Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2914 (8.4.1927)
- Date
- 1927-04-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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I Nr. 29M Ättm, FvöttaH Paula Löwenstein ihnen zuerst einen falschen HokMdck gezchst Me. Nach Verlesung einiget Pwtobolke und schriftlicher ZsrgenmtSfMen wurde die Verhandlung abgebrochen. Der GerMShos wird heute seine BeWüffe über die Stait- «<* h; s-eMen Anträge belmmtgebtz«. Mdweft. Der Postwagen des Chlcago-Cxprchzuges ünSgeraM. Berlin, 7. April. Nach einem Newyorker Te^egranrm der „Voffischen Zeitlrn^' wurde der Postwagen des NachtexpreßzugeS Saint LvuiS- Chicago in Joliet von zwei maskierten Räubern überfallen. Me Verbrecher fesselten das Personal Md erzwangen mit vorgehaltenen Revolvern die AuSli^ rmrg der Wertsache. Sie erbeuteten 20.600 Dollar. Da di« Räuber zuvor die Signaldrähte durchschnitten hatten, konnten sie beit Zug, der auf offener Strecke hielt, unbemjerkt verlassen. Ile zerstörttag des Flugzeuges de Pinkdos Durch ein brennendes Zündholz. Rom, 7. April. Die Agenzia Stefatti teilt mit; Der Flieger de Pinedo, der gestern früh von Hotspring abslog, ist am Roosevelt-See in Arizona eingetooffen, nachdem er die Kette der Rickly-Berge glücklich überflogen hatte. Während das Wasserflugzeug einen BeNzinvorrat aufnahm und de Pinedo sich auf dem Lande befand, wo. er sich mit einem Journalisten unterhielt, verursachte ein Zündholz, das von einer Person, die sich in einem Motorboot in der Mhe des Wasserflugzeuges befand, weggeworsen wurde, einen Bvand, der das Flugzeug schnell vernichtete. Personen sind durch den Brand nicht'zu Schaden gekommen. De Pinedo telegraphierte sofort an daS Luftfahrtministerium und bat um einen anderen Apparat. Mussolini gab den Befehl, daß ein Wasserflugzeug der Type ,,S 65", das gegenwärtig bei der. königlichen Lustfahrtescadrille im Dienste steht, nach Neüvyork gesendet werde. Man rechnet demnach damit, daß de Pinedo in den ersten Tagen des Mai seinen Flug wieder werde aufnehmen können. Verletzung der konfeffkouelle« vlelchbe« rechtkgttng in Ungar«. Budapest, 7. Aprtt. Die Regierung erließ dieser Loge ^ne Verordnung, laut welcher der griechlsch-lathol'.schen, der ' reformierten und evangelischen Kirche aus dem unter dem Dtte-l der Bermögensablö'ung gewonnenen staatlichen Bodenbesitz insgesamt über 20.000 Katastvaljoch Boden geschenkweise Überlassen wird. Die gleichfalls gesetzlich anerkannte jüdische Konfession prscheinr bei dir.'er. Bodenüiberweisimg völlig WevgcvNgen. Di« israelitisch« SandeÄanzlei richtete an den Kultusminister eine Eingabe, »n welcher sie gegen diese ungesetzliche Zurücksetzung der jüdlschru Konfession Einspruch erhebt und Minedur sondert. In der Eingabe wird darauf hingewiesen, daß di« jüdische Bevölkerung Ungarns in der letzten Zeit noch in größerem Hllaße als zur Zeit des alten größeren Ungarns ihre Bürgerpflicht sowohl in bezug ans die Steuerleistung »vie auch in jeder anderen Beziehung gerecht wird und daher Anspruch auf die gesetzlich gewährleistete Gleichstellung mit allen anderen anerkannten Konfessionen erheben kann. Eine Erledigung dieser Eingabe ist noch airSständ-ig. Antike Kraalhevea. Der Grund» weZhaillb We alten Avghpter die Leichen einbaLsaintiierten» war der Mauve, daß die Seelle jedes Menschen nach 8000 Jahren wieder tu den verlassenen Körper Anrückkelhöe. Der alle Loilb mußte also so lange erhallten blei'bvn. Anisüttg-Äch wlrrden nur die Körrüge ei-ntballsamiert, spater aber, 1^es<Ä-derS «in der frühchristlichen Zeit, wurde das Emballfamieron auch inr Volke allgemein üblich, und ^amii erwart sich deim auch das Vorhandensein jener Kahllosen Memmen, dre ian Äanüfe der .Zeit Mbage gefördert und unterfilchr werden konnten. Umfassen doch allein die dis Kwm Jahre 1034 reicheren Berichte der engtvschen Forscher SMith und Daitosan di« Ergelbrüsse der UnteHuchung von nicht wemgier M M.OOO Mlirmsn. Die bei den alten Aegyptern üblichen Ei'iibaSsam««rnngS'nretHv'Vsri haben die Körper während der Jahrtomlsende tatsächlich so gut erhalten, daß die Untersuchung die verschiede,rsteu KrankheitSzeichen an ihnen feftstellsn km«me. J-n Betracht Samen, wie Sack in der .Münchner Medizinischen Wochenschrift" mitteMr, natürlich fast auSlschk-ieWch Knochenfnnde, doch ergaben schon diese Forschungen esi»e reiche Fülle ausschbußreichsivn Materials. Eine der wichtigsten Foflstellimgen war, daß an keiner einzigen Mumie die Knochen Zeichen von AyphMS austv lesen. Daraus schellt also, daß diese Krankheit bei den alten Aegyptern noch nicht tjorfom, und sich dalher wohl auch nicht van der alten Welt aus verbrei-vet haben kann. Dagegen fanden sich Spuren von KredSerknanömigen. die aber erst in der byzantinischm Zchl nachAMxrftn sir^>. also früher pevrmrtLich ebenfalls um* VeiLmsnt wavon. Sehr ledeuvsame Evgebmsie lieferten di« Zchmsnterffnchuslgen. In der frühesten Zeit scheinen Ztchn* kvanshMrn nur sehr Men anfgetreten z>u sein, ja, bei der ärmeren BedÄkerwrrg kamen st« übecharwt nicht vor, sondern zunächst im all und m b?i den Königen und reichen Leuten. Fnl gürickien Maße «rk-erin dvm das Bedürfnis nach Wohlleben zmuchm, vermehrt« sich' auch k« Zahnkaries, so daß schl-ieWch bei den vornehmen Aegyptern die Zahn leiden fast mtt decfvvbc'n Häufigkeit auftnrten, wie man sie im «roderneu Europa teoibachwu kann. Trotz eingehender Untersuchungen fasch man koinr «vtnzigeiS Zeichen eine« ape nativen EiwgriffeS Wie«er Msrge«zett<mg Letzte Nachrichten. zimmermaa wer das Mandat. Rotterdam, 7. Äptik. Me angekündigt, sprach Itt efirer Keren Hajeffod'Derftmrmlung zu Rotterdam der frühere GMeraNvnMistär des DSttervundes in Oesterreich und frühere Bürgermeister von Rotterdam Dr. A.R.Zimineir, man Mer „PalSsttna Md dar Völkerbund". Sr sab, einen historischen UeveMick über das Palästina Mandat und kam zu dem Schluffe, daß die ganze Wett an einer guten Verwaltung Palästinas itttereffiert sei. — Anwesend waren der frühere Minister Dr. I. Th. de Diffev sowie zahlnetche Politiker und Gelehrte. Sie Pröfideateawahl in Lettlmv. Drei WaMänae refultatw». Riga, 7. April. (Wolff.) Bei der Wahl de« GtaaiNpräfidenten in der Sejmsitzung find drei Wahlgänge ergebnislos verlaufen. Im zweiten und dritten Mahlgang erhielt der Kandidat der Rechten, Kwecsis, 46 per Kandidat der Demokraten, des Zentrums und der Linke«, 1 Juraschewski, 41 Stimmen bei neun Sttmmenenthaltungen. Für 'die Entscheidung ist eine absolute Mehirtzrit imt) 61 Stimmen erforderlich. mmmmmmmmmmmmmmmrnm —■■■■■ an don Gebissen, ebensowenig wie Plomben. Bei d-er armen BevAkerung Aieben Vie Zähne Libvigens auch in der späteren Zeit völlig gesuuk», waS jedenfalls mit ihrer einfachen, fast tmrchwegS aaS roher Pstlanzenkost beftehenden Evnährung zuffominenhängt. Die häufigsten aller Krankheiten scheinen bei den alten Aeghptern GelenkSletden (Arthritts) — vor allem Gicht — gewesen zu sein, weil fast jede der untersuchten Leichen Spuren solcher Kro ^en aufwieS. Arterienverkalkung fand sich hingegen verhältnismäßig selten, und Steinkrankheitett scheinen noch seltener vorgekommen zu sein. Ganz im Gegensatz zu der bisher bestehenden Annahme, daß die Lepra, d. h. der wirkliche Aussatz schon bei den alten Aegyptern häufig aufgetreten sei, steht das Untersuchungsergebnis, das nur einen einzigen Fall von Lepra, zumal da dieser einzige altägyptische Fall erst aus christlicher Zeit stammt, also' Wohl kaum indentisch sein. Sehr viele der untersuchten Mumien zeigten Knochenbrüche, die durch Schienenverbände, wie man sie ähnlich auch heute noch im Sudan und Abessinien , verwendet, zur Heilung gebracht wurden. Spuren anderer chirurgischer Eingriffe fanden sich jedoch nichts auch Prothesen scheinen den alten Aegyptern noch nicht bekannt gewesen zu sein. Ser korpulente Sheman». Gin hervorvage-nde.r englischer Arzt hat jetzt die Behcvup- 'tiitnig aulsgefbellt, daß Frauen au§ Jnisti-nkt 'sich Männer zu Ehegatten wählen, die Anlage zur Kovpiulemz haben. Wenn man Liefe Ansicht anis ihre Richirigikeitt prüfen will, so muß .man m Dakannte.nkreif'sn und auf der Straße feine Stuben machen. Angenommen, man sieht a>uif.der Swaße einen korpulenten Mann, so kann man mit. einiger Bsstvlnmtheit annehmen, daß er verhsiratet ist — und daß ciimet lebhafter veranlagten Frau der Wurf nach diesem Manne geglückt ist. Natürlich werden die Frauen seWjst diese Beoibachtmng. wicht geilten lassen und behaupten, daß der Mann erst ht der Ehe diese Korpullenz erlangt hat, die mir durch das regelmäßige Leben bei guten, reichlichen Mahltzeitsn zur bestimmten Stunde sich eingestellt habe. Auf iöen ersten Mick könnte dies Argument wiMich Wer- Keugen. denn welcher Frau hat wiohl in ihren Jugendträumen als Ideal eine HeWengestalt vavgeschwebt, die korpuilent war? Jedes junge Mädchen bildet sich die Jdvalgefftailt ihres KUkünftigen Mannes. Er kann blond wie ein schlanLer, großer, lRauäuglger NovtllänÄer oder dunkel wie der dunkelste Indianer in Mahs oder Coopers Reisebüchern fein, aber uiemails wird er korpulent von Gestallt sein!, denn «in fetter Mann wirkt immer lächerlich, wenn er veritebt ist, eine Datsache, d»e sich Shakespeare schon in feiwen „Lustigen Werbern von Windsor" zunutze gemacht hat. Trotzdem besteht im wirklichen Leben bei jungen Mädchen di« Neigung, Männer zu heiraten, die Anlage zur Korpulenz haben, und der Grund hiezu liegt tiefer, als man mvf den ersten Blick vermutet. Jn1stin<ktlv Dhlen die Frauen, daß korpulente Männer leichter zu lenksn sind, da sie nicht so erregbar und größeren Tlustvengungen abhold sind. Sie geben bei einem Streite leichter nach, che sie es bis zum Aeußersten kommen lassen,, denn das stört sie in ihrer beschaulichen Ruhe; selbst auf die Gefahr hin, ihr Anschen zu untergraben, bestehen sie nicht auf ihrem Willen und ordnen sich der Bequemlichkeit halber dem Willen ihrer Frau unter. Kurz gesagt, eine Frau, die einen korpulenten Mann zum Ehegemahl hat, hat in 96 von 100 Fällen ihren eigenen Willen, und deshalb, kann man der Ansicht des englischen Arztes nur beipflichten, daß die Frauen sich vor der Heirat die richtige Gestalt M vollkommenen Ehemannes aus« suchen und das Ideal ihrer Jugendträume in Trümmer schlagen. Bezugspreise der „Wiener Modenzeitung“: Monatlich Wien und Oesterreich ..8 5 — Tschechoslowakische Republik......... ÖK 22 — Jugoslawien. Dinar 60'— Polen-. «>»«*. •<•«. •«•..... Zloty 6^— Deutschland. Qoldmark 4*— Frankreich, Belgien. Frcs 35 — Italien ..Lire 20 — Rumänien ..Lei 170 - Bulgarien ................ Lewa 100— Amerika ................ . Do'iar T— Schweiz und das übrige Ausland.Frcs v— Oesterr. Poatsparkas^enkonto 150.693. Ktcpanm '■ ..' ..JL'B-M* Me«, 8. »prL Das Wetter. Dkm RegeiMttte bkr letzten Tatze ist gestern eine VeK-runy gefolgt, die aber nur bis abenvs anhielt, m wieder RWe MedkrkchiSae fiele«. Die Vorhersage spricht von einem Andcwern des veränderlichen MlttemegSchlaWovS; meist trüb, «tzirsßfch etwas wärm«. ^GeenzveränderungenT^ In dem unter diesem DM Wprn m MsSW Gtell« evschlenenen Aufsatz ist durch einen uuHebsaim-u Dmckfchler der Name des AutormMmmdL Er lautet rkchttzp Dr. Fritz ÄSwenflein (Jerusalem). Da» Erdbeben ia Glonpnierr, über das Mittwoch berichtet wurde, Mtc auch ht der Elwstske». mark zu spüren, am deutlichste« in Bad Gleichenberä, wo zwoii zremuch heftige Erdstöße festgestelli wurde«. Auch dke sASmo» Shischen Apparate der Wiener Zentralanstalt für Meteororegistrierten dieses Geben. Die Herddistanz von Mett betrug 18ö Kilometer. DaS Hauptschüttelgebiet dürste demnach unweit der südsteirtsch-jugvstawischen Grenze zu juchen stiu. Rene Zigarre». Dw Tabakrrnie bringt vom 10. Aprkk l. I. an ihm nmett Zigarrensorten „Seno?' und „Virginier espeeial N" in>,Verschleiß. Die Genorzigarren zum Preise von 10 Groschen pro Stück sind i« Gürtelschachteln zu 100 Md in Kartons zu fünf Stück, die Virginier-espectal-Ü-Zigarren zum Preise von 20 Groschen*pro Stück in Kistchen zu 50 Stück verpackt. GleiAeittg werben die Gemischten Ausländerstumpen, die bisher nur in Paketen, bzw. Gürtelschachtekn zu 100 Stück verpackt waren, auch in Kartons zu Mf SM in Verschleiß gebracht. Selbstmord einer Wienerin in Budapest. Wie aus Budapest gemeldet wird, hat sich dort die Gattin eines aus Ungarn stammenden Wiener Fabrikanten, Frau Karl Kr ei big, mit Bevonal vergiftet. ZM Wvtkv der Tai sol! ein« nnglümiche LiebeSangelegenheu fcfo Die Leiche im Frack. Laut Meldung des GendarmerkePostkttS Langenlebarn wurde am 29. v. M. auf dem Bahngeleise dis Leiche eines zirka 60- bis 65jährigen Mannes gefunden, dessen rechter Oberschenkel und rechtes Schultergelenk vollstäMg abgetrennt waren.' Bei dem Tost« wurde eine auf die Strecke Heiligenstadt—Tulln lautende Fahrkarte vorgefunden, weshalb anAmchmen ist, daß er mit einem Personenzug von Wieit bis Zeiselmauer fuhr und sodann auf der Bahnstrecke weitevging oder den nachkommenvkn beschleunigte,! Personenzug benützte, abstürzte und überfahren wurde. Die Leiche war mit zwei schwarzen KamuMrnmtztwen (Sakko und Frack) und schwarzem Wrnterrock beneidet. U'n weißes Leinenhemd weist die rote Märke J&. ©/', eftte weiße Leinemmterhofe „C. P." auf. An einem Glas Karlsbader Wasser gestorben? Der im 3. Bezirk wohnhafte Schlossermeistee Wnuit schvtz wurde gestern früh vm, seiner. Frau, als diese, um G),kauft zu besorgen, das Haus verlassen hatte, tot aufgefn»dein< Bon ärztlich« Seite wurden Symptome des GrstrckuntzstodeS an dem Toten konstattert, welche den seltsamen Tod rmr noch mysteriöser erscheinen ließen. Wanitscher, der mit jeinet Frau in besstm Einvernehmen lebte und keinerlei finanzielle Sorgen hatte, erfreute sich auch einer ziemlich guten Gesundheit. Die Aufllarung der Art oeS Todes ist ziemlich schwierig. Ein Selbstmord scheint in dem Falle gänzlich ausgeschlossen. Das rätselhafteste Moment an dem Fall aber Kft die Tatsache, dre nachträglich konstatiert hfechen konnte, daß Wanitschek knapp vor seinem Tode ein Glas Ka rlsbador Wasser getrunken hat. Er pflegt«, jeden Morgen Karlsbader, .Wasser zu trinken, und es erscheint nicht ausgeschlossen, daß Wanitschek sich durck dieses Wasser vergiftet hat.- Die weiteren Nachforschungen werden über Sen Fall Anffktruttg bringen, . Der RcmÜansall in Simmering fingiert. Der gestern gemeldete Raubüberfall an den, Eisenbahner Franz Schimaeek hat sich als fingiert herausgestellt. Sch,-, mac« hat bei seiner heutigen" Einvernahme int Spital ge* standen, sich selbst den Stich zugefützt und die Sache mit dem Raub der 40 Schilling erlogen zu Haben. Seit dem 1. d. M. hatte er sich unterstandslos herumgedriieHen.. Dem Menst blieb er fern und sollte gestern .gu einer DlszipLnao* Untersuchung erscheinen, die sich gegen ihn wegen Trunkenheit im Dienste richtete. In seiner Aufregung hat er sich dann den Stich mit dem Messer zugefügt uEdH Mävchm .vpn dem Raubanfall erzählt.! Ein abgestürztes AutotvS. Aus Lemberg wird gemeldet: Auf dvv Mvaße VoN Ktol'omea nach Kuty ist ei» WltobuS infolge Versagens der Brems« über einen Abhang hinabgeMrzt, wobei z wer Person v n ums Leben kamen um> 13 verfttzt wurde», ' DaS Recht am eigenen Mt. Die bekannte Pariser Schauspielerin SpkNelly hat «int Photographen, bei dem sie NacktbÜder misschließlich für ffjm eigenen Privatbesitz bestellt hatte, vor Gericht auf Zerstörung der Platten geklagt. ES war nämlich in. der Wiener Zeitschrift „Me Bühne" eine Reproduktton erschienen. Karro — MMionenftadt. Aus Kairo wird gewettet: Im Monat Feviümr fand in Aegypten die ikblirhe periodische NolWzWlung statt deren erste Resultate jetzt Beftmnt werden. Demnach beträgt die Einwohnerzahl Aegyptens 14,861.766, was einen Zuwachs von 1,400.000 feit dem Jayre 1917 darstellt. Besonders stark war der BÄröKemWSzmoachs in Kairo rmd m Ullexandria. 'Kairo Isäk die ° Nttüion Mer>äi ,^ten und zMt heute 1,069.824 Bewohner, während Alexandria mit 670.N4 Bewohnern die Kweiigrößte Stadt des Landes ist. Der Automobilverkehr in Palästina. Während es in Palästina vor dem Kriege fast gar keine Automobile gab, ist deren Zahl seit der britischen Besetzung in ständigem Zunehmen begriffen. Palästtna zählt jetzt 1675 Automobile, von denen 1168 für die Beförderung von Reisenden zwischen den Städten und den verschiedenen Siedlungen bestimmt sind, 895 für die Beförderung der Reisenden in den drei Städten Jerusalem. Jaffa, Tel Awiw uns Haifa, mrd 111 Lasiautomobile. Außerdem zählt man in PalMna 146 Motorräder. vih wuiy aas wqcn. London besitzt unter vielen Museen und SonttttkungeN auch eine Bücherei, die unverglolchliche Schätze des orientalischen Schrtsttmns birgt. W ist das die BivlotW des Jndienamtes, die bereits von der Ostindische« Kompagnie gegründet wurde und seit jenen Tagen alte Bücher «sfr genommen hat, die in Indien in irgend einer Gprchche gedruckt wurden. Daher tzommen OrienttlNsten aus Mn Teilen der Welt hieher, um SansArit und Bali, ArabM und Persisch und die anderen Sprachen des Ostens *u studieren. Auch die indischen Fürsten und Staatsmänner versäumen nie, dieser Bücherei einen Besuch abzustatten. linier den 160.000 kostbare« Bänden. .ifiSn u£ t