyl «3—64, Futtermehl 35—36, Weizenkleie 25.50—26. Auswärtige Börsen. Prag. Di« Kontermine sucht« durch Abgaben aus das Kursnivcan einen Druck auszuüben, dach nahm das Geschäft keinen besonders großen Umfang an und stagnierte in vielen Papieren. Im weiteren Verlaufe gestaltete sich die Kurshilduna nicht «inhMich. Im allgemeinen war die Haltung bis zum Schluffe flau. Die Tendenz der Wiener Börse wirkte namentlich auf Arbitragepapiere nachteilig ein. Der Bankenmarkt war ebenfalls durchwegs schwächer gehalten, ausgenommen Zivno, die sich befestigen konnten. Lebhaftes Interesse machte sich auf dem Anlagemarkte bemerkbar. — Budapest. Die Börse eröffnet« in lustloser Stimmung. Im weiteren Verlause konnte sich aber eine bessere Tendenz durchsetzen, da aus Berlin festere Kurse gemeldet wurden. Die erzielten Gewinne hielten sich aber in engen Grenzen. — (lieber die Berliner Börse siehe Artikel: „Berliner Börsen- und Geldmarkt." Budapester Eetreideterminmarkt. Nach flauem Beginn haben sich die Kurse befestigt. Die Notierungen lauten in Pengö: Maiweizen 34.—, Qitoberweizen 29.10—29.IQ, Mairoggen 31.—, Oktoberroggen 23.06. Levisenkurse. Zürich, 11. Mai. (Schlußluvse.) Paris 20.37)4 (20.97«), Lonidon 25.26% (25.28H), New York 519.94 (519.04), Belgien 72.26 (72.27#). Italien 28.25 (28.10), Spanien 91.90 (91.95), Holland 308.10 (208.10), Berlin 103.05 (133.20), Wien 73.17# (73.1714). Stockholm 139.07/4 (189.08?<), Oslo 134.27^ (134.37/4), Kopenhagen 198.75 (138.76H), Sofia 875 (3.75), Prag 15.39 (15.40), Warschau 56.12 (56,12), Budapest 90.00 (90.58%), Belgrad 9.13 (9.13). Athen 6.94 (6.95), Konstantinopel 2.73 (2.72%), Bukarest 3.32 (3.80), Finnland 13.10 (13.10), Argentinllen 220.25 (22025), Japan 248.— (247.25), Privakoiskont 3.— (3.—). Prag, 11. Mai. Amsterdam 1340,25 (1349.50), Berlin 7965/8 (797.75), Brüssel 466.50 (467.50), Zürich 646.75 (646.75), Oslo 869.— (671D0), Kopenhagen 699.50 (900.—), London 163.4750 (163.4750), Madrid 506.50 (594-—), Mailand 183.6750 (181.30), New York Kabel 36.6160 (83.9150), Paris 132.05 (132.06), Stockholm 000-25 (900.25), Belgrad 59.225 (59.22), Budapest 588% (588%), Bukarest 21.1250 (21.25), Konstantinopel 17.4250 (17.4250), Sofia 24.35 (2455), Warschau 376.75 (376%), Wien 4745% (473%). Mrdgpest, 11. Mai. Amsterdam 239,25—229.95, Belgrad 10.0550—'10.0960, Berlin 195.6700-Hl36.0750, Bukarest 357— 367, Brüffel 79.6750—79.8250, Kopenhagerl 152.85—153.30, Oslo 147.90—148.36, London 27.83—27.91, Mailand 31-0750— 31B750, New York 57L.75—574.45, Paris 22.4375—22.5375, Prag 16.9665—17.0125, Sofia 4.12—4.16, Stockholm 153.225— 163.075, Warschau 63.50—64.70, Men 80.635—80875, Zürich 110.175—110.50. Warschau, 11. Mi. Holland 357,17^-358.97^, London 43.35—43.57, New York 8.91—8.95, Paris 34.96—35.14, Schweiz 171.61—172.47, Prag 26.44—36.66, Men 125.55— 126,17, Italien 48.73-48.97. Belgrad, 11. Mai, Paris LI2.80—224B0, London 276.40— 277-10, New York 56.783—56.936/ Mailand 306.69—310.69, Prag 168.30—109.10, Men 800.60-803.60, Budapest 998.50— 99550, Berlin 1349.50-4353.50, Genf 1094.-1097.—, Amsterdam 2079—2285. pooooocxxxx»oopoocxyxxxx»oooooooooopcx)oooooooooooooooooooooooooocxxxxxxxxxx3ooo Der moderne Haushalt. Berufsleide« der Hausfrau. Risken der Hailsardett. Di« Arbeit im Haushalt gilt im allgemeinen als eine von Risken freie Berufsarbeit. Dies ist aber einer jener vielen Jrrtümer, die sich gerade dieser Arbeit gegenüber in der Allgemeinheit eingeschlichen haben und die dazu führen, die Ueberbürdung der Hausfrauen nach jeder Richtung hin zu einer dauernden zu gestalten. Hausarbeit kennt keine begrenzte Arbeitszett. Hier heißt es bei Tag und oft bei Nacht bereit sein und meist auch ohne ausreichende Arbeitspausen das Arbeitspensum erledigen. Die gesundheitlichen Risken in der Berufsarbeitsind hauptsächlich dreierlei Art: Die Berührung mit Staub und Schmutz bei allen Reinigungsarbeiten, daher die häufige Erkrankung der Atmungsorgane und die Schwierigkeit, Gesicht und Hände vor Schäden zu bewahren. Zweitens das Heben und Tragen schwerer Gegenstände (Markttaschen, Waschkörbe, Holz- und Köhlern kübel, Wasserkübel usw.), daher die vielen inneren Erkrankungen der Frauen, Zerrungen, Dehnungen und Senkungen. Drittens aber, und dies gehört zu den größten und häufigsten Folgeübeln der Hausarbeit, dieUeberlastung der Füße durch zu langes Stehen und durch die' Ueberanstrengung der Bein« bei den großen und sogenannten schweren Hausarbeiten (Waschen, Bügeln,'Reiben- Gründlich machen, Fensterputzen, Fußbodenbürsten und die gesamte Küchen arbeit, Kochest, Geschirreinigcn). Kein Wunder also, wenn hier auf Abhilfe gesonnen werden muß. Air wollen unS heute ein wenig mit dem «rew Allerfeinsfe | Hoitif . * r ■. 'g Kapitel der unvermeidlichen Fußschmerzen der Hausfrau befassen und die anderen Risken der Hausarbeit in der Folge behandeln. Die Tagesarbeit der Hausftau beginnt zeitlich morgens mit einer Unmenge von notwendigen Wegen. Das Einholen der Zeitung, des Frühstücks (Gebäck und Milch) und der Marktgang lassen die Frauen schon frühmorgens ganz gehörig auf den Beinen sein. Das Bestellen des Frühstückstisches, Putzen der Kleider und Schuhe, Wohnungaufräumen machen die Hausfrau schon so müde, daß nun eigentlich eine Pause eintreten müßt«. Jetzt heißt es aber an das Kochen gehen, das bedeutet zwei Stunden stehen zur Vorbereitung und Beaufsichtigung der abzukochenden Mahlzeit. TiscHwcken und Anrichten der Mahlzeit folgen hierauf und bedeuten, daß nicht einmal die Mahlzeiten für di« Hausfrauen eine Ruhepause sind. Während sich nun alle Hausgenossen ein Biertelstündchen Ruhe nach Tisch gönnen können, hat die Hausfrau den Tisch abzudecken, das Geschirr zu reinigen, die Küche wieder instand zu setzen, und schon wartet wieder die Bereitung der Jause auf die geplagte Hausfrau. Zwischen Jause und Nachtmahl gibt es vielleicht wirklich eine kleine Pause, die dazu benützt werden muß, Besorgungen für den Haushalt zu machen, einen Weg zu erledigen, einen Besuch zu machen, was also eigentlich wieder kein wirkliches Ausruhen bedeutet. Die Vorarbeiten zum Nachtmahl, das Herrichten der Wohnung für die Schlafenszeit, Tischabdecken und Gefchirrabwaschen beschließen dann die mühevolle bis in die späte Nacht reichende Arbeitspflicht der Hausfrau, wenu sie nicht noch ein bis zwei Stündchen an die Nähmaschine gefesselt ist, um alle die Flick-. Stopf- und Näharbeit zu erledigen, die tagsüber „Zurückbleiben" mußte. Frühzeitig stellt sich als Folge dieser Arbeitsüb erb ürdung, als Folge der übermäßigen Inanspruchnahme der Gehwerkzeuge eine ganze Reihe von typischen Hausfrnuenfußschmerzen ein. Brennende und schmerzende Sohlen, Knöchel- und Gelenkschmerzen, Ziehen und Einknicken der überbürdeten Knie und di« unvermeidlich«» Kreuzschmerzen sind die ewigen Klagen der Hausfrauen, und immer wieder kann man es hören, daß Hausfraueil sagen, sie fallen abends müde wie ein Sack ins Bett. Daß dies;, rein körperlichen Schmerzen, auf die Dauer Übersehen unb ausgehalten, di« Nerven der Hausfrau angreifen müsse», Unlust, Mißmut und allgemeine Nervosität, vor allem aber vorzeitiges Altern zur Folge haben, ist selbstverständlich. Leider denken dje Hausfrauen immer an sich selbst zuletzt, leidet versäumen sie cs oft, der Krirantinig und dem Uebel vorzubeugen. Nicht erst, wenn sie nicht mehr weiter kann, soll die HauSftau zum Arzt gchsn, an richtiges Schuhwerk, an ordentliche Fußpflege,- an Padxkureq, Massagen usw. denken. Nein, hier heißt es rechtzeitig alle Maßnahmen treffen, daß es gar nicht zu den unsäglichen Schmerzen, zu den quälenden, alle Lebenslnsi lähmenden Beschwerden kommt. ES gibt ein- Reihe von Vorbengungsmktteln, als da sind: Regelmäßige Fußbäder früh und abends, womöglich mit kräftigenden Badezusätzcn und Salzen, Einreibungen der Knöchel und Kniegelenke, lleine - leichte Selbstmassagen, vor allem aber gutes, der schweren Hausarbeit angepaßtes, bequeme Schuhwerk, lpenst notwendig rechtzeitiges Beschaffen, richtiger Einlagen und der Gebrauch von Gummiabsätzen, DfRSON Gummi-Absätze sind billiger und haltbarer als Leder. PERSON (rauen - ein WohlbehagenI MWKWSIKIsWINSIWWSWZKWLM die stoßmildernd wirken, also zur Folge haben, daß dqs Gehen und Stehen der Hausfrau, wem: es auch nicht im Ausmaße verkleinert werde» kann, doch i» der Wirkung aus Gesundheit und Befinden der Frau erleichtert wird, Die Hausfrauen müssen aber auch, und dies soll ganz besonders Ibesprochen werden, durch Modernisierung der Hausfrauenarbeit zu einer rationellen Arbkitsm-ise gebracht iverden. Warum wird der Hauskrau die Aufnahme ln eine Krankenkaffe verweigert? Die Hausfrauen streben als Standes- und BerufsorganiMion die Aufnahme in eine Krankenkasse an und müsst» es immer wieder erleben, daß mau ihnen unter Hinweis darauf, die Hausfrauenarbeit sei kei!ne Berufsarbeit, die Aufnahme verlveigcrt. Ein solcher Ablehnungsbescheid mit der Begründung, die Statuten der, Krankenkasse erlauben die (lufimhme einer Benrfsgruppe nur dann, wenn der Bcrufausübmde in einem „Betrieb" arbeitet, läßt nun die Beurteilung der; ganzen Frage der Anerkennung des Hausfrauenberufes in ciMn! eigenartigen Lichte erscheinen. Der Haushalt ist w-chl ein „Ute« trieb", weyn es sich darum 'handelt,, die Hausgehilfinnen i»ls Gruppe ' Berufausübendcr in der Krankenkasse gegen die Wkosten des Krankseins sicherzustellen. Die Hausfrau als triebsleiterin" ist verpflichtet, die in ihrem „Betriebe" Avbär tendc, und zwar mit nicht unerheblichen Kosten Kl „versichernd Wenn die Hausfrau aber selbst an den Beitritt gu einer Krankotz« Versicherung denkt, daun nützt eS ihr nicht einmal, daß j|« ihre Hausarbeit ganz ohne Gehilfin ausübt. Der Staat, dev für jede Berufsgruppe Schutz und Hilst bietet, verweigert jt» seinem Gesetze die Anerkennurrg deS Hausfrauenberufes und die Krankenkassen legen ihre Statuten so aus, daß der Haushalt wohl ein „Betrieb" ist, wenu es um das Hauspersonal geht, dann aber aufhört, ein „Betrieb" zu sein, wenn die Hausfrauengruppcn an die Tür der Versicherungskassen pochen. Zur Illustration, wie eine Hausfrau dennoch an den Segnungen einer Krankenkasse teilnehmon ka»m, diene folgendes Beispiel. Eine Köchin, die während ihrer Dienstzeit heiratete und erst anläßlich ihrer Niederkunft den Dienstplatz verließ, um miL ihrem Mann eine lleine Wohnung zu beziehen und sich mm völlig ihrem Mann und Kinde zu widmen, darf in der Krankenkasse, in die sie ihre Hausfrau eingetragen hat und deren Vorteile sie während ihrer Schwangerschaft besonders kennen lernte, verbleiben, indeni sie den Betrag, deir früher die Hausfrau für sie zahlte, nunmehr für sich selbst als Hausfrau weiter leistet. Der Weg ist also eigentlich doch gangbar! Die Hausfrauen müssen sich nur von ihrem Mann als Haushaltungsvorstand M der Krankenkasse als „ltöchin" amnelden lassen. Daun ist ihre Arbeit als Beruf und ihr Haushalt als Bvtrieb gesetzlich anerkannt! Nicht einmal die Steuergefahr droht diesem für den Krankheitsfall vorsorgenden Ehepaar; die Hauspersonalsteuer be> ginnt erst beim Halten von zwei und inehreren Hausgehilsinneu zu wirken, und mehr als eine Frau kann schließlich der Mann nicht aumelden, selbst daun nicht, wenn sie auch die Arbeit eines Stubeuniädchenö versieht. Aus dem Reich der Rüche. Biersuppe (milchig). (Für 6 Personen.) Ein Halbes Liter Bier wird nttt 140 Gr. (14 Dkg.) geriebenen! Brok auf die Platte gestellt, ein wenig Kümmel, Stückchen Zucker und Stäubchen Salz daran gegeben, man lasse alles das gut durcheinander kochen» hierauf fprudle inan ein halbes Seidel (ein sechstes Lirer) Schmetten, 30 Gr. (3 Ditz.) frische Butter, 2 Eidotter gut ab, quirle eS in diese kochende Biersuppe hinein und gebe sie dann zu Tisch. Kalbs» oder Gansleber tn Wein. Wenn die Leber gebraten ist, so beschütte man sie mit Ziint, Nelken und Mandeln, gebe in eine Kasserolle Fett und die Lever hinein, sobald sie halb gebraten, gieße man ein halbes Seidvl Wein an. lasse sie dünsten, bißchen Zitronengeruch, staube eS mit MeN ein, laste es noch auffochen. Dann nehme Verwenden mm M M> ^.. Sie nur URAP 1 altbewährte /tippen-Würfel