Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2907 (1.4.1927)
- Date
- 1927-04-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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,u\ 2907 Men, Freitass Wiener Morgenzeitnng 1. April 1987 DÄK 5 '•) r. Ü r i 4)!, ber vnederhvll in große Erregung geriet. Als sich Dr. Eisler in den Wortstreit einmengte, rief ihm der droschentsrhe Zcirlroch eine höhnische Benrerkung zu. Dr. Eisler replizierte mit dem Zuruf: „Lump!" Abg. Znrboch erwiderte: „Ern Jude kann mich nicht beleidigen!" Darob erhob sich großer Lärm auf den sozialdemokratischen Bänieu und Abg. Teuer rief zu den Christlichsozialen hinüber: „Hier seid ihr Antisemiten und draußen macht ihr mit den Inden die Ei nh e i t S f r v u t!" Bei der Abstimmung wurde das S ch a tz s ch e i ng e s e tz und die Vorlage betreffend die Statutenn n d e r n n g der Nationalbank mit den Stimmen der Ehristlichsozialen und Großdeutschen angcu o m ni e ri. Die sozialdemokratischen Minderheitsanträge betreffend Ladung D r. Ah r er s vor den Finanzausschuß und betreffend Vorlage einer Aufstellung über die Verluste der Nationalbank bei den verschiedenen St-Ützungsaktionen wurden ab ge lehnt. Nach Erledigung der ganzen Tagesordnung ging das Haus in die zweite Lesung der Sozial versichern n g ein. Abg. E l d c r s ch erklärte namens der Sozialdemokraten, dast diese zwar die Beschlußfassung über das Gesetz zulassen, aber gegen seine unbrauchbaren Bestimmungen sofort eine leidenschaftliche Agit a t i r v* entfalten werden. Das Gesetz soll in der heutigen Schlußsitzung des Nationalrates in beiden Lesungen verabschiedet werden. Ae Aeethoven.FestvorftÄung in der Siaoiroper Die gestrige Galaaufführung von Beethovens „Fib.elio" in der Staatsoper lvar eine wahre Festveranstaltung des dem unsterblichen Musikheros fyiübirjeu'ocit Wien. In tzxen Fcstrüumen der Oper, die früher für das Kaiserhaus reserviert waren, gab der Generaldirektor der Bnndesth.ater Schneidert) an als Vorsitzender des Festkomitees einen Tee, zu welcljem Empfang die Bundesregierung, das diplomatische Korps, die zur Zentenarfeier nach Wien gekommenen offiziellen Delegierten, viele Abgeordnete, Vertreter der Presse nsw. erschienen nrar-en. Generaldirektor Schneiderhan dankte allen Teilnehmern an der Wiener Feier für die Beethoven Largebrachte Ehrung, worauf der französische Minister H e r z i o t im Namen der Gäste dmikie. Die Veranstaltung dauerte bis lange nach Mitternacht. Milliardeneindruch ltn Franz Fosel-SMal. Gestern nacht tvurde die Vcrioa^nngvlanzlei des Franz- Josef-Spitals in Favoriten erbrochen. Die Täler haben eine Kaffe angebohrt und vier Bund Banknoten zu je 100 Schilling, ferner 20.000 Schilling unb 10.000 Schilling, zusammen also 70.000 Schilling erbeutet. Dann nahtnen die Einbrecher die in Verwahrung der Verwaltnngskanzlci befindlichen Schmuck ge gen stände von Patienten unb von im Spital verstorbenen Personen mit, meist goldene Eheringe, goldene Ringe mit Jmoelen beseht, 21 Gebisse, 81 goldene Ohrgehänge imb andre Schmuckstücke. Der Ge samt schaden wird mit mehr als 100.000 S. beziffert. Mordversuch und Selbstmord in Hernals. Der 6ckjLhrige Eisenm-ö'belhündler Karl Kritzanek hat gestern nachmittags seine LebenSgesährtin, die 12jährige Bedienerin Rosa Ta her, in seinem Geschäft in Hernals mit einem Hammer zu tüten versucht. Die schwerverletzte Frau flüchtete iu ein gegenüüergelegcues Backe vgesch äst, um sie bewußtlos zusanmieiwrach. Während die rasch herbeigeruifene Nettuiigsgeseltschast sich um die Frau bemühte, drang Polizei iu das Geschäft, des Eitieumbbelhändlers, den man in einergroßen B l n t l a ch e röchelnd a m Boden liegend fand. Es wurde festgestellt, daß er sich nach dem Attentat aus seine Lebensgefährtin mit einem Rasiermesser die Pulsadern an beiden Händen und die Schlagader des Halses durchtrennt hrt. Fm Spital ist er bald nach der Uebergabe seinen Verletzungen rriegen. Rosa Daher, die eine schdvere, jedoch nicht le-bensgesährliche Verletzung erlitten hat, wurde ebenfalls in das Spital gebracht, wa sie bisher reicht einvernonr-men werden konnte. lieber die Vorgeschichte der Tragödie wirb begannt, daß stritzanek, der von seiner Frau seit mehreren Jahren geschieden var, mit der Tatzer in gemeinsamem Haushalte gelebt hatte, doch währte dies rricht lange, da der Mann die Frau nicht gut lrchandelte und dem Trünke ergeben war. K'ritzanek hatte der 6-edienerln die Ehe versprochen, wofür diese ihre ganzen Ersparnisse uitb den jvtveiligen Verdienst in sein Geschäft investierte. Die Frau machte dem Händler wiederholt Vovwüvsc vegen seines Trunlkes und seiner Faulheit, was immer zu Streitigkeiten führte. Ein solcher An ist dürfte gestern der Anlaß der Muttat gewesen sein. Der Kroutzrinr von Norwegen aus einer Ai» fahrt vermißt. Aus Oslo wird berichtet: Kronprinz Olaf unternahm ml zehn Offizieren und einer Anzahl Soldaten eine Skiivnngssahrt. Die Skisahrer verließen Gulsvig anc 29. März rt südlr<stlicher Richtung über das Narefjcld. Ter Kronprinz lud seine Begleiter wurden gegen Mitternacht vergebens erwartet. Auch bis zum 30. d. M. mit!aas ist noch keiner lcr Skifahrer in Eggcdal eingetrofsen Man niimnt, an >aß die großen Schneemajscn und die scktzrierige>: Wittenings- 'erhältnisse die Sli'ahrer zw-mgen. auf dem Narekic'd zn '--enachten. Unser neuer Roman. „Ser Sohn des Moses Mautner" von Lenpolv ßlchlel. im % Die „Wiener Morgenzeitung" hat ein Nomanwerk erworben, das unseren Lesern besondere Freude bereiten wird. Es ist die Schöpfung eines Wiener Mischen Dichters, der mit seltener Einfühlung in die Zeit, die er schildert, die Lebensgeschichte eines Wiener Inden erzählt. Das Wien der Nennzigerjahre des verflossenen Jahrhunderts ist als buntes, überaus lebendiges Bild vor dem Leser aufgerollt, eilte Fülle von Gestalten, von Leopold Hichler ausgezeichnet gesehen, ist in Bewegung gesetzt, und insbesondere die Zeichnungen des jüdischen Milieus sind außerordentlich geglückt. Ein gemütvolles, im besten Sinne des Wortes volkstümliches Werk ist dieser Bildungsroman, und wir sind dessen gewiß, daß diese literarisch wertvolle, überaus fesselnde Erzählung Mn unseren Lesern willkommen sein wird. Wir beginnen mit der Veröffentlichung Sonntag den l Aprll. Henry Fords Gehirnerschütterung. Attentat oder Reklame? Auf Heury Ford soll ein Automobrlattentat verübt ivvrden sein. Es ist iwch ungewiß, ob die Erzählung, die einen sehr phantastischen Charakter trägt, nicht ein Reklametrick ist. Es ist aber gewiß, daß Ford im Mittelpunkt einer sehr heftigen Boykottbewegung steht, die von den Fleischhauern und Kleinkaufleuten der Stadt Detroit gegen ihn eingeleitet wurde. Sie fülsten sich dadurch benachteiligt, das; in den Fordwerken Kantinen und Lebensmittelläden errichtet wurden, in beuclt Ford den Kanfleuten eine erbitterte Konkurrenz macht. Es ist interessant, daß Ford seinen Antisemitismus u. a. daraus basiert, daß der jüdische Kaufmann bas Warenhauspriuzip des große;: Umsatzes gerne anwendet. Der jüdische Kaufmann neige zur Zusäneinenfassimg der vertikalen und horizontalen Produktion und bestimme dadurch das Preisniveau. Herr Ford sagte nickst, das; diese Praxis letzten Endes verbilligend wirkt und dem Wucher entgegenarbeitet, aber er erklärte es im „Unbekannten Juden" als wirtschaftliche Gefahr. Ford hat sich nunmehr nicht bloß in der Fabrikation seiner Autos, sondern auch in der Versorgung der Arbeiter dieses jüdische Prinzip zu eigen gemacht und daraus ist der Boykott der gut katholischen und methodistischen Fleischhauer uitb Ääcker entstanden. Nach den bisher vorliegenden Meldungen soll Ford auf einer Autotour von zwei Männern überfallen worden sein, die seinen Wagen über eine Böschung hinabstürzten. Dabei soll Ford einige Rippeubrüche und eine Gehirnerschütterung erlitten haben. Eine große Anzahl von Detektivs soll mit der Untersuchung des Falles beschäftigt sein. Die Geschichte ist entweder eine Reklameerzählung oder ein Mittel, um auf die in dein gegenwärtig laufenden Verleumdungsprozeß sehr erregte öffentliche Meinung einznwirkcn. Lanzvrmnstairungell im 3epprli». Der neue L. Z. 127. F r i e d r i ch s h a s e n, 31. März. Das neue im Bau befindliche Zc pp elinlustschiff L. Z. 127 wird aus das komfortabelste ausgestattet werden. Es wird einen S p e i s es a a l enthalten, der sogar die Abhaltung vonTanzveranstaltungen ermöglichen soll. Hintec dem Spüsesaal werden die Wohnu n b Schlafkabinen für 40 Personen untcrgebrächt sein. Ser Plärrer unter Mardvervacht. Vom Amte strspenviert. Berlin, 31. März. Der Pfarrer S ch n o o r in Königshort, der tvegen eines auf ihm ruhenden Mordverdachtes von der Berliner Kriminalpolizei einvernommen worden ist, ist nach dem „Lokälanzeiger" von seinem Amte suspendiert und gegen ihn ein Disziplinarverfahren eröffnet worden. Nur Dieaftvorlchrift. Ein Berliner deutschnationalcs Blatt hat einen Teil der Dienstvorschrift für das tschschosloiv-akische Heer abg cd ruckt, in welcher zu politischen Zwecken allerhand Unli-bens'würd'tzkei.ten gegen „die Deutschen" gesagt werden, wie Agressivltät und Gwßmainrssucht. Kr einem Kapitel über den Weltkrieg werden „die Deutschen" für alles Unglück verantwortlich gemacht. Sicher mit Unrecht, da doch ein Volk von 80 Millionen feine gehirwinäßig gleichgerichtete Masse bilden kann und weil doch ein ganzes Volk nicht mit röter gleichniaßipen Be-ranttvortmig belastet werden kann. Die deutschnationale Presse greift natürlich das von einen: tschechischen Chauvinisten gebrachte Stichwort begierig auf. Das stiand zu erwarten und die deutschen Blatter finden natürlich, daß das deutsche Volk überhaupt unschuldig ist,;a daß überhaupt kein Deutscher mit dem Weltkrieg etwas zu tun hat. Wir wünschen, uns nicht mit dieser Seite der Frage zu beschäftigen,?lber es fällt doch autf, daß sich diese deutsche Presse in dem Juden einen Popanz geschassen hat, den sie mit aller Schuld für alles behängt. Der Jude hat den Weltkrieg geinacht und hm Siegfrieden vereitelt, der Jude ist kapitalistisch imd Qiiolutiouär; der Jude i st immer daö, roas ein deutscher Manu im gi-gebemu Augenblick zu hassen verpflichtet ist. Im -triege lvar iwch der Engländer, der F-mnzose, der Üiussc Milkompagnon dieser jüdischen Pcnischaifunktion. Seither ist der Jude wieder allein. ES wäre übrigens von Wert, zu tvissen, was in den Dienstbücher!: der deutschen Reichswehr an politischer Belehrung des Mannes zu finden ist. Es ist ja m'cht nur in Deutschland so, daß das Denkvern:ogen vor dem Chauvinismus schweigt. Aber in Deutschland ist diese Entartung zur besonderen Kunst xrhobei: wordei: und sic hat sich mit allem Eifer aus „den Jude:," geworfen. Und von Deutschland sührei: dam: alle Vücge hinan ch nach Polen, nach Rumänien, nach Ungar::, i:ach Aurerilä. Geist doch was Hübsches nur die kollektive Pogrvmps>)chk)lvgie. Sie erzeugt die Dienstvorschrift des Hasses. k Mnmtieitlcftstaufcnt) Briete wurden bisher durch die Polnische LuflverkehrsM.-G-, Wien, 1. B-ez., Tegetthoffftraße 7 (Telephon 71-0-84), befördert und einige Stunden nach der Ausgabe dem Adressaten zugestellt. Ein Expreßbrief nach Polen kostet S. 1.10. Ein Luftpostbrief nur S. V.6Ü. Wie::, 1. April 1927. Das Wetter. 7Die Aufheiterung der Wetterlage schreitet weiter fort, doch ist sie noch immer tungünstig für einen länger dauernden Bestand. Die Vorhersage lautet: Veränderlich, zeitivetse Niederschläge, Temperatur wenig verändert. Personalnachricht. Der L>ei:er ft-et iFinma V. Stpieg/ler u. Söhne, Wien-H nolw, Ei-nzelproburist Joft-f Lembc rgar, beging dieser Tage das Jubiläum -er 66-jährigen evslpvießkchetr Tät-ig-reit in dies-c>".: Ilnbernehme'N. Enthüllung des Grabdenkmals für Franz Klein. Mittlivoch, den 6. April 1927, 11 Uhr vorimitlags, ffndek a-u'f dem Zenirabsriedhdf WbteK-ung für Ehrengräb-cr) d-ie Enthüllung 'ces z-nr Erinnermi-g an Franz Klci-n errichteten Derckm-ails stakt. Die Feier wird durch ein-sn Chor d<S Wiener Männ-ergesa-ngverei-n-s cingeleitet. Die G-cidonkred-e hält der Obnvann der Wiener Juristischen Gesellschaft, Präsident Dokior Friedrich Enge'h wor-a«u-s die lieber nehme des Denkinat-S in die Ötbhwk der Stadt Wie-n erfolgt. Leichtes Erdbeben in Kecskemet. Anrs B n-d a p est wird gemeldet: Gestern, einige Mm-u:en vor 8 Nhr srüb, wurde in K e c s 2 c-m e t ein le :-ch i c s E rd-» beben verspürt. Das Weben war i>m ganzen Stadtgebiete süM'a-r. Zirkus Krone kommt. Der ber-ühmte Wanckeyzirikus Krone wird mirseinen 280 ZirkuS-ivagen demnächst nach Wien koinmen und hier seir^e riesige Zeltstadt au>ffchüagen. J-n drei Mlanegen, cms z-lvei Mh»- nen und in der riesigen Rennbahn sin-den gleickMitig Prckdmbkioiven stakt. Zirkus Krone bringt die größte reisende Tierschau mir u-rch verfügt über ein« einzig dast-che-nde Sammdrng an Großtieven, darunter viüle seltene Aroe-n. Der sJiröuS zählt 300 Artisten und 1000 Angestellte. Einen ganzen Koh.rrrzug gestohlen. Aus Warschau wird gemeldet: Das spurlose Verschwinden eines ganzen Kohilenzuges von 42 Waggons hat lange Zeit hindurch in Oberschlesien großes Aussehen erregt. Der Zug war von einer oberschleffMen Ärubie abgesandt worden und hatte nienurls sein Ziel emeichk. Wie die Warschauer Krimiuabpolizei jetzt seststellen -konnte, har ein Eisenbahnbeamter bereits auf dem Wgangsbahrrhof sämtliche Frachübriofe und Adrcffen gsMschtz den Zug aufgelöst und^ die Waggons mit anderen Zügen an einzelne Hehler m einer ganzen -Reihe von polnischen Städten abgehen lassen. Ein Sauresprktzer. In Zittau wurde der 53jä0rige Karl Rudolr Schierlein festgenommen, als er einer Jugenieursgattin den Mantel mit Säure bespritzen 'wollte. Es handelt sich offenbar um jenen schon seit dem Jahre 1A9 gesuchten Mann, der zahlreiche Frauen und Mädchen mir Säure bespritzte. Schierlein dürste seine Attentate aus seruellen Beweggründen betrieben haben. Er beschädigte vornchm-- ttch die Ltzleidung junger Mädchen und woh-Arstaltetj^." Frauen, zumeist auf dem Rücken und au den HWen. Bei ferner 'Festnah-ne nmrs er eln 'MnigiMchchen' weg, in dein sich Schweseffäure befand. Die Behörden halten 1000 Matt Belopmmg aus die Ergreifung ausgesetzt.' 18« timt fällige Häuser im Lemberger Mischen Biertell Zu dem gestern gerueldeten Hauseinsturz in der Lemberger Owazorongasse wird uns noch berichtet: Das von der Katastrophe betroffene Haus wurde ausMieülich von armen jüdischen Parteien bewohnt, die jetst liine Obdach geblieben sind. UQntcr ihnen befindet sich auch der 7Sjährige Glaserarbeiter Elias Reizes und mehrere kinderreiche Familien. Ter nnt der UQntersucbung des Vorfalles betraute Baurat Ing. Müller erkläre einem jüdischen Journalisten gegenüber, daß das jüdische Viertel von Lenrberg 16 0 notorisch baufällige Häuser habe, denen früher oder später eine gleiche Katastrophe droht. Für die durch den Eiirsturz ob>:.ck<vs gewordenen Familien Mwde eine Hilfsaktion ein^ea^eü Die Rache der MiuDrnettes. Die Französische Llradeune, welche die endgültige Redaktion des großen französischen Wörterbuches führt,!f>at in ihrer letzten Sitzung beschlossen, das Wort ,,'nidinetle", welches die Pariser Lehrmädchen bezeichnet, nichk: ins! Wörterbuch auszunehmen, da das Wort zu vulgär sei. Die Pariser Midinetten haben beschlossen, sich 'an der sicanzösischen Akademie dir für zu rächen, das; ihr Na me: nicht in das gWße Wörterbuch Frankreichs anßsenmnnren worden ist: Am Samstag nachnrittags soll ein großer Protestumzng der Pariser Midinetten stattsinden. Bei dieser Gelegenheit will man auch eine als „Acadcnnn" gekleidete Puppe nlitfüyren und sie dann von der Pont d'ftlrts, vor dem Institut srancaise, in die 'Seine stürzen. 7ns jädistHte Maus dm jmdisefte Statt