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Wiener Morgenzeitung · 1927-05-05 · Heft 2940 (5.5.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2940 (5.5.1927)
Date
1927-05-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite § Men, Donnerstäy Wiener MsrgenzeiLnng ö7^<r f927 Nr. Sm Arbeitersesetziebnns in Palästina. ' Von Dr. Fritz Löwen stein (Jerusalem). In den letzten Wochen wird in Palästina, zum "Teil schon mit Einblick ans den bevorstehenden Kongreß, die zukünftige Stcllmrg der Arbeiterschaft innerhalb des Jischuw rmd der Zionistischen Organisation von den verschiedensten Seihen wrd Gesichtspunkten aus lebhaft diskutiert. .Die öffentliche Meinung im Zionismus spricht Heute nicht mehr von Chaluzim, sondern von Arbeitern, und dies Wort wird nrit all dem Klassencharakter bekleidet, der früher nicht vorhanden war. Ms die neue kolonisatorische Tätigkeit nach dem Friedensschlüsse begann, als das kleine Häuschen palästinensischer Arbeiter ans den Reservoiren des tzechaluz ständigen Zufluß erhielt, als diese Arbeiterschaft zunächst unter schwersten Entbehrungen Regie rungsarbeiten durchsührte, dann, nach deren Bcendigimg, in das Emek ging und das nckre - Zentrum unserer Kolonisation schuf, als zu gleicher Zeit eine gewaltige Baubewegung in den Städten entstand und der jüdische Arbeiter das Baugewerbe eroberte, gab es in der gesamten Zionistischen Organisation nur eine Meinung, daß hier eine idealistische Jugendbewegung am'Werke sei, die den Zionismus in die Wirklichkeit u inzusetzen entschlossen Und imstande schien. Die Kritik erwachte langsam, als Kwuzoth und Moschmvim des Emek nicht sofort die von irnserer UngeduD erwartete Rentabilität zeigten, als Wirtschastsinstittltionen der Arbeiterschaft wie Maschbir Und 'Solei Bonch mit Defiziten arbeiteten,. als Privatunternehmer die übermäßige Krmkrrrrenz des Solel Bonch beklagten und — als allgemein mit dem Beginn der vierten Älijah Ne Erkenntnis deutlich wurde, daß es auch bürgerliche Elemente gab. Ne teilweise bereit waren, sich landwirtschaftlich! zu betätigen, teilweise UnternHnnrngen "ins Leben ZU rufen und somit ein Monopol der Arbeiterschaft, die einzigen „Verwirklicher des Zionismus" zu sein, nicht existierte. Und als dann der Zusammenbruch der vierten Alij-cch kam, da wurde mit steigernder Heftigkeit gegen die Arbeiterschaft.der Vorwurf erhoben, daß sie oem privaten Kapital mißgünstig gegjenüberstehe Und deshalb Ne Schuld oder wenigstens euren Hcruptteil der Schuld an den Zusammenbrüchm trage. Man entrollte ein Bild von den Verhältnissen in Palästina, als gäbe es eine Art von Diktatur des Proletariats, als sei die Histadruch und ihre Institutionen der schlechthin entscheidende Faktor, dem sich die Exekutive immer wieder zu fügen habe. J£)er schlecht informierte Zionist in- und außerhalb Palästinas bchckuptete,. daß die neue Kolonisation im Emek im letzten Jahre durch den Merkas Chaklai erzwungen worden fei, obwohl bekanntlich das Aktionskomitee diese neue Kolonisation beschlossen hat, und zwar unter starker Berücksichtigung propagandistischer Gesichtspunkte. Der Versuch, bei den leidenschaftlichen Debatten, Ne heute über,Nese Frage geführt werden, Ne objektive Wcchrhert zU finden, ist fast aussichtslos. Nur sehr selten gelingt es, .wenn man erhobenen Anschuldigungen nachzugehen versucht, dabei, restlose Klarheit zu schaffen. Festgestellt sei aber zUuächst eines: man darf es der Arbeiterschaft jedenfalls nicht Mm Vorwurf machen, daß sie sich eine starke Organisation zu schaffen gewW hat, mib dÄft diese starke Organisation,, Ne, ihrer Aufgabe entsprechend, die Interessen ihrer.'Mitglieder vertritt, es häufig genug mit Faktoren 'zu tun Hat, Ne nicht Neselbe Stärke aufzuweisen haben. Wenn cs dem palästinensischen Unternehmertum bis MM heutigen Tage nicht gelungen ist, sich zu organisieren, bestimmte ^Grundsätze der Arbeit aufzustellen und so bei normalen WirtschastsbeNngungpn die Arbeitnehmerschaft. gegerrüLer dem Arbeitgeber-eine stärke Position hat, so dürfen diejenigen. Ne Nesen Zustand für ungesund halten, jedenfalls nicht. Nr« -Arbeiterschaft wegen ihrer starken Organisation anklatzen, sondern die Arbeitgeber-Wegen ihrer schwachen oder überhaupt nEchä vorhandenen OrgauifatLvw Aeynliches gilt, äuch van -anderen Instanzen im Lande und, wer ftH daran I erinnert, wie auf dem letzten Kongreß die Exekutive gewählt,, oderrichtiger gesagt, nicht gewählt wurde, wird verstehen^ daß es dieser Exekutive gelegentlich an der Antarität mangelt, die die oberste Instanz im Lande haben Muß, die. sie freilich, solange die prekäre Lage der Finanzen archält, so. leicht auch, nicht haben wird. Hier ist nicht der Platz, .Me Stärke der Arbeiterorganisation zu bekämpfen oder zu bedauern, sondern die einzig mögliche Konsequenz zu ziehen, nämlich, auf dein nächsten Kongreß eure starke Exekutive zu bilden und cht Ne Mittel in die Hand zu geben, die es ihr. ermöglichen, in. der palästinensischen Wirklichkeit stach -zu fein. Wir glauben nicht, toas freilich auch manche Freunde hex Arbeiterschaft glauben, daß diese an einer schwachen Exekutive interessiert sei; die gerade im letzten Jahre, wiederholt geäußerte Bereitwilligkeit der Achduth Hlmwodah,' an.der.' Verantwortlichkeit der Exekutive vollen Anteil zu nehmen, beweist Nes muss beste. Sicherlich wäre es aber erwünscht, wenn das Verhält u is derHistadrUth zür Zionistischen Organisation schriftlich fixiert werden würde, ein Vorschlag, bei dem wir Grund zu der Annahme haben, daß ihm die Arbeiterschaft keineswegs abgeneigt wäre. In Nescin Zusanrmenhang verdient auch. Ne berühmte Frage der Verträge der Siedler mit dem Keren Hajessod eine kurze Erwähnung. Die Frage wird seit langer Zeit erörtert. Es besteht Uebe.reinstimutunz darüber, haß hie Siedlungen des Keren Hajessod mit diesem Verträge äbschlleßen müsftn, die vor allem Bestimmungen über Verzinsung ünd Amortisation des investierten Kapitals cnttMÜen. Aus dem letzten Kongreß war die Frage kompli- . ziert, weil die Arbeiterschaft keine Verträge der einzelnen Sieder im Moschaw iurrd der einzelnen KwuKoth nnt dem . [Keren Hajessod wünschte, sondern einen allgemeinen Vertrag des Krren Hajessod mit „Nir". Aber diese Frage ist inzwischen durch ein Koinpromiß ans' der Welt geschasst, so paß die Haupt schwierigkeit beseitigt scheint. Dennoch ist die Angelegenheit zu K'inern Mschlnß gckvnnnen. Man glaubt, Ne Arbeitschaft hintertreibe diese Verträge. Aber auch hier ergibt eine Nachprüfung des Tatbestandes,, daß das nicht der Fall ist, sondern daß die gewiegtesten Juristen des Lairdes bisher noch nicht die juristische Form gefunden haben, in der diese Verträge abzuschlicßen sind. Die Arbeiterschaft trägt nicht die Schuld, sondern die komplizierten Rechtsverhältnisse in PalastrM. Man sieht, ivieviel Mißverständnisse hier äus dein Wege geräumt werden müssen, ehe eine fruchtbare Behandlung der Frage überhaupt einsctzen kann. Es ist bekannt, daß das Wicderaktuellwerdcn der Arbeiterschastsproblenre in Verbindung mit der Seminarangelegercheit steht, Ne übrigens noch immer auf eine definitive Erledigung harrt. Die Histadruth hat Arbeitsämter, die nicht, wie in anderen Ländern, neUtnll sind, also von Arbeitgcbcm Und Arbeitnehmern besetzt werter, sondenr reine Institutionen der Arbeiterschaft sind. In zahlreichen Fällen haben Unternehmer eingewilligt, ihren Arbeiterbedarf nur in Nefen Arbeitsämtern zu besetzen und es verdient immerhin hervorgchoben zu werden, ärß etwa Ne Nelleicht großzügigste palästinensische Unternehmung, das Ruthenberg- Werk, mtf Neser Basis arbeitet, und daß sich dort noch niemals auch nur der leiseste Konflikt nrit der Arbeiterschaft ergeben hat, wie es ähnlich auch bei der großen Zenrentfabrrk Nescher der Fall ist. Dennoch ist hier eine Schwierigkeit unverkennbar. Bor allem der Bauunternehmer befürchtet, daß Ne Arbeitsämter dem ihnen naturgemäß besonders nahestehenden Solel Boneh bei der Arbeitszuteilung bevorzugen werden. Ein lveiteres Moment kommt hinzu. In der Zeit der Arbeitslosigkeit bemüht sich baS Arbeitsamt, dafiir zu sorgerr, daß es die Arbeit gerecht unter die Arbeitsloser vertellt, so daß etwa ein Arbeiter nur ein- oder zweimal die Woche arbeitet, an den anderen Tagen andere Arbeiter. Das ist gerecht und sicher auch das beste Mittel, eine Demoralisierung, wie sie bei monatelanger völliger. Arbeitslosigkeit eintreten würde, hintanzuhalten. Für den Arbeitgeber ist aber natürlich ein anderer Gesichtspunkt wichtig, nämlich der, daß Ne Kontinuität der Arbeit ihre Güte und die Zeitersparnis es erwünscht erscheinen lassen, daß dieselben Arbeiter eine Arbeit ganz durchführen. So tauchte schon vor längerer Zeit, zunächst im Kreist des Hapvel Hazair, dann aber mrch in der Achduth Haairodah der Vorschlag cmf, die Arbeitsämter zu uein trirliisierenj. injdem mau die Arbeitgeber in gleichem Maße wie Pie Arbeitnehmer au ihnen beteilige und Unparteiischen Instanzen, wie etwa der Exekutive, dem Waad Leiuni oder etwa der Jriah von Tel Aviv die Leitung übergebe. Der Vorschlag scheint heute von der Mehrzahl der Arbeiter unterstützt zn werde,: und ferne Durchführung wäre sicher geeignet, einen wesentlichen Streitpunkt aus der Welt zu schaffen. Mer das reicht nicht aus. So wird denn von der Arbeiterschaft in den letzten Wochen die Forderung nach einem „inneren Arbeitsgcsetz" erhoben. Man versteht darunter, daß die Assefath Häniwcharim, die bald Zusammentritt, die Verhältnisse zwischen Arbeitgeber Und Arbeitnehmer für den Jischuw durch ein Gesetz regele, wobei freilich klar ist, daß dieses Gesetz, solange die Institutionen der nationalen Autonomie nicht anerkannt sind, nur Moralisch verbindlich sind. Ein solches Gesetz hätte nicht nur neutrale Arbeitsämter zU schassen, es hätte beit gesamten Problemkomplex der Einstellung und Entlassung von Arbeitern, der Versicherung, die Frage der Tarifverträge, Minimallöhne zu regeln. Man sieht, wie wenig die Arbeiterschaft intransigent ist, daß sie sehr wohl versteht, daß mit der erstarkenden Privatinitiative gerechnet werden muß, und daß sie Vorschläge macht, .wie sie heute in allen sozial fortschrittlichen Staaten verwirklicht sind, ohne daß dabei inr nnndestön von einer Herrschaft der Arbeiterschaft die Rede sein kann. Bedauerlich ist Nur, daß Ne palästinensische Unternehmerschaft teillveise auf einem sehr wenig fortschrittlichen Standpunkt sieht, daß sie derartige Verträge für einen Unerträglichen Zwang ansicht, tveil sie kurzsichtig genug ist, Um nicht zu sehen, .daß die gegenwärtige Lage ohne Verträge mit der Arbeiterschaft zwar in Zeiten der Arbeitslosigkeit fiit den Unternehmer günstig sein mag, daß aber auch eine Zeit konrmen wird!,' wo das Unrgekehrte dev Fall ist. Hoffentlich gelingt es der Assefath Häniwcharim, einen Schritt vorwärts zur ^Erreichung eines derartigen Arbeitsgefctzes zu tun. WMBmmmmmmmmrniwii n n in«.. ’ Rom, 4. Mai. Ein Vorschlag Lord Rother irrer os in den! „Daily Mail", daß England auf die Mandate in Palästina und Mesopotamien zugunsten Italiens verzichten solle, wird von der ganzen Presse übgcdruckt^ „Messaggero" widmet diesem Vorschlag seinen Leitartikel, worin ausgeführt wird, daß sich die Katholiken der ganzen Welt mit einem italienischen. Mandat über Palästina einverstanden erklären würden. Ebenso könnten dies die Jndep tun, da Jtja-, lien die Nation sei, in der der Äntisem iiism n s am wenig sten! an Boden gewinnen könne. Italien würdefalls ihm? das Mandat über Palästina übertragen würde, die Rechte des dortigen jüdischen nationalen Zcntruin s nich t a n t a st e u. Was jedoch -Mesopotamien angehe, so könnte Italien das Mandat darüber nur annehmen, sti-enn eine englisch-amv-i vi'k'anische Zusammenarbeit mit Jtali en in dem SrNnelPattfande, das; Italien das,für landwirtschaftliche Arbeiten geschulte Menschenmaterial beistelle und die beiden anderen Staaten die erjärderlichen Kapitalien. Der Vorschlag, daß England auf das Mandat in Palästina verzichten möge, ist nicht neu; er taucht seit einigen Jahren mit den verschiedensten Begründungen in der Presse der Dichards auf, die fascistisch, antifranzösisch und auch antizio-rristisch eingestellt sind. Die Heranziehung Italiens für diesen Vorschlag entspricht der gegenwärtigen politischen Konjunktur. Der Vorschlag hät'keine reale Grundlage, da England auf die ihm vom Dötkev» bund übertragenen Mandate nicht ohneweiters der Fichten kann.!- ' Palästinas Fortschritt — der Stolz Englands Eins Reds dcS M.insiters Amery. wenn Großbritaunten auf jeder Sexte d-eZ Kanals stark genug ist und wenn Ne an ihn greUMden Länder uns freundschaftlich gesinnt sind. Von diesem Gesichtspunkte aus ist die Position, die wfr jn Aegypten geschaffen und in Palästina und dem übrigen nahen Ori-ePt aufrichten, ein. hoher Faktor für die Sicherheit Großbritanniens, die auf seiner Flotte beruhe. Lle englischen Soziallste« schützen die Balfour-Ieklaration. Rewyork, 3. Mai. (I.T.A.) In einem Gespräch mit dem Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur erklärte der frühere englische Prerstier Ramsay Maodouald, der gegenwärtig in Amerika weilt, die britzischse Arbeiterpartei werde, sobüld sie nur zur Macht gelangt, die Bestimmungen der Balfour-Deklapat i o n betreffend den Aufbau eines jüNschen Nationalheims in Palästina ganz in die Tat uM setzen. Ich habe, fuhr Macdonald fort, vor nicht langer Zeit Palästina besucht und war mit dem Gesehenen sehr zufrieden. Ich prophezeihe nicht gern, dermoch möchte ich bemerken, daß die öffentliche Meinung in England jetzt, so sehr für die Arbeiterpartei ist, daß cs ünzunehMeu ist, diese Partei werde Ne herrschende Partei Englands werden. Auf die Frage, ob England dann den Fremdeln die Tore öffnen wird, erwiderte Macdonald: Sobald d-anS Problem der Arbeitslosigkeit gelhst ist, wird die Frage der Einwanderung Ebenfalls positiv gelöst sein Rmuäniens Unabhängigkettsseler. London, .4. Mai. (J.T.A.) Der Kolochenminister L. S. Amery hielt gestern vor seiner Wählerschaft in Birmingham eine Rede, die in der Presse starke Beachtung findet. Nachdeur er - dem Geifte Dtsraelis eine begeisterte Huldigung dargebracht hat, führte er. aus:- Was die Entwicklung Palästinas betrifft, so haj jeder Engländer Ursache, stolz zu sein, wenn er sich vergegenwärtigt, wie es in diesem Lande vor zehn Jahren , aussah, und lvas heute daraus gewordjelt ist. Auch die weitere Entwicklung ist Sache des Stolzes jedes Engländers. Das roundervolle Experiment, zu welchem Lord Balfours Staatskunst rwch zur Zeit des Krieges England ermutigte, gibt den Juden Möglichkeit und Schutz, in das Land ihrer Väter zurückzukehren, sich in ihver alten Heiinat frei zu entwickeln, im Gefühl der Sicherheit, wie sie es in vielen Teilm der Welt nicht gehabt haben. Unsere gesamte See-Strategie, fuhr Amery fort, ist darauf gestellt, daß die Flotte freie Bahn hat, von hier über das Mittefmeer durch den Suez-Kanal in Ne östlichen Meere vorzudringen, um in der Lage zu sein, einem so schwierigen Problem.!, wfe z. B. der jetzigen Bewegung in China, gerecht zu werden. Für Ne Sichemng dieses großen Seeweges gäbe es viele Punkte, wie z. B. Gibraltar und Malta, ebenso ein'e wirksame Basis in Singapore; der vitalste Weg von allen ist aber die^enge Passage des Suez-Kanals zwischen den zivei größten Weltnreeren, deren Sicherheit nur dcym erhalten werden kantzr, Eine außerordentliche Session des Parlaments. Bukarest, 4. Mai. Das Amtsblatt veröffentlicht heute ein königliches Dekret, durch das das Parlament zu eineraußerordentlichen Session für den 10, Mai ein* berufen wird. Die Sitzung vom 10. Mai, zu der beide Kammern vereint zufammentreten werden, wird einen feierlichen Charakter tragen und der 50. Wiederkehr des Jahrestages der Unabhängigkeit serklärung Rumäniens gewidmet sein. Sämtliche politischen Parteien werden dem König eine Huldigung darbringen. Die Session wird, einige Tage dauern, um die dringlichen Gesellentwürfe zu erledigen. JUIgrfelnsle | TTfÄ

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