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Wiener Morgenzeitung · 1927-04-01 · Heft 2907 (1.4.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2907 (1.4.1927)
Date
1927-04-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite? Wien, Freitag Wiener Morgenzeitnng 1. April 1927 Nr. 2907 JÜDISCHE WEIT »Wenn Israel stirbt/ Lacaches Berichte über die ukrainischen Pogrome. Aus Paris wird uns geschrieben: Aus Anlaß des Erscheinens des Buches von den: bekannten Publizisten Bernard L a c a ch e über seine Reise in den ukrainischen Pogronrgcbicten, veranstaltete die „Union Universelle de la Jeneusse Juive" (Verband der jüdischen Jugend) eine Serie von Vortrügen über den Fall Schwarzbarth auf Grund der sensationellen Berichte Lacaches. Diese Disknssionsabendc sind stets außerordentlich gut besucht und an ihnen nehmen auch führerldc Persönlichkeiten der Politik, Wissenschaft und Literatur teil. In der letzten dieser Versammlungen waren die Haupte redner der DeMNicrte Lambert und der Vizepräsident der Liga für Menschenrechte Herold. Der Vorsitzende K r i n s k y, der die Erschienenen namens der Einberufer begrüßte, sagte u. a., daß ein Gericht über alle, welche die Pogrome verschuldet haben, kommen mußte. Schwarzbarth konnte aber offenbar auf dieses Gericht nicht länger warten. Er hatte zuviel seelisches Leid in sich getragen, seitdem er selbst Zeuge dieser bestialischen Pogrome gewesen ist. Deputierter Lambert befaßte sich eingehend mit dem Inhalt von Lacaches Buch „Wenn Israel stirbt", das in jedem Menschen, in dem noch nicht der letzte Rest von menschlichem Gefühl ertötet ist, Entsetzen Hervorrufen muß. Die Persönlichkeit Lacaches bürge dafür, daß er in sein Buch nur diejenigen Daten ausgenommen habe, an deren Wahrheit nicht zu zweifeln ist. Der Vizepräsident der Liga für Menschenrechte Herold betonte, daß die Liga überall dort zu ftnden sei, wo es sich um die Verteidigung der Rechte der Juden und die Aufdeckung ihrer Leiden handelt. Allgemein herrschte der Glaube vor, daß nach dem Sturz des Zarismus, nach der Befreiung unterdrückter Völker auch das Gespenst der Pogrome aus dem Leben der Völker verschwinden werde. Aber das Gegenteil ist eingetreten. Verschiedene weißterroristische Banden wurden den Denikin und Koltschak zugetrieben, die sich dann wollüstig in jüdischem Blut badeten. Die jüdischen Schritz- und Hilfskomitees überhäuften die Mächte mit il)ren Berichten über die blutigen Untaten dieser entmenschten Mörder, aber ihre Berichte blieben unbeachtet und die Regierungen unterstützten auch weiterhin die räuberischen Henker eines ganzen Volkes. Auch Frankreich hat sie unterstützt. Das Buch Lacaches sei das schauerlichste Wahrheitsbnch, niach dessen Lektüre man die schreckliche Vision übermenschlicher Leiden nicht mehr loswerden kann. Tiefen Eindruck erweckten die hierauf folgenden Ausführungen des Vertreters des Verbales „Jeune Repnblique" Germain. Er schloß seine Rede mit den Worten: „Niemals wäre es zu diesen furchtbaren Menschenabschlachtungen gekommen, wäre die Religion der Lieble nicht zu einer Religion des Hasses herabgewürdigt worden. Das Christentum wurde auf Abwege geführt und deshalb fühlen wir einsichtsvolle Christen die Verpflichtung in uns, euch in eurer Not zu helfen. Man hat an euch blutiges Unrecht begangen." Zum Schluß verlas der anivesende Bernard Lacache ein Schreiben des Dichters Romain Rolland, der unter dem Eindruck der Lektüre des Buches seinen Brief schließt: „Benützen Sie nur immerfort meinen Namen im Kamps gegen die Henker!" Jüdischer Wahlsteg in Plast. Wie uns aus Warschau berichtet wird, haben die jüdischen Wallisten anläßlich der vor einigen Tagen stattgesundenegr Gemeinderatswahlen in Pinskin.n vollständigen Sieg davongetragen. Von den zur Besetzung gelangten 23 Mandaten entfielen 17 auf jüdischeM andatswerber. Acht Mandate entfielen auf die jüdischen Kausleute, drei Mandate erhielt der Bund, zwei die rechte Poale Zion und vier die übrigen jüdischen Kandidaten. Die polnisch-bürgerliche Liste erhielt vier Mandate und die polnisch-sozialdemokratische Partei zwei. Die Kommunisten gingen leer aus. Die sozialistisch? Fraktion hat das Wahlergebnis angefochten. Ser neue polnische Generalkonsul ln Jerusalem. Aus Dresden wird uns berichtet: Der bisherige polnische Generalkonsul in Dresden Titus Zbyszewcski, der, wie bereits gemeldet, zum Generalkonsul der polnischen Republik in Jerusalem ernannt wurde, erhielt vor seiner Abreise vom hiesigen Verband jüdischer Kaufleute und Angestellten ein sehr warm gehaltenes 2lb- Bezugspreise der „Wiener Morgenzeitung“: Monat ich Wien und Oesterreich ... . Z 5 Tschechoslowakische Republik ......... öK 22 lugoslawien...Dinar 60?olen.Zloty 6 Deutschland.. Goldmark 4 Frankreich, Belgien.Frcs 35 *al»en.Lire 20 Rumänien.Lei 170 Bulgarien ..Lewa 100 Amerika ..Do ar 1 Schweiz und das übrige Aus’and.Frcs 5 Oesterr. Postsparkassenkonto 150.693. schikdsschreiben. In der Adresse wird ihm der Dank für sein verständnisvolles Verhalten gegenüber den jüdischen Kaufleuten und den Juden in Polen ausgesprochen Obgleich seine Versetzung aus Dresden mit aufrichtigem» Bedauern zur Kenntnis genommen wird, erfülle die jüdische Kaufmannschaft Genugtuung, zu wissen, daß Herr Zbyszeweski eine gleich wertvolle Tätigkeit in Palästina entwickeln werde, die ihn mit den Mitarbeitern am dem Aufbau Palästinas in Berührung bringen wird. Eine Synagoge ans Abbruch sür 148 Mark. Der „Münsterischc Anzeiger" teilt mit: Die Synagoge der israelitischen Gemeiicd? Enger wurde kürzlich meistbietend versteigert. Sie erzielte 145 Mark. Die noch gut erhaltene Synagoge wurde nicht mehr benützt, da die israelitische Gemeinde auf drei Familien zusammengeschmolzen ist. ttcdpfolüge Walsdm gestorben. In London starb dieser Tage der Archäologe Sir lEhrrles W a l st 0 n im 71. Lebensjahr. Er wurde in Newhork geboren, hieß ursprünglich Wald st ein und anglizisierte seinen Namen erst im Jahre 1818. Er war eine anerkannte Autorität auf dem Gebier klassischer Archäo ogie und bekleiwte mehrere Etzrenstellcn. Außer mehreren grundlegenden Arbeiten aus >e n.m Spezialgebiet schrieb er auch einige Philosophie Werke, unter anderem auch ein Buch über „Die Juden rage und die Mission des Judentums", die er unt:r dem Vseudonnu Gordon S e y m 0 u r veröffentlichte. Im Jahre 1912 wurde er in den Ritterstan) mit dem P.ä ikat .,3ic" er»w n n. Im jüdischer gesellschaftlichen Leben ist der Dcrb.orbene nur wenig hervorgetretm. 500 Zertifikate für Arbeiterimmigrinten in Prla'lira. Die Palästinaregierung f>at 500 <vfnrei;eaeiti;iIL t? sür 'Arbeitereinwanderer für die Zeit klont—September 1927 bewilligt. Die Zertifikate gelten für 250 Männer und 250 Frauen. einHbt, und ist, statt von seinem Glauben erfüllt zu sein, die Berliner Witzrakete seines Autors. Das Zwischenspiel im Spiel, Nickels Gerechtigkoitskoller, ist so öde, daß man schon zu den 36 Gerechten zählen muF, um es in Geduld zu überdauern. Dann stellt sich heraus, das; der Herr im ersten Stock keiner von den Sechsunddreißig, sondern ein Haupbgauner war. Da tat Nickel einen Lustsprung. Er ist von der Aufgabe befreit, mit 35 unbekannten Kollegen die Welt vor dem Untergang zu bewahren, denn es fehlte keiner, als der Herr im ersten Stock mit Tod abging. Erst jetzt wird er tatsächlich ein Gerechter, denn er geht freiwilli-g ins Loch, den versuchten Einbruch za sühnen. Eigentlich hätte er mit dieser Bußtat beginnen müssen, um sich für das Leben in Ge« rechtigkeit gottergeben vorzubereiten. Aber dann hätte ja der Herr aus dem ersten Stock erst sterlben dürfen, bis Nickel aus dom Gefängms kommt, oder der Dichter hätte für die Zwischenzeit einen Platzhalter beizustellen gehabt. Die letzte Szene, Nickel ln tausend Freuden, Nickel, die girrende, intrigierende Braut abschüttelnd, die brave, verjagte Lebensgefährtin in die Arme schließe,rd und jubelnd ins Loch marschierend, ist frisch, amüsant, beinahe echt. Aber sie kommt zu spät. — Die sechs Wkteure des Mends lenkten dankenswert die Auiftnerbsainkeit von der fragwürdigen Komödie auf sich ab. Herrlich Äs blondes, braves, kluges Weib aus dem Volke die Höflich, ausgezeichnet Frau Woiwode als weiblicher Tartüff, staunenswert reif die Zeichnung eines anämischen, fürs Recht und für sein Glück kämpfenden Studiosus durch Hans Thimig, die drei Übrigen, Hermann Thimig, Frieden und Neugebauer, vortrefflich. O. A. Bühne und Kunst. Nickel und die sechsunddreißig Gerechten. Thmcker in der Josefstadt. 1dm der 36 Gerechten willen bleibt die sündige Menschheit von der erneuten Sintflut verschont. Gleiche Schonung kann man dieser Komödie von s'ans/J. Reh fisch nicht angedeihen lassen, um der schönen Schlußszene willen. In seiner GesellfchaiMomödie „Duell am Lido", die man im Vorjahre am Burgcheater sah, ging der Berliner Autor aufs Glanzvolle, Geistreiche, Pikante los. Ta wurde Buddah und Erotik, Börsenkunst und Seelenausschwung, Rausch und Askese, Sinn des Lebeirs, Sinn der Liebe, Sinn des Verzichtes beschwätzt, bedeutsam hinuud hergewcubet. Diesmal kommt er oobkstümlich-kermg, urwüchsig-schlicht. Kaspar Nickel, ein Tagedieb, Trinker, Messerheld und reiner Tor — kurz, siehe „Liliom" —, wurde bei einem Einbruch zwar nicht erwischt, aber angeschossen. Der Arzt legt ihm einen Notvevband an, setzt sich an seines Bettes Rand und erzählt dem Fiebernden wie ein gütiger Seelsorger die Geschichte von den sechsunddreitzig Gerechten. Oben, im ersten Stock, stavb just einer, und wer weiß, wen der Himmel zur Komplettierung des Kollegiums der Sechsunddreißig, welche die Sintflut abhalten, auserwählt hat Nickel weiß es. Ihm ist der vakante Posten zugedacht. Er erhebt sich (das Wundsieber ist weggeblasen) und beginnt ein Leben der Gerechtigkeit. Rehsisch schließt hiem'-t die Vorstadttragödie a la Molnar und fügt eine Groteske a la Dhoma an, mit etwas Stcrnheim und etwas Georg Kaiser versetzt. (Die beiden letzteren sind durch je eine Figur vertreten. Dieser durch einen Studiosus, jener durch ein scheinheiliges, männersüchligeS Frauenzimmer.) Nickel, der gute dumme Bauernknabe, spielt nun den Gerechten, statt sich in frommer Einfalt als gesendet zu fühlen, redet, was der Literat ihm OOGOOSCOCOOOOOOOCXXXXXXXX)aSOOGOOGOaOOO Bukowinaer Zentral verband in Wien. Aufruf an alle Bukowinaer zu der am Sonntag, den 3. April 1927, pünktlich um 9 Uhr vormittags, im Wiener Bflrger-Cafe, II., Praterstraße 11, stattfindentfen Wählerversammlung TAGESORDNUNG: Stellungnahme der Bukowinaer Wähler zu den bevorstehenden Wahlen. REFERENTEN: A. M. Ehrlich, Präsident des Bukowinaer Zentral verbandes. Oberbaurat Ing. Robert Stricker. Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkes. Bukowinaer! Erscheint in Massen, um unsere Forderungen für die entrechteten Heimatslosen und gegen den wirtschaftlichen Ruin unseren Mandataren Torzulegen. 0(XXXXXX>OCXXXX>aXXXXXXXXXXXXX;<X50002000 Aus de» Theatern. Burgtheater. Morgen, %8 Uhr, „Zn ebener Erde und er st er Stock'". A kade m i e thea ter. Morgen, ^8 Uhr, „Liebe*. (Abonnement 3. Gruppe.) Opern thea ter. Morgen, 7 Uhr, wird der neu inszenierte „Fidelio" als Festvorstellung anläßlich der Beethoven-Zentenarfeier wiederholt. Ka mm e r sp i e 1 e. Es wird die neue Nachtrevue „Alles verkehrt" von Willy Stert und Fritz Liebstöckl, Gesangstexte von Peter Herz, Musik von Dr. Egon Neumann, vorbereitet. Deutsches Volkstheater. Morgen Erstaufführung des Schauspiels in 7 Bildern ,De r Patriot" von Alfred Neumann. Sonntag nachmittags, 3 Uhr, „Der Raub der Sabinerinnen". Modernes Theater. Täglich 8 Uhr: Dinier Mauern." Samstag, nachmittags 3 Uhr, Schülervorstellung des Neuen Wiener Konservatoriums: Operettenfragmente. Bürger thea ter. Ab Montag, den 4. April: „Der kleine Mann" von Karlweiß. Apollo-Theater. Die Direktion macht besonders darauf aufmer^saur, daß die Vorstellungen der berühmten Haller-Revue '„An und Aus" preise um %8 Uhr abends beginnen, Md vuvpfiehlt, den Anfang nicht zu versäumen. Unamunos Bortr«rgsreise. Wie wir bereits gemeldet haben» unternimmt der spanische Dichter und Philosoph eine Vortragsreise durch die Schweiz und durch Deutschland. Das romanische Seminar der Berliner Universität hat Unamuno zu einem Vortrag im Auditorium maximum ein geladen. Außerdem sind weitere Vorträge bisher vorgesehen in: Berlin (Herrenhaus), Frankfurt a. M., Freiburg (Greisgau), Hamburg, Karlsruhe, München, sowie in Basel. Bern und Zürich. Auch die Uraufführung des Dramas „Ein ganzer Mann" von Unamuno wird in Verbindung mit seinem Anfonthalt in Deutschland stattfinden. Es sind ferner Rundfunvvorträge angcsetzt. Jüdische Künstlergesellschaft ,Hasomir". Sonntag, den 3. April 1987, um 8 Uhr abends, gastiert diese Künstlergesellschaft im Central-Keller, 2. Taborstraße 8a. Zur Aufführung gelarrgt: ,Mne Stunde im Jenseits", außerdem amüsanter Soloteil. Vereine. BortrSgr und BerfammiMizen. Moadon iwri (2. Bezirk, ZivluSgasse 33). Morgen, y,l Uhr, Sitzung des Waad. 8 Uhr: Bortraa Dr. Chaim Tartakülver: ,/Scipher hamaasijoth b'Erez Israel/ — Zionistische Jugendorganisation, Pracker. Heute, y38 Uhr. Siclxch, nachher wichtige Besprechung. Montag, 149 Uhr, Hebräisch-iKurs. — Kulturbund. Univ.-Professor Dr. Johannes M. Verwehen (Bonn) spricht morgen, H8 Uhr abends, im Vortragssaalh, 1. Bezirk, Anna» gasic 5, über: „Soziologie der Moral." Ausstellung „Die praktische Hausfrau", 2. Bezirk, Taborstraße 8. Heute, 5 Uhr nachmittags, Vortrag des Frauenarztes Dr. M. Harniik über: .Körperkultur der Frau." Eintritt frei. Gegen Lüge «nd Verleumdung. ' Vor bent Schwurgericht unter bent Vorsitz beS Hofrates Dr. Sch au pp wurde gestern eine Ehrenoe^eibigungsklage des Lairbesrates Oskar .Helmer g?geu bei: verantlvortlichen Redakteur der christ ich'ozia e r Nachrich en ,sntrale Rudolf E i g l verhandelt. Die Klage stützt sich auf einige Stellen aus einem Flugblatt, das betile't w-rr: „Gegen Lüge und Verleumdung — die Antwort auf zwölf freche sozialdemokratische Lügen." Für den Inhalt hat Nedaktmr Eigl die Verantwortung übernommen. Das Flugblatt enthielt im tveseutüchen die Beschu.d>istl'.igen, daß Landesrat Helmer ftir seine Intervention bei Vergebung eines Ämreindelieseenngsaustrages P r 0 0 i s i v n e r h a l t e n habe. Wegen dieser Beschuldigung tvar vor Wochensrist der ehemalige sozialdemokratische Parteisekretär Alois Mvsler von einem SchNTurgericht bereits verurteilt tooisien. Nach durchgesühctein Beu.ms. er fahren beailti»orteten di? Ge'choorenen die 5zauptsrage ans das Vergehen gegen die Sicherheit der Ehre mit 6 I a und 6 Nein, dagegen die Evrnlualfrage auf Uebertretung der Ve rna chl ässig uttg der p flich t g em äßen O b s 0 r ge mit neun Ja und drei Nem. Ciuf Grund dieses Verdiktes wurde Rudolf Eigl zu 200 Schill. Geldstrafe verurtestt. Außerdem wurde der Verfall der Druckschrist und die Publikalion des Urteils in er.riictt Zeitungen mr nrifcn.

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