Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2898 (23.3.1927)
- Date
- 1927-03-23
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Zette 8 Ätt«. Mittwoch Wl««r Msrg<mz«ttrms 28. Mürz 1887 Nr. 2888 Me .«chaft Haam">LehkkaUe! « der gemsalemer lluiverylSt. Äus Tel Awiw wird uns berichtet: Der Stadtvat neu Tel Awiw hat beschlossen, gemeinsam mit dein Achrrd- Haam-Komttee zur Ehrung des Andenkens des verstorbenen großen Denkers an der hebräischen Universität in Jerusalem eine Lehrkanzel für Philosophie auf i-en Namen Achad tzaam zu stiften. Fra«e» m»v Ruder der Deklaranten «erden nicht nach Amerika gelaffen. Mr berichteten vor einiger Zeit, daß das Warschauer Rabbinat sich an den Präsidenten der Bereinigten Staaten mit der telegraphischen Bitte gewandt hat, die Frauen und Kinder der in Amerika seit längerer Zeit lebenden Einwanderer, welche bereits die Erklärung abgegeben haben, die amerikanische Bürgerschaft erwerben zu wollen (das find die sogenannten Deklaranten) auch außerhalb der Quote zuzulassen. Wie uns nun aus Warschau gemeldet wird, teilte der amerikanische Konsul in Warschau, W. A. Legard, dem Rabbinat mit, daß seiner Bitte aus gesetzlichen Gründen nicht willfahrt werden könne, da außerh<Ä der Quote nur nahe Verwandte amerikanischer Bürger berücksichtigt werden. Die amerikanische Regierung verhehle sich nicht, daß grundsätzlich auch andere Kategorien eine besondere Berücksichtigung verdienten, doch könne sie nicht auf administrativem Weg durch eine Verordnung Erleichterungen gewähren. D* RiRgsohn traft ftet Wische «alftscheuker. 2ütS Jerusalem wird uns geschrieben: Nunmehr, nachdem der berühmte Philantbrop Ncthrn StrauS aus Amerika Palästina verlassen hat, wird eine ganze Reihe mteressanler Episoden und legendenhaft klingender Geschichten über seinen Aufenthalt in Palästina erzahli. So wird auch die folgende Episode. kolportiert. Oberrabbiner Ku k leitete wie alltäglich auch in diesem Jahr eine Pessach-Hilfsaktton für die bedürftigen Juden von Jerusalem. Bevor Nathan Straus, der bekanntlich vielfache große Spendensunnnen in Palästina zurück ietz, das Land verließ, stattrt: er Oberralb'n?rKuk einen A)schle^:b such b Es kam die Rede auf die Prssach-Aktion und Nathan St aus händigte Oberrabviner Kuk für diesen Zweck einen Scheck auf 100 ägyptische Pfund mit dem Bemerken ein, er hoffe daß auch andere vermögende Juden namhafte Spenden für die Pessachaktion widmen werden. Oberrabbiner Kuk nahm den Scheck dankend entgegen und meinte, er wolle fich dem Spender gegenüber mit einer schönen Erzählung vom Köuigssohn und dem jüdischen Waldschenkee revanchieren. Straus bat um die Erzählung und Oberrabbiner Kur erzählte: Ein Königssohn, der einst allein durch die Waldungen seines BaterS jagte, bemerkte plötzlich, daß fein Proviant da fich die Jagd länger hingezogen hatte, plötzlich aufgsgangen war. Der Königssohn ging nun weiter bis an das Ende des Waldes, wo ein Jude se^n" Schänke hatte. Der Königssohn trat an die Schänke und bat um Speise. Der Schankwirt mußte jedoch dem Königssolm mit Bedauern erklären, daß auch sei« Vorrat an Speise bis auf eine kleine Schüssel Kartoffel und ein wenig Salz au?- gübraucht sei. Da ihm nichts anderes übrig blieb, ließ sich der Königssohn die Kartoffeln und ►a“ Salz vorfetzen. Der Königrsohn verlangte dann die Rechnung und iwar nicht wenig erstaunt, aN *' 1 i"t ihm 500 Golddukaten aufrechnete. Verdutzt fragte der KönigsfiüM den Wirt: Wie kommt Ihr auf so hohen PreD für eine Schüssel Kartoffel und -<n wenig Salz? Worauf der Schankwirt gelassen antwortete: Einen so'ch'» Kuudm einen Königssohn, führt einem der Zufall nur einmal im Leben zu, und da ist der Preis, de« ich verkamra, swohl nicht zu hoch gegriffen . . . Nathan Straus hörte aufmerksam der Erzählung des Oberrabbiners Kuk zu und sagte dann: „Sie haben reckt. Herr Oberrabbiner, mein Beitrag zu einer Pessachaktion Kr arme Juden in Jerusalem mutz in der Tat nickt 10), sondern zumindest 500 Pfund betragen." Und Nathan Straus stellte einen weiteren Scheck auf 40V Pfund ans. »tt dem Auto durch die fftrilchr »Sfte. Wir berichteten vor kurzem über die Reise der Misdacht-Delegation unter der Führung des Oöerrabbiners Filschmann uns Jerusalem nach Mesopotamien. An der Reise hat, wie bekannt, auch Oberrabblner Usiel aus Tel Awiw teisgenommen. Oberrabbiner Fischmann erzählte nach seiner Rückkehr interessante Einzelheiten über diese Reise: Die Fahrt durch die ganze syrische Wüste — eine Strecke von etwa 8000 Kilometern — wurde mittels Automobile» gemacht. Die Reise i.r über Beirut und Damaskus. Bon Damaskus bis Bagdad en die Reisende» durch die Wüste, wo sie autzer großen Hirschherdc» keinem Lebewesen begegnete«. Die Wüstenreise dauerte 36 Stunden. Während der ganzen Zeit hattrn die Redenden das Gefühl, als bewegten sie sich in einem Schiff ans einem Sandmeer vorwärts. Kein Batmtchm» kein GmShgL» M sehen, nichts als Himmel und Sand. In Bagdad fanden sie eine jüdische Gemeinde von Über 80.000 Familien, unter ihnen einige sehr reiche Juden. Die ganze Gemeinde versammelte sich» um die Neuigkeiten aus Erez Israel zu vernehmen. Biele von den Anwesenden hatten bis dahin keine Ahnung davon, was in Palästina jetzt vorgeht, und weinten vor Freude und Rührung, als sie erfuhren, datz Erez Israel wieder durch Juden austzevmit wird. Den Rückweg nahmen fi« Wer Palmyra, jenes „Tadmur", das laut der biblischen Erzählung König Salomo in der Wüste erbaut hatte. O^er "bbkner Fischmanu erzählt, datz noch jetzt dort Ruinen von uralten zerstörten Palästen zu sehen sind. I i 5 n Ruinen liegen auch Trümmer von Säulen mit seltener Stuckatur und Schnitzwerk. Obgleich in Palmyra 'arte f nt>'ich fast gar keine Siedlung vorhanden ist, ist diese Gegend dock immer überfüllt von Touristen, so daß die Regierung fick entschloß, in Palmhra ein großes, modernes, elegantes Hotel zu errichten. Adolf Fischhof und die Klagenfurter Chewra Kadifcha. Der Präsident der Klagenfurter KultuSgemeinde, Herr Ma; Stöffel, schreib: uns: «Lr. Ihrem Blatie vom 18. o. M. brachten Sie unter der Aufschrift »Unbekannte Briefe Adolf Fischhofs' eine Betrachtung über 'ein VerhaltnrS zum Judentum. Ich geistatte mir. Ihnen diesbezüglich aus meiner eigenen Zeit eine Mtte'lun-g vorüber zugeyen zu lassen, welche für Ihre Leser sicher von Interesse sein wir? : Dr. Adolf Fischhof war gründendes Mitglied der Thrwra Kadifcha in Klagenfurt und gehör:« ihr vom Jahre 1688 bis zu se'nem Tod« an. Sein Beitritt erfolgte unter dem Gründer und damaligen Präses Herrn Molf Freund, der sich um das Zustandekommen der Ehewra Kadischa grosse Verdienst« erwarb Die hiesige Gemeinde ehrt in dankbarer Anerkennung heute noch beide Herren ay den hohen Ferertagen rm MaSnr-Gebete." Prinz Sogen von Schweden besucht Palästina. Prmz Eugen von Schweden, oer Bruder des Königs Gustav von Schweden, ist kt Aegypten eingetroffon und wird dieser Tage Palästina einen mehrtägigen Besuch abstatten. Bühne und Kunst. der Weg au» der rhealnlrise. Ein« Rundfrage des Berliner Teutschrn Th.aters. Die Theaterkrise ist geistiger und wirtschaftlicher Natur. Daß sie vorhanden ist und in erschrecklichem Maße ivächst, wird allenthalben.bis, zum Ueberdruß festgestellt. AVer die Mittet, sie zu besettitzen, werden weniger häufig erwogen. Das Beginnen des Deutschen Theaters, durch eine Rundfrage taugliches Material zur Bekämpfung der Theaterkrise zu sammeln,-ist daher gewiß zu begrüßen. Nur hat der Veranstalter der Enquete gleich auch „Richtlinien" für die Antworten sestgelegt und in einem rocht ausführlichen Elaborat folgende Gedanken formuliert: Der allgemein herrschende gertckczu anarchische Z ustand in der Konsumtion äußere sich auch im Theaterwesen: „Statt die Anzahl der deutschen Theater und der verfügbaren Plätze der verminderten Aufnahmefähigkeit planmäßig anzupaffen, ist heute festzustellen nicht nur keine Einschränkung des Angebots, sondern dessen Vergrößerung gegen früher. Me mittlere Stadt besitzt wie früher neben einem städtisch oder staatlich subventionierten Theater ein Variete oder Operettentheater; dazu kommen einige tausend Kinoplätze. Die Folge ist das ständig steigende Zuschußbedürsnis der kommunalen und staatlicher: Bühnen, das heute in Deutschland mehr als 100 Millionen Goldmark verschlingt, während die privaten Unternehmen an permanenter Unrentabilität kranken." Es müsse also abgebaut werden. Der Vorschlag des Deutschen Theaters geht nun dahin, an die Stelle der ständigen Provinztheater Tournee- Gastspiele von Berlin aus zu setzen. Auf diesem „Weg aus der Theatcrkrise" dürften die Beantworter der Rundfrage dem Deutsche» Th-ater kaum folgen. Ein solcher Uebergang zum italienischen Tournee- System würde das Theater.zu Tode sanieren. Soll das eigenartige künstlerische Gebilde „Theater weiterbestehen, dann muß es so viele Theater als möglich geben, die den (künstlerischen) Wettbewerb aufnehmell, Autoren ausführen, Darsteller beschäftigen, begabte Spielleiter zum Start zulassen. Die überflüssigen, lebensunfähigen Institute muß man allerdings sterben lassen. Aber daß das Theater denselben Weg beschreiten muß, „den Industrie und Handel unter Führung chrer Kapitäne lange vorher schon beschrittet: haben", ist eine Irrlehre. Wie die Gemeinschaft ein Budget für Säuglingsfürsorge, Spitäler, Arbeitslose zur Verfügung stellt, muß ein Etat für Theater ausgesetzt werden. Ms rein „ökonomische Angelegenheit" kann man die Kunst nicht behandeln. — Im übrigen ist das Ergebnis dieser Enquete abzuwarten. Die „Richtlinien" des Deutschen Theaters reizen zum Widerspruch und dürften zu kräftiger Stellungnahme anregen. Ami den Theater«. Burgtheater. Morgen, halb 8 Uhr, „Zu ebener Erde und erster Stock'. Akadem: e theater. Margen, halb 8 Uhr. „Liebe". Operntheater. Morgen, 7 Uhr, Lärmen". Raimu nh:heate c. OÄar StrauS' Operette ,4Ri* qerette" gehr Freitag, den 2ü. d., im Raimund theater zum ersten Mat« in Szene. Neue Wiener Bühne. Am 28. findet die Uraufführung von Ortners „Päpstin Johanna Angelte«" statt. A p o t l v : h e a t e r. Heute Abschiedsvorstellung des ita tienischen Teatro de: Piccolt. Donnerstag wegen der Boravbetten zur Haller-Revire gefchlossett. Freitag, präzise halb 8 Uhr abends, Premiere der Revue „An und Ans". Uraufführung van Arnold Zweig'S „Prrrimspiet". Arnoi> Zweig hat der Wiener Zionistischen Sektion „Innere Stadt" ein lustiges Spiel zur Urauiführung überlassen, daö den Iik! „§ i n P u r k m s p i«l" tragt. Die Aufführung findet Donnerstag. den 24. März, in den Olvmv:as4!en statt. Die Regie liegt in den Händen des Burgsckouspielers Fritz Blum. :-,e Darsteller sind der Klasse des Herrn Blums am Konf-nvatrrium für Musik und dar'teU.'tvde Kunst entnommen. Wrntge restliche Karten an der Abendkasse. Konzert. In dem a>m 27. MLpz um 'A4 Uhr nachm-tttwgS im großen Fcstsaale der Hosburg siatlfindenden volks-tümlichen SmmtagÄoti^erte gelangen unter anderem „Drei Orchesterlieder"', gesungen von Fnm Anny Hruby-Rechter, und „Romairtitzhe Ouvertüre'' des sttityen Mener Komprmisteit BNor Hruby, Kapellmeister an den Mavilschka-Bühnen, unter dessen persönlicher Leitung zur Umufflchruug. Serichtssaal. «kMafttjugenft. Die Berufsvormundschaft brachte beim Bezirksgerick)t Leopoldstadt namens des damals 14jährigen Schulmädchens Mitzi K. gegen dcn damals 16jährigen Gewerbeschüler Stephan P. die Klage auf Vaterschaft zu einem von ihr geborenen Kinde ein. Mitzi und Stephan waren nebst anderen jüngeren Schulkindern täglich nach Schulschluß auf einer Wiese am Engelsplatz, auf der sich auch ein Ringelspiel befand, zusammengekommen, um zu spielen. Von dort schlichen beide eines Nachmittags in einen Schrebeergarten, wo „das Unglück geschah", wie Mitzi behauptete, von dem aber Stephan nichts wissen will. Beim Bezirksgericht gab er an, mit ihr nur zärtlich, aber nicht intim gewesen zu s.in und beeidete diese Aussage, tveshalb die erste Instanz die Vater schaftsklage abwies. Gestern fand vor dem Zivillandesgericht die B er u f u n g s v e r h a n d l u n g statt, die sich äußerst dramatisch gestaltete. Das Beweisverfahren wurde nochmals abgoführt, und es kamen dabei die krassesten Fülle von Sittcnverderbnis bei fast durchwegs noch schulpflichtigen Kindern zutage. Die junge Mutter, die von ihren Eltern verstoßen, dennoch mit ihrem Kinde bei der Mutter wohnt, gab an, sie habe bis zunr letzten Augenblick nicht gttvußt, daß es sich um eine Schwangerschaft handle, sondern vielmehr an eine Blinddarm stör u ng gedacht. Mitzi blieb mit aller Entschiedenheit dabei, daß Stephan der Vater des Kindes sei. — Vors.: Der Beklagte behauptet, es sei ein anderer getvesen. War es wirklich kein anderer Mistbub Das soll für deu Beklagten keine Beleidigung sein, Mistbuben sind sie ja alle. — Zeugin: Nein, es tvar kein anderer Mistbub. (Heiterkeit.) Der Stephan war es. Eine ehemalige Schulkollegin der jungen Mutter gab an, daß die Kinder am kritischen Tage auf der Wiese gespielt hätten und dann gemeinsam in den Schrebergarten gehen wollten. Stephan habe jedoch jedem der Kinder ein Zehngroschenstück gegeben und sie aufgefordert, sich lieber Süßigkeiten zu kaufen. Dann sei er mit der Mitzi allein in den Schrebeergarten gegangen. Eine 12jährige Schulkollegin erzählte dasselbe und fügte noch hinzu, die Mitzi habe sich nachher bellagt, daß der Stephan jetzt nichts mchr von ihr wissen wolle, er gehe jetzt mit einer anderen, der R e s i v o n d e r 5. K l a s s e B. Nach Abgabe der Zeugenaussage wies der Vorsitzende die jugendlichen Zeuginnen aus dcin Saal. Sodann wurde die Mutter der Mtzi, die mit dem Kinde auf dem Arm im Saale erschien, und die ebenfalls Mutterfreuden entgegensieht, einvernommen. Sie gab an, daß sie und die Nachbarschaft sich über den Zustand des Mädchens nicht im Klaren waren. Eine Nachbarin habe fich geäußert: „Jhner Mitzerl schaut aber jetzt guat aus, sie wird ja förmlich dick." Der junge Vater, der mit seiner Vormünderin erschienen war, leugnete wieder die Vaterschaft. Seine Mutter ist infolge der Aufregung des Zrozesses gestorben. Sodann wurden Mitzi und Stephan konfrontiert. Stephan zu Mitzi: Wie können Sie sagen, daß ich eS war? Mitzi (aufschreiend): Du warst es! Sie fällt daraufhin weinend auf den Boden. Der Vorsitzende Hofrat Dr. Zippal vertagte hierauf die Verhandlung zur Beschlußfassung über die Vornahme einer Blutprobe. Da» Dorotheum mutz die .Herkunft der Pfänder nicht prüfe«. Der SchLtznreister dos Dorache-mns, Franiz Glaßll, wurde wog«: bödewUkchon Atckauifes aitgovlagt, weil er «iniac SWergegenftände, die der 16jährige GraveuÄehM'Ng Otto verpfändete., ohne Pr-üsung der Hevknnft belehrt hadte. Bor dom Jugendrichter Dr. Fuhrmann gomeicham mit dcmt Jungen zur Verantwortung a«gag«r, erklärte der Schatzmeister, er habe, da der pvltigeMche LLUMtickl die überibrachtvn Gogen^ stände nicht auftpfcä, föne Bedenken geihM. Es h<virdÄ'te sich auch um tzailvfalbrikaie, die oft btnch LehMtnsche-r: von den Meistern versetzt werden. Der Richter verurteilte den Schätzmebster trv^em zu 50 Schilling Geldstrafe. Ekk Berufunasfenat hat, der Bewtfuug des BevurteiLten Folge gebend, dieses Urtoi-l nA der BegrütÄ>nng aufgehoben, man könne hier von einem LedeirLlichen Aickauf mckt frechen, wett die Schätzmeister des Dovothottms dre Pfänder nicht bÄehnon, sondern nur schätzen. Femer bezog sich die Begründung auf die Kaiserliche Nachricht aus dem"Jahre 1785, wdtche heute noch für die GeisiMtSgebarrmg des Dorolheums maßMbeich ist und in der e4 auSdvückl'ich heißt: „Ts lärm dam Mandyckber daran Legen, uickckannt zu bleiben. Es stehet ojüso Mermarm fveh, «mH unter fremden Namen veppfändan m lassen." Das Gericht hat also die Praxis des Dorolheums, PfÄ^der ohne Rücksicht auf die Petfom zu beiehnen, anerkannt.