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Wiener Morgenzeitung · 1927-04-16 · Heft 2922 (16.4.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2922 (16.4.1927)
Date
1927-04-16
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Leite 0 Wien, Samstag Wl<«rr MsrgNV-OitVVA 16. April1S27 Nr. 3982 Sie stand zeitlich früh auf, verrichtete wie gewöhnlich ihr Gebet und ging in die Stadt. Nach wenigen Stunden kehrte sie in ihre Wohnung zurück, zog das Leichengewand an, stellte auf einen Sessel zwei Kerzen, die sie entzündete. Dann breitete sie ein weißes Leintuch auf die Erde, legte sich darauf mit den Füßen gegen die Türe und blieb so siegen. Ihr Mann, der noch im Bette lag, sah die sonderbar« Handlung seiner Frau, dachte aber, daß sie auch heute bloß „Buße" tue, und da er an diese Eigenheiten seiner Frau bereits gewöhnt war, maß er auch diesmal den Schrullen des Weibes keine größere Bedeutung zu. Als aber die Frau schon länger als eine halbe Stunde neben den brennenden Kerzen auf ihrem furchtbaren Lager regungslos gelegen war, erschrak der Mann, ging auf sie zu, rief sie, rüttelte sie und stieß dann einen furchtbaren Schrei aus: die Greisin lag regungslos da und war gelb wie Wachs. Die Nachbarn liefen zusammen. Man rief den Arzt, der jedoch bloß den Eintritt des Todes aus Altersschwäche feststellen konnte. Später erst stellte es sich heraus, daß Frau Sisiel Gedanke während der Zeit, als sie am selben Morgen außer Haus weilte, bei der Chewra Kadiischa für sich ein Grab erwarb. So bereitete sich diese seltsame jüdische Frau für den Tod vor. Um niemanden Ungelegenheiten zu bereiten, legte siesich selbst vorschriftsmäßig auf den Erdboden, zündete die zwei Kerzen an und schlich, bescheiden wie sie -immer war, aus dieser Welt in die Ewigkeit hinüber... Eine Legende ist entstanden. Wir Fra« Ftte aus Klementow ihre« tte«lafe« Mann zmückerobern will. Das Warschauer Rabbinat, das so oft Ansuchen von verlassenen jüdischen Frauen um Rettung aus ihrer Not erhält, bekam dieser Tage ein Gesuch von einer Frau Jtke B. aus Klementow, das in seiner Naivität so furchtbar rührend ist. Vor 15 Jahren heiratete in Klementow, einem kleinen polnischen Städtchen, ein gewisser Mayer B. die 18jährige Jtke. Bevor Mayer seine Militärdienstzeit beendet hatte, brach der Weltkrieg aus und er mußte an -die Front. Er stand wiederholt im Feuer, kam aber immer mit heiler Haut davon und soll sich gegenwärtig i n C h a r- L i n im fernen Osten aufhalten. Nun bittet Frau Jtke B. das Warschauer Rabbinat, ihren Mann doch zu veranlassen, ihr wenigstens den Scheidebrief zu schicken. Sollte dieser Weg erfolglos bleiben, dann möge das Rabbinat den folgenden Rat der Frau Jtke annehmen: Sie habe gehört — schreibt sie — es existiere ein chinesischer General Tschang-Tso-Lin, der geradezu wunderbare Taten vollsühre. Er schlägt sich überall durch und hat eine. solche Macht, daß er jeden, der ihm nicht sogleich folgen will, niederschießen lasse usw. Frau Jtke bittet nun, man möge diesem General Tschang-Tso-Lin ihren Jammer schildern, und sie sei überzeugt, daß er ihren treulosen Mann in China aufsuchen und ihn zwingen werde, seiner verlassenen Frau den Scheidebrief zu schicken... Es ist kaum anzunehmen, daß das Warschauer Rabbinat sich mit- General Tschang-Tso-Lin in eine diplomatische Affäre einlassen werde. Sicher aber ist, daß es sich an das Rabbinat von Charbin gewerchet hat, um, wenn möglich, aus diesem einfacheren Weg des verschwundenen Mayer B. habhaft zu werden und ihn zu zwingen, seine Frau von der drückenden Ehefessel mit dem treulosen Menschen zu befreien. Sühne und Kunst. „Mary uuv die Siebe " Gastspiel Erika Gläßner. — Kammrrspielr. Siegfried Geyer hat schon einmal eine Szenenfolge für den Bühnengebrauch der Gläßner geliefert.' Wenn ich nicht irre, will drei Sternchen an Stelle des Autornamiens, also mit jener Anonymität, die besagt: der bekannte Autor übernimmt' für diese Gelegenheitsarbeit des gefälligen Bühnenhandwerkers keine Verantwortung. Aber diese frühere Bilderreihe „Mary" war weit besser gelungen, als wohl Geyer selbst hoffte und so entstand jetzt eine „Mary, zweiter Teil". Drei Episoden aus Marys Eheleben, natürlich solche, die sich neben der Ehe abspielen und natürlich mlit anderen Männern. Auch diese Szenen sind der Gläßner „an den Leib geschrieben". Der Umgang mit Männern ist für Mary Pläsier, Jux, unumgängliches Mittel, die Zeit totzuschlagen, das Pferd von Gatten zu ärgern, ein Abenteuer zu bestehen, den Kitzel des gefährlichen Augenblicks zu genießen, in welchem man der unmöglichsten Situation entkommen muß — aber niemals Passion. Das Opus ist Herrn Geyer diesmal weniger gelungen. Weit weniger. Nur die erste von den drei Szenen ist Ülkig, bringt am Schluß eine lustige Ueberraschung und Frau Gläßner Gelegenheit, ihren recken und doch charmanten Witz sprühen zu lassen. ES empfiehlt sich, dieses erste Bild her neuen. „Mary"-Folge der Alteren bewährten Sirie anzugliedern- und die beiden sicheren frisch kreierte» Episoden ehestens der Vergessenheit anheimfallen zu lasse,». Was den, ,Text? anbelangt, so ist anzunehmen (hoffentlich), daß manche Dialogstelle erst im Rampenlicht der Erstaufführung geboren wurde und ihr Leben nicht Herrn Geyer verdankt. So sagt Frau Mary, yon einer Freundin, daß fte; sich selbst, rasiert und fügt nach einem Gedankenstrich. Anzü: ^Natürlich im Nacken". Ein.solches Extempore sollte., von der Direktion mit Strafgeld belegt werden. ,' ' \ ^f: Und Frau Gläßner müßte endlich erkennen,daß auch für Bühneukünstter.. vo.n Höchstpersönlicher Note' bas Stück, keineswegs Nebensache ist. Daß sich Darsteller von Eigen-' art mit Selbstzucht und Hingabe im Bühnenwerke ein- , .zuleben haben, die ohne Rücksicht auf Gläßner und Niest,,, ja nicht einmal auf Pallenberg und Romänöwsky .entstanden und gerade dann ihre Individualität zur" Geltung bringen. Sonst könnte man ein Wurstest werde», -s—> Die MitÄrkenden gäben tapfer und zurückhalteyst - dgs-. Stichwort und traten trotzdem angenehm - herbori Insbesondere Herr Pepple'r und in einer Episode Herr ' Wittmann. 1 Q-A. Sie Lagoug der österreichischen Schauspieler. Im Fesisaal deS alten Rathauses trat gestern, der,. Oesterreichische BWrenvepeip zu seiner Delogftrtentatzung zusamn.c Das erste Referat erstattete Präsioent Stärk, der leüv.'r feststellen mußte, daß die S tag» ati. on Wr Theaterwirtschaft mit der Stagnation der allgemeinen Wirtschaft Schritt hält, also in der Berichitsperüä»^, trostlos war. Der Einfluß der Gewerkschaft auf bas, Theaterleben habe keine Einbuße erültm. Es wurde be-. wirkt, daß der Kollektiv vertrag unperäNd.K.r.t^ für ein weiteres J.ahr prolongiert toröfrety ist. Eine Anzahl von Heaterhettieben Fab«,'in,hen leHtey.^ Jahren ihre Tättgkeit. eröffnet, aber.'nur wenige ertveisH ' sich als. lebensfähig. Die Mitglieder der Bö'lk,s op p^ suchen jetzt als ArbellsgememsKst.uu'ter.FüHruygiFrischler'ß . das Theat, fortzuführen/ das Ca rltheater, an dessen', Direktcrin, Frau Eibem schütz^ Präsidmt Stärk'scharfe'i abfällige Kritik übt, bleibt weiterhin geschlossen. WgH ’ die Lu stbarkeits äbgMe ast den WienewM.k«ter^'.Lnbelangt, betont Stärk auÄrüMch, büß det Campst den. die Bühnenangestellten in dieser Hichtung führenmußtensich/', pieinals gegen d a s Prinzip d e r L u st'hnr k eisstsab g ab e an sich g e.r.f.ch.t'et,'^sondernbloß dagegen,- daß man"die Theater unter..d^.,e ab'Db,ep f'lliH'tlHy-K Betriebe aufgeno.min^nDa6 e. Die Zahl der a.r-. bert-slose,n BMnenanqcHittchu .ist ungefähr sö*''»‘V.q wie die Zahl. der m ^eHerrmch' e'n.ft'ag i e r te n. Es M'i' eine' 'etappenweise RchuzrexSA Är'LÜEDkeH'wHtM'E', .wirkt worden, die im PeriHsjc^re ivefentuche^R'.^ leichterung mit sich .gebrachst habe.. An ' der .Forderung,, die'- Theater, seien von,/jedev^ZpfcharreÄMgäbe zu', be schien,^' müsse festgehatten werden, Wer'/män Msse 'berüiksicMgzn,'^ daß Wien geringere WgcDrr Archebe ' Äs .Vre' übrigen..', Großstädte. Europas, mit AusnahmedeK'.Tschechoslöwafmi.,. Er macht die Mitteilung,'. . daß die, Gemeinde Men-.in -, diesem Jahre ihren Unterstühun'gsbeiirag von ^20.000" Schilling auf 25.000 SchMWrie'Vch ö 'h^ ' habe, wiesaufdie--?' Wichtigkeit, des Mi e t e rs.ch u tzt s hin unb-ouf die Notwendigkeit, iHnHt-DMAin 'Ä^gecstWteMfl^ i'm.a begrüßte die Tagung nameys der" GetveWlWtÄonnnHon, Vizepräsident- Kür m ainD^Mferierte Wer die.^HpMtniffe an den Provinzbühnen, und Sekretär''E i s l e r besprach die fundamentale Bedeutung der KollEvtzerträge, . worauf dmn Vorstand das '-WfÄMMüm'-^rttM^timrd'el' - - '' In der N a ch m i.t t a g s v e r h a n id l u n g wurde gegen das -Dil e-stiM^^nümw .MM'MHlung genommen und ein Dringlichkeitsantra^, zum BeschW -jechöben,- in tvelchem voN-iper Megierung -diel S u b v ei-sttionie tung der PrDin:-z^th<e-ater--'geford e.^ch -wich. ■ •- . , Aus De« Aeatern. - - ■ Staatsoper. Margen, .6?.Uhr,Dte Meistersrnger von Nürnberg", Tichgent Felix Weingartner a. Gaft. Montag, 7 Uhr „Der Postmt>n vün Lon jumeou", hieraus ,F.lein-JdaS Blumen": . . * Burgtheater. Morgen, nachmittags S Uhr, „Der Bauer als M i l l i o n Ü r"l Abends, .halb ^8-,- UH'r'''i/,M-a S Genie und sein Brüder" .(Abonnement 2.. Grrchpe).., A k a d e m i e t h e a t e r. Mör'gnt, nachniittags "3 Uyr „D e r. Schwa n". Abends halb 8 Uhr ,,Li-e b eV. - . Kammerspiele. Mittwoch, den 20.,d., 1/4.II UKr, Pro-., miere der,neuen Nachirevue „Alles verkehrt^- Musik von Dr. Egon Neumann, Buch von Willi -Sterk- -und FriPLieöstöM" Gesangtexte von Peter Herz.. ... Modernes Theater. Heute Erstaufführung des Lustspiels „Fauteuil 47" von LouiS' Berneüil, - deutsch von Robert Blum. . ... <<• Bezogspreise der „Wiener Morgenzeitung Monat Ich Wien und Oesterreich. Tschechoslowakische Republik. Jugoslawien 1 1 1 * Polen.. Deutschland . Frankreich, Belgien. Italien Rumänien ... Bulgarien .. Amerika. Schweiz und das übrige Ausland Oesterr. Postsparkassenkonto 150.693. ... .8 ... CK . . Dinar . . Zloty Goldmark . . Frcs . . .Ure . . . Le! 170 - . . Lewa 100'— . . Dollar 1 — . . . Frcs . 5*— 5- 22- 60'— 6'- 4'- 35 — 20'- „Dre Gefangene", Edormrd Bourdests hochwertiges Scyaufprel vom Leid der Frauenlieöe, ist neu einstudiert - wieder m den Spletplan .tzes- Josesstäster ^Dhraters,, ausgenommen wotdtzn. Ueber "Thema, TfrrchftGrung und Mnstlerychen Eindruck »imrde hier "bereits, ^ausführlich ger- ,- fprochrn und es. genügt, hrpte. -zp MstattgreA,.. HM der zwerre Akt mtt fernem äusgezeiMeten "Aufbau und der ', glänzende Dralog des ganzen' Stückes tbreWirkung 'tticht' verfeylten, ebenso.wte dre^ dichterische VerttäMNg des Grund» -- ryrmas d nrch die Sehnfucht der Frau nach stärtlichjke'kt, dte der Mann nie ganz O geben vermag-- ErgriffeHM -' auslöfen.. ye'.ene Tyr m t g macht.gerade diesen.dichterischst Ten des Stückes glaub'PM sie findet die seelische, ft'nmnbeit tm pathologischen „Fall"; - -UnL' dps ist MetJ 'Hermann Thrmrg ist diesmal .-7- Me, Whcheg, - einfach und echt, Frau D a g 0 d e r" setzt Me'liebenswerte Schönheit ein und Herr Del k n s " schwelgt in feetiHen SchmerzkoNvulfionen. In den Episodenrollen zeigt Frau W-otwode Meßgröße Begabung- Herx Nowotnh und . Lyeiott -M eIe usiLh sind von^ der.. Regie klug, berate»; / ZufamnwüspM' Nud ^Szene geben seirfste Halbtöne. Der BersaU mar stark und echt. S. S. Et« Veteran der Schauspielkunst gestorben. In Ballenstedt-am Harz Ist; 7MWg, det einst berühmt getrt^nc- Mrmc rntD beste Komiker Berlins Arthur Vollmer gestorben. Theodor... Fontane hatst - ihn als das „reifsie Talent" des Berliner Hösthearers '.''ezeichnet. Voll':?''? ist m den letzten zehn Jahren der Bühne fern geölieben. Poldt Bauer, -die noch .in bester Erinnerung stehende Soubrette des Earltheaters, erscheint, nach etneiMrlvfähriger Pause " Meder aus der DperettenöiHnc. Sie wird . morgen nachnrtttcigs'ln Zellers „Bogekkändler" aüstreleu. Äv nachher Woche-'wiM'Frau Bauer-Ün der alei-l'en Bolle äUaföcndiich im.. Raimnnd-Theatex .mit. . - Bereine, Doriksge und Bers«lmmili«d>!n Klub r«ch!kal«r,'ZlonMn^ Mon-täg. den' 18."April,' um 9 Uhr aben-dsim Cafe Dla^hof," 1.: Bez.> Aspernplutz, dringende Be- -.Arechung. Erscheinen Mer -Mitglieder -.Pflicht. Der--.- , Misrachistische ' Jugtzndbunih. Wien, 2. Bez., Praterstraße 48,, - .' hat seinen BereinAnamegin ,Hisja,druch/Noar. Hgmisrgchi"i. um- ' gewandelt. — S'onntag Um ,4 Uhr' nachm. Bortrag ,' des/Herrn' S. R'etter über Schir"HaschiriM. Jüdisches Zentrum der ' Soziälen Hilfsgemeinschaft Anittg Müller, - 2. Bez., Untere - Pugavtenistraß^ 35. Sji-mit:che Kuh-e. - und... BeratungsftcMn . Äei-bKy ms - Montag^den 26, ds., geschlossen.-.. Das', Sekretariat Und ,HilfAbureau amtiert, waihrestd" der 7Ha-Wiö.r.tage jeden Rachittittag^bon 6'Uhr tätlich, 'Wvstlihst Auskünfte erteilt , werden. — DieMt-ag/ den 19. ds., -3 U-yv-itachM:, K i n d e r - - Bessach feie r, veranstaltet' von 'der Hebräischel' Schulz 0. Bez., Othmargafse 46 (Lehrer' Herzberg).!•; Gegen den geschäftlichen des- Grafen - Ottokar Ezernin, den Finanzmann Erding er, schwebt eine heme'xkenKveM^MMbeim ZivillanWgKcht- -in'^wölcher }>ie T reit g ch-BäN k-A. N' Me Zahrung von 83S.094 »' tsche^Kronerl'/'und zirka - 100l>-.tsch. Kronen begehrt.- - Nach > der von 'T>r. Älfred -Habewf.cL4» vertretenen Mct'ge chat - der,.-.^eklagte.Z>ie. HaftWg für M^hei..hF Mma-J. H. Singlers NMs,- .eröffneles Konto „Dr..Jof.ej Re,iß" i^is zum Betrage -von 5 M i^l lia.rh.en .überuommest. Auf. „diesem Konto,' se^en . großzügige Transattiouen durchgeführt - 'Herden, die schließlich 'zu dem "cingeklagten Deüetsaldo, ^führten. Das BanHaus Singer wurde inzwischen liquildi,ch und die Klägerin'er.^o vE-'.ML:n,rsitt0-nchs Forderung!fm A e s sniKn-H'^e g-e.''' Die -Richt-igkÄt - des Kontoabs-chiusses >' -sei chdni Beklagten'' anerkannt-- -worvest!--Der von D^ P r ezsninger vertretene Beklagte bestritt die Anerlennung der-v!KorüvMldt>DÄtte-^e^BeooLkMchtLgtc des Klägers, -Herr k'S pOMr^F^Wß.Ä^.r-.A«rÄemyl-NgKeErung'- abgegeben- - fh-Mn^sö. W'evd «ruft» i-ch t. -esvmch-ch t-icht egv-.v swefm. Ep h^bs M-p chaAr-Konto Dir,--- Rvißt^is.-Mm ^Betrage.. lpow'-^' M i l-bi a rdM i» i e H a f t u*n gübernommen^ -für'n ldiesen Betrag Mv'teils-durch Barerläge, teils durch Effek- --ten-- v ol I-e* Dle-ckttl nsg geleistet, -so, daß -sich nicht 'für das -;BanchM§, svndeM'.sür ihn..'ein Guthaben pön:-lmehr als- ^600.000 Schölling ergeben müßte, welches durch die Spekulationen Dr. Reiß' leinesfÄls'müfgebraucht sein lönnen. stDem PeklagsM fti . .durchs die,-Firma...Singer-..ein r .Schaden; von--'19W0K,stSWling-'. dgdur'ch ,eMa,chsen, daß -.der vqn . fernem 'Bevollm-äckMgten, Spitzer, int Februar 1924 erteilte' Müstrag, seine Effektenü'epot's' zu realisiere», nichlt ' ausge- -isührt worden sei. ‘ ' j! j Der als Zei;g,e..vernom.rneue Gesellschafter, des BanksiDmses Sjygtzx. 'Jakob".G r'ü,n.h,-u.t, -'gab.ay, 'daß die Haß Zrüng des lBMagtG bis'-6 Milliardengegangen sei, für den Presen Betrag übersteigenden Rest,,hafte.Herr Dr. Rmß. «Nach mehrstündiger Dauer wurde Üie Verhandlung zwecks IsTinvernahme--weiterer Zeugen und Sachverständiger w e rit a g t. - ' „ - i - -• ■: ■; Amlreuthebuuz des Richters tzrm Piatra Reamtze. ' Aus Bukarest berichtet Z. T. A.: Laut Verordnung ihes Justizministers Cudalbu wurde der Richter von jPiatra Neamtze, der 19 jMsche Bürger "zu schweren lKerkerstrafen und zu vier Millionen Lei Geldleistungen jperurtcilte, well sie einen christlichen Schüler-, der am.Jom sKLppur dre Fensterscheiben der Großen Synagoge cinschlug s undMehrerj,'WdÄ.Htig« verWe,. .'geohrfeigt'chätten, seines , iGlrn't e s en'thdben. Be'ratifttlich'''''hat Anwalt des. ssSchülers in offener Gerichtssitzung zu Kü"denmor.deu :jbi?: :lt .ausEordert, .Hne da-h.,-der'. .Pichteh'stihn zurechMies.!Auch Vieser Umstäüd wad "für die Amtsestch-.-euMMaßgebend. . - Frau Direltor Eibenschütz M Zahlung van -Schilling für Gagenrückstände verurteilt. Me erinnerlich', war Frau Dora »Eibe»schütz vom Schauspieler- und technischen.. ..Persyuyl!des Carl-Theaters .heim. Gewerbegericht. auf,,.tziüe ^chmme.'vvn j tzlrka 70.0E)i.SHsillll - P.oxtzen. -Das/- -7- .insgöämt 134 .Mitglieder — begehrte unter Be'rufüüg auf d'en ,'Kollektivvertrag die Bezahlung von Gagenriickständeu bis ,01. August 1920 sowie Künd'imlngtzenrschä-dzgüugen und Absertigungen. Das Gew erbe ge rächt gast d'dr. Klage dem G rm.'M^ w'M W^t, dm-tzas Gericht auf Grund des vor- 'aelegten Verträges 'zur Uebeczeugüng - kam, das; Frau Eiben» -schütz für die Ansprüche des Personals haftbar.sei. Kas Zivil« Claudes gerecht 'als ' BerüfungsiWanlz b e st ä't i g't'e - - dieses- Mrteil. Nunmehr hatte.sich das Gewerbsgericht unter Bor« M des-r-LM.' ’ß) r."Match mis) det Höhe ' .'der eiugsklagten 'lWmmezu befassen. Auch -die-ser^Kloge -würde st'a t t g e g.« otn sünd.Frau MbeyMtz, dw-.mitlA-r.m.e.-n,reck.t.prozessiert, zur <B«jzg.huwngf.-.Mx/.'ste'iMWkcha.gitesn- Be-tzräge der»

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