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Wiener Morgenzeitung · 1927-05-12 · Heft 2947 (12.5.1927) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2947 (12.5.1927)
Date
1927-05-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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m Nr. 2947 Wien, Donnerstag Tagesbericht. Sbjekt S, Koje 8. Ae „MWe MenWriikse" in ree AMeiinnr „Mn un» »ie Wiener". Der Jude, der den Ausstellungspavillon für Fürsorge betritt, fühlt sich hier sonderbar heimisch. Nahezu alle Nameil der ausstellenden Körperschaften sind chm vertraut. Bekanntlich waren vielfach jüdische Philanthropen bereit Gründer und Mitarbeiter. Vom einfachen srciwilligen Helfer bis zum großzügig reformierenden amtsführenden Stadtrat, von der freiwilligen Fürsorgerin bis zum Arzt mit Weltruf finden sich Juden oder Jndenstämmlingc in vielsagend großer Zahl. Selbst die rein katholischen Fürsorgeinstitutioncn wüßten von großherzigen jüdischen Spendern zu erzählen. Sie müßten — aber vielfach werden die Nutznießer von der jüdischen Mithilfe nicht sprechen wollen. Deshalb mutet uns die Aufschrift „I ü d i s ch e I u gcndfü rsorge" — „Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge" so angenehm au. In dieser Koje findet man das Zeugnis bewußt jüdischer Fürsorgearbeit. Nichts besonders Ausfallendes zieht das Auge sogleich auf diese Abteilung. Man mußte bescheiden sein, denn es hätten z. B. Modelle der sechs jüdischen Waisenhäuser, der zwei jüdischen Lehrlingsheime unb des israelitischen Blindeninstituts das Kostgeld von so und so vielen armen Lehrlingen verschlungen. Dennoch übt die Reichhaltigkeit des Gebotenen große Anziehungskraft auf die Besucher der Ausstellung. In der Mitte der Längswand der Koje ist ein großer Plan Wiens angebracht, in ivelchem durch lleine farbige elektrische Birnen und farbige Nadelköpfe die an. die „Jüdische Jugendfürsorge" angegliederten größten Institutionen ersichtlich gemacht sind. Als Spitzenorganisation des Verbandes, der Waisenhäuser, Kinderhorte, Kindergärten, Abendllubs für Jugendliche, Ferienkolonien ustv. umfaßt, kommt so die „Jüdische Jugendfürsorge" voll zur Geltung, nirgends aber ist die große Arbeit dieser Institution in direkter Fürsorge in der Ausstellung ersichtlich. Viele hunderte Kinder werden von ihr ständig befürsorgt, indem sie die Kinder erzieherisch beeinflußt, ihnen Kost- und Pflegegelder gewährt und bei Berufsausbildung und in allen rechtlichen Angelegenheiten hilfreich zur Seite steht. Auch übernimmt die „Jüdische Jugendfürsorge" sehr oft für andere Vereine die Recherchen, manches Hein: läßt sich ausschließlich von dieser Stelle seine Zöglinge zuteilsir, ■ Auf die einzelnen Zweige, wie Zulveisung von Kost- und Waisenhausplähen, Schutzaufsicht über Jugendliche, welche mit dem Jugendgericht in Berührung kommen, Vormundschaften usw. verbietet uns der knappe Raum genauer cinzugehen. 'Auf ihre Süüglingsfürsorge wird unser Augenmerk durch einen Kinderkorb gelenkt, in ivelchem eine Puppe in Säuglingsgröße liegt und neben dem eine Säuglingsausstattung und verschiedene Pflegeutensilien ausgebreitet sind. Jede arme jüdische Mutier kann einen solchen Korb mit kompletter Ausstattung leihtvei.se von der Jüdischen Jugendfürsorge erhalten und sich im ersten Jahr<? nach je drei Monaten die nächste Größe der Wäsche holen. Die Wanderkorbaktion dieser Institution ist auch jetzt, da die Gemeinde Men Säuglingswäsche verteilt, nicht überflüssig geworden, da Wiener Morgenzeilung viele arme jüdische Mütter nicht nach Wien zuständig sind. Im engsten Zusammenhänge mit der „Jüdischen Jugendfürsorge" stehk das „Komitee zur Versorgung jüdischer Kriegerwaisen in 2Bien", das seine Gelder vom „American Joint Distribution Committee" erhält. Eine statistische Darstellung der Tätigkeit dieses Komitees im Jahre 1926 ist geradezu überraschend. Das Kennzeichnende ist die Dauerfürsorge für Kriegertvaifen, die zumeist, als Ausländer, keinen Anspruch an die Wiener städtische Fürsorge haben. Es kann ruhig ausgesprochen nerden, daß ohne diese Institution viele uottvendige Fürsorgeinstitute Wiens materiell zusammeugebrochcn wären. Die statistische Tabelle ergibt, daß im Jahre 1926 an Pslegegeld.ru, au Beihilfen zur Entschuldung von Instituten, für Bekleidung, Erholungsfürsorge, Berufsbildung und anderes nicht weniger als 286.482 Schilling ausgegeben, wurden. In flotten Zeichnungen sind einzelne Zlveige der Privatfürsorge des Kriegcrwaisenkomitees veranschaulicht, und die in den begleitenden Texten enthaltenen Daten bereisen den großen Wert dieser Aktion. Unter den verschiedenen Bildern und Plakaten fällt vor allem ein Tableau auf, auf welchem sich die Originalzettel aus dem Anschlagskasten des „Lehrlingsheimes Zukunft" befinden. Da sind Sitzungen der Heimgemeinde der Zöglinge ausgeschrieben, zu einem Schachturnier, zum Besuche von Turn- und Schwimmübungen, Vorführungen in der Urania usw. wird geladen, hebräische und englische Sprachkurse werden angekündigt. Ein Originalanschlag lautet: „Heute Montag halb 8 Uhr: Jüdische Geschichte, halb 9 Uhr: Bortrag Günsberg. Dienstag halb 9 Uhr: Sichah Schwarz: Wir und der Zionismus." Wenn man nun weiß, daß der Bortrag Günsberg lautete: „Der 1. Mai und die jüdischen Arbeiter", so sieht man, daß die Jugendlichen des Lehrlingsheimes ihr eigenes Leben führen dürfen und die Heimerziehung durchaus den Anforderungen der Erziehungsreform entspricht. In einem wird das Lehrlingsheim dem jüdischen Jugendlichen und den Forderungen der Schulreform mehr gerecht, als dies in öffentlichen Anstalten möglich ist: Erziehung und Unterricht schließen hier tatsächlich an die Sitten und Gebräuche des Vaterhauses an. Dieses gut geführte Heim geht auch nicht selten mit Reformen voran. So ist z. B. die städtische Berufsberatung Wiens, die in ihrer Organisation nicht die Deutschlands erreicht, stolz darauf, durch die obligate ärztliche Untersuchung der Bernfswerber in einem richtigen Punkte die deutsche Berufsberatung zu übertreffen. Das Lehrlingsheim Zukunft hat aber diese Praxis schon seit Anfang der Neunzigerjahre geübt. Auch hat das jüdische Lehrlingsheim vor kurzem eine Lehrwerkstätte für Schlosserei errichtet. Die Gemeinde Wien verfolgt diesen Versuch mit Interesse, da sie beabsichtigt, demnächst Lehrwerkstätten zu errichten. Das Elisabeth-Heim, das jüdische Lehrlingsheim für Mädchen, an das eine Frauengewetbeschule mit Oeffcntlichkeitsrecht angeschlossen ist, hat nur Weißnäharbeiten ausgestellt, und jeder, der einmal eine dar all¬ Sie Lelevhomnrmmern der Redaktion lauten jetzt ab 6 U h r n b e n d s 38-5--8V Serie, ab V20 Uhr abends 38-5-83. 12. Mai 1927 Seide 8 jährlichen Schülerarbeitenausstellungen des Heimes besucht und so Gelegenheit gehabt hat, die anerkanrcken Leistungen dieser Anstalt kennm zu lernen, wird Vvn engen Raum seiner gegenwärtigen Exposition bedauern. Auch die Waisenhäuser haben Schülerarbeiten zur Verfügung gestellt. Besonders gut vertreten sind die veveinigten „Baron Springersches Waisenhaus und Heimstätte für verlassene Kinder",welche vortreffliche Zeichnungen und Handsertigkeitsarbeiten in verschiedenem Material beigestellt haben. Einige Bildcir und ztvci Teppichwebearbeiten sind so vollendet, daß man es kaum für möglich hält, daß Schuljungen über solche FertigkeU verfügen. Aber die Knaben des Waisenhauses Probusgasse scheinen ihren Kollegen durchaus den Rang streitig machen zu wollen. Ihre Buchbinderarbeiten und ihr handgefertigter Buchschmuck sind überraschend gelungen. Ferner zeigt auch die Neubesohlung eines Schuhes, daß die Jungen dieses Waisenhauses hauptsächlich in praktischen Handfertigkeiten ausgebildet werden. Don den weiblichen Handarbeiten sind besonders die des Mqrores-WnisenhaU'ses und die des Kinderheim mes in Purkersdorf erwähnenswert. Die jüdischen Waisenhäuser und Heime Wiens verpflegen und erziehen insgesamt 684 Kinder. Zahlreiche Diapositive und Photographien zeigen die Heime, Gruppen ihrer Zöglinge bei verschiedenen Beschäftigungen mrd auch Schützlinge anderer jüdischen Fürsorgeinstitutionen. Die ganze Koje gewinnt an Reiz durch die niedlichen Arbeiten und Dekorationen, welche der Verein „Jüdische K i n d e r f r e u n d e" aus seinen Kindergärten geliefert hat. Allerdings geben diese Arbeiten kein Bild von der großzügigen Fürsorgetätigkeit dieses BevcsmvS. Auch die Körperschaften, welche Ferienkolonien erhalten, Abendklubs, Wanderbünde und andere Bereinigungen haben zur Gesamtexposition manch Hübsches beigetragen: Die jüdische Note ist hauptsächlich durch hebräische Plakate von Abendklubs und durch Zeichnungen jüdischer Typen betont. Diese Ausstellung läßt uns wünschen, daß die gesamte jüdische Fürsorge in einer großangelegten Sonderausstellung ihren Umfang und ihre Erfolge zeigen möge. Die „Jüdische Jugendfürsorge" ist wohl der größte und wichtigste der an die Zentralstelle für jüdisch-soziale Fürsorge in Wien angeschlossenen Verbände, doch hätten auch die anderen Verbände „Alterssürsorgeverband" und „Kurfürforgevorband", welch letzterer in der Ausstellung eine Abbildung seines Heimes für Lungenkranke in Gleichenberg zeigt, Interessantes aufzuweisen. Eine solche Veranstaltung, so lehnend sie auch wäre, ist aber wegen der damit verbundenen Kosten kaum durchführbar. Deshalb wird die Anregung der Leitung des jüdischen Museums", dort eine ständige Exposition der gesamten jüdischen Fürsorge Wiens einzurichten, nach Schluß der Ausstellung „Wien und die Wiener" gerne aufgegriffen werden. Siegfried AbelPS. Der Kathreiner-Pavillon. In der Abteilung G sehen wir den Pavillon der Firma Kathreiners Malzkaffee-Fabriken A. G., in dem Eratiskostproben des ln allen Kreisen der Bevölkerung bekannten ,-Kathreiners Kneipp-Malzkaffoe" ausgeschenkt werden. Der Stand repräsentiert sich entsprechend dem ausgestellten Artikel höchst appetitlich, sauber und zum Kosten einladend. Man hat einen interessanten Einblick in die Fabrikation dieses Bollsartikels. Die bekannten blau-weißen Pakete mit der Schutzmarke werden Süden auf Wanderschaft. Ein Volk mißachten und hassen ist Atavismus. Der Horden- und Sippenmensch kannte die Begegnung mit dem Angehörigen einer anderen menschlichen Horde oder Sippe zumeist nur als Kampf und schrieb daher dem Anderssippigen stets böse Absicht zu, mußte sie ihm auch zuschreiben, um sich selbst für den Kampf, der ja früher oder später einmal erfolgen mußte, getvissermaßen Mut zu machen. Aus diesem atavistischen Hordengefühl sind bis heute alle Höherwertigketts- und Minderwertigkeitstheorien unter Leu sogenannten zivilisierten Völkern zu erklären. Sie enthalten natürlich auch den Unterwerfungskomplex — ebenfalls ein Horden- und Sippenlinstinkt, da den: Sippenrnenschen die Andersartigkeit des Fremdsippigen stets ein Gegenstand der Furcht sein muß, iveshalb er sie durch Unterwerfung des Fremden, d. h. durch Eingliederung in die eigene Sippenart beseitigen will. In der modernen, angeblich hoch zivilisierten Menschheit äußern sich diese Instinkte natürlich in einer sozusagen sublimierten Form, und der Wille nach der physischen Unterwerfung des Fremden ist in den Wunsch nach einer Art zivilisatorischen Unterwerfung, geistigen Uniformierung und Ebnung umgebogen. Wir begrüßen die „Europäisierung" Japans, beten für das Seelenheil der „heidnischen" Neger, freuen uns der Levanttniisierung des. vorderen Orients und setzen unsere^ Stolz darein, d'ie „primitiven" Menschenstämme, wie uer schöne Ausdruck lautet, zu zivilisieren, in WMichkejt sie um ihre entwicklungsbedingte Eigenart zu bringen. * Besonderer Fall in diesem Schema sind die Juden. Vor undenklich langer Zeit der territorialen Begrenzung beraubt und, im Gegensatz zu anderen Völkern, trotz tveitgehender Destruktion dank einem bestimmten geistigen System erhalten geblieben, weckten sie überall, wohin sie kamen, die Urins! i ritte der Furcht vor dem Fremden. Jahrliundertelnng luuvbe aus diesem Instinkt heraus gegen die Juden die Methode der Abgrenzung angewendet, die um so näher lag, als in dem erwähnten geistigen System der Juden (das ja eigentlich wiederum wohl als sublimierter Urinstinkt anzusehen ist) gerade die Abgrenzung einen wichtigen Faktor bildet. Als dann wirtschaftliche und soziale Momente eine Lockerung dieser Abgrenzung mit sich brachten, die in einer Reihe von Ländern und Gebieten, wo Juden siedeln, zu ihrer Einfügung in die allgemein« wirtschaftliche und soziale Struktur führte, in der sie bis dahin — und in anderen Gebieten iwch heute — bestimmte Funktionen ausgeübt hatten, da entstand — der Ostjude. Es ist dies jene jüdische Massenschichte, welche, aus äußeren und inneren Gründen in ihrer funktionellen und traditionellen Sphäre verharrend, in abgesprengten Teilen und Trupps dann und wann in denjenigen Gebieten auftaucht, wo die Einfügung des Juden in das gesamte wirtschaftliche und soziale Leben der Umwelt bereits einen Judentypus geschaffen hat, der — cum grano falls — als weniger fremd empfunden wird. Und nun setzt gewissermaßen die Reaktion der Furcht ein: den fremdartigen Gestatten, die da und dort auftauchen, um — allerdings in verhältnismäßig kurzer Zeit — ihre äußere Fremdartigkejt abzustreifen, muß wohl drüben, im Osten, irgend eine ähnliche Masse entsprechen, die in geschlossenen Siedlungen und Lebensformen irgend ein unverständliches, also gefährliches Dasein führt, eine Art Kaftangefähr nach dem Vorbild der in den letzten Jahrzehnten zum Modewort gewordenen gelben Gefahr. So hat sich in Westeuropa eine Wissenschaft vom Ostjudentum gebildet, die eine beklagenswerte und gleichzeitig verächtliche Menschenrasse zeichnet und mit allerhand der furchtsamen Phantasie, entsprungenen Eigenschaften ausschmückt. West- und Mitteleuropa haben nach dem Osten erst die Theorie gebracht, daß der dort lebende Jude unbedingt zu „zivilisieren" ist, in dem üblchen wissenschaftlichen Hochmut daran vergessend, daß Anlehnung und Einfügung in die Umwelt nur dort vollständig erfolgen kannwo die Wette dieser Umwelt höher sind und stärkere anziehende Wirkung haben als die eigenen. West- und Mitteleuropa haben dem» Osten das Ostjudenproblem' beschett, durch Vermittlung jener Methoden der gewissermaßen zivilisatorischen Gewalt, die, im Grunde zwecklos, nur geeignet sind, die bösesten Instinkte physischer Gewalt hervorzurufen, und dann, wie es so oft in jüngster Zejt geschehen ist gegenüber einem Volke absoluter Gewaltlosigkeit aus geistiger und seeljischer Einsipllnng, wie es die Juden sind, zum Aergsten führen müssen. Im gewissen Sinne kann man sagen: an den Pogromen im Osten Europas trägt der Westen mit seiner Unkenntnis des Wesens und Lebens der jüdischen Masse im Osten die Schutt». * Und nun erscheint ein Buch*) (Me gleich vorwegl genoMmen werden soll, ein gutes, mit klarem Blick geschriebenes.) Joseph Roch, ein Publizist, hat in seinem schmalen Büchlein ausschließlich Repottage gegeben, also Berichterstattung über Tatsachen, Erscheinungen, Eindrücke. Und aus dieser Reportage kam ihm die Erkenntnis grundlegender Tatsachen des heutigen Judenproblems: das Bestehen der Wanderwelle von Osten nach Westen, die Gleich setzung des Begriffes „Ostjude" mit einem bestimmten Kulturkrels eigener Prägung, die Tragik der sogenannten Europäisierung, aber auch Sie Tragik, die darin besteht daß das jüdische Städtchen zu eng geworden ist, weil ihm jedes Hinterland fehlt, daß das Reservoir der jüdischen Massen im Osten infolge des darin herrschenden Druckes immer wieder Stücke aus seinem Inhalt auswirft, die dann in zielloser Bewegung durch die Wett geistern — die Tragik der unorganischen jüdischen Wanderung. Aus ihr sind jene westlichen Ghetti entstanden, von denen Roth in seinem Buch anschauliche, manchmal vieldeutig lächelnde, manchmal traurig-ernste Schilderungen gibt, jene sonderbar „zivilisierten" Judenviettel in Wien, Berln, Parjsj, London, Netvyorck, die doch — der Welt mehr gegeben haben, *) Josepih Roth: „Juden aus Wanderschaft (Band 4 der Reihe „BericSe aus der Wirklichkeit"), Verlag Die Schmiede, Berlin.

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