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Wiener Morgenzeitung · 1927-04-27 · Heft 2932 (27.4.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2932 (27.4.1927)
Date
1927-04-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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I £*7*S & ., L.. '■ V.-t - >«f - -' *■ .*??.?. Serie S Wien, Mittwoch Wiener M-rgenzeitnng 2?. April E Nr. SWS IVD1SCHE WEIT Re Anden in Portugal. Vor kurzem weilte der Rektor an der Liffaboner Universität, Gedalja Arkin, in Warschau und gab jüdischen Journalisten einige interessante neuere Daten über das Leben der Juden in Portugal bekannt. Aus Initiative der jüdischen Gemeinde in Lissabon — führte er aus — wurden an der dortigen Universität Kurse für biblische und neuhebraische Literatur errichtet. Zum Rektor für diese Lehrgegellstände wurde Herr Arkin, der aus Grodno stammt, bestellt. Die Zahl der Hörer dieser Kurse beträgt vorläufig nicht mehr als zehn bis fünfzehn und auch diese sind zum größten Teil — Christen. Herr Arkin ist auch Lehrer für die hebräische Sprache an der jüdischen Schule und der privaten Kurse für Hebräisch, an denen zwölf protestantische Geistliche tcilnehmen, welche nach Portugal kamen, um dort den Protestantismus zu verbreiten. Ueber die Juden in Portugal im allgemeinen äußerte sich Dozent Arkin u. a.: In ganz Portugal gibt es etwa 1000 Juden, von denen 90 Prozent Sephardim sind, deren Familien seit Jahrhunderten im Lande wohnen. Die rund hundert aschkenasischen Juden sind erst während des Krieges und in der Nachkriegszeit eingewandert. In Lissabon gibt es eine Synagoge, die in einem Hof errichtet werden mußte, weil der Bau von Synagogen in der Gassenfront noch bis vor kurzem verboten war. Ferner haben die Juden ein eigenes Krankenhaus, eine jüd-ische Volksküche und eine jüdische Schule. Zu den angesehensten sephardischen Juden in Lissabon gehören Moses ben Sabbatai Amzalak, Präsident der jüdischen Gemeinde und der Lissaboner Handelskammer, gleichzeitig einer der Hauptredakteure des großen Tageblattes „Secolo". Zu den führenden jüdischen Persönlichkeiten . gehört auch Jdolph Benaro s, Präsident der Zionistischen Organisation. Die angesehenste aschkenasische Persönlichkeit ist der Bergingenieur und Zinkgrubenbesitzer Samuel Schwarz, dessen Werk über die Marannen in Portugal allgemeines Aufsehen erregte. Angesehene aschkenasische Juden sind ferner der Großkausmann Wolf Terlo, der bereits seit zwanzig Jahren in Portugal lebt und als ältestes aschkenasisches Mitglied der Gemeinde „der Großvater der Aschkenasim" genannt wird. Die Hauptbeschäftigung der sephardischen Juden in. Portugal besteht im Export von Baumöl, Sardinen, Südfrüchten, mehrere von ihnen betreiben das Bankgeschäft oder sind journalistisch tätig. Eine kleine Zahl sephardischer Juden bekleiden öffentliche Beamtenstellen oder sind Offiziere in der Armee. Der sephardische Jude E trage ist der Personalsekrtztär des Staatspräsidenten und sein Bruder ist ordentlicher Professor an der Universität. Die sephardischen Juden sind in religiöser Beziehung entweder extrem assimilatorisch, bar jedes jüdischen Wissens, oder Orthodoxe, deren ganzes Judentum in dem Besuch der Synagoge und Festhalten an einige religiöse Gebete besteht. Bon jüdischer Gesellschaft oder nationaler Arbeit findet man bei ihnen nicht die geringste Spur. Dje aschkenasischen Juden sind zum größten Teil Kleinhändler, Handwerker oder Hausierer. Vor nicht langer Zeit wurde in Lissabon unter dem Namen „Hechawer" ein jüdisch nationalerJugendverein gebildet, der jetzt etwa 100 Mitglieder, Sephardim und Aschkenasim und auch zwei Marannen, Bruder und Schwester, umfaßt, welch letztere die Vorbereitungen zum Uebertritt zum Judentum treffen. Der Verein „Hechawer" veranstaltet von Zeit zu Zeit Vorlesungen jüdischen Inhalts und gibt unter dem Titel „Ecos do Hechawer" ein Wochenblatt in portugiesischer Sprache heraus. Die Marannen in Portugal sind schon an ihrem scheuen Blick erkenntlich, der noch aus der Zeit stammt, als sie ihr Judentum verborgen üben mußten. Bekanntlich existiert in Lissabon ejn Komitee „Pro Marannos", dessen Aufgabe es ist, unter den Marannen das Judentum zu propagieren. An der Spitze dieses Komitees steht Bergingenieur Schwarz, der es verstanden hat, auch in Westeuropa eine Anzahl jüdischer Organisationen für seine Idee zu gewinnen. Nennenswerte Erfolge hat dieses Konsitcc bisher allerdings nicht anfzuweisen. Gestrandete Emigranten. Vom Zenicalbureau für jüdische AuswaiLecungsangelegenheiten des Hilfsveremes der deutschen Juden wird mitgeteilt r Bon den 455 russischen Emigranten, die im Jahre 1923 wegen Erschöpfung der Quote für Russen in Hamburg und Bremen hatten Zurückbleiben müssen, weilten Ende des Jahres 1926 noch 59 in Bremen und 44 in Hamburg. Die übrigen konnten zmn Teil ihren Bestimmungsort in den Bereinigten Staaten erreichen; einem Teil konnte der Wog nach überseeischen Ländern eröffnet werden, andere wieder sahen sich gezwungen, nach Rußland zurückzukehren. Es konnte für Deutschland nicht erreicht werden, wie eS in anderen Ländern der Fall war, den zurückgÄliebenen Emigranten Aufenthalts- und Arbeitsrecht innerhalb Deutschlands zu verschaffen. Für die beiden deutschen Hasen, städte waren nur wenige Bisa für das ganze amerikanische Fiskal- Ilchr, 1. Juli 1926 bis 30. Jum 1937, bewilligt worden. Die Mutter des Ingenieurs Arnstein gestorben. Am Sonntag starb in Prag Frau Mo Arnstein, die M itter des Chefkonstrukteurs der Zeppelin-Werre Ing. Dr. Karl Arnstein und des Direktors der Böhmischen Union- Bant Otto Arnstein. »er Rrektor der vrlnMen Aumandernngsamte« In »nenor Mer. Die jüdischen Blätter in Buenos Aires widmen der Ankunft des Direktors des polnischen Auswanderungsamtes Dr. Stanislaw Gowronski in Buenos Aires zum Studium der Einwanderungsbedingungen für Auswanderer aus Polen längere Artikel Dr. Gowronski steht mit den Faktoren der jüdischen Einwandererhiffsaktionen in Argentinien in ständiger Fühlung. Rabbiner Dr. Gustav Weiner gestorben. Der Rabbiner der Ku'tusgemeinde Prag-Weinberge Dr. Grstav Weiner ist in diesen Tagen verstorben. Rabbiner Dr. Weiner entstammte einem frommen jüdrischen Lehrerh.ruse des tschechischen Städtchens Ehoteborz. Schon mit 25 Jahren wirkte er an der Kultusaemeinde Weinberge als tschechischer Prediger. Er verfaßte tschechische Lehrbücher für den Religionsunterricht und gab auch gemeinsam mit Dr. I. Polak ausgewählte biblische Texte in tschechischer Sprache heraus. Gemeinsam mit Kraus und Rachmuth gab er eine zweibändige jüdische Geschichte in tschechischer Sprache heraus. Rabbiner Dr. Weiner war ein eifriger Verfechter der jüdischen Renaissance in Palästina. Gebet für die Genesung des Fürstpttmas von Ungarn in der Synagoge. Aus Budapest wird, uns berichtet. Der Fürstprimas von Ungarn, Kardinal Csernoch, befindet sich als Schwerkranker in einem italienischen Sanatorium. Sein Zustand gilt als sehr kritisch Am letzten Pessachtage nun wurde in mehreren Synagogen B chapestS nach der Verlesung der Thora vor der offenen Bundeslade durch den Rabbiner ein Gebet für die Genesung des schwerkranken Oberhauptes der un^ar<ändischsn Katholiken verrichtet. Die raffenschiitzlerischen Blätter bezeichnen diese Geste als eine „Mische Zudringlichkeit"... Bühne und Kunst. ..Re Fran auf Anteilscheine." Renasisame-BütM. — Gastspiel Grete Freund. Das kecke Stück von A r m o n t und M a r ch a n d ist in Wien nicht unbekannt. Es weist nebst den Vorzügen französischer Lustspieltechnik auch noch diesen auf, daß die Geschäftsmoral satirisch-spitzig hergenommen wird. Nämlich die eines Klüngels , von Gewerbetreibenden, Kaufleutcn und Advokaten, die sich gar nicht genieren, das horizontal Handwerk zu finanzieren und an dem tüch'igen Reingewinn tüchtig zu partizipieren. - Als neue Gastin der Renaissance-Bühne besorgt diesmal Grete Freund i»en Großbetrieb des Liebesgvwerbes und erweitert ihren Part durch zwei Gesangseinlagen. Hier, bLirn Vortrag der. Couplets, erkannten wir sie als Brettldiva von hohem Rang. In der Rolle selbst hat sie uns weniger zugesagt. Sie sucht den Mangel an kultiviertem Charm durch recht anzügliche Mimik zu ersetzen und wo Pikanterie willkommen wäre, werden Enthüllungsposen geboten, wie sie für Ainmiterkneiprn der Vorstadt — aber nicht für einen mit Jarnos Geist und Geschmack inszenierten Lustspielabend taugen. Rolf Gerth, der Partner der Gastin, (die dem P ib.'ikum sehr gefiel und stürmischen Anfall fand), führt die noble hohe Schule Josef Jarnos vor. Auch sonst eine frische, amüsante Aufführung, bei der sich Frl. Ru sitz ka durch Anmut und degagiertes Spiel, Frl. Panto durch Schönhit und Aufgeräumtheit sowie Herr Mahr durch ergötzliche Komik besonders hervortun. O. A. ..Der Weltkrieg." (Eine Berliner Film-Premiere.) Zuletzt wird alles Film . . . Aus großen Schmerzen werden kleine Lieder. Aber der größte Gram, das unsägliche Leid, das bitterste Weh: nun ist es nur noch Bild . . . Die Ufa hat den „Weltkrieg" gemacht. Mit dessen Premiere endete offiziell die Saison. Große Auffahrt. Alls Luxusautos von Berlin. Stvesemann, alle Gesandtschaften, die Industrie, die Wissenschaft, die Kunst. Im Abendayzug. In den Logen Handküsse, nackte Schultern, weiße Hemdbrüste. Chorgesang, Orgel. Noch immer strömt es in den Rirsensaal. Amerikanisches Ausmaß. Vergoldet. Schutzmannschaft regelt die verstopfte Straße am Zoo. Ufa-Boys in Braun und Gold dienen. Strenge Kontrolle- Nur Geladene. Ach, kommt man sich vor! Nach einer Stunde ist diese Wüste eines Films durchwandert. Ein gezeichneter Film, gestellte Schlachtenbisder, tausend Meter aus der „Wochenschau", 1914/15. Wunderbar edle Texte. ,Zergeßt nicht!" . . . „Gedenkt!" . . . „Erinnert euch!" . . . Auf Objektivität frisiert, also leidenschaftslos, also pedantisch, also phantasielos, also langweilig . . . Nicht für alle. Als die Potsdamer Garde Paradeschritt wirft: tosender Beifall. Als Joffre dasteht: Schweigen. Hindenburg über der Karte: Jubel. Die deutschen Helden: Jauchzen. (Und die anderen?) Der mutlose, fast feige Bericht vom Heldenmut der Völker. Alle Regenten marschieren Ehrenfronten ab — Willum, Willi, Willem wird versteckt. Die Kaiserin ängstlich auf einem Meter gezeigt. Dazwischen symbolische Banalitäten zum Haareraufen. Dazu Smoking, Paillettenkleid, Diadem. Ein Manager kommt nicht auf seine Kosten. Da hat ein großer Unternehmer sich Kriegskrüppel engagiert, um sie am Schluß des großen Abends erbarmungswürdig z» i FÜR ALLE g Versicherungs-Abschlüsse tretet m besonders günstige Bedingungen: § Gemeinde Wien g Städtische Versicherungsanstalt S Direktion: u Wien, /., Tuchlauben 8, 3 Tel. 67-5-40 1 ■ » ■ S « 9 W m m ■ » » ■ 3 ■ 8 » m m u FILIALEN U. GESCHÄFTSSTELLEN IN AL- , LEN GRÖSSEREN ORTEN DER REPUBLIK ■ SilBIHlIRIHHISniBlllllllllllfllllllll arrangieren, daß die bewegten, erschütterten, eingedenkcn Herzen ihnen spenden. Aber — er kommt zu spät, es ist zu früh aus. Erst da hockt ein Schüttler, dort fleht ein Beinloser; ein Armberaubter, ein" Blinder, ein Entstellter hasten gerade erst herbei. Der Manager rast herum. Zu spät. Die Luxusautos schnurren ab, um die Gedächtniskirche flirrt das blendende Licht der Dirlen und Bars und Cafes, alles füllt sich. Begraben wie dieser Film, im Massengrab seiner Brüder! Der Krieg hat — bis heute — manche böse Folge. Dies war eine der bösesten! Berlin. Kurt Münzer. Am Leu Theatern. O p e r n t h e a t e r. Morgen 7 Uhr „Carmen" mit Marie Jeritza. Burgtheater. Morgen, halb 8 Uhr „Cäsar und K l e o p a t r a" (Abonnement 2. Gruppe). Akademietheater. Morgen, halb 8 Uhr „Stiefm a m a". Theater; in der I osefstad t. Max Rrirchrrdt hat daS Lustspiel „Ihr Mann" (San Mari) von Geraldy und Spitzer in der Ueöersetzung von Berta Zuckerkand! zur Aufführung erworben. Kammerspiele. Morgen, halb 9 Uhr Premiere von „Lissy, die Kokotte". Raimundtheater. Morgen gelangt „Der OrloW neu ein studiert mit Hubert Marischca zur Aufführung. Neue Wiener Bühne. Als nächste Novität gelangt die Komödie „Inflation in Paris" von Felix Dörmann zur' Uraufführung. Verein für neue Musik. Freitag, den 29. April, halb 8 Uhr abends, im Kaminersaal des Musilkereines, 10. (letzter) K a nr m e rm u si ka b e n d des Vereines für neue Musik, nrtt Werkenvon Paul Frankl, Hugo Kauder, Walter Klein, Julian Krejn, Nikolaus Miaskoivski. „Dorine und der Zufall" hat an der R o l a n d b ü h n e ihre 50. Aufführung erreicht. Die hübsche Operette gefiel wie am ersten Tag sehr gut und die reizende Fmu Kar tausch wurde in der Rolle der Dorine sehr gefeiert. DaS Moskauer Mische StaatStheater auf einer Tournee in Amerika. Wie wir bereits berichteten, wird das Ensemble des Moskauer jüdischen Staatstheaters eine Europatournee unternehmen. Ihr erstes Gastspiel erfolgt in Riga, weitere Gastspiele sind in Berlin und Paris geplant. Wie nun aus Moskau berichtet wird, hat die Direktion des Moskauer jüdischen Theaters nunmehr auch eine an die Europatournee anschließende A m e r t k a t o u r n e e, die die Gesellschaft durch die größten Städte Amerikas führen soll, abgeschlossen. „Sommer der Müsst" in Frankfurt a. M. In Frankfurt a. M. finiden im Sommet. 1927 vom 11. Juni bis 28. August große internationale MuWveranstaltungen im Rahmen eines „Sommer der Musik" statt. Dieser Veranstaltung ist ein« Ausstellung der Musi? im Leben der Völker" ange« gliedert. Fast sämtlich« europäischen Staaten haben in offizieller Form die Beschickung dieser Ausstellung zu gesagt, so daß inter« effante Original-Manuskripte auf dieser Ausstellung gezeigt werden können. Wle uns unser Frankfurter Mitarbeiter chreibt, wurde in Frankfurt soeben der Beschluß der russischen Regierung bekannt, sich an den Veranstaltungen zu beteiligen. Es soll eine separate ruffische Ausstellung in Franlksurt a. M. gezeigt werden; außerdem ist die Ausführung eines neuen russischen OpernwerkeS in Frankfurt a. M. durch die Staatsoper in Leningrad geplant. Man bringt den Verarchtallungen allgemein großes. Interesse entgegen. Oesterreich wird im „Sommer der Musik" durch die Wiener Philharmoniker, die am 25. und 20. Juni konzertieren, durch den Wiener Gesangverein „Freie Thpoaraphia" und andere Chöre teilnehmen. Generalmusikdirektor Dr. Richard Strauß wird die sechs Werke selbst leiten, die in den Richard Strauß-Festspielen zur Wiedergabe kommen. — In der Zeit vom 25. vis 28. Jum finden Veranstaltungen statt, die der historischen Entwicklung des ShnagogengefangeS und dem jüdischen Volkslied gewidmet sind, unter Mitwirkung in- und ausländischer Chöre und hervorragender Spezialsolisten. Vereine. Bortrgge und Versammlung.-.. Jüdische Tischgesellschaft Landstraße. Heute Mittwoch, de« 37. April, im SoulerraiitlÄale des Cafe Lovrana, 3. Bezirk, Löwenaaffe r.'6, Bortrag des Herrn Dr. Israel TaubeS: „Assimilation und nationaler Gedanke." Beginn H9 Uhr abends, ''äste willkommen! — Zionistische Frauenorgcmisation für Oesterreich. Heute, Hl Uhr abends, findet im Zionistischen Bureau, l. Bezirk, Kärninerstraße 26, eine Sitzung der Leitung und der Bezirksvertreterinnen statt. Um pünktliches und zuversichtliches Ev'cheinen wird gebeten! Israelitischer Jugend-GvtteSdienft nn Samstag um S Uhr nachmittags m den Gemeinde- und » . Mssynagogerr. mm ~ .~.~3 jP.VWfca

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