Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2909 (3.4.1927)
- Date
- 1927-04-03
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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S Wien, SonmbaN Wiener Morgenzeitung imm Bühne und Kunst. kpilog zum Veelhovenfeft. Es erübrigt noch, über das OrchssterkoiMrt zu berichten, welches Felix Weingartner leitete. Tr war glänzend disponiert und die PhiHarvwnNer spielten mit ei-nem Heroismus, welcher der „Eroika" durchaus würdig war. Auf dem Progmmm stand ferner die zweite Lecmoren-Onverdüre (in neuer Fassung). Die Rangsordnnng der verschiedener: Leonoren-Onvertüren ist durch immer neue Hypothesen über die zeitliclw Entstehung der einzelnen Fassuirgen zn einen! schier unauflösbaren Hexen- Einmaleins geworden, auf das hier nicht eiugegangen werden kann. So viel steht feist, dag für jeden Laien die dritte Ouvertüre die Vollendung bedeutet nud die zweite ihm mir als Entwurf dazu crscheiut. Solist des Abends war Ignatz Friedman«, der als seiner Klangpoet allen lyrischen Schönheiten des G-Dur-Klavierkonzertes gerecht wurde. Paläo Casals hatte das Cello mit dem T altstock vertauscht und führte in Beethovens ,-Achter" ein strenges Regiment. Kein Zweifel, 'daß n als Dirigent den Kommandcistab zu führen versteht, wenn auch sein Beethoven für unseren Geschmack zu wenig deutsch, gleichsam zu spanisch ist. Mit seinen heftigen Altenteil, mit seinen nervösen Spannungen und Entladungen wird er dem heiteren Grundcharakter der „Achten" kaum gerecht. Noch einer interessanten Veranstaltung sei gedacht. In der tschechischen Gesandtschaft im Palais Lobkowitz fand im historischen Marmorsaal, in welchem einst zum ersten Male die „Eroika" erklungen war, eine schöne Beethoven-Feier statt. Das ausgezeichnete böhmische Streichquartett spielte da Beethoven-Quartett op. 18 mit echt slavischem Musikantentemperament in feiner Ausgeglichenheit und Jan Herman trug die K'la-viersonate op. 101 voll Klangdelikateste vor. Alles in allem hat das Beethoven-Fest wieder einmal gezeigt, wie reiche musikalische Kräfte im Wiener Boden schlummern. Man braucht sie nur zu wecken und zu organisieren, wie es Guido Adler, der Nestor der'österreichischen Musikwissenschaft, zugleich der Anreger und die Seele des Mu-stkfestes, verstanden hat. Sein Werk war auch der internationale musikwissenschaftliche Kongreß, der gleichzeitig tagte und mehr als hundert Vortragende aus aller Herren Länder in Wien vereinigte. Und sein Verdienst ist es auch, daß die durch den Weltkrieg aufgelöste „internationale Mustkgefellschaft" über Beschluß des Kongrestes in neuer Gestalt wieder ersteht. So hat das Beethoven-Fest die wnhchaft schönste kulturhistorische Mission eofüllt, vSvkewertföhnend zu wirken und die letzten Grenzmauern niederzureißen, welche noch vom Weltkriege Ki zum Schaden von Kunst und Wissenschaft bestanden. ffö. Echwedische Kunst in Wien. Ausstellung in drr Sezsfsion. Die nordische Natur nimkrtdem nordischen Künstler viel^'vorweg. - c Formen, die sie - derart > vUMlntisch gestaltet. daß der Nachschaffeitde gar nicht „Mieren" muß, uAi> rnkeressant zu erscheinen. Farben, von intensivster Lust durchlebet, kristallklare Helle, in der alle GHünmiffe des Spektrums verborgen -liegen. Eine Gemütsverfassung, die vom Gwßstadtcase ebensoweit entfernt ist 'wie vom Dachstubermtelier. Kurzum: die Atmosphäre freudig schaffender, mit ihrer Welt zufriedener, in Harmonie gesättigter Menschien, die das Problenratische, FraKvürdige, Entgötterte der Zeit mit den Augen der Weisheit und Gesundheit von oben he mb betrachten können; die Ruhe zwar denkender, ak^r sich in Experimenten nicht verheerender Künstler — sie haben das ästhetisch-ethische Nachkriegsdebakle nicht erlebt. Wir können diesen Zustand, diese geistig-künstlerische Haltung mit beim! abgegriffenen Wort „Kultur" bezeichnen. Dann wird man uns verstehen. Dann wird män ihren Werken die Anerkennung nicht versagen, die-ihnen sonst sehr leicht versagt werden könnte, die Natur durch ein Temperament gesehen!, heute wissen wir, wie oft da gpbkufft toorden ist. » Kritische Analyse: die Schweden arbeiten mit den Mitteln der allgemeinen europäischen Kunst — soweit sie repräsentativ auftreten. Ne sind lvie ihre europäischen Kollegen Fortsetzer des Jinpressionisnms und dessen Bejaher — bei aller naturalistischen Wahrheit, die oft so stark ist, daß man sich in das kitschige München der achtziger Jahre zurückgeschleudert fühlt. Sie kennen den Wirkungswert der ungebrochenen Farbe, sie lösen das Raumproblern aus dem Aermel, sind warm und gemütlich im „Genre", das noch immer nicht abgestorben ist, und hie und da flackert etwas von der neuen Formel auf, dst man in Berlin die „neue Sachlichkeit" nennt. Sprach ich von München? Sprach ich. von Berlin? Irrlichter! Es ist schließlich nichts anderes als die großen malerischen Ideen Frankreichs, es ist Paris, die Geburts- und Wiedergeburtsstätte der modernen Malerei. Wieder zeigt sich hijer bei den Schweden der ungeheure Einfluß Frankreichs, noch irmner dominierend, wenn man ihn auch schon längst totgesagt hat. Das Spezifische, das hinzutritt, ist das Meersalz des Temperaments, die nordische Kühle, die Strenge des Charakters, der das Bohemienartige verschlingt, das Bürlich-Solide, das Akademische, Wohltemperierte, Antihamletische. 1680, 1926 stehen friedlich nebeneinander, lächeln sich mit dem Zartblick erfreulichen Wiederersen- *erM an. Die Entwicklungsschnur hat keinen Riß. Die großen Namen bestehen. Da ist Anders Zorn: »Osariser'FrauerM im Salon, etwas steif in der Hal- Ottomane - Matratzen Auch Teilzahlung! H.Vellz,Wlm, ll,Darwlnn»i}9tt ■iBRimiiiiiiiiiHiiRiiiiiiiuiiiiinii SfEGM. KORNMEHL GROSSFLEISCHHAUEREI Ztntuie: IX., Bezirk, Bergfasse 19, Telephon 19*3*99'U. .16^*34 Lieferant für Heilanstalten Abteilung für tmter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabblnats der Isr. Koitus* gemeinde Wien 40 IX., Berggasse 15 XVIII., Währingerstrafle 97 »&C00000Q000Q00Ce0QQQ000»900000C00C0003i EEiEliEJiGIO Die Zioniatlsohe Bezirksaektion Frater drückt auf diesem Wege ihren verehrten Vorstandsmitgliedern. Frau Babetta Scharfstein und ihrem Oatten Herrn Mendel Scharfstein, anläßlich des tragischen Todes ihres Sohnes B e r i s c h, das tiefgefühlteste Beileid aus. — Mögen die schwergeprüften Ehern in der Arbeit für unser ideal Trost finden. Zionistische Bezlrkssektion Frater. Ia. Bram Boxkalf Spangenschuhe 8 21*90 BallySchuhe in allen ffarben S Z4-2S80 SCHUHMODENHAUS DORN TABORSTRASSE -«- Bram Boxkalf Herren- Schuhe S 2950—34 and fabelhafte UCandrahmen gen. Schuhe Gchte Schlangen- ' und SKralcpddlederschuhe in garantiert erstklassiger Ausführung s 45*— MS 40 56. ÜCerrliche ffruhjakrt-SKodelle in SModefarben. GGOOOOOOOQOOOOOOOOOOOOOÜOOOOOOOOOOOCOO Zentralstelle jüdischer Kaufleute, Gewerbetreibender und Industrieller in Wien, als ständige Delegation in der jüdischen Landespartei Oesterreichs Aufruf I heule Sonntag, 3- A an alle jüdischen Kaufleute Gewerbetreibende und Industrielle in Wien, zu der lil 1927, pünktlich 9 Uhr vormittags --_ Api__-, ,- - . --.—oim Wiener Bürger-Caf6, II., Praterstraße. 11, stattfindenden wahierversammlang TAGESORDNUNG: Stellungnahme der jüdischen Kaufleute, Gewerbetreibenden und Industriellen zu den bevorstehenden Wahlen. REFERENTEN: A.M. Ehrlich, Präsident des Gremiums österr. Handelsvertreter, Oberbau rat Ing. Robert Stricke und Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkes. Jtttiisdie Kaofieuie, Gewerbetreibende und iBtinsfriene! Erscheinet vollzählig, um unsere wirtschaftliche Not und den Ruin des Kaufmannstandes kundzutun u. unseren Mandataren unsere Forderungen darzulegen'. iCCGGCOGQCOOOCXXXXXXXXXXXXXXXXlOOO&OOOOO tung, mehr modellhaft als bildhaft, aber welche Sicherheit in der Farbe, welche Delikatesse in der Behandlung dj»r Hintergrundpartien, welche Freude am rosigen Fleisch! Und der Fleck am Strand mit dem geäben Sandlicht, zitterblauen Himlmel, grünen Gesträuch! Liljefors wirkt musea slin seiner Düsterkeit, Bjürk 'im Pastell ganz französisch, Fjaestad, das stärkste Talent in der Wiedergabe seltener NaturstiinMungen, am stärksten schwiodisch. Mit Liebermannschen Augen sieht Smith, dekorativ, die stilisierte Linie betonerid Wilhelms on/im kleinen.Format sicher Oscarssoin, eine neue Perspektive (durch reine Luft anstrebend Dahls kok, temperiert Ose st «ermann; die großen Italiener verehrend Nordensten; Lindman, Schnltzberg und Masolle haben prachtvolle Qualität. Jsaac Grünewalds „Judith" gehört zu den stärksten Stücken. In der Plastik führt die Linie von Rodin über Meunier bis Minne, bleibt knapp vor den Konstruktivisten stehen. Namen wie Eld h (Äann und Weib, Strindberg-Büste), Jonsson (die Kolossalstatue David), Thöre sen (Sphinx ans Granit), Ahlber.g (Bronzeplastiken), Per Manj'son muten germanisch an: sic spielen ins Kunstgewerbliche über, wovoir es in der Ausstellung eine Menge solider Stücke (Glas, Porzellan, Majolika, Gobelin) gibt, iti-bm sie sich möglichst vom Fluidum des Erotischen ftrnhalten wie überhaupt alles, was die Schweden hier ausgestellt haben: We^e für eine sensitive Geistigkeit, die nicht überrascht werden will und schon zufrieden ist, wenn sich das Alltägliche in einer höheren, kultivierteren Atmosphäre abspielt. Oskar R ose nf et d. Adolf Loos über das »Wiener Weh", Mittwoch, den 20. April, spricht Adolf Loos, der berühmte Architekt, im Großen Mustkveremssaal über das „Wiener Weh" (Wiener Werckstätte). Karten von 1 bis 8 S. bei SmtOL Gertrud Kraus. Zur bevorstehenden TanzmaMee. Auch in der Tanzkunst macht sich das Ringen <u«r di. Ausdrncksfvrm mrserer Zeit immer - sllirmischer Altend. Und nirgends stehen die alle und die iteüfc Form!, dialle und die neue Generation, eiirarMer so kraß und unvernrtttelt gegenüber irrte gerade in ihr. Das klassische Ballett scheint iwch imMer nicht abgetan, da es hervorragende Vertreterinnen gibt, deren einzigartige Kunst bei aller Fremdheit Respekt 'einslößt, aber schon erscheint, wenn nicht ganz erfaßt, doch scholl geahnt, der Rhythmus der Irenen Zeit mit Idealen, die sich tit den ankleren bildenden Künsten durchgesctzt haben. Innerhalb, dieser Grenzetl verkörpert die jüdische Tiinzerin GertlMiKrans einen ganz eigenartigen Typ. Zum crstenmalWird bei ihr deutlich, daß TanHerl mehr ist als ein anmutiges Spiel der Beil«. mehr als ein lnimrsches Spiel. TieÄnflösung eines seelischen Erlebnisses, das nichts init Anekdoten zu tun hat, verknüpft mit de'm Rhythmus eines inf.fid) geschlossenen Musikwerkes und die Znrückführnng irr eine Arlsdrucksforin, die den ganzen Menschen mit seiner ganzen Gesühlsskata umsaßt, hat Gertrud Kraus bis mt die äußerste Grenze gestattet, so daß/sic mit Recht als führend aus denr Gebi,?!«' des Tanzes unserer Zeit gilt. Für ihre, Sonntag, den 10. April, 11 Uhr vormittags, in den Kaininerspiekcn stattfindende Tanzmatinee hat der bekannte Bühnenarchitekt Harry Täuber dieKostüinii: komponiert, so daß diese Vorstellung besondere künsts^rischje Ueberraschungen erwarten, läßt. Wie wir erfahren, hat der Kapellmeister Kurt Adler die Begleitung b».v Tänze übernomnren. * Tanzmatinee Gertrud Kraus. Sonntag, den 10. d. M., 11 Uhr vormittags, findet in den Wiener Kammcrspielen die einzige Tanzmatinee Gertrud Kraus mit vollständigneuem Programm statt. Aus de« Theatem. B u rg-thea te r. Montag und Dienstag, VjB llif>r, „D e r Diktator" von Jules Romains, deutsch von Hans Feist. O p e r n t h e a t e r. Morgen, 7 Uhr, „C a r d i 11 a c". (Dheatergemeinde, Serie C, rote.) Hierauf: „Das lockende Phantom." — Dienstag: ,Manon." Akk a d e m i e t h e a te r. Morgen Montag,, %S Uhr, omtefse Mi tz-i". — Dienstag, %8 Uhr, „St clöo". — Mittwoch, den 6. Zlpril, 7 Uhr, als Vorstellung der Hochschule und der Akademie: Opern abend. Kammersp iele. MtNvoch, den.6. d. M., beginnt mit „Modellha-us Crovett'e" das Gafbspiel Erit'a G l ä ß n e r. Bürge r the ater. Die Premiere -der Operette „Cag-liostro in Wien" von Johann Strauß in der neuen Bäh n'e ndea rbr i t u ng voll Dr. L. Herz er und E. W. Korngold wurde für Samstag, den 9. April, feistgesetzt. Neue Wiener Bühne. Das dreiaktige Singspiel „Mufik im Mai", Buch von Heinz Merley (nach 'einer Novelle von Hans Bartsch), Mriisik von Emil Bert c, wurde zur Aufführung angenommen. — Heute, nachmittags 0 Uhr. bei bedeutend ermäßigten Preisen: i n Mädel ans der B o r st a d t." Modernes Theater. -Montag, K8 Uhr nbeirds. Schülervorstellulkg des Konservatoriums für Mus ick und dramatische Kunst. Apollo-Theater. Heute, nachmittags 0 Uhr, bei kleinen Preisen, die Haller-Revue „Am u n b A u s". All-' 50 Bilder der Revue gelangen zur Darstellung. „Hinter Mauern", ein schrecklich braves und schrecklich umständliches Judenstück des dänisch-jüdischen Schriftstellers Henrr Natyansen, behandelt das schon einigermaßen bekannte Mischeheproblem aus der Perspektive der religiösen Zerenwnie. Das auch schon in Wien bekannte Schauspiel, welches seinen Vorwurf erschöpfend in wörtlichstem Sinne ausspinnt, wurde vom Modernen Thieater offenbar hevvorgchoben, um einer Debütantin, Frau Lilly D i l l e n z- Hollitzer, dankbare Spielgeleaenyeit zu geben. Es war ein Debüt, das sich hart an jener Grenze bewegte, wo der Dilletantismus daheim ist. In solcherr Fällen wandelt sich die aristotelische Forinel von Mitleid und Furcht in .eln Gemisch von Mitleid und Aevger. Das Stück hat eine Männerrolle, die etwa für Rudolf Schildkraut zu- -estchnitten ist; Paul Hardtmuth, der sie mit viel Bemühen spielte, ist kein Schildkraut. Angenehm wirkte die Vornehme Kühle Ludwid K ö r n e r s, der der beste Schauspieler seines Theaters ist, und in zwei Episodcir fielen Leo Erharbt und Hans> Bchal durcb gute, der zuerst Genannte durch geradezu dichterische CharalteristiL aus. Es gab sreundschaftlichen Beifall. —tz. Neuheiten des Burgtheaters. Im Bnrgtheater Hübet Donnerstag, den 7. d. M., die erste Ausführung von „T ries chiülbe-l", einer tragischen Begebenheit in drei Aufzügen von Franz N a h l, statt. — Samstag, den 10. d. M., folgt als nächste Neuheit die Komödie „Das Genie und sein Bruder" von Sil-Vara. — In der letzten AprUwoche gelangt Franz Werfels dramatische Legende „P a u l u s unter den Jude n" zur Aufführung. — Im A k a d e m i e t h e a t e x gcht in der zweiten Hälfte April als,nächste Neuheit das Lustspiel „Weiverfeindc" („Dhis Woman Busineß") von Ben W. Lev y in Szene. Hedwig Keller vom Deutschen VvLsthealer ist eingeladcn ivorden, während des Münchener Gaistspie-les Btax Pallenibergs die von ihr kreierte Rolle der Irma in Moluars Lustspiel „Der gläserne Pantoffel" zu spielen und wurde zu diesem Ziveck von Direktor Dr. Beer beurlaubt. Warnung vor dem Theaterberus. Der Kartellverband -Deutscher Bühnenangchöriger hat die Berichte über die imrtschaftliche Lage der Theater in Oesterreich, Deutschland, in der Tschechoslowakei und in der Schweiz entgegengenoullnen und hat festgestellt, daß der Zulauf zum Thearer ln immer größerem ttmsang erfolgt, pvährend die Möglichkeit, Bühnenangestelke in Theaterbeitrieben unterzubringen, immer geringer nckrd. Diese Umstünde veranlassen den Karteülverband, alle Jugendlichen a ll f das E i n d r i n g l i ch st e vor der E rgreifung des Theaterberufes zu warnen