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Wiener Morgenzeitung · 1927-05-07 · Heft 2942 (7.5.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2942 (7.5.1927)
Date
1927-05-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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wieti, Samstag Wiener MorgenzeiLrmg 7. Mai NL 2042 Seite 4 Mer Rüge New Bork-Paris. Bevorstehender Start zu Transozeanflllgen in Seiden Richtungen. Paris, 6. Mai. Nach Meldungen aus New Dort steht dort der Apparat „M iß Columbia", mit welchem Bertraud und C h a m b e r l a i n den Flug New Aork—Paris zurück^ulegen beabsichtigen, startbereit. Die beiden Flieger warten nur auf die Berichte der meteorologischen Statioilen, um sofort irndi Eintreffen günstiger Wrtterungsmeldungen mlfsteigcn zu können. Gleichzeitig steht in Paris das Flugzeug „W eißer Vogel" des französischen Fliegers Nungesser zum Flug Paris—New Dort bereit. Er will beim nächsten Vollmond abfliegen, da er einen Nachtflug vorhat. Der amerikanische Flieger Lindbergh hat in St. Louis seinen Eindecker „Rian" fertigmontiert und will damit in den nächsten Tagen nach New Dort fliegen, um ebenfalls beim nächsten Vollmond den Flug nach Paris antreten zu können. Der amerikanische Flieger F o n ck hat sich nun ebenfalls für den Orteig-Preis von 28.000 Dollar als Betverbcr cintragen lasten, der dem ersten Flieger ausgezahlt wird, welcher den Flug New Dork—Paris oder umgekehrt mrücklegt. Eine gegliilkte Szeun-Uederuuerung. Rio de Janeiro, 0. Mai. Der Flieger Saint- Roman ist in Pernambueo angekommen und hat so den Transogeanflug vom Senegal aus glücklich vollendet. Ae Lesezeichen der Szeanreisenden. Der Fahrgast eines Ozeandampfers lieft erfahrungsgemäß gern und viel und macht von der reichhaltigen Bordbibliothek ausgiebigen Gebrauch. Aber seine Lektüre wird durch die wechselvollen Eindrücke der Reise zur See, durch Essen und Trinken, Rauchen und Spiel, Baden und Schwimmen, Tanz und Schloß vielfach unterbrochen. Also braucht er ein Lesezeichen, das die zuletzt gelesene Seite rasch wiederfindcn läßt; und unbekümmert werden oft die eigenartigsten Gegenstände zu diesem Zwecke verwendet. / SDie Bibliothekszenrrale der Hamburg—Amerika-Linie in Hamburg' könnte von den in ihren Bordbüchern zurückgebliebenen ,Lesezeichen", ein Archiv possierlicher Art anlegen. Da findet man unter verschiedenen anderen möglichen und unmöglichen Dingarr nutz Dingelchen Zahnstocher, Streichhölzer, Zigarrenbinden, Speisekarten und MusiHnogramme. Ansichtspostkarten in jeglicher Form, frankiert und unfrankiert, beschrieben oder neu, werden neben Gepäckzetteln und Straßenbahnfahrscheinen, mit Vorliebe als Lesezeichen benützt. Peinlicher und persönlicher loird die Sache schon, wenn als Buchzeichen diverse Frauen- .lockerr Wischen den Seiten eingeklemmt sind oder angefange.ic Liebesbriefe in den verschiedensten Sprachen der Welt, die ihre, „holde Adressatin" oder den „feschen Adressaten" nie erreichten, vom zerstreuten Schreiber oder der schönen Schreiberin über der sie augenscheinlich stärker fesselnden Lektüre im Buche vergessen werden. llebrigens hinterlüßt auch jede Reise ihr charakteristisches Garage im Bibliotheksbuche: nach Orientfahrteu findet man gepreßt« südliche Blumen oder Oelbaumblätter, Amateuraufnahmen von Pyramiden oder indischen Tempeln, während nach einer Fahrt ans Norbkap sicherlich einige der beim Passieren des Polarkreises an Bord ausgegebenen Extrablätter in den Büchern gefunden wurden. Auf die originellste Art kam jedoch eines Tages die Europareise eines Fürsten aus Dollarika in der Schistshabt, wird es oft leicht, viel zu getoinnen; die Schwierigkeit liegt darin, das Wenige zu gewinnen." * Die Geschichte des Handels im 18. Jahrhundert ist eine „Geschichte des Schmuggels". Die Engländer standen an der Spitze des Schmuggelverkehrs. 90 Prozent waren Schmuggelhandel, in England lebten zwei Millionen Engländer davon. Große Versicherungsgesellschaften hatten sich gebildet, und versicherten offen gegen die Gefahr „der Wegnahme von Waren, die auf der Tat ergriffen wurden". Den Höhepunkt erreichte der Schmuggel ivährend der napoleonischen Kontinentalsperre. Gelegentliche Beschlagnahme /orderten gewaltige Mengen Schmuggelwaren zutage. So wurden 1812 in Frankfurt für etwa 20 Millionen Mark Waren beschlagnahmt und versteigert. » Durch Rockefeller trat das Geschäft in einen Zusammenhang mit der Börse, den es vordem nicht gekannt hat. Der amerikanische Trust ist die Verwandlung von Produktions- und Handelsgeschäften in Börsengeschäfte. Als John D. Rockefeller einen Stellvertreter suchte, erklärte er sich bereit, diesem eine Million Dollarr zu geben, er müsse aber, außer seiner technischen Eignung, frei sein von „moralischen Skrupeln". -» Die Einführung der Kohle und der Elektrizität als Transportmittel hat eine so riesenhafte Steigerung des Verkehrs herbeigeführt, daß ein Vergleich etwa des mittelalterlichen und modernen Handels unmöglich ist. Die ganze Summe des mittelalterlichen Jahresverkehrs über den St. .Gotthard macht etwa zwei Giiterzüge heutigen Ausmaßes ans. * Morgan, der Großbankier des Weltkrieges, hat an Provisionsgewmnen allein für die Unterbringung der Kriegsschulden schätzungsweise eine Milliarde Mark verdient. Die Vereinigten Staaten erhalten jetzt drei Milliarden^ Airslandszinsen, Trentsdiin Tcplltz heilt wundertätig Rheuma) Gicht, Ischias Stärkste Schwefelthermen. Alluvialschlamm Pension von K<5 40'— Informationen für Oesterreich: Anskunftsstelle Wien, VI», Neulinggasse 21, Telephon 98-3-23, sowie die Badedirektion bibliothek zum Ausdrucke: er hinterließ an brr spannendsten Stelle des Romans eine Dollarnote, und zwar eine, di« nicht etwa wie jenes in einem anderen Band gurückgelafseny mexikanische Papiergeld außer Kurs gesetzt, sondern ganz notenecht wo- Ler Kongreb der Snziften tu Jassy. Jassy, 6. Mai. (I. T. A.) Am 3. Mai beginnt in Jassy der Kongreß der Anhänger des Antisemiten G u z a. Gleichzeitig tagt in Bukarest der Kongreß der Antisemiten schärferer Tonart, die Gegner Cuzas sind. Im Zusammenhang mit dem Jassyer Cuzisten-Kongreß werden Studcntcn'kundgebungen vorbereitet, denen die Jassyer Judenheit mit Unruhe und Sorge entgegensicht. Ser Kommunifteuprozeß in Solln. Sofia, 6. Mai. Die sozialdemokratischen Rechtsanwälte Dr^ Kurt Ignaz Rosen feld aus Wien und Reichstagsmitglied Dr. Oswald Richter aus Berlin, die in Sofia eingetroffeit waren, um dein Prozeß gegen daö Zentralkomitee der illegalen kommunistischen Organisation beizuwohinen, wurden. nach zloeistündiger Anwesenheit im Äerichtssaal von der Polizei verhaftet. Sie mußten eine eingehende Untersuchung und ein stundenlanges Verhör über sich ergehen lassen. Erst nach Intervention des deutschen Gesandten wurde ihr« Freilassung erreicht. «Beide erhielten gleichzeitig den Ausweisungsbefehl und mußten noch gestern abends die Rückreise antreten. Die Friedhofsfchöndunse« in Sentfchland. iWyrlge Mädchen stürzen jüdische Sradstelne UN. Aus Berlin wird gemeldet: Erst jetzt wird be-. kamtt, daß vor etwa vier Wochen der alte Friedhof in Hillesheim in Rheinhessen beschädigt worden ist. Der Friedhof liegt abseits von der Straße, durch eine natürliche Hecke umzäunt, ohne besonderes Tor. Arbeiter, die in der Nähe eine kleine Bri'lcke zu reparieren hatten, bemerkten, daß acht Grabsteine gewaltsam umgeworfen worden sind. Sie sind nicht zerbrochen, sondern — wie die polizeilichen Ermittlungen ergeben haben — aus der Erde herausgehoben. Man ist sich in Hillesheim darüber einig, daß nur Völkische als Täter in Frage kommen können, und zwar wird vermutet, daß es zwei Fremde waren, die vor etwa vier Wochen auf dem Friedhof gesehen wurden. Ein weiterer krasser Fall von Friedhofsschändung wird jetzt aus Bopfingen (Württemberg) berichtet. Die „Nördlinger Zeitung" bringt darüber die folgende Schilderung: „In Toüristenkreisen wohlbekannt ist der israelitische Friedhof am Fuß des Scheukeusteins bei der Haltestelle Aufhauseu. Die Israeliten von Lauchheim und Aufhausen bestatten noch heute ihre Toter: daselbst. Zur Zeit aber bietet dieser stille Ort ein trauriges Bild der Zerstörung: 16 Grabsteine sind umgastürzt und durch den Fall teilweise zerschmettert worden. Und die Täter sind nicht etwa rohe Burschen, sondern M ä dchen im Alter von zirka 16 Jahren — die Erstkommunikantinnen von Aufhausen. Sie waren ausgezogen, um im nahen Walde Efeu zu sammeln zum Fest der Erstkommunion. Dabei kletterten sie über die niedrige Friedhofsmauer und verübten mit vereinten Kräften die böse Tat." Mademoiselle „llomblnatko«". Der Senegalese Marius Bukati stand als Boy iw Dienste derj Gattin eines hohen französischen Kolonialoffiziers in Sarnt Louis (Senegämbien). Da er die Missionsschule absolviert hatte, sprach und schrieb er geläufig Französisch, was seinen Stammesgenossen nicht wenig imponierte. Eines Tages sah er im Kaffeehaus die Frühjahrskataloge des großen Pariser Warenhauses „Louvre", und da MariuS als zivilisierter Senegaleses Briefverkehr haben wollte, verfiel er auf eine» sonder« baren Plan. Er ersuchte die Pariser Firma um Zusendung ihrer Kataloge, was auch umgehend erfolgte. Gkmj besonders interessierten ihn die Modelldamenfiguren in der Abteilung Damenwäsche, und die Spitzendessous erregten sein Entzücken. In der Pelzabteilung erwärmte er sich für eine abgobildete Mannequinfigur in einem imitierten Biberpelz, jedoch schreckte ihn der Preis von zwsihundertzwanzig Francs. Er entschloß sich daher aus der Damenwäscheabteilung fiir Fräulein „Eombination", die in ihrer duftigen Kleidung schon für dreiundsechzig Francs verkäuflich war. Der gute Neger hatte geglaubt, daß in Frankreich Frauen ebenso käuflich wären wie in seiner tropischen Heimat. Eigentlich lag ihm immer noch die Pelzdame im Sinn, aber für zweihnndertzwanzig Francs konnte er sich am Senegal schon ein« Tochter des Häuptlings Bambula kaufen, der seine zahlreichen Sprossen lebhaft für diesen Preis an den gemarkt brachte. Er entschloß sich also aus Sparsamkeitsrücksichten für das duftige Fräulein „Eombination" und schrieb an das Warenhaus, die Dame in dem abgebildeten Kostüm per Nachnahme mit dem nächsten Dampfer an ihn zu senden. Beköstigung und Passage fielen zu seinen Lasten. Auch setzte er ein Taschengeld von zehn Francs für die Dame während der Ueberfahrt aus. Zu seinem grenzenlosen Erstaunen bekam er keine AnÜvort, und so entschloß er sich resigniert, wenn auch keine HäuptlingStochtcr füt 220 Fraues, so doch ein Mädchen aus einer weniger aristokratischen Familie, für die er nur 60 Francs zu hinterlegen brauchte, zu freien. Ein Trost war ihm aber geblieben: Vom Hochzeitstage an nannten die Eingeborenen in St. Louis auf seinen Wunsch die neue Lebensgefährtin „Mademoiselle Tombination". ' Las ehetreu«ende Kochbuch. In eurem kleinen Städtchen Norwegens, Kongsberg genannt, gab es jüngst in unzähligen Fcrmistett des Ortes eine kleine Palastrevolution, die einen gemeinsamen urid eigenartigen Anlaß hatte. Eine ehcmälige Lchrerin hatte ihre Mußestunden mit Erfolg darauf vevwendet, ein Kochbuch zusarniilenzustLllen, durch das es uröglich wäre, eine vier- bis fünfköpfige Famiilie Nrjt 100 Schilling, rrach österreichischem Gelbe, trefflich einen Monat lang zu verpflegen. Die schon ältliche Erfinderin kündigte einen Vortrag an über dieses Buch, der so stark besucht war, daß die Polizei Hunderte von Zuhörern, die Karten erwerben wollten, wegen Uebcrfüllung zuvückweisen mußte. Aber schon wenige Tage nach den überzeugerrden Ausführungen der Kochersparniskünstlerin zeigten sich die Schattenseiten ihrer Ersparnistechnih. Dutzende von Ehemännern fingen an, gegen ihre Frauen zu revoltieren, um deren Wirtschaftsgeld den Ausführungen der Lehrerin entsprechend herabz u setzen. Darauf große Aufregung in der Stadt, die so lange anhielt, bis eitle Anzahl von Frauen ihren Ehegatten an Hand des gekürzten Wirtschaftsgeldes nachgcwiesen hatten, daß Theorie uird Praxis in der Wirtschaftsführung sich nicht von eitlem Kochbuch aus regeln lassen. £ Besuchet die Ausstellung der Wdtischen SlettrsritStswerke. Um jeder Hausfrau die Möglichkeit zu geben, sich von der Nützlichkeit und Zweckmäßigkeit der Elektrizität überzeugen zu können, haben die Wiener städtischen Elektrizität^ werke eine eigene Ausstellung, die „S teweaus stellung", ini ihrem Direktionsgebäude, 9. Vez., Mariannengasse 4, geschaffen. In dieser äußerst sehenswerten Ausstellung sieht die Hausfrau alle Apparate, Geräte und sonstigen Einrichtungen, die in einem modern eingerichteten Haushalte verwendet werden. Wir finden da Staubsauger aller Art und Größe, Bügeleisen, Küchenmaschinen, Waschmaschinen, Näym a sch i ucn mit elektrischem Antrieb, Ventilatoren, eleb, irische Luftreiniger, Zirkulatronsöfen und viele andere nützliche Geräte mehr. Als besondere Neuheit sind die Elcktroheißwassserspeicher und Elektron spei che röfeir zu nenne», die mit ermäßigtem Nachtstrom betrieben tverden und auf dein Gebiete der Warmwasserversorgung und Beheizung eine vollständige Umwälzung hervorzunlfen geeignet sind. Lebhaftes Interesse findet auch der E l e k t r o k o ch a u t o tu a t, der nahezu vollkommen selbsttätig kocht, backt, bratet und dünstet. Dieses Meisterwerk der Elektrohaushalttcchnik wird überdies jeden Dienstag und Freitag voR 15 Uhr bis 17 Uhr in der Ausstellung im Betrieb vorgeführt. Im Anschluß an «inen Bortrag wird dann mit dem Kochautomaten ein Probekochen veranstaltet, bei dem die in dem Kochautomat bereiteten Speisen als Kostproben unsittgeltlich verabreicht werden. Ein gelungener Bortrag, der mit vielen Lichtbildern und Filmen unterstützt wird, erklärt in kurzer, aber anschaulicher Weife die Arbeit und Vorteile des Kochaulomaten, sowie aller anderen Elektrogeräte und -Apparate, di« (im praktischen Haushalte zweckmäßig verwendet werden können^ , An die Ausstellung, die täglich von vielen Hausfrauen 1 besucht wird, ist auch ein Lustersaal an gegliedert. Daselbst sind Beleuchtungskörper aller Art und Größe, wie Kipplampen, Stehlampen, Zugpendel, Hängelampen und Luster von der einfachsten bis zur dekorativ reichhaltigsteil Ausführung zu sehen. - Die Ausstellung ist an allen Wochentagen von 8 Uhr vis 18 Uhr geöffnet. Ihr äußerst lebhafter Besuch beweist, daß sie jn der Wiener Bevölkernng schon großen Anklang gefurrdesi hat und jede Wiener Hausfrau bestrebt ist, durch einen Besuch der „Stewe-AuSstellung", die eine Wieirer Sehenswürdigkeit ist, die» Errungenschaften der Elektrohaushaltiechnik kennen zu Lrnenb l . Briefe wurden bisher durch die Polnische Luftvevkohrs* *A.»G^ Men, 1. Bez., Tegettlhofsstvaße 7 (Telephon 71-0-84) befördert und eünige Stunden nach der Aufgabe dein Adressaten zugestellt. Ein Expretzbrief nach Polen kostet S. 1.10. Ein Luftpostbrief nur S. 0.60. Der Haupttreffer der Relfelottevle des Jugendhilfswerkes. Anr Mittwoch hat die Ziehung der drittelt Reifelotterie des Wiener Jugendhilfswerkes statmefanden. Der erste .Haupttreffer im Werke von 10.000 Schilling — eine Reise mu oie Erde — entfiel auf das Los 114.007. Der ziveite Haupttreffer im Werte von 2600 Schilling — eine Reise »rach Südamerika — entfiel auf das Los 268.228. Der dritte Haupttreffer im Werte von 1000 Schilling — eine Reise nach Helgoland — entfiel auf das VoS 240.109. Weiters wurden gezogen fünfzig Treffer von je 200 Schilling für einen achttägigen Landaufenthalt samt Reise und tausend Treffer im Werte vor» je 10 Schilling für eine Fahrt in die Wachar» und zurück. Ziehungslisteit sind vonr 10. Mai angefaugen in allen Tabak- Trafiken zu haben. ^2470270799133

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