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Wiener Morgenzeitung · 1927-04-01 · Heft 2907 (1.4.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2907 (1.4.1927)
Date
1927-04-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sehe 4 Men, Freitag LKener Morgengettung i. April IM? Nr. 2907 ©c'} d)ii'f t $ j c i t u it a, <>io e^n-t'lich -oU ein einziges großm>-gole<steS Inserat zu ln'zeich»:?«, ist. D<vl: u-nier den schlech-'^ br^h1tr>n Re^cktcurcn dieser Blätter machte sich kxvS ‘Streben noch £$ctfcKrftänW^tt'tsnfl flctl'rend', fcor cinzotne vSOiirnmiEjl: verketz fccit ReÄakktivn-Sstoil, seines Pllaties ui»d sich sich mrch Geldgebern wn, um sich gegen die :vi: mächtigen fincnvz-K'llen Or° ganGcU'ivnen ye>sti'ch>tcn Zeittnmeri ,yu l<haup!kil. So enlskurd die S c « s ci -x>\i i rt n % üveilche sich zur Revolver« zetzt«-« g entwickelte. Dem Revc»lverj«lraMisten 5mn Mc KnMosigkeit bcr breiten Lesevmassen und ihr Raspel!. vor dem ivbvmkteil Wort zustatten und öS begwui ein vecheerenvec Ginstuh der in die nbe'isteu Dänvr geratenen Jourmvlistr! «aus die geistige Dersashmg i>er Gcscllschrft'; die si nn E-inifl'lch gcgomitber muhten die Versuche enriger weniger awstäudcher gcninrmlistcu selchschlcigen. Redner illustrierte diesen verbeerenHden Mihstond an deu ernsclnen Rubrikon der Zeitung Mich wies dabei inÄutsonders erris das Kapitel 2hnrtem>oscn hin. welches besonders in Wien einen Schcnidfllrck des tZonrnalisteniitaude-5 chlde:. Als den KreHs-fchaden des IeurnaMenstandeS bsz-oichnei Redner die Anonymität und den Mwngel deS Defäh:g>unaSnachweiics, so d-atz jederinann. welcher über die eity'prechen«den sina>r?» ziellen und journEstischen Beziebungen verfügt, die Aivglich« kc-ii hat, sich ii'lx'r alle Gebiete des öffenilichen Gebens §u änssern und dabei die LebenSarb-:!', auch der um das Gorncrn» n-ohl verdienten Menschen in kurzer Zeit zu-iüchtr zu machen. Dir Zeitun-g hat in b^en tetzren Jahren eine derartige Machtstrssmig cvlanch, iah he nicht nur das Denken der Einzelnen nach der Gchellscl^fdceinsluhi, sonttern auch richtu-uggetbrnd ans das gange Weltgeschehen wirkt. Wie verheerend di-che Wivtwng :st, bcw-c'sst dar große Arneil der Presse an der Sch u I dam A.n S b r u ch des W< -l.t >krr ege s; sie hat auch <4e Ha Hw olle, «die -mit jenem W-ciiurcheit in Berbindumg Rh-, genährt. Aus den Awwil der Juden im Zeitungtmesen Wergbbend, legte der Vortragende dar» daß es nicht zu leargnen ist. d-a.ß das Juttontmn am lwnAgeu Zeii-ungÄve-sen tu überrage nde rn Maße belciligt :>st. Hier muß freAich den Inden zugnre gcholren iverdeir, daß sie von vielen anderen produktrvon Bernsen verdräng: wurden. Tom Kutten als Jourmckiste-n konr-nrt in erster Linie seine rasche Au-fsassungs- und reiche An^- pcq'sunaescrhigkeit zustatten. Seit der Stärkung des Nariowal'b e wu ß t s c i n der I u S e n iit jedoch gerade aus dein Gebiete des Jaurnali suvus. soweit die Juden a.n ihm de teilt g: sind, eine Wendung;mn Besseren zrr verzeichnen und dir-v Dßt erwarten, daß die ottgenneme moralische und ethische £x>= buug des Joumalis'mus von ton Juden au-sg-ehen wirt^Die Gsfumdrurg ist allerdings nur mir Hilfe einer gesetzlrmen Reyetung gewisser Grundlagen des JournailiÄnus dnr-chZU'füh« rem und es wäre unsere P-s>lichi, aus diese Ku dräugen. Wer Forkonuagen wären nach der Ansicht Betas ggsehtich M normieren: Aushebung der Anonhmirät, vfs'eri! tili che BilanzLegung der Zeitimgen, Verbot joder Berichterstattung über Privat- und Fam-lEisuangelegenhci-den mrd Einsührung des B'esähigungSNachweises für die verschiedenen Zwe^igc des journalistischer: Beruses. Wem: kiese lAvundsäße Gin gang str die staatliche Geschgobung nn'Sen, karrn nnch Meirmug des Vor:ragenden der Much des Journalismus sich zun: Segen wandetsn. Der Vortrag wurde m<: größte-in Jnievesse und ' türmtkchsm Beifall «rchgeuom^men. ,8n den AHM schicken " Der Brauch, am 1. April seine lieben Mkmetrschen zu narren und zu foppen, „hi den April zu schicken", ist mit Ausnahme von Spanien und Portugal in ganz Europa verbreitet. Selbstverständlich ist es in erster Linie die Jugend, welche sich diesem Genüsse hsngibt, aber auch dhe Erwachsenen verschnrähen wohl einen kleine:: Scherz au: ll. April nicht. Sämtliche Versionen über den Ursprung dieser Sitte würden einen stattlichen Band füllen. Mau hat bis zur Mythologie des klassischLn Altertums zurückgegriffen, um diese (Sitte zu erklären. Von einigen wird dieser Brauch mit der Mythe von Kronos und Rea, welche ihren Gemahl tauschte, indem sie il/m statt des neugeborenen Zeus einen Stein zu verschlingen gab, in Verbindung gebracht. Es ist aber wahrscheinlich, dass dieser Brauch keltischen Ursprungs, wohl der Nest einer keltischen Frühlingsfeier ist, welche, tote alle heidnischen Frühlingsfeste, der Ausdruck überschäumender Lustigkeit war. Das germanische Altertum kannte das „In den April schicken" nicht und deutsche Forscher nreinen, dass erst in den letzten Jahrhunderten von Frankreich her (Poisson d'avril) als Nachklang der keltischen Zeit die Sitte herübergekomnren sei, die so nmnchem jugendlichen Gennite eine Quelle ausgelasse:i!er Heiterkeit eröffnet. Boi: allen übrigen Versionen erscheinl jene, welche den Fopp-Sport des 1. April mit einer Finanzkrise des Mittelalters in Verbindung bringt, besonders interessant. Auf den: Reichstage in Augsburg im Jahre 1530, bei welchem die protestantischen Fürsten .Kaiser Karl V. ihr Glaubensbekenntnis überreichten, sollte nebst den durch Luther hervorgerusenen Streitigkeiten auch das Münzwesen geregelt iverden. Ta der Reichsrag aber zu sehr von den Neligionsstreitigkeiten in Anspruch genomnren wurde, fand er nicht die Zeit, sich noch mit dem Münzwesen zu befassen und es wurde daher zu diesen: Zivecke ein besonderer Münz tag auf den 1. April ausgeschrieben. Dieser Termin wurde nun das Ziel zahlreicher finanzieller Operationen und Spekulationen, die aber gänzlich fehlschlugen, da der 1. April freilich kam, aber der versprochene Münztag nicht abaehaltcn wurde. Die Mehr- Ml der Spekulanten, die dadurch ihr Geld verlöre::. bra:uhtc als „angeführte Narren" für den Spott nicht zu sorgen, sic wurden weidlich ausgelacht. Besonders beliebt war das „In den April sckstcken" bei Peter dem Großen. Am 1. April 1719 ließ dieser Herrscher seiner: ganzen Hof, wie auch alle Notabilitäten Petersburgs ins Theater entbieten, mn die Proben außero:i>entlicher Kraft eines aus Deutschland gekommenen Akrobaten zu betonndcrn. Parterre und Logen ivaren nbersüllt und ein großer Teil des lierbeigeströniten Publikums wußte am Eingänge tvieder lunkehren. Nach allerlei großartigen, die Neugierde aufs höchste spannenden Vorbereitungen, ging endlich t>a° Vorhang auf und auf der Bühne erschien an farbigen Seile:', lmtgsain von oben ..,i. .in Der gestrige Verhandkungstag war mit Zeugenvierhören ausgeftillt, die aber noch kein klares Licht in die geheimnisvollen Einzelheiten der Krinnnalaffäre Mastek bringen konnten. Als erster Zeuge wurde der Rechtsanwalt Dr. Glanz vernommen, der das Ehepaar Marek wiederholt vertreten hat. Mitte Juni wurde er telephonisch in das Mödlinger Spital zu Marek berufen und von den Eheleuten mit der Vertretung in der Versicherrmgssache betraut. Einige Tage darauf seien Dr. Buschmann »nd ein Vertreter des Anglo Danubian Lloyd zu ihm gekvnvnteit, um wegen der Auszahlung der Versicherungssumme zu unterhandeln. Marek habe nicht im geringsten auf die Erledigung der Versicherungsangelegenheit gedrängt. Vors.: Haben Sie den Eindruck gehabt, daß das Ehepaar Marek vielleicht Komödie gespielt hat? — Zeuge: Dieser Gedanke tarn mir nicht irn entferntesten. Ter Vorsitzei:de verkündete hierauf die Gerichtsbeschlüsse über die gestern gestellten Beroeisantrüge. Montag vornnttag um halb 11 Uhr wird in der Bisla des Ehepaares Marek in Mödling ein Lokalaugensche... vorgenomnren werden. Ferner wird ein Sachverständiger für Wasserkraftwesen geladen, um über den Wert des burgenländischcn Projektes Auskunft zu geben. Dem Antrag, einen Zimmermanu über die Gefährlichkeit der Manipulation Mareks mit den: Holzklotz einzuvernehinen, wurde ttattgegeben, die übrigen Belv<eisanträge dagegen abgelehnt. Der nächste Zeuge. Adolf Drucker war, wie er sagte, das Faktotum der Familie Marek. Er hat den A:itrag gestellt, die Möbel gegen Feuer versichern zu lassen. — Vors.: Haben Sic von den 700 Millionen Schadenersatz eine Provision bekommen? — Zeuge: Ja, 21 Mi llioueit. --- Ter nächste Zeuge Hermann Ettinger gewähtte Marek für einen Poster: Stahl, der für den Bar: des Elektrizitätstverkes bestirnmt war, 100 Millionen Darlehen. Der Vertreter Rudolf Steiner bezeugte, daß in seiner Gegemvart esn Amerikamec den« Marek ftir die ErfirLung einer Röhre für Radio 300 Millionen gegeben habe. Für ble Erfindung der beuwglichrn Puppe habe Marek 100.000 Dollar verlangt. In der Nachmittagsverhaudlung wurde als erster Zeuge der Ausgleichsvcrwalter über das Vermögen Mareks, Ing. Kittel, verhört. Marek hat am 11. Oktober 1920 um das Ausgleichsverfahren angesucht und ihm ein Vermögensoerzeichuis übergeben, in dem seine Aktiven mit 1.5 Millionen Schilling verzeichnet waren. Die Hauptpost davon bild.te die zu ettvarteude Versicherungssumme. Frau Marek hatte 150.009 Schilling?lktiven angegeben. Später stellte sich heraus, daß fast alle 2lktinen uneinbringlich tvaren. Der Zeuge Brunlechner :mr der Beroiudungsmann zwischen Marek und der Lorrdoner Mereantil Eompany. Marek tvollte für sein Elektrisizierungsprojekt ein Darlehen von einer Million Dollar. Die errglische Gesellschaft tvollte jedoch rmr unter der Bedingung einer Garantieversicherung das Darlehen gebeir,weshalb Marek mit dem Anglo-Danubicu: Lloyd in Berbindung trat. Daraufhin trat die englische Gesellschaft mit dem Anglv-Danubian Lloyd in Verbindung, doch dieser antwortete nach London, daß er dem Marek keine bindende Zusage gemacht habe. Dieselben Angaben machte der Wiener Vertreter der M-ercantil Comp. Hans Ar 1t. .Der Realitätenhändler Anton Schneider aus Mödling hat, wie er arrssagtc, dem Ehepaar Marek gegen Stundung des Kaufpreises cnrf sechs Monate zwei Häuser verkauft. Später hat er eine Strafanzeige gegen die FamMe Marek wegen B c t r:: g e s erstattet, die zu ihrer Verhaftung führte. — Bors.: Warum haben Sie die Strafanzeige gemacht? Der Zeuge erzählt nun, daß er im „Montag mit dem S p o r t m o n t a g" einen Artikel iiber die Zustände des Mödlinger Spitals gelesen und gehört habe, daß dieser Artikel Anlaß gu einem' Prozess gegen die Zeitimg gegeber: habe. Frau Marek bestritt, daß sie etwas über die Zustände im Spital gesagt habe. Es sei nun ein Redakteur dieser Zeitung bei ihm in Mödling erschiene:: und habe ihn im Auto rrach Wim gebracht. — Bors.: Stand Redakteur Ko lisch mit der Versicherungsgesellschaft in Verbindung? — Dr. L e ritz o s f: Im Gegenteil, er hat gegen die Versicherungsgesellschaft eine Kampagne für Frau Marek geführt. — Der Vorsitzende verliest mm einen Brief des Kolisch, in dem hembgclassen, eine Tafel, ans welclM mit großen Buchstaben das Mort „?lpril" zu lesen war. Ein anderes Mal ließ Peter der Große vor den Toren Petersburgs einen großen Holzstoß znsammentragen und in der Nacht zum 1. April entzünden- Als nun der Feuerschein weithin am Hinwwl sichtbar wurde, alle Glocken der Stadt Feuerlärm läuteten und die Tronnnelu rasselte::, wurde auf des Zaren Befehl der Hofstaat aufgefordert, zur Hilfeleistung hilmuszueileu. Auf der Brandstätte angekomuveu, begrüsstie sie der Kaiser mit beni Ruse „April", ließ sie jedoch durch reichlick)e, in einer besonders dazu errichteten Holzbude ver> abreichte Getränke für die gestörte Nachtruhe schadlos halten. eich. pieser mittekll, daß er dem Schuerder für seine Auslagen und für feine Mühewaltung 50 bis 60 Schilling gegeben habe. Zeuge Schneider bck)auptet, vom Vvrsitzertden befragt, daß Frau Marek chn tatsächlich z::m Leiter eines zi: gründenden christlichen Kreditinstitutes unter der Patronanz des Kardinals Pissl machen wollte. Frau Marek bestreitet dies erckschir^ den. — Dr. Teirich: Sie haben von Marek einen Wechsel aus 3000 «Schilling bekommen, wofür? — Zeuge: Herr Präsident, muß ich darauf antworte::, wenn ich mir dadnvch> Schaden zufüge? — Vors.: Nein. — Dr. Teirich: Warum haben Sie dmn die Betrugsanzeigv erstattet? — Dr. Kraszna: Sagen Sie es doch ganz offen heraus. Sic waren bei nur in der Kanzlei und haben gesagt: „Ich habe gar nichts gege:: das Ehepaar Marek. Mer ich war m großer Notlage und man hat mich im Auto abgeholt u:tb mir zu essen gegeben, und ans Dankbarkeit habe ich die Strafanzeige gemacht." — Zeuge: An das mit dem Auto und dem Essen erinnere ich miefy nicht. Ich habe nrir gedacht, wenn ein Advokat es mir sagt, so muß ich die Strafanzeige machen. Der nächste Zeuge, Franz Josef Rath, hat dem Ehepaar Marelk wiederholt mit Geldbeträgen ausgeholfen. Sie sagte öfters, sie werde eine Lebmrsversicherung abschließen und dann Selbstmord begehen, damit ihre Angehörigen zu Geld kommen. 'Mare: erzählte immer, Daß die Puppe eine Marienstatue werden solle und er Im Burgenland damit ein zweites LourdcS errichten wolle. Die letzte Zeugin, Frau Jrmck R gab ebenfalls an, daß Frau Marek öfter Selbst:::ochabsichten geäußert habe. Nach Verlesung einigar Schriftstücke wurde die VerhaMung abgebrochen. llnd «och eiumal Ahrer. Die letzten Sitzungen des Ratiowalrntes. Pünktlich am 1. April stellt der alte Nationalrat feinen Betrieb ein. Heule ist Kehrau s. Es wird nur noch das Arbeiterversicherungsgesetz beschlossen werden, dessen materielle Bestimmungen übrigens erst, wciß Gott wann, in Kraft gesetzt werden sollen. Gestern unterhielt man sieh, nachdem etwa zehn ganz belanglose Vorlage>n ohne Debatte angenommen worden waren, wiederum über den Fall Ahrer. An der einen Debatte im Finanzausschüsse hatten die Sozialdemokraten nicht genug. Bei Beratung des Gesetzes über die S ch a tz s ch o i n e m i) j i o n begann der Sozialdemokrat S ch n e i b m a b I wie neulich Dr. Danneber g im Finanzausschuss die Mehrheitsparteien wegen der plötzlichen Abreise Dr. Ahrers zu verulken. Die Frage — meinte er — sei nur zu berechtigt, was dieser Besuch des gewesenen christlichsozialen Finauzmin sters den a n t ilnarxistischen Wahlfonds gekostet haben möge. Die Regierung wollte Ahrer in der gegenwärtigen Zeit des Wahlkampfes nicht hier haben. Wenn er geredeck hätte, waren vielleicht noch ein paar Säulen der antimarxistischea Eüchvitssrout geborsten. Das sei der eigentliche Grund gewesen, warum Ährer wieder so rasch aus Oesterreich verschwinden musste. D r. Seipel teilte hierauf mit, dass D r. Ahrer nach einem Bericht der Wiener Polizei nicht am 30. mit dem Schnellzug der Westbahn nach Paris gereist sei. Eine Durchsuchung des Zuges sei ergebu-isloS geblieben. Aus der Rede Dr. Seipels erfuhr man auch, dass Ahrer den Kantzler am 24. März, also sofort nach seiner Ankunft in Wien aufgesucht hat. Der Finanzminister sei sehr erbittert über die Beschuldigung geweserc, daß er oon Basel bestochen worden wäre. Den Prozetzweg wollte er aber nicht gegen seine „Verleumder" beschreiten, weil ihm die Zeit, die er noch hierbleiben konnte, zu kurz war. Dr. Danneberg warf der Regierung vor, sie habe es versäumt, die Anwesenheit Dr. Ahrers zu einer Klarstellung der PostsparkassenaMre M benützen. Uebrigens sei nach der Strafprozeßordnung der Staats« arrtvalt verpflichtet götoesen, einzuschreiten. Im weiteren Verlaufe der Rede Dannebergs kam es zu scharfen Auseinandersetzungen Mischen den Sozialdemokraten und einzelnen Ehristlichsozialen. An dem Zwischenruf geplänkel beteiligte sich auch B n n d e s k a n^z -l e r r Prozeß um das abgei Dar LeugenvekhSr.

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