Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2923 (17.4.1927)
- Date
- 1927-04-17
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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| Polen 25 groszy \ Wien: Zorn Abholen indei Expedition, II., Taborstf 1-8 oder in einerVerschleißstelle (Trafik) monatl.5 Schilling Straßenverkanf in Wien durch die Kolporteure der Firma Goldschmied, 1., Wolizeile 11 Mit Postvcrsand für Wien und Oesterreich monatlich 5 Schilling rsefieoho Slowakei* Mon. K 22 Jugoslawien: Mon.Din.60 Polen :M«5n. 6 Zloty Deutschland: Mon. Qm. 4. Frankr eich, Belgien: Mon. Pres. 85 Nach« ah i «n oet Preis* ethcbrnniren tetbehsltee. Nr.?923 Wiener Wie», Sonntag, 17. BVrtt 1927 (IS. Man 5687). |Prel» SS pj England:Mon.4SchilHüg Italien: Monatl. 20 Lire Rumänien: Mon. 170Lei Bnlgarien:Mon.tOOLewa. S o hw e i z und das Übrige Ausland monatlich Free. 5 Redaktion» Administration: Wien, II., Taborst*. 1 Telephon: 44-0-38. 43-3-18 Ab 6 Ohr abends: Telephon Nr. 31-0-86 u. 81-209 Vll., Lerchenfelderstraße 1 (Druckerei „Inva“) Oesterreichisohes Postsparkassenkonto Nr. 150 693 9. Mrgang 3ui trtnitiimcllcn Seil entliollenc eiitgeMiche MMeNumen fmb durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. Die nächste Nummer der „Wiener MorgenzeUung" erscheint D i e n s t a g m i t t a g s. Straßenschlacht in Anton. Dir Kanionregierung gegen Sie rrtremen Kommunistin AUliSiai ANZEIGEN-ANNAHME ANNONCEN HBc°K SCHALEN WIEN, I-, WOLLZEILE 11. - TEL. 76-0-81, 76-0 82 Zj t\ötnistfytft>as^e.r fMuläSr /J /jdp.m.'OüPtchs - PP iiW , f, , Je achte, die TOl<Z Ochuhrru Bloch-Weber Zentrale: TU., Dleubaugafse 26 Zur Bequemlichkeit ihrer Kunden hat sich Frau Bloch entschlossen, für ihre altbekannten, renommierten Erzeugnisse ab 10. März drei neue Verkaufsstellen, und zwar: l., Kohlmarkt 4, Salon Parlsien, L, Graben 15 und im Warenhaus, D. Letzner, Mariahilferstratze, ifi er'ichten. In geräumigen. Probierlotzen stehen dort den Damen die neuesten FrühjabrSmodelle zur Verfügung. 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Die Pekinger Ges-andten, der fünf Großmächte England, Frankreich, Japan, Vereinigte Staaten und Fi allen haben zwei Konferenzen abgehalten, um über die vom kantonesischen Minister des Aeußeren T s ch e n erteilte Antwort auf die Note d:r Großmächte übcr die Ausschreitungen in Nanking zu beraten. Dir Antwort Tschens wurde einstimmig als unannelMibar bezeichnet. Im den Berichten an ihre Regierungen verweisen die Gesandten darauf, daß Tscheu die Reg>.lung der entstandenen Schwierigkeiten möglichst hinauszufchiehen versuche. Was die Frage dcd Schutzes des Eigentums und des Lebens der ausländischen Staatsangehörigen anlangt, enthalte die Note Tschens . eine verhüllte Drohung, da sie gleichzeitig gegen die zwischen den Mächten und China a b g e s ch l o s s e n e n V e t t r äge Proteft erhebt und erklärt, daß sie nicht auf dem Grundsatze der Gleichheit zustande gekommen seien. Die Gesandten schlagen ihren Regierungen vor, sich untereinander über die Abfendung einer neuen Note an die chinesische Negierung ins Einvernehmen zu setzen. Die Regierungen der Großmächte werden nunmehr zu entscheiden haben, ob sie eine neue Note an Tscheu richten oder aber zu Sanktionen wegen der Zwischenfälle von Hankau greifen werden. Lemisfia» des iugüflawWeu Kabinetts. KMelterung Her RegferuMlonllMu. Belgrad, 16. April. Ministerpräsident Uzuno» die hat gestern offiziell die Verhandlungen mit der Partei der demokratischen Ein-heit ausgenommen. Die Besprechungen, die die Einbeziehung der D e m o k r a t e n in die Koalition bezwecken, wurden h. ute dcn ganzen Tag - fortgesetzt. Die Bildung einer Regierungskoälitiom aus Radikalen und Demokraten scheint eine beschlossene Tatsache zu sein. Die slowenische Bolkspartei bleibt in der Regierung und tritt lediglich ein Portefeuille an die Demokraten ab. Der Ministerrat trat heute 7 Uhr abends zu einer Sitzung zusammen und beschloß,, die Demission des Kabinetts. Uzunonvie begab sich sofort zum König, um ihm die Demission zu überreichen. Man hält die Betrauung des gegenwärtigen Unterrichtsmimsters Vukicevic mit der Kabinettsbildung für wahrscheinlich. Sie kinwMderung nach Amerika. Me Mahnung Coolldges an die Einwanderungslnspettoren. Wa s h i n g r o n, 16. April. Präsident C o o l i d g c ermahnte in einer Ansprache die Einwanderungsi n ls p c k t o r e n, die Eimvandeningsgesehe so human wie möglich anzuwendeu. Diese Ermahnung bezieht sich besonders auf Fälle, wo in Amerik« geborene Frauen im Auslände heiraten und nach ihrer Scheidung infolge des Verlustes ihrer Staatsgugehbrigikeit nicht nach Amerika zurückkehren dürfen.?er Konflikt zwischen der Schweiz und Rußland. Bern, 16. April. Die Besprechungen, die feit einiger Zeit zwischen dem schweizerischen Bunde»rat und der Regierung der Sozialistischen Sowjetrepubliken durch Vermittlung ihrer diplomatischen Vertreter in Berlin gepflogen wurden, haben zum Austausch einer E r k l ü r n n g geführt, die dem K o n s 1 i 11 zwischen den beiden Ländern ein En d e setzt. (Der Konflikt hatte bekanntlich'seine Ursache in der Ermordung des russischen Delegierten WoronsLi in Lausanne und in . Attentaten ans die russischen diplomatischen Vertreter A r e n s und D i w i li o w s k i. Die Russen beschuldigte« die Schweizer, daß sie den Delegierten nicht ausreichend geschützt hatten, und verweigerten seither die Beschickung jeder in der Schweiz stattsindenden internationalen Tagung. Anm. d. Red.) Neuwahlen ln Bulgarien. Sofia, 16. April. Gestern irachmittags hielt der Sobvanfe eine feierliche Sitzung ab, in der König Boris die Session für beendet und das Parlament für ausgelöst erklärte. Die Neuwahlen dürften am 2 9. Mai slattsinden. Ausämmeuschluß der valSflinenflschen Pflauznngssesefllchasten. Aus Jerusalem wird uns berichtet: Dem „Dalvar" zufolge sind Bemühungen.:m Gange, einen Zusammenhang zwischen den in 'letzter Zeit in Palästina neu gegründeten Pflanzungsgesellschaften herÜeizufüihren. Bekanntlich hat sich in letzter Zeit bei den jüdischen Kapitalisten erhöhtes Interesse an den Pflanzungskulturen in Palästina, besonders an den Orangenpflanzungen, gezeigt. Die bedeutendsten unter ihnen sind die von amerikanisch-kanadischen Kapitalisten unter Führung von Mr. P i e r c e errichtete Gesellschaft und die Gründung der Delegation der amerikanischen Kaufleute. beide mit einem Kapitalvon je ein erMillion Dollar, ferner ist ein Unternehmen des Economic Board in London in Gründung begriffen, an dem sich auch die P i c a beteiligen soll. Der Zusammewschlutz, der insbesondere eine Verringerung d e r A u s g a b e n bezweckt, soll zunächst bei den beiden amerikanischen Gesellschaften bevorstehen. m Nonos ftieferwasleiB tu* jmm. sso «to. aaotw mm S 8800.— «Mtwilri» j „MONOS" - VERTRIEBSGESELLSCHAFT K0W, SCHWÄRS «Sr CO« K.Qmm*ndUgeselleehaft Wien, I., Stubenrlng 6. Teleph. 76*2-44