Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2919 (13.4.1927)
- Date
- 1927-04-13
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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«Zette 6 Men, Mittwoch Wiener M»rze«äeiHms IS. AprN ISS? »r. SMS «nßerorvenüiche BoikrMlnng in »nmSnien. Bukarest, 12. April. Soeben wurde an sämtliche Ortsvorstchungen des Landes eine ministerielle Verordnung versandt, laut welcher am 24. April, dem ersten rmnfänischen Ostertag, eine allgemeine Volkszählung durchgeführt werden wird. Der bereits ausgeschickte Fragebogen enthält im Punkt 3 die Rubrik über die Nationalität des Ausstellers, wobei die in Frage kommenden Nationalitäten, so auch^die jüdische, namentlich angeführt werden. Diese außerordentliche Volkszählung wird mit der jüngsten Rede des Innenministers G o g a in Zusammenhang gebrächt, der darauf hinwies, daß das Land in letzter Zeit von landfremden Elementen von „jenseits deS Dnjestr" überschwemmt sei. Sk» «nerlicher Sttafnnsschnbsgesnch Alerander Weirz. Der z« sieben Monaten schwerem Kerker verurteilte ehemalige :.Evefredatteur des „Abend" Alexander Weiß, der seinerzeit einen Strafaufschub erhalten hat, müßte sich am 18. d. M. neuerlich zum Strakantritt melden. Weiß hat jedoch wieder ein Gesuch um Strafaufschub an das Landesgericht 1 gerichtet. Die Ratskammer dieses Gerichtes wird darüber in den nächsten Tagen zu entscheide» habe». dir Rektoren ku r»l« und Barett. Die akademischen Senate der österreichischen Universitäten haben beschlossen, für die Rektoren und Dekane eine Amtstracht nach dem Musterd er reichsdeutschen Hochschulen ernzuführen. Sie wird in Erinnerung an alte Traditionen, die noch in der Tracht der Pedellen sortlevt, in einem schwarzen Talar und einem Barett bestehen. Der ehemalige Rektor der Akademie der bildenden Künste Professor Bacher hat das Modell des TalarS entworfen, der ein bis an die Knöchel reichendes Gewand mit breiten Aermeln uNde irrem großen Kragen darsteNI. Der Rektorskragen soll reich mit Hermelin verbrämt sein, für die Dekane ist am Kragen ern Samtbefatz vorgesehen, der für jede Fakultät eine andere Farbe zeigt. Klub radikaler Aionisten. Die Mitglieder werden aufgefordert, sich morgen Donnerstag um 9 Uhr aberchs im Cafe „Atlashof" behufs nächtiger BeWußfassung einzustnden. Erschrinem Pflicht! Dien, 13. April.. Das Wetter, Die Veränderlichkeit der Wetterlage hält weiter an. Gestern > war es tagsüber schön, abends setzt« ein -leichter Regen ein. Rach der Vorhersage bleibt die Neigung zu leichten Niederschlägen, kühl und veränderlich. Richtigstellung. Durch ein technisches Derschen wurde in dem am 3. April veröffentlichten Interview mit de« französischen Minder Herriot der Name deS Verfassers, des Herrn M. Groß,-' weggelaffen. Wir tragen dies hiennt nach. Gleichnamigkeit. Herr Hans Schwefel, Prrvatbeamter, 2. Bez., Schüttelstraße 1b, ersucht uns, fMustcllen. daß er mit dem aus dem Judentum ausgetretenen Herrn gleichen Namens weder identisch - nch verwandt P. fet ausgesunde». Die 70jährige Private Regina Spitzer wurde von ihrer lntermieterin in der Wchnung. 2. Bez., Heinestratze 30, tot aufchlnden. Da sie angeblich keine Angehörigen in Wien hat, j ,urde die Wchnung behördlich gesperrt. Die janUätSpolizeiliche »effnung der Leich« ist angeorouet. rin schweres Autounglück. Gestern abends fuhr der Wirtschaftsbesttzer Willibald E h n ns Guntramsdorf mit seinem Auto durch die Meidlinger Hauptraße. Beim Hause Nr. 33 lief plötzlich ein Kind über die «»traße nd um ein Unglück zu verhüten, riß der Lenker den Wagen zur leite, das Auto geriet aus den Gehsteig und stieß eine Gnchpe on Personen, die-eben die Stelle, paffierte, nieder. V^xletzt »urde die 36jährige Schuhmachersgattin Klara Thwalla, ihr Mähriger Sohn Franz und ihr vierjähriges Töchterchen «ohanno sowie die achtjährige Schülerin Edith Hochwald, sie Rettungsgesellschaft bemühte sich um die Verletzten undrächte sie nach erster Hilfeleistung in das Sosienspital. - . . >er Tod des berühmten Doktor Unblutig. Als vorgestern die Nachricht vom plötzlichen- Ableben des: bekannten Meisters der Reklame für ,Kukirol, der Herrn- >oktor Unblutig, kam, war man gerne geneigt, es liege.bloß.ein. euer Reklametrick des agilen Mannes vor, der mit seinem. kOwagen erst jüngst in Men war und den wir auch in unstrer Redaktion zu begrüßen das Vergnügen hatten.Eitte merkwürige „Parte" der Kukirolwevke in einigen-.gestrigen Morgen-/ lüttern, die mit der Trauer um den Dahingekwiedenen die? Reklame verband, bestärtte unsere Vermutung. Aber^jetzt wird, ian doch damit rechnen müssen, daß der treffliche »tann tat* chlick gestorben ist. Denn wie die „Breslauer Neuesten Nachichten" erfahren, wird die Leiche des unter dem Namen Doktor: Mutig bekannten Propagandachefs der ,Mkirol -Werke, des^ emfmannes Paul Wasclewitz. von der KrmtinawoMl. e s ch l a g n a h m t werden, da der dringende Verdacht oestcht, rß Wascrewitz keines natürlichen Todes gestorben, sondern den Ägen einer Kopfverletzung erlegen ist, die er anläßlich einer Schlägerei davongetragen hatte. haplm überfiedeU «ach Paris. Wie der Pariser meldet, beabfichUgt Charlie haplln, demnächst die Bereinigten Staaten zu verlassen,-da lat nur seine Filme in allen Staaten des Nordens und,deS Aens profitribiert seien, wndern auch die puritanisch", Gesell-- Wen eine Boykottkampagne gegen chn begonnen HLtte».. Din gedenkt nach Frankreich zu ^en und Neuernd i^rris niederzulassen, um hier seine Tätigkeit alS Frlmtünstler St» Lottorat ISr hkdMche Literal« «ch SeseMt«»ag in SWon. Aus New Dork wich uns berichtet: Der Gouverneur des Staates'Massachufets bestätigte das von uns seinerzeit gemeldete.Gesetz, laut welchem dem hebräischen Lehrerscminar iu Boston das Recht eingeräumt wird, Diplome und Titel wie Bachelor", „Master" und „Doktor der hebräischen Literatur und hebräischen Gesetzgebung" zu verleihen. Das hebräische Lehrerseminar in Bost o n wurde im. Jahre 1921 mit dreizehn Hörern eröffnet und Mlt 'gegenwärtig 157 Hörer. Direktor des Seminars ist Dr. Samuel Pe reck man, ehemaliger Redakteur des „Haareh" und später des ,Haolam" in Berlin. Das Jahresbudget des Äminars betragt 30.000 Dollar und wird vom Komitee, für -jüdische Erziehung gedeckt. Die Unterrichtssprache in allen Gegenständen ist die hebräische. Die Bukarest« jüdische» Gemeinden im GoSdene« Buch. Dis Bukarefter afchkenasische und die sepharvische jüdische Gemeinde sowie die Bnei-Ärith-Ll^en Lumina" und „Nona Fraternitatoa" haben sich aus Anlaß des JübiläumSjahres des Keren Kajemeth m daS Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds eintragen lassen. Line Rosengart-Straße in tzeikbronrr. Der Stadttat von Heiibronn beschloß die'er Tag in Würdigung der Vcreienstc seines langjährigen Mitgliedes, Rechtsanwalt Max R os e ar t. der seit dreißig Jahren dem S!adtrat angehlrt, e'ne Straße nach ihm zu benennen. Rechtsanwalt Mar Rosengart ist auch ein verdienstvolles Mitglied der jüdischen Gemeinde von Heilbronn uuv steht im 71. Lebensjahre. l SwelMdektsechsundachtzlgtüllsend Mogramm verschiedener Waren wurden bisher von der Polnischen Luftverkehrs-A.-G „Aerolot", Wien, 1. Bezirk. TvgetthoWraße 7 (Telephon 71-0-H4), ohne die geringste Beschädigung oder Verlust befördert und einige Stunden nach der Aufgabe dem Adressaten zugestellc. Etwaige Nachnahmeöeträge waren oft schon am übernächsten Tage in den Händen des Absenders. Fünfzig Wische Waisen wandern nach Kanada nur. Aus Toronto wird uns geschrieben: Die Direktion der jüdischen Farmschüle in Geörgetown im Staat On- - tariv'erhielt dieser'Tage von der kanadischen Regierung die Erlaubnis, 50 jüdische Waisenkinder, welche gegenwärtig Schützlinge des jüdischest Waisenhauses itt-Meserjtsch (Polen) sirü», nach Kanädä Kr bringen, wo : sie inder' genannten jüdischen Farmschule erzogen werden. Die, Ueberführung der Waisenkinder von- Polen nüch Kanada wird von amerikanischen Juden,: zumeist MesEscher Landsleuten, finanziert. Der Transport wich, allmählich im Verlaufe von drei Monaten durchgeführt. Für den Fall, daß dieses Experiment von Erfolg begleitet sein sollte,, erklärte sich die kanadische Regierung bereit, weiteren 50 jüdischen Waisenkindern die Einreise zubewilligen.:. > - AudieMtmge» der litauischen Sioniften sür Palüftinir. Aus'Köwwo wird uns'berschtet: Die Zionistische Organisation in Litauen bestimmte vier Studi^nstiftungeN jm. Gesamtbettag von 120 Pfund für Studierende in P lästina. Diese Stiftungssumine''wird aufgeteilt: 60 Pfurw für die hebräische Universität 20 Pfun8< für das Gymnasium in Jerusalem,'20 Pftind ' M'die Kunstschule Bezalel und 20 Pfund für das P Hie^stikuM' in Haifa. Die Summe ivurde zunächst für'öas^Sküdienjahr 1927 auSgesetzt. . Spa »MM MMrsede» (ringen. In eiyer großes jüdischen Fräuenyersammlung in Newyqrk hielt,^^ wie un^'vonHort gerichtet wird, der Senator des' Staates Mah>,. HlÜjäm^. H, King, eine gpoße Rede, in wescherHer^' sü^tzie. .FÄebensrolke.. des jüdischen Bolzes seitseinem Bestände' behandelte.' Zion und der Zionisunis werden rticht nur' eine Lösung des jüdischen Problems, sondern auch die' Lösuttg vieler gr'o-ßer P robleme der nichtjü'hIschen Welt bringen.^Der Mederaufbau der jüdischen Heimstätte werde ein altes Unrecht gegen die Juden wieder gutmachen und aus Zion werde das neue erlösende Wort für die Mlt kommen. Senator'King schirrte -dünn seine Eindrücke in Rußland, Polen und anderen Ländern, die er besucht hatte und kam zu dem Schluß, daß für diese' Juden Palästina die einzige Hoffnung ist. Ne »ationEernng der Faden in SNaroHo. Die Anwesenheit einer führenden jüdischen Persönlich-. Leit <rus Tanger in-Paris nahm ein> Mitarbeiter des Pariser „Hajnt" zum Änla.ß,- Informationen über die gegenwärtige Lage der Judcn i n Mar ok! o einzuholen. Hienach bildet die wichtigste Frage sür die Juden in Marokko das Problem der Paturalisieruug. So lange diesen Juden nicht die Möglichkeit gegeben' wird, s-cimt und sonders die französische Sdaatsbürgevschaft zu erlangen, werden sie — und es handelt sich um etwa 400.000. Juden in Marokko — aus ihrer politisch und sozial überaus schweren Lage-nicht hcrauskommen können. Bei dem heutigen Stand der Verhältnisse muß ein Jude, der mit einem Araber einen Streitfall auszutragen hat, sich an das Sultan a tg e r i ch t wenden, wo nach dem muselmännischen - Gesetz geurteilt wird. Es gehört zu den äußersten Selten- ' heilen, daß in solchen Fällen die jüdische Streitpartei nicht sachfällig wird. Das Problem ist jedoch äußerst kompliziert Und hat kaum Aussicht,-in absehbarer Zeit in einer für die Juden günstigen Weise gelöst zu werden. Dtt Uebernahjne der marokkanischen Inden in die französische Staatsbürgerschaft würde für-den Sultan von Marokko nicht nur den Verlust von Untertanen, sondern auch von Steuerobjekten und einer sehr ergiebigen Quelle, sonstiger Staatseinnahmen bedeuten. Mt Neid hlicken die Juden von Marokko auf ihre Stammesgenossen ln Algier und TUni'Sv Die Stadt Tanger steht unter eineni besonderen internationalen Protektorat und bildet die sogenannte internationale Zone in Marokko. Wir sind daher,, sagt der Gewährsmann, in der peinlichen Situation, mit Rücksicht auf die delikate Beschaffenheit des ganzen Problems in Marokko unsere Hoffnung, auf die Zukunft zu setzen. Daß'eine solche Lage furchtbar ist, besonders Hoenn Hunderttaus, nde Juden unter ihr so schwer leiden, wird auch unseren Brüdern in Europa etnleuchten müssen. Bühne und Kunst. Reue MM. DaS Kammerkonzert für Klavier, Violine und 13 V'afer, welches Alban Berg zu Arno d Schönbergs 50. Geburtstag seinem Lehrer gmvidmet hat, gelangte in einem Konzert des „V e r e i n e S f ü r neue Musik" unter Leitung von Anton Webern mit den Solisten Eduard Steuermann (Klavier) und Rudolf Ko lisch (Violine) zur Erstauffii'h.ullg. Das Wcrk, welches in der Orchesteröesetzung grundsätzlich Schönbergs „Kammersinfonie" für 13 Instrumente fort und in der TorrEät und Schönbergs „Zivülstonchstem" aufbaut, — wenn es auch gelegentlich rein diatoni^ extemporiert — redet auch sonst die Srhönbergsche Tonprache. Freilich ist hier wie immer bei Berg ejn Rest Romantik beiaemischt, die vielleicht äuch in dem Spiel mit^ der heiligen Dreizahl zum Ausdruck kommt: In. der Anzahl der Sätze, der Grundrhhthmen, in der Taktzohl usw.. - Der erste Satz, eine Bariattonenreihe mit obliaatem Klavier, treibt ein kühnes Spi?l mit kontrapunMfcken Künsten im Sinne der alten Niederländer, mit Variationen im „Krebs" (rückDufigc Bewegung), in der „Um» kchruna" und in der „Hinkehrung des Krebses". DaS .^Adagio", ein iiedförmig melodischer Satz mir obligater Geige, bringt gar eine krebsförmige Wiederholung der ganzen ersten Satz"Ftjte von 120 Titten. Und das Finale mit obligater Get^e und obligatem Klavier ist womöglich noch komplizierter in seiner motivischen Verquickung und Summierung der beiden vorhergehenden Sätze. Das Werk ist üverwältiiend ln der Fülle seiner neuen orchestralen Ausdmcksmöglichkeiten. wenn man au.ch zunächst dieser polyphonen Kunst völlig hilflos gegenübersteht. Der Leser der Partitur kommt da im optischen Notenbild eher auf^seine Rechnung als der naive Hörer im Konzertsaal, welcher in eiver wahren Sintflut von Stimmen beinahe unteraelst und sich unbeschadet der Genialität des Werkes in Motivik^ Rhtzthmik und Koloristik — an irgend ejn an der Oberfläche Haftendes M^tiv wie der Ertrinkende an einen Strohhalm flimmert. ES wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis der DurchschnittShSrer diese dem Gebör- M^»?userer Zcit weit vorauSeileude Kunst der lineare» Vielstimmigkeit eingoho.'t hat. flh An» den Lheatem. Burgtheater. Morgen, %8 Uhr, „Triezchübel". (Monnem-ent b. Gruppe.) Akademretheater. Morgen, 5L8 Uhr, „Spiel im Schloß". Operntheoter. Morgen, K6 Uhr, „Turandot". 33 o U 8 e p e t. Kammersänger Ka rl F i s che r-Niemaun tritt Samstag, den 16. d. M., als Manrico in „Trouba- . d o u r" auf. KammersPiele.,Morgen Uraufführung des neuen Erila-Glätzner-Stückes „Mary und die Liebe", „unaüstündige" Bilder auS dem Leben einer anständigen Frau von Siegfried Geher. Deutsches BolkStheater. Sonntag nachmittags „Der Fel dH«''rnHügel", Montag nachmittags „Der Garten Eden". San>ag, den 23. d. M., tritt Alexander M o isisi in dieser Spielzeit zum ersten Male als FieAo in Schillers „Die Verschwörung deS Fiesiko zu Genua" auf. Glellhaeitig wird die deutsche Uraufführung der „K o m ö d i e des ^Glücks" von Mola; NikolajewÄsch Evreinosf mit Alexander Moissi-vorbereitet. Bürger theater. Heute ErstauMhrung von „Caglioströ in Wien" von Johann Strauß. Io.h onn-St ra u ß-Thea te r. Heute 50. Ausführung der Operette,/Glück ,n der Liebe" mit Gisela Werdezirk. Sonntag nachmittags „Die Csardasfürstin", Montag. nachmittags „De r Zi ge u n e rpr i ma s". The ater der Joses st ad t. Morgen wird daS Schauspiel „Die Gefangene", neu einstudiert, wieder in den Splebplan aufgenomrnen. «ttp»ra«»d Dukitzk ja. Jnr großen Saal deS Gowepbevereines in der Eschenb.ich.msse gab Sonntag, den 10. April Hilda Dutitzkajae inen sehr bem-erV:nS<- werten Liederabend. Sie allein bestritt das ganze vortreffliche^ Konzert in gläitzender W-tse, da die Mltwitkenden im lehten Moment abgesagt lptten. Die Künstlerin fang russisch, von der Klavie virtuvin F.äilein Rosh HulleS Verständnisinnig beglettct. einige Lieder von Gretschanjnoff. darunter die berühmten „Wolga-Schipper". Sie sang ferner ^deutscher, sranzösischer. engttsäjer. ja sogar in spanischer Sprache. Am besten jedoch gelangen ihr die jiddischen Bo'kSlieder (Begleitung Fräulein Podzamische); ist dock Frau Dulftzvasa eine berufene Interpretin des jüdischen und hebräischen Volkslieder. Das Publikum dankte mit stürmischem Beifall. Tig. Vereine, vortröge und Bersammiungcn Zürmstische Jugendtzruppe Leopvldstadt, 2. Bc^., Zi Sichach. Nr. 33. Heute, 8'U?r,^ugendversärmn'lung. Mar-"'n um 8 'Uhr