Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2905 (30.3.1927)
- Date
- 1927-03-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seide 6 Wien, Mittwoch Wie«er MorgenzeUuttg 60. März 1987 Nr. 290» JÜDISCHE WEIT Zer neue Milche Satyrn in eüvkvklaad. Am 24. März wurde, wie die I. T. A. meldet, in der j,wischen Kvlortte Gebe Menucho in Cherson die erste Distriktskonferenz des neuen jüdischen Berwalttmgsrayons eröffnet. Sämtliche jüdischen Sowjets der in dem Rayon vereinigten Kolonien waren vertreten. Die jüdische Bevölkerung von SHe Menucho und den benachbarten Kolonien veranstaltete aus diesem Anlaß eine eindrucksvoll KmLgebung. Es wurden mehr als 40 Ansprachen gehalten, darunter solche im Namen der Regierung der Sowjet-Union, der Ukrainischen Sowjetregiernng, des ukrainischen Zentral-Exekutivkomttees, der Kommllnistischen Partei und verschiedener sozialer und kultureller Organisationen. Die Reden der alten jüdischen Kolonisten, die das Leben derjüdischenBauern unter dem Zarerrregimle, vMrend des Bürgerkrieges und der Pogrome schilderten, übten «tuen sehr starken Eindruck aus. Die Vertreter der Regierung wiesen in ihren Ansprachen auf das Bestehen des Antisemitismus in Sowjetrußland hin und betonten die dringende Notwendigkeit der Zusammenarbeit Müschen der jüdischen urw nichtjüdischen Bevölkerung. Mehrere hundert Begrüßungstelegramme ans allen Teilen der Sowjet-Union , waren eiugetrofsen. — Der jüdische Rayon zählt 18.000 * Seelen, darunter 87 Prozent Juden. Samml BtliMiw fiQtt Mt nadt Amerika. Wie berichtet wurde, beschloß der Moskauer „Gezerd", eine Organisation zur Förderung der jüdischen Kolonisation in Sowjetrußland, die Entsendung einer Wordnung nach Amerika,- um Geldmittel für die Kolonisations- Zwecke aufzubrrwgen und daß in diese Mission auch Samuel WeizmanN, der Bruder des Präsidenten der zionistischen Weltorganisation, Dr. CHaim W e i z m a n n, delegiert wurde. Samuel Weiz mann hat nun, wie uns aus Moskau berichtet wird, es abgelehnt, sich zu einer solchen geschmacklosen Demonstration der Jewsehste gegen den ZioniÄnus mißbrauchen zu lasten. So wurde denn mit der Begründung, daß „Genosse Weizmanm in den Anstalten, in denen er arbeitet, unentbehrlich sei", von seiner Entsendung Mstand genommen. Re paWiireustsche Abteilung der „Wizo". Wie uns aus Jerusalem berichtet wird, gab das Mit-- glied der Londoner „Wizo", Frau Henrietta I r w e l l, am 16. Februar in Tel Awiw einen Tee für 200 Damen, auf dem Frau Anitta Müller-Cohen über die Aufgaben der palästinensischen Abteilung der „Wizo" sprach. Die „Wizo" zählt jetzt 35.000 Mitglieder in den verschiedenen Ländern. Duvch Gründung der palästinensischen Abteilung weide die „Wizo" vor allem die geistige Unterstützung der Frauen Palästinas erhalten. Frau Azarjahu gab ihrer Befriedigung Ausdruck über die nationale Tätigkeit der „Wizo" und die Gründung der palästinensischen Abteilung, in der sich alle Frauenorganisationen Palästinas vereinigen sollten. Die palästinensische Abteilung wurde begründet von den Damen Grasowfky, Bezaiel Jaffe, Anitta Müller-Cohen, Jrwell und Doniach; letztere ist Organisations-Sekretärin. Zu Ehren der Prästdenttn der Hadassah-Organisation in Kanada, Frau Fr ei man, veranstältete die Landwirtschaftliche Schule für Frauen in Nahalal einen Empfang. Die Besucher wurden von Frau Jrwell, Frau Edwin Samuel und Frau Doniach begrüßt. Beim Frühstück waren eine Anzahl hervorragender Gäste awvesend, st) u. a. Herr und Frau Felix Marburg, Herr mtb Frau Prof. Magnes, Col. Kisch, Frau Kuhn-L oeb und andere. Die Leiterin der Anstalt, Frau Meisel-Schochat, sprach n. a. der kanadischen Hadassah, die die Errichtung der Schule ermöglicht hat, den Dank aus. Re Kulturwahlen iu Lemberg. Aus Lemberg wird uns berichtet: Die Woihlen in den Vorstand der Lemberger Kultusgemveinde nhcrden nunmehr endgültig festgesetzt. Da die Kultuswahlen in Galizien noch nach der alten aus der österreichischen Aera stammenden Wahlordnung in drei Kurien durchgeführt werden müssen, wurden . auch drei Wahltermine angesetzt. Die erste Kurie wählt am 8. Mai, die zweite am 15. und die dritte am 22. Mai. Der Plakatenkampf für diese Wahll, aus welcher ein Wahlreformvorstand hervorgchen soll, hat bereits begonnen. CMpfc-W! I MM IT 119PB H MWÄHRTBfTIS KR&fTJGUjNSSMJTTEl iCHWACHLICHEa.BBICOHVAmZlHTI -er neue gudeultzpus. Der bekannte vömische Sozialpadagoge Dr. Umberto Zanotti-Bianco, der vor kurzem nach einem längeren Aufenthalt in Palästina zum Studium der Kindererziehung zurückgekehrt ist, äußerte sich einem jMschen Journalisten gegenüber betreffend den gegenwärtigen Stand der Kinderversorgung in Palästina u a. wie folgt: Es wurden eingehende Enqueten über den Zustand der Kinderheime, der hygienisch-sanitären Versorgung der Kinder urch den pädagogischen Wert der Schulen in Palästina durchgeführt. Das Präsidium dieses Komitees hat die Gattin des Sekretärs der-Palästina-Negierung Colonel S y m e S übernommen. Dr. Zanotti-Bianco rühmte ganz besonders die hingebungsvolle Liebe der Lehrer in den jüdischen Kolonien für ihren erzieherischen Beruf. Allerdings ist dort noch der Mangel an gut vorbereitetem und entsprechend ausgebiDetem Lehrermatcrial fühlbar. „Wird die friedliche jüdische Kolonisation in Krlästina nicht durch unvorhergesehene Verwicklungen im Orient (!) gestört werden, so kann nmn" — schloß der Gelehrte seine Ausführungen — „mit Sicherheit Voraussagen, daß mit der . Entwicklung des Aufbauwerkes für eine 'jüdische Nationalheimstätte in Palästina die Schaffung eines neuen Judentypus und einer eigenen jüdischen Kultur Schritt halten wird, die in der Wiederbelebung der hebräischen Sprache ihre feste Grundlage haben wird. D»e jüdische"BevBkferung ln der französischen'Zone von Marokko. Aus Daris wind uns berichtet: Dieser Tage wurden die Ergebnisse der im März vorigen Jahres durchgcflihrten Volkszählung im französischen ProteltoratZgebiet von Marokko veröffentlicht. Es war die er‘t: in Marokko und sie wurde, da sie der islamjtjschen Re i i u > iderspricht, gegen den Widerstand der Bevölkerung ucchgeführt? obgleich die Zählung von der'zivilen und Militärverwaltung kontrolliert wurde, wird dennoch zugegeben, daß die auf die Eingeborenen bezüglichen Daten niht ganz genau sein konnten. Soweit das Datenmaterial voritegt, wird eine Gesamteimvoynerzahl im ftanzöfischen Gebitt von 4,216.826 angenommen, von denen 10.7.512 Juden sind. Die am stärksten bevölkerte Gegend ist die von M a r r a v e?,ch mit 1,528.386 (davon 3 5.0 8 3 Juden). In den Städten wohnen 538.834 Seelen, darunter 7 4.26 3 I u d e n Be ännt lich leben auch in dem sogenannten noch nicht pa.i l 'e ten Teile sowie in dem unter spanischem Protektorat st senden Gebiet von Marokko zahlreiche Juden mit wichtigen jüdischen Zentren, wie in Tetuan, Laroche usto. Große Stiftung für ent Spttak. 9;n Nowhork ist vor einigen Tagen der bekannte jü .i che Nervenarzt Dr. Äenh Fr au ent hat tödlich verunglültt. Er wurde von einem Unwohlsein befallen und stürzte aus seiner im siebenten Stockwerk gelegenen Wohnung auf die Straße. In seinem .Testament vermachte Dr. Frauenthal den größten Teil seines rund 500.000 Dollar betragenden Vermögens dem von ihm gegründeten Hospital für Nervenkrankheiten. Laut der letztwilligen Verfügung wurde sein Leichnam ver rannt und die Aschenurne ölciöt bis zum Jahre 1935, dem 50. Jahre des Bestandes des Hospitals, in der Anstalt; an diesem Jubiläumstag soll sie vom Dach des Hospitals aus in die Lust gestreut werd.cn. ER SOHN OES MOSES MAPTMER DER NEUE ROMAN DER „WIENER MORGENZEITUNG“ vereine, BortrSge und Versammlungen. Jugendverein „Erez Israel". Heute, 8 Uhr abends, Bortrag oes Schriftstellers Bernhard Tag über „Das Judentum und der Smn der Geschichte". Gäste willkommen. Anschließend Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Tätigkeitsbericht. 2. Bericht über die Purim-Feier. 3. Stellungnahme zu den Wahlen. Erscheinen der Mitglieder Pflicht. — Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt. Die für heute 8 Uhr abends einberufene Ausschußsitzung der Bezirkssektion Leovoldstadt wird auf morgen, Donnerstag, 8 Uhr abends, verschoben. —. Zionistische Jugendgruppe Leopolostadt, 2. Bez., Zirkusgasse 33. Heute um 8 Uhr Fortsestung des Vortragszyklus Dr. SanelBeer über „Hygenie des Alltags". Morgen um 8 Uhr Sichach. — Jüdische Tischgesellschaft Landstraße, Cafe Lovrana, 3. Bez./ Löwengasse 36. Heute, halb 9 Uhr abends, Bortrag Dir. Dr. Viktor Kellner: „Psycholodie des modernen Juden". Gäste willkommen. — Bmowlnaer Zentralve'rbänd. Anmeldungen für Osternspenden und kostenlose Osternausspeisung morgen 12 bis 2 Uhr in der Geschäftsstelle 1. Bez., Elisabethstraße 9, 1. Stock, Tür 10. — Jüdische Tohnbeehalle, 20. Bez., Denisaasse 38, 7 Uhr abends, Dr. Herbert Steiner: „Berufskrankherten der Frau". Nur für Frauen und Mädechn über 16 Jahre. — Wiener Beth- Hamidrasch, 2. Bez., Tempelgasse 8. Heute, 6 Uhr, Lektor Dr. S. Gelbhaus: „Liturgie". 7 Uhr: Lektor Dr. S. Rubin: „Die Philosophie des Maimonides". — Maimonides-Jnstitut, 3. Bez., Hetzgasse 40. Heute, 6 bis 7 Uhr, Dr. A. Kaminka: „Reden des Propheten Micha", 7 bis 8 Uhr, Rabbiner M. Horowitz: „Midrasch". — Rekonvaleszenten- und ErholnngSheim „Philantropia". Sonntag, 10 Uhr vormittags, im 13. Dez., Lainzerstratze 172, Generalversammlung. Klub der Jüdische» Mandatare Leopoldstadt, 2. BoOrL, ZivrbuSgMe 88. Houlü (MÄ'.dvo'ch) vm 8 Uhr abends wichiiye Bcispivechumrg. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgemeinschaft Anitta Müller, 2. Bez, Um'wt AiuVaalt'misbmHL 85. Miittw-och, haiüb 8 Mr abemds, VpAkOMchlUiniz für 'twi w beg'inmvndcm Hel.vä'dschk'U.'rs für Nnifanyss-r, Der Kurs für Jndl'/.-lLmalpshicholoyjile ')xM von mun an wsdex pogVöinästg jeden Miltiwoch von 7! :>S. 8 Uhr statt. — DonWMSÄay, 8-Uhr Abends, wi'itrd d««r Frvm,- ÄffchlMs für NomeischrOUem« Wicher «röfstnei'. vcn 7 ÜiS YM : > Uhr achanKS mwet Vn«g5'bschkurs.föy? AmifänMr. Für sämtliche I KÜöfe weri^M AinnveiLniw^M tüObch im Seik'veMMait von 6 t>t>i i 8 Uhr absnids euiigogengenom-nmn. Serichtssaal. «e Shriftliche BoUrdank. AnS den Geheimnissen der Rordisch-Oesterreichischen Bank. Bor zwei Jahren wurde der Mvektor der christttck)--arischen „Nordisch-Oefterreichischen Bank" Otto Waldegg wegen Veruntreuung und fahrlässiger Krida zu zwei Jahren schweren Kerker verurteilt. Während der Verhandlung suchte Waldegg die Schuld an dem Zusammenbruch der Bank auf die leitenden Funktionäre, den ehemaligen Landesverteidignngsminister Karl Czapp-Birkenstätten, den Schriststeller Henry Jen Baren van Royen sowie den General a. D. Hussarek und Ing. Lind zu schieben. Der Staatsrutvalt Dr. Nahrhaft erklärte »vährend der Berhand'ung, daß er sich die Verfolgung der leiterrden Funktionäre der Bank Vorbehalte. Nach einer Untersuchung, die fast zwei Jahre tvährte, wurde nun gegen den ehemaligen Präsidenten der Bank Karl Czapp und gegen van R o ye n b.t Anklage tvegen Vergehens der fahrlässigen Krida erhoben, über die gestern die Verhandlung vor emem Schöffensenat unter Vorsitz des OLGR. Dr. Dörr begann. Die umfangreiche Anklageschrift schi'dert auZsühr ich die Gründung der Bank. Das Gründmrgslapi'al brtmg inr Jahre 1922 300 Millionen Kronen. Im B.n" ebäude in der Seilerstätte wurden aber Investitionen in der Höhe von 1750 Millionen Kronen gemacht. Weitere Umbautm erhöhten diesen Betrag auf 4,4 Mlliarden. Nun sollte das Aktienkapital auf 800 Millionen erhöht werden, allein durch die leichtferttge Gebarung des Präftdmten Czapp wurde das Unternehmt« um len größten Teil des Ertrages ans dieser Mkttenvermchrung g-bracht. Czapp, Ing. Ejnar Lind und Waldegg erhielten nämlich Mionspakete ohne dafür zu bezahlen, so daß der Bank ein Barbetrag von 924 Millionen entging. Hingegen betrugen allein die übermäßige Reklame und die sonstigen Spesen für die Emission 486 Mllionen. Ende Dezember 1923 war die Bezahlung der Gehälter und Löhne in Frage gestellt, doch wies die Bilanz noch eine Milliarde Mtivum auf. Die Anklage wirst den verantwortlichen Funktionären plumpen Fälschungen der Bilanzen vor:Willkürliche Auswertungen wurden vorgenommen und den Konzernunternehmungen der Bank, der Hötung A. G. und der Salzburger Kunstfilm A. G. leichtfertig Kredite in der Höhe von 4,5 Milliarden gewährt. In die Bilanz wurde eine Post „Lldaptierungskosten für die Filialen" mit 944 Millionen als Aktivum eingesetzt. " » Czapp und van Royen hätten schon anfangZ 1'924 um Eröfsirung des Ausgleichsversahrens cärer um Eröffnung des Konkurses ansuchen müssen, wodurch den Einlegern, meist kleinen Sparern, ein Teil ihres Vermögens gerettet worden wäre. Statt dessen wurden vom Mai bis September 1924 unter Verpfändung ^der Depots der Kommittenten durch Aufnahme von Taggeldern neue Schulden in der Höhe von 1,4 Milliarden gemacht. Als anfangs Oktober 1924 das Mrsgleichsverfahren eröffnet wurde, standen den 28 Milliarden Passiven buchmäßig 8 Milliarden Aktiven gegenüber, doch waren von diesen 8 Milliarden 5,3 Ml-, liarden nicht realisierbar. Das Konkursverfahren Mußte aus Mangel an Deckung eingestellt werden. Der Angeklagte Czapp berichtete über die Entstehungsgeschichte der Bank, die als „Christliche Bolksban^ gedacht war. Er sei zur Uebernahme der Präsidentschaft eingeladen worden, weil man eine repräsentative Person, die Beziehungen zu Regierungskveisen habe, für diesen Posten gewinnen wollte. Waldegg sei das. Unglück der Bank gewesen. Er Habs alles verschleiert, um sich eine chinesische Mauererrichtet und den Beamten verboten, die Berwa^tungsräte zu informieren. Er wollte inrmer glauben nmchen, daß die Bank hoch aktiv sei. Czapp geriet während seiner Einvernahme in heftige Erregung uid rief schließlich aus: „Senn ich die Bank nicht für so gut gehalten hätte, hätte ich ihr nicht das Spavgut meiner Tochter anvertraut." Die Kreditbewilligungen habe nicht er, sondern der Direktionsrat veranlaßt, weshalb er sich auch in diesenr Punkte nichtschuldig fühlen müsse. Zuni Schlusft sagte Czapp, er habe es für möglich gehalten, daß der Bank von einer Erzherzogin 24 Milliarden zur Verfügung gestellt wv^en. Staatsanwalt: „Der Debetsaldo der Funkttonäre ist dadurch verschwunden, daß die SchuÄeu der Berwaltungsräte auf das S y nd i ka t s k o n t o übertragen lvurden. Zu diesem Syndikatskonto hat sich aber keiner der Berwaltungsräte bekannt." — Bert. Dr. Barasch: „Wissen Sie was ein Syndikatskonto ist?" — An;l.: „Nein". In den Nachmittagsstunden wurde der zlvei'e Angeklagte van Royen verhört. Auch er bekannte sich nichtschuldig. Die Verhandlung wird voraussichtlich heute zu Ende geführt. Die Entscheidung in der FrMe des Religionsaustrittes dtr Kinder. Dtiv M ilamizer Zeiiit «nihäU'glilge Sbr>es.Ibfoatze, ob Künvcir konseGionÄoisvr Ettiomi Mitcijm i'n de,r KonseßsionÄvisigk-eöt svliaein dürfe:», wurde gestern vom Vc>rwa>li1unig,LMri1h!iÄhvf unoer Aushieibulniz der geigetnitvMen Vn>!!schs1.uu,g des UnitvrvichtSiM'w.Istovmms in lbetziahiemt^ni Cimine M>löst. Did BezirkshauPitmauinischaisit Bruck a. t>. L. hwiibe die AnzMe e!!»i«s Ehepaares über feiiruen Ausiriitlt aus der MhoAiischm Kirche hm« sich lÄch -i'hwr fünfjähritzM Tochter uilcht zur K«nrMs g.',nom« mem uinid der dagemn evgivi'ss'einv Rekurs der El>dsvn wurde fowvhl von der Lami esregliernnig a>l,s auch vom Bundes luirüstevium für Unterricht übyewilelssn Der Bc>vw<Etrin,M!e.'r:lchWhof Hab L!ie Enlljlch'eiÄvmg deS Uint'ieivr>:ch1Simim>iisterii'UlMs als rriWisetzlich aius. Durch den Sta>a> isrertrav von St. Gieir'ma'm ist cönv vollständige GlÄchswll'U'niz aller Konstslsionon eiin,Mr!ck.i.'in^. Es ist daher jecht Ms RiMiAonswechsell wach der Fall anizustihM, daß je>mam>d aus <ii«nvr Kirche a>uKdv!I'!t ninb im >'>e«n Zustanb der ■ .Stöt’.ifojln-or.'iifrTidl't übe,vbvi> >t. Tiii.'S halt di«e M>rkwN, iUß jaht dily Kinder so-'lcher Mlyrr: ctbclnsalls im dem Zustand der Kon» selffionsllpsignelit zu übersechön simid.