Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2909 (3.4.1927)
- Date
- 1927-04-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Men, Sormfag Wiener Morgenzeitmrg 3. April m? Ne. 2900 säte r, HaUMHtr HEILIG & EL. I.. KimtiwrslraBe 9 «J Telephon 78-1.8« Telephon 78-1-8« A* DA- #, MONATUCH S 50*- MONATLICH S S0 - MONATLICH L 80*- 1 Frühjahrsanzug 1 Modehose 1 Frühjahrsanzug 1 Frühjahrsrock 1 Sommeranzug 1 Frühjahrsrock 1 Sonmteranzag 1 Winterpaletot 1 Herbstrock 1 Herbstanzug 1 Modehose ABONNEMENT-DAUER ZWEI JAHRE 1 Frühjahrsanzug 2 Hosen 1 Sommeranzug 1 Winterpaletot 1 Smokinganzug 1 Modehose 1 Sportanzug 1 Ueberrock Kleider bleiben Eigentum des Abonnenten. — Bügeln, Reparaturen kostenlos inklusive Abholung und Zustellung. — Garantiert beste englische Stoffe und erstklassige Maßarbeit. Ziere in der MM. Tie großen Musiker aller Zeiten haben versucht, gewisse Züge des Tiertobons in der ^Öelt dar Töne widergnspie^'ln. Eine Zusammenstellung solcher Kompositionen von Dr. James Simon Mt einen anmutigen, bisher zu wenig pachteten Ausschnitt der Musikgeschichte. Natürlich umreit es zunächst die Voge l stiin men, die zur Nachahmung in der Musik reizten. So verwerteten bereits die nlteir Holländer das lustige Gcroirschr in ihren Motetten, und R nncau «gab in einem .Klavierstück das Gackern der Henne humo-riftisch näeder. Das Krähen des Hahues wird in den verschiedenen PassionSnmsiken, '.renn Petrus den Heiland v.'rlcmgiet, naturalistisch angcdeutet. Beethoven verwebt in der „Pastorale drei Vogelstim men orichvütl mitcitiaudcr: den Triller der Nachtigall, den Schlag der Wachrel, den Aus des .Kuckucks. Schubert übersetzt in einem Liede den Wachtelschlag mit den Worten: „Lobe Gott, fürchte Gatt". Äiatürlich erscheint die Saugeskünigiu, die Nachtigall, besonders häufig im Liede. Doch auch andere Tiere als Vögel nxrdcu rnusilatisch verioertet, so von Schubert die Forelle, deren Bewegung in einer cinporschnellei'.deit Sextolensignr an-- gedcutet ist, und itt seiner „Wintcrreise" der Hahnenschrei, der Ui'.glückStou der Krähe nnd das Bellen der Hunde. Brahms' launiger Salamander tvindet sich durch die Töne, der Galopp eine-s Rößieins formt ein ganzes Lied von Hugo Wolf, Schmetterlinge flattern lustig durch die Lieder Schuberts, Schumanns nnd mancher anderer. Auch der Elch darf nicht vergessen tvcrdcu, denn cs gibt mehr als 20 Kompositionen des Mephistoschen Flohiaedes im „Faust", unter denen Beethovens derb grotesker Humor der kecke Witz der spriugeudeit Geigeufigurcu b-ei Berlioz und der urwüchsige Spott Mussorgskis hervorragcn. In den Oratorien hat man besonders gern das Tiecl^ben atlgcdcutet: vor allein ist Haydn darin cur Meister sowohl in der „Schöpfung", wo er die Bilder des Mlers, der Lerche, der Nachtigall, des Taubcnpaarcs vor unsere Augen zaubert, das Brüllen des Löwen durch einen lauten Triller, den Sprung des Tigers durch eine lebhafte Figur, das weidende Rind durch eilte Andante, das kriechende Gewürm durch schleppende Bässe andcutet. Tie „Jahreszeiten" geben zu allen, möglichen Tierschildcrungett Anlaß, und ebenso UritnmeU es in Handels „Israel itt Aegypten" von drastichen Wieergsdabei: der Tierklagen. Eitle Tonspielerei ist Scarlattis „Äatzensuge", die so entstanden sein soll, daß seine Katze über das Klavier lies und dabei die Töne g, b, cs, fks, b, eis berührte. Die „Wilde Jagd" mit ihreut Tiergeheul stürmt nicht nur im „Freischütz", sondern auch, in Rasfs „Waldsymphonic" vorüber. Richard Strauß hat in seinem „Don Quijote" iticht nur den Trott Rosinautes und des Esels, sondern auch da-. „Mäh" der Schafe und Hammel unverlennbar gemalt, und besonders herztich ist das Verhältnis Mahlers zu den Tieren, vor allem int Scherzo der dritten Symphonie, die nach seiucm Bekenntnis ,chei der leblosett Natur beginnt u>td sich bis zur Liebe Gottes steigert". In der Oper dürfen natürlich die Tiere iticht fehlen- Das rauhe Gebell des Cerberus in Glucks „Orpheus" hat Aerlioz besonders gerühmt. Zu Bogiiut der „Zauverflöch" erleben wir daS unheintlichc Auftreten der Schlange, im „Freischütz" d-as grausige Vorüberziehen der Gespcnstertiere. Wagners Liudlvurm ist im „Rheingold" durch das Vicrton-Motiv der Tuöcit zloingenv r-cranschauticht. Der „Waldvogel" des „Siegfried" ist ein lichter So Pr am Besonders hat Wagner unter den Tieren den Schwan bevorzugt, der -nicht nur im „Loheugrin" so .stark hervortritt, sondern auch im „Parsifal" seine Rolle spielt. Itt Busonis „Brautwahl" ist die Froschlaich-Szene mit dein Choral der Quakenden von komischer Phantastik. Itt Rimskys „Goldncm Hahn" ers-cheint dieser aus der Bühne; in Gals komischer, in China spielender' Oper wird eine Ente feierlich zunr Tempel getragen. Eure richtige Tieroper hat Bcauufels in seinen „Bügeln" gegeben, zu.denen sich nur zwei Menschen gesellen. Während hier die gefiederten Sänger die Bühne bevölkern, sind in StrabinskyS Burleske „Renard" die -Sänger, die den Fuchs, den Hähtt/Kater und Bock verkörpern, ins Orchester gestellt, während dis Tiere stumme Rollen haben. E Moderne ArMahrr-Rantelstoffe itt allen Arten und Qualitäten infolge kleiner Regien kon'knrrenzlos billig bes Kann u. Fried, (5. Bezirk, Linke Wienzeile 40, im Höfe. e Krnpuik — Mrend in der Mode. Unsere anerkannten Qualitätswaren in Frü-hjahrsnmnteln, Eomplets, Kleidern und Kostümen sollen uns zu den vielen alten, treuen Kunden — neue werben. Höchste Leistungsfähigkeit heißt: Beste Qualitäten zu niedrigsten Preiset. E Unsere Sfter-Bngebole in allen Abteilungen ermöglichen jedermann, zu den billigsten Preise» die durch das Frühjahr notwendig gewordenen Anschaffttngen zu vollziehen. Ein Nundgang durch unsere Kaufhäuser wird Sie finden lassen, was Sie suchen. A. Gerngroß A.-G. Bezugspreise der „Wiener Morgenzeitung": Monatlich Wien und Oesterreich.. . . 8 5 — Tschechoslowakische Republik . ........ 6K 22— lugoslawien.Dinar 60'— Polen. Zloty 6 — Deutschland. Goidmark 4‘— Frankreich, Belgien ..Fros 35 — Italien. Lire 20’— Rumänien .. Lei 170'— Bulgarien. Lewa 100'— Amerika .. Dollar 1’— Schweiz und das übrige Ausland ....... Frcs 5'— Oasterr, Postsparkassenkonto 150.693i Kausleute, lvSyret den schnellsten Weg der euren Transporten»: ach Polen. Auskunft bei der Polnischen Luftveri'ehrs Wien, 1. Bez.> TegetGoffstraße 7, Telephon 71-0-8-1. Ein Kilogramm rietet 75 Groschen inklusive Detsicherung. Wi-cm, 3. ApM. Das Wetter. Der veräitidertnhe Wettercharakter hat sich gMern in einer Reihe von Niederschlägen gezeigt. Nach der Vorhersage durste in -der gegenwärtigen Wetterlage keine Blenderung eintreten. Ermäßigte Blockfahrkarten für den Wiener AusflugSverkehr. - Die österreichischen Btiitdesbahnen bringen die in den Vorjahren eingeftchrten ermäßigten Fahttartenblocks mit verschiedenen Aendenmgen ttui> Weiterungen zur Neuausgabe. Die netten Blocks enthalten je 10 Fahrkarten und gelten für den Wietter Ausfliugsvevkehr drei Monate, den Monat der Ausgabe nicht mktgerechnet. Sie können nach wie vor von mehreren gerne infam reisendon Personen gleichzettig benützt werden, wodurch kleinere Gesellschaftsfahrten und Familienausflüge begünstigt werden. Von den bisherigen Wiener Ausflugsbl-ockS find der Wienerwaldblock und der Semmering—Vor alpen— Wachau-Block mit einigen Aenderu-ngen beibehalten worden. Der W ie ne rwa lidblock gilt zu Fahrten bis Tulln oder Neulengbach oder Vöslau-Gainfarn und kann nunmchr außer an Sonn» und Feiertagen zur Fahrt von Wien auch am vorhergehenden Werktag, zur Fahrt nach Wien auch am nachfolgenden Werktag benützt werden. Er wird nur für die 3. Klasse Perisonenzug ansgegcben und kostet 15 Schilling. Der Semmering—Voralpe n—Wachau-Block gilt an allen Tagen und kann zu Fahrten nach Semmering, Kernhos, Dürnitz, Hainseid, Kemmelbach-Dbbs, Rollfähre Melk sau der Krems-G re ine r-Bahu) benützt werden. Er kostet 2. Klasse 72 Schilling-, 3. Klasse 18 Schilling im Personenzug. ErlelcMersi Si.e ‘ sidu täfie Altearstoesctuweyden durch Gebrauch von Skierolsyrup nach Univ.-Prof. Dr. Mladejovsky. , , Dr. H. B ock schreibt: „Ich habe Sklerolsyrup verwendet und stets sehr gute Erfolge erzielt. Wenn ich Sklerolsyrup zur Verfügung habe, .lasse ich jedwedes andere Präpa rat beiseite., ln allen Apotheken erhältlich. Hauptdepot:Apotheker C. BRADY, Wien, I., Rotenturmstr. 18 Was m Wien gefunden wird. Im polizeilichen Fundamt erliegen zahlreiche, mitunter sehr wertvolle Gegenstände, die im ersten Vierteljahr 1927 itt Wien gefunden ivurden und deren Eigentümer sich bisher nicht gemeldet haben. ' Aus, der langen Liste . feien erwähnt: 169 Arnrbänder und Armreifen, davon 95 - mit Uhren, 9 Anhänger, 84 Brillen, 18 Lorgnons 45 Broschen, 42 Bücher, 1 DaineMeid, 2 Schoßen, ,3 Damenhosen, 6 i'ilnstliche Gebisse, 117 Geldbeträge, 4 Handwagen 27 Herren- und Damenhüte, 67 Handschuhe, 10 Perlenketten, 1 Damenmanteil, 6 Muffe, 31' Lhrgehänge, 16 Operngläser, 6 Plwtoapparate, 14 Pelzboas, 26 Ringe, 7 Eheringe, 119 Schirme, 9 Stöcke, 51 Aktentaschen, 112 Damenhandtaschen, 44 Brieftaschen, 178 Geldtäschchen, 4 Zillen, 6 Westen, 5 Tauben, 3 Hennen und 1 Goldfasan. Ein zweites Todesopfer des Gasgebrechens auf der Wiede». Wie berichtet, sind im Lause des vorgestrigen Vormittags in einer Wohnung des Hauses Karolinermasse 27 Frau Riedl tödlich und deren Tochter, die 26-jälhrige Melanie ZigovsTy, le'bensgesüthrlich vergiftet, sowie zwei weitere Frauen mit Vergiftungserscheirrungen leichteren Grades ausgefunden worden. Die Molanie Zigovsky wurde durch die Rettungsgeselffchast in das Wiedner Krankenhaus gebracht, wo sie, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben, imr Lause des gestri>gen Nachmittags gestorben ist, so daß das Gasgebrechen zwei Todesopfer gefordert hat. Schwerer Straßenunfalt durch ei» Auto. Gestern vormittags ftlhr der Kaufnrann Ludwig S ch N m i tz aus Baden mit dem Tluto seines Paters durch die Wiedner Hauptstraße, wo er an einen vorbeifahrenden Streisivagen mit solcher Wucht anstieß, das; sich der Wagen samt dem Pferde üverschlug und der Kutscher auf das Pflaster geschleudert wurde. Das Auto fuhr sodann auf den Gehsteig und warf dort einen Gaskandelaber um, der auf den vorübergehenden 52jährigen Perwalter des vrthopädisdM Spitals Viktor Bauer und die 98jährige Zeichnerin .Hermine Busch fiel. Beide mußten mite rheblichen Verletzungen in das Spital gebracht werden. Nach einstimmenden Zeugenaussagen trifft den Autolenker die Schuld an dem Unfall, da er in übermäßig schnellem Teinpo gefahren ist. Schumitz verantwortet sich danlii, daß der fchlüpfrige Straßenzustand ein Schleudern des Wagens verursacht habe. Ein brennender Autobus. Großes Aufsehen erregte gestern abends au? der Triester-- stratze der Brand eines Postautobusses, bei dem jedoch zum lvlilck keiner der zahlreichen Insassen verletzt wurde. Gegen 8 Uhr gertet der dicht mit Ansflüglom besetzte Postautvbus, der von Baden nach Wien fuhr, nächst der Trvststraße plötzlich infolge eines Jesektes des Motors in Brand. Der Gtznnsfeur konnte den Wagen sofort zum Stehen bringen, worauf, die Pasfagtere fluchtartig den Wagen verließen. Die Feuerwehr konnte in kurzer Z eit den Brand löschen. (Yummiarbeiterstreik in Steyr. Die ^Arbeiter der Guiumifnbrik NekllMfer in Steyr sind Freitag wegen LoHndisferemen in den Aus st and getreten. Ueber Einschreiten des Reichsverbandes der Favnks-, .Handels- und Berkehrsarbeiter, einer christlichsozialen Organisation, hat das Ministerium für soziale Verwaltung das Einigungsamt in Linz angewiesen, in der Lohnkonflikt vermittelnd einzugreifen. Geueralversammtung der „Einheit". Bei der am 27. Mürz abgehaltenen 13. Generalpersauun'. Tuitß erstattete Herr Dir. Dr. S. K r e n b e r g e r den Rechenschaftsbericht und schilderte die schweren Kumpfe des Vereines um seinen Bestand. Die Besucherzahl der Küche wächst täglich und ist jetzt auf mehrere hundert Personen pro Tag gestiegen. Es bestehr eine allgenreine und eine Mittelstandsküche. Der Mensa academica ritualis werden seit denr Herbst für die rituell lebenden Hochschülcr täglich 70 Portionen überwiesen und seit kurzem wird dem jüdischen Kindergarten in der Brigittenau Essen geliefert. Durch einige (Zeit, bis die eigene Schulküche installiert «wurde, lieferte man auch der Talmuv Thiira Schule, 2. Bez., Malzgaffe. Für Behörden und Aenrter steht die „Einheit" auch stets zur Verfügltng. Die Sabbate und Feiettage werden für die Besucher festlich gestaltet. Dem Vorstand wurde Dank und Anerkennung ausgesprochen. Die Wahlen ergaben folgendes Resultat: Tr. Josef Bondi, Moritz Felsenburg, Adolf Fischer, Bernhard Hofoauer, Max tofbauer, Dir. Dr. S. Krenberger. Hermann Kuner, Prof. r. Heinrich Reumann, Dr. .Wolfgana Pollaczek, Doktor Isidor Reiniger, Architekt Ignaz Reiser, Dr. Togobett Rydaczemskk, Natan Schiff, Lipe Türkl und Frau Henny Schreiber. Ms Revisoren: Jakob Fuchs, Enril Ktttzler rm> Jakob Stern. ,Mutter und Dnd". Im Rahmen der Ausstellung „Mutter und Kind" (Wintergarten des Warenhauses Gerngroß, Mariahilfer^ straße 38—48) finden folgende Vorträge statt: 6. April, Dr. Karl Kantskh: Eheberatung. — 7. April, Med^-Rat Dr. Neuwirih: Hvaiene der Frau. — 8. April. Dr. Edith Hertz: Nervöse Störungen im Kleinkindcsalter. — Die Vortragsreihe wird fottgesetzt. Zirkus Molsi. Heute-zw ei Vorstellungen. Um 3 Uhr nachmittags Familienvorstellung zu bedclitend ermäßigten Preisen mit dem sehenswettcn Aprilprogramm. Um 8UHabends das Aprilprogramm und als Einlage die großen E u t s ch e i d u n g s k ä m p f e. E Die Kanzlei ves NechtScmwaiüeS Dr. Fritz TugewÄ« , h <ri be-ilmvet sich Mmmvehr Meay 1. Bez., Heßgaffc Nr % Telephone 11-1-40 nnid 11-1-41. EUr neues Herzstiumlationsmittel. Londoner Blätter berichten Wer ein von Dr. Camer»L in S a s k a't o o n, Kanada, entdecktes Herzst>mnla tionsmittel „Cavdaissin", worüber ein kanadisches ärztliches Blatt die ersten Nachritenbrachte. Der Entdecker arbeitet jetzt an der Vervollkommnung des Mittels, besonders an der Vereinfachung der kommerziellen Herstellung. Das „Cardaisiin" wird alis dem Mark der Nebennieren der K>ü>he gewonnen. Gegenwärtig Miüssen noch 2000 Nieren zur Herstellung von zchn Gramm dieses Extraktes vevivendet tverdem „Bei mir wird nicht gesummt." In Ge nf wivd denmüchst ein oigenartiger Prozeß dnrchge» ft'chrt werden.. Ein dichterisch vemnlagter Tourist hattein einem Genfer LokaMatt einen hMschen Artikel Wer einen Idyllischen AuSslng -geschrieben, auf dem er ein freundliches Bergihotel besuchte. Er war von dem Hotel -belgeistert und schrieb seinen Aufenthalt in der Wirtsstube, in der, wie er sagte» die Stille der Natur weihevoll lvaltete und bloß einige Fliegen summten. „In meinem Lokal summen keine Fliegen", schrieb jedoch der Wirt des Hotels entrüstet an die Redaktion des Blattes. „Ich fordere Sie aus, diese Bemerkung sofort zu domentieren, denn, sie ist geeignet, meinem Unternehmen ernstlich zu schaden. Die Touriist'en werden sagen: Da darf man nicht hingühen, denn da wimmelt es von Fliegen. Das ist aber nicht wahr. Bel mir wird nirgends gesummt." Dip Redaktion iveigerte sich, den Artikel zu berichtigen. Der poetische Verfasser des Artikels ottlärte, daß die sninmeuden Fliegen unmöglich aus seinem Bericht entfernt werden könnten. Daraus brachte der Hotelwlrt eine Schadenersatzkiage gegen dir Zeitung und den Artilkelverfasser ein. E Die Nadiosktvrinkur ist cm wichtiges Vorbeugungsmittel, mit dein man nie zeitig genug beginnen kann. Die ärztlich empfohlenen und erprollüen, frei verkäuflichen radiunvhaltigen Tabletten fördern die Mutzirkillation in den Pulsadern und verhindern dadurch die KatkaAagerung, sie verdünnen das Blut, geben den verkanten Adern die nötige Elastizität, wodurch die Alterserscheinungen abgeüvendet nnd die ArbeitsLraft unvermindert erhalten bleibt. Nadiostklerin ist daher ein wichtigles Vorbeugumgs- und AnL>erlUiigKmrdtel. N-altziuimge-halt amtlich überprüft. Depot; Apotheke Baher, Wien, 1^ Wollzeile 16. E Nervenleidenden und Gemütskranken schalfft das überaus mMire natürliche „Franz>^aftlf"-Bilterwasser gute Verdauung, freien Kopf nutz riuhigon Schlaf. Nach ELfa-hrnngen 'barühniter Nervenärzte ist der Gebrauch des Franz-Jasef- Lstasserö auch bei lschworeic Ettmutungen des Gehirn-s u>»ld des Nückeumarks -aufs angelegentlichste zu empfehlen. y E Schwachbegabte Kiulder. Spezial-Institut Wmingek» Wien, 16. Vez., Schnlgiasse ^6 -(8—6), Tel. 80-0-64. E Eröffnungsanzeige. Herr Ginil Neumann, ehemialiger Nastanratenr des Hotel „Post", har die Leikmg der Gastwirt- ' 't „ZtLr alten Universität", 1. BeZ., Bäcker- . i16, Debephou 70-0-68, ' übernommen. Reichhaltiges MiturgSimrivü zu S. 1.20 uud 'S. 1.40, gutgelagerteö Schwechater Lagerbier und vorzügliches Wittvilgauer Hefebier. Erst- Kastsige Weine«