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Wiener Morgenzeitung · 1927-04-17 · Heft 2923 (17.4.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2923 (17.4.1927)
Date
1927-04-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wieusr Morge«zeiturrg 17. April W27 Nr. 2923 W-cn, Sonn-5.7 Wer alle möglichen m 1 WettmMk» II W m Hl durchgemacht ha: nnd trotz großer oiättscher Entbehrungen keine Gewichtsabnahme erzielen konnte, versuche Dr. Hoffbauer- EntfeitungStabletteu, die vor allem keine Aenderung der gewohnten Lebensweise verlangen und in kürzester Zeit Gewichtsverminderung bewirken. — Depot- Apotheke H. Beyer, Wollzsite Kr. IS i Uns geht s gut. str., am 16. 2lpril 1927. Die ältesten Wiener Juden können sich nicht an eure Zeit erinnern, wie diese. Ein Wahlkarnpf tobt und die Juden werden mit liebevoller Teilnahme behandelt. TLe Antisemiten scheinen ihr Schimpflcxikon verlegt oder verbrannt zu haben. Kein Plakat, kein Aufruf und feittje Reden und Artikel, in welchen gegen die jüdischen Zeitgenossen ein böses Wort gesagt wird. Die Sozialdemokraten gehen rroch weiter mrd tun direkt jüdisch, ganz gegen ihre alte Gewohnheit, in Wort und Handlung den AMfcmirett gleich oder über zu sein. Herr Austerlitz von der „Arbeiter-Zeitung" hält seit acht langen Wochen alle Bosheiten gegen eingeborene, zugewani^rte und kapitalistische StaMmiesgenossen in sich und dürfte bereits an schtveregr irurerllchen Verkehrsstörungen leiden, gleich seinen Kollegen Jerzabek und Kunschak von der anderen Seite des Hohen Hanfes. Die getauftesten sozialdemokratischen Führer wischen das Weihwasser von den Glatzen, rennen in jüdische Wählerversammlungen und schwärmen von ihrer seligen, jiidischen Jugendzeit in Nikolsburg, Auspitz und Berdiczew. Eine verkehrte Welt! Warmblütige, jüdische Optimisten werden vielleicht geneigt sein, diesen wunderbaren Stimmungslvechsel dahin zu deuten, daß in den letzten zwei Monaten die Juden so viel schöner und besser geworden sind, daß sich die antisemitischen Wildesel von rechts und links in Lämmer verwandelten. Diese Beurteilung der Lage ist schmeichelhaft und angenehm, aber leider falsch. Der Hund liegt anderswo begraben. Die Roten und die Schwarzen, an Kraft ungefähr gleich, glauben vor dein entscheidenden Endkanipfe zu stehen. Was an christlichen Stimmen rechts und links zu haben war, ist eingesackt. In der Mitte liegen noch an die hunderttausend jüdischen Stimmen, die sollen den Ausschlag geben. Und darum dieses Raufen und Schmeicheln um den jüdischen Knochen, darum dieses Schnappen und Winseln, darum dieses freundliche Grinsen rem sonst so klassische und bissige Schnauzen. So ist es und so wird es bleiben bis zum 24. April, bis zum Wahltage. Was dann sein wird, ist leicht zu erraten. Dazu braucht mau kein politisch-prophetzsches Genie zu fern. Vorerst wird jeder Teil behaupten, daß die Juden für den andern Teil gestimmt haben. Sie werden einander die jüdischen Stimmen als Kot ins Gesicht werfen, werden einander „Judenknechte" heißen. Der Kanzler Seipel und der Bürgermeister Seitz werden „ihre lieben Juden" täglich vorgesetzt bekommen, zum Frühstück, Mittagessen und Nachtmahl. Dam: wird man gegen die Juden losgehen, . kräftiger denn je, einesteils dem jetzt zurückgehalöenen inneren Drculge folgend und iveil's ein Vergnügen ist, anderteils um nachzuweisen, daß man nie mit Juden gepackelt hat. Kunschak und Jerzabek von rechts und Austerlitz von links werden das durch zwei Monate Versäumte kräftigst nachholen. Die Hakenkreuzler im Nationalrat und Gemeinderat, die neuen lieben Gäste, werden das ölte Orchester mächtig verstärken. Der kurzen, schönen Juüenschonzeit wird eine lange, frisch-fröhliche Judenhatz folgen. Bis vielleicht wieder einmal ein glücklicher Wahllfrühlmg mit Kunstpause kommt. Das alles ist so selbstverständlich, so einfach. Und selbstverständlich und einfach ist die Antwort, welche die Juden zu geben haben. Nicht rot und nicht schwarz wählen. Jüdisch wählen! Ins Parlament und in den Gemejnderat Juden hineinsenden, die den anderen das Vergnügen, ungehindert auf jüdischem Rücken ihre schmutzigen Kämpfe auszutragen, stören. Juden, die den arideren die Wahrheit ins Gesicht schleudern, und den Nachwieis erbringen, daß Juden etwas Besseres sind, als politisches Freiwild, als hillige Beute für politische Wilderer. Männer, die belvieisen, haß jüdische Stimnren den Zweck haben, jüdische Ehre tmb jüdisches Recht zu schützen, nicht aber dazu da sind, jn des unverschämteren Wahlgaukters Sack zu verschjvinden. Vas alles ist so einfach, so gerade. Zn einfach und zu »erade vielleicht, als daß es alle Juden verstünden. Am Wahltage wird's sich zeigen, Wie viele Juden es wieder frlernt haben, aufrecht den geraden Weg zu gehen, den geladen, jiidischen Weg. .. 1 — ■ ».-...»»— — i—i > ' . Müvertroffen Sei ryeumattschen, sich tischen und nervösen Schmerze«, Kopfschmerze» und SrkSltungskrankhette». •ft-** nrndie Hervorrag»«d1chmerzfttllende, heilende «.prompte Wirkung. Keine schädliche« Nedrnwtrknnge». Fragen Sie Ihre» Arzt.' — I» allen Apotheke». — Preis S 8 80 Ae BaWeweMm. Lffeim Trief einer Wählerin an Herrn Mrgrrmeiftrr Karl Seitz. fit Sehr - geehrter Herr Bürgermeister! Am Samstag abends bin ich einem Fackelzuge böKguÄ. Fröhliche Musikanten begleiteten ihn, begeisterte Fugend zag mit, Transparente, von denen das „Wählet sGialdemokrMsschl" leuchtete, ivnrden tont Publikum freudig begrüßt. Ich bin seit jeher sozialdemokratisch gesinnt, habe immer sozialdemokratisch gewählt, was Wunder, daß mich der allgemeine Rausch packte, daß ich fröhlich r.ritsang, mitmarschierte! —■ Plötzlich aber gab eS mir einen Riß; die Erinnerung kam und mit ihr Tränen. Ich darf ja heuer nicht sozialdemokratisch wählen! Ich, eine alte Verfechterin der sozialistischen Ideen! Demi, —- —> ich bin Fürsorgerin für jüdische Waisenkinder. Jhrs Partei nämlich, Herr Bürgermeister, fiihrt einen Vernichtungskampf gegen die jüdische« Waisen- und jüdischen Proletarierkinder. Sie hat die Parole ausgcgeben, daß den jüdischen Fürsorgeinstituten, Ssntälern, Waisenhäusern, Kinderheimen, Horten usw. für die dort nntergeb rächten Wiener Kinder die Verpstegskosten nicht bHahlt werden dürfen, auch wenn deren Bedürftigkeit einwandfrei festgcstellt ist Sie hat den Wiener jüdischen Fürsorgeanstalten Wohnbausteuern bis zum Betrage von 6000 Schilling vorgeschrieben, weil sie angeblich nicht dem alkgenreinen Wohl dienen. Sie handcht getreu ihrem Schlagwort: „Verschwinden müssen die konfessionellen Anstalten, die Brutstätten der Reaktion! Nieder mit den: christlichen und jüdischen Pfaffengesindel!" Unsere jüdischer: Wiener Waisenhäuser „Brutstätten der Reaktion" zu nennen und als solche zu behandeln, das heißt, einige hundert Kinder unglück lich wachen um eines falsch angewendeten Parteischlagwortes willen. Unsere jüdischen Waisenhäuser und -anstaltett haben durchaus keinen politischen Zweck. Sie sind in erster Linie „Schutzreservationen", Zufluchtstätten für jene zart empsindenden Kinderseelen, die dort nicht gedeihen können, wo ihnen ihre Abstammung mit dem beliebten „Saujud" öder „Judenbankert" täglich vorgeworfen wird. Irr den bestgeleitetm Wiener interkonfessionellen Anstalten kann ihnen dies bekanntlich nicht erspart werden, denn diese „Zärtlichkeiten" entsprechen der Volksseele, siitd bodenständig. In zweiter Linie sind die jüdischen Fürsorgeanstalten Heimstätten, die auch bedürftigen Juden das ermöglichen wollen, was ihnen das Höchste dünkt: rrach den Vorschriften der Religion zu leben. Ich weiß, daß Ihnen, Herr Bürgermeister, und Ihren Parietgenossen das Festhalten an diesen religiöseir Vorschriften als veraltet, ja kindisch vorkommt. Ich selbst habe ja früher mH anders darüber gedacht, bin ich doch in Men in assimilatorischem Geiste erzogen! Aber in meiner Tätigkeit als- Fürsorgerin für jüdische Kinder,, habe ich mmrch Erschütterndes erlebt. Im Schreckensjahre 1910 zuerst. Damals hatte man tausende Juden, die ihre Heimat verloren hatten, in einem flecktyphusverseuchten „Linarantänelager" zusammengetrieben. Es war eines der ärgsten Kriegsverbrechen, ein Elend ohnegleichen: Krankheit und Hunger, Läuse und Tod. Aber nichts betrübte die armen Menschen so sehr, als daß wir ihnen wegen FeuerSgefahr verbieten muhten, beim Freitagabendgebet im Hause Kerzen anzuzünden. Da standsn sie nun in den eifigkalten Winternächten, im Regen und Sturm im Freien vor ihren armseligen Lichtchen, elend gekleidet, ja barfuß, und priesen stundenlang ihren Schöpfer, — den Gott, der so Schweres über sie gebracht! — In der Nachkriegszeit wieder sind in Wien ganze Familien verhungert, weil sie sich keine rituellen Lebensmittel verschaffen konnten«, weil die Kinderausspeisungen in der ersten Zeit auf fromme jüdische Kinder keine Rücksicht nahmen. Und heute muß ich es noch manchmal miterleben, daß Familienerhalter frühzeitig sterben, iticil die Gemeinde Wien für sie im rituellen Rothschildspital/ dessen Betriebskosten die Kultnsgemeinde so schwer belasten, als einer konfessionellen Anstalt keine Berpflegskosten bezahlt. Diese Treue gegen das Mosaische Gesetz erscheint unö „Modernen" unbegreiflich, rätselhaft. Aber ist sie nicht Arteryaltnngstrieb in edelster, idealisierter Form? Wäre sie nicht, wie gäbe es da noch Juden nach dreitausend Jahren der Bedrückungen, Folterungen und Ausrottungskriege? Wir verstehen sie nicht; aber wir müssen sie bewundern nnd als Naturgewalt — ehrfurchtsvoll schützen. Ihre flihrendm Männer aber, Herr Bürgermeister, bekämpfen diese Naturgewalt, indem sie unsere Kinderfürsorge bekämpfen. Es sind dieselben Männer, die sich unvergängliche Verdienst erworben haben, weil sie ihr Verständnis füp die Nöte der Kinderseelen einst in gute Taten umsetzteii. Um es den mittellosen Kindern zu ersparen, daß sie sich gegen die reichereit zurückgesetzt fühlen, lassen sie an alle Wiener Kinder die Schulbücher gratis verteilen. Sie kämpfen dafür, daß kein Kind konfessious- oder religionsloser Eltern zu einer Religion gezwungen werden kann. Aber sie haben kein Verständnis dafür, wenn die jüdischen Kinder in Ihren interkonfessionellen Anstalten zurückgesetzt und verhöhnt werden. Sie wollen Kinder religiöser jüdischer Eltern zwingen, ihre Religion, die bei niemand so Herzenssache ist, wie bei den frommen Juden, zu verleugnen. Sagen Sie es doch Ihren Parteigenossen, Herr Bürgermeister, daß es wirklich nicht „Brutstätten der Reaktion" sind, die sie so verfolgen. Das „jüdische Pfafsengezücht", wie Ske v8 nennen, lvird nicht „von der Kongrua genrästet", Seelsorger sind zumeist schlcchtbezahlte, verheiratete Fämilienerhalter, die sicher kein Interesse an der Wirderanfrichtung der Reaktion haben. Die jüdischen Fürsorgen,rgestelllem, die sollen durch Ihre Parteigenossen systematisch um ihre Arbeit pnd ihr Brot gebracht werden. Daß sie jetzt noch als Fürsorger arbeiten können und die altberühmten jüdischen Anstalten des schönen reichen Wien nicht gang zugrunde gehen, „küssen sie der amerikanischen Hilfe danken» Seit Kriegsende unterstützt das American Joint Distribution Committee die Hilfsaktion der Kultusgemeinde und vieler Privat- Wohltäter, die die Waisenhäuser erhalten, ökber ein tragischer Zufall bringt es mit sich, daß das Joint Committee gerade jetzt, im Wahlmonat, seine Tätigkeit eiuschränken muß; und da die Waisenhäuser, in denen meist Doppelwaisen leben, nicht allzu sehr darunter leiden dürfen, muß dis amerilluttsche Notstandsaushilfe für kranke Kriogeröwitwen und deren Kinder au) ein Minimum herabgesetzt werden. Gerade jetzt, Herr Bürgermeister, muß ich diesen armen kranken Frauen sagen: „Du bekommst von diesem Monat ab weniger Geld, weil die Sozialdemokraten lieft jüdischen Waisenhäusern nicht dir paar Schilling bezahlen wollen, die die Erhaltung ihrer Mener Kinder dort kostet." Und ich muß standhalten, wenn diese Bedauernswerten^ fassungslos weinend, mich anklagen: „Aber du Hast uns doch Beim letztenmal geraten, wir sollten sozialdemokratisch wählen! Witz haben dir gefolgt, weil du sagtest, unsere proletarischen Genossen ivürden uns und unseren Kindern helfen! Und nun. müssen wir zugrunde gehen. Du hast uns getauscht, betrogen!" Was soll ich diesen Ihren Wählerinnen darauf antworten, Herr Bürgermeister? Soll ich ihnen sagen, daß ihre Genosse» sie zugrunde gehen lassen wollen, um eines falsch angewestdeten ParteischlagworteS willen? Fürsorgerin 5, Sch. (Wien, 15. 8M Sin Schreker unter Schreier«. -Wir' erhalten folgende Zuschrift: Geehrte Schristleitung! Ich teile Ihnen höflichst mit, daß ich am 13. d. M. der einer Wählerversammlung des Vereines „Allgemeine Nähr-flicht" war, wo auch der Chefredakteur des „Movgen", Schreier, sprach. Da er bei Besprechung der Parteien die Einheitsliste anführte, so kam er auch aus dte II u d e n zu sprechen und entblödete sich nicht, wieder vor zirka 500 (meist der Intelligenz ungehörigen) Zuhörern das Märchen zu wiederholen, daß die Jüdisch- Nationalen in der Seipel-Liste enthalten sind, was natürlich Entrüstung auslöste. Als ich nnch zur Richtigstellung zuyr Worte meldete, wurde es' mir verweigert, und als ich meiner Empörung nach Schluß der Versammlung kräftig Ausdruck verlieh, mußte ich mir gefallen Wen, daß man die Juden als? gemein" vezeichnete. j - '' ■ ■—- » Diese Zuschrift, für die der Einsender, dessen Na'Me uns bekannt ist, die volle Berantrviortung MeruimkmI, vrrngt den jüdischen Wühlern eine der erbärmlichsten, niederträchtigsten WaUlügen zur Kenntnis, ,vie sie in diesem Wahlkampf einzig dastsht. Die jüdische Partei wurde schon verleumdet, daß sie sich Seipel angeboten Habe, und mit dieser Verleumdung konnte man nicht viel Staat machen; aber die infame Lüge, daK die jüdische Partei der EinhritSlif1: attjjeljflre, blieb — Herrn Maximilian Schreier, Ehefredakteur des ,„Tag" und des ^.„Morgen" (er war der Redner in der Versammlung, die in den oben zitierten Anschrift erwähnt wird) Vorbehalten. Das ist derselbe Schreier, dessen Blatt von SieMund B o f e l ausgohalten wurde, der stramm in Demokratie „maWe" und sich lehr (er weiß wohl, warum) der Sozialdemokratie jn^ geschworen hat. Der Verein „Allgemeine MhtrpMW", in denr dieser Schreier seine lumpige Lüge loSgelasserr hat, ist im Sinne, Josef Popper-Lynkeus^ vegrüin-eii,' der nicht nur ein großer Denker, sondern auch ein Juibp voll. Würde- und jüdischem Empfinden war. Daß man in dresem Verein jenem Schreier nicht den Fußtritt gab, Pen er verdient, zeigt, ,ves Geistes Kind die find, die angeblich Poppers Erve verwalten. 1 - Sie .Semokraten" auf dem Kriesrpsade. Wir erhalten von Rechtsnuwialt Dr. Jakob Orn stock n folgende Zuschrift: ( Geehrte Herrenck! Ich darf wohl von Ihrer Loyalität die Richtigstellung Ihres, im Morgenblatte vom 1-1. Tlpril «. e. enthaltener: Berichtes über die am 11. d. im Cafs City abgehalteuie Wählerversammlung der „Demokratische:: Liste" erbitten: Es ist unrichtig, daß ich „erklärte, daß sich namentlich die „bodenständigen" Juden nicht ^verleiten lassen dürfen, für Mtionaljüdische! Kandidaten zu stimmen". Niemals Habs ich in Wort oder Schrift auf den Begriff der „Bodeustärrdigkoit" eiitett Unterschied Avischen Juden und Judemj gegründet; wohl aber habe ich, so oft ich von der BodmsMdWit des Judentum- Gegen Pogromhetze, gegen Pogromhetzer und gegeh die Pogromleugner! Wählet Jüdisch!

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