Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-05-11 · Heft 2946 (11.5.1927) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2946 (11.5.1927)
Date
1927-05-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2982034--30001-3018182
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Men, Mittwoch Wiener Morgenzettung VL m\ W27 Nr. 2946 Seite 4 - ■■ - ---- brauchen werden, um eine Spur der VerschwundEn aufzufinden, falls jie in einer Entfernung von 800 Kilometer von dtzr Küste ms Meer gefallen sein sollten. Alle mvf dem Ozean befindlichen Schiffe wurden radiotclegravhisch gebieten, auf ihrer Route Ausschau nach dem Flugzeug $u halten. Alle gestern gegebenen Nachrichten von der AnkUirf t 'o-er Flieger über?tenfundland HMn sich als irrig erwiesen. DasiFlugzeug ist entweder über dem OFean veruu glückt oder an einen: noch unbekanuten O r t der kanadischen Msie niedergegangen'. Auch wird die Vermutung ausgesprochen, daß das, Flugzeug 9ttmgcsfers vielleicht bei einer F i s ch e r s l o tt e Ärf den Grand Banks niedergehen Mußte, doch führt keine dieser Flotten drahtlose Telegrapie mit sich, weshalb sie keine Nachricht geben können. Auch die französische Lldmiralität hat Befiehl Ergeben, alle zloeckdientickpn Nachforschungen über 'das Schicksal de/ Flugzeuges anzustellen. Einige französische Kreuzer haben sich aas die Suche gemacht. Eine Affyrerschlacht in Leningrad. Wir berichteten: vor eirnger Zeit über einige Überreste des Affyrerstannnes, die sich in verschiedenen Gegenden des Kaukasus befanden. Es sind im ganzen einige tausend Seelen, die in recht schlechten Verhältnissen sich sortbrrngen. Diese „Aissoren", wie sie sich nennen, üben auch härte noch den Götzendienst ihrer Urahnen. Ern beträchtlicher TÄ dies« Assyker toarü>erte ruüh dem Krieg und der Revolution nach Westrußland und ließ sich schließlich in Leningrad nieder. Hier leben sie fast ausschließlich ccks Schuhputzer in den Straßen. lieber eine merüvürdkge Schlacht zwischen diesen Assyrern und der Miliz, die sich vor kurzem ergeben hat, lmÄ> das Folgende berichtet: Wie bä allen Orientvölkern, besteht auch bei den Assyrern noch die malte Sitte des Weiberkaufes. Der Water verkauft seine Tochter demjenigen, der für sie am mmsten bietet. Auf andere Weise eine Frau zur Gattin zu erlangen, ist bei ihnen ausgeschlossen. In der letzten Zeit nun haben die Water dieses Stammes eine sörmlWe Preistreiberei mit ihren Tüchern begonnen. Die Preise der Frau stiegen bis 250 Rubel pro Kopf. Die männliche Jugend der „Aissoren" war über dies- „Ausbeutung" schr erbost, und da die Water auf gükllchem Sßege Nicht zur Vernunft zu bringen waren, richtete die Fmrgmannschaft eine geharnischte Anklageschrift an das .Gericht, in weicher die töchterreichen Väter als Blutsaugy: rmd Wucherer geschildert werden, die den Preis der heiratsfähigen Mädchen von 56 aus 250 Rubel hinaufgeDvauft hatten. Das Gericht befaßte sich sehr ernst mit der Anklage und führte gegen die Beschuldigten den Prozeß wegen ungesetzlichen Handels mit den eigenen Töchtern. Die Haupttierhandlung hatte bereits begonnen, als die .Anzeiger erklärten, sie hätten sich mit ihren zukünftigen Schwiegervätern außergerichtlich ausgeglichen. Der Richter nahm dies jedoch nicht zur' Kenntnis, da es sich um einen Kriminalsall handelt, und wollte die Verhandlung zu Erckie führen. In diesem Augenblick entstand zwischen den rm Gerichtsgebäude versammelten Assyrern eine förmliche ^Schlacht. Die Alten überfielen die Jungen wegen ihrer Denunziation mit Revolvern und Dolchen, und da auch die Jungen sich nicht spotten ließen, gab es bald ein förmliches Blutbad. Da" die Kämpfenden auch die herbeigernsene Miliz attackierten, ergab die Schlacht schließlich eine beträchtliche Anzahl von Verwundeten, sowohl unter den Assyrern als auch auf Seite der Miliz. Nunmehr wurden 39 Wyrer wegen „bewassncten Aufstandes gegen die herrschende Macht" vor ein Kriegsgericht gestellt, für welches Delikt den ohnehin im AuHterbeetat befindlichen Assyrern die Todesstrafe droht. Und übersetzend Paare Tangos. Stolz wie eine Fanfare jubelt der Tmrgo zu bvausenft befreiendem Ende. Hände krachen Und Rust fallen in vielsprachiger Begeisterung in den Wen Ton. Wir siHn eine Stunde und noch im Gehen werfe ich einen letzten schpsiWigen Mick über die Unwirkliche Pracht dev DtM, dÄtzr warf unsl der List attauMchnch etttgf hinunter. ' ' . ♦ DM ter Zuckerchen, tobenden, brennenden MerMe scholl der klagende Don einer billigen Geige, gleich wieder zerfetzt von der brüllenden Hupe eines Autos. Unter dem Licht eines -Mroeingangs stand rnit dünnem, schönem, schneeweißem Haar ein vornehmer hagerer Greis mit gramzerfurchtem, elegantem Gesicht, in dein zwei hilflos erloschäre Augen la>M. Unermüdlich strich er über die Saiten, Unermüdlich wie das lockige, hübsche Madchenkind neben ihm tanzte. Auf zarten schwachen Beinen, die Hmche ln die mageren Hüften gestemmt und mit hungrigem verzerrtem Lächeln drehte sie sich, mit greller Kinderstimme dazu singend, in Kerner: springenden Schritten Nus dem erdgvauen Harten Pflaster. Die beiden rvaren ein Bich ebenso namenchserr Grauens wie entsetzlichen Kitsches. In Europa hätten t sich 'Menschemnassen um sie gesammelt und ein Regm Meirrgeldes wäre in dem unMstülpten Hut des Men geregnet. Hier aber stürmten die Menschen, Nus der Jagd' nach Pesvsl Und Dollars, vorüber; aus einem unfreiwillig stoppenden Auto fiel ein rmsrerwilliger Geldschein schlechten Gewissens; wir gäben ihm etwas und er spielte nnt nMden 'Knien und gärümnttenr Rücken, hilfloser: Auges Weiter, irnmer weiter, hoffmrNgslosem Ende entgegen. Seine Töne drangen nicht in h»rr: Himmel rmd nicht in das Gewühl der Stvaße: Licht rnchi Radau fingen-sie Ms. Letzte Rachrichtea. Rumöniens UnnbhöngigkeUrfeier. Bukarest, 16. Mai. Heute beging Rumanier: die 56-Jahr-Feier seiner Unabhängigkeit. Um halb 11 Uhr trat das Parlament Kr einer außerordentlichen Festsitzung zusammen. Ministerpräsident Averescu verlas eine königliche Botschaft und erinnerte an die von der rumänischen Nation seit 80 Jahren zurückgclegte ruhmvolle Epoche. Er gedachte der wichtigsten historischen Akte feit der UnabhängigkeWerklärung und hob das persönliche Werk des Königs Ferdinand rühmend hervor. Vintila B r a t i a n u gab im Namen der liberalen Partei eine Erklärung ab, in der er sich den vom Vorredner ausgesprochenen anerkennenden Worten anschloß und seinen Wünschen für den König Ferdinand Ausdruck gab. Hierauf sprach M a n i u namens der nationalen Bauernpartei. Professor I o r g a widmete dem König Earol und den Staatsmännern der ruhmvollen Vergangenheit sowie dem König Ferdinand rühmende Worte. Rn Seftenelcher — SeneralsSkrrtSr der Schiedsgerichtes Kr Lberschlestea. Berlin, 10. Mai. Zum Generalsekretär des Schiedsgerichtes für Oberschlesien ist, wie das „Berliner TagMatt" meldet, im Einvernehmen mit der polnischen Regierung der österreichische Ministerialrat Dr. Otto Graf! berufen worden. Er wurde in sein Amt bereits eingesetzt. Shefterto« über gndentnm and Zionismus. Aus Warschau wird uns berichtet: Gegenwärtig weilt der berühmte epische Schriftsteller K. G. Ehe-'' stertvn in Polen; während seiner Anwesenheit in Warschau äußerte er sich zu einem Mitarbeiter des in polnischer Sprache erscheinenden jüdischen Tagblattes „Wasz Przeglad" über sein Verhältnis züm Jujdientmn und Zionismus u. a. wie folgt: „Man bezeichnet mich gänzlich Unberechtigt als' Antisemiten, wohl deshalb, weil ich in ibh englischen. Presse darauf hingewiesen habe, daß es eine Judenfvage gibt. Dnrich die Tatsache, daß man die Judenfrage attf.die TagesmÄnUng stellt, kann man doch wohl nicht als' Antisemit etikettiert werden. Die Jubenfrage verbinde ich mit meinen antikapitalistischen UrÄ atttisoziaNKischjert!AnschaUungen. Mit Antisemitismus habe ich aber nichts zü tun und der Antisemitismus der „Morningpoflk^ ist der Antisemitismus von Dummköpfen und Jgrwranten. Bor kurzem habe ich Palästina besucht und ein Buch ^schrieben, das' bien Titel ,Mrs neUe Jerusalem" führt. Ich Ntt ein Anhänger der Anerkennung irgendeines Territoriums an die Juden, da nur dies die -Fudenfrage lösen kann. Mr ist es Nur peinlich, daß hmr Aden gerade Palästma züigespro'chen Wurde, das ein wichtiges Land für Ehristett!und MphairrmchiaUiern ist. Bor kurzem hat mir :üln der Präsident 8er zionistischen Organisation Doktor Werzmann von jeinem Projekt erzähtt, .Palästina nach dem Mü!.stier bier Schweiz in drei Kantone A teilen, einen jüdischen, einen christlichen Und einen moham- -jmedamschen. Ich hafte Wes Projekt für vernünftig Und dtrr'chsührftar." Es' sei bemerckt, daß es sich nicht etwa NM ein,vpvj Wetzmarw -stamMende's PrvM handeln ka-M Med.) Re Bethlen-Wahle«. Wüdäpest, 10. Mai. Nachdem vor einrgjen Datzim die in Kecskemet gewählten Abgeordneten der Einheitspartei, Tibor Z s i t v a y und Julius P e k a r, auf ihr Man*, bat verzichtet haben, hat sich nunmehr auch hier in Zalaegerszeg gewählte Abgeordnete d'er Einheitspartei Baron Kray entschlossen, a!uf sein Mandat zü verzichten. Auch hier hatte, ebenso wie in Kecskemet, die Opposition eine Petition gegen den Wahlaiustzang emgebracht Und der 'Werwaktrmgsgerichtshof hat erkannt, daß in ZalAegerszeg bei den Wahlen ebefalls eine Reihe von schweren Unregelmäßigkeiten zum Schaden der oppositionellen Wähler vv-rgesallen find. Diese neuerliche Demission eineI Abgeordneten der Einheitspartei erregt in den Krisen der regierungstreuen P)Kt:ker peinliches Aufsehern. Die Neuwahl in Kecskemet dürfte noch im iWonat Mär .staüftnden. Dem Regierungskmchldaten wird sich ein KandÄrt der '48er-Nnabhängigkeitspartei entgiegenstellen. i Las AaatrbSrgerschaftsgesetz in Lettland angenommen. < Ritza, 10. Mai. Nach längerer Debatte Art,dev lettlSndische Sejm das Gesetz' über die Staatsbürgerschaft m zweiter Lesung mit 50 gegen 43 'Stimmen angerwm'men. Gemäß der endgültigen Fassung werden alle Personen, welche seM Monate vor dMn Krieg i>: Lettland ihren Wohnsitz hatten Und solche, welche seit dem 1. Jänner 1625 iw Lettland Heber:, die Staatsbürgerschaft erhallen. Llmütz zweisprachig. O l in ü tz, 10. Mai. Die gestrige Sitzung der Stadtvertretmig, die bis in die späten Mendstunden dauerte, hatte einen erretzten Werlaus. Die Deutschen habe:: aus Grund des Spvachengesetzes den Antrag eürgebracht, in der Stadtvertrettmg die Zweisprachig - j l e tzt durch^lführen. Auch die amtWtzck WsOrngen wüßp f ten von: Rathause zweisprachig durchgeführt werden, ebem so die Auffchrifteu auf den Amtsgebäuden und die Verlautbarungen auf den Amtstafeln ustv. zweisprachig sein. Der Antrag der Deutschen lvurde angenommen. Damit hat Olmütz seine Zweisprachigkeit erlangt. Gegen den Antrag stimmten die tschechischen Sozialdemokraten, die Nationalsozialisten und der Verband für nationale Befreiung, der auch während der Mstimmnng den Saal verKeß.! . •. Sie österreichische Schrkelaktion. Las Iimchtiifche Landeskomitee für Oesterreich teilt rnttt Wie bereits berichtet wurde, hat der Parteirnt der Oesterveichi« scheu Zionisten beschlossen, die diesjöhrrgv Schekelaktiou im lauftnden Monate Jjar durchzusühren. ES ist dem Ziomstischen LandeSkomltee gelungen, für die Eröffnung dieser Aktion Herrn Dr. Rahum Gold man n zu gewinnen, welcher Donnerstag, den IS. Mai, in einem Massenmeeting, das in den Olympiasälen, Men, 1. Bezirk, Rokhgasft, stattsindet, über zionist is ch »p olitis che F ragen sprühen wird. Beginn präzift 8 lchr abends. Sk. Allhim Sowmsu wer seine Miste PaMnurelse. Im Rahmen eines Vortragsabends, welchen heute d-'e Oesterreichische Keren-Hajessod-Kommission im Theabersaale des Hotel ^Bayrischer Hosi, 2. Bezirk, Taborstraße 39, veranstaltet, wird Schriftsteller Dr. Ncchnm Goldman^ der soeben eine Studienreise durch Erez Israel vollendet hat, über „DK gegeniwärlüge Lage in Palästina" sprechen. Mit Rücksicht aus die Person des Vortragenden und das aktuelle Thema wird diese! Veranstaltung allseits das grüßte Interesse entgegengchracht Beginn präzift 8 Uhr abends. , Amerika sür Lefterreicher gesperrt. „Zwecklos, sich um oinien Paß zu bewerben." Das Konsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in Wien hat dem Wa-nderungsambe mitgeteilt, daß es bis auf weiteres kein neues Gesuch um Vormerkung sür die Erteilung des amerikanischen Einwand erungsVisums entgegennehmen wivh, da auf der Warteliste noch 5000 Personen stehen, die bereits vordem 4. Semptember 1923 um das Einwanderungsvisum angesucht hatten. Jährlich kann nur a n 795 in -Oesterveich geborene Visumwevber der Sichtvermerk erteilt werden, wovon aber 393 Visanummern für die bevorzugten Kategorien von Einwanderern vor-, bchalten bleiben müssen. Es werden somit n o che i n: g e Jahre vergehen, bis die Vtsumwerber aus dem Jahre 1924 an die Reihe kommen. Personen, die in Deutschland, England oder Frank" reich, in Ländern mit verhältnismäßig sehr großer Quote, geboren sind, können ihre Ansuchen um Vormerkung für. die Visumerteilung schriftlich beim Konsulate der Vereinigten Staaten von Amerika, Wien, 1. Bez., Stock int Eifenplatz 3, einbringen. Für Frauen, Elte-r-n und Kinder (letz-tere bis zum 21. Jahre) amerikanischer Bürger und Bürgerinnen, und deren Gatten, die das Einwanderungs- Visum entweder außerhalb der Quote oder innerhalb der bevorzugten Kategorien erhalten können, haben ihre in den Vereinigten Staaten befindlichen Verwandten beim Generalkommissär für Einwanderung (Commissioner General of Immigration) in Washington, D. C. um die Msumerteilung anzusuchen. In diesen Fällen erfolgt die Visumerteilung durch das zuständige amerikanische Konsulat ohne weiteres Ansuchen 'des in Oesterreich befindlichen Visuinwevbers. Es ist somit nach dem Vorgesagten zwecklos, sich derzeit um die Ausstellung eines Reisepasses zu bewerben. Ebenso ist die Beschaffung von Dokumenten, Anzahlun» ■her Schiffspassage ufw. als zwecklos zu unterlassen. Las Geheimnis des Selbstmörders. Bor etwa drei Monaten hat der 3l3jähvige Ernst M., Besitzer eines ChenMaliengeschäftes in Rudolfsheim, Selbstmord durch Erhängen begangen. In seine in Abschiedsbries teilt er mit, daß er mit dem Leben abschließe, »veil er zwischen ^ie Mühlsteine der Justiz gekommen sei. Alles sei gegen ihn, und da er keine Aussicht habe, die OeffenEchkeit von seiner Unschuld zu überzeugen, begehe er Selbstmord. Kurz vorher war er bei einer Tanzunterhaltung verhaftet worden, weil er seiner Tänzerin eine silberne Handtasche entwendet hatte. Auch wurde ihm nach-, gewiesen, daß er in einem Warenhause verschiedene Gegenstände sich angeeignet habe. Er wurde deshalb wegen Diebstahls zu fünf Dagen strengen Arrestes bedingt verurteilt, obzwar er die Diebstähle geleugnet und als einen unglücklichen, Zufall hingestellt hatte. Sein Tod schien die Sache abgeschlossen zu haben. Nun hat ein seltsamer Fund das Geheinmis des Selbstmörders aufgedeckt. Bei der Veräußerung unbehobener Garderobestücke der Westbahn wurde ein Paket gefunden, das eine umfangreich« Korrespondenz und Photographien vieler Mädchen oufwies, die sämtlich an Ernst M. gerichtet waren. Dabei lagen 4 5 P sandschein« des Dorothoums, die aus Ueberrücke,, Pelze, Handtaschen, Feldstecher, Operngläser, Zigarettendoftn und Juwelen lauteten. An Hand der Drebstvhlsanzeigen der letzten Mvei Jahre wurde festgestellt, daß die meisten Psandobftkte, so weit sie noch eruiert werden konnten, von diesen Diebstählen herrührten. M. war ein vielseitiger Meb, der im Ballisaal Damen, mit denen er sich unterhielt, Handtäfchchen stahl, im Theater Operngläser fernen Sitznachbarn wegnahm, im Eisenbahnwaggon seinen Mitreisenden Ueberrücke öder Pelz« entwendete. Eine ganze Reche noch nicht agnoszierter Beutestücke liegt noch bei der Polizei, doch sind, bisher schau über 30 Diebstähle M. nachye»Me«.>

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.