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Wiener Morgenzeitung · 1927-04-26 · Heft 2931 (26.4.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2931 (26.4.1927)
Date
1927-04-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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' w Seite 4 Men, Dienstag Wiener Morgenzeiinng 26. April 1927 Nr. 29R auch Glück. und so konnte von dem ersten Gewinn von 100.000 Franken Nußbaum 26.960, der Friseur Noivak 25.000 und Frau Olbrich 3000 Franken erholten. Der Rest wurde an die anderen Statisten verteilt. Zehn Tage später wurde eine neuerliche Spielergesellschaft losgelassen. doch schlug diesmal die Expedition fehl, w:il in der Zwischenzeit die lOO-Franken-Jetons eine neue Farm bekommen hatten. Anfangs dieses Monats wurde die dritte Reise auZyestattet, die 450 JctonS nntncrhm. Aber auch diesmal schlug die Rei-se fehl, und bei der Rückkehr wurde Frau Olbrich wogen versuchten Zollschmuggelverhaftet. Nußbäum hatte eine Neubestellung auf falsche Jetons aufgeyeben, die nahezu fcrtiggestellt waren, bis nun die Polizei dem Treiben der Schwindler ein End« machte. Die Verhafteten wurden dem LanteSgericht eingeliefert. Ler Amtsrat, der stlberne Löffel stiehlt. Aus Berlin wird gemeldet: In Potsdam hat sich ein neu« Skandal ereignet. Der bei der Potsdamer Ober«chrümgskammer beschäftigte Amtsrat Mhrre wurde beinr Diebstahl silberner Löffel ertappt. Auf einer Auktion, bei ter auch silberne Bestecke zur Versteigerung gelangten, bemerkten mehre« Käufer, wie der Amtsrat 14 silberne Löffel unter gleichfalls zur Auktion gelangenden Wäschestücken verbarg. Der Diebstahl Watte ihm auf den Kopf zusagt, 'worauf er ihn auch eingestand. Er soll für seine Tat nicht voll verantwortlich fein, da er vor zwei Jahren einen' schweren Kchisunfall (!) erlitt. 8n 24 Tagen um die tzrde. Die Rekordjägerei auf allen Gebieten erstreckt sich Rheutzulage auch auf die Reise mn die Welt. Im Sommer 1926 hatte es der amerikanische Journalist Wells mit seinem Begleiter, dem Dollarkönig Evans, fertigte-' .bracht, einen Weltrekord für die schnellste Reise mn die Erde aufzustellen, indem sie in 27 Tagen von Newyork Wer den Transatlanttschen Ozean, durch Europa nach Sibirien und von dort über den Stillen Ozean nach Amerika mck> Newyork zurückrasten. Diese außerordentliche Leistung war nur mit Zuhilfenahme des Flugzeugs möglich. Nun scheint aber einem Fachkollegen von Wells der erhielte Rekord nicht weitgehend genug zu sein, und er rüstet zu einer neuen Weltumsegelung in 24^ Tagen. Der amerikanische Luftfahrtfachmann Mäjor G rdener, der Herausgeber der ältesten und bekanntesten amerikanischen Luftfcchrtzsitschrift „Aviation" will sejnen Sonrmerurlaub zu diesem Unternehmen benützen und mit seiner Frau die Reise um die Welt in 24 Tagen durchführen. Im! Vorjahr hat er schön Probeflüge gemacht und hat alle europäischen Strecken des Luftverkehrs durchmessen. Jetzt hat sich Gardener an die Deutsche Lufthansa imb an die russischen Gesellschaften, die auch Wells und Evans dse Flugzeuge zur Verfügung gestellt hatten, gewandt und diese gebeten, sein Vorhaben durch Bereitstellung von Flugzeugen zu unterstützen. 3m Land der Schlafkrankheit. Bei den Mlvjei. In dem abflußlosen Teile des nordwestlichen Deutsch- Ostafrikas ist ein durch alte Vulkane mit riesigen Kraterkesseln ausgezeichnetes Hochland ausschließlich unserer Kenntnis erschlossen wachen. Der Göttinger Botaniker Geheimrat Peter hat 1926 mit Erlaubnis der englischen Behörden eine pflanzengeographische Durchforschung dieses Gebietes vorgenomme», über welche er in der Berliner Gesellschaft für Erdkunde berichtete. Das Gebiet südlich von Tabyra konnte leider nicht besucht «scheu, weil di« Schlafkrankheit dort so heftig grassierte, daß die betreffenden Landesteile völlig abgesperrt werden mußten. Der Vortragende reiste daher über Moschi nach Aruscha und dann mit einer Karawane von 80 Mann an zahlreicher Vulkanen vorüber, durch Lava- und Bimssteinschluchten in das abflußlose Gebiet des ostafrikanischen Grabenbruchs. Stellenweise wirbelten zahlreiche Windhosen auf der ausgedörrten, gelbbraunen Grassteppe den Staub zu hohen trichterförmigen Gebilden empor. Die Dörfer der dem Stamme der Masai angehörenden Eingeborenen liegen zum Teil in den Kratern der erloschenen Vulkan«. Ihre kaum mannshohen Reisighütten sind mit Kuhdünger gedichtet, und der ganze Kraal wird zum Schutz gegen Löwen von einem Dorwvall umschlossen. Die Masai gehen stets mit einem 2 Meter hohen Speer bewaffnet, dessen zweischneidiges Blatt jetzt vielfach aus Europa importiert wird. Den Körper falten sie nsit einem durch Ocker rot gefärbten Fett. Die Haarfrlsur, ein von hinten über die Mitte des KopfeS gÄeater Zopf, bleibt monatelang unverändert. Be! Tanzfesmchkeiten bemalen die Tänzer ihre Gesichter mit weißem Kalk und schmücken ihre Köpfe mit Straußenfedern und Gnuschwänzen. Die Weiber tragen lebenslänglich viele Kilogramm schwere Spiralen aus Telegraphend raht als Halskragen wie als Arm- und Fußmanschetten. In einer bestimmten Gegend parfümieren sie ihre Gewänder mit wohlriechenden Pflanzensästen. Das Gebiet ist sehr wildreich: Nashorns, Zebras, Gnus, Antilopen kommen in Scharen vov und sind gar nicht scheu- Selbst ein Gewehrknall stört sie nicht. Die Wege sind häufig nur von Nashornen ausgetrampelte Wechsel. Der Ngorongorv-Krater ist mit 31 Kilometern Durchmess-er der größte des (fanden Gebietes. Besondere Erwähnung verdienen die Leberwurstbä ume, so genannt nach ihren wurstähnltchen Früchten, und ein 23 Meter hoher Affenb-rotbaum mit 27 Meter breiter Krone und 23,1 Meter ^tamiuumfang. Er war hohl, und di«' 5 Meter weite Höhg erwies sich auch im Innern mit einer glatten Rinde überkleidet, eine höchst seltsame, noch nicht aufgeklärte Besonderheit- Sin Kongreß der PoftenrknftUnte. Aus Paris wird gemeltec: Im Pasten rin stitut wurde ein internationaler Kongreß der Pastnwnstitute eröffne!' Er befaßte sich vor allem mit der prophylaktischen Bc kämpfung der Tollwut. Jul den Kongrestvorstatid Murten Unter «nteren Kraus (Oesterreich), Pfeiffer (Deutschland) und Bujimd (Polen) gewählt. ' Amj Mktttvoch werden die Kongreßteibrchruer das Grab Pasteurs besuchen. ' Ae weiße Lame des Tower. Loitdon hat proportionell die größte Spivftistertürmeinte der Welt. Und die Londoner Gemeinde scheint bisher die einzige zu sein, b|e den SvjrftfSmuS offiziell zuj ejner Religion erhoben hat, als deren Hohepriester wohl G^r Conan Doyle genannt werden darf. Da kann es wenig Wunder nehmen, daß in einer solchen Stadt sich die Geister besonders häufig zeigen. Werrigsfoms wird dies von den Londoner Spiritisten behauptet. Fast alle der zahllose« Londoner Schlösser -- alte, meistens unbewohnte, Sitze des Königshauses, der Herzöge und der / --deren Spitzen der Aristokratie — haben ihren Hausgeist oder Hausgeister. Wollte man sie alle aufzählen, so könnte man ein lleines Buch damit füllen. Unten ihnen sind natürlich bekanntere und weniger bekanntere, gu den bekanntesten gehören die des „Tower". Da ist in erster Linie der Geist der Anna Boleyu. Dieser Geist ist die „weihe Dame" des „Tower". Sje ist wiederholt gesehen wottien, zum letzten Male von einem Soldaten, der z» den „Old 60th RifleS" gehörte. Der Mann stand unter unter dem sogenannten „Königshaus" im „Tower" Posten, und zwar unter dem Gesängnisfenster Anna Boleyns, als er die weiße Gestalt einer Frau zum Fenster herauskonvmen und auf sich zugeheu sah. Es war eine sagenhafte Gestalt und er Betz sein Bajonett in sie hinein, ohne ans körperlichen WÜ>erftmeb zu treffen. Der Mann wurde dann ohnmächtig und wurde bewußtlos auf den Steinen hingestreckt aufgefunden. Der Mann wurde wegen Trunkenheit auf Posten vor ein Kriegsgericht gestellt. Gr verteidigte sich mit der Erzählung der Geschichte, die von anderen Soldaten bestätigt wurde, worauf das Kriegsgericht ihn f r eifprach. Gin anderer Geist herrscht im „Tower Green." (grüner Turm)'. An stürmischen moitMjetten Nächten kann man häiM den dunklen Schatten einer Axt Wer diesem Durm hinweggleiten sehen, bis der Schatten in scharfen Umrissen gegen die grauen Mauern des „Novman Keep" sich ckbgerchnet (die verschiedenen Benennungen wie „Norman Keep". „Green Tower" usw. bezeichnen gewisse Telle des großen Gebäudekomplexes, der zusammen „Der Turm von London" genannt wird. Ein dritter bekannter Geist des Tower ist der „große Bär". Dieses Tier hat man unter der Tür des sogenannten „blutigen Turmes" häufiger ins Freie hevvovkriechen sehen. Die Entfernung zwischen Boden und Tier wa ungefähr drei Zentimeter. Der Bär geht immer sofort auf den nächsten Posten los, der, .wenn er nicht sofort panikartig Reißaus nimmt, gewöhnlich ohnmächtig auf den Steinfiiesen Vovgefunden wird. Ein Fall ist bekannt, wo die Nerven des Postens vollständig zufannnenbrachen und er zwei Tage danach starb. Fast ebenso bekannt sind die Geister von „Old ^Baily". Dieser Zentmlgerkchtshof von London hat eine fast ebenso grausige Vergangenheit wie der Tower of London. Hier stvts dort Zellen zu Tote verurteilter Gefangener; hier wie tewt Richtftätten. Und folglich wie dort — Geister. r Geister notorischer Verbrecher, namentlich Mörder, di« in „Old Baily" verurteilt Worten sind, werden Häufig fam Leuten „gesehen", bi« nach einer Reihe von fahren wieder in daS Gebäude Kurückkchren- So erklärte ein Mann, de« in frühere» Jahren bei fenfattonellen Bethandlungen stets eine Roll« spielte, daß jedesmal, wenn er das Zimmer des ^.Mchters betrat, ihn die hypnotischen Augen von „Brr-« des in the Bath Smith" von dev Anklagebank cmstarrten- (Beides in che bath bedeutet: „Bräute im Dieser Mann, ein Heiratsschwindler und Mörder, hatte sich von Zeit zu Zeit mit einem Mädchen verlobt Und fem« Braut stets iM Bad ermordet. ' * Dann wäre noch der Geist von Michael Cvllins -U erwähnen. Mehrere Leute erklären, daß sie ihu auf der . Anklagebank von Zeit zu Zeit das Zeichen tes Kreuzes schlagen sehen, wie er es tat, als er vor fünfzehn Jahren! wegen der Ermordung einer jungen Witwe aus d Ostens Londons zum Tote verurteilt wurde. ' - Men, SS. Aprll. Das Wetter. Die Berönterltchkett de» AprtlwetterS hält an. Rach den schönen, warmen Tagen ist Plötzlich ein Kälteeinbrvch erfolgt. Gestern sind auch vereinzelte Niederschläge gefallen. Nach der Vorhersage dürfte der jetzige Wettercharakter andauern, wobet eine vorübergehende Besserung 'währschetnlich ist. Sechzehnte österreichische Masfenlottette. Bet der gestern avgehaltenen Ziehung des fünften Tages der fünften Klasse gewannen! 15.000 Schilling das Los Nr. 64.329; je 7000 Schilling die Lose Nr. 45.711, 60.552} je 4000 Schilling die Lost Nr. 1Y.480, 34.040s je 3000 Schilling die Lose Nr. 19.865, 38.813, 48.333; je 3000 Schilling die Lose Nr. 47.844, 96.971, 95.409} je Nagenu. Darmleldenda nehmen mit bestem Erfolge zusammengesetzte Tierkohle-Tabletten. Bolucarbon, von ärztlichen Autoritäten empfohlen, bestbewährt bei Blähungert* Aufstoßen, akuten und chronischen Magen- und Darm* beschwerden etc., sind in der Apotheke C. BRADY, Wien, I., Rötenturmstraße 18, Ecke Fleischmarkt, stets lagernd, wo auch Literatur gratis erhältlich ist. Postversand überallhin« Anf der Straße gestorben. In Graz wurde gestern nachts der Eyefredakteur dev triftlichfozialen „Grazer Volksblattes", Monsignore Karl »chwechler auf der Straße bewußtlos ausgefunden. Er wurde in das Krankenhaus überführt, wo eine Gehirn» biuving festgesteUt wurde. Kurz nachher ist der Chefredakteur gestorben. Mord weg«» des Mietzinses. In dem Pariser Borort Lilas war ein Meter vom HauSbesiher aufgefordert morden, die rückstäirdiae Miete zu zahlen. Der Mieter stellte sich darauf in der P-ohnung des Hausbesitzers ein, stürzte über ihn her, durchschnitt ihm mit einem Raflermeßer den Hals, verletzte auch die Frau deS Hausbesitzers und dessen 24jährige Tochter tödlich und tötete sich dann sewll durch Oeffnen dev Pulsadern. Die ohrfergende Danve. Die neue Verkeyrsregelung in Berlin, die auch die Fußgänger den polizeilichen dlnvrdnuugen unterstellt, führte am Kursürstendamm zu einem aufregenden Zwischenfall. Eine junge Dame wollte den Fayrdamm an einer Stell« überschreiten, die für Fußgänger verboten ist. Ein Berkehrspollzlst ergriff sie am Arm und zog sie zurück, worauf die Daure ihm kurzerhand mehrere Ohrfeigen versieht«. Diese Szene führte zu großen Menschenansammlungen und Schlägereien Mischen den Passanten, die teils für, tells wider den Verkehrspolizisten Partei ergriffen. Die Dame wurde schließlich unter riesigem Hallo zur Polizeiwache gebracht. Die Angelegenheit wird für sie ein unangenehmes strafgerichtlicheS Nachspiel haben. I Der nächste Ejperantokongreft kn Budapest. ' Wie aus Genf berichtet wird, hat die Zentrale deÄ internationalen Esperantoverbandes veschloffen, der ®lrM ladung der Stadt Budapest, den nächsten Kongreß dort abzuhalten, statt-gegeben. Der Kongreß wird im Jahre 1929 stattfinden. Der Feivherrnstab im Tornister. Zum Oberbefehlshaber der schottischen Regimenter wurde General Sir William Pehton ernannt, der vor 48 Jahren als gemeiner Soldat eingetreten ist und sich durch seine Tapferkeit in den drei Khartumfeldzügen Kitcheners, fon Burenkrieg, in Gallipoli und Aeghpten so auK« gezeichnet hat, daß er bereits im Jahre 1914 zum General-' legtnant befördert wurde. ' Der Porzettantu-rn bei Artkmg zerstört. Ein berühmtes Werk der chinesischen Porzellantechnik, der im Jahre 1490 erbaute Porzellanturm bei A n k i n g, ist nach einer amerikanischen Meldung ein Opfer der letzten Kämpfe in Ehina geworden. Es bestanden allerdings ohmchin nur noch Reste des Turmes; das neun Stockwerk hohe Gebäude, dessen Ziegelmauern vollkommen mit den «wertvollsten Porzellanplatten in bunten Farben bedeckt waren, hatte bereits unter frMeren Bränden und unter den Folgen der Taiping-Revolutton sehr gelitten, und jetzt sind auch die letzten Reste davon zerstört worden. DaS HandelSlppktal eines Hansierens aus der SteinzekL r Einige Arbeiter in der schwedischen Provjnz Södevmanlayd entdeckten neulich in einer Kiesgrube das 4500 Jahre alte Handelskapital eines Hausierers äus der Stein-- zeit. Der Schah des Hausierers bestand aus einer Anzahl hellgrauer Flint a x t e von ausgesuchter Gestatt und Krmstferttgkett, die offenbar von dem Kaufmann im Kies versteckt worden waren. Der Hausierer scheint einen weiten Weg von Südfchweden hek gewandert zu sein, unr seine Aexte gegen die kostbaren Felle der Jäger in den Wäldern von Södermanland einzutauschen. Wie dem auch sei, hat der Hausierer wahüscheinlich bald darauf seinen Tod gefunden, da er niemals mehr zu seinen Aexten zurückaekehrt ist. Die letzteren stellen aber den besten Fund in ihrer Art dar, der jemals! in dieser Gegend vvn Schweden gemacht wurde. Em v diHgen- und Darmleitende nehmen mit bestem Erfolge .Boilnoarbon", Mcrmmengesetzte Ti«rloh 1e-Tabletten. Die Bolucarbon-DMetten sind befttewährt bei chronischen und' akuten Magen- und Daomveschwerden und BerdauungÄsbörungen. Sie sind von ersten ärztlichen Autoritäten warm .empfohlen. So schreibt Hafrat Prof. Dr. N. Ortner, Aovstanid der zweiten medizinischen Klinif in Wien: »Ich bestätige Ihnen auf Ihren Wunsch gern, daß ich mit den Bolucaobon-TaAetten Brady, namentlich bei abnormen GärungS- und Zefietzungsprozessen im VerdauungSkanalo. sehr zusrisdenstellende Erfolge erzielt habe." Haupitepot: Apotheke E. Brady, Wien, 1. Bezirk, Rotenmvmstrotze 18. Ecke Fleischmarlt. Täglicher Postveckand. L Zirkus Krone ist noch immer die große Sensation. Abend für Wend gleich« Begeisterung, der gleiche vauscheude Beifall. Was Krone Bietet, ist schon in der Bielseittalelt unerhört, in den Leistungen ater vollends unütertrestlich. Nur noch wenige Tage — und Krone wandert weiter, weil sein Reissplan, der ihn von Großstadt zu Großstadt durch ganz Europa brirmt, schon Mteht. Wer eine Zittu^chau sehen will, Me ihm eiovg in Erinnerung SleHt, der möge sich bssklen. vereine, BortrSge imv Versammlungen. zua«^«r,i» „Er»» e. Brzlrk, 8lrl»«M« 33. Heute, 7 Uhr abends, EjMttivslbuna, 8 Uhr AuSschuMduna. Erscheinen Pflicht! — Jüdische Tischgesellschaft Landsttate. .. . . _Mate. Morgen Mittwoch im Gouterrainloral des Eafe Lovvana, 8. Bez., Löwengasse 66, Bottrag Dr. Israel TaubeSr ,>Assim!latwtr und nationaler Gedanke." Beginn präzise m Uhr abends. — Verband jüdischer ttauflvutt, Industrieller und Vewertetreibender, Men, S. Bezir«, Rembraichtstraße 10, Telephon 40«8.34. Machen Mttwoch, 8 Uhr abends, im Mener Bürgercase, S. Bez.. Praterstraße 11, 1. Hauptversammlung. Tagesordnung: 1. Branchen- und 2. Kreditwesen, Organisierung. 8., allen Branchen, StabiWeruug. Tagesordnung: 1. 'Branchen- und BezirUektloiieu-Äusstelluug. i. Angchote und Nachfragen in 3WU wUllHIIIQ Ulv 4*Vfv Vf»i UQ*\J(iß vUiTiwi lv « 1000 Schilling die Lose Nr. 37.488, 39.741, 82.972, 54.864. sachen^meeinKriNststur l Außerdem wurden 24m Gewinne zwischen 500 Schilling und * m m 160 Schilling auSgelvst. ' //Zeine rheumatischen Beschwerden mehr nach «in« ein. sachenMr

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