Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2912 (6.4.1927)
- Date
- 1927-04-06
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Sk. 291* *»'- 11 Ifln i irfi VJKltf iVCtUKOuüf WtO«Le MOrgOAHOttrmg 6. »pr« 1927 Set Prozeß tun das abgehackte Nein. -re Svitalsdlenrr Mraz. — kin anonymer Brief. — Snthaftnng hi FrSnleins SSwensteln- Der Zweite Akt dckS geheiminsvoKer: KrrnttnalWms eom abgehackten Beist wurde gestern vor den Schöffen abgerollt: die Verleumdunysaffäre des Spitaldieners Mraz. Als Akteure erschienen zum erstenmal sämtliche Ang!rklagte, auf der einen Seite die Familie Marek und die Schwester der Frau, Fräulein Paula Lö'wenstein, auf der anderen Seite die angeblich Verführten, dier etwas schwerfällige ungebildete Spitalsdiener und seine Frau. TE: Verhandlung war ziemlich reich an dramatischen Szenen, besonders während der Konfrontation des Mraz Mt Herr« und Fvaur Marek. Mraz sagt beiden Ins Gesicht, daß sie ihn mit 10.000 bis 20.000 Schilling bestechen wollten, damit er die Heiden Aerzt« Dr. F r 1 e ß und Dr. Paul beschuldige daß sie an dem Bein hermngeschnitten hätten; Markt und Frau setzen dieser Behauptirng immer nur eilt starres Nein entgegen. Zu Beginn der Verhandlung verlas der Vorsitzende einen an ihn gerichteten «montMen Brief folgenden Inhaltes: „Die Stimme des Gewissens läßt mir keine Ruhe und keinen Frieden, ich bin g^iounffm, im Prozeß Marek Ihnen Wichtiges mjitzuteilen. Frau Marek und ihre Mutter haben gelogen. Frau Marek hat ihrem Mann das Bein selbst abgeschlagen und ich lieferte ihr eine Rekordspritze mit Morphium, mit welcher sie ihrem Mann eine E i n s p r i tz u ng in-achteam Fuße, wo vorher die Stelle mit Tinlenbler bezeichnet wurde. Würde ich nicht bestraft werden, stellte ich mich selbst dem Gericht zur Verfügung. Für nueine Beihilfe erhielt ich 200 Schilling." Der Vorsitzende bemerkte, daß der Briefschreiber, wenn er sich melderr würd^, keine StrasK zu befürchten hätte, da sein Delikt bereits verjährt sei und forderte ihn auf, falls er sich in: Audjilorsiuüi befände, sich zu inelden. Diese Aufforderung blieb jedoch erfolglos. Vors.: Frau Marek, was sagen Sie zu diesen: Brief? - Frau Marek:, Die ganze Sache ist e r f u u b c n. Ich bitte, alles daranzusetzen, daß der Mann ausfindig gemacht wird. Es ginge vielleicht nach der Schrift. Ueber Antrag des Verteidigers Dr. Teirich wird beschlossen, Polizei liche Erhebungen zur Eruierung des Briefschreibers vornehmer: zu lassen. Hierauf beginnt die Verhandlung über das Faktum Mraz. Zunächst wird das Verhör mit Erml Marek abgejührt. Vors.: Sie werden beschuldigt, eine Verleum düng an den Spitalsürzten Dr. Frieß und Dr. Paul begangen zu Haber: und den Karl Mraz zu einer falschen Aussage über angebliches.Manipuliere:: mit dem abr.fi-' hackten Bein in der Mödlinger Pcosektnr ar^estiftet zu haben. -Marek: Ich fühle mich nicht schuldig. Als mjir begannt ivurde, daß das abgehackte Bein aus den: Mödliilger Spital weggeschafft wurde, habe ich nrich erkrrndigt, was damit eigentlich geschehen sei. Es wurde Mir der Spitalsdiener Mraz namhaft gemacht, der mir hierüber Auskunft erteilen könne- Ich bat Mraz in meine Wohnung, und er erzählte nrir, daß er für die Peosektur warmes Wasser aus dem Spital holen Mrrßte, und als er dann wieder in die Prosektur kam, sah er Dr. Paul das abgehackte Bein in der Hand halten und; mit einem Messer in der groftE Wunde herumschui'iden. Dr. P.inl sagte dem Dr. Frieß: „Wenn uns das gelingt, können tvir uns aus der Sache viel außerholen." Ich fragte Mraz, ob er dies auch mit seinemEidehe»- stätigen könne, was dieser bejahte. Ich habe ein schriftliches Protokoll mit ihm versaßt und ließ ihn :mtevschreiben. Mraz sagte dann noch: „Alles ist wahr und selb st wenn ich in Stücke gerissen werd e, kann ich nichts anderes sagen als die Wahrheit." Ich ließ die Unterschrift des Mvaz notariell beglaubigen — fährt Marek fort — schrieb die Erklärung zweimal ab und bat meine Schwägerin, Mraz abzuholen und zum Notar zu führen. An: nächsten Tage kamen dann die Anwälte Doktor Kraszna, Dr. Silberknopf und Dr. Riehl zu mir und ich übergab ihnen die legalisierte Erklärung. Später kam Herr Dr. Tabak zu mir und zweifelte an der Richtigkeit der Angaben des Mraz, deshalb ließ ich ihn wieder zu mir komme::- Bors.: Sie haben bisher bestritten, daß Mraz mehr als einmal bei Ihnen gewesen ist. — Angekl.: Ja, ich gebe das jetzt zu, ich habe das damals nur gesagt, well Frau Mraz uns nach der Verhaftung ihres Mannes darum gebeten hat. — Vors.: Sie haben nun dem Mraz eine Abschrift des Protokolls übergeben. Man behauptet, damit er es auswendig lernt. Angekl.: Nein, ich habe es ihm nur übergeben, wie ich jedem, der mir eüvas unterschrieb, eine Abschrift übergeben habe. Am selben Tage kam auch Herr Skaritsch zu nur, und vor diesem erzählte Mraz auch, daß er die Sache mit dem Bein schon seinerzeit einer Frau und einer Kaufmannsfraü auf der Triesterstraße erzählt habe. Mraz hat bei dieser Unterredung auch vorgebracht, daß Dv. Frieß sich nach dem Unfall häufig Wein und Champagner HÄen ließ. Der Vorsitzende konstatiert nun, daß Emil Marek drrrch Dv. Riehl am S. Dezember gegen Dr. Frieß und Dr. Paul die Strafanzeige erstatten ließ. Weiters resümierte Hofrat Gangwohl aus den Protokollen, daß Mraz, als er eines Tages nach Haufe kam, eine Karte vorfand» auf der nur die Worte „Brühlerstraße 110" standen. Am nächsten Tage habe er sich mit seiner Frau in das angegebene Haus begeben und Frau Marek, die das große Wort führte, habe ihn gefragt: „Was haben die Aerzte an dem Bein herumgeschnitten? "Mraz hätte darauf geantwortet: „Ich kann nur sagen, was ich bei Gericht gesagt habe." Frau Marek hätte dann bemerkt, es sei schade, daß er solche Aussagen gemacht habe, denn sie hätten eine Prämie von 10.000 bis 20.000 Schilling ausgesetzt, ivenn der Prozeß günstig für sie ausfiele. Die Mraz wären arme Teufel und es wäre sicher gut für sie, wenn sie ein solches Stück Geld bekommen hätten. Mraz habe nun vor dem Untersuchungsrichter angegeben, daß er die ganze Geschichte über die Aufforderung der Frau Marek erfunden habe, um zu oem versprochenen Geld zu kommen. Frau Marek habe ihn bei seinen Erzählungen unterstützt und Ausbesserungen an seinen Worten vovgenommen. Eine Mschrift des Protokolls wurde ihm übergeben, doch habe sie am nächsten Tage Paula.Löwen st ein wieder abgeholt. Marek erklärte die ganze Darstellung für unrichtig. Ueber Antrag des Staatsanwaltes wird nun Dr. Riehl als Zeuge über den Hergang der Erstattung seiner Anzeige gegen die beiden Aerzte einvernommen. Eines Tages — so erzählte er — wurde ich von Dr. Kraszna verständigt, ich möge mit ihm nach Mödling hinausfahren, weil, die Mareks uns eine wichtige Mitteilung zu machen hätten. Dort legten uns die Mareks das Mrazsche Protokoll vor und beauftragten uns, alles Notwendige und Zweckdienliche zu veranlassen. Wir beschlossen, die Strafanzeige zu erstatten. Nach einer Pause wird nun das Verhör mit Martha Marek vorgenommen. Ihre Angaben decken sich im wesentlichen mit den Angaben ihres Gatten. — Vors.: Mraz behauptet, Sie hätten ihm eine Prämie versprachen. — Angeklagte: Das ist unrichtig. Es ist doch gewiß, daß an dem Bein nachher hecummanipuliert wurde. Das sieht man doch. — Vors.: Die Sachverständigen negieren das aber auSdriicklich. Ist es richtig, daß dem Mraz eine Abschrift des Protokolls zum Auswendiglernen iibergeben wurde, damit er später keine Dummheiten macht? — Angekl.: Alles unrichtig, mein Mann hat die Erklärung nur einmal geschrieben. — Dorf.': Sie haben der Frau Mraz nach der Verhaftung ihres Mannes zugeredet, bei ihren Angaben zu bleiben, weil sie sonst eingesperrt werde, und haben ihr sogar ganz zutreffend ein Strafausmaß von sechs Monaten bis zu fünf Jahren genannt. — Angekl.: Auch unrichtig. Herr Präsident, Sie können das nicht behaupten, weil Sie nicht anwesend waren. Ich werde mich doch nicht an einen Herrn Mraz wenden, wenn ich eine falsche Zeugenaussage haben wollte. So viel Menschenkenntnis müssen Sie mir noch zutrauen. Da hätte ich mich doch etwa an den Prm:arius Füster gewendet, um ihn zu gewinnen. — Bors.: Da wären Sie wohl aber sehr schwer angekommen. — Angeklagte (heftig): Herr Präsident, wenn Sie schon der Meinung sind, daß ich das getan habe, bitte mich gleich zu verurteilen. Wenn Sie nur dem Mraz glauben und nicht mir, was hat es dann für einen Zweck? — Vors.: Ich halte Ihnen nur vor, was das Ehepaar Mraz gesagt hat. •— Angekl.: Es liegt an Ihnen, dem Mraz zu glauben oder uns zu glauben. (Heiterkeit im Auditorium.) In der Nachmittagsverharrdlung wurde die Angeklagte Paula Löwenstein verhört. Auch sie bezeichnete sich als nkchtfthrrldig und erzählt den Hergang der Verleum- , dungsafsäre konform mit dem Ehepaar Marek. Mraz habe von selbst erzählt, daß an dem Bein herumgeschnitten wurde, und von einer Prämie, die ihm Frau Marek ausgesetzt habe, sei keine Rede. Sie habe Wer Auftrag ihres Schlvagers die Abschrift des Protokolls zu Mraz getragen, ihm aber nichts von: Auswendiglernen gesagt. Auch den Unfall schilderte sie ebenso tvie Herr und Frau Marek. Karl Mraz, ehemals Spitalsdiener in: Mödlinger Spital, derzeit stellenlos, bezeichnete sich als schuldig, gab jedoch an, daß er von den Eheleuten Marek durch die Aussicht auf eine Prämie von 10.000 bis 20.000 Schilling SU seinen Verleumdungen angestiftet wurde. Cr erzählt dann die ganze Geschichte mit dem Protokoll, wie sie in der Anklageschrift geschildert wird und vom Borsttzenden verlesen wurde. Be: der Verfassung des Protokolls habe ihm Frau Marek die Worte eingegeben, und tags darauf sei Paula Löwenstein mtt einer Mschrift des Protokolls zu ihm gekommen und habe ihn aufgefordert, cs auswendig zu lernen. Gr habe angegeben, daß Dr.. Paul zu Dr. Frieß gesagt habe, mm: müsse aus der Sache etwas herausholen, worauf Frau Marek ihm sagte, er solle lieber angeben, daß Dr. Paul gesagt habe, man müsso Geld verdienen, well man das besser verstehen werde. Man könne damit Geld verdienen. Frau Marek sagte ihn: auch, ihn: als Krüppel — er hat nämlich drei Finger verloren könne ein fo großes. Stück Geld sehr von Nutzen sein. Mraz wird sodann mtt Marek konfrontiert und sagt ihm seine Verantwortung ins Gesicht, doch dieser erklärt ünmer wieder, daß die Aussage des Mraz unrichttg sei. Als Mraz der Frau Marek gegenüber-gestellt wurde, sagte diese: ,-Dieser .tzerr hat schon beim Untersuchungs- ' richter die Frechheit gehabt, mir ins .Gesicht zu sagen ..." — Boris.: Ich verbiete Ihnen diese Ausdrucksweise, sonst werde ich Sie disziplinär bestrafen. — Frau Marek: Ich kann nur immer wiederholen, daß weilte Angaben richtig sind. Durch die Fragen der Verteidiger wird Mraz derart k o n f u S, daß er nunmehr nur noch unznsmnmenhangende, unverbindliche Aussagen macht. Die nächste Angeklagte Frau Mraz erzähtt dm Hergang der Verleumdungsgeschichte ebenso wie ihr Mann und belastet das Ehepaar MarÄ. Während ihrer Einvernahme beginnt sie f« a 9 lä » AiA tyvftTJJ Jtt wRÜlOtr so daß der Vorsitzende eine kurze UnteÄbrechui^ einiut. . lassen mutz und ihr dann gütlich zuredet. Frau Mraz hat vor drm Untersuchungsrichter die gleichen Angaben wie ihr Mann gemacht, sich dann aber, als ihr sein Geständnis vorgehalten wurde, ebenfalls zu einem Geständnis herbeigelassen. Auf die Fragen der Verteidiger kann die etwas einfältige Frau keine erschöpfenden Antworten geben. Dr. Frieß als Zeuge wiederholt seine bereits gemachten Angaben und gibt auf Befragen des Dr. Teirich an, daß er die großen Geldbeträge, Wer die er nach den: Unfall verfügte, durch Aufnahme von Hypotheken auf sein HauS erhalten habe. Auch der zweite Arzt Dr. Paul gibt an» daß an dem Bein keinerlei Manipulationen vorgenommeu wurden. DaS Ehepaar bittet mm beide Aerzte wegen der au ihnen begangenen Beleidigung um Entschuldigung, die diese ihnen auch gewähren. Nach Einvernahme des RevierinspektorS Kürm er. der die Erhebungen in diesem Kriminalfall gemacht hatte, und des Fuhrwerkers Skarits ch, der in der Wohnung anwesend war, als Mraz seine Behauptungen zu Protcssoll gab, sowie des Chauffeurs J a k ob o w i t s ch und der Mutter der Frau Mraz wurde die Verhandlung in später Mendstunde abgebrochen. Vor Schluß der Verhandlung verkündete der Vorsitzende den Gerichtsbeschluß auf* Enthaftung der Paula Löwen st ein gegen Gelöbnis. Frau Marek und Paula Löwensiein bedankten sich weinend beim Vorsitzenden und Staatsanwalt für irie Enthaftung. Paula Löwenstein trat auf Emil Marek zu, verabschiedete sich von ihm und sagte:.„Sei stark, Emil!" Wie«, 8. April Das Butter. Das ApriKvetter mit semen :veckMnh«n Niederschlägen scheint sich aus 'längere Zeit einzurichten. Die Bowherfege spricht von einem Andauern der gegenwärtigen Wetterlage mit zeitweisen Niederschlägen und lebhGten westlichen Winden. Neuerliche Gasunfälle in Men. . Kaum daß die tödlichen GasnnMe a-tts der Wicheneine Klärung gefunden haben, wird schon wieder Über eine «mysteriöse GasauMrömung berichtet. Als der Private Stangl gestern früh in seine c Wohnnirg in der Marktyasse erwachte, verspürte er einen intensiven Louchtgasgonvch. Rasch sprang er aus dem Bett und eilte in das angrenzende Schl-aWmmer, in dem seine Mutter und sein Bruder lagen. Er versuchte sie zu wecken, da er auch in diesem Zimmer den starken Gasgeruch verspürte, doch vergeblich. Mn wurde die RettungSgeselsschaft berufen^ die die Beiden wieder pnt Bewußtsein brachte. Der Ingenieur der verständigten Gaswerke stellte fest, daß eg sich augenscheinlich um einen Defekt in der Gasleit«.ng handle mtb hat entsprechende Vorkehrungen gettoGen. Neue Autolinie» im Bmgenlanbe. '« Aus Sauerbrunn wird uns aomeWek Mrzvich fandet, in Eifenstadt bzw. in Oderwarth Fahrplanbesprvchu-ngen statt, bei denen von den Burgenlündern die Errichtung mehrerer wichtiger Postkrastwaigenkinien gefordert wuden. Die Postverwaltu-ng stellt folgende Linien in Aussicht: Men—Rust, Eissustadt—Siegendorf, Güssing—Groß-Petersdorf (zsoeimal tiiylkch), Güssing—Gurgau (zweimal täglich), Kohsidisch—^ntsch-Schühen und Güssing—Heiligeukrvug Me Laudostzvenge). „Geschäftstüchtige« Ortsschulräte. Die Grazer »Tagespost« meldet wß Marburg, in Mefiea seien sämtliche Mitglieder des dortigen OrtSfchul« ratos v e r h a s t - t und dKn Kreisgerichte eingevtesert worden, weil sie großer Unterschlayung'en beim Bau «i»«s SchuHauses und einer Wafferleituwg voschuldiat werden, deren Kostenvoranschlqig im Betrage van 0O&OQO Dmar um 700.00P Dinar überschritten worden sei. Festbankett der Wieusr Msmchi--Orga»isaüon. Samstag abends veranstaltete die Misracht-Organisatio» m Wien ein Festbankett im Restaurant Bachhar anläßlich des 2Mhr!^">l Jmiläums der Msrachi-Weltorganisation. Herr Jfrdor Austerlitz begrüßte die Vertreter des Zionistischen Landeskomitees, der Israelitischen Ku'ltuGemeinde, der Zionisten-Revistonisten, des Jüdischen NationatfondS und viele andere. Herr Oberräbbiner Dr. Chajes hielt eine längere Anfpwche^ in der er der Tätigkeit des MSvachi Anerkennung zollte. Herr Dr. Rvthblum sprach im Namen des Zionistischen LapdeSkomitees und würdige die Bedeutung der Dhoragebote und der religiösen Juden als Erhalter des Judentums. Herr KnltuSrat Bauminger begrüßte im Aufträge der KnltuAgomeinde und bezeichnet« den Misrachi als Erbauer des Fmrdaments der ganzen zionistischen Aufbauarbeit. Herr Rabbiner Dr. Feuchtwang hielt hieraus die Festrede, woraus noch Ansprachen der Herren Rabbiner Dr. Mehrer, M. D. Groß und S. Leenmann folgten. Der Jutzendchor tvug hebräißche Lieder vor. Hierauf folgten gesangliche Prohukttonen des Herrn Kultusvates März und Herrn Osias Kupsermann. Eine d«nrch Herrn Hermann Bloch verarsstaltete Kollekte brachte einen schönem finanziellen Erfolg, au welchem Herr Julius Kr«pn:k einen hervorragenden Anteil hat. i NoMmatttsiSivsdmSttirdmltiid ftnognmii verschiedener Waren wurden bisher vo-r: der PolMhen Lust» verkehrsÄ-G. Merolot", Wien, 1. Bezink, DegetthcWraße 7 (Telephon 71-0-S4), ohne die geringste BeschädigmP oder Verlust befördert und einige Stunden nach der Abgabe dem Mressaton zugestelll. Etwaige NachnahmÄetrüge waren # 'schon am überuäMteu Da« in> den Händen das SflUentanB» wp* W«*+ T>ft M*V!3^a EOTl iHSPflSBWTf