Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2934 (29.4.1927)
- Date
- 1927-04-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2634 Wien, Freitag M^ner Moegsinettims i9. April 1637 GMeü 7— Mafaryl — Shrenvürgn vo» Athen. Athen, 26. April. (Agence d'AcheneS.) Die Stadt Athen hat dem Präsidenten Masaryk das Ehrenbürgerrecht verliehen. SK Schwarzbarth-HSuser unter dem Hammer. Die Besitzungen des Einbrecher-Financiers. Gestern sollte beim Bezirksgericht Hernals ein großer Häuserblock zur Versteigerung kommen, der mehr als 1000 Wohnungen zählt und von etwa 4000 Perkonen bewohnt wird. In zwei Häusern befinden sich je eine komplette Männer« und Frauenbadeanstaltseinrichtung. Diese zur Versteigerung gelangenden Objekte, die auf ungefähr 600.000 Schilling geschätzt wurden, gehören dem Heinrich Schwarz barth, der bekanntlich eine große Einbrechevbande finanzierte und hiefür jetzt ein« mehrjährige Kerkerstrafe abbüßt. Die Versteigerung wurde verschoben, weil der Besitzer der Badeanstaltseinrichtungen, ein gewisser Blumen st ein, ein« GxzendtevungÄlage «ingereicht hat, um seinen Besitz festzustellen, worüber nun vorerst eine DevgleichSverhandlung stattfindet. Re Sanatorien Sesterreichs. Radiovortrag des Chefarztes Dr. Max Berliner. Im Wiener Radio hielt gestern das Vorstandsmitglied des ZsntralverbandeS der Heilanstalten Oesterreichs, der Chefarzt des Parksanatoriums Hütteldorf-Hacking, Direktor Dr. Max Berliner, einen Bortrag über die Sanatorien Oesterreichs, der lebhaftem Interesse begegnete. Der Vortragende gab einen historischen UeberbUck über die Entstehung und über das Wesen dev österreichischen Privatheilanstalten, deren erste im Jahre 1861 als private, chirurgische gegründet wurde, die seither das Muster für eine Unzahl Anstalten in der ganzen Welt geworden ist. Die im Geiste der damaligen Zeit nach den Prinzipien des Bauern Vinzenz Priestnitz geschaffene alte Type der Wasserheilanstalten erfuhr vielfache Modifikationen bis zu den heutigen, mit den modernsten wissenschaftliche,: Behelfen ausgestatteten Aw stalten. Die österreichischen Sanatorien verfügen über das ganze Rüstzeug der Wissenschaft, und Oesterreich kann dm Konkurrenzkampf' mit der ganzen Welt in dieser Richtung anfnehmm. Nicht nur für eine luxuriöse Fremdenschichte ist in den österreichischen Sanatorien gesorgt, vielmehr war es einer der Ruhmestitel der österreichischen Sanatoriumsärzte, daß sie sich in wachsender Erkenntnis ihrer sozialen Verpflichtungen der Bevölkerung gegenüber, angesichts des sinkenden Wirtschastsniveans sogleich auch in ihrer Leistungsfähigkeit dem wirtschaftlichen Niveau der Bevölkerung anpaßten. Was für die Behandlung der Kranken erprobt und notwendig ist, wird angeschafft, der Kranke hat das Gefühl, daß er in einem behaglichen Heim weilt unter ständiger schützender Hand von Aerzten, bei denen er Verständnis für seine Leiden! und die Gelegenheit, sie zu kurieren, findet. Der Vortrag »var durch instruktive Bilder unterstützt, welche die Vorzüge der österreichischen Heilanstalten und die schönm Gegenden, in denen sie ilntergebracht sind, zeigterr. Wien, 29. April. DaS Wetter. Das trübe Wetter will nicht weichen, die andauernde. Bewölkung dürfte ihre Ursache in den verschiedenen Luftströmungen in der Höhe haben. Die Vorhersa-e spricht von unsicheren: Wetter mit einer Neigung zum Bessern. Abort» und Selbstmord. AuS Budapest, 28. d. M., wird uns telegraphiert: Der Getreidekmnmissionä.r Geza Szalah hat gestern in einem Wäldchen in: Kühlen Tal seine beiden Kinder, Knaben im Alter von sieben und neun Jahren, und sich selbst erschossen. In einem Mschiedsbrief an seine Frau und die Polizei teilt er mkt, daß er die Tat «us Verzweiflung über seine materiellen Schwierigkeiten begehe. Er habe, nachdem er längere Zeit Börsenkommissionär gewesen sei, seine Tätigkeit an die Getreidebörse verlegt, doch seien alle Spekulationen fehlgeschlagen. Seine Verwandten könnten ihm zwar helfen, er wolle aber die schwere moralische und materielle Last nicht länger tragen mtb ziehe es vor, in den Tod zu gehen. Die beiden Kinderleichen hielten Ge betzettel in den Händen. Die Gebete hatten sie vermutlich auf Weisung des Vaters vor dem Tode verrichtet. Eirrdnich bH einer modernen Frau. Gestern wurde die Wohnung der Frau Frieda N. erbrochen. Gestohlen wurden laut oem Polizeivencht: Zwei Necessaires, eine Puderdose, ein Bleistift, ein Flacon, zwei Lippenstifte, Zahnstocher, Feuerzeug und Börse, durchwegs aus Gold, und eine mit Brillanten besetzte Platinarmbanduhr, zusamnlen 3000 Schilling wert. 87 Kesttrelnbrüche. Im letzten Monat häuften sich im 19. Bezirk die Kellereinbrüche in erschreckender Weise, ohne daß man die Täter fassen konnte. Nach langwierigen Erhebungen gelang es nun, die 30jährige Bedienerin Magdalena B u d i k auf frischer Tat zu ertappen. Die Polizei konnte der Frau insgesamt 87 Einbrüche mit einer SchadenSsumme von rund 4000 Schilling Nachweisen, doch dürfte sich diese Zahl noch bedeutend erhöhen. Die Frau gab an, von ihrem Mann, dem 41jährigen, beschäftigungslosen Georg Budik, zu den Einbrüchen verhalten worden zu sein. Der Gatte wurde daraufhin ebenfalls verhaftet, leugnete aber jede Mitschuld. Das Elttbrecherpaar wurde gestern dem Landesgericht eingelieftrt. Sechzehnte österreichische Klassenlotterie. Ber der am 28. Avril 1927 abgehaltenen Ziehung des 8. Tages der 5. Klasse geioannenr 6000 S. das Los Nr. 48.369; 6000 S. das Los Nr. 79.067; je 4000 Si die Lose Nr. 10.447, 91.829; je 8000 S. die Lose Nr. 4803, 24.775; 2000 S. das Los Nr. 69.270; je 1000 S. die Lose Nr. 27.003, 36.752, 37.698, 43.778, 52.306, 76.644. 91.080. Außerdem wurden 1986 Gewinne zwischen 500 und 160 S. ausgelost. Pessach in der „Einheit". Me alljährlich, war die „Einheit" in den Pessachtagen in vollster Tätigkeit. Die Zahl der Gäste ist am Pessach nmner größer als zu gewöhnlichen Zeiten, und die „Einheit" hat auch aus Veranlassung deS Wiener Kultuövorsiaildes täglich 140 Per fouen, für tvelche die Behörden Pessacheksen verlangte», ver- Schneider-Atelier Heilig & cg, I.. KSrninerstraBe Hr. Telephon 78-1-86 Telephon 78-1-86 Enallsdies nbonnementsystem. A monatlich 8 SO* — 1 Frühjahrs-Anzug 1 Sommer-Anzug 1 Modehose 1 Frühjahrs-Rock 1 Herbst-Rock B monatlich 8 60 — 1 Frühjahrs-Anzug 1 Sommer-Anzug 1 Herbst-Anzug 1 Frühjahrs-Rock 1 Winter-Paletot 1 Modehose 0 monatlich 8 80 - 1 Frühjahrs-Anzug 1 Sommer-Anzug 1 Smoking-Anzug 1 Sport-Anzug 2 Hosen 1 Winter-Paletot 1 Modehose 1 Überrock Garantiert beste engl. Stoffe und erstklassige Maßarbeit. Kleider bleiben Eigentum des Abonnenten. Abonnementsdauer 2 Jahre, Bügeln, Reparaturen kostenlos inklusive Abholung und Zustellung. »Während der ganzen Feiertage wurde zu Mittag und in die Gerichte und sonstigen Stellen das Essen hmausgeschickt. Auch der Mensa aeademiea ritualis wurde das Pessachesscn, zugeschickt. In den Lokalitäten der „Einheit" wurde sowohl in der allgemeinen Ausspeisung, als auch in beiden Mittel standssälen (Mezzanin) der Seder abgehalten. Insgesamt wurden 4000 Personen ausgespeist, darunter 260 Personen unentgeltlich. Die Eröffnung der Lehrlkngserholungsheime. Am Dienstag, den 3. Mai, finden die ersten E n t s e n düngen in die Heime Grödig bei Salzburg, Bruck an der Leitha und Wieselburg an der Erlauf statt. Die Aufnahmen für diese Entsendungen finden für Mitglieder des Verbandes der Krankenkassen jeden Dienstag um 6 Uhr nachmittags im 6. Bez., Königseggasse 10, statt. Die Mitglieder der Wiener Bezirkskcankenkasse müssen zu ihrem zuständigen Rayonsarzt gehen. Die Mitgliedskarte oder Arbeitsbestätigung ist zur. Untersuchung mitzunehmen. Das Fahrgeld beträgt nach, Bruck an der Leitha tour und retour 2.60 Schilling, nach Wieselburg an der Erlauf 6.60 Schilling und nach. Niederalm bei Grödig 16 Schilling. NuS der Schachwett. Alts Tunbridge Wells wird berichtet; Das internationale Schachmeisterturnier, das hier zu Ostern begann, ist nunmehr beendet. Den ersten und zweiten Preis teilen Thomas und Dates mit je 6 Punkten aus 7 Partien, den dritten und vierten Buerger und Colle mit je 4 Punkten. Es folgen Neti 3, Goldstein und Sev-> geant je 2%, Snosko-BorWoski 2 Punkte. Ern Grubenhund vom 1. April. Wie wir im „Daily Telegraph" vom 20. April lesen, hat die Telegraphenagentur „Central Nervs" folgendes Rundschreiben an ihre Abonnenten eichen lassen: „Wir sind zu unserem Bedauern zu der Mitteilung genötigt, daß der Bericht über sensationelle Entdeckungen im Verlauf der von Mr. Casson geleiteten Ausgrabungen im Hippodrom von Konstantinopel unwahr ist. Ermittlungen haben ergeben, daß der Bericht der „Central News" als ein Aprilscherz zugeschickt worden ist und daß auch mehrere Konstantinopler Zeitungen Opfer dieses Scherzes geworden sind. Mr. Casson fordert die „Central News" auf, ein vollständiges Dementi der auf die Ausgrabungen beziiglichen Mitteilungen zu veröffentlichen." Zum großen Brand in Jasina. Wir erhalten auö Jasina nachstehendes Schreiben: In Ihrem geschätzten Btatt ist bereits über den großen Brand in Jasina (Körösmezö) berichtet und mitgeteilt worden, daß die Witwe Kiesler sämt Enkelin Brandwunden erlitten haben. Ich bin nun eben die Enkelin der Kiesler,, welche es leider bestätigen kann, schwere Brandwunden erlitten zu haben. In meiner Not und Verzweiflung wende ich mich an Ihr geschätztes Blatt, vielleicht ist es möglich, eine Sammlung ftcr uns einzuleiten. Vom Schicksal hart getroffen, habe ich am 12. v. M. meine vielgeliebte Atutter plötzlich verloren, und am 29. v. M. ist Haus und Vermögen verkohlt. Ich als Waisenmädchen bin nun mit meiner 83jährigen Großmutter geblieben und wir leiden furchtbare« Not. Nacktem ich viel zu gut daS Wiener Herz kenne, weil ich dort Volks- und Bürgerschule absolviert habe, hoffe ich zuversichtlich, daß dieses Herz eben auch für uns mitleidsvoll schlagen wird. — Einlaufende Spenden wollen Sie go> fälligsr übernehmen und mir dann gütigst übersenden. Für Ihr edles Tun ein „Vergelt's Gott!". Nathane Kiesler, Jasina, Podkarp. Ruß. — Wohltätige Leser wollen ihr Scherflein zur Linderung der Not dieser schwer betroffener: Opfer der Brandlatastrophe an die angegebene Jasinaer Adresse oder an uns zur Weiterleitung senden. Amerika liest keine Bücher mehr. Nach neueren amerikanischen Statistiken geht das Lesen von Büchern dort immer weiter zurück. Im Jahre 1926 kamen auf den Kopf der Bevölkerung zwar 18.15 Dollar Ausgaben für Süßigkeiten, Eiscreme und Soda, aber nur 1.10 Dollar für Bücher. Den 2500 selbständigen Buchhändlern, die in den Bereinigten Staaten noch existieren, stehen 500.009 Zigarren- und Tavakhändler gegenüber. Die Literary Guild, die diese Zahlen für ihre Propaganda zugunsten des Buches benüN, weist darauf hin, daß in Rußland jährlich fünfmal, soviel Bücher, nämlich etwa 240 Millionen, verkauft werden als in Amerika mit 60 Millionen. Die Wiege der Menschheit. Ulonzo W. Pond, Kurator des anthropologischen Museums in Neroyork, ist aus Afrika mit dem Schädel und Skeletteilen eines Kindes zurückgekehrt, von denen 7ns iüdisfSke Maus das iüdisthe Biatt er behauptet, daß sie aus dem Jahre 60.000 v. C'hr.. stammen. Pond rmll beweisen, daß die Wiege der Mensch« heit nicht in Asien, sondern in Afrika gestanden hat. Der Stegeszug des Schirmes. Der Gouverneur von Französisch-Westafrika Macht f* einem Bericht darauf aufmerksam, daß eine günstige Ge» legenheit sei, den Export von Sonnen- und Regenschirmen nach Französisch-Westafrika zu steigern. Fast alle von der Regierung beschäftigten Neger und nicht zuletzt die Landarbeiter, verlangten als Teil ihres Gehaltes di« Lieferung von Schirmen. Das Tragen eines neuen Schirmes gelte als Gipfel der Eleganz, und es würde im allgemeinen weniger darauf geachtet, den Schirm als Schutz vor Sonne und Regen zu benützen. Unter den afrikanischen Negenr ist die Ansicht verbreitet, daß der Schirm ein Kultshmbol des alten Aegyptens gewesen sei, und daß die Macht der Pharaonen nicht zuletzt auf dem ständigen Gebrauch von Schirmen beruhte. Kaiser Franz Josef, ein Enkel Napoleons? Die römische „Stampa" erzählt, es seien jüngst Briefe aufgefunden worden, die den Beweis enthielten, daß der Sohn Napoleons, der Herzog von Reichstadt, mit 7>er Erzherzogin Sophie ein Kind hatte und daß dieses Kind niemand anderer als der spätere Kaiser Franz Jose? gewesen sei. Diese Briefe seien begleitet von Photographien des 19jährigen Herzogs von Reichstadt und des 18jährigen Kaisers Franz Josef. Die Ähnlichkeit beider Photographien sei frappant. Schließlich existiere noch eine Photographie, die den Herzog von Reichstädt mir einem jungen Kind, seinem Sohn, auf den Knien zeige. Diese Meldung der „Stampa" wird von zahlreichen französischen Blättern nachgedruckt. Die Verantwortung ftir die Richtigkeit der Meldung muß dem römischen Blatt überlassen bleiben. Dret Zaren. Wie der „Newhork Heralb" mitteilt, ist der Professor an der Columbia-Universität Dr. Lindsah Rogers zum „Zaren der Frauenkonfektion" ernannt worden. Mil dem Titel ist ein Jahresgehalt von 25.000 Dollar verbunden, so daß der neue Zar einigernmßen majestätisch austreten kann. Professor Lindsah Rogers wird als leitender Direktor der Vereinigung nordamerikanischer Konfektionsfirmen u. a. die Ausgabe haben, Verhandlungen tznit den Konfektionsarbeitern zu führen und die Geschästspolitik der Konfektionsfirmen zu kontrollieren. Mit Rogers' Ernennung ist die Zahl der „Zaren" in U. S. A. auf drei gestiegen. Der frühere Generalpostnreister Will H. Hahs führt den Titel „Zar der.Filmindustrie" und Richter Kenessaw M. Landis ist anerkannter „Zar des Baseballspielens". Der älteste Weinstock der Wett. In Novara wurde dieser Tage bei einer Bestandesausnahme der Güter des Grasen von. Visart ein Weinstock festgestellt, der wühl der älteste der Welt sein dürfte. Dieser Weinstock, der auf dem Gebiet der Gemeinde Pombia steht, trägt, wie aus den sorgfältig geführten Wirö- Wastsbüchern hervoraeht, seit dem Jahre 1678 Reben. Am Fuß mißt der Rebstock 46 Zentimeter in: Umfang. Der Jahresertrag, den dieser Stock liefert, schwankt zwischen 200 und 500 Kilogramm Trauben. tt «gepudert und ungeschminkt. Belle Livingstone, eine Prominente der Newyorker Boheme, begann ihre Laufbahn als Schauspielerin und hatte als solche großen Erfolg. Eines Morgens verließ dje Künstlerin nach der Probe das Theater durch den Hanpteingang. Ein junger Mann stand, tief in Betrachtung versunken, vor einem Plakat, das ein großes Bild der Belle Livingstone in der Rotte, die sie ain Abend spielen sollte, zeigte. Als er sich an den; Porträt satt gesehen hatte, ging der junge Mann zur Kasse und legte eine Fünf- Dollar-Note hin, um einen Platz für die Vorstellung zu kaufen. „Ja," sagte er enthusiastisch zu dem Kassier, „werden Sie mir wohl glauben, daß ich oas Stück schon fünfzehir-- mal gesehen habe, nur Um die große Schauspielerin immer wieder bewundern zu dürfen. Ich habe noch nie ein so schönes Gesicht gesehen ■— und sie tanzt..." Der Kassier, der sich ihm gefällig erzeigen wollte, unterbrach ihn' und flüsterte ihm zur „Dort steht sie. Dicht hinter Ihnen." Der junge Herr drehte sich um, sah mit bleichem Schreib ken nach der Angebetenen, nahm eiligst die Banttwte wieder an sich und entschwand mit dem bestürzten Ausruf.' „Hätte ich nur früher gewußt, daß Puder und Schminke so zu verändern vermögen!" i Swelhundertsechstausend Wese wurden bisher durch die Polnische Luftverkehrs-A.-G., Wien, I. Bez., T egetthoffstraße 7 (Telephon 71-0-84) befördert und einige Stunden nach der Aufgabe dem Adressaten zügestellt. Ein Expretzbrief nach Polen kostet S. 1.10. Ein Luftpostbrief nur S. 6.80.